Quasi-Berufsverbot für Olaf Latzel
Hallo liebe Community,
nun ist es oassiert: Olaf Latzel wurde von seiner Kirche des Dienstes enthoben.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/pastor-latzel-martini-bremen-100.html
Hier ein Kommentar (nicht zur Dienstenthebung sondern zu dem ganzen Vorgang) von Markus Rapp:
https://www.youtube.com/watch?v=cDJF2Qm8ldM
Darin ordnet er die Vorgänge geistlich ein. Ein biblischer Bezug (der in dem ganzen Verfahren gegen Olaf Latzel von der Kirche nie hergestellt wurde) wird gegeben.
Ist jetzt derjenige, der auf der Grundlage der Bibel predigt, sektierer? Wenn der Anteil der theologischen Vorstellung das Maß gibt, ob man "middle of the Road" oder "Sektierer" ist, dann vielleicht. Allerdings frage ich mich, welche Berechtigung eine Kirche haben sollte, sich als "Kirche" zu bezeichnen, wenn die biblische Grundlage abhanden gekommen ist. Sollte man das nicht eher "Philosophieverein" oder ähnlich sein. Das meine ich jetzt nicht herabsetzend, da ich durchaus Verständnis für das Philosophieren haben - aber eine Kirche ist für mich immer noch eine Kirche, ein Ort, wo Gottes Wort so wie es aufgeschrieben ist, gepredigt wird oder zumindest gepredigt werden darf. Soweit meine Ansicht. Was ist Eure?
Liebe Grüße
GoodFruit
Nachtrag vom 16.12.2020 2117
Hier eine gänzlich andere PErspektive:
https://taz.de/Landeskirche-verbietet-Pastor-das-Wort/!5734254/
Interessant: Olaf Latzel bekommt jetzt kein Geld mehr von der Kirche. Perspektive Landeskirche ->Freikirche?
https://www.pro-medienmagazin.de/der-freispruch-latzels-stellt-eine-anfrage-an-christen/
Interessant sind hier auch die Kommentare. Latzel sei ein Draufhauer.
folgender Artikel der Zeitschrift Zeitzeichen ist auch recht ausführlich und informativ
@mamba Danke für die Verlinkung!
Wobei ich mit dem Fazit des Autors
Dann würde aber durch das Oberlandesgericht Bremen lediglich geprüft, ob sich in der Prozessführung von Richter Hendrick Göhner oder in seinem Urteil juristische Formfehler finden lassen. Sollte dies sich erweisen, würde die Berufung noch mal neu verhandelt. Das möge Gott verhüten, denn mit solchen sinnlosen Verfahren sollte sich die Justiz und die Staatskasse in diesen Zeiten wahrlich nicht belasten müssen!
nicht mitgehen mag. Immer wenn sowas wie "in diesen Zeiten" als Argument bemüht wird, werde ich skeptisch. Von mir aus dürfen da noch mal ein paar Gerichtstage von der Staatskasse finanziert werden, wenn's sich darum dreht, inwieweit es religiöse Begründungen für rechtliche Extrawürste gibt.