Suche Lehrer zum Bibel Lesen
Ich suche einen Mann, der schon etwas älter ist, so ab Mitte 30 und der ein reifer Christ ist und mit mir regelmäßig Bibel lesen und meine Fragen beantworten mag.
Damit der Satan mich nicht mit dem Wort in die Irre leiten kann.
Veröffentlicht von: @pumuckl97Ich suche einen Mann, der schon etwas älter ist, so ab Mitte 30 und der ein reifer Christ ist und mit mir regelmäßig Bibel lesen und meine Fragen beantworten mag.
Damit der Satan mich nicht mit dem Wort in die Irre leiten kann.
Der Satan mit dem Wort - das klingt ja gefährlich. Denkst du wirklich so? Ich bin vollkommen allein mit der Bibel zum Glauben gekommen. Gott ist wirklich mächtig und an dir interessiert. Er möchte nicht, dass ein Mensch allein bleibt. Dafür gibt es Gemeinden. Es sieht mir sehr nach einem Umweg aus, was du da vorhast.
Dich scheint irgendetwas an den Wegen zu stören, die naheliegend sind. Hast du schon herausgefunden, was das ist?
@tagesschimmer Genauer gesagt, mit der falschen Interpretation des Wortes.
Die Lehrer, an die ich mich gewandt hab, konnten meine Fragen nicht beantworten.
Ich hab ja Sehnsucht nach einer Gemeinde. Aber ich möchte eine, wo ein Lehrer ist, der mich versteht. Und der meine Fragen beantworten kann.
@pumuckl97 … und wenn du erstmal die persönliche Zuwendung von der Lehre trennen würdest? Betest du? Gott wirkt ja immer gleichzeitig auch an unserem Charakter. Deshalb kommen uns seine Wege manchmal nicht zielführend vor. Gott hat aber mehr im Blick.
Wenn du einen Glaubensgrundkurs besuchst, ist immer auch Zeit für Fragen. Wenn die Fragen zu weit führen oder aus irgendeinem Grund nicht beantwortet werden, kannst du natürlich den Kurs verwerfen. Du kannst aber auch den demütigen Weg wählen, dankbar für das sein, was du in diesem Kurs bekommst und Gott sagen, woran des dir noch mangelt. Das Wichtigste, die Beziehung zu Gott auszubauen, geschieht sowieso zwischen IHM und dir. Manchmal sorgt er für uns, indem er uns erkennen lässt, was uns eigentlich fehlt, indem er uns nicht alles gibt, was wir uns wünschen.
Mich hat ein Bericht meines allerersten Pastors mal sehr beeindruckt. Er handelte von einem alten, abgeschieden lebenden Christen. Er hatte eine besondere Ausstrahlung und erlebte viel mit Gott. Er besaß keine Bibel weil er auch gar nicht lesen konnte, sondern lebte nur mit seinem Taufvers, der sein ganzes Leben immer mehr zu ihm sprach. Das hat mir den Frieden gegeben, mehr in der Situation zu sein als zu planen. Wer Dank opfert, bahnt einen Weg.
Hallo Tagesschimmer,
Danke für deine Antwort. Die war wertvoll und hilfreich für mich.
Ich versteh nicht, was du damit meinst, die persönliche Zuwendung von der Lehre zu trennen. Kannst du das genauer erklären?
Wie verstehst du Beten?
LG
Veröffentlicht von: @pumuckl97Hallo Tagesschimmer,
Danke für deine Antwort. Die war wertvoll und hilfreich für mich.
Ich versteh nicht, was du damit meinst, die persönliche Zuwendung von der Lehre zu trennen. Kannst du das genauer erklären?
Wie verstehst du Beten?
LG
Es gibt ja unterschiedliche Begabungen. Ein Lehrer muss nicht das Einfühlungsvermögen eines Hirten haben. Manche Menschen nehmen Anstoß daran, dass ihnen der eine zu dröge ist, der andere zu wenig Bibelstellen weiß. Dabei wäre es ihre Aufgabe, für sich Verantwortung zu übernehmen und die Mitgeschwister von überhöhten Erwartungen zu entlasten. Wir neigen dazu, einzelne Menschen zu überhöhen und ihnen nachzufolgen. Aber die Gaben, die Gott in die Gemeinde gegeben hat, hat er verteilt und es kommt erst in Gemeinschaft richtig zur Geltung.
Unsere Aufgabe als Christen ist, in unserem Leben selbst zu regieren, dabei aber sanftmütig und demütig zu sein, nach unserem Vorbild Jesus. Manche nennen das, das Gewissen zu schärfen in der Beziehung zu Gott. So gesehen wäre das geübte Gewissen das Mittel, Gott wahrzunehmen und seine Stimme von anderen zu unterscheiden. Das ist Grundlage und Motivation, auf den Wegen Gottes zu gehen.
Du kannst darauf vertrauen, dass Gott sich um deine Fragen kümmert. Ich habe z.B. öfter erlebt, dass ich erstmal die „Sprache“ des anderen lernen musste, um dann festzustellen, dass ich von dieser Person doch mehr lernen konnte als erwartet. So bin ich auch ein wenig einfühlsamer und demütiger geworden. Offensichtlich ist der Mangel des anderen genauso auch mein Mangel gewesen. Manche Fragen haben sich auch aufgelöst weil ich mich irgendwie weiterentwickelt habe. Fehlt es dir aber grundsätzlich an Verständnis, guten Beziehungen, Annahme, dann kannst du direkt darum beten. Das muss nicht mit einem praktischen Zweck verbunden sein.
Beten ist ja das, was unsere Kontaktaufnahme mit Gott beschreibt. Hauptsächlich meine ich, was man als tägliche „stille Zeit“ zu Hause meint. Mit Gott reden, schweigen, ihn an mein Herz lassen, mich am Vaterunser orientieren oder auch nicht und 1000 Sachen mehr 🙂
@tagesschimmer Dass die Gaben in der Gemeinschaft richtig zur Geltung kommen macht so Sinn. Dann will ich lieber eine Familie in Christus. Aber ein Bruder wäre trotzdem erstmal toll.
Danke für deine Antwort.
Es gibt online Churches, wo man sich austauschen kann. Es ist nicht das ideal, aber gerade dort wo jemand keine gemeindekonformen Fragen hat, können diese einen Kanal bieten sich auszutauschen.
Alternativ gibt es Bücher, die sich wirklich lohnen, um ein gutes Fundament im Glauben zu bekommen.
Nachfolge: Dietrich Bonhoeffer.
Sehnsucht nach Gott: John Piper
zum einstieg, es gibt noch viele mehr.
Spezifische Fragen darfst du gerne hier im Forum stellen.
Von einer 1:1 Betreuung durch einen Fremden rate ich allerdings ab.
@arcangel Hab schon versucht, mich online an Lehrer zu wenden. Auch an welche, die extra dafür da sind Fragen zu beantworten. Die haben mir irgendwann nicht mehr geantwortet. Manchmal schon nach den ersten Fragen. Ich weiß nicht warum. Das war so schlimm.
Es gibt keine unberechtigten Fragen, nur manchmal weis man halt keine Antwort auf eine Frage. Hier wird dir jedenfalls immer geantwortet. Allerdings musst du selbst die Einordnung vornehmen, da hier ein sehr grosses Spektrum von Antworten präsentiert wird. Was ich nur begrüsse.
@arcangel Ich mag keine Lehren über Jesus lesen, ich hab Sehnsucht nach einem Lehrer der mich VERSTEHT. Von dem will ich lernen.
Ich mag keine Lehren über Jesus lesen, ich hab Sehnsucht nach einem Lehrer der mich VERSTEHT. Von dem will ich lernen.
Es geht ja nicht um Lehren ÜBER Jesus, sondern VON Jesus... Jesus hat sich doch selbst als Lehrer verstanden.
@lucan-7 Danke für deine Antwort. Weißt du, woran ich erkennen kann, dass eine Lehre VON JESUS ist? Wie kann ich wissen, ob eine Lehre Irrlehre ist oder die Lehre von Christus?
LG
Danke für deine Antwort. Weißt du, woran ich erkennen kann, dass eine Lehre VON JESUS ist? Wie kann ich wissen, ob eine Lehre Irrlehre ist oder die Lehre von Christus?
Ich bin hier wohl der falsche Ansprechpartner, weil ich ja kein gläubiger Christ bin.
WÄRE ich noch gläubiger Christ, dann würde ich dir antworten, dass Jesus doch genau der ist, den du suchst: Im Gebet hört er dir zu, du kannst ihm alles erzählen. Und über die Bibel und eine Gemeinde oder einen Hauskreis findest du Leute, die dir helfen können, seine Lehre zu verstehen.
Vor allem das Gebet ist nicht zu unterschätzen, das habe ich ja selbst ja viele Jahre lange gemacht.
Du kannst alles, was dich belastet, vor Gott bringen. Und allein das kann eine Erleichterung sein, der Gedanke, dass da jemand ist, der den Überblick hat und weiss, was für dich gut ist.
Und ich rate dir wirklich, dich an eine Gemeinde zu wenden... irgendeine "normale" Kirche, da werden dir die Christen hier im Forum sicher besser raten können. Denn in deiner Situation und deinen Erfahrungen sehe ich eine große Gefahr, dass du an jemand Falschen geraten könntest, der versucht, dich in einer bestimmten Richtung zu beeinflussen... welche womöglich überhaupt nicht deinem Weg entspricht.
Die Gefahr besteht natürlich auch in einer Gemeinde, es ist aber immer besser, wenn mehrere Leute da sind. Und dann musst du halt genau hinschauen, ob es dir gut tut oder nicht...
Warum bist du kein gläubiger Christ "mehr"?
Man kann sich wohl streiten, ob ich jemals "Christ" war... auf jeden Fall habe ich irgendwie an Gott geglaubt und auch immer wieder gebetet. Irgendwann wollte ich dann mehr erfahren, über Jesus und die Bibel und was da so dran ist (Vielleicht ging es mir da ganz ähnlich wie dir).
Nachdem ich jahrelang in verschiedenen Gemeinden war hat das aber immer weniger Sinn für mich ergeben. Ich habe dann für mich ein paar Dinge aus Jesu Lehre für mich übernommen, die für mich Sinn ergaben... aber den Rest konnte ich halt nicht glauben. Da hatte ich ja auch hier im Forum schon viele Diskussionen.
Das war keine Entscheidung von mir, sondern einfach eine Erkenntnis dass ich halt nicht zu jenen gehöre, die die entscheidenden Teile des Christentums glauben können... also dass Jesus Gott selber war oder die Auferstehung.
Es ist ein wenig schade, weil ich die Hoffnung hatte im Glauben einen Sinn zu finden, aber letztlich kann ich es nur so akzeptieren, wie es halt ist - und ich komme inzwischen auch so gut klar.
Es muss halt jeder seinen eigenen Weg gehen.
Lieber Lucan,
Danke für deine Antwort.
Eine Sache möchte ich näher verstehen.. Wenn du doch an GOTT geglaubt hast bzw. glaubst (?), glaubst du dann nicht auch, dass ER alles kann, wenn ER doch der Schöpfer von allem ist?
Und wenn ER alles kann, warum sollte ER dann nicht wieder auferstehen können?
Das ist mir ein Rätsel.
Oder hast du an einen GOTT geglaubt, der nicht allmächtig ist?
LG
PS: Mal ganz unabhängig davon ob man jetzt Trinitarier, Oneness oder Anti-Trinitarier ist.
Sondern was man prinzipiell für möglich hält, was der SCHÖPFER vollbringen kann.
LG
Hab ne Frage:
Hab ausversehen geschrieben, dass GOTT wieder auferstanden ist, anstatt dass GOTT JESUS CHRISTUS wieder auferweckt hat.
War das dann schon eine Irrlehre?
Mag das Wort nicht lehren, mach da ständig Fehler. Weiß nicht ob das einer war.
Ist Jesus Christus nicht auch Gott? Ja, Jesus ist Gott. Und Gottes Sohn. Und unser Retter. Und der Herr, dem wir folgen.
Eine IRRlehre - vielleicht nehmen wir mal den Begriff auseinander (ganz untheologisch sozusagen), führt Menschen in die Irre. Das wiederum heißt, dass Menschen nicht zu Jesus geführt werden, Jesus nicht finden können. Hinweis: Jesus sagte barsche Worte damals zu den Pharisäern, denn sie verhinderten durch ihr Treiben und Tun genau das. Eine IRRlehre führt Menschen also in die Irre, von der Wahrheit weg.
Das ist also keine Irrlehre, du hast dich lediglich ungeschickt ausgedrückt. (Irrlehre bedeutet auch nicht, dass sich niemand "irren" darf.)
Mal eine Frage, weil du so ängstlich in die Richtung schaust: Was macht dich denn genau zum "Lehrer" und wen genau "lehrst" du? Und ich frage danach, was du unter dem Wort "Lehrer" und "lehren" verstehst. Es gibt Menschen - irgendwo schrieb das schon jemand bei deinen vielen Threads und vielen Fragen (ich hab die Übersicht verloren - hast du sie? 😉 ) - die haben eine Gabe zu lehren. Dabei handelt es sich nicht um "natürliche" Gaben, sondern Gaben, die der Heilige Geist austeilt. "Geistesgaben" nennt das die Schrift, die dem Bau der Gemeinde dienen, die zur Auferbauung dienen. Schau doch einfach mal unter diesem Stichwort in die Schrift. Vielleicht hast du eine Konkordanz? Oder du schaust online bei bibleserver.com nach.
Vielleicht ist es hilfreich, wenn du selbst erst einmal dich mit der Schrift beschäftigst und deine eigenen Fragen klärst. Hilfreich ist dabei immer, sich mit Geschwistern darüber auszutauschen, über Gott zu reden, zu forschen, nachzudenken, Gott zu fragen, den Heiligen Geist zu bitten, hilfreich zur Seite zu stehen und dir Dinge aufzuschlüsseln, zu erklären. Sich mit anderen auszutauschen und vielleicht auch zu "diskutieren" ist kein "lehren". Wir alle können niemals alles wissen und tun dies auch nicht. Bleib locker. Jesus bürdet dir nichts auf, wofür er dich nicht auch begabt oder dir die "Werkzeuge" dafür in die Hand gibt.
Entspann dich und lebe mit Jesus, rede mit ihm, verbring Zeit mit ihm (lies in der Bibel, tausch dich mit Geschwistern aus). Dann folgt auch irgendwann alles andere ...
Hallo Neubaugöre,
Danke für deine Antwort.
Kann man denn auch ausversehen lehren, wenn man sich selber irrt, indem man andere durch Unwissenheit im Glauben beeinflusst sich von der Wahrheit zu entfernen?
Ich weiß nicht, was mit lehren gemeint ist.
Ich fühl mich so blind.
Das einzige was ich weiß ist, dass ich blind war und nicht weiß wieviel ich jetzt sehen kann.
Kannst du mir sagen, was mit lehren gemeint ist?
LG
PS: Ich hab Phasen, da kann ich nicht in der Schrift lesen, weil mir das so Angst macht. Deshalb suche ich einen Lehrer. Wenn ich nicht alleine lese, kann es viel viel einfacher sein. Aktuell lese ich wieder nicht mehr in der Schrift.
Eine Sache möchte ich näher verstehen.. Wenn du doch an GOTT geglaubt hast bzw. glaubst (?), glaubst du dann nicht auch, dass ER alles kann, wenn ER doch der Schöpfer von allem ist?
Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Entweder ein allmächtiger Gott existiert, oder existiert halt nicht... keine Ahnung.
Ich selber war der Ansicht, dass da "jemand" ist, ein "Gegenüber", so wie in der Bibel beschrieben. Daran habe ich geglaubt... so sehr, dass es mir gar nicht möglich gewesen wäre, nicht daran zu glauben. Und ich war der Meinung, dies müsse dann wohl der biblische Gott sein... schliesslich hatte ich von dem ja schon als Kind gehört.
Sehr viel später fing ich dann an, mich mit der Bibel zu beschäftigen. Ich wollte wissen, ob das wohl einen Sinn für mich ergibt... das tat es aber nicht.
Der dort geschilderte Gott erschien mir unglaubwürdig, oft grausam, widersprüchlich, von Menschen erdacht. Von Jesus und Paulus habe ich zwar viel Gutes gelesen... aber auch da ergab vieles keinen Sinn für mich.
Am Ende erschien mir die Bibel wie eine religiöse Schrift von vielen, mit Geschichten, wie sie überall auf der Welt in ähnlicher Form erzählt werden.
Kurz gesagt: Ich habe die Bibel nicht mit meinem Glauben zusammenbringen können. Mag vielleicht ein ungewöhnlicher Weg sein, aber so ist es halt...
Hallo Lucan,
Ich kann das verstehen. Ich hatte die Bibel vor einigen Jahren auch nicht zu 100% annehmen können. Manche Dinge hab ich geglaubt, andere angezweifelt, dass es möglich sein kann, ich es aber nicht weiß. Andere hab ich nicht geglaubt. Zum Beispiel hab ich nicht an eine Hölle geglaubt. Dann hatte ich eine mystische Erfahrung. Wenn ich die nicht gehabt hätte, hätte ich das Wort vielleicht niemals zu 100% angenommen. Nachdem ich die erlebt hab, wurde mir bewusst, dass das Hochmut war zu glauben, dass ich es besser weiß als es in der Schrift steht.
Dann hatte ich nur noch Panik. Ich hab garnicht verstanden, warum die anderen Gläubigen alle so glücklich waren. Warum die nicht schockiert sind, traurig, verzweifelt.. Als hätten die ein anderes Buch gelesen. Und wie ernst das mit dem Glauben ist, worum es eigentlich geht. Diese Ewigkeit erscheint mir manchmal so immens erschlagend, irgendwie überfordernd.
Vielleicht war mein Problem, dass ich nicht geglaubt hab, dass ich glaube, weil ich nicht wusste, ob ich glaube.
Deshalb hatte ich solche Angst. Ich fand das mit der Hölle so furchtbar.
Jetzt ist das besser geworden, weil die Angst weniger wird und ich versuche das nicht mehr zu beurteilen. GOTT weiß das besser als ich.
Aber ich wünsche mir so, dass alle Seelen glücklich sind.
Vielleicht war mein Problem, dass ich nicht geglaubt hab, dass ich glaube, weil ich nicht wusste, ob ich glaube.
Deshalb hatte ich solche Angst. Ich fand das mit der Hölle so furchtbar.
Je nun... wenn die Bibel eine Bedeutung für dich hat und prägend für dich ist, dann solltest du doch wissen, dass das Evangelium eine "Frohe Botschaft" ist... nicht umsonst heisst es doch immer wieder: "Fürchte dich nicht!".
Wenn du dich also berufen fühlst, diesen Weg zu gehen - und das scheint ja der Fall zu sein - dann solltest du doch auch Grund haben, dich nicht vor den Konsequenzen zu fürchten...
Gute Lehre redet mit Jesus, von Jesus und über Jesus.
Der Wunsch verstanden zu werden kennt wohl jeder Mensch. Warum versteht der andere das nicht, es ist doch so klar und verständlich? - oder - Warum sieht der andere hier kein Problem, das stinkt doch zum Himmel?
Da hilft nur reden (oder in unserem Fall Schreiben) und versuchen, die eigenen Gedanken so klar wie möglich auszudrücken. Aber auch in diesem wird es immer wieder solche geben, die auf dem Schlauch stehen.
Hier im Forum gibt es einige, die sich wirklich Mühe geben und andere, die Mühe haben.
Hallo ihr Lieben,
Das ist jetzt etwas abseits vom Thema, vielleicht aber auch nicht.
Ich glaub ich hab ne schlimme Sünde getan, indem ich einem Bruder nicht geholfen hab.
Und zwar war ich, nachdem ich geglaubt hab, dass JESUS für meine Sünden gestorben ist in ganz vielen Gemeinden, die aber alle anders ausgelegt haben.
Zur selben Zeit, war ich bei einem Irrlehrer, der bei der Sekte von den "Garbage Eaters" war, der meinte man darf garnicht interpretieren.
Dann dachte ich, vielleicht ist das die Wahrheit.
Also dachte ich muss ich im Wort bleiben ohne Interpretation, dabei hab ich später verstanden, dass das auch eine Interpretation war.
Ich hab also alles weggegeben und bin barfuß nur mit Tshirt und Hose von zu Hause weggegangen, hab auf der Straße gelebt und dachte ich darf nicht mehr zurück.
Dort hab ich jemanden kennen gelernt, der hat gesagt die Kirche hat die Bibel verfälscht und Selbstbefriedigung ist keine Unzucht.
Als ich nach einer Weile verstanden hatte, dass ich eine Wohnung haben darf und zurück gegangen war, wollte ich ihn von Herzen bei mir aufnehmen, aber ich dachte ich muss im Wort bleiben und darf keinen Umgang mit ihm haben, wenn er mich Schwester genannt hat und ein Unzüchtiger ist. Weil ich hatte Angst, dass mein Gefühl mich trügt, denn dem Irrlehrer wollte ich zeitweise auch vom Herzen geben und ihm helfen. Dabei weiß ich ja garnicht, was Unzucht eigentlich ist. Aber das hab ich jetzt erst verstanden.
In den letzten Tagen habe ich immer wieder diese Bibelstelle im Sinn:
Das Gericht über die Heidenvölker
31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen,
32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken[b] scheidet,
33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
36 ich bin ohne Kleidung gewesen,[c] und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?
38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?
39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?
40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;
43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?
45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!
46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.
Und mir macht Angst, einer von den ungerechten Böcken zu sein.
Ich hab das bereut und der Bahnhofsmission geschrieben, ob die ihm meine Nummer geben können, damit er mich erreichen und ich ihn bei mir aufnehmen kann, weil ich den Gedanken kaum ertrage, dass er bei dieser Kälte auf der Straße schläft. Und am We will ich hin, um ihn zu suchen. Mach mir aber Sorgen, dass ich ihn nicht mehr finde.
Wird GOTT mir vergeben, dass ich einem Bruder nicht geholfen hatte?
Das Gericht über die Heidenvölker
Liebe Pumuckl,
wie ich sehe, liest du aus der "Schlachter-Bibel".
Nun ist diese Übersetzung in vielen Punkten strenger als andere. In den meisten bekannten Bibelübersetzungen ("Luther", "Menge", "Einheitsübersetzung", "Gute Nachricht Bibel", Hoffnung für alle" u.a.m.) lautet die Überschrift "vom Weltgericht", "Gericht über die Völker" o.ä., die ausschließliche Betonung der Heiden ("Gericht über die Heidenvölker") steht meines Wissens nur bei Schlachter. Und, ganz offen gesagt, störe ich mich am Wort "Heidenvölker". Denn Jesu Rede richtet sich an seine Jünger und andere Zuhörer. Und so sollte sich jeder angesprochen fühlen - anstatt die "Heiden" (also Ungläubige) auszugrenzen.
Und mir macht Angst, einer von den ungerechten Böcken zu sein.
Ja - das bist du! So wie auch ich und wohl alle anderen, die hier mitlesen und mitdiskutieren. Es ist nun mal menschlich, zu den "Böcken" zu gehören. Wenn wir der Auffassung folgen, dass der Mensch "böse ist seit seiner Geburt", dann ist das ganz logisch.
Aber schließlich gibt es sowas wie Vergebung.
Diese Predigt, die wir bei Matthäus lesen, gehört zu den scharfen Worten, die Jesus an seine Zuhörer richtet.
Ja, das muss auch mal sein. Ich denke aber nicht, dass er diese Strafandrohung als unabänderliche Tatsache nennt, sondern weil er in erster Linie seine Zuhörer dazu bringen will, über sich selbst und ihre Selbstgerechtigkeit nachzudenken und zur Umkehr zu bewegen.
Vielleicht auch, um seine Jünger und Nachfolger vor falschem Ehrgeiz zu bewahren. Denn sie (und damit wir) müssen nicht "die ganze Welt" retten (was uns eh nicht gelingen würde). Vielmehr geht es um den Einzelnen, den Mitmenschen, für den wir da sein sollen. Insofern stimme ich dir zu: ein solcher Mitmensch ist auch der Bettler, der bei Minustemperaturen auf der Straße lebt - und 98% der Menschen gehen an ihm vorbei. Es ehrt dich, dass du dir Gedanken machst.
Aber in dem Moment, wo du dein Versagen einsiehst, wo dich Schuldgefühle plagen, gehörst du schon nicht mehr zu den Böcken! Denn die erwähnten "ungerechten Böcke" haben gemeinsam, dass sie stur ihren Weg gehen, oft (meist) ohne soziale Gefühle, ohne freundliche Gedanken, ohne Empathie. Und dies ist bei dir ja nun wirklich nicht der Fall.
So empfehle ich dir, in den nächsten Wochen in der Bibel nicht nach "Schuld" oder "Sünde" zu suchen und solche Texte auch nicht auf dich zu beziehen. Lies dir lieber mal die Mut machende Worte - und da wirst du eine Menge finden,
So steht z.B. im krassen Gegensatz zu deinem oben erwähnten Text das bekannte Wort" Also hat Gott die Welt geliebt..." (Johannes 3, V. 16).
Ich bin sicher, es wird dir guttun, wenn du dich mal damit auseinander setzt. Denn es sagt, dass Gottes Gnade all denen gilt, die Fehler machen, ihre Schuld und ihr Versagen einsehen und bereuen.
Sei behütet und gesegnet
wünscht dir Dschordsch
Glaub GOTT hat mir schon vergeben. Mag nicht, dass ich das gefragt hab.
LG
@pumuckl97 Das ist jetzt etwas abseits vom Thema, vielleicht aber auch nicht.
(...)
Glaub GOTT hat mir schon vergeben. Mag nicht, dass ich das gefragt hab
Disclaimer: Ich bin kein Christ.
Aber wenn ich sehe, wie Du hier in den letzten Tagen ein Thema nach dem anderen eröffnest und wenn ich lese, was Du so über Dich, Deine Erfahrungen und Erlebnisse in den letzten paar Jahren schreibst, und wenn ich dann versuche, mir ein Bild von Dir zu machen, dann...
Ich frag mal so rum: Wie sieht Dein momentanes Leben aus? Ist es geordnet im Sinne von Regelmäßigkeiten? Hast Du eine regelmäßige Arbeit? Hast Du eine eigene Wohnung, lebst Du allein oder in Gesellschaft? Schläfst Du regelmäßig, hast Du einen "normalen" Alltag in dem Sinne, dass Du weißt, wann (ungefähr) Du morgen frühstücken, zu Mittag und zu Abend essen wirst? Und in dem Sinne, dass dies auch für einen beliebigen Tag in der nächsten Woche gilt? Fühlst Du Dich körperlich gesund?
Diese Fragen brauchst Du hier nicht beantworten, ich will die Antworten darauf gar nicht unbedingt wissen - aber Du kannst sie Dir ja vielleicht selbst beantworten.
Falls die Antworten auf diese Fragen mehrheitlich nein sein sollten - wenn Du also ein eher ungeregeltes Leben hast, eines, das andere als "chaotisch" oder zumindest "unnormal" bezeichnen würden - dann wäre mein Gedanke zum Thread-Thema einer, für den mich hier vermutlich viele andere kritisieren werden, den ich aber dennoch äußere:
Vielleicht solltest Du erstmal weniger oder gar nicht weiter in der Bibel lesen. Vielleicht brauchst Du gerade das am wenigsten: jemanden, der Dir erzählt, wie die Bibelstellen zu verstehen seien. Viellleicht brauchst Du auch dies gerade nicht: Gedanken darüber, was jetzt die Bibel über Unzucht zu sagen hat oder ob Du aus religiösen Gründen verpflichtet seiest, irgendwen von der Straße zu Dir nach hause zu holen. Wie komme ich auf diese Gedanken? Aus dem, was ich hier so in den letzten Tagen von Dir lese, habe ich den Eindruck eines getriebenen, gestressten, verwirrten und in manchen Situationen verzweifelten Menschen, der, wie man so schön sagt, "erstmal etwas runter kommen" sollte.
Man kommt als Mensch aber selten dadurch runter, dass man sich mit ideologischen/weltanschaulichen Problemen beschäftigt, sondern eben dadurch, dass man Regelmäßigkeit und Ruhe - vielleicht sogar Langeweile 😉 - in das eigene Leben bringt. So ein bißchen Beamtentum, gewissermaßen. Regeln. Die Dir niemand anders vorgibt, sondern für die Du selbst Dich entscheidest, die Du dann aber, sobald Du sie mal festgesetzt hast, auch durchgehend befolgst.
Und an die sich dann, wenn Du z.B. irgendjemanden von der Straße bei Dir aufnimmst, jener auch zu halten hat. So nach dem Schema: "Frühstück ist um 8.30 Uhr und Mittagessen 13.00 Uhr und abends je nach dem, wann ich von der Arbeit kommt, eine Stunde später."
Wie komme ich auf diesen Gedanken? Erstens, da die Beiträge, die Du hier in den letzten Tagen geschrieben hast, auf mich den Eindruck machen, dass Du ein Bedürfnis nach Regeln, Richtlinien, vielleicht sogar Vorgaben hast, an die Du Dich halten kannst. Zweitens, weil andere Leute, die auf mich einen ähnlichen Gesamteindruck machten wie das, was ich hier von Dir gelesen habe, damit gut gefahren sind, ihr Leben regelmäßiger zu gestalten: weil sie so ein allgemeineres Sicherheits- und Konstanz-Gefühl fanden, also sozusagen besser "in sich selbst ruhen" konnten.
Wenn man dieses Ziel erreicht hat: in sich selbst zu ruhen, für sich selbst zu wissen, wie man ist (ich bin z.B. so, dass ich nachts arbeite und morgens lange ausschlafe, ich habe fixe Termine, an denen ich mich zum Sport oder mit meinen Freunden treffe, ich gucke zwei bestimmte TV-Sendungen wöchentlich - und da lass ich mich auch nicht stören und mache nur gaaaaaanz seltene Ausnahmen, wenn ich mal verreise oder über's Wochenende ein Event besuche) - dann kann man sich besser mit Forderungen/Vorschlägen/Idealen anderer auseinandersetzen. Egal, ob sie einem von einem Bekannten, einem religiösen Lehrer oder aus der Bibel unterbreitet werden.
Aus den anderen Antworten, die Du hier ja schon gelesen hast, konntest Du vielleicht schon herausspüren, dass manche die Sorge haben, Du könntest bei Deiner Suche nach so einem "geistlichen Lehrer" an den Falschen geraten: an jemanden, der Dich manipuliert, sei es unbewußt, sei es vorsätzlich. Diese Gefahr ist für Leute, die von sich selbst nicht wissen, wie sie sind, natürlich gefährlicher, weil solche Leute auf viele Fragen nach dem Schema: "XXX - oder siehst du das anders?" immer nur mit "Nein." antworten können - weil sie halt überhaupt nicht wissen, wie sie XXX sehen.
Zusammengefasst: Als Nicht-Christ will und kann ich Dir selbstverständlich keinen Bibelleselehrer empfehlen. Aber als jemand, der schon viele Leute mit "seelischen (ich sage lieber: psychologischen) Problemen" kennengelernt hat, bin ich sehr, sehr, sehr skeptisch, ob so eine ideologisch ausgerichtete "Begleitung" für eine Person, die unruhig und orientierungslos und wenig in sich selbst ruhend ist, überhaupt hilfreich sein kann, weswegen ich - so aus'm Bauch raus - raten würde: erstmal keine Bibellektüre mehr, dafür aber einen sinnvollen Tages/Wochen/Monatsplan erstellen - um so eine mittelfristige Zukunftsperspektive zu bekommen, von der aus man danach dann weiter schauen kann.
Hallo Jack-Black,
Danke für deine Nachricht.
Ja, ich hab ne Arbeit, der ich regelmäßig nachgehe. Ne Wohnung hab ich auch. Und auf der Straße hab ich nur so eine Woche gelebt.
LG
Veröffentlicht von: @pumuckl97meine Fragen beantworten mag.
Hallo pumuckl97,
nun, ich bin kein Christ, habe hier lange nicht geschrieben.
Jemanden der Deine Fragen beantworten mag, am Ende ist es Deine Sache. Aus Erfahrung kann ich Dir da nur abraten, diese Hoffnung zu wichtig zu bewerten.
Im Judentum gibt es zwar die Regel, dass man Fragen stellen soll, es ist auch korrekt, das man aus Fragen lernt.
Wie dann die Realität aussieht ist dann ein anderes Thema, welches ich auch weder in diese noch in jene Richtung andeuten will.
Wobei, ein Zitat kann ich bringen: ein Rabbiner, welcher sich vermutlich als Torahschüler bezeichnete sagte einmal: "Wir haben dann um x Uhr "Frag den Rabbiner", ihr könnt mich alles fragen, aber fragt bitte nicht, wie die Welt geschaffen wurde, sondern fragt: "ist das koscher"?".
Dann hast Du weiter die Mischna über die sich neigenden Wände des Lehrhauses, hier auf englisch:
https://www.sefaria.org/Bava_Metzia.59b.1?lang=bi&with=all&lang2=en
On that day, when they discussed this matter, Rabbi Eliezer answered all possible answers in the world to support his opinion, but the Rabbis did not accept his explanations from him.An jenem Tag, als sie diese Angelegenheit diskutierten, gab Rabbi Eliezer alle möglichen Antworten, um seine Meinung zu untermauern, aber die Rabbiner akzeptierten seine Erklärungen nicht
-deepl Übersetzung
So, schön hier die fettgetrdruckten Worte, sind der Text, also "Rabbi Eliezer antwortete alle Antworten in der Welt".
Wie das interpretiert wird, sei dahingestellt, es ist aber eine Stelle welche ich hörte und erinnere, welche sich auf Fragen und Antworten bezieht, Rabbi Eliezer wurde später ausgeschlossen. Und eine andere der Informationen in diesem Text ist, dass die Wände des Lehrhauses sich neigten und bis heute schief stehen.
Ob er nun alle Fragen der Welt beantwortete, vermutlich aus Zeitgründen nicht, oder nur die Fragen, welche seine Meinung unterstützten. Oder ob er doch alle Fragen der Welt beantwortete, und die anderen Rabbiner keine Fragen mehr kannten, auf welche er keine (plausible) Antwort hatte, ist mir unbekannt, und ändert nichts daran, dass er laut dem Text ausgeschlossen wurde.
Der Islam ist auch nicht Christentum, hat aber auch eine Herangehensweise zum Thema "Fragen".
Koran, 5:101-102, oder so ähnlich. Will ich hier nicht verlinken, es geht darum, man (die Gläubigen) soll nicht Fragen stellen über Sachen, welche klar sind, dies hätten Menschen vorher schon getan, und wären vom Glauben abgefallen, oder so ähnlich.
Meine Meinung: "Wo sind denn jemals Sachen klar?, Schön sie können in einem Moment klar sein, aber im nächsten Moment kann die gleiche Sache unklar sein".
Das sind nur ein paar Gedanken zu "Fragen" später ging es um "allmächtig", das möchte ich hier nicht mehr anhängen.
@tf8 Hallo,
Ja. Ich glaube jetzt ist es auch einfacher für mich, wenn Menschen sich von mir abwenden, weil ich fester im Glauben stehe und meine Ängste dadurch nicht mehr so stark getriggert werden. Als ich voller Angst war und Hilfe von Menschen gesucht hatte, war das schlimm.
Hab mich gefühlt wie eine die ein schreckliches Verbrechen gesehen hat und um Hilfe schreit, aber niemand das versteht.
Ich will versuchen nichts mehr von Menschen zu ERWARTEN. Danke, dass du mich daran erinnert hast. Ich brauch doch nur das, wofür ich bereit bin, wenn GOTT es für gut hält. Mein Gast hat gestern gesagt, man kann GOTT nicht dazu zwingen zu antworten, indem man z.B. die Bibel aufschlägt mit der Absicht "Antworte mir!". Er sagt, man kann sie aber aufschlagen mit der Absicht "Ich möchte von DIR lernen." Danke auch für die Geschichte mit Rabbi Eliezer.
Ich mag das Judentum so. War damals auch öfter in einer Synagoge, mochte die hebräischen Gebete dort im Gottesdienst. Aber die Rabbis dort haben mir auch nicht mehr geantwortet. Hatte in der Synagoge dort voll das Wunder erlebt.
Bist du eigentlich gläubig?
LG
Bist du eigentlich gläubig?
Keine Ahnung.
Ich kann Dir schreiben, dass ich hier in der Unterkunft kein W-lan habe, und mich jetzt des Netto Kunden Wlans bediene.
Dass ich nicht so recht an das Schienbein von Allah glaube, dass ich auch nicht so recht daran glaube, dass der schwarze Stein für die Muslime sprechen wird am jüngsten Tag. Klar, das könnte schon möglich sein, da es bei Gott nicht unmöglich ist. Aber im Islam gibt es andere wichtigere Schwachpunkte.
Und im Christentum, nun ich schrieb, dass ich kein Christ bin. Ein Jude bin ich auch nicht. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Gott eine oder drei Personen im Sinne von einer Maske sein soll, denn dann kann ich fragen: "Wer steckt hinter der Maske?"
Und dass Gott aus einer Substanz sein soll, kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Es gibt die Stelle in der Bibel, am Dornbusch, wo er mit Moses sprach, da kann ich nichts von Substanz finden im Text. Auch mit dem Wissen, das Substanz ein philosophisches Konzept meint, und keine chemische Substanz.
So bleibt es doch ein philosophisches Konzept, etwas was Menschen gedacht haben. Ich kenne jetzt nicht alle Details dazu.
Von Juden (nicht vom Rabbiner, sondern von noch nicht ganz so alten, auch nicht ganz so jungen, ich wollte Jugendlichen schreiben, aber sie können auch schon deutlich über 20 gewesen sein) hörte ich, dass das Judentum verlange, an den "freien Willen" zu glauben, und dass dies in den 13 Glaubenssätzen des Maimonides stände.
Ich konnte es dort nicht finden. In den 13 Glaubenssätzen des Maimonides konnte ich für mich keine Probleme erkennen.
Wobei natürlich beim Satz über die Tora, da gibt es Zweifel, Unklarheiten, da gibt es Behauptungen mit bestimmten Belegen, dass daran etwas geändert wurde.
Aber letztlich hast Du auch im Christentum die Aussage von Jesus "kein Jota und kein Strichlein vom Gesetz (Tora) wird weggenommen werden, bis alles geschieht" oder so ähnlich.
Und ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass alle oder viele Juden jeden Tag das Kommen des Messias erwarten, da lehrt mich meine Erfahrung ehrlich gesagt anderes. Also ich will nicht behaupten, dass man etwas dagegen hätte, aber erwarten, so wie man den angekündigten Besuch von Freunden, oder Verwandtschaft oder ähnlichem erwartet, ich bin da skeptisch.
Glaubt ihr, dass GOTT nicht will, dass ich verstehe?
Nein. Ich z.B. glaube, dass du am Liebsten alles schon gestern und alles auf einmal können willst. Und da das nicht gut ist, könntest du dir kleine Ziele setzen und diese erreichen, Schritt für Schritt... und auf einmal merkst du, dass du doch eine gute Wegstrecke zurückgelegt hast mit viel Beute aus dem Wort Gottes für dein Leben.
Es gibt eine fromme Redewendung über Milch und Schwarzbrot bzgl Bibelstudium. Wenn jemand noch im Milchbereich (also der Basislehre) ist, dann verschluckt er sich, wenn er zu früh Schwarzbrot bekommt oder er/sie bekommt geistliche Blähungen.
Veröffentlicht von: @pumuckl97Weißt du, woran ich erkennen kann, dass eine Lehre VON JESUS ist? Wie kann ich wissen, ob eine Lehre Irrlehre ist oder die Lehre von Christus?
Ich weiß nicht, ob Du damit etwas anfangen kannst, er sagte er sei unter anderem die Wahrheit.
Das andere war der Weg und das Leben.
Den Weg wüßte ich jetzt selbst nicht zu prüfen, das Leben vielleicht, und Wahrheit vielleicht.
Klar ist auch, dass ich bei vielen Angelegenheiten nicht erkennen kann, was Wahrheit und was Lüge ist.
Ansonsten prüfst Du eben, ob es Aussagen von Jesus gibt, welche der potentiellen Irrlehre widersprechen.
Und ob es überhaupt Aussagen von Jesus gibt, welche die potentielle Irrlehre unterstützen.
Für die Propheten gibt es eine Aussage, suche ich jetzt nicht raus, war im groben, wenn es nicht eintritt, was sie sprachen.
Das war das Problem, was Jonas hatte, er erwartete, dass die Leute von Ninive umkehren würden, und na irgendwie so ähnlich, man kann zu Jonas vermutlich verschieden interpretieren.
Es gibt aber im NT bei Lukas 6,43 ff, die Sache mit dem guten Bäumen, die gute Früchte bringen und den schlechten Bäumen, die schlechte Früchte bringen.
Welche Erfahrung hast Du mit der Prüfung auf dieses Kriterium?
@tf8 Meine Erfahrung ist, dass je nachdem in welchem Zustand ich mich befunden hatte, das Wort anders interpretiert hab.
Und dass ich mich im Zustand von Hochmut im Zustand der Lüge befinde.
Zu den Früchten hab ich schon 3 Interpretationen gesammelt.
Was glaubst du?
"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen"
Was sind die Früchte?
LG