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Wer ist ist ein*e Christ*in?

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Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 1058

Das ist sicher keine neue Frage - aber eine, mit der man sich sicher immer wieder neu auseinander setzen kann. Gekommen ist mir die Frage, wie ich eben mal wieder in diesen Thead reingeklickt habe: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?ctrl [post_uid]=12751486

Wo ich dabei stehe?
Für mich war Glaube stets sehr natürlich. Als Christ geprägt wurde ich in Kindheit, Jugend und den weiteren Jahren. Ich habe viel mitbekommen, aufgesogen, mit Gott erlebt (bzw. es so zugeordnet). Ich habe viel nachgedacht, mich mit vielem auseinandergesetzt und mich viel ausgetauscht. Ich habe es gelernt, auszuhalten und stehen zu lassen. Christus nachfolgen - das war/ ist es, was mein Christ-Sein ausmachte.

Was hat sich verändert?
Gott verblasst. Er ist mir weniger präsent. Christus verschwindet. Er erscheint mir in bestimmten Glaubenssätzen nur noch als Vokabel. Die Tiefe meines Glaubens ist noch da - aber sie entfernt sich von mir. Warum? Ich habe zu viel gehört, gedacht, zu viele (brechende) Fassaden gesehen, zu viel erlebt, dass jede*r biegt/ schiebt/ dreht - nicht aus bösem Willen. Ich zweifele weniger an Gott als an uns Menschen und indirekt dann doch auch an Ihm.

Ich denke, ich bin und bleibe Christ, weil ich mich (fest)halten will - soweit es mir gelingt - an Christus. Ich stelle fest, Christen bin ich immer weniger konform. Leider. Aber Christen überzeugen mich oft zu wenig. Von mir bin ich auch nicht überzeugt, gebe dies aber auch nicht vor. Ich bin Christ, Nachfolger Christi - suchend, scheiternd, gesucht, gefunden und gehalten von Gott. So hoffe, so glaube ich.

Was macht dein Christ-Sein aus?

Antwort
309 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Für mich ist jeder ein Christ, der Jesus Jesus als seinen Herrn und Retter (bewusst) angenommen hat. Nicht sichtbare Werke sind entscheidend (denn auch Nichtchristen tun gutes) sondern wer erkannt hat, wer und was Jesus getan hat und es annimmt.

Die Botschaft vom Kreuz....Torheit für manche und Rettung für manche.

M.

Anonymous antworten


Vollbracht
Beiträge : 291

Lieber Vogel,
vom Allgemeinen zum Speziellen zu kommen hilft hier mit Sicherheit mehr, als die Steinbruchexegese eines Menschen, der die Dreieinigkeit leugnet.

Das einfachste vorweg:

In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.

Christen sind also Jünger Christi. Jünger Christi sind Christen. Also ist die Frage, wer ein Jünger Christi ist. Leider wird der Begriff der Jüngerschaft im Allgemeinen nicht in der Bibel erklärt. Hier helfen Wörterbücher weiter:

Person, die unterrichtet wird: Schüler, Jünger

Allgemein waren hier die Schüler von Philosophen und Rhetorikern gemeint.

Nun gibt es bereits hier in unserer Gesellschaft gewaltige Unterschiede zwischen Schülern in der Erwachsenenbildung und solchen in allgemeinbildenden Schulen. Eine Antwort darauf, was für Schüler hier gemeint sein können, gibt ein Handwörterbuch der griechischen Sprache unter einem verwandten Stichwort:

μαθητέος, έα, έον, adj. verb. zu μανθάνω, zu lernen, zu erkennen, wahrzunehmen

Noch klarer wird es, wenn wir lesen, wie der Brockhaus den Begriff "Jünger" definiert:

einem religiösen Meister zugeordnete Schüler, die in unterschiedl. Form und Strenge an dessen Weisungen gebunden sind; im Ggs. Zum Verhältnis Lehrer – Schüler steht die persönl. Bindung zw. Meister und J. im Vordergrund. [..] Nach Jesu Tod wurde J. zur Bezeichnung für alle, die in der Nachfolge Jesu stehen.

So ist nun für die Frage, ob ein Mensch ein Christ ist, entscheidend, ob er in einem Verhältnis Schüler – Meister zu Jesus steht und Ihm mit Herz und Hand nachfolgt, also will, was Er will und handelt, wie Er handelt.

Und noch eins: jeder Christ muss sich als Christ bezeichnen. Grundlage dieser Feststellung ist der Satz:

Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

Doch zurück zur Nachfolge:
Die am weitesten verbreitete Form der „Nachfolge“ Jesu ist wohl die, dass ein Mensch gut findet, wie Jesus auf Erden gehandelt hat und sich ebenso zu verhalten sucht. Dabei kann der Natur der Sache nach unberücksichtigt bleiben, dass das keinem Menschen gelingen kann. Bei genauerer Betrachtung fällt hier auf, dass der eigene Maßstab für Gut und Böse nicht der Meister, sondern der „Nachfolger“ selbst ist. Er legt fest, was er gut findet. Er beurteilt. Dieses Ergebnis der ersten Umkehr kann möglicherweise eine Beziehung zwischen einem Schüler und seinem Lehrer beschreiben, nicht jedoch die zwischen einem Jünger und seinem Meister.
Ein klassisches Beispiel für einen solchen Nachfolger finden wir in der Bibel selbst in der Person des Judas Iskariot. Wie leicht fällt es uns doch, zu sagen, dass WIR doch Jesus nicht verraten hätten. Aber war es nicht diese Erwartung, das Jesus schließlich sein Königtum aufrichten und die Römer in den Hintern treten würde? War es nicht Ungeduld, die Judas dazu trieb, „seinen Herrn“ in die Enge zu treiben, damit er endlich der verhassten Obrigkeit zeigt, wo der Hammer hängt? Zumindest war der Tod Jesu der Plan Gottes, nicht jedoch der des Judas:

Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück.

Wer nur diese erste Umkehr vollzogen hat, sollte sich nun nicht über Judas erheben. So bedeutet doch die Beschreibung oben nichts anderes, als dass er weiterhin seine Mitmenschen und letztlich auch Gott und dessen Handeln an dem misst, was er selbst für gut und richtig hält.

Also braucht es eine "zweite Umkehr", wie sie im Katechismus der katholischen Kirche beschrieben wird:

Veröffentlicht von: @sect

Der Ruf Christi zur Umkehr ergeht auch weiterhin im Leben der Christen. Die zweite Umkehr ist eine fortwährende Aufgabe für die ganze Kirche; diese „umfaßt ... in ihrem eigenen Schoß Sünder" und ist somit „zugleich heilig und stets reinigungsbedürftig und geht so immerfort den Weg der Buße und Erneuerung" (LG 8). Das Streben nach Umkehr ist nicht nur eine Tat des Menschen. Sie ist die Regung eines „zerknirschten ... Herzens" (Ps 51,19), das durch die Gnade dazu gebracht und bewegt wird [Vgl. Joh 6,44; 12,32], der barmherzigen Liebe Gottes, der uns zuerst geliebt hat [Vgl. 1 Joh 4,10], zu entsprechen.

Dieser Katechismus beschreibt also eine zweite Umkehr aus einer Ebene der Beziehung zu Gott heraus, wie auch Gott von einer ganzen Gemeinde fordert:

Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! [..]

Wobei diese ersten Werke zuallererst den Glauben umfassen, der von uns „getan“ werden soll, obwohl er eigentlich eine Leistung Gottes ist:

Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

Das bedeutet also, dass die Leistung, die ich erbringe, bzw. die ersten Werke, die ich „tue“, der Glaube ist, für den ich mich entscheide, den aber bereits Gott selbst gewirkt hat. Damit geht es bei den ersten Werken eben nicht um eine religiöse Übung, wie das drehen einer Gebetsmühle. Es geht also eigentlich nur um Beziehung. So, wie im Brockhaus beschrieben, sind Meister und Jünger durch eine persönliche Beziehung mit einander verbunden. Das hat logische Konsequenzen:
Während umgangssprachlich auch alle Menschen, die nur die erste Umkehr vollzogen haben, als Christen bezeichnet werden, sind gemäß dem Artikel im Brockhaus nur diejenigen Jünger Jesu und damit auch echte Christen, die Jesus als ihren Herrn und Meister angenommen haben. Während es noch gut und richtig gewesen sein mag, im Sinne der ersten Umkehr Jesus zu beurteilen, um sich anschließend bewusst für Ihn zu entscheiden, ist eine derartige Beurteilung nach der zweiten Umkehr nicht mehr möglich. Denn mit der zweiten Umkehr wird Jesus selbst als Maßstab angenommen:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Wie lang ist ein Meter? Wenn mein Maßstab der Meter ist, kann ich das nicht beschreiben. Wie lange dauert eine Sekunde? Nein! Eine Sekunde ist nicht der 86400ste Teil eines Tages, denn an manchen Tagen wird ja sogar eine Schaltsekunde eingeführt. Der Maßstab ist die Sekunde, und die ist genau eine Sekunde lang. Und Gott ist gut. Er ist der Maßstab für gut.

Veröffentlicht von: @mk-nbsp

[..] Niemand ist gut als Gott allein.

Erst, wenn ich mich ohne Einschränkung entschieden habe, Jesus als meinen Meister anzunehmen, von dem ich lerne, was gut und richtig ist, bin ich nicht mehr Schüler in Seiner Philosophenklasse, sondern Sein Jünger, und erst dann bin ich Christ.

Das bedeutet aber auch, dass ich in der Frage des Christseins nicht auf mein Handeln, oder die Fassade meiner Geschwister sehe, sondern allein auf meine Entscheidung für Ihn. Maßstab ist also das Wort, das in Christus Fleisch und in Genesis bis Offenbarung Literatur geworden ist.

Ist nun also egal, wie ich handele? Natürlich nicht. Tatsächlich ist das Gesetz, das mir ins Herz geschrieben ist, ein ungleich höherer Anspruch, als die Worte der Tora. Der ist so hoch, dass ich der Bibel gemäß in einigen Fragen der Befolgung des Gesetzes sogar meinen Mitmenschen zubilligen muss, erkennen zu können, ob ich Christ bin:

Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.

Aber darüber hinaus erkenne noch viel mehr ich selber, wo ich der Bergpredigt zu Folge vor den Augen meiner Mitmenschen verborgen die Ehe gebrochen, oder mich des Hohen Rates schuldig gemacht habe.

Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.

Doch, wenn das geschieht, erinnere ich mich stets an meine Entscheidung für Jesus und an die Gnade, die ich in und vor Ihm habe. Dann brauche ich kein Feigenblatt, um mich vor Ihm zu verstecken. Statt dessen danke ich Ihm, dass Er mich geschaffen hat, wie Er mich geschaffen hat und bitte Ihn, mir zu helfen, nicht wieder in die selbe Sündenfalle zu tappen.

Und Er tut das, vor allem in dem Maße, wie ich Seinen praktischen Empfehlungen folge:

Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten.

Und so geht es mir immer besser, je mehr ich Data Mining über die ganze Bibel betreibe.

Möge es Dir zum Segen sein!

vollbracht antworten
Vollbracht
Beiträge : 291

Hat sich etwas verändert?

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Ich habe viel mitbekommen, aufgesogen, mit Gott erlebt (bzw. es so zugeordnet).

Das ist schön. Du kannst es ruhig und zu Recht auch weiterhin so zuordnen. Aber mach Deinen Glauben nie davon abhängig.

Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Die kaum sichtbare Pilotflamme meines Glaubens (zu "geloben"!) ist meine bewusste Entscheidung für Ihn. Die ist sturmfest. Die ist orkanfest. Wenn ich dann die Gelegenheit habe, die Bibel zu gebrauchen, muss ich nicht nach einem Streichholz suchen. Das Eigentliche ist aber der Geist selbst, der auch selbst diese Pilotflamme angezündet hat. Wenn Er dann aus mir einen Flammenwerfer macht, dann kommt wieder Begeisterung in mir auf. Das ist dann die Freude am Herrn, die meine Stärke ist.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Gott verblasst. Er ist mir weniger präsent. Christus verschwindet.

Einspruch!

Glaub nur nicht, dass ich immer diese Begeisterung spüre. Manchmal fühlt sich das Leben knochentrocken an. Dann fragt man sich echt: "Gott, bist Du noch da?" Das passiert auch anderen Heiligen. Von den alten Mystikern wird das als "die Nacht des Geistes" bezeichnet. Aber nimm das dann als Anlass, nicht weniger, sondern mehr zu beten. Und sei Dir sicher: der Geist, den Du empfangen hast, und den Du gerade so überhaupt nicht spürst, ist immer noch genau so in Dir. Du merkst es dann, wenn Du plötzlich in die Gelegenheit kommst, jemandem, der von Gott noch nichts weiß, von Jesus zu erzählen. Dann bricht er aus Dir heraus und lässt Dich strahlen. So habe ich es von Anderen gehört. So habe ich es selbst erlebt. Also lass nicht nach in Deiner Zuversicht.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Ich habe zu viel gehört, gedacht, zu viele (brechende) Fassaden gesehen, zu viel erlebt, dass jede*r biegt/ schiebt/ dreht - nicht aus bösem Willen.

Sieh nicht auf mich! Sieh auch nicht auf Dich! Sieh auf Ihn!

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Ich denke, ich bin und bleibe Christ, weil ich mich (fest)halten will - soweit es mir gelingt - an Christus.

Du "willst"? Du weißt nicht, ob Deine Kraft reicht? Unfug! Mach einfach! Glaube! Gelobe! Es ist keine Frage, ob Du Christ willst, sondern, ob Du Christ bist. Den Rest lässt Du Dir einfach von Ihm geben, während Du Sein Wort nicht von Deinen Lippen weichen lässt.

Segen!

vollbracht antworten


Queequeg
Beiträge : 3589

Heute hier, morgen dort
Ich denke, solche Erfahrungen machen viele Menschen, weil sie entweder in ihrem Glauben nur einer Tradition gefolgt sind oder darin etwas gesucht haben, was sie bei Menschen nicht finden konnten. Letzteres kommt in dem verlinkten Lied von Hannes Wader (ab 1:14) wundervoll zum Ausdruck.

https://youtu.be/MmvNEGI9NSY

Da wäre es doch dann wirklich schön, eine Heimat zu finden, in der man bleiben kann. Ja, und dann sieht man sich enttäuscht, weil das, was man als heimatlich empfunden hat, langsam aber sicher zusammenbricht.

Aber vielleicht erwächst aus den Ruinen oder auch aus ganz anderem ja etwas Neues, was dann vielleicht tatsächlich näher an Gott ist, weil es nicht mehr durch Hoffnungen und Ängste vernebelt wurde.

queequeg antworten
1 Antwort
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 291

Ich vermute mal, dass gerade jene, die darin nur einer Tradition folgen, am ehesten erfolgreich und dauerhaft eine "Heimat" in ihrem Glauben finden. Denen wird Satan gewiss helfen, dass sich nichts verändert.

Gott hingegen will uns doch hinaus führen aus unserem Vaterhaus in ein Land, das Er uns noch zeigen wird. Und wenn wir Ihm folgen wollen, können wir sicher sein, dass wir, die wir unheilig waren, nicht bleiben, wie wir waren.

Also ist es genau richtig, in Freuden auszuziehen und in Frieden geleitet zu werden. (Jes. 55:12) Wenn aber Dein Hannes dabei traurig auf sich selbst blickt und von der Leitung nichts weiß, kann er seinen Auszug auch nicht auskaufen und den Frieden nicht finden.

Veröffentlicht von: @queequeg

Aber vielleicht erwächst aus den Ruinen oder auch aus ganz anderem ja etwas Neues, was dann vielleicht tatsächlich näher an Gott ist, weil es nicht mehr durch Hoffnungen und Ängste vernebelt wurde.

Das kommt wohl sehr auf die Hoffnungen an. Wenn wir unsere Hoffnungen auf diese Welt und auf unsere Vorstellung davon, wie unser Gott sein sollte, setzen, dann kommen wir natürlich nicht weiter. Auch, wenn wir auf dem Berg der Verklärung drei Hütten bauen wollen, wird daraus nichts, weil das nicht Gottes Plan entspricht. Wenn wir aber unsere Hoffnung auf eine Heimat im Himmel setzen, wird sie im Leben und im Sterben nicht enttäuscht.

Eins ist sicher: für ein "Vielleicht" ist im Glauben kein Platz. Und in all dem gibt es einen sicheren Halt. Allein von Gott wissen wir, dass Er der selbe bleibt - gestern, heute und in Ewigkeit.

PS: Und dann fällt mir zu dem Liedermacher noch ein Zitat ein:

Nein, hier ist nicht die Telefonseelsorge. Aber vielleicht kann ich Ihnen ja irgendwie weiter helfen. ... Ja! ... Ja, das ist auch schlimm. ... Selbstmord? Wäre vielleicht eine Lösung. ... Aber bitte! Gerne! Nicht dafür!

Nein, das ist nicht von Herrn Wader, sondern von einer Kunstfigur deren Bezeichnung ich nicht in den Mund nehmen mag. Aber es beschreibt so schön, wie ein Blinder einem anderen Blinden über die Straße zu helfen versucht.

vollbracht antworten
Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 1058

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte, weist mir den Weg.
@Vollbracht, danke für diese Erinnerung - siehe Betreff
Zu deinen vielen anderen Worten - nicht viel Neues unter der Sonne. Danke für deine Mühen.

Was das Christ-Sein ausmacht?

Viele Worte sollte es nicht brauchen.
Es ist Christus.
Erstaunlich was wir Menschen daraus machen,
gemacht haben und wie weit weg
viele so oft von Ihm sind.

Zum Betreff: Vielleicht ist das mein Problem. Vielleicht sollte ich Gottes Licht da folgen, wo ich es sehe, anstatt es all überall zu suchen/ in Einklang zu bekommen/ mich in der Vielzahl von christlichen Meinungen zu verlieren. Das ist für mich ein hilfreicher Ansatz.

seidenlaubenvogel antworten


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