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Wer ist ist ein*e Christ*in?

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Lachmöwe
Themenstarter
Beiträge : 1560

Das ist sicher keine neue Frage - aber eine, mit der man sich sicher immer wieder neu auseinander setzen kann. Gekommen ist mir die Frage, wie ich eben mal wieder in diesen Thead reingeklickt habe: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?ctrl [post_uid]=12751486

Wo ich dabei stehe?
Für mich war Glaube stets sehr natürlich. Als Christ geprägt wurde ich in Kindheit, Jugend und den weiteren Jahren. Ich habe viel mitbekommen, aufgesogen, mit Gott erlebt (bzw. es so zugeordnet). Ich habe viel nachgedacht, mich mit vielem auseinandergesetzt und mich viel ausgetauscht. Ich habe es gelernt, auszuhalten und stehen zu lassen. Christus nachfolgen - das war/ ist es, was mein Christ-Sein ausmachte.

Was hat sich verändert?
Gott verblasst. Er ist mir weniger präsent. Christus verschwindet. Er erscheint mir in bestimmten Glaubenssätzen nur noch als Vokabel. Die Tiefe meines Glaubens ist noch da - aber sie entfernt sich von mir. Warum? Ich habe zu viel gehört, gedacht, zu viele (brechende) Fassaden gesehen, zu viel erlebt, dass jede*r biegt/ schiebt/ dreht - nicht aus bösem Willen. Ich zweifele weniger an Gott als an uns Menschen und indirekt dann doch auch an Ihm.

Ich denke, ich bin und bleibe Christ, weil ich mich (fest)halten will - soweit es mir gelingt - an Christus. Ich stelle fest, Christen bin ich immer weniger konform. Leider. Aber Christen überzeugen mich oft zu wenig. Von mir bin ich auch nicht überzeugt, gebe dies aber auch nicht vor. Ich bin Christ, Nachfolger Christi - suchend, scheiternd, gesucht, gefunden und gehalten von Gott. So hoffe, so glaube ich.

Was macht dein Christ-Sein aus?

Antwort
309 Antworten
Pankratius
Beiträge : 1336

wer getauft ist owt

pankratius antworten
146 Antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Sehr gewagt! Der Erzbischof hat mir mal im Gespräch bestätigt, dass die große Mehrzahl der Mitglieder seiner Kirche nicht gerettet ist.

Auch das göttliche Geschenk der biblischen Taufe auf den dreieinen Gott ist eine Taufe zur Umkehr. Die bringt nichts, wenn man nicht aus der Taufe heraus lebt, wenn man nicht in der Umkehr lebt, wenn auf Gottes "Ja" zu mir nicht mein "Ja" zu Ihm wird.

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Das mag alles sein, oder auch nicht, aber die Frage war nicht, wer "gerettet ist" oder "aus der Taufe heraus lebt", sondern wer Christ ist.

pankratius antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Aber nicht jeder Getaufte bleibt auch Christ. Man kann ja zu einer anderen Religion konvertieren und für sich beschließen, es mit der Religion ganz bleiben zu lassen....das haben in meiner Familie einige gemacht.
Sie sind also getauft, bezeichnen sich aber nicht mehr als Christen.

Nachtrag vom 27.03.2020 0126
Ups, falsches Verbindungswort: man kann zu einer anderen Religion konvertieren oder für sich beschließen, es mit der Religion ganz bleiben zu lassen....war wohl doch schon zu spät in der Nacht.

suzanne62 antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Trotzdem kann die Taufe nicht rückgängig gemacht werden (character indelebilis). Auch Häretiker, Schismatiker und Apostaten bleiben Christen.

pankratius antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @pankratius

Auch Häretiker, Schismatiker und Apostaten bleiben Christen.

Mein Vater hat sich dem Buddhismus zugewandt und meine Geschwister sind beide aus der Kirche ausgetreten, weil sie sich mit ihren Glaubensinhalten nicht mehr identifizieren können.
Sie alle wollen ausdrücklich nicht als Christen bezeichnet werden und ich finde, das sollte auch respektiert werden.
In unserer Gemeinde gibt es ja auch den umgekehrten Fall, dass Menschen, die aus einer anderen Religion konvertiert sind, getauft werden und z.B. ausdrücklich nicht mehr als Muslim bezeichnet werden wollen.
Wenn "einmal Muslim, immer Muslim" nicht gelten soll, dann ist "einmal Christ, immer Christ" genauso wenig möglich.
Wenn das Recht auf Religionsfreiheit ernst genommen wird, dann gehört für mich dazu auch, dass ein religionsmündiger Mensch (und das ist man bei uns ab 14 Jahren) selbst über seine Religionszugehörigkeit bestimmt.

suzanne62 antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @pankratius

Trotzdem kann die Taufe nicht rückgängig gemacht werden (character indelebilis).

Klar!

Veröffentlicht von: @pankratius

Auch Häretiker, Schismatiker und Apostaten bleiben Christen.

Jain, ja, nein!

Dem, der die häretische Lehre verkündet, Jesus wäre stets mit rosa Wollsocken herumgelaufen, kann ich zwar die geistige Zurechnungsfähigkeit, nicht zwangsläufig aber auch das Christsein absprechen. Das gilt auch dann noch, wenn er Anhänger um sich schart, die den Papst ablehnen, weil der keine rosa Wollsocken trägt.

Wenn jedoch jemand Christi Tod und Auferstehung für eine erdachte Legende erklärt, die nur tiefenpsychologisch gedeutet werden dürfe, kann er nicht anerkennen, dass Jesus lebt. Wie will er Ihn dann als seinen Meister anerkennen? Und ohne eine persönliche Beziehung zum Meister keine Jüngerschaft. Also kein Christsein.

Neben der fehlenden Beziehung muss aber auch die fehlende Bereitschaft gesehen werden, die Lehre seines Meisters anzunehmen. Wenn ein Häretiker gegen alles lehrt, was in den Briefen, der Apostelgeschichte und der Offenbarung über den Willen Gottes steht, aber Jesus und alles, was Er den Evangelien zu Folge gelehrt hat, sucht, bekennt und lehrt, dann ist er ein Arroganter Christ, der zu seinem eigenen Schutz erst mal eine Weile eingesperrt werden sollte. Sucht, bekennt und lehrt er jedoch nicht Christus, ist er auch kein Christ. Beachte aber dazu

Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das wir verkündet haben - er sei verflucht.

Bei Apostaten erübrigt sich jede Diskussion.

Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

vollbracht antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @vollbracht

Bei Apostaten erübrigt sich jede Diskussion.

So lange jemand von sich selbst sagt, dass kein Christ (mehr) ist, ist das zu respektieren.
Dennoch ist es möglich, dass jemand den Weg zurück findet und wieder in die Kirche eintritt.
Das kommt immer wieder vor - und ich bin froh, dass die Kirche diesen Menschen den Wiedereintritt nicht verwehrt.

suzanne62 antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Alles gut! Andererseits macht der Vers wohl auch klar, dass die Voraussetzungen für den Wiedereintritt nicht die gewesen sein können, dass jemand geglaubt hat und das Wirken des Geistes erlebt hat, dann vom Glauben abgefallen ist, um dann doch wieder zu glauben.

In das Herz derer, die Du beschreibst, kann ich nicht hinein sehen. Aber, wenn die Bibel das ausschließt, kann das meiner Überzeugung nach auch nicht geschehen. Also muss das, was Du beschrieben hast, etwas anderes sein. Die Bibel schreibt ja nichts über Menschen, die von totem Glauben abgefallen waren, oder über solche, die nur die Denomination gewechselt haben. Das aber wäre beides nichts, was ich wirklich als Apostasie bezeichnen würde.

vollbracht antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @pankratius

Das mag alles sein, oder auch nicht, aber die Frage war nicht, wer "gerettet ist" oder "aus der Taufe heraus lebt", sondern wer Christ ist.

Und diese Frage hatte ich wohl ausführlich beantwortet. Wenn Du mir darin aber widersprichst, dann widerspreche meinen Argumenten mit Gegenargumenten.

vollbracht antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wie schwarz gedruckt auf Papier. Und wenn man vor Gott steht, dann zeigt man seinen "Passierschein"?? Getauft am....somit Automatisch Christ.

M.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15450

Christus in mir
Ich täte sogar behaupten, nicht das bloße Vollziehen einer Handlung macht dich zu etwas - egal, wozu -, sondern das Erkennen dessen, wer der Herr ist und was Er gegeben hat, seine Liebe, sein Leben. Dass dieser sich dann taufen lässt, ist folgerichtig, weil ihm das im Herzen brennt, der Wunsch.

neubaugoere antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176

Hallo Vollbracht

Veröffentlicht von: @vollbracht

Sehr gewagt! Der Erzbischof hat mir mal im Gespräch bestätigt, dass die große Mehrzahl der Mitglieder seiner Kirche nicht gerettet ist.

Welcher Erzbischof hat Dir das bestätigt? So allgemein, wie Du formulierst, ist Deine Aussage nicht sonderlich gehaltvoll.
Für den Fall, daß Du einen konkreten Namen nennst: Würde sich dieser Erzbischof an die Aussage erinnern, wenn man ihn jetzt damit konfrontierte und Dich als Zeugen nennt?

Beste Grüße
Orleander

orleander antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

OT: Mitglieder, die nicht glauben

Veröffentlicht von: @orleander

Welcher Erzbischof hat Dir das bestätigt?

Na, doch wohl der für mich zuständige.

Veröffentlicht von: @orleander

Würde sich dieser Erzbischof an die Aussage erinnern, wenn man ihn jetzt damit konfrontierte und Dich als Zeugen nennt?

Das letzte Gespräch ist schon ein paar Jahre her. Aber frag doch einfach den für Deine Gegend zuständigen Bischof! Der wird Dir gewiss nichts anderes sagen.

Letzten Endes wird es in jeder Denomination derartige Leichen geben. Meine Gemeinde ist voll davon. In der RKK gibt es meiner Einschätzung nach schon vergleichsweise mehr Gläubige und in den Freikirchen sind die Leichen wohl dünn gesät.

Schlimm wird es eigentlich erst, wenn Pfarrer, bzw. Priester keinen Glauben haben. Und das scheint in der RKK meiner Einschätzung nach eher selten der Fall zu sein. Für meine Kirche sehe ich das leider anders. Aber ich freue mich, wenn ich da falsch liegen sollte. Immerhin habe ich schon einige gläubige Pfarrer in der evangelischen Landeskirche kennen gelernt.

vollbracht antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176
Veröffentlicht von: @vollbracht

Na, doch wohl der für mich zuständige.

Warum schreibst Du das dann nicht konkret? So, wie Du es geschrieben hast, könnte es wer weiß welcher Erzbischof sein.

Veröffentlicht von: @vollbracht

Das letzte Gespräch ist schon ein paar Jahre her. Aber frag doch einfach den für Deine Gegend zuständigen Bischof! Der wird Dir gewiss nichts anderes sagen.

Mir ging es jetzt nicht so sehr um eine Umfrage unter Erzbischöfen, sondern darum, ob Du eine allgemeine, wolkige Aussage treffen wolltest, wie das in den Foren zuweilen vorkommt, oder ob Du diese Aussage auch konkretisieren kannst.
Spannend wäre natürlich zu erfahren, nach welchen Kriterien der Erzbischof darüber urteilt, welche seiner Gemeindemitglieder verloren sind.

Beste Grüße
Orleander

orleander antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1254

Nur weil jemand getauft ist, ist er noch längst nicht Christ.
Ich kenne eine Menge Leute, die zwar getauft sind, mit Jesus, mit Gott, mit dem Glauben aber nichts am Hut haben.

Die Taufe allein macht einen Menschen nicht(!) zum Christen.

feliciah antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1254

...ich werde nicht zu einem Hamburger, nur weil ich zu McDonalds fahre.

https://www.youtube.com/watch?v=F_X8E0CdT30

feliciah antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Vergleich
Der Vergleich ist schön, plakativ, aber eigentlich nicht sehr treffend.

Und irgendwie bekomme ich jetzt Hunger. 😀

Gesegnete Mahlzeit!

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

wie sagt man: nicht alles, was hinkt, ist ein vergleich.

pankratius antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Christ ist, wer getauft ist
Hallo Felicia,

Veröffentlicht von: @feliciah

Die Taufe allein macht einen Menschen nicht(!) zum Christen.

warum nicht? Sachlich und von außen betrachtet muss ich Pankratius Recht geben. Gerade diejenigen mit einem Taufverständnis, das die Taufe als reines menschliches Bekenntnis sieht (Freikirchen), sollten hier doch zustimmen können.

Die Taufe hinein in die Gemeinde der Gläubigen ist ein Alleinstellungs- und Erkennungmerkmal der Christen. Das ist ungetauften Menschen und besonders Konvertiten sehr bekannt. Eigenartigerweise wird die Taufe von vielen Christen selbst mindestens unterschätzt, wenn nicht gering geachtet.

Menschen, auch mir, hilft in Not- und Anfechtungszeiten das Bewusstsein, die Erinnerung daran, getauft zu sein und damit unabhängig von meinem momentanen Zustand und Gefühl, zu Gott zu gehören.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Gott selbst sagt uns in seinem Wort, dass gerettet ist, wer an Christus glaubt.

Waren die Jünger, die mit Jesus unterwegs waren, getauft?

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Hallo Herbstrose,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Gott selbst sagt uns in seinem Wort, dass gerettet ist, wer an Christus glaubt.

Es geht doch bei der Frage um das Erkennungsmerkmal des Begriffs Christ. Ist es falsch, wenn ich dieses Merkmal die Taufe nenne.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Waren die Jünger, die mit Jesus unterwegs waren, getauft?

Wurden sie Christen genannt?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Sie wurden "Christen" genannt (was übrigens zunächst als Schimpfwort gedacht war), weil sie Christus nachfolgen.

Du hast aber meine Frage noch nicht beantwortet, ob die Jünger, die mit Jesus unterwegs waren, getauft waren.

Ich kann dir eine ganze Reihe an Personen nennen, die getauft wurden, aber dennoch keine Christen sind.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich kann dir eine ganze Reihe an Personen nennen, die getauft wurden, aber dennoch keine Christen sind.

Keine Christen nach deiner Definition eben.

Nach der Definition der Mehrheit der Christenheit ist jeder Getaufte Christ und bleibt es.

Unterschätze das Wirken Gottes nicht.

Die Taufe tilgt die Erbsünde und alle faktischen Sünden, bewirkt die Wiedergeburt als Kinder Gottes, gliedert uns in die Kirche, den Leib Christi ein, und beteiligt uns an ihrer Sendung.

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Nicht nach meiner Definition, sondern nach eigener Aussage.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Die Taufe tilgt die Erbsünde

Nein. Jesu Tod tilgt alle Sünde.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @herbstrose

Die Taufe tilgt die Erbsünde

Veröffentlicht von: @herbstrose

Nein. Jesu Tod tilgt alle Sünde.

Das ist doch kein Widerspruch.

Wir sind getauft auf Christi Tod (Römer 6:3f.).

Das Heil und die Erlösung werden uns nicht auf irgendeine magisch-mystische Weise zuteil, sondern durch die von Jesus eingesetzten Sakramente.

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Die Erlösung findet aber nicht erst bei unserer Taufe statt. Die Erlösung fand bereits am Kreuz statt. Sie gehört uns, wenn wir uns zu Jesus bekennen.

Ich bezweifle, dass Jesus die Sakramente eingesetzt hat. Erst die spätere Kirche hat aus Abendmahl, Taufe, Eheschließung... einen Ritus gemacht.

herbstrose antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @herbstrose

Die Erlösung findet aber nicht erst bei unserer Taufe statt. Die Erlösung fand bereits am Kreuz statt.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Sie gehört uns, wenn wir uns zu Jesus bekennen.

Da beißt sich doch etwas. Der erste Teil ist bedingungsfrei, der Zweite stellt eine Bedingung.

chubzi

chubzi antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Da beißt sich gar nichts.

Das Johannesevangelium, insbesondere Kapitel 3, ist diesbezüglich sehr ausführlich.

herbstrose antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Herbstrose

Veröffentlicht von: @herbstrose

Nein. Jesu Tod tilgt alle Sünde.

Nein, Jesus unterrichtete die Verlorenen Schafe des Hauses Israel bezüglich Tilgungsmöglichkeit ihrer bisheriger Sünden, (durch solche Gesetze Mose entstanden, durch das Tun derselben (Töten von Mitmenschen für dies und das) sie sich zu Bosheit hinreissen liessen, womit sie sich vor vor Gottes Geist in Jesus, dem himmlischen Vater unmöglich als Gerechte erweisen konnten.
Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,

Aber auch solche Sünden vergab Gott in Christus als er durch den Mund seines Sohnes lehrte, wie er in Wahrheit ist und was es zur Wiederherstellung einer gelingenden Gottbeziehung braucht.

2Kor 5,19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

Dies brachte ihm Verfolgung seitens derer ein, die das Volk Israel zum Sündigen aufriefen.

Jesus lehrte den Ausweg aus einstiger Sündenknechtschaft, wie dann seine Jünger und Apostel Paulus, Sie wurden wegen Weiterlehrens dessen was Jesus tat ebenfalls verfolgt....

Getreuliche Nachfolge Jesu Christi hilft bisherige Sünden als solche zu erkennen un künftig zu unterlassen und möglichst keine neuen hinzukommen zu lassen.

lg lulute
Oder glaubst Du wirklich, Gott freue es, wenn man ausgerechnet IHM die Kreuzigung seines Sohnes Jesus und somit seines würdigsten Erdenvertreters aller Zeiten anlastet, der Jesus ja vom Tode erweckte, damit er seinen IHM vom wahrhaftigen Gott gegebenen Missionsauftrag an die treuen Jünger weitergeben konnte, aufdass immer mehr Menschen ein von Sünde befreites Leben eingehen können?

Christen in Christi Sinn erweisen sich als Mitbauer und Ausbreiter bezüglich Reich Gottes wie im Himmel so auf Erden.

Wer Befreiung aus den Fängen der Macht der Finsternis erlebte, durch dementsprechende Veränderung, bleibt mit Freuden und aus innerer Überzeugung im Licht, der Liebe Gottes, dem Himmlischen Vater.

(Wer immer wieder rückfällig wird, darf wohl mit der Barmherzigkeit des Vaters im Himmel rechnen, doch auf Dauer wäre dies dann ein Ausnützen seiner Gnade, also eines Christen in Christi Sinn wohl eher unwürdiges Verhalten)

luxlucetintenebris antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Oder glaubst Du wirklich, Gott freue es, wenn man ausgerechnet IHM die Kreuzigung seines Sohnes Jesus und somit seines würdigsten Erdenvertreters aller Zeiten anlastet

Ich glaub nicht, dass er sich "gefreut" hat, darum geht es nicht.
Aber Jesus wird nicht umsonst am Kreuz geschrien haben "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?". Es ist einfach eine Tatsache, dass Gott Jesus in seiner Todesstunde verlassen hat, weil Jesus die Sünde der Welt in sich aufnahm.

Kein Vater freut sich, wenn sowas passiert. Aber Gott hat ihn genau dafür auf die Welt gesandt, wie in Johannes 3,16 steht.

Versteh nicht, warum Du das immer noch leugnest.

tristesse antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Tristesse

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber Jesus wird nicht umsonst am Kreuz geschrien haben "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?". Es ist einfach eine Tatsache, dass Gott Jesus in seiner Todesstunde verlassen hat, weil Jesus die Sünde der Welt in sich aufnahm.

Jesus kam die Sünde aus der Welt zu schaffen, einstige Vorgaben zu entfernen was in Wahrheit zum Sündigen führte.

Jesus schrie zudem auch; Vater vergib ihnen (also jenen, welche seinen Tod am Kreuz forderten).....denn sie wissen nicht was sie tun.

Veröffentlicht von: @tristesse

Kein Vater freut sich, wenn sowas passiert. Aber Gott hat ihn genau dafür auf die Welt gesandt, wie in Johannes 3,16 steht.

Ach da steht wahrhaftig nicht, Gott habe seinen Sohn als Sühneopfer gesandt, hingegeben. Dies wird dort hineingedichtet.

Der Vater im Himmel sandte seinen Sohn Jesus um die Wahrheit über ihn zu verbreiten, dazu wurde Jesus geboren, wie er gegenüber Pilatus bezeugte.

Veröffentlicht von: @tristesse

Versteh nicht, warum Du das immer noch leugnest.

Was soll ich noch immer leugnen? Dass Jesus mitunter auch wegen seiner opferfreien Sündenvergebung seitens seinem Vater von denen verfolgt wurde, welchen er bezeugte, sie hätten nicht Gott sondern den Teufel zum Vater? Damit meinte er nicht DIE Juden sondern die religiösen Machthaber....

Der Vater im Himmel sagte, Dies ist mein geliebter Sohn auf den sollt ihr hören....und nicht, den sollt ihr als Sünneopfer ans Kreuz nageln lassen.....

Wie der himmlische Vater wem Sünden vergibt, solltest auch Du von Jesus Christus gelernt haben. Sogar Johannes der Täufer bot Vergebung von Sünden ganz ohne Opferung an.

Die Kreuzigung wird in der Apg. einzig den Pharisäern zugeordnet. Der Part Gottes Geistes in Jesus war die Auferweckung seines Sohnes Jesus.

Mein Glaube, dass der Vater im Himmel seinen Sohn Jesus als Orientiertungshilfe für wahre Göttlichkeit sandte, so auch in dem Zusammenhang, wie dieser gnadenvolle, barmherzige Gott aller Menschen wem wie Sünden vergibt, hat mir zum Einssein mit Gott und Jesus verholfen. Also sooooo falsch kann MEINE Sicht von Nachfolge Jesus, Christ sein nach seinen Vorgaben wohl nicht sein, wie Du und andere mir anscheinend einreden wollen.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Lieber lulute,
wenn es um den Kern der christlichen Lehre geht, sollten wir Christen uns aber schon einig sein. Wenn jemand nichts vom Christentum weiß, als nur das, was Tris geschrieben hat, dann ist das für den Anfang genug. Wenn Du aber schreibst,

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ach da steht wahrhaftig nicht, Gott habe seinen Sohn als Sühneopfer gesandt, hingegeben. Dies wird dort hineingedichtet.

dann leugnest Du den Kern unserer Errettung.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Was soll ich noch immer leugnen?

Insbesondere genau das sollst Du nicht immer noch leugnen!

[..] wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.

Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; [..]

In diesem Thread geht es darum, wer Christ ist. Deshalb noch die Hinweise:

Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir.

und

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut;

(Allein aufgrund dieser beiden kurzen Textstellen will ich zwar kein steinbruchegetisches Urteil fällen, aber versuch bitte nicht an den Grundlagen des christlichen Glaubens zu wackeln!)

Segen!

vollbracht antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287

Hallo Lulute

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ach da steht wahrhaftig nicht, Gott habe seinen Sohn als Sühneopfer gesandt, hingegeben. Dies wird dort hineingedichtet.

Für die anhänger des Sühneopfer Gedankens müßte der wichtigste Jünger der Iskariote sein, denn ohne Einen wie ihn gäbe es keinen Sühnetod.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Jesus schrie zudem auch; Vater vergib ihnen (also jenen, welche seinen Tod am Kreuz forderten).....denn sie wissen nicht was sie tun.

Ja das schrie er, jedoch denke das er dies noch Heute schreit wenn er unser heutiges Tuen sieht. Wir wissen immer noch nicht was wir tun.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Nein

Es ist traurig, dass Du in einem christlichen Forum immer wieder die Tilgung der Sünde durch Jesu Kreuzestod leugnest. Die Bibel sagt ganz klar:

1. Petrus 2, 24:
welcher unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, ...

Gal. 1, 4:
der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat.

Eph. 1, 7
an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.

Kol. 2
13 ... (er) hat uns vergeben alle Sünden
14 und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Jesus unterrichtete die Verlorenen Schafe des Hauses Israel bezüglich Tilgungsmöglichkeit ihrer bisheriger Sünden

Diese Reduzierung Jesu auf Seine Rolle als Lehrer ist eine Beleidigung Christi, da dieser für einen Christen viel mehr ist als nur ein Lehrer.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Tilgungsmöglichkeit ihrer bisheriger Sünden, (durch solche Gesetze Mose entstanden, durch das Tun derselben

Die Sünden waren nicht durch das Tun der Gesetze Mose entstanden, sondern dadurch, dass kein Mensch in der Lage ist, das Gesetz vollkommen zu halten. Deshalb war das Gesetz auch nicht in der Lage, die Menschen zu erretten bzw. wie in Apg. 13, 38 steht, konnten die Menschen nicht durch das Gesetz Mose gerecht werden. Du verdrehst ja geradezu die Verse in ihrer Bedeutung.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

durch den Mund seines Sohnes lehrte, wie er in Wahrheit ist und was es zur Wiederherstellung einer gelingenden Gottbeziehung braucht.

Jesus hat uns nicht gelehrt, was es zur Wiederherstellung einer gelingenden Gottbeziehuing braucht, sondern Er hat Selbst die Gottbeziehung wieder hergestellt für uns, dass wir nun darin leben können:

2. Kor. 5
20 So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott.
21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

Römer 10, 4:
Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Jesus lehrte den Ausweg

Jesus lehrte nicht nur den Ausweg, sondern Er ist Selbst der Weg zum Vater.

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Turmfalke
Ich bin Christin und ich habe von Jesus nebst einzig wahrem Gottesglauben auch gelernt, wie der Vater im Himmel wem Sünden vergibt.

Die Tilgung der Sünden geschah damals und geschieht dort und NUR dort, wo Menschen sich dazu aufmachen, sich von aller Bosheit zu bekehren.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Gal. 1, 4:
der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat.

Das sind Worte eines einstigen Christenverfolgers, der die Verbreiter Jesu Christi Lehren meinte verfolgen, überantworten, gefangen nehmen zu müssen.
Das UNSERE bezieht Paulus auf einst ihm Gleichgesinnte. Du identifizierst dich hoffentlich nicht mit solcherlei.....

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Kol. 2
13 ... (er) hat uns vergeben alle Sünden
14 und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet.

Ja, Jesus hat Paulus seine Sünde bezüglich Christenverfolgung vergeben. 14 solltest Du mehr als einmal lesen, dann erkennst Du auch den Sinn.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Diese Reduzierung Jesu auf Seine Rolle als Lehrer ist eine Beleidigung Christi, da dieser für einen Christen viel mehr ist als nur ein Lehrer.

Ich bin überzeugte Christin. Und ich bin sicher, Jesus freut sich mehr über jene Christen, welche durch das Befolgen all seiner Lehren selber zu Lichtern dort wurden, als über jene Christen welche ihn zwar anhimmeln, aber seine wahrhaft ins Licht Gottes führenden Lehren mit Füssen zu treten scheinen.
Zu Letzteren würde unser Retter und Erlöser aus den Fängen der Macht der Finsternis sicherlich noch heute sagen: Warum nennt ihr mich Herr, Herr und tut doch nicht was ich euch beibringen will?

Die damaligen treuen Jünger nannten Jesus Meister, weisen Lehrer.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Die Sünden waren nicht durch das Tun der Gesetze Mose entstanden, sondern dadurch, dass kein Mensch in der Lage ist, das Gesetz vollkommen zu halten. Deshalb war das Gesetz auch nicht in der Lage, die Menschen zu erretten bzw. wie in Apg. 13, 38 steht, konnten die Menschen nicht durch das Gesetz Mose gerecht werden. Du verdrehst ja geradezu die Verse in ihrer Bedeutung.

Wer Apg 13,38 verdreht bist Du. Denn durch gewisse mosaische Gesetzeswerke konnte man unmöglich vor dem Vater unseres Herrn Jesus als Gerechter gelten. Auch solchen wurde durch Gottes Geist in Jesus Vergebung jener Sünden zugesprochen.

Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,

Durch jene besagten Gesetzes Werke, Werke des Gesetzes genannt, konnte kein Mensch gerecht werden, wäre dem so gewesen, wäre Jesus umsonst gestorben um sie auf den rechten Weg zu führen.

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

durch den Mund seines Sohnes lehrte, wie er in Wahrheit ist und was es zur Wiederherstellung einer gelingenden Gottbeziehung braucht.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Jesus hat uns nicht gelehrt, was es zur Wiederherstellung einer gelingenden Gottbeziehuing braucht, sondern Er hat Selbst die Gottbeziehung wieder hergestellt für uns, dass wir nun darin leben können:

Oh, da bist Du aber auf dem Holzweg, respektive breiten Weg. Wer Sünde tut ist der Sünde Knecht. Und nach Jesus haben auch seine Jünger und Apostel darin unterrichtet nurmehr gottgefällig zu leben.

Jesus nimmt zusammen mit dem Vater im Himmel NUR in jenen Wohnung, die Jesus Gebote kennen und HALTEN, schon vergessen?

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Römer 10, 4:
Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.

Du scheinst nicht zu wissen, welches Gesetzes Ende Jesus ist. Alle zu Lieblosigkeiten führenden Gesetze Mose, zählten wohl noch für Juden aber NICHT mehr für Anhänger Jesus. Wie auch Beschneidung bei Jesus nicht von Bedeutung war/ist.

Bei Jesus und auch seinen Jüngern und Apostel ist es einfach ein nurmehr gottgefälliges Leben führen zu können. Lebe Liebe, bleibe in der Liebe, und Gott kann in und aus Dir seine unendliche Liebe fruchtend strömen lassen.

Wer die Lehren Jesu Christi mit Füssen tritt, tut sich keinen Gefallen.
An Jesus glauben allein macht noch keinen Christen in Christi Sinn aus.

Im getreulichen Umsetzen der Lehren Jesu Christi fanden schon viele damals aus der Finsternis ins Licht, Erlösung vom Überwindung des Bösen in und um sich.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Hallo Lulute,

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

ich habe von Jesus nebst einzig wahrem Gottesglauben auch gelernt, wie der Vater im Himmel wem Sünden vergibt.

Hebr. 9, 22: ... ohne Blut vergießen geschieht keine Vergebung.

Mt. 26, 28: das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Das UNSERE bezieht Paulus auf einst ihm Gleichgesinnte. Du identifizierst dich hoffentlich nicht mit solcherlei.....

Er bezieht es genausogut auf die Galater, an die der Brief gerichtet ist, und das waren keine ehemaligen Christenverfolger.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

14 solltest Du mehr als einmal lesen, dann erkennst Du auch den Sinn.

Ich habe den Vers schon sehr oft gelesen und glaube, dass ich sehr wohl den Sinn erkannt habe.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Und ich bin sicher, Jesus freut sich mehr über jene Christen, welche durch das Befolgen all seiner Lehren selber zu Lichtern dort wurden, als über jene Christen welche ihn zwar anhimmeln, aber seine wahrhaft ins Licht Gottes führenden Lehren mit Füssen zu treten scheinen.

Warum unterstellst Du denen, die in Jesus mehr sehen als einen Lehrer, dass sie ihn nur "anhimmeln" würden. Gerade weil Jesus viel mehr ist als ein Lehrer, werden diejenigen, die das erkannt haben, Seine Lehren niemals mit Füßen treten. Gerade weil Jesus uns erlöst hat, sind wir ja in die Lage versetzt, auch Seinen Willen zu leben.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Die damaligen treuen Jünger nannten Jesus Meister, weisen Lehrer.

Weil Jesus vor Seiner Kreuzigung, Auferstehung und dem Pfingstgeschehen für sie auch nur Lehrer gewesen ist. Die wahre Bedeutung Jesu konnten sie doch erst nach Pfingsten begreifen, als der Heilige Geist über sie kam. Während sie vorher mit Ihm unterwegs waren, lebte Christus danach in ihnen und sie lebten in Ihm. "Christus in uns" und "Wir in Christus" - das sind die Grundgeheimnisse, die Paulus der Menschheit predigte.
Und während die Jünger Jesus als ihren Meister und Lehrer erkannten, sagten seine "Ich-Bin-Worte" schon damals viel mehr, was sie aber einfach noch nicht verstehen konnten:
- Ich bin der Weg
- Ich bin der Weg
- Ich bin die Wahrheit
- Ich bin das Brot des Lebens
- Ich bin der Weinstock
- Ich bin der gute Hirte
- Ich bin die Tür

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

durch gewisse mosaische Gesetzeswerke konnte man unmöglich vor dem Vater unseres Herrn Jesus als Gerechter gelten.

Man kann durch überhaupt keine Gesetzeswerke vor Gott als gerecht gelten, "denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht." Selbstverständlich kann man nicht an Christus glauben, und trotzdem in der Sünde fortfahren. Das geht ebenfalls nicht. Wer gerecht gesprochen ist vor Gott, der ist aufgerufen, auch gerecht zu leben.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Durch jene besagten Gesetzes Werke, Werke des Gesetzes genannt, konnte kein Mensch gerecht werden, wäre dem so gewesen, wäre Jesus umsonst gestorben um sie auf den rechten Weg zu führen.

Christus wäre umsonst gestorben, wenn es möglich wäre, überhaupt durch ein Gesetz gerecht zu werden. Gerechtigkeit wird uns aus Gnaden geschenkt durch den Kreuzestod Jesu. Deshalb ist Jesus auch nicht gestorben, um uns auf den rechten Weg zu führen, sondern Er ist darum gestorben, dass wir mit Gott versöhnt zu wahren Gotteskindern werden. Und wer durch Ihn gerechtfertigt ist, der wandelt dann auch auf dem rechten Weg.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Oh, da bist Du aber auf dem Holzweg, respektive breiten Weg.

Zum Glück hast nicht Du zu beurteilen, auf welchem Weg ich bin, und ich verbitte mir, dass Du mich auf den breiten Weg verortest, dessen Ende die Verdammnis ist.
Ich weiß, dass wer Sünde tut, der Sünde Knecht ist und wir aufgerufen sind, gottgefällig zu leben. Das nehme ich auch für mich an. Das hat aber mit den von mir geschriebenen Sätzen überhaupt nichts zu tun. Ich schrieb, dass Christus für uns die Gottesbeziehung wieder hergestellt hat, dass wir nun darin leben könne. Und das bedeutet nun mal Abkehr von der Sünde und ein Streben nach Heiligung, ohne welche niemand Gott schauen wird, wie Paulus schreibt.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Alle zu Lieblosigkeiten führenden Gesetze Mose

Wie kann man nur Gottes Gesetz so verleumden. In Römer 7, 12 und Folgeverse schreibt Paulus ganz klar, dass das Gesetz heilig, recht und gut ist - aber trotzdem den Menschen zum Tode bringt, weil kein Mensch in der Lage ist das Gesetz zu halten und deshalb durch das Gesetz zum Tode verurteilt wird. Und von diesem Fluch hat uns Christus erlöst, weil Er Selbst am Kreuz für uns zum Fluch wurde (Gal. 3, 13)

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wer die Lehren Jesu Christi mit Füssen tritt, tut sich keinen Gefallen.

Und warum tust Du es dann?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

An Jesus glauben allein macht noch keinen Christen in Christi Sinn aus.

Römer 10, 4: ... wer an den glaubt, der ist gerecht.

turmfalke1 antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Die Tilgung der Sünden geschah damals und geschieht dort und NUR dort, wo Menschen sich dazu aufmachen, sich von aller Bosheit zu bekehren.

... und sich damit selbst zu erretten...

Wassn Quatsch! Der Kern der christlichen Lehre ist doch gerade, dass dazu kein Mensch, der von einem Menschen gezeugt wurde, jemals dazu in der Lage gewesen wäre. Selbst lulute nicht. ;->

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Das UNSERE bezieht Paulus auf einst ihm Gleichgesinnte. Du identifizierst dich hoffentlich nicht mit solcherlei.....

Dieser Paulus war auch als Jugendlicher bereits ein Eiferer vor dem Herrn, der bestens im Gesetz unterwiesen versucht hatte, Ihm durch Beachtung des Gesetzes gerecht zu werden. Und nur in Unkenntnis der Bergpredigt war er möglicherweise der irrigen Meinung, vor Gott gerecht zu sein.

nun aber identifiziere ich mich mit Menschen, die, wie Paulus, erkennen, dass sie das böse, was sie hassen tun und das gute, was sie wollen, lassen, während der Lohn der Sünde immer noch stets der Tod ist, und deshalb zwangsläufig und immer wieder auf das Erlösungswerk Christi angewiesen sind.

Segen!

vollbracht antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ich bin Christin und ich habe von Jesus nebst einzig wahrem Gottesglauben auch gelernt, wie der Vater im Himmel wem Sünden vergibt.

Gar nichts hast du gelernt. Im Gegenteil. Du erhöhst dich selbst zur allein wahrhaft Glaubenden, setzt dich über alle anderen, leugnest die Bedeutung der Kreuzigung Jesu und maßt dir obendrein an, allen anderen hier den Glauben abzusprechen.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Die Tilgung der Sünden geschah damals und geschieht dort und NUR dort, wo Menschen sich dazu aufmachen, sich von aller Bosheit zu bekehren.

Ich weiß nicht, was für eine Bibel du verwendest. Die Bibel, die das Wort Gottes ist, ist es sicher nicht.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Gal. 1, 4:
der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat.

Das sind Worte eines einstigen Christenverfolgers, der die Verbreiter Jesu Christi Lehren meinte verfolgen, überantworten, gefangen nehmen zu müssen.
Das UNSERE bezieht Paulus auf einst ihm Gleichgesinnte. Du identifizierst dich hoffentlich nicht mit solcherlei.....

Oh du arme, fehlgeleitete Kreatur ...

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ich bin überzeugte Christin. Und ich bin sicher, Jesus freut sich mehr über jene Christen, welche durch das Befolgen all seiner Lehren selber zu Lichtern dort wurden, als über jene Christen welche ihn zwar anhimmeln, aber seine wahrhaft ins Licht Gottes führenden Lehren mit Füssen zu treten scheinen.

Du bist ganz schön selbstgefällig und trittst permanent Gottes Wort mit Füßen.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Oh, da bist Du aber auf dem Holzweg, respektive breiten Weg. Wer Sünde tut ist der Sünde Knecht. Und nach Jesus haben auch seine Jünger und Apostel darin unterrichtet nurmehr gottgefällig zu leben.

Und schon wieder schießt du über das Ziel hinaus.

Ich nehme mal an, dass du nie sündigst. Deshalb kannst du an dieser Stelle auch nicht mitreden.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wer die Lehren Jesu Christi mit Füssen tritt, tut sich keinen Gefallen.
An Jesus glauben allein macht noch keinen Christen in Christi Sinn aus.

Du bist gerade diejenige, die Gottes Wort mit Füßen tritt. Denn du behauptest genau das Gegenteil von dem, was Jesus immer wieder sagt.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @herbstrose

Du erhöhst dich selbst zur allein wahrhaft Glaubenden, setzt dich über alle anderen

Lustig, nach meiner Wahrnehmung trifft das ziemlich genau deine Beiträge zu.

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius

Lustig, nach meiner Wahrnehmung trifft das ziemlich genau deine Beiträge zu.

Habe ich dir oder anderen jemals antichristliches Verhalten vorgeworfen?

herbstrose antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Also das habe ich bei Herbstrose nun wirklich noch nicht erlebt, bei Lulute dagegen schon oft. Vor allem bezeichnet Lulute Allgemeingut christlichen Glaubens als antichristlich und lehnt den Sühnecharakter des Kreuzestodes Jesu ab.

turmfalke1 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Oder glaubst Du wirklich, Gott freue es, wenn man ausgerechnet IHM die Kreuzigung seines Sohnes Jesus und somit seines würdigsten Erdenvertreters aller Zeiten anlastet,

Ich weiß nicht, was für eine krude Bibel du hast, dass du zu solch einem Schluss kommst.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wer Befreiung aus den Fängen der Macht der Finsternis erlebte, durch dementsprechende Veränderung, bleibt mit Freuden und aus innerer Überzeugung im Licht, der Liebe Gottes, dem Himmlischen Vater.

Durch Veränderung geschieht keine Befreiung.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

(Wer immer wieder rückfällig wird, darf wohl mit der Barmherzigkeit des Vaters im Himmel rechnen, doch auf Dauer wäre dies dann ein Ausnützen seiner Gnade, also eines Christen in Christi Sinn wohl eher unwürdiges Verhalten)

Du solltest darauf achten, dass dein Glashaus schön heil blibt.

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @herbstrose

Du hast aber meine Frage noch nicht beantwortet, ob die Jünger, die mit Jesus unterwegs waren, getauft waren.

Weißt du es? In der Bibel lesen wir nichts davon. Sie wurden ja auch nicht Christen genannt. Die Taufe auf den Namen Jesu in die Christliche Gemeinde hinein gibt es erst seit Pfingsten.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich kann dir eine ganze Reihe an Personen nennen, die getauft wurden, aber dennoch keine Christen sind.

Das ist deine Bewertung. Meinst du, dass Gott auch genau so urteilt?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Das ist deine Bewertung. Meinst du, dass Gott auch genau so urteilt?

Nein, das ist nicht meine Bewertung. Das ist das Bekenntnis dieser Personen. Aus Tradition getauft worden und seitdem nie mehr mit Gott zu tun gehabt.

Jesus selbst sagt, dass es nicht reicht, zu ihm zu kommen. Man muss auch bleiben:

Joh 15,4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.

Joh 15,6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Lies bitte meine Antwort unten an deborah, die auch zu deinem Post passt.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Mir ist die Taufe ein Gehorsamsakt ... eine öffentliches Bekenntnis meines Glaubens.

Christ ist wer dem Christus nachfolgt, wer IHM gehorsam ist, IHM Ehre erweist.

War der Schächer nicht unzweifelhaft errettet, jedoch ungetauft?

Also ungehorsam? Bevor ich dem zustimme sage ich das er ohne Wasser getauft ist ... jedoch mit dem Geist die Taufe erfuhr.

Oder wiegt nicht die Zusage des Christus mehr als die Handlung einer Taufe wie Johannes taufte?

Anonymous antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

So wie ein neu geborenes Kind in den Schutzkreis der Familie aufgenommen wird, damit Mensch ist,
so wird mit der Taufe der Mensch in den Schutzkreis Christi aufgenommen und wird damit Christ.
Allerdings sollte dies dann auch mit einem entsprechenden Leben gelebt werden.

geistwissen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Schutzkreis Jesu? Was ist das denn bitte?

Und bitte, wenn du schon zitierst, dann bitte vollständig. Sonst lautet nämlich deine letzte Aussage: "Geistwissen ist der Wg und die Wahrheit und das Leben."

herbstrose antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Grüß Gott
Da lese mal den Psalm 91
vielleicht kommt dir dann das notwendige Geist-wissen, was mit dem Schutzkreis Christi sein kann.

Das Zitat ist richtig. Lese die Bibel und du wirst es gewiß finden.

Auch ist gesagt: Wen ich sende in meinem Namen, so ist es, als wäre ich selber hier.
Nun bin ich hier und weise de Weg mit Geistwissen.

geistwissen antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144
Veröffentlicht von: @geistwissen

Auch ist gesagt: Wen ich sende in meinem Namen, so ist es, als wäre ich selber hier.
Nun bin ich hier und weise de Weg mit Geistwissen.

Du oder von dem sprichst Du?
Wenn Du Gottes Wort zitieren solltest, wäre es gut, dass irgendwie kenntlich zu machen.

tristesse antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Wie nett

Warum denn?
Ist das Wort, also Christus, so unbekannt, das es unentwegt, gebetsmühlenartig, genannt sein muß?

Ich empfehle die Bibel zu lesen, mindestens eines von den 4 Evangelien.
(ohne das des Judas)

geistwissen antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Das ist keine Antwort auf meine Frage.
ich hab keine Ahnung, was Du sagen willst.

tristesse antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Dann lese die 4 Evangelien, dort findest du alle Antworten.

geistwissen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @geistwissen

Dann lese die 4 Evangelien, dort findest du alle Antworten.

Warum dieser überhebliche Ton?

herbstrose antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144
Veröffentlicht von: @geistwissen

Dann lese die 4 Evangelien, dort findest du alle Antworten.

Na, dann bitte poste mir doch bitte die Bibelstele aus den 4 Evangelien, die meine Fragen an Dich beantworten. Wenn Du mir das vorschlägst, kann es ja nicht so schwer sein.

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Das Zitat ist unvollständig. So macht es den Anschein als beziehe es sich auf dich. Zur Vollständigkeit fehlt "Jesus Christus spricht: ...". Des Weiteren gehört die Stellenangabe dazu.

Btw: die Befehlsform von "lesen" ist nicht "lese", sondern "lies".

herbstrose antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Danke des Hinweises
irdischer Bürokratie, die in jeder Form von Gott weglenkt.

Darum spreche:
Lieber Himmlischer Vater, sei mir armen Sünder gnädig.

So kommen wir sind auf den Weg der Wahrheit und des Lebens, zu unserem lieben Himmlischen Vater.

geistwissen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Darum spreche:
Lieber Himmlischer Vater, sei mir armen Sünder gnädig.

Vor dem Doppelpunkt fehlt ein "ich"

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Was für eine Übersetzung verwendest Du?

vollbracht antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @geistwissen

So wie ein neu geborenes Kind in den Schutzkreis der Familie aufgenommen wird, damit Mensch ist,

Du willst andeuten das ein Kind ohne Familie, vielleicht in einem Heim oder in Pflege bei einer Person, somit kein Mensch ist resp. wird?

Was ist denn bitte der Schutzkreis Christi? Bitte definiere doch das, danke.

Anonymous antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

[gestrichen - MfG Orleander]
[kein sinnvoller Gesprächsbeitrag - MfG Orleander]

geistwissen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Mt 23, 12

herbstrose antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @herbstrose

Mt 23, 12

Richtig, nur fehlt das Geist-Wissen, um sich selber zu erkennen.

Geistwissen weist den Weg zum Weg.
Welchen Weg?
Den Christusweg der da beschreiben wird mit:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater, denn durch mich.

Also auch hier, gehe in die "Tiefen" deiner Seele.
Bringe Licht, Christus, in dein Dunkel, damit du hell und leuchtend wirst.

geistwissen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @geistwissen

Richtig, nur fehlt das Geist-Wissen, um sich selber zu erkennen.

Nein. Was fehlt, ist Demut.

Veröffentlicht von: @geistwissen

Geistwissen weist den Weg zum Weg

So ein Schmarrn!

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Gute Frau,
Sprache ist dafür da, dass wir uns mit einander verständigen. Mir scheint, Du sprichst eine sehr andere Sprache, als wir, so, als ob Du uns die Erkenntnisse vermitteln wolltest, die Du bei Rosenkreuzern, o. Ä. gewonnen hast.

Hat das Methode, die Sprache derart zu verschieben, dass nur jene, die sich auf eine Wiedergeburt hinein in den Geist Deiner Gemeinschaft einlassen, lernen, Deinen Worten Bedeutung beizumessen?

Ich zweifele nicht daran, dass hier eine gewisse Nähe zum Prozess der Christwerdung existiert. Doch bedeutet das meiner Einschätzung nach auch, dass der Geist jener Gemeinschaft dann nicht der Geist meines Gottes sein kann.

Ich frage Dich also noch einmal: was für eine Übersetzung, bzw. heilige Schrift liegt Deinen Worten zugrunde?

vollbracht antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @pvm

War der Schächer nicht unzweifelhaft errettet, jedoch ungetauft?
Also ungehorsam? Bevor ich dem zustimme sage ich das er ohne Wasser getauft ist ... jedoch mit dem Geist die Taufe erfuhr.

Na, das halte ich aber für eine Krücke.

Unzweifelhaft ist, dass beide Schächer in den Kasematten des Pilatus die selbe Taufe wie Jesus erhalten haben. (βάπτειν τινὰ βάμμα Σαρδιανιϗόν, Einem eine sardianische Purpurfärbung angedeihen lassen)

Unzweifelhaft ist aber auch, dass niemand als ungehorsam gelten kann, der etwas nicht tut, was er nicht tun kann. Diese Krücke ist also mehr als flüssig...

Segen!

vollbracht antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Wer an Christus glaubt
ist ein Christ. Die Taufe ist das äußere Bekenntnis des inneren Glaubens.

Denn nicht, wer nicht getauft ist, geht verloren, sondern wer nicht glaubt.

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @herbstrose

ist ein Christ. Die Taufe ist das äußere Bekenntnis des inneren Glaubens.

Das gilt, wenn es hoch kommt, für die "Glaubenstaufe" der Baptisten. Aber dass ein Säugling an seine Eltern glaubt, kann selbst dann nicht so interpretiert werden, wenn die Eltern gläubig sind.
Übrigens legt die Bibel nahe, dass Taufe auf Glauben hin gut und richtig ist, aber sie erklärt die Säuglingstaufe nicht für generell unwirksam.

Segen!

vollbracht antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Die Taufen, von denen wir in der Bibel lesen, fanden statt, nachdem derjenige von Christus erfahren hatte.

Die klarste Aussage trifft wohl Apg. 16, 31

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Du brauchst mit mir darüber nicht diskutieren. Grundsätzlich sehe ich das weitestgehend genau so. Aber einer Wassertaufe, die gläubige Geschwister für gültig erachten, sodass sie aus dem Bewusstsein heraus leben, getauft zu sein, sollten wir nicht für ungültig erklären, weil ein Formfehler bei der Durchführung stattgefunden hat, wenn die Geschwister erkennbar auch den Heiligen Geist empfangen haben.

vollbracht antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Es ging mir darum, dass eine Taufe keinen Christen macht, sondern allein der Glaube. Ich spreche niemandem den Glauben ab, der als Kind getauft wurde.

Meine Erfahrung mit verschiedensten Menschen besagt, dass Getaufte nicht zwangsläufig Christen sind. Ich kenne etliche Exemplare, die nicht an Gott glauben, obwohl sie - aus Tradition - getauft wurden.

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Genau! Und unbedingt, wenn wir das auf die Wassertaufe beziehen.

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Es gibt nur eine Taufe (Eph 4:5), insofern kannst du das despektierlich anmutende davor auch weglassen.

pankratius antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

OT: eine Taufe

Veröffentlicht von: @pankratius

Es gibt nur eine Taufe (Eph 4:5), insofern kannst du das despektierlich anmutende davor auch weglassen.

Du interpretierst diesen Vers falsch, da die Bibel klar mehrere Taufen bezeugt: die Wassertaufe des Johannes zur Buße, die Wassertaufe auf den dreieinen Gott, die nicht nur Sigel auf unserem Leben, sondern ebenfalls eine Taufe zur Buße, d. h. Umkehr ist, die Geistestaufe, in der wir die Kräfte der zukünftigen Welt schmecken... Ja sogar die sardianische Purpurfärbung, die Jesus in den Kasematten des Pilatus empfangen hat, und über die sich meinem Verständnis nach Jesus mit den Söhnen des Zebedäus in Mk. 10:35-40 unterhält, wird mit dem selben griechischen Wort bezeichnet.

Eine Taufe bedeutet nach meinem Verständnis, dass eben nicht Wassertaufen auf unterschiedliche Apostel, oder Denominationen, sondern nur eine auf den dreieinen Gott gespendet werden soll. Nicht mehr und nicht weniger.

Segen!

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Das sehe ich deutlich anders.

Die Taufe des Johannes ist ein Vorläufer bzw. eine Vorausdeutung der christlichen Taufe, so wie viele alttestamentarische Analogien auch. Der englische Terminus "foreshadowing" trifft vielleicht besser, was ich meine.
Jedenfalls ist die Taufe des Johannes als Vorläufer ja abgelöst durch die christliche Taufe und wird - von Christen - nicht mehr praktiziert.

Interessant ist deine Beobachtung zu Markus 10. Tatsächlich würde ich das in einer ähnlichen Weise argumentieren. Schlussendlich werden Christen ja, indem sie auf den Tod Christi getauft werden, auch in derselben Weise getauft.

Worauf ich eigentlich hinauswollte, ist die evangelikale Sonderlehre einer Trennung in "Wassertaufe" und "Geistes-" bzw. "Feuertaufe".

Wenn es in der Hl. Schrift mehrmals heißt, Johannes habe mit Wasser getauft, Jesus aber werde mit Feuer oder mit dem Heiligen Geist taufen, dann sind damit keine zwei Taufen gemeint, die vollzogen werden müssten. Dass Christen also zuerst mit Wasser getauft würden und später auf irgendeine Weise den Heiligen Geist erhalten würden. Sondern es heißt, dass wir in der einen christlichen Taufe, deren Element weiterhin das Wasser ist, den Heiligen Geist empfangen (wie ich oben schrieb: wir werden neugeboren als Kinder Gottes).

Darum ging es mir eigentlich, und nur aus diesem Kontext kenne ich den Terminus "Wassertaufe" - eben als Abgrenzung zu einer ominösen "Geistestaufe" oder "Feuertaufe", und damit als Degradierung der ja 'nur äußerlichen' "Wassertaufe".

Wasser ist immer das Element der Taufe, aber die Wirkung der Taufe ist nicht nur, dass wir nass werden, sondern (s. o.) ...

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Den Heiligen Geist bekommen wir aber schon vor der Taufe:

Apg 10,47 Kann auch jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir?

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Hast du mal bemerkt, dass es zwei Täufer sind?

Der Heilige Geist tauft in den Tod und die Auferstehung Jesu.
Der Heilige Geist tauft in den Leib Christi.

Jesus tauft mit Feuer und Heiligem Geist.

In der Wassertaufe taucht der Dienende den Täufling in Wasser nach unten und holt ihn wieder herauf.
In der Heilig Geisttaufe legt der Dienende die Hände auf und die Übertauchung kommt von oben.

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Der Heilige Geist tauft nicht, sondern lebt in uns. Er ist es, der den Glauben in uns lebendig werden lässt, der uns alles lehrt, uns trägt, uns tröstet ...

herbstrose antworten
Dippelappes
(@dippelappes)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 339
Veröffentlicht von: @herbstrose

Der Heilige Geist tauft nicht, sondern lebt in uns. Er ist es, der den Glauben in uns lebendig werden lässt, der uns alles lehrt, uns trägt, uns tröstet ...

Ich schätze ich habe die seltsamste Wahrnehmung was die Taufe angeht!

Der Geist Gottes befindet sich auch nach meinem Verständnis in den Menschen und zwar ungeteilt, deshalb ist auch der Mensch der wahre Tempel Gottes, vgl. 1 Kor 3, 16; 2 Kor 6, 16 und deshalb werden wir auch eines Tages feststellen, dass wir uns in Jesus und dieser sich in uns befindet Joh 14, 20 (ich in euch). (Jesus sprach die Worte des unsichtbaren Vaters)

Was die Gabe des heiligen Geistes angeht, da sehe ich es wie folgt. Jesus erklärt in Joh 14, 15-26 dem Leser, dass der unsichtbare Vater den Heiligen Geist in Form des Geistes der Wahrheit im Namen Jesus Christus senden wird. Er erklärt dort auch, dass der Mensch diesen nicht von sich aus und auf andere Art und Weise empfangen kann. In der Apg 2, 38 erklärt Petrus, dass die Taufe auf den Namen Jesus Christus den Empfang dieses im Namen Jesus Christus gesandten Mediums (Heiliger Geist) zur Folge hat. Das entspricht der Aufforderung Jesu in Mt 28, 19, sich auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen zu lassen, da Jesu diese alle dreien in einer Person geschichtlich vereinte.

Hierzu nur eine Frage: Wessen Ohren registrieren die Taufe auf den Namen Jesus Christus?

dippelappes antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Lu17 1. Kor 12, 13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.

Das wird gerne überlesen 😊

deborah71 antworten
Dippelappes
(@dippelappes)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 339

Gottes Geist ja, Gabe des Heiligen Geistes?

dippelappes antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Der obige Vers beschreibt ein Wirken des Heiligen Geistes in Bezug zum Leib Christi.

Die Gabe des Heiligen Geistes ist davon nochmal unterschieden.

deborah71 antworten
Dippelappes
(@dippelappes)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 339

Ich sehe darin eben auch einen Unterschied, vor allem aber sehe ich, dass niemand sich auf den Namen Jesus Christus taufen lässt. Noch viel weniger sehe ich, dass Menschen verstehen, dass sich der Geist Gottes auch im Gegenüber befindet.

Was wäre wohl das Ergebnis, würden man Menschen endlich erklären, dass der Mensch selbst ein Gotteshaus ist und nicht ein sakrales Gebäude, weil sich der Geist Gottes im Gegenüber befindet?

Was die Gabe des Heiligen Geistes angeht, so erhält man diese gemäß der Schrift ausschließlich durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus, vgl. Joh 14, 15-26.

dippelappes antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

In den Leib Christi durch den Heiligen Geist getauft werden, spricht von Zugehörigkeit, zur Familie Gottes.

Die Taufe in den Heiligen Geist spricht von Handwerkszeug, der Kraftausrüstung zum Dienen und der Frucht.

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Was die Gabe des Heiligen Geistes angeht, so erhält man diese gemäß der Schrift ausschließlich durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus, vgl. Joh 14, 15-26.

In diesem Text steht als Bedingung "wer mich liebt". Von Taufe lese ich dort nichts.

15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Der weitere Text ist eine Wiederholung bzw. Präzisierung dieser Passage.

herbstrose antworten
Dippelappes
(@dippelappes)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 339
Veröffentlicht von: @herbstrose

15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Sein Gebot ist das Gebot der Liebe, ohne jeden Zweifel, aber forderte er nicht auch die Menschen dazu auf, sich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und den Heiligen Geistes taufen zu lassen, vgl. Mt 28, 19?

Spricht er nicht in Joh 14, 26, dass der Vater den Heiligen Geist in Form des Geistes der Wahrheit im Namen Jesus Christus senden wird und erklärt uns Petrus nicht in Apg 2, 38, dass man dieses gesandte Medium durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus auch empfangen kann? Senden und Empfangen, zwei Vokabeln die an fortschrittliche Technik erinnern. Was ist denn, wenn die Ohren diesen Namen der im Übrigen der Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist bei der Taufe auch registrieren müssen, damit man das Update (GABE des Heiligen Geistes) auch erhalten kann? Würde ein Schöpfer denn primitiver arbeiten als die Schöpfung selbst? Was wenn man doch etwas empfangen kann, wer hätt es dann bisher empfangen können?

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, so sie um etwas bitten werden, sie werden es erhalten. Wie viele Menschen sind auf den Namen Jesus Christus getauft und für wie viele Menschen steht das Gebot der Liebe unabhängig des Gegenübers an oberster Stelle eines Gottesdienstes?

So, ich verschwinde in mein Wochendende und wünsche noch einen schönen Sonntag

dippelappes antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @dippelappes

Sein Gebot ist das Gebot der Liebe, ohne jeden Zweifel, aber forderte er nicht auch die Menschen dazu auf, sich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und den Heiligen Geistes taufen zu lassen, vgl. Mt 28, 19?

Lies nochmal, was du im Zusammenhang mit der von dir genannten und von mir zitierten Stelle geschrieben hast. In dieser Stelle geht es nicht um die Taufe.

Gehen wir nochmal an den Anfang des 2. Kapitels der Apostelgeschichte:
1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.

Frage: waren die 12 getauft?

erklärt uns Petrus nicht in Apg 2, 38, dass man dieses gesandte Medium durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus auch empfangen ka

Richtig, auch. Allerdings ist hier nicht die Taufe das entscheidende Moment, sondern die Vergebung der Sünden.

An anderer Stelle wird berichtet, dass Apostel gebeten wurden, jemanden zu taufen, von dem sie wussten, dass er die Gabe des Heiligen Geistes bereits hatte.

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

oder...
... Jesus haucht an (zu Ostern).
... Der Geist fällt einfach so auf die Zuhörer (z. B. Petri), und die Wassertaufe folgt danach.

vollbracht antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

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Danke, das du an das Pfingstereignis erinnerst.

herbstrose antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Mein Christsein und Pfingsten
Ich habe ein paar mal darüber nachgedacht, wie Du das gemeint hast, denn an Pfingsten hatte ich ja gar nicht erinnert.

Diese "Geburt der Kirche" vollständig richtig zu deuten fällt mir immer noch schwer.

Kann jemand, der den Heiligen Geist empfangen hat nicht auch anschließend und darüber hinaus vom Heiligen Geist erfüllt werden? Geht es hier nicht viel mehr um die Kraft des Geistes?

Tragen wir zusammen:

Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

...werte ich als Hinweis darauf, dass ...

und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.

... die Charismata der Lehre und der Glossolallie meint, wie sie heute in charismatischen Kreisen verstanden werden. (Allerdings steht da tatsächlich ἕτεραις [heterais], also anderen und nicht νέαις [neais], also neuen.)

Was bedeutet das für die anderen Menschen vor Ort?

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.

Bedeutet das, dass jene, die sie verstanden haben, zugleich auch den Heiligen Geist empfangen haben und mit der Gabe der Auslegung zugerüstet wurden? Oder hat ein Edomiter einen Galilläer für betrunken gehalten, weil er nicht verstanden hat, dass der gerade Parthisch gesprochen hatte? (Nicht, dass es wirklich darauf ankäme - Wunder bleibt Wunder!)

Ganz allgemein hatte ich diesem Charisma des Redens in neuen Zungen immer kritisch gegenüber gestanden. in Teilen tue ich es noch heute, wenn z. B. in einer Gemeindeversammlung in Anwesenheit unreifer Geschwister die Praktizierung dessen erwartet wird. Zu leicht können Menschen so tun als ob, um einen Grad der Zugehörigkeit vorzugaukeln, den sie anstreben, aber für sich nicht erkannt haben. Liegt auch hierin eine Sünde wider den Heiligen Geist vor?

Andererseits hatte ich mich irgendwann darauf festgelegt (immer ein Fehler!), mich zunächst nur mit indogermanischen Sprachen zu befassen. Meine Favoriten waren Italienisch und Spanisch. Irgendwann, ich denke, es ist jetzt knapp 3 Jahre her, bin ich mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs gewesen und habe gebetet. Ich habe Gott gefragt, welche Sprache ich mir als nächstes vornehmen soll, dass ich sie lerne. Für mich überraschend und nicht wirklich meinen ursprünglichen Vorstellungen entsprechend ist dann in meinem Verstand "Neue Zungen" aufgepoppt. Das war einfach da. Ich habe dann verstanden, dass ich diese Gabe habe und ausleben soll - dass Gott sich freut, wenn ich Ihn in neuen Zungen preise. (Ich tue es weiterhin viel zu selten und fast ausschließlich allein.)

Gott ist wunderbar! Preist Ihn!

Segen euch allen!

vollbracht antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Veröffentlicht von: @vollbracht

... Jesus haucht an (zu Ostern).

auf welchen Vers beziehst du dich da?

deborah71 antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
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Hl. Geist von Jesus empfangen

Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

... Jesus haucht an (zu Ostern).

auf welchen Vers beziehst du dich da?

Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!

vollbracht antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Haja...den hatte ich im Kopf.... ich stolperte über das zu Ostern.... es war kurz nach Ostern.

Das Wort für anhauchen soll ein Bild tragen, wie jemand, der in ein Instrument hineinbläst.

Und dann wurden sie nochmal übertaucht vom Heiligen Geist an Pfingsten.

deborah71 antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

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Veröffentlicht von: @deborah71

Haja...den hatte ich im Kopf.... ich stolperte über das zu Ostern.... es war kurz nach Ostern.

Am Abend des Ostersonntag! Aber das ist natürlich ein Anachronismus. Der Begriff "Ostern" war denen natürlich noch unbekannt.

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @vollbracht

einer [T]aufe, die gläubige Geschwister für gültig erachten, sodass sie aus dem Bewusstsein heraus leben, getauft zu sein, sollten wir nicht für ungültig erklären, weil ein Formfehler bei der Durchführung stattgefunden hat

In dem Falle gilt grundsätzlich erst einmal: Ecclesia supplet. Im Zweifelsfall kann auch eine erneute Spendung der Taufe sub conditione erfolgen.

pankratius antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @pankratius
Veröffentlicht von: @pankratius

einer [T]aufe, die gläubige Geschwister für gültig erachten, sodass sie aus dem Bewusstsein heraus leben, getauft zu sein, sollten wir nicht für ungültig erklären, weil ein Formfehler bei der Durchführung stattgefunden hat

In dem Falle gilt grundsätzlich erst einmal: Ecclesia supplet. Im Zweifelsfall kann auch eine erneute Spendung der Taufe sub conditione erfolgen.

Ich dachte, das gilt grundsätzlich in dem Fall, wenn Geschwister ihre eigene Taufe für ungültig erachten und deshalb noch nicht aus dem Bewusstsein heraus leben können, getauft zu sein.

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

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Jetzt verstehe ich nicht ganz, was du meinst?

pankratius antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

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Wann, denkst Du, sollte eine Taufe sub conditione "erneut" vollzogen werden? Wenn der Gläubige nicht sicher ist, formalkorrekt getauft zu sein, oder, wenn ein Priester bei einem Gläubigen, der sich für getauft hält, seine Zweifel hat?

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

wenn es ernsthafte und objektive Anhaltspunkte dafür gibt, dass bei der Taufe ein Fehler in Form, Materie oder Intention bestanden haben könnte

pankratius antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Was ist objektiv? Vor 100 Jahren wurde eine evangelische Taufe von der RKK nur dann anerkannt, wenn das Wasser geflossen war. Heute wird da nicht mehr nach gefragt. Hat die RKK vor 100 Jahren falsch gelegen? Liegt sie heute falsch? Viele Christen sind überzeugt, dass eine Taufe nur durch Untertauchen korrekt vollzogen werden kann.

Ich selbst bin getauft, stehe jedoch nicht in der apostolischen Sukzession. Auch von meiner eigenen Gemeinde bin ich nicht ordiniert. Den Regeln der RKK zu Folge darf ich nur in dringenden Ausnahmefällen taufen. Was aber, wenn ich per Anhalter irgendwo bei einem Eunuchen der Kandake mit fahre, den für das Reich Gottes gewinne und der mich fragt, "Da ist der Lippesee. Was hindert's, dass ich mich taufen lasse?" Wenn ich dann nicht zögere und ihn taufe, was wäre dann ein Anhaltspunkt für Dich, dass in Form, Materie, oder Intention ein Fehler vorliegen könnte?

Segen!

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @vollbracht

Vor 100 Jahren wurde eine evangelische Taufe von der RKK nur dann anerkannt, wenn das Wasser geflossen war. Heute wird da nicht mehr nach gefragt. Hat die RKK vor 100 Jahren falsch gelegen? Liegt sie heute falsch?

Heute wird gemäß der Magdeburger Erklärung zur wechselseitigen Anerkennung der Taufe davon ausgegangen, dass auch bei der evangelischen Taufe das Wasser fließt:

"Deshalb erkennen wir jede nach dem Auftrag Jesu im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes mit der Zeichenhandlung des Untertauchens im Wasser bzw. des Übergießens mit Wasser vollzogene Taufe an und freuen uns über jeden Menschen, der getauft wird."

https://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburger_Erkl%C3%A4rung#Text_der_Vereinbarung (Hervorhebung meinerseits)

Insofern lag die Katholische Kirche weder vor 100 Jahren falsch noch liegt sie heute falsch.

Wenn bei einem Konvertiten ernsthafte Hinweise vorlägen, dass seine Taufe nicht durch Untertauchen oder Übergießen vollzogen worden wäre, so wäre das aus meiner Sicht durchaus ein Grund, eine Spendung sub conditione in Erwägung zu ziehen (wobei nach wie vor auch das Ecclesia supplet gilt).

Veröffentlicht von: @vollbracht

Viele Christen sind überzeugt, dass eine Taufe nur durch Untertauchen korrekt vollzogen werden kann.

Für diese Einschätzung sehe ich keine Grundlage. Bereits in der Didache heißt es:

"1. Bezüglich der Taufe haltet es so: Wenn ihr all das Vorhergehende gesagt habt, "taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" in fließendem Wasser. 2. Wenn du aber kein fließendes Wasser hast, dann taufe in einem anderen Wasser; wenn du es nicht in kaltem tun kannst, tue es im warmen. 3. Wenn du beides nicht hast, gieße dreimal Wasser auf den Kopf "auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes".

http://www.unifr.ch/bkv/kapitel1-7.htm

Veröffentlicht von: @vollbracht

Den Regeln der RKK zu Folge darf ich nur in dringenden Ausnahmefällen taufen.

Durch dich vollzogene Taufen in anderen Fällen als Notlagen gelten nach katholischem Verständnis zwar als illegal, aber nicht grundsätzlich als ungültig (siehe unten).

Veröffentlicht von: @vollbracht

[...] was wäre dann ein Anhaltspunkt für Dich, dass in Form, Materie, oder Intention ein Fehler vorliegen könnte?

Ein Fehler in Materie scheint mir zunächst ausgeschlossen, wenn du die Taufe durch Untertauchen im Lippesee vollziehst.

Ein Fehler in der Form läge vor, wenn du z. B. nicht sagen würdest "ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", sondern nur "im Namen Jesu" o. ä.

Bei der Intention könnte man natürlich über das Taufverständnis sprechen, aber soweit ich weiß (ich bin kein Theologe), ist die Messlatte für die Ungültigkeit hier relativ hoch gehängt. Einen Fehler in der Intention würde ich folglich nur erkennen können, wenn du die Taufe nur im Spaß und nicht mit ernsthafter Absicht vollziehen würdest.

pankratius antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

OT: katholische Taufe
Danke für den Beitrag!
Aber jetzt muss ich mal spitz fragen: Ist die Didache noch aktuell?

7. Kap. Anweisung über die Spendung der Taufe.
1. Bezüglich der Taufe haltet es so: Wenn ihr all das Vorhergehende gesagt habt, "taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"1 in fließendem Wasser. 2. Wenn du aber kein fließendes Wasser hast, dann taufe in einem anderen Wasser; wenn du es nicht in kaltem tun kannst, tue es im warmen. 3. Wenn du beides nicht hast, gieße dreimal Wasser auf den Kopf "auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes".

Hier gibt es die Pader. Hier gab es zumindest bis vor 5 Jahren mindestens ein beheizbares Taufbecken mit Treppe. In verschiedenen Märkten kann man aufblasbare Swimmingpools für eine Wassertiefe von 1,3m kaufen. Die Voraussetzungen für 1. und 2. sind stets erfüllt. Wieso habe ich nie erlebt, dass ein katholischer Priester dem folgend getauft hat? War das denn dann nicht stets illegal?

vollbracht antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1813

Wenn es um die persönliche Frage ginge "Was macht mich zum Christen?" "Woher weiß ich, dass ich zu Christus gehöre und gerettet bin?" - dann bin ich geneigt, dem zuzustimmen. An nichts anderem kann ich meine Zugehörigkeit zu Christus festmachen als an dem, was von außen her an mir geschehen ist. Alles andere ist zu unsicher.

Allerdings als fast mathematische Formel "Christ ist, wer getauft ist", und damit auch als Aussage über andere, tue ich mich sehr schwer.

Gibt es doch Getaufte, die sich heute mit Nachdruck verbitten würden, Christen genannt zu werden, sondern sich selbst etwa mit guten Gründen als Atheisten, Buddhisten, Muslime ... verstehen. Werden die mit dieser Aussage nicht ungerechtfertigt vereinnahmt?

andreas-wendt antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Allerdings als fast mathematische Formel "Christ ist, wer getauft ist", und damit auch als Aussage über andere, tue ich mich sehr schwer.

Ich finde, gerade bei der Aussage über andere ist das doch ein sicheres Kennzeichen, an dem man, und nicht nur Christen, einen anderen Christen erkennt. Ob jemand wirklich gerettet ist, kann ich und niemand über einen anderen Menschen mit Sicherheit feststellen. Doch die Taufe ist wohl, von Ausnahmen abgesehen, bei Christen allgemein.

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Gibt es doch Getaufte, die sich heute mit Nachdruck verbitten würden, Christen genannt zu werden, sondern sich selbst etwa mit guten Gründen als Atheisten, Buddhisten, Muslime ... verstehen. Werden die mit dieser Aussage nicht ungerechtfertigt vereinnahmt?

Getauft ist getauft, enttaufen geht nicht. Es ist eine nachfolgende Feststellung, wie jemand selbst zu seiner Taufe und dem Christsein steht.

Ich sehe es wie eine Staatsbürgerschaft. Deutscher ist man, auch wenn man damit nichts anfangen kann oder sich dafür schämt, oder ablehnt. Man muss hingehen und selbst die Ausbürgerung beantragen, um seine Rechte und Pflichten, z.B. als Deutscher, zu verlieren.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Abfallen geht
Ich wiederhole mich mal:

Veröffentlicht von: @opastefan
Veröffentlicht von: @opastefan

Gibt es doch Getaufte, die sich heute mit Nachdruck verbitten würden, Christen genannt zu werden, sondern sich selbst etwa mit guten Gründen als Atheisten, Buddhisten, Muslime ... verstehen. Werden die mit dieser Aussage nicht ungerechtfertigt vereinnahmt?

Getauft ist getauft, enttaufen geht nicht.

Aber abfallen geht. Das wird auch in der Bibel beschrieben.

Veröffentlicht von: @opastefan

Ich sehe es wie eine Staatsbürgerschaft. Deutscher ist man, auch wenn man damit nichts anfangen kann oder sich dafür schämt, oder ablehnt. Man muss hingehen und selbst die Ausbürgerung beantragen, um seine Rechte und Pflichten, z.B. als Deutscher, zu verlieren.

Ja, Mensch, aber Christ sein ist Jünger, also Schüler sein - nicht getaufter, also Staatsbürger sein.

vollbracht antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @vollbracht

Aber abfallen geht. Das wird auch in der Bibel beschrieben.

Aber das Abfallen kann die Taufe nicht rückgängig oder ungeschehen machen.

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius

Aber das Abfallen kann die Taufe nicht rückgängig oder ungeschehen machen.

Manch ein Taufschein ist das Papier nicht wert, auf dem er steht.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Traurig, dass du das Handeln Gottes zu unserer Erlösung so herabsetzt.

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius

Traurig, dass du das Handeln Gottes zu unserer Erlösung so herabsetzt.

Nicht ich, sondern diejenigen, die sich von Gott abwenden.

Für mich gilt immer noch, was Gott selbst sagt und nicht das, was Kirchen daraus gemacht haben.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @herbstrose

Für mich gilt immer noch, was Gott selbst sagt

Hast du da einen exklusiven Zugriff?

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius

Hast du da einen exklusiven Zugriff?

Den gleichen wie du auch.

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Hallo Herbstrose,
ist dein Taufschein das Papier wert?
Was macht ihn wertvoller als den Taufschein, von dem du schriebst?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben: es gibt Leute, die getauft wurden, aber nicht gläubig sind. Sie wurden getauft, weil man das eben so macht und haben mit Glauben nichts am Hut.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Ich habe es auch schon mehrfach geschrieben: Die Taufe ist nicht die Entscheidung des Menschen für Gott, sondern die Entscheidung Gottes für den Menschen. Die Gültigkeit und Wirkungen der Taufe hängen nicht am Glauben des Empfängers oder Spenders.

pankratius antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @pankratius

sondern die Entscheidung Gottes für den Menschen.

An welcher Bibelstelle machst Du das fest?

Veröffentlicht von: @pankratius

Die Gültigkeit und Wirkungen der Taufe hängen nicht am Glauben des Empfängers oder Spenders.

Das Gericht wird kommen, weil die Menschen nicht an Jesus glauben - sie ist DIE Sünde - so die Schrift. Hebt also die Taufe die Folgen des Unglauben und das Gericht auf?

Gruß Andy

an-ja antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

Dazu mal eine ganz konkrete Frage:
Welchen Unterschied macht es für das ewige Heil eines ungläubigen Menschen, ob er getauft ist oder nicht?

turmfalke1 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius

Die Taufe ist nicht die Entscheidung des Menschen für Gott, sondern die Entscheidung Gottes für den Menschen.

Nein. Gottes Entscheidung für den Menschen liegt viel früher. Es gefiel Gott, den Menschen zu machen. Du erinnerst dich?

In der Bibel geht die Taufe vom Menschen aus. In allen dokumentierten Beispielen ist es der Mensch der verlangt getauft zu werden. An keiner einzigen Stelle lese ich: "Ich, der Herr, dein Gott, taufe dich jetzt. Ist mir egal, ob du das willst. Ich will das aber, weil ich mich zu dir bekenne."

Veröffentlicht von: @pankratius

Die Gültigkeit und Wirkungen der Taufe hängen nicht am Glauben des Empfängers oder Spenders.

Was soll denn die Taufe noch wirken, außer nach außen hin den Glauben zu dokumentieren, den man längst schon glaubt? Der Glaube entsteht doch nicht in der Taufe. Jedenfalls lehrt die Bibel, dass der Glaube aus dem Wort Gottes kommt.

Was ändert eine Taufe bei jemandem, der nicht glaubt?

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @herbstrose

Was soll denn die Taufe noch wirken, außer nach außen hin den Glauben zu dokumentieren, den man längst schon glaubt? Der Glaube entsteht doch nicht in der Taufe. Jedenfalls lehrt die Bibel, dass der Glaube aus dem Wort Gottes kommt.

Was meinst du, war die Taufe des Johannes von Gott oder von den Menschen? Und hier ist mehr als Johannes.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Eine Gegenfeage ist keine Antwort.

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Das habe ich bei Jesus abgekukt.
Deine Frage:

Was ändert eine Taufe bei jemandem, der nicht glaubt?

Mindestens: Gott nimmt mit ihm Kontakt auf und öffnet einen Kanal für sein Wort und sein Heil.
Manche Menschen bekommen dabei schon die himmlische Staatsbürgerschaft.
Ja, gerettet wird man durch den Glauben an Jesus. Doch Gott hat viele Wege dorthin, einer ist auch durch die Taufe.

So, jetzt bist du dran mit antworten.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336
Veröffentlicht von: @herbstrose

Was ändert eine Taufe bei jemandem, der nicht glaubt?

Er wird Kind Gottes, Glied seines Leibes, erfährt die Wiedergeburt im Geiste und die Vergebung der Sünden.

Nachtrag vom 18.04.2020 1756
Also dasselbe, was die Taufe bei Glaubenden bewirkt. Sakramente wirken ex opere operato.

pankratius antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @pankratius

Er wird Kind Gottes, Glied seines Leibes, erfährt die Wiedergeburt im Geiste und die Vergebung der Sünden.

Das hast du ganz wunderbar auf den Punkt gebracht.
Einen schönen Weißen Sonntag wünsche ich dir.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius
Veröffentlicht von: @pankratius

Was ändert eine Taufe bei jemandem, der nicht glaubt?

Veröffentlicht von: @pankratius

Er wird Kind Gottes, Glied seines Leibes, erfährt die Wiedergeburt im Geiste und die Vergebung der Sünden.

Auch das ist nicht biblisch. Ein Kind Gottes wird, wer an ihn glaubt.

Joh 1,12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben,

herbstrose antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @pankratius

Er wird Kind Gottes, Glied seines Leibes, erfährt die Wiedergeburt im Geiste und die Vergebung der Sünden.

Ist ein Ungläubiger, der getauft ist, Kind Gottes bzw. Glied des Leibes, an den Er gar nicht glaubt? Wie steht es mit der Frage des Heils?

turmfalke1 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1449

Man sollte da nichts durcheinander werfen.
Die Taufe an Kindern wirkt ja weil die Eltern ihre Verantwortung vor Gott an Unmündigen wahrnehmen!!

Das man als heidnischer Erwachsener sich zu Christus bekehren kann, verneint auch die Kirche nicht.

Allerdings wird in den älteren, nicht Protestantischen Kirchen auch gelehrt das man abfallen kann. Das lehren aber auch alle die dem Arminianismus nahe stehen. Die Bibel gibt auch Anhaltspunkte dazu.

Die alten Kirchen und ihre Tradition haben nunmal eine sehr alte Auslegung der Schriften und gerade im Bezug der Sakramente. Die scheint manchen Stellen des Wortes zu widersprechen aber das Wort wird dort meines Wissens anders betrachtet und dafür eben die alte Tradition

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Dass ein Mensch sich abkehren kann ist eine Sache. Die andere Frage ist, ob er damit verworfen ist von Gott.
Jesus sagte: und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. (Joh 10,28.29)

Er spricht dort von seinen Schafen, deren Hirte er ist und die seine Stimme kennen. Bedeutet das nun, wenn ein Schaf nicht in der Herde bleibt, dass es verloren ist? Hat er nicht zu genau eben dieser Metapher (dem verlorenen Schaf) auch etwas gesagt?

Es hat doch ohnehin kein Mensch dieses Licht in sich selbst entzündet, sondern Er (2. Kor 4,6).

Anonymous antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Hast du wenigstens mal über meine Fragen nachgedacht?
Ich weiß, dass du mein Taufverständnis nicht teilst. Das sei dir unbenommen. Was ich mindestens merkwürdig finde, ist, dass du auf ein anderes Taufverständnis herabschaust. Du mißt den Wert einer Taufe nach deinen menschlichen Maßstäben, nach dem was vor Augen ist.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @opastefan

Du mißt den Wert einer Taufe nach deinen menschlichen Maßstäben, nach dem was vor Augen ist.

Du irrst.

In der Bibel lese ich, dass gerettet ist, wer an Christus glaubt. Und ich lese, dass Menschen nach der Taufe verlangen, die bereits glauben.

Wenn nun jemand getauft wird, aber nicht glaubt bzw. sich aktiv vom Glauben abwendet, welchen Wert hat dann die Taufe?

herbstrose antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3873

Entschuldigt ich habe die Diskussion vom Abfallen her nachgelesen.
Taufe ist ein so heißes Eisen, dass ich mir jetzt überlegt habe, schreibe ich oder nicht.

Zwei Dinge habe ich dazu. Ich war mit einem Gemeinschaftspastor auf den Spuren Jesu unterwegs. Als in der Gruppe die Frage nach einer Taufe im Jordan aufkam meinte er. Wenn jemand das möchte würde wäre es möglich. Würde man nach seiner Meinung als Theologe fragen sieht er keinen Grund, außer dem Wunsch, eine Taufe zu wiederholen, da sie gültig bliebe. Man könne sie auch nicht zurücknehmen.
Wenn man dann die Schriften in Informationen liest die von der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr der Taufe herausgegeben wurden, dann sagt Gott in der Taufe ja zu dem Menschen. Gott wird dieses liebende "Ja, ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, DU bist MEIN" nicht zurücknehmen. Auch wenn sich der Mensch von ihm abwendet. Das kann man jetzt auch als Wert der Taufe sehe, Gott sagt ja, egal wie die Beziehung ausgeht, es besteht auch immer die Möglichkeit der Rückkehr.

jigal antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

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Gott wird dieses liebende "Ja, ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, DU bist MEIN" nicht zurücknehmen.

Diese Zusage lesen wir bereits bei Jesaja. Bevor Taufe überhaupt ein Thema war.

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wenn nun jemand getauft wird, aber nicht glaubt bzw. sich aktiv vom Glauben abwendet, welchen Wert hat dann die Taufe?

Wenn dieser Mensch wieder zum Glauben findet. Muss er sich dann nach deiner Lehre nochmal taufen lassen?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

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Warum beantwortest du meine Frage nicht?

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Du beantwortest doch meine Fragen auch nicht.
Also hier deine Frage:

Wenn nun jemand getauft wird, aber nicht glaubt bzw. sich aktiv vom Glauben abwendet, welchen Wert hat dann die Taufe?

Das können weder du noch ich beurteilen, sondern allein Gott. Deshalb wäre ich an deiner Stelle vorsichtiger mit dem Beurteilen geistlicher Vorgänge bei anderen Menschen. Die Taufe ist nämlich nicht nur reines menschliches Bekenntnis, ohne dass von Gott her etwas geschieht. Dann könnte ich mich ja selbst und auch wiederholt taufen oder taufen lassen.

Das wird deutlich, als Paulus ihm unbekannte Christen nach ihrer Taufe fragt. Apg.19,1ff Als menschliches Bekenntnis hätte doch ihre Taufe ausgereicht.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Paulus sagt aber auch: "Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus gerettet werden." Als Folge dieses Glaubens lässt der Angesprochene sich taufen. Ich lese nicht, dass er dazu aufgefordert wird. (Apg. 16)

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
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Beiträge : 968

Die Taufe ist von Gott eingesetzt

Veröffentlicht von: @herbstrose

Paulus sagt aber auch: "Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus gerettet werden." Als Folge dieses Glaubens lässt der Angesprochene sich taufen. Ich lese nicht, dass er dazu aufgefordert wird. (Apg. 16)

Paulus sagt hier sogar, dass der Glaube des Hausherrn alle im Haus rettet. Als Folge ließ der Kerkermeister seine Hausgenossen taufen. Es steht nicht da, dass sie gefragt wurden. Da könnten gut auch Kinder dabei gewesen sein.

Bist du als Kind getauft worden?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3873

Sicher wurden, wenn das Haus getauft wurde, siehe Hauptmann, auch Kinder getauft. Martin Luther heisst übrigens Martin da er am 10. November geboren ist. Am 11. November seinem Tauftag ist St. Martin.
Immer wenn Luther von Zweifeln geplagt wurde soll er mit Kreide auf den Tisch Baptitatus Sum geschrieben haben. Ich bin getauft war für ihn eine Beruhigung.

Nachtrag vom 18.04.2020 1742
Es sollte aber jedem überlassen werden, wann er bzw sie sich taufen lässt, bzw. seine Kinder taufen lässt. Die Taufe der Kinder ist ein Streitthema seit fast 2.000 Jahren.

jigal antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @jigal

Immer wenn Luther von Zweifeln geplagt wurde soll er mit Kreide auf den Tisch Baptitatus Sum geschrieben haben.

Das habe ich von ihm gelernt. Es hilft mir auch, mich in Anfechtungen auf meine (Kinder-)Taufe zu berufen.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3873

Nun für Dich zählt sie, für Gott zählt sie, die meisten christlichen Glaubensrichtungen erkennen sie an. Selbst bei Baptisten wird sie oft inzwischen akzeptiert und das waren vor Jahren diejenigen die am meisten damit Probleme hatten. Somit ist alles gut.
Das Wichtigstes ist doch wie man sich damit fühlt.
Ich verurteile daher auch niemand, der oder die das Bedürfnis hat die Taufe zu wiederholen, auch wenn es theologisch keinen Sinn macht.
Gegenseitig das Einzige was dabei wichtig ist die Taufe wie Jesus es gesagt hat. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

jigal antworten
2dlanor66
(@2dlanor66)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 25

ich bin auch christ und nicht getauft

2dlanor66 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @opastefan

Wenn dieser Mensch wieder zum Glauben findet. Muss er sich dann nach deiner Lehre nochmal taufen lassen?

Wieso "meine Lehre"? Ich schaue, was Gottes wort sagt. Und das deckt sich nicht immer mit dem, was einige Kirchen lehren.

Ich kenne einige Beispiele, wo jemand wenige Tage nach der Geburt getauft wurde, weil "man das so macht und das ein schönes Familienfest ist". Ansonsten spielte Glaube keine Rolle. Bis sie Jesus begegnet sind. Und den Wunsch verspürt haben, ihr Bekenntnis in der Taufe zu besiegeln. Und zutiefst traurig waren, dass sie dieses Erlebnisses beraubt waren.

Kirche 1 sagt: Deine Taufe ist gültig.
Kirche 2 sagt: deine Taufe ist gültig, wenn du möchtest, können wir gern ein Taufgedächtnis veranstalten.
Kirche 3 sagt: erst Glaube, dann Taufe, aber du darfst selber entscheiden, für uns ist maßgeblich, dass du glaubst
Kirche 4 sagt: erst Glaube, dann Taufe; wir erkennen deine Taufe nicht an. Um bei uns Mitglied zu werden, musst du dich taufen lassen.

Wer hat nun recht?

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wieso "meine Lehre"? Ich schaue, was Gottes wort sagt. Und das deckt sich nicht immer mit dem, was einige Kirchen lehren.

Was denkst du von mir? Dass ich an ein Dogma glaube ohne selbst zu denken? Ich nehme an, ich schaue in das gleiche Gottes Wort wie du und komme zu einer anderen Erkenntnis. Na und, was ist so schlimm daran?

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich kenne einige Beispiele, wo jemand wenige Tage nach der Geburt getauft wurde, weil "man das so macht und das ein schönes Familienfest ist". Ansonsten spielte Glaube keine Rolle. Bis sie Jesus begegnet sind. Und den Wunsch verspürt haben, ihr Bekenntnis in der Taufe zu besiegeln. Und zutiefst traurig waren, dass sie dieses Erlebnisses beraubt waren.

Das verstehe ich nicht. Wenn sie dann getauft wurden hatten sie doch das Erlebnis, oder?
Es auch sein, dass die Begegnung mit Jesus eine Folge der Kindertaufe war. Was weißt du, wie Gott in anderen Menschen wirkt? Du siehst nur was vor Augen ist.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3873

Warum diskutiert man über Kindertaufe, das bringt nichts, darüber diskutiert man seit Jahrhunderten ohne Ergebnis.

jigal antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @opastefan

Was denkst du von mir? Dass ich an ein Dogma glaube ohne selbst zu denken?

Habe ich das irgendwo geschrieben?

Veröffentlicht von: @opastefan

Ich nehme an, ich schaue in das gleiche Gottes Wort wie du und komme zu einer anderen Erkenntnis. Na und, was ist so schlimm daran?

Wo habe ich geschrieben, dass das schlimm ist?

Veröffentlicht von: @opastefan

Das verstehe ich nicht. Wenn sie dann getauft wurden hatten sie doch das Erlebnis, oder?

An was aus deiner Zeit als Neugeborenes erinnerst du dich?

Veröffentlicht von: @opastefan

Es auch sein, dass die Begegnung mit Jesus eine Folge der Kindertaufe war

Kann, muss aber nicht. Es soll sogar Leute geben, die überrascht sind, dass sie plötzlich Kirchensteuer und Kirchgeld zahlen müssen.

Veröffentlicht von: @opastefan

Was weißt du, wie Gott in anderen Menschen wirkt? Du siehst nur was vor Augen ist.

Man kann sehr wohl sehen, was Gott in Menschen wirkt. Dazu braucht man nur offene Augen.

herbstrose antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1449

"" Kann, muss aber nicht. Es soll sogar Leute geben, die überrascht sind, dass sie plötzlich Kirchensteuer und Kirchgeld zahlen müssen.""

Geradezu günstig im Vergleich zum Zehnten wenn ich mich zynisch äußern darf. Wenn man man Predigten mitbekommen hat die einem zum Zehnten naja... Überzeugen sollten... Dann sieht man das mittlerweile anders.

derneinsager antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1449

Dann steht es wohl schlecht um ihn. Das muss der Tatsache das die Taufe grundsätzlich notwendig sein sollte nicht aushebeln denke ich

derneinsager antworten


Lachmöwe
Themenstarter
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Was macht dein Christ-Sein aus?
Was macht dein Christ-Sein aus?
Um diese Frage geht es mir - ganz persönlich.

seidenlaubenvogel antworten
6 Antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

* die Gewissheit: Er ist da. Er liebt mich. Er sorgt für mich.
* die Kraft, die ich im Lobpreis tanke, selbst, wenn ich ganz alleine singe
* die Ruhe beim Einschlafen
* die Begierde zu lernen, was meinem geistlichen Wachstum dient
* der Unmut über offensichtlich der Bibel in Kernaussagen widersprechende Lehre
* der Unmut über die Verurteilung von Geschwistern für Lehren, die ich als richtig erkannt habe
* der Schmerz über Menschen, die es nicht schaffen, meine Freude am Herrn zu teilen
* eben diese Freude, die ich immer wieder verspüre, wenn ich Gottes Wirken bei meinen Mitmenschen erlebe, insbesondere, wenn Er mich dabei gebraucht
* Gottes Reden und Wirken, welches mich weiter bringt und mir zum Zeugnis vor meinen Mitmenschen werden kann
* mein Wachstum in dem sich schleichend, oder in Schüben meine Haltung und mein Handeln gegenüber meinen Mitmenschen verändert
* meine Liebe zu meinen Mitmenschen (auch wenn Ihr nicht viel davon merkt, wenn ich mal wieder leidenschaftlich meinen Glauben verfechte)
* mein erklärter Wunsch, Gottes Willen zu erkennen und zu tun (auch wenn ich dem nur zu oft nicht gerecht werde)

vollbracht antworten
angieblau
(@angieblau)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18

weisst du was mir an deiner Aufzählung fehlt?

Deine Liebe zu Jesus. Aus dieser Liebe heraus folgen ALLE Dinge auch die, den Nächsten lieben zu können.

Nur so erfüllst Du alle "Gebote" und das ist der Wille Gottes ...

Wie meine Liebe zu Jesus aussieht ist persönlich und individuell, so wie das bei der Liebe immer ist.

Persönlich kann ich dazu sagen: Liebe ist nicht immer einfach und fordert unser ganzes SEIN. Liebe kommt auch mal auf den "Prüfstand". Ich habe das erlebt und stecke noch mitten drin. Fühlen tue ich es gerade nicht, aber meine Entscheidung FÜR Jesus ist gefallen und ändert sich nicht. Ebenso meine Liebe zu IHM. Vieles was die letzten - vor allen Dingen 2 Jahren - in meinem Leben passiert ist, ging und geht an meine Grenzen. Ja auch das Vertrauen hat sehr gelitten. Aber trotz allem weiß ich, ER LEBT! und weil er lebt, ist die Bibel und das was von Jesus dort beschrieben ist, die Wahrheit, auch was er über den Teufel, Dämonen und die Hölle gesagt hat. Denn wer außer IHM könnte das wissen, da er aus dieser Dimension kam und auch dort wieder hinging?

Also kompakt noch mal zusammengefasst: Mein "Christ sein" macht meine Liebe zu Jesus aus, und seine Liebe zu mir. Das Eine bedingt sich für mich zum Anderen … Das ist die Wahrheit und die macht FREI ...

angieblau antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @angieblau

weisst du was mir an deiner Aufzählung fehlt?
Deine Liebe zu Jesus.

Oh! Stimmt! Die hätte ich auch explizit hin schreiben können.

Aber immerhin hast Du die ja aus meiner Auflistung heraus lesen können.

Wenn Du mir von einem Mann schreiben würdest, dessen Nähe Dich glücklich macht, von dem Du immer mehr willst, dessen Rufschädigung Dich verletzt, dessen Willen zu tun Dich erfüllt, dann bräuchtest Du mich nicht extra darauf hinweisen, dass Du ihn liebst. Aber Er hört es natürlich trotz dem gerne.

Segen!

vollbracht antworten
angieblau
(@angieblau)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18
Veröffentlicht von: @vollbracht

Wenn Du mir von einem Mann schreiben würdest, dessen Nähe Dich glücklich macht, von dem Du immer mehr willst, dessen Rufschädigung Dich verletzt, dessen Willen zu tun Dich erfüllt, dann bräuchtest Du mich nicht extra darauf hinweisen, dass Du ihn liebst. Aber Er hört es natürlich trotz dem gerne.

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was du damit Aussagen willst.

Warum ich auf meine Liebe zu Jesus hinweise? Weil das MEIN Christ-Sein ausmacht. Das war hier die Frage.

angieblau antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Das wundert mich jetzt.

Du schreibst, dass Du Ihn liebst. Ich hatte geschrieben, was meine Liebe ausmacht. Und eigentlich sollte jeder meine Liebe erkennen können. Aber ich hatte tatsächlich nicht explizit geschrieben, dass ich Ihn liebe. Ich dachte, das hätte ich jetzt mit diesem Vergleich klar gemacht.

Segen!

vollbracht antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Die Beziehung zu Jesus macht mein Christ sein aus. Ich kann ihn immer tiefer erleben, immer größeres Glück in ihm erleben. Gott nahe zu sein ist Glück, genau das ist es, was ich erlebe. Ich bin nicht mehr allein, ich bin eingehegt in seine Liebe. Und ich darf immer mehr erfahren wie großartig er ist. Ich bin immer zufriedener mit ihm und komme in immer größere Harmonie mit ihm.

Bis auf kleinere Schwankungen ist das ein Prozess, der mich seit meinem Bekehrungerlebnis vor knapp 20 Jahren abläuft. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass Gott so nahe und so gut ist! Und obwohl ich es nun weiß, werde ich doch immer wieder aufs Neue überrascht.

Anonymous antworten
deadman
Beiträge : 52

christen sind menschen, die nach christlicher überlieferung getauft sind. so wie der akt der eheschliessung einen menschen zum ehepartner / partnerin macht, so macht der akt der taufe einen menschen zum christen.

alles andere, was du ansprichst, sind fragen nach dem "wie sollte eine chirst sein", wie sollte er sich fühlen, welchen werten sollte er verpflichtet sein, wie sollte sein glaubensleben aussehen etc.

dabei finde ich das zweitrangig. denn egal, wie wir versuchen, unseren glauben "gut" zu leben, bleibt alles doch nur eine art stammelei. ich kenne keinen perfekt glaubenden menschen. wir alle bleiben im leben und am ende unseres lebens angewiesen auf die gnade gottes.

und mit genau diesem gnädigen gott sind wir verbunden, seitdem wir getauft sind. egal wie holprig unser leben verläuft.

deadman antworten
59 Antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Du gibst immerhin eine, wenn auch schwache Begründung für die Position, die bereits Pankratius vertreten hat. Aber, wie wir nun umfangreich begründet haben, sie bleibt falsch.

Gerade hinsichtlich der nicht ganz unumstrittenen Säuglingstaufe muss ihr unbedingt widersprochen werden. Die Taufe ist eine Gnade und ein Geschenk Gottes an uns, die wir glauben. Dieses Geschenk kann auch vom unmündigen Kind empfangen werden. Aber ein Momentum der Eheschließung ist darin in keinster Weise enthalten. Das kannst Du hingegen im Herrenmahl finden, wo Jesus einem alten Hochzeitsritus folgend Seiner Braut den Kelch reicht, mit den Worten, "Nimm und trink hieraus - dies ist der neue Bund in meinem Blut!"

Wenn die Taufe eine solche Zwangsverheiratung wäre, könnte ich mich ja mit einem Eimer Wasser auf 'm Balkon auf die Lauer legen: "Da kommt wieder einer." - Schwupps -"Ich taufe dich..." :->

vollbracht antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @vollbracht

Aber ein Momentum der Eheschließung ist darin in keinster Weise enthalten.

da hast du mich falsch verstanden, oder ich habe mich falsch ausgedrückt. das sollte eine analogie sein, um zu verdeutlichen, dass es handlungen gibt, die ich empfangen kann, und die mich existenziell verändern. nach der handlung bin ich ein anderer als vor der handlung. als verheirateter BIN ich ein ehemann, und nicht einfach nur einer, der irgendwann mal im traugottesdienst ganz vorne gestanden hat. und als getaufter BIN ich ein christ, egal was danach noch so alles in meinem leben passiert. die taufe werde ich auch nicht einfach los mit kirchenaustritt oder konversion.

deadman antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @deadman

das sollte eine analogie sein, um zu verdeutlichen, dass es handlungen gibt, die ich empfangen kann, und die mich existenziell verändern. nach der handlung bin ich ein anderer als vor der handlung.

Schon klar! Aber es macht zum Einen bei vielen Handlungen halt einen Unterschied, ob sie aus und im Glauben vollzogen werden. Zum Anderen hat die Taufe unabhängig von ihrer Wirksamkeit keinerlei Einfluss auf die Eigenschaft, Jünger zu sein.

Sie hat gewiss einen Einfluss darauf, dass getaufte mit größerer Wahrscheinlichkeit Jünger werden, wenn sie es bei der Taufe noch nicht waren. Den Jüngern ist sie ein sicherer Halt, wenn sie aus dem Bewusstsein getauft zu sein heraus leben. Aber sie macht einen Menschen so wenig zum Jünger, wie die Geburtsurkunde ein Kind zum Schüler macht.

Nicht die Gesellschaft, sondern die Bibel entscheidet, wer Christ ist. Und die ist eindeutig. Nur ein Jünger Christi ist ein Christ. Jeder Christ ist ein Jünger Christi.

Veröffentlicht von: @deadman

die taufe werde ich auch nicht einfach los mit kirchenaustritt oder konversion.

Klar! Abgesehen davon, dass man selbst dann noch Christ sein kann, wenn man einer bestimmten Denomination nicht mehr angehört, wächst einem nach einer jüdischen Beschneidung unter der Taufe ja auch die Vorhaut nicht plötzlich nach.

Und wenn ich unter die Reichsbürger ginge und meinen Perso schreddern würde, würde ich auch die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft nicht verlieren. Aber bei diesem Vergleich können wir gerne bleiben: Wenn ich in Timbuktu meine Ausweise vernichten würde und auf Nachfrage erklären würde, nichts mit der BRD zu tun zu haben, würde ich alle Privilegien verlieren, die sich aus meiner Bürgerschaft ergeben. Ich könnte als Staatenloser leben und sterben. Meine Geburt, die ja nicht rückgängig gemacht werden kann, würde mir immerhin das Privileg verschaffen, mir neue Belege für meine Bürgerschaft verschaffen zu können. Aber ohne den Willen und ohne kongruentes Handeln ist dieses Privileg keinen Pfifferling wert. Und die Belege erhalte ich auch nur durch das Wohlwollen der Behörden. Dieses kann man sich durch kriminelles Handeln auch verspielen.

Wenn ich als Kind traditionsbewusster Agnostiker die Wassertaufe empfangen habe, jedoch nie ein Zeichen von Jüngerschaft an den Tag gelegt habe, ist das so, als ob ich als deutscher Junge in Timbuktu leben würde. Unser Staat kann dann nicht mehr für mich tun, als meine Eltern freundlich zu bitten, mich doch in einer Schule anzumelden. Aber erst, wenn ich tatsächlich zur Schule gehe, bin ich Schüler.

vollbracht antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1449

Hat sie nach Traditioneller Auslegung schon.
Die Taufe davon loszukoppeln naja das hatte sogar Luther bekämpft.

Die Taufe ist zuerst ein Handeln Gottes, die Gnade in Christus steht bekanntlich allen Menschen frei.

Die Eltern haben Verantwortung und bringen die Kinder damit Gott quasi da

Natürlich ist es dann noch eine Sache, was diese dann damit machen.

Das andere Extrem ist, Gemeinden die zu Hohe Ansprüche an Tauflinge stellen oder man die Jugendalter hinter sich haben muss.... Alles gefährlich. Was ist wenn man vorher stirbt und die Menschen wurden künstlich ausgeschlossen?

Angenommen die Tradition hat recht : Das ist es auf jeden Fall besser Kinder zu taufen. Angenommen die Wiedertäufer haben recht oder die, für welche die Taufe kein Sakrament ist? Dann schadet es umgekehrt nicht als Kind getauft zu sein.

Auch deshalb haben wir wohl unsere Tochter auch Taufen lassen, obwohl ich damals auch noch anfangs unsicher war.

derneinsager antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2648
Veröffentlicht von: @vollbracht

wäre, könnte ich mich ja mit einem Eimer Wasser auf 'm Balkon auf die Lauer legen:

kannst du nicht, weil du als Nichtgeistlicher dazu keine vollmacht hast.

tatokala antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Welche Denomination vertritt denn diese Ansicht?

Wo kommt es denn bei diesem Szenario auf die Vollmacht an? Wer so zu taufen versucht spendet eh keine gültige Taufe, sondern nur Ärger. Dieses absurde Szenario kann immerhin auf die überhaupt nicht absurde Frage hinweisen, ob man einen Segen empfangen kann, den man ablehnt.

Im Übrigen bin ich im äußersten Notfall tatsächlich in der Lage eine christliche Taufe zu spenden, die zumindest von allen Kirchen, die zur Magdeburger Erklärung stehen, anerkannt wird. Aber verlass Dich darauf, dass ich nur dann eine Taufe spenden werde, wenn die auch vor Gott, vor allen geistlichen Mächten und vor allen Denominationen Bestand hat. (Bestimmt nicht mit 'm Eimer Wasser vom Balkon aus)

vollbracht antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Hallo,

Veröffentlicht von: @deadman

christen sind menschen, die nach christlicher überlieferung getauft sind. so wie der akt der eheschliessung einen menschen zum ehepartner / partnerin macht, so macht der akt der taufe einen menschen zum christen.

Anstatt mich an "christliche Überlieferungen" zu halten, glaube ich dem Wort Gottes:

Johannes 3, ab Vers :
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes."
(Hervorhebung durch mich)

Ich stamme aus einer Ecke, die Taufe für sehr wichtig hält. Ich bin in einer Täufergemeinde groß geworden, sich taufen zu lassen ist für mich eine Selbstverständlichkeit und unerlässlich.

Aber sie ist nach meinem Schriftverständnis nicht heilsentscheidend.

Denn der Glaube wirkt das Heil und nicht die Taufe. Sonst könntest Du ja, wie Vollbracht es so schön humorvoll ausgedrückt hat, Dich mit einem Eimer aufs Dach stellen und taufen 😊 Dann hätte auch Jesus den Schächer am Kreuz in der Stunde seines Todes angelogen, denn dieser ist nicht getauft worden, sondern ohne Taufe gestorben.

Das Faß "Kindertaufe" mach ich hier nicht auf, dazu ist meine Position in ziemlichen vielen Threads nachzulesen.

Die Entscheidung zur Taufe gehört nach meiner Erkenntnis zum Christenleben dazu, sie ist ein Sakrament und hat eine hohe Bedeutung. Aber auch jemand, der nicht getauft ist, kann Christ sein. Du sprichst hier einer Menge von Leuten ab, Christen zu sein und das ist nicht in Ordnung.

Trissi

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1449

Da muss ich jetzt "nein" sagen.
Die Traditionen hat letztlich die gleiche Quelle wie der Kanon, die alte Kirche.

Einzelne Bibelpassagen wörtlich über alles zu stellen ist mit Vorsicht zu genießen. Man findet auch welche die die Taufe in den Mittelpunkt heben.

Ich denke das für ein menschliches Leben beide genannten Punkte wichtig und relevant sind. Sind Menschen mündig und leben ohne Gott, wird er aller regel nach ihnen erstmal in einer Begegnung des Glaubens - begegnen und retten oder sie annehmen. Die Taufe gehört wenn dieses Leben nicht aprupt enden sollte später auch dazu.

Die angesprochene Unmündigen Taufe ist der Eintritt der Gnade Gottes initiiert durch die Verantwortung der Eltern. Das man hier nicht jeden wildfremden mit Wasser Zwangs taufen kann erschließt sich im Kontext und sollte der Überlieferung auch nicht jeder machen.

VG Eddie

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Wie gesagt, ich diskutiere hier nicht mehr die Kindertaufe.

Veröffentlicht von: @derneinsager

. Die Taufe gehört wenn dieses Leben nicht aprupt enden sollte später auch dazu.

Nichts anderes hab ich gesagt, daher versteh ich Deinen Widerspruch nicht.

tristesse antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @tristesse

Johannes 3, ab Vers :

da gehts um glauben an gott bzw. jesus, nicht um "der ist christ, und der da nicht."

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber sie ist nach meinem Schriftverständnis nicht heilsentscheidend.

nein? hat dann der taufbefehl jesu nur eine geringe bedeutung?

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber auch jemand, der nicht getauft ist, kann Christ sein.

und was für ein vorgang macht jemand dann zu einem christen?

es kann kaum das ergebnis einer kognitiven auseinandersetzung mit der christlichen botschaft sein, die einen menschen rational und emotional so überzeugt, dass er aus ganzem herzen ein glaubensbekenntnis spricht oder in einem wohl formulierten gebet gott und jesus sein leben übergibt - oder was es sonst noch für bekehrungsanforderungen gibt.

denn dann würdest du jedem menschen auf der welt mit einem IQ von 40 oder niedriger absprechen, christ werden zu können. diese menschen schaffen sowas nicht. damit machst du das, was du mir vorwirfst:

Veröffentlicht von: @tristesse

Du sprichst hier einer Menge von Leuten ab, Christen zu sein und das ist nicht in Ordnung.

deadman antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144
Veröffentlicht von: @deadman

da gehts um glauben an gott bzw. jesus, nicht um "der ist christ, und der da nicht."

Oh, ich wußte nicht, dass Du das trennst.

Veröffentlicht von: @deadman

nein? hat dann der taufbefehl jesu nur eine geringe bedeutung?

Hab ich genau wo so gesagt?!
Ich hab gesagt, sie ist nicht heilsentscheidend, hab ich gesagt und nicht sie ist unbedeutend.

Veröffentlicht von: @deadman

und was für ein vorgang macht jemand dann zu einem christen?

Ab dem Moment wo jemand bekennt, dass er an das Erlösungswerk Christi glaubt.
Nach meinem Schriftverständnis.

tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Zu schnell abgeschickt.

Veröffentlicht von: @deadman

es kann kaum das ergebnis einer kognitiven auseinandersetzung mit der christlichen botschaft sein, die einen menschen rational und emotional so überzeugt, dass er aus ganzem herzen ein glaubensbekenntnis spricht

Ich hab schon dreijährige Kinder gesehen, die Jesus als ihren Freund angenommen haben.

Veröffentlicht von: @deadman

dass er aus ganzem herzen ein glaubensbekenntnis spricht oder in einem wohl formulierten gebet gott und jesus sein leben übergibt - oder was es sonst noch für bekehrungsanforderungen gibt.

Ich hab mit keinem Wort eine Bekehrungsanforderung an irgendwen gestellt. Ich finde es absolut daneben, was Du mir hier unterstellst. Ich hab nichts davon gesagt.

Veröffentlicht von: @deadman

denn dann würdest du jedem menschen auf der welt mit einem IQ von 40 oder niedriger absprechen, christ werden zu können. diese menschen schaffen sowas nicht. damit machst du das, was du mir vorwirfst:

Nein, würde ich nicht.
Also hör auf, Sachen zu erfinden, die ich nie gesagt hab.

Ich hab hier keinem Menschen irgendwas abgesprochen, ich glaub, es hackt.

tristesse antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Sonderschüler

Veröffentlicht von: @deadman
Veröffentlicht von: @deadman

Aber sie ist nach meinem Schriftverständnis nicht heilsentscheidend.

nein? hat dann der taufbefehl jesu nur eine geringe bedeutung?

Dies ist eine logisch nicht nachvollziehbare Schlussfolgerung.

Veröffentlicht von: @deadman

und was für ein vorgang macht jemand dann zu einem christen?

Hast Du meinen ersten Beitrag in diesem Thread gelesen? Kein Vorgang, sondern eine Haltung und ein Verhalten. Das hatte ich aus der Bibel heraus nachgewiesen.

Veröffentlicht von: @deadman

denn dann würdest du jedem menschen auf der welt mit einem IQ von 40 oder niedriger absprechen, christ werden zu können. diese menschen schaffen sowas nicht. damit machst du das, was du mir vorwirfst:

Falsch! Nicht jeder Schüler macht sein Abi mit 9 Jahren. Jesus hatte den Definitionen des IQ zu Folge einen IQ > 200. Dennoch können wir alle Ihm als Jünger nachfolgen. Da macht es nicht viel Unterschied, ob wir Gymnasiasten, oder Sonderschüler sind. Ein IQ > 20 bedeutet, dass wir in unseren ersten 1000 Wochen mehr als ein fünftel von dem lernen, was der Durchschnitt in der Zeit zu lernen vermag. Warum sollte dabei nicht Jesus Lehrer sein?

Wenn aber jemand nahezu anenzephal geboren wird, kann er eine Nottaufe empfangen, aber nicht Schüler, bzw. Jünger werden. Gott kann sich in Seiner Macht sogar aus dessen Dasein auch im Himmelreich ein Lobpreis schaffen. Aber als Christ kann dieser Mensch der Bibel zu Folge nicht bezeichnet werden. Es tut mir leid.

Hingegen hat Tris in der Tat recht, wenn sie z. B. jene als Christen bezeichnet, die sich zu Jesus bekennen und Ihm nachfolgen uns sich deshalb zu einem Taufkurs angemeldet haben, und Dir vorwirft, denen das abzusprechen.

Wenn Du an dieser Haltung fest hältst, sei doch bitte so gut und begründe das mal mit der Bibel, oder offiziellen Verlautbarungen Deiner Kirche. Ich bin mir indes sehr sicher, dass die offizielle Lehrmeinung Deiner Kirche eben nicht der Bibel widerspricht. Und damit gilt, was ich am Anfang in diesem Thread geschrieben hatte.

pax tecum

vollbracht antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @vollbracht

Wenn Du an dieser Haltung fest hältst, sei doch bitte so gut und begründe das mal mit der Bibel, oder offiziellen Verlautbarungen Deiner Kirche. Ich bin mir indes sehr sicher, dass die offizielle Lehrmeinung Deiner Kirche eben nicht der Bibel widerspricht. Und damit gilt, was ich am Anfang in diesem Thread geschrieben hatte.

https://www.ekd.de/Taufe-10987.htm

deadman antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Ich hab das Interesse verloren mit Dir zu diskutieren. Das liegt an Deinem Diskussionsstil.

tristesse antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52

ok.
so selten, wie ich hier beiträge poste, wirst du dich ohnhin nur selten über mich ärgern können.
ich wünsch dir weiterhin viel freude und fruchtbaren austausch mit interessanteren diskussionspartnern!
(das ist ehrlich ironiefrei gemeint! so wie ich gestrickt bin, muss ich das dazu sagen)

deadman antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Danke, gegen Dich persönlich hab ich ja nichts, wie Du weißt. Ich schätze nur nicht, wenn man mir im Vorfeld schon mal prophylaktisch eine Argumentation vorwirft, die ich nicht getätigt habe.

Mein Haltung zu Kindertaufe ist hinlänglich bekannt und da drehst Du mich jetzt auch nicht mehr um 😊

tristesse antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @tristesse

Mein Haltung zu Kindertaufe ist hinlänglich bekannt und da drehst Du mich jetzt auch nicht mehr um 😊

na, deine glaubenserkenntnisse umdrehen zu wollken, das würde ich mich nie trauen! 😉

deadman antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

Ich mag Deine Empathie und Deinen Humor 😊

tristesse antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291

Danke!

Offensichtlich widersprechen sich biblisches und EKD-Verständnis. Das kann ich nur so hinnehmen.

vollbracht antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @vollbracht

Offensichtlich widersprechen sich biblisches und EKD-Verständnis.

das ist eine echt steile these, capeau!!
etwas weniger abwertend würde es klingen, wenn du zwischen "widersprechen" und "sich" noch ein "mein" eingefügt hättest.

oder bist du davon überzeugt, dass die überwiegende mehrheit der ekd-theologen in zentralen themen des christentums völlig falsch liegt - und du dagegen zu einem maekllosen schriftverständnis gefunden hast?

Veröffentlicht von: @vollbracht

Das kann ich nur so hinnehmen.

bedeutet das "hinnehmen" auch, dass du christen, die sich einer kirche der ekd verbunden fühlen - und damit auch die aussagen in meinem link überwiegend teilen - als glaubensgeschwister respektierst?

deadman antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @deadman
Veröffentlicht von: @deadman

Offensichtlich widersprechen sich biblisches und EKD-Verständnis.

das ist eine echt steile these, capeau!!
etwas weniger abwertend würde es klingen, wenn du zwischen "widersprechen" und "sich" noch ein "mein" eingefügt hättest.

Ist doch ganz einfach: die biblische Position habe ich dargelegt. Wenn an der Stelle jemand meiner Sicht widersprechen möchte, lasse ich mich gerne von Argumenten überzeugen. Die EKD-Position hast Du belegt. Diese beiden Positionen widersprechen sich. Das lässt sich kaum weg diskutieren. Aber versuch es.

Und bitte nicht mit einem platten Verweis auf meine geringe Reputation gegenüber Deiner "überwiegenden mehrheit der ekd-theologen". Mein Schriftverständnis betrachte ich selbst nicht als sakrosankt. Die Schrift hingegen schon.

Veröffentlicht von: @deadman

bedeutet das "hinnehmen" auch, dass du christen, die sich einer kirche der ekd verbunden fühlen - und damit auch die aussagen in meinem link überwiegend teilen - als glaubensgeschwister respektierst?

Ich bin Mitglied einer solchen Gemeinde. Und ja! Auch Menschen, die in theologischen Fragen eine falsche Position beziehen, können Christen sein, denn sonst gäbe es keine.

Wer Christ ist und meint, er wäre es, weil er getauft ist, ist Christ. Aber, wer behauptet, Christ zu sein, weil er getauft ist, aber Jesus nicht als Jünger nachzufolgen bereit ist, ist ein Dummschwätzer. Nur gut, dass wir den Heiligen Geist haben. Denn sonst würden wir alle wohl über kurz, oder lang als Dummschwätzer da stehen.

vollbracht antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52

die kombination deiner aussagen
1.

Veröffentlicht von: @vollbracht

Ist doch ganz einfach: die biblische Position habe ich dargelegt. Wenn an der Stelle jemand meiner Sicht widersprechen möchte, lasse ich mich gerne von Argumenten überzeugen. Die EKD-Position hast Du belegt. Diese beiden Positionen widersprechen sich.

und 2.

Veröffentlicht von: @vollbracht

Nur gut, dass wir den Heiligen Geist haben. Denn sonst würden wir alle wohl über kurz, oder lang als Dummschwätzer da stehen.

lässt erkennen, dass deiner meinung nach menschen, die deine erkenntnisse nicht teilen, ohne (oder zumindest mit zu wenig) einfluss des heiligen geistes über glaubensthemen nachdenken.

dann wiederum sagst du:

Veröffentlicht von: @vollbracht

Auch Menschen, die in theologischen Fragen eine falsche Position beziehen, können Christen sein, denn sonst gäbe es keine.

das lässt mich wiederum hoffen. denn das heisst ja, dass selbst du die möglichkeit nicht ausschliesst, selbst einmal eine falsche position beziehen zu können.

was den christlichen glauben und das chrsitsein auszeichnet, ist doch die tatsache, dass es eine buchregligion ist, in der es von anfang an diskussionen und streiterei um die deutung des buches gab und immer geben wird. die jüdische theologie kann das sogar noch besser als die christliche. und wer sich am streit beteiligt, findet immer einen, von dem er dafür als dummschwätzer beschimpft wird.

Veröffentlicht von: @vollbracht

Denn sonst würden wir alle wohl über kurz, oder lang als Dummschwätzer da stehen.

das tun wir jetzt schon - alle miteinander.

deadman antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 291
Veröffentlicht von: @deadman

die kombination deiner aussagen
1.

Veröffentlicht von: @vollbracht

Ist doch ganz einfach: die biblische Position habe ich dargelegt. Wenn an der Stelle jemand meiner Sicht widersprechen möchte, lasse ich mich gerne von Argumenten überzeugen. Die EKD-Position hast Du belegt. Diese beiden Positionen widersprechen sich.

und 2.

Veröffentlicht von: @vollbracht

Nur gut, dass wir den Heiligen Geist haben. Denn sonst würden wir alle wohl über kurz, oder lang als Dummschwätzer da stehen.

Veröffentlicht von: @deadman

lässt erkennen, ...

wie man durch Auslassungen Worte verdrehen kann.
Wenn wir den Heiligen Geist nicht hätten, würden wir über Kurz, oder Lang in unserem Glauben und damit auch in unserer Jüngerschaft scheitern. Daher ist es so wichtig, dass wir den Heiligen Geist empfangen, wenn wir Jünger werden. Über Argumente, die geistgewirkt, oder ungeistlich sein mögen, habe ich damit doch überhaupt nichts ausgesagt. Und die Aussage 1 hat mit der Aussage 2 überhaupt nichts zu tun.

Veröffentlicht von: @deadman
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Auch Menschen, die in theologischen Fragen eine falsche Position beziehen, können Christen sein, denn sonst gäbe es keine.

das lässt mich wiederum hoffen. denn das heisst ja, dass selbst du die möglichkeit nicht ausschliesst, selbst einmal eine falsche position beziehen zu können.

Genau! Und zwar ohne Zweifel daran, dass ich dennoch Christ bin.

Veröffentlicht von: @deadman

und wer sich am streit beteiligt, findet immer einen, von dem er dafür als dummschwätzer beschimpft wird.

Noch dazu zu Recht, oder zu Unrecht. Mir ging es bei diesem Begriff dabei eben nicht um die Christen, die eine theologisch andere Position beziehen, als ich, sondern um jene, die zu Unrecht prahlen, Christ zu sein. Und zu denen habe ich definitiv etliche Jahre ebenfalls gehört.

vollbracht antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Christ wird man durch einen Vorgang
Ich denke, hier liegen Missveständnisse vor. Jeder füllt den Begriff Christ anders.

Veröffentlicht von: @vollbracht

ein Vorgang, sondern eine Haltung und ein Verhalten. Das hatte ich aus der Bibel heraus nachgewiesen.

Wie ich unten schrieb - von außen und sachlich betrachtet begründet ein Vorgang das Christsein - die Taufe. Eine Haltung oder Verhalten als Begründung anzunehmen legt eine subjektive Wertung und einen temporären Zustand zugrunde. Dann wäre ich nämlich nur manchmal Christ und oft auch nicht.

Gerade die Taufe ist es doch, durch die der Grund unseres Christseins außerhalb von uns, bei Gott liegt. Ich stelle mit das wie eine Staatsbürgerschaft vor, die man durch die Geburt erhält, also ein Vorgang, der mich zum Christen macht.

LG OpaStefan

opastefan antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 52

danke für deinen beitrag, du fasst das gut zusammen, wie ich es auch meinte.

deadman antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083
Veröffentlicht von: @opastefan

Ich denke, hier liegen Missveständnisse vor. Jeder füllt den Begriff Christ anders.

und da ist dann ein Problem.... wer weiß nun, welche Sicht die richtige ist? Denn aus den verschiedenen Füllungen her kann man voll aneinander vorbeireden oder sich effektiv zertreiten.

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Hallo deborah,

Veröffentlicht von: @deborah71

und da ist dann ein Problem.... wer weiß nun, welche Sicht die richtige ist? Denn aus den verschiedenen Füllungen her kann man voll aneinander vorbeireden oder sich effektiv zertreiten.

und ich finde da einen Vorgang, einen Rahmen, ein äußeres, allgemein anerkanntes Zeichen sehr hilfreich.
Ähnlich verhält es sich mit der Frage "Wer ist ein/e Ehemann/frau"

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Die äußere Erfahrung macht deutlich, was im Inneren schon passiert ist, meiner Meinung nach.

Wenn du vom Vergleich Ehepaar ausgehst.... sie haben sich erst verliebt... und dann geheiratet und ihrer Liebe einen Rahmen und eine Ordnung und ein Zeugnis zueinander zu stehen öffentlich gegeben.

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @deborah71

Die äußere Erfahrung macht deutlich, was im Inneren schon passiert ist, meiner Meinung nach.

Du meinst der äußere Vorgang macht deutlich ...

Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn du vom Vergleich Ehepaar ausgehst.... sie haben sich erst verliebt... und dann geheiratet und ihrer Liebe einen Rahmen und eine Ordnung und ein Zeugnis zueinander zu stehen öffentlich gegeben.

Ja, aber ein Ehepaar sind sie erst nach dem öffentlichen Akt oder Vorgang. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie sich schon lange oder kurz oder überhaupt nicht kannten, wie es bei manchen Soldatenhochzeiten gewesen ist.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Da du das Beispiel Ehepaar gebracht hast, gehe ich an dem weiter...

Deine Beschreibung macht eine Eheschließung zu einem reinen Verwaltungsakt...... da ist die Vorgabe z.B. der kath Kirche mehr beziehungsorientiert: ohne die Vereinigung keine Ehe, auch wenn da was auf dem Papier steht und die Steuer günstiger ist, sowie eine gegenseitige Verantwortung übernommen wird..... und was unabdingbar auch bei einer staatlichen sowie kirchlichen Eheschließung ist: das gegenseitige Ja und dann die Vereinigung.

So ist es in 1. Mose ...anhangen, ein Fleisch sein... und Paulus wiederholt das, als er über Ehe schreibt.

Natürlich hinkt ein Beispiel an einer Ecke..... und kann nicht 1:1 übertragen werden.

Petrus gibt an Pfingsten ein Grundmuster für eine Vollständigkeit:
Umkehr (Überführung von Unglaube zu Glaube Röm 3,23+24), Taufe (hineingetaucht in das, was man im Herzen glaubte Röm 6 ) , Kraftausrüstung (Apg 1,8 und weitere: Übertaucht werden mit dem Heiligen Geist)

Bei Kornelius ist auch zuerst der Glaube da... der Heilige Geist übertauchte dann erst (als Hilfe für Petrus' Glauben) und dann kam die Wassertaufe. Kornelius war da schon wiedergeboren, als es ins Wasser ging.

Der Kämmerer der Kandake glaubte und sein Lebenszeichen war, dass er getauft werden wollte.

Eine Sache, über die es auch nachzudenken gilt bzgl der verschiedenen Vorstellungen: im Judentum gibt es keine Erbsündenlehre... daher auch keine Babymikwe (Waschung)
Aus der kath Erbsündenlehre wurde eine Babytaufe als notwendig erachtet und die persönliche Glaubensbeziehung rückte in den Hintergrund, bis Luther Röm 3,23+24 wiederentdeckte.

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @deborah71

Deine Beschreibung macht eine Eheschließung zu einem reinen Verwaltungsakt...... da ist die Vorgabe z.B. der kath Kirche mehr beziehungsorientiert: ohne die Vereinigung keine Ehe, auch wenn da was auf dem Papier steht und die Steuer günstiger ist, sowie eine gegenseitige Verantwortung übernommen wird..... und was unabdingbar auch bei einer staatlichen sowie kirchlichen Eheschließung ist: das gegenseitige Ja und dann die Vereinigung.

Deine Antwort macht die Missverständnisse sehr deutlich. Es steht die Frage "Wer ist ein/e Eheman/Frau?" und nicht "Wie gestaltet man eine Ehe?". Die Antwort ist doch deutlich an die Eheschließung oder Trauung gebunden. Ehemann/frau darf sich wohl nur nennen, wer unterschieben hat.

Es ist doch nicht zu leugnen, dass man Christen an der Taufe erkennen kann, oder? Deine bibl. Beispiele beziehen sich auf das Ausfüllen des Begriffes Christ und nicht auf die Bezeichnung selbst. Den Begriff gab es zu Jesu Zeiten noch gar nicht. In Antiochia wurden eine ganze Zeit nach Pfingsten die "Anhänger des neuen Weges" zuerst Christen genannt und das wohl von den Nichtchristen. Meinst du nicht auch, dass das Erkennungsmerkmal für die neue Religion die Taufe war?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Christ wird man durch einen Vorgang des Heiligen Geistes

Veröffentlicht von: @opastefan

Es ist doch nicht zu leugnen, dass man Christen an der Taufe erkennen kann, oder?

Nein, so wie ich Christsein verstehe, nicht. In Antiochia wurden die Christen zuerst mit diesem Namen genannt, weil sie dasselbe taten, wie Jesus:
Reich Gottes verkünden, heilen, befreien.
Sie wurden von Gott bestätigt. Taufscheine gab es damals noch nicht.

Heute zeigt einer seinen Taufschein vor und beharrt darauf Christ zu sein, obwohl er weder glaubt, noch irgendwelche Zeichen ihm folgen.
Und ich kenne mindestens 1 Person, die auf ihrer Kirchenzugehörigkeit als Christsein beharrt, und ansonsten nichts mit Glauben oder Jesus am Hut hat.

Du glaubst, OpaStefan, und von dir geht auch Kraft des Heiligen Geistes aus. Du wirst also von Jesus bestätigt, nicht von einem Papier oder von einer Handlung, die man an dir als Baby vollzogen hat.

Das bedeutet aber nicht, dass die Taufe keinen Sinn machen würde.
Sie ist wesentlicher Teil der gesamten Torte:
Umkehr/Glaube, Taufe, Kraftausrüstung (Taufe in den Heiligen Geist)

Wieviel jemand von der Torte möchte, steht im frei. Jesus zwingt niemanden.

Dass mit der Taufe selbst etwas besonderes ist, das merkt man speziell beim strengen Islam, denn wenn einer sagt, er ist Christ geworden, dann finden sie das nicht gut....lässt er sich aber taufen, dann ist da ein deutliches Verlassen des Islam und dann kann es gefährlich werden.

Und aufgrund dessen, dass diejenigen Christen, die hier auf der Plattform schreiben, durch ihre Glaubensäusserungen erkannt werden und Jesus sich zu ihnen bekennt, sind sie von Gott bestätigte Christen.

Wer von Jesus gerufen und im Herzen verändert wurde und sich zu ihm bekennt, ist schon Christ... nicht erst nach der Taufe.

Taufe als Erkennungsmerkmal ist ein schwaches Argument... denn auch die Freimaurer taufen... u.a.

wenn Taufe, da müsste dann konkretisiert werden:
Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und Heiligen Geistes (Autorisierung) in den Namen Jesu (Tod und Auferstehung).

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Wer von Jesus gerufen und im Herzen verändert wurde und sich zu ihm bekennt, ist schon Christ... nicht erst nach der Taufe.

Gut ausgedrückt, Deborah. Sehe ich auch so.

lg

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Du wirst also von Jesus bestätigt, nicht von einem Papier

Gott benutzt auch "Papier" (offizielles Dokument):
Off. 20, 12: "...ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und BÜCHER wurden aufgetan. Und ein andres BUCH wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht"

Anonymous antworten
OpaStefan
(@opastefan)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Nein, so wie ich Christsein verstehe, nicht. In Antiochia wurden die Christen zuerst mit diesem Namen genannt, weil sie dasselbe taten, wie Jesus:
Reich Gottes verkünden, heilen, befreien.
Sie wurden von Gott bestätigt. Taufscheine gab es damals noch nicht.

Das ist eben dein Bild und Verständnis von einem Christen. Du füllst den Begriff danach.
Jeder, der Christ sein wollte wurde getauft, auch wenn es keinen Taufschein gab.

Veröffentlicht von: @deborah71

Heute zeigt einer seinen Taufschein vor und beharrt darauf Christ zu sein, obwohl er weder glaubt, noch irgendwelche Zeichen ihm folgen.
Und ich kenne mindestens 1 Person, die auf ihrer Kirchenzugehörigkeit als Christsein beharrt, und ansonsten nichts mit Glauben oder Jesus am Hut hat.

Würdest du das auch so sagen, wenn du mit dieser Person vor Gott stehst?

Veröffentlicht von: @deborah71

Dass mit der Taufe selbst etwas besonderes ist, das merkt man speziell beim strengen Islam, denn wenn einer sagt, er ist Christ geworden, dann finden sie das nicht gut....lässt er sich aber taufen, dann ist da ein deutliches Verlassen des Islam und dann kann es gefährlich werden.

Ist das nicht deutlich genug? Wie ich schon mal unten schrieb. Komischerweise nehmen Andersgläubige und die Nichtchristen die Taufe viel wichtiger und ernster als viele Christen, obwohl sie so ein heilsames Mittel gegen Anfechtung und in der Gottesferne ist. Ich denke nicht, dass Gott sie so auf die leichte Schulter nimmt.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083
Veröffentlicht von: @opastefan

Das ist eben dein Bild und Verständnis von einem Christen. Du füllst den Begriff danach.

Ich lese es in der Schrift. 😊

Veröffentlicht von: @opastefan

Würdest du das auch so sagen, wenn du mit dieser Person vor Gott stehst?

Diese Person sagt es selbst, dass sie mit Jesus nichts zu tun haben will. Da muss ich nichts zu sagen.

Die Schrift zeigt immer wieder: erst Glaube und dann Taufe.

Du verteidigst nun: erst Taufe, dann Glaube. Ich finde dies aber nicht in der Schrift. Daher kann ich dem nicht zustimmen.

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich lese es in der Schrift. 😊

Du liest in der Schrift und weißt durch den heiligen Geist, dass du eine Christin bist und das ewige Leben hast, aber nicht, ob das bei deinem Nachbar, der sich Christ nennt, auch so ist.

Veröffentlicht von: @deborah71

Diese Person sagt es selbst, dass sie mit Jesus nichts zu tun haben will. Da muss ich nichts zu sagen.

Solche Menschen kenne ich auch. Es sind auch welche darunter, die viel Gutes tun und denen aus meiner Sicht nur noch dieser Schritt zu Jesus fehlt. Sind sie deshalb verloren, weil ich so einen beschränkten Horizont habe? Wenn ich Matthäus 25 ab Vers 14 lese wird mir bewusst, dass Gott einmal ganz anders urteilen wird als ich mit meiner manchmal sturen "Bekehrungstheologie".

Veröffentlicht von: @deborah71

Du verteidigst nun: erst Taufe, dann Glaube. Ich finde dies aber nicht in der Schrift. Daher kann ich dem nicht zustimmen.

Das ist eine Behauptung, die nicht stimmt. Nirgendwo habe ich auf dieser Reihenfolge beharrt und sie verteidigt.
Ich habe nur die Taufe als Erkennungsmerkmal für einen Christen verteidigt, worin du leider nicht zustimmst.

Ich denke, dass es nicht nur den einen Weg Glaube->Taufe gibt. Ich bin selbst Zeuge dafür, weil es bei mir anders herum war und meine Säuglingstaufe als vollgültig ansehe. Gott hat weit mehr Möglichkeiten, wie Menschen zu ihm und Jesus finden. Die Taufe ist ein Schritt auf diesem Weg, bei manchem am Anfang, bei anderen später, der jedoch in der Regel von jedem Christen gegangen wird und deshalb gut als Erkennungsmerkmal dienen kann.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Damit keine Mistverständnisse aufkommen> Ich lese in der Schrift: erst Glaube, dann Taufe.

Veröffentlicht von: @opastefan

Solche Menschen kenne ich auch. Es sind auch welche darunter, die viel Gutes tun und denen aus meiner Sicht nur noch dieser Schritt zu Jesus fehlt.

Eben.... man kommt nicht an Jesus und dem Kreuz vorbei.

Veröffentlicht von: @opastefan

Das ist eine Behauptung, die nicht stimmt. Nirgendwo habe ich auf dieser Reihenfolge beharrt und sie verteidigt.

Nun, ich verstehe deine Argumentation so, weil du nirgends die Wichtigkeit des Glaubens anführst und gar nicht drauf eingegangen bist bislang.

Ein Säugling kann nicht im christlichen Sinne glauben und in eine Jüngerschaft eintreten. Es gibt auch kein biblisches Vorbild dazu.

Es steht natürlich jedem frei, nachträglich seine Säuglingstaufe für sich anzuerkennen.
Es steht auch jedem frei, das nicht zu tun und sich aus Glauben taufen zu lassen.

lg
Deborah

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
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