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Ängste

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hope22
Themenstarter
Beiträge : 8

Hallo alle zusammen,
keine Ahnung ob ich das hier jetzt im richtigen threat poste, falls nicht lasst es mich wissen!
Das wird ein langer post, nur schon mal als vorwarnung! Es kostet mich so so viel überwindung komplett ehrlich zu sein und hier mal alles niederzuschreiben. Ich konnte noch nie jemand „in echt“ davon erzählen!

Ich habe schon immer sehr große Angstzustände. Schon seit ich ein Kind bin. Normalerweise nur wenn ich allein bin und spätnachmittags/abends/nachts.
Ich erinnere mich noch wie/wann alles angefangen hat (jetzt mach Jahrelanger selbstreflektierung kann ich das darauf zurück führen), also hier ein kurzer Rückblick:
Ich durfte als Kind kaum/sehr wenig Fernseh schauen. Deshalb hab ich es immer ausgenutzt wenn ich bei jemand zu besuch war (bei freunden, familienangehörigen etc) am fernseh rumzuschalten und alles mögliche anzusehen. Das hat dazu geführt das ich, unwissentlich, ich war vielleicht 7/8, sachen angeschaut habe die definitiv nix für kinder sind. Beispiele: Jürgen Fliege mit dem Thema Einer Familie die sagten ihr haus wäre besessen von einen geist/dämon, oder Tv Shows die ähnlichen Kontent hatten.
Jep, und genau da hat alles angefangen.
Seit dem hab ich eine extreme Angst/Panik/Phobie bezüglich des Paranormalen entwickelt.
Für ein paar Jahre war alles gut (ca. als ich 19-23 war, nach Jahrelanger Therapie bzgl. angststörung). Ich konnte sogar Horror filme anschauen und alles war okay. (Ich war zu der Zeit nicht wirklich in der Kirche/in Glauben engagiert.)
Bis ich meinen Mann kennengelernt habe (US amerikaner) und ich in Kontakt mit den ganzen TV Serien wie „Haunted - true stories“ ect gekommen bin. Seither wurde alles nur noch schlimmer.
Wir haben irgendwann geheiratet und ich bin in die USA gezogen. Mein Mann ist geschäftlich viel unterwegs und meine Ängste bzgl des Paranormalen sind absolut außer kontrolle und mit den Jahren immer Schlimmer geworden.
Wir haben mittlerweile eine kleine Tochter (2 Jahre alt). Ich hab panische Angst davor wenn wir nächstes Jahr umziehen, weil ich Angst hab das wir in ein Haus ziehen in dem Geister/Dämonen hausen. Ich will diese Ängste nicht auf mein Kind übertragen, ich hab angst, wenn sie mal in ihrem eigenen Zimmer schläft, das sie nachts vor etwas angst hat (weil kleinkinder und ihre fantasie) und ich sie nicht beruhigen kann weil ich selber fast durchdrehe vor panik.
Meine Ängste sind mittlerweile so schlimm das ich sogar in Erwägung ziehe wieder nach Deutschland zu ziehen.
Ich hatte nie irgendwelche Paranormalen Erfahrungen, nur panische Angst davor.

Wir sind Christen, ich habe aber noch nie jemand in unsere Gemeinde von meinen Ängsten erzählt weil es mir so so so sehr peinlich ist. Leider hat unsere Kirche sich aufgelöst und wir haben bisher noch keine neue „Church family“ gefunden.
Ich weiß mir langsam nicht mehr zu helfen. Meine Ängste vor bösen geistern/dämonen sind so belastend.

Ich weiß es hört sich für euch bestimmt lächerlich an.

Danke euch trotzdem fürs Lesen!

Antwort
42 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hört sich nicht lächerlich an!
Wenn ich es die Tage zeitlich schaffe, schreibe ich dir eine PN.

Sei lieb gegrüßt und gesegnet!

Nachtrag vom 02.11.2019 1431
P.S.

Schau bitte keine Horrorfilme mehr an oder Filme die grenzwertig sind oder dir irgendwie Angst machen. Es wir dir helfen.

LG

Anonymous antworten


Deborah71
Beiträge : 15900

Eine Angstbelastung ist nie lächerlich. Sie bestiehlt dich drastisch in der Lebensqualität.

Welche Hilfen aus deiner damaligen Therapie kannst du heute noch anwenden?

Hast du dir mal aus der Bibel Zusagen für Frieden herausgesucht?

Ich geb dir hier mal einen Schlafvers in zwei Übersetzungsversionen, ob er dich anspricht und du ihn in dir bewegen magst oder auch mal laut sprechen, um ihn zu hören.

Elberfelder: Ps 4,9 In Frieden werde ich, sobald ich liege, schlafen; denn du, HERR, lässt mich, obschon allein, in Sicherheit wohnen.

Luther: Ps 4,9 Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne.

Hoffnung für Alle: 9 Ich kann ruhig schlafen, auch wenn kein Mensch zu mir hält, denn du, HERR, beschützt mich.

Bei dir in USA ist es jetzt noch hell und eine gute Zeit, sich mit Hilfsmaßnahmen, die nicht das Wort Angst enthalten, zu beschäftigen.

lg
Deborah71

deborah71 antworten
1 Antwort
hope22
(@hope22)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 8

meine therapie damals hat hauptsächlich mein Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl gestärkt und aufgebaut. Ich erinnere mich aber auch noch an Atmungsübungen.

Oh danke für die verse!
Ich werde sie mir markieren!

hope22 antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Hallo Hope,

ich finde es gut, dass du dich mitgeteilt hast.

Bisher warst du nur für dich verantwortlich. Jetzt ist da aber euer Kind. Durch die größere Verantwortung werden deine Ängste wieder mehr.

Deine Ängste werden dich auch hier in Deutschland plagen. Deshalb wäre es gut, wenn du Psychotherapie in Anspruch nimmst (falls du das nicht eh schon tust).

Hast du mit deinem Mann schon über deine Probleme gesprochen?

herbstrose antworten
11 Antworten
hope22
(@hope22)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 8

ja, ich denke auch das Psychtherapie mir helfen würde. Hab vor ein paar Monaten mal einen angriff gewagt und von meinen generellen ängsten bei meinem Hausarzt gesprochen (brauch ja eine überweisung). Als ich auch nur in die Richtung meines problems gekommen bin hat er gelacht.... Nicht schallend, aber trotzdem..und dahin war mein Mut!

hope22 antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @hope22

von meinen generellen ängsten bei meinem Hausarzt gesprochen (brauch ja eine überweisung). Als ich auch nur in die Richtung meines problems gekommen bin hat er gelacht....

Ängste sind Ängste. Und als solches in der Regel immer irrational.
Wären sie rational , dann wären Ängste nicht so bedrohlich. Sehr unsensibel von deinem Arzt.😕😕🙁

distelnick antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Um die Überweisung zu bekommen, musst du nicht unbedingt mit dem Arzt sprechen. Kümmere dich um einen Termin beim Psychiater oder Psychotherapeuten. Bei deinem Hausarzt bittest du die Arzthelferin an der Anmeldung, dir die Überweisung fertig zu machen. Das sollte kein Problem sein.

herbstrose antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367

Keine Ahnung, wie das in den USA läuft. Hier in D braucht man keine Überweisung vom Hausarzt, aber in den USA ist das vielleicht anders?
Gruß, Tineli

tineli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Das hier in D kann man nicht verallgemeinern. Bei uns hier wird eine Überweisung verlangt. Die Ausstellung der Überweisung wird sogar honoriert.

herbstrose antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367

Wo lebst du, was bedeutet "bei uns hier"?

In Deutschland wird keine Überweisung verlangt, man kann direkt zum Psychotherapeuten gehen. Es wird für den Patienten eine Überweisung auch nicht honoriert, es sei denn ggf., wenn man an einem "Hausarztmodell" teilnimmt.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Hausärzte können die Überweisung zur Psychotherapie abrechnen.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Dem Eingangspost entnehme ich, dass hope22 in den USA lebt.

deborah71 antworten
hope22
(@hope22)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 8

korrekt!

hope22 antworten
hope22
(@hope22)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 8

Ja doch, leider muss ich bei meinem Hausarzt persönlich vorstellig werden. Unsre versicherung sieht das so vor, ist bisschen durcheinander und nervig. Ich denke aber, jetzt wo du das sagst, das ich es auch per telefon regeln kann dadurch das ich ja schon diesbezüglich vorstellig war. Manchmal sieht man vor lauter bäumen den wald nicht 🙂

hope22 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ja, manchmal ist das so.

Hier in Deutschland gibt es auch (private) Krankenversicherungen, die eine Überweisung vom Hausarzt verlangen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man da auch in die Sprechstunde muss. Aber du hattest das Thema ja schon angesprochen. Bleibt nur noch zu wünschen, dass du nicht zu lange auf einen Termin warten musst.

herbstrose antworten


Lombard3
Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @hope22

keine Ahnung ob ich das hier jetzt im richtigen threat poste, falls nicht lasst es mich wissen!

Dast ist eine gute Frage. Aus meiner Sicht ja, denn Erzählungen aus der Bibel berichten ja von Ereignissen mit Dämonen.

Die Frage ist, ob diese Ereignisse auch wirklich so stattfanden und ob es Dämonen wirklich gibt.

Aus meiner Sicht, haben diese Geschichten - oder auch andere - entweder etwas mit einem religiösen Hintergrund zu tun, oder einem, wo Menschen meditieren / sich in einen Trancezustand begeben, gewissen spirtuellen Lehren folgen oder wo sie Substanzen nehmen / genommen haben oder in einer Stresssituation sind.

Anders gefragt: Gibt es objektiv, bestätigte Untersuchungen, dass es Dämonen gibt?

Ich vermute, Ängste entstehen, wenn man sich mit Geschichten, Erzählungen anderer beschäftigt - auch denen in der Bibel - und sind nicht auf den Wahrheitsgehalt überprüft.

Da heute viele Krankheiten als Krankheiten erkannt wurden und eben nicht als Dämonenbesessenheit (bitte korrigieren) falls falsch, wäre es interessant für mich zu wissen, aus welchen Gründen du glaubst, dass es Dämonen gibt oder geben könnte.

Nachtrag vom 01.11.2019 2033
PS: Ich wollte nicht damit ausdrücken, dass ich deine Gedanken lächerlich finde, sondern ich hatte selbst solche Gedanken und Ängste, aber wie gesagt, denke ich, dass Ängste kommen, wenn man sich mit etwas beschäftigt (etwa Lehren von Dämonen, Büchern, oder aber spirituell).

Das alles fällt (für mich) unter die Kategorie "Geheimwissen" / Esoterik und ich denke nicht, dass es objektiven Überprüfungen standhält.

lombard3 antworten
9 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich finde deine Antwort nicht hilfreich. Sie hat reale Ängste. Geheimwissen hilft da nicht weiter.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @herbstrose

Geheimwissen hilft da nicht weiter.

Das finde ich ja genau so auch.

Alles über Dämonen baut doch lediglich auf Geheimwissen auf: Sei es aus einem Buch oder wo Menschen durch Mediation oder Substanzen ihr Gehirn in einen Zustand gebracht haben, wo sie meinen, eine dämonische Erfahrung gemacht zu haben.

Wirklich Belastbares kenne ich nicht.

Bitte korrigieren, falls falsch.

Nachtrag vom 01.11.2019 2143
Oder eben wo man im Altertum einer Krankheit Dämonen zuordnete.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Alles über Dämonen baut doch lediglich auf Geheimwissen auf: Sei es aus einem Buch oder wo Menschen durch Mediation oder Substanzen ihr Gehirn in einen Zustand gebracht haben, wo sie meinen, eine dämonische Erfahrung gemacht zu haben.

Welches "Geheimwissen" soll das sein?

Hier geht es darum, dass jemand Erfahrungen gemacht hat in einem Alter, in dem das Gesehene für real gehalten wurde, weil das Verständnis für Fiktion noch nicht ausgereift war. Daraus sind Ängste entstanden, die ein unbeschwertes Leben unmöglich machen und sogar weitere Ängste hervorrufen.

Es geht nicht um Dämonen an sich, sondern um Ängste.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @herbstrose

Es geht nicht um Dämonen an sich, sondern um Ängste.

Allerdings um Ängste über Dämonen und die kann man bekommen, wenn man darüber erzählt bekommt.

Mir ist jedoch nicht bekannt, dass sich das alles um überprüfbares Wissen handelt, deshalb finde ich, dass dies "Geheimwissen" ist - egal woher es zunäcsht einmal stammt.

In einem anderen Thread wurde / wird ja auch darüber diskutiert, ob es Dämonen gibt - mit recht unterschiedlichen Ansichten und ich finde, viele Aussagen, die in dem Thread gemacht werden, sind einfach nicht überprüfbar.

lombard3 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @lombard3

In einem anderen Thread wurde / wird ja auch darüber diskutiert, ob es Dämonen gibt - mit recht unterschiedlichen Ansichten und ich finde, viele Aussagen, die in dem Thread gemacht werden, sind einfach nicht überprüfbar.

Das ist alles richtig. Aber eine Angststörung tritt völlig unabhängig davon auf, ob der/die Betroffene an die Existenz von Dämonen glaubt oder nicht.
Die Angst braucht nicht mal einen "Gegenstand", an dem man sie festmachen könnte.
Die gute Nachricht ist, dass man dem nicht unbedingt hilflos ausgeliefert ist.
Man kann in einer Therapie einen "Werkzeugkasten" mit brauchbaren Selbsthilfemaßnahmen erarbeiten.

suzanne62 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Hallo Suzanne,

Veröffentlicht von: @suzanne62

Die gute Nachricht ist, dass man dem nicht unbedingt hilflos ausgeliefert ist.
Man kann in einer Therapie einen "Werkzeugkasten" mit brauchbaren Selbsthilfemaßnahmen erarbeiten.

Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das ist alles richtig. Aber eine Angststörung tritt völlig unabhängig davon auf, ob der/die Betroffene an die Existenz von Dämonen glaubt oder nicht.

Ja, das sehe ich auch so.

Ich muss dazu sagen, dass ich auch zu wenig Information habe, was die Ursache der Angst ist.

Ich nahm in meiner Antwort an, dass es sich um Angst vor Dämonen handelt und somit eher, dass der Ursprung darin liegt, dass sich evtl. im Umfeld Personen befanden (oder in der Vergangenheit befunden haben), die dies zum Thema gemacht haben. Und ich denke, die Beschäftigung damit, kann Ängste verstärken oder hervorrufen.

Aber ich kann falsch liegen und sich fachliche Hilfe zu holen ist immer richtig.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193
Veröffentlicht von: @lombard3

Allerdings um Ängste über Dämonen und die kann man bekommen, wenn man darüber erzählt bekommt.

Die Ängste sind da, völlig unabhängig davon, ob der Auslöser real ist oder nicht.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @herbstrose

Die Ängste sind da, völlig unabhängig davon, ob der Auslöser real ist oder nicht.

Das ist richtig.

Nachtrag vom 02.11.2019 1838
PS: Ein Auslöser ist so gut wie immer real, wenn er da ist.
Ich vermute, du meintest, ob das Objekt vor dem man Angst hat.

lombard3 antworten
OpaStefan
Beiträge : 968

Hallo hope,
auch ich kenne diese Ängste, vor allem auch im Kindheits- und Jugendalter. Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen und habe Predigten und Gespräche mitgehört, in denen über die dunklen Seiten (Dämonen) zwar gesprochen wurde, aber mir als Kind nie erklärt wurde.

Aus meinen Erfahrungen heraus wird es leichter, wenn man die belastenden Dinge ausspricht, am besten nicht allein, sondern bei einem Seelsorger, dem man vertraut. Dann verlieren sie ihre Macht.

Weiterhin sagt uns die Bibel, dass Jesus größer ist als alle Mächte, auch die bösen, und er hat den Bösen besiegt. Außerdem sagt sie, dass Jesu Name über alle Namen ist und das Anrufen und Aussprechen seines Namens eine Kraftwirkung hat, gerade auch gegenüber bösen Mächten.

Am Abend bitte ich im Gebet Jesus, dass er alles böse fern hält, uns mit seinem heiligen Blut deckt und seinen Frieden auf unser Haus und in die Herzen aller, die hier schlafen, legt. Wenn ich dann nachts aufwache und die Angstspirale beginnt sich im Kopf zu drehen, mache ich Licht (Kopflampe, damit meine Frau weiter schlafen kann) bitte Jesus, dass er meinem Herzen Ruhe gebiete, und lese in der Bibel, damit ich meine Gedanken mit Gottes Gedanken fülle. So werde ich ruhig und schlafe wieder ein.

LG OpaStefan

opastefan antworten
9 Antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @opastefan

Weiterhin sagt uns die Bibel, dass Jesus größer ist als alle Mächte, auch die bösen, und er hat den Bösen besiegt. Außerdem sagt sie, dass Jesu Name über alle Namen ist und das Anrufen und Aussprechen seines Namens eine Kraftwirkung hat, gerade auch gegenüber bösen Mächten.

Ich würde das auch empfehlen und habe ähnliches getan, als ich noch gläubig war.

Am besten half es mir, dann auch gar nicht lange zu beten, sondern "kurz". Denn wie du schreibst, nach dem christlichen Glauben ist Jesus Herr über alles und ich denke - aus der damaligen Auffassung heraus gesprochen - hilft ein Satz und Jesus hört es, versteht es und beschützt.

lombard3 antworten
hope22
(@hope22)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 8

Danke für deine respektvollen, logischen Antworten! Ich weiß das sehr zu schätzen!

hope22 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

o.T.?
Hallo Lombard,

Veröffentlicht von: @lombard3

Ich würde das auch empfehlen und habe ähnliches getan, als ich noch gläubig war.

Das passt zwar nicht ganz hierher, aber diese Aussage muss ich mal hinterfragen. Ein intelligenter Mensch legt eine Sache ab, wenn er von einer besseren überzeugt ist. Du bist nicht mehr gläubig. Was hat dich denn überzeugt, ungläubig zu werden?

Und doch empfiehlst du hope Dinge, an deren Existenz du selbst nicht mehr glaubst. Das ist ein Widerspruch für mich.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @opastefan

Und doch empfiehlst du hope Dinge, an deren Existenz du selbst nicht mehr glaubst. Das ist ein Widerspruch für mich.

Es ist so, dass ich denke, dass es gedanklich nicht einfach ist, wenn jemand sagt "Das gibt es doch alles nicht."

Ängste haben oft einen tieferen Hintergrund.

Außerdem vermute ich, dass sie gläubig ist und deshalb habe ich aus dieser Position heraus geantwortet.

Ich denke, du siehst es ja genau so, dass man Jesus bitten kann, einen zu beschützen.

Ich schreibe, was mir damals half.

lombard3 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Das verstehe ich schon, aber es war nicht meine Frage an dich.

Ich wollte wissen, was dich vom gläubig zum ungläubig sein gebracht hat. - deshalb o.T.
Lies noch mal meinen Beitrag.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @opastefan

Ich wollte wissen, was dich vom gläubig zum ungläubig sein gebracht hat. - deshalb o.T.
Lies noch mal meinen Beitrag.

Gut, das ist natürlich off-topic.

Es ist natürlich ein langwieriger Prozess, in dem man (in dem Fall ich) sich Gedanken macht.

Zum "Ungläubig" sein wurde ich vermutlich stark auch durch Jesus.de durch Teilnahme am Forum.

Irgendwann hörte ich auch auf zu Beten und eigentlich geht es mir besser.

Das heißt aber nicht, dass man deshalb alles über Bord wirft, was man für richtig (oder nicht richtig) hält.

Nachtrag vom 02.11.2019 1832
PS: Und es auch gut, wenn man Menschen nicht mehr in "gerettet" oder "nicht-gerettet" einteilen muss (weil man diese Doktrin sonst im Kopf hat - war bei mir jedenfalls so).

lombard3 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @lombard3

PS: Und es auch gut, wenn man Menschen nicht mehr in "gerettet" oder "nicht-gerettet" einteilen muss (weil man diese Doktrin sonst im Kopf hat - war bei mir jedenfalls so).

Wie würdest du denn unterscheiden zwischen Christen und Nichtchristen?

Die allerersten Christen (den Begriff gab es damals noch nicht) wurden auch von ihren Gegnern als Anhänger des neuen Weges bezeichnet.

So ganz scheinst du ja noch nicht mit dem christl. Glauben abgeschlossen zu haben.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @opastefan

PS: Und es auch gut, wenn man Menschen nicht mehr in "gerettet" oder "nicht-gerettet" einteilen muss (weil man diese Doktrin sonst im Kopf hat - war bei mir jedenfalls so).

Veröffentlicht von: @opastefan

Wie würdest du denn unterscheiden zwischen Christen und Nichtchristen?

Gut, ich hatte ja zwischen gerettet und nicht-gerettet unterschieden gehabt.

Was Christen sind und was nicht, entscheiden ja Christen (oder deren Gruppierungen) selbst und da gibt es unterschiedliche Ansichten und Definitionen.

Um es einfach zu halten, würde ich sagen, dass diejenigen Christen sind, die an den Gott der Bibel und an Jesus Christus glauben.

Dieser Glaube ist natürlich unterschiedlich, von Gruppe zu Gruppe. In der Gruppe, in der ich war, wurde unterschieden zwischen gerettet und nicht gerettet.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Würdest du lesen, was geschrieben wurde, müsstest du nicht vermuten.

herbstrose antworten


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