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Bibel & Bibelstellen

Fragen und Antworten rund um das Buch der Bücher.
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.... begegnen uns mit einem "Offenbarungsanspruch" - und das würde ich gerne hier mal zum Bedenken und Reflektieren einbringen.

Doch der Reihe nach und mit einem ersten Packende:

Häufig begegnet uns die Behauptung bzw. das Urteil, dass  alle (anderen) Religionen dieser Welt "Versuche sind, Gott/das Göttliche zu erreichen" oder durch eigene Bemühungen, Werke, Anstrengung & Erkenntnis-Bestrebungen mit Gott/dem Göttlichen "ins Reine zu kommen" - wie immer die Wege, Vorstellungen und Benennungen aussehen - während uns in der Bibel GOTTES OFFENBARUNG begegnet, die - von Israels Glaubensanfängen bis hin zum Neuen Testament die ALLEINIGE Wahrheit vermittelt.

Fakt ist nun, dass ALLE HEILIGEN SCHRIFTEN einen Offenbarungsanspruch haben - vom jüdischen Thora-& Schrift-Verständnis (das den nt.lich-christologischen Offenbarungsanspruch nicht als Wahrheit & Erfüllung akzeptiert) über den Koran (als "letzt-gültige" Gottesoffenbarung) bis hin zu den alt-indischen Heiligen Schriften (Veden, Upanishaden, Bhagavadgita), die ihre "Schau des Göttlichen" in ihrer Tiefe auch als Offenbarung verstehen, ebenso wie Gautama Buddhas Einsichten/Erkenntnise (auch ohne Gottesbezug) als Offenbarung (=Einsicht & Erfahrung in die Wahrheiten der Existenz) verstanden und weitergegeben werden.

Hinzukommt, dass Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten (und dazu noch manch andere religions-phänomenologische Verzweigungen) ebenso wie wir Christen in IHRER Offenbarung tiefe Erfüllungserfahrungen, inneren Frieden, Sinn, Trost, Lebenshilfe und Wegweisung "im Leben und im Sterben" finden - und u.U. (vorausgesetzt, dass sie ihre Heiligen Schriften nicht auch "exklusiv", "orthodox"  und ihren Glauben/ihre Spiritualität als "allein seligmachend" verstehen und gelehrt bekommen!) eine inter-religiöse Freiheit haben und entwickeln können, in der es so etwas wie einen gemeinsamen Grund von Liebe, Barmherzigkeit, Verbundenheit und Wertschätzung behaupten.

Erfüllung, Wahrheitsbezeugung, Gewissheiten, Gottes- und Transzendenzerfahrung und liebende Hingabe (Menschen- und Gottesliebe) gibt es also auch auf dem "Nährboden" anderer Heiliger Schriften.

Andererseits können ALLE Heiligen Schriften ebenso wie die Bibel missbraucht, missverstanden und instrumentalisiert werden. Sie können unduldsam und exklusiv verstanden werden. Und die Tatsache, dass sie geschichtliche, menschliche und in mancherlei Hinsicht auch relative BEZEUGUNGEN sind, kann man bestreiten ... wobei wir wieder bei der Tatsache sind, dass ALLE Heiligen Schriften den Anspruch haben, Offenbarung als Quelle & Ursprung zu haben.

Ist es also richtig, zwingend und nötig, die Bibel GEGEN andere Heilige Schriften mit ihren Wahrheiten zu stellen? Oder haben wir als Christen (ohne unseren Glauben zu verleugnen) die Freiheit, auch andere "Heiligen Schriften" mit Gewinn zu lesen - komplementär, das Gemeinsame suchend & findend, als Inspiration und im Wissen, dass Gottes Wirklichkeit, das Wirken seines Geistes und die in Jesus Christus (seinem Leben, Sterben und Auferstehen) offenbarte Wahrheit größer ist als alle "Schriften" ...?

L'Chaim

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Vor 9 Minuten

Wo es steht: 1.Chronik 4

 

Hi, seit vielen jahren geht mir das Gebet des Jabez nicht aus dem Kopf und ich finde es stark. In mitten von langweiligen, langen  Geschlechterlisten taucht plötzlich dieses Gebet auf. Damals dachte ich...wow, seltsam und hochinteressant. Auch der Hintergrund und warum Jabez so genannt wurde. Jabez bedeudet Kummer / Schmerz

 

So stehts:

 

9 Und Jabez war angesehener als seine Brüder; zwar hatte seine Mutter ihm den Namen Jabez gegeben, denn sie sagte: Mit Schmerzen habe ich ihn geboren[2]. 10 Aber Jabez hatte den Gott Israels angerufen und gesagt: Dass du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern mögest und deine Hand mit mir sei und du das Übel ⟨von mir⟩ fern hieltest, dass kein Schmerz mich ⟨treffe⟩! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte. 

 

Danach geht es wieder trocken weiter..

 

Was denkt ihr über dies alles und über dieses starke Gebet. Seltsam, dass dies so einfach mittendrin auftaucht. Hab ich was verpasst? Hat es was mit den Geschlechtern zu tun. Beziehung zu Gott?

 

Danke für eure Gedanken.

 

 

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Okt. 25

Als die Heilige Schrift in der sich Gott offenbart hat ist die Bibel einzigartig. 

Die Frage die sich nur stellt ist wie lese ich die Bibel richtig. Anhänger der alten Kirchen werfen ja evangelikalen vor das ein Sola Scriptura, zu einer Atomosierung der Meinung und einer Beliebigkeit führt. Eine nicht ganz unberechtigte Kritik, die ich hier gerne adressieren möchte. 

Ich begegne einigen unterschiedlichen Formen wie Menschen die Bibel lesen.

Das ist zum einen die: "Stimmt für mich" Fraktion. Da wird die Bibel so gelesen, wie es sich richtig anfühlt, wie es der eigenen Wahrnehmung entspricht und wie es in die eigenen Umstände passt. Diese Art des Bibellesens hat durchaus seine Berechtigung, wenn es um die eigene Spiritualität geht. "Was will der Text MIR sagen?" Und was der Text mir zu sagen hat ändert sich auch mit der Zeit. Vollkommen legitim, wo aber die legitimität dieser Art des Bibellesens aufhört, ist wenn man der Meinung ist, dass das was der Text MIR sagt, auch das ist was der Text effektiv sagt. Und wenn mann dann noch diese überzeugung nimmt und sie anderen aufdrängt dann begiebt man sich auf sehr dünnes Eis. 

Dann gibt es die: "Die Bibel ist eindeutig" Fraktion. Da wird dann gesagt, dass es doch offensichtlich ist was die Bibel sagt. Und das Bibelstellen die nicht so eindeutig sind, anhand der Stellen die eindeutig sind interpretiert werden sollen. "Die Bibel legt sich selbst aus." Das Problem mit dieser herrangehensweise ist, dass die Stellen die offensichtlich und eindeutig sind, sich erstaunlicherweise sehr gut mit der eigenen Dogmatik decken. Für jemand der eine Prädestination vertritt ist Römer 9 sowas von eindeutig, für alle anderen ähm na ja. Welche Stelle jemand als eindeutig einstufft sagt mehr über die jeweilige Dogmatik als über die Bibelstelle aus. 

Weiter gibt es die: "Der richtige Glaube" Fraktion. Da beruft man sich auf Autoritäten, Prediger XY dieser Denomination, oder Prediger A (den ich schon immer richtig gut fand) der Glaubensheld oder Kirchenvater haben, folgendes zu dieser Bibelstelle gesagt. Bis man dann merkt dass diese Autoritäten auch nicht ganz so eindeutig sind, und oft sogar sehr vielstimmig. Dann hat man also drei Meinungen, und kann sich dann aussuschen was einem am Besten in den Kram passt. Bleibt aber die ganze zeit bei DEM richtigen Glauben, weil ja XY das auch so gesehen hat. 

Dann gibt es noch die: "Paulus hat das gemeint" Fraktion. Da wird versucht, hinter den Text zu schauen und zu verstehen was der jeweilige Autor damit gemeint hat. Da ist man dann der Meinung, dass man um einen Text richtig zu verstehen man die Schalen der Kultur und Zeitgeschichte wegdividieren müsste um zu verstehen welches (zeitlose) Prinzip dann der Autor damit vermitteln wolte. Dies ist jedoch nur ein Bauchpinseln. Man nimmt einen Text der nicht in die Morderne Sensibilität passt, identifiziert alle Elemente die nicht in unsere Modernes Verständiss passen und verwirft diese und sucht dann den wahren Kern dahinter, wie würde ein Paulus dies heute Formulieren. Das Problem ist wir können uns nicht in die Köpfer der Neutestamentlichen Autoren Versetzen, und noch viel weniger in die Alttestamentelichen, wir wissen ja oft garnicht wer was wann geschrieben hat. Dazu kommt, was wir als kulturelle Hülle betrachten und was als tieferliegende Wahrheitsaussage variert je nach eigener Herkunft und Sozialisierung. 

Es sollte glaube ich klar sein, dass man sich gleichzeitig in mehreren Fraktionen wiederfinden kann oder zwischen den Fraktionen ja nach gusto wechseln kann. 

Wie lese ich also die Bibel richtig?

Mein Vorschlag. 

Die Bibel ist kein Geschichtsbuch, sondern ein Buch voller Geschichten. Die Autoren waren keine objektive oder neutrale Betrachter. Diese Autoren wollten eine Aussage machen und sie hatten keine Hämmungen, Dinge so darzustellen wie es ihnen passte um die Aussagen zu machen die sie wollten. (für alle die sich an dieser Aussage stören, schon mal die Evangelien gelesen) 

Und wie bei allen Geschichten, gilt auch hier. Am besten beginnt man am Anfang. Und der beste Weg diese Geschichte zu verstehen, ist es zu wissen wie die Geschichten von den Zeitgenossen verstanden wurde. Aber auch hier hat man das Problem das diese Geschichten sehr unterschiedlich verstanden wurde. Diese Herrangehensweise löst auf den ersten Blick das Problem also nicht. Bis man realisiert, dass diese Kommentare von damals von den biblischen Autoren ebenfalls kommentiert wurden. Wenn nun ein Biblischer Autor (gerade im neuen Testament) eine dieser Meinungen Zitiert (und die drei anderen garnicht erwähnt), dann kann man durchaus davon ausgehen, dass dieser Autor das Verständiss dieser Quelle teilt. 

Das Verständiss der Bibel wird nicht rückwerts gebildet, sondern beginnt vorne und endet hinten. Und auf dem Weg dahin haben wir ganz ganz viele zeitzeugen (heute mehr als dies noch die Kirchenväter hatten) die beleuchten wie diese Texte damals verstanden wurde, worauf sich diese Texte bezogen, wenn sie kopierten oder kommentierten. 

Wenn also Paulus über das natürliche Gesetz und lange Haare referiert dann ist es wichtig zu verstehen was die Leute bei diesen Worten Gehört haben und woran die Menschen gedacht haben um zu verstehen was der Text hier zu sagen hat. Und es ist absolut irrelevant was Luther zu diesem Text gesagt hat, was die Tradition daraus gemacht hat, was Prediger XY dazu gepredigt hat, oder was es mir sagt. 

Just my two cents. 

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88
Okt. 23

Hallo,
mich plagen seit gestern riesige Glaubenszweifel. Anlass ist die Erkenntnis dass alle meine Familie und Freude nicht an Jesus glauben, auch wenn sie von ihm gehört haben. Und somit laut Bibel in die gerichtet werden. Ich kenne die Bibel. Ich weiß es gibt keine Werksgerechtigkeit. Ich weiß nur aus Gnade sind wir gerettet. Ich weiß dass diese Gnade ein Geschenk ist. Und ich weiß dass wir sie auch annehmen müssen. Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Mich beklemmen Zweifel. Eine ewige Strafe weil man ein Geschenk nicht angenommen hat? Dann ist es doch kein Geschenk? Dann ist es eine Notwendigkeit zur Frieden. Es gibt nur ein richtig und falsch. Alle anderen machen einen Fehler. Sind sie alle verloren. Ich weiß keine verdiente Gnade...aber ein Mensch voller Nächstenliebe ohne Jesus. Und ein Verbrecher der eine Partnerschaft mit Jesus pflegt...der letztere wird errettet? Denn das ist das Ende der Kreuzigung. Der Verbrecher wird von Jesus erlöst. Nur durch sein Bekenntnis. Also sind meine Familie und Freunde alle verloren laut Bibel? Ist es nicht so?

1,051
15.4 K
Okt. 15

Da in der Bibel nicht alles thematisch an einem Platz steht so mit 1., 2., 3.,..... 
sammle ich mal einige Verse hier: 

im Rat Gottes sitzen  Psalm 1, 1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl. 

der Zaun vor Sünde   Ps 119, 11 Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige.

Führung   5. Mose 6, 6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen 7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. 8 Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, 9 und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore.

Gelingen haben Josua 1, 8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten.

Ermutigung und Stärkung Kol 3, 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. 

Unterweisung 2. Tim 3, 14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast 15 und dass du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 

Heiligung 2. Tim 3, 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. 

Hingabe Röm 12, 1 Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 

Unterscheidung Röm 12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. 

 

Mit der Zeit kann man durch regelmäßiges Lesen einen geistlichen Wortvorrat aufbauen,  an den einen der Heilige Geist erinnern kann, wenn eine Weisung benötigt wird und ein klarer Maßstab. Ein verinnerlichtes geschriebenes Wort der Schrift kann so zu einem lebendigen Rhema-Wort# werden, das in Eph 6 als Schwert des Geistes bezeichnet wird. 

#rhema = ins Herz gesprochene Wort

 

Bibellesen ist langweilig? Keine Zeit? Hab sie schonmal durchgelesen... was soll ich noch mehr? 

z.B. Füße waschen lassen! 😀   ein reinigendes Wasserbad im Wort nehmen 

z.B. Schätze finden! Ps 119,162 Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.

z.B. Gedanken klären Ps 12,7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.

z.B. Freude in seiner Gegenwart haben Ps 16,11 Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. 

 

Gibt es etwas, das euch aus dieser Sammlung anspricht? Habt ihr eine Ergänzung oder auch Erfahrungen, die ihr mitteilen wollt? 

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Okt. 12
Hallo! Ich weiss ja nicht, ob es hier hin passt - aber ich finde schon. Ist irgend jemandem schon einmal aufgefallen, dass das Kreuz das einzig logische Symbol für die Wahrheit ist? Also ich meine nicht im üblichen Berechtigungssinn, wie er aufgrund der reinen Symbolik in Bezug auf das auftreten Jesu abgleitet wird. Sondern die Bibel selbst - die ganze Story vom ersten bis zum letzten Buchstaben - malt (und das meine ich wörtlich) ein Kreuz. Ich habe das mal versucht visuell darzustellen: https://www.bbloxx.de/downloads/Das_Kreuz.jpeg Kruzz Godek
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Okt. 11

Hallo in die Runde!

Ich habe zwei Fragen insbesondere an diejenigen, die aus christlichen Motiven eine kritische bis ablehnende Haltung zu Schwangerschaftsabbrüchen haben:

  1. Hast du deine Position aus allgemeinen ethischen Überlegungen heraus, oder spielen konkrete Bibeltexte für dich eine entscheidende Rolle?
  2. Falls Letzteres zutrifft: Welche Bibeltexte sind das, und wie verstehst du sie, wenn du sie auf das Thema Abtreibung beziehst?

Zum Hintergrund der Fragen: Ich habe vor Kurzem einen Social-Media-Kanal eröffnet, in dem ich mich auf biblischer Basis mit christlichen Pro-AfD-Positionen kritisch auseinandersetze. Weil dabei das Thema Abtreibung oft eine große Rolle spielt, habe ich darin eine Playlist zum Thema "Abtreibung und die Bibel" erstellt, die ich in den nächsten Monaten nach und nach erweitern werde. Ich möchte die Positionen, mit denen ich mich dort auseinandersetze, besser verstehen und zugleich darüber ins Gespräch kommen. (Damit unterstelle ich nicht, dass alle, die gegen Abtreibung sind, auch die AfD gut finden; oft gibt es dabei aber Schnittmengen.)

Zur Transparenz meiner eigenen Position: Ich bezeichne mich nicht als Abtreibungsbefürworter. Ich denke, dass es in einer idealen Welt keine Abtreibungen geben müsste. Zugleich denke ich aber, dass aus der Bibel keine klare Position zu dem Thema zu gewinnen ist und viele Bezugnahmen auf Bibelstellen bei genauerer Betrachtung ihre Schwächen haben. Ich halte das Thema Schwangerschaftsabbruch für ein schwieriges ethisches Konfliktthema, bei dem es sich keine Seite leicht machen kann und sollte.

Mir geht es hier aber nicht um die große ethische Diskussion, sondern konkret um den Bezug zur Bibel. Darum auch das Unterforum "Bibel und Bibelstellen". (Mir ist bewusst, dass es im Forum "Ethik" hier eine längere Diskussion gegeben hat.)

Danke schon mal für euer Interesse an der Diskussion und viele Grüße

suivant

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Okt. 08

Wenn Jesus damals in den Synagogen und im Tempel predigte, konnte er doch noch gar nicht christlich predigen, denn der Kernpunkt ist doch, dass er selbst vom Tode wiederauferstanden ist. So wie Paulus und Petrus und andere später lehrten. 

Was aber hat Jesus selber die Menschen gelehrt - in einer Weise, dass sie ihm gebannt zuhörten? 

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Okt. 08

https://youtu.be/5WyrH66LKoY?is=HcVPlAVSMh-OQlts

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Sep. 22

Simeon prophezeite Maria, dass ihr Leben schmerzvoll sein würde (Lukas 2,34–35), indem er zu ihr sagte: „Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – und auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen –, damit aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.“ (Lukas 2,34–35). 

Und in der Tat lassen sich sieben solcher Schmerzen aufzählen, nämlich

1) die Prophezeiung Simeons selbst (Lukas 2,34–35),

2) die Flucht nach Ägypten (Matthäus 2,13–15),

3) der Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lukas 2,41–52),

4) die Begegnung mit Jesus auf dem Kreuzweg (Lukas 23,27–31),

5) sein Sterben am Kreuz (Johannes 19,25–27),

6) die Kreuzabnahme (Johannes 19,38–40) und schließlich

7) die Grablegung Jesu (Johannes 19,41–42). 

Dies bietet für viele Christen und Predigten unterschiedlichster Konfessionen immer wieder großes Potenzial zur persönlichen Identifikation und inhaltlichen Entfaltung. Die Katholische Kirche gedenkt traditionell am 15. September dieser „Sieben Schmerzen Mariens“.

Neben der katholischen Kirche wird dieser „Schmerzen Mariens“ auch in der orthodoxen und der anglikanischen Tradition gedacht. In der orthodoxen Kirche ist das mütterliche Mitleiden einerseits in der Liturgie verwurzelt, anderseits zeigt es sich in Ikonen wie z.B. der „Erweichung der bösen Herzen“, welche die sieben Schwerter visuell darstellt.

Die anglikanische Kirche führt den 15. September oft offiziell als Gedenktag unter dem Namen „Our Lady of Sorrows“, um Maria als Vorbild im Leid zu würdigen.

Was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde:

A) Gibt es im Laufe des freikirchlichen bzw. protestantischen Kirchenjahres einzelne Elemente, die diese „Schmerzen Mariens“ zum Thema haben?

B) Welche Rolle spielen sie dort und wie präsent sind diese biblischen Texte in der eigenen persönlichen Bibellese freikirchlicher Christen?

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Sep. 18

Was denkt ihr über die Offenbarung? Und wie hat sich eure Meinung über die Bibelstudy geändert?

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Sep. 17

Ich wusste nicht, wie ich das Thema besser beschreiben soll, aber als ich vor einigen Tagen gelesen habe, bin ich über folgende Stelle gestolpert:

"Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe." (Mt 5,32)

Gestolpert bin ich, weil ich spontan an folgende Stelle erinnert wurde:

"Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben." (Mt 12,31)

Ich sehe da eine interessante Verbindung. Es spiegelt sich hier stark das Beziehungsmotiv, das christliches Leben ausmacht.

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Sep. 11


Ich verzweifel noch an der Interpretation folgender Bibelstelle:

Hebräer 6 | Schlachter2000
1 Darum wollen wir die Anfangsgründe des Wortes von Christus lassen und zur vollen Reife übergehen, wobei wir nicht nochmals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,
2 mit der Lehre von Waschungen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.
3 Und das wollen wir tun, wenn Gott es zulässt.
4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
5 und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,
6 und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!

Frage an diejenigen, die an die Heilsgewissheit glauben:

Wie ist das mit der Heilsgewissheit vereinbar? Wie interpretiert ihr diese Bibelstelle? 

Frage an alle Gläubigen: Kann man vom Glauben abfallen und was ist damit gemeint? Kann man die Erettung verlieren?

Falls ja: Wie soll das gehen und kann man etwas tun, um das zu verhindern?

Oder ist es dann nicht mehr Gnade und Gerechtigkeit aus Glauben, sondern Gerechtigkeit aus Werken? 

Ist das nicht ein Widerspruch zu anderen Bibelstellen? Wie löst man den?

 

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2,153
Sep. 10

Unter https://fruehchristlichebibel.com/ habe ich aus den Manuskripten die damals existierende Septuaginta für das alte Testament und die bis 397 AD vorhandenen Teile des Neuen Testament ins Deutsche übersetzt. Dabei habe ich all Bücher des Kanons übernommen. Mir ist das wichtig weil dies die einzige Fassung war auf die sich damals alle Christen einigen konnten. Schreibt mir einfach ob das eine gute oder schlechte Iddee ist?

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Sep. 08

https://www.losungen.de

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3,426
Sep. 07

Hi,

 

ganz hart mal vorher.

Ich glaube weder an eine Hölle noch an einem Himmel, ich glaube an die Konsequenz von Fehlverhalten und Moral, aber das in einem begrenzten Maß. Das wäre das unnötige  Verurteilen von sexueller Unmoral wie HS oder Sex vor Ehe. 

 

Man weiß ja nicht, was im Wort geistlich zu sehen ist oder was real ist (historisch vieles fragwürdig). 

 

Keine Frage, ich lese gerne die Bibel. Vieles spricht ja an und ist wertvoll. Aber das sind buddhistische Weisheiten zum Teil ja auch. Das Wort kann ja auch in Krisen helfen. und daraus herauslösen.

Ich glaube auch nicht mal, das jemand wiederkommen muss um sich an den Ungläubigen zu Rächen oder was weis ich noch alles ...oder den rest Jucheida in den Himmel zu befördern.

Und die Prophezeihungen über dies und das....ich weiß nicht. Man kann darin viel sehen.

 

Oder? 

 

Habt ihr "glaubwürdige" andere Meinungen?

16
403
Sep. 01

In einem anderen Zweig von Jesus.de gibt es ein Quiz:

https://www.jesus.de/medien/quiz/quiz-wie-gut-kennst-du-die-vier-evangelien/

Ich habe das mal auf die Schnelle gemacht und fünf von zehn Fragen richtig beantwortet. 😐 Fand ich mittelmäßig. Sowohl die Fragen als auch mein Ergebnis.

Habt ihr es mal probiert? Wie fandet ihr es, und wie seid ihr zurechtgekommen? Ergebnis kann man natürlich auch für sich behalten. 😀

 

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422
Aug. 25

Hallo,

weil gerade kurz gestreift in einem anderen Thread:

Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen.

Das ist der Vers und er steht im Kontext von unwürdig gehaltenem Abendmahl. Man solle sich selbst prüfen, bevor man das Abendmahl halte zur Erinnerung an Jesus und dieses unwürdige Essen (also betrunken oder hungrig) wird als Grund aufgeführt, wieso es Schwache und Kranke innerhalb der Gemeinde gibt.

Was haltet ihr davon?

Ich meine, im Prinzip sagt ja Paulus da in der Umkehrlogik: wenn ihr das Abendmahl richtig (mit dem angemessenen Mindset) halten würdet, gäbe es keine Schwachen und Kranken unter euch.

25
441
Aug. 16

Als Pilatus auf dem Richterstuhl saß, schickte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe heute viel erlitten im Traum um seinetwillen.
Matthäus 27,19

Das ist die besagte Stelle und ich kann mir nicht wirklich einen Reim drauf machen…es ist fast so als hätte Gott probiert, durch den Traum Einfluss auf Pilatus zu nehmen durch seine Frau…?

Es macht eigentlich keinen Sinn, aber wenn man das so liest, dann ist Jesus Tod nicht zwingend geplant gewesen…

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209
Juli 28

Hier möchte ich gerne sechs Charakteristiken, welche ein fundamentalistisches Bibelverständnis ausmachen zur Diskussion stellen. 

Erstens - Die Bibel ist verbal inspiriert. Damit ist gemeint Gott hat die Schreiber der Bibel bis in die Wahl ihrer Worte hinein leitet, Gott hat die Worte ausgewählt und festgelegt. Der eigentliche Autor der Bibel ist Gott

Zweitens - Die Bibel ist Gottes Wort. Das heisst die Begriffe, Bibel und Gottes Wort bedeuten das Gleiche, sie sind Synonym.

Drittens - Die Bibel ist Gottes entscheidende Offenbarung und damit die entscheidende Grundlage des christlichen Glaubens.

Viertens – Genauso wie Gott, hat auch die Bibel absolute Autorität, ihre Autorität ist Gottes Autorität, was die Bibel sagt, das sagt Gott, deshalb ist jede Relativierung der Bibel abzulehnen.

Fünftens - In der Bibel gibt es keine Fehler und keine Widersprüche. Das gilt auch für ihre geschichtlichen, geografischen, biologischen, medizinischen und astronomischen Aussagen. In der Bibel kann es keine Fehler geben, weil Gott keine Fehler macht, Gott ist vollkommen also ist es sein Wort auch.

Sechstens - Die biblische Urgeschichte, Genesis 1 bis 11 geht es um den geschichtlichen Anfang der Menschheit. Adam und Eva waren die ersten zwei Menschen alle anderen Menschen stammen von ihnen ab. Die moderne Evolutionstheorie steht im Widerspruch zur biblischen Urgeschichte darum kann sie von Christen nicht akzeptiert werden.

 

 

 

336
3,189
Juli 24

Hi,

Gott hatte ja immer die Gemeinschaft mit den Menschen Adam und Eva gesucht. Das muss ja eine sehr lange Zeit gewesen sein. In dieser Zeit müsste ja Gott den beiden ja eingetrichtert haben, sich von den Lügen Satans in Acht zu geben. Oder geschah das nur ein einziges mal?  Es geschah dann trotzdem.

 

Also ganz ehrlich, wenn ich so eine tiefe und  harmonische Beziehung habe, dann müssten doch die Alarmglocken schrillen, wenn so ein Kriechtier eine Story erzählt...von Freiheit und anderen Unsinn. Wenn das listig war, wo war der Moment der Nüchternheit nach der langen Zeit der Beziehung zu Gott.

 

Wo haperte es dann? War denen die "Harmonie" zu langweilig? Glaube ich nicht. War es Neugier? Wollten sie wem was beweisen? Hey Papa, schau mal, wie sind jetzt wie du. 

 

Hmmmmh....

50
584
Juli 16

Hallo,

 

ich denke gerade über eine Frage zur Interpretation von Texten nach. Es geht um die Verbindung zwischen Fehlern von Menschen und der Richtigkeit der Bibel, besonders bei Themen wie LGBTQ+.

 

Meine Idee kann man in drei Teile gliedern:

 

  1. Was die Bibel über das Wesen des Menschen sagt

In Römer 3,10-20 steht sehr deutlich: „Es gibt niemanden, auch nicht einen einzigen, der ohne Fehler ist.“ Wenn wir das ernst nehmen, betrifft das auch die Leute, die die biblischen Texte geschrieben haben. Auch sie waren Menschen, die nach eigener Aussage nicht ohne Fehler waren.

 

  1. Unterschied zwischen Gottes Wort und Ansicht von Menschen

Dass die Schreiber ihre eigene Sicht eingebracht haben, sieht man an Stellen wie 1. Korinther 7,25, wo Paulus klar zwischen einem Gebot des Herrn und seiner eigenen Ansicht unterscheidet. Wenn die Schreiber also durch ihre damalige Erziehung, ihre alte Weltsicht und ihre menschlichen Grenzen beeinflusst waren, entsteht die Frage: Wo hört Gottes Wille auf und wo fängt die kulturelle Prägung des Schreibers an?

 

  1. Die Frage nach der Veränderung

Viele Gläubige sehen die Bibel als unveränderliche, genaue Wahrheit. Wenn aber die Schreiber „fehlerhafte“ Menschen waren, könnten dann manche Stellen – zum Beispiel solche, die heute gegen LGBTQ+ benutzt werden – eine Veränderung sein? Könnte es sein, dass die damaligen Umstände und Vorurteile der Schreiber Gottes eigentliche, unendliche Liebe in den Texten unbemerkt verändert oder eingeschränkt haben?

 

Mein Hauptpunkt zur Diskussion:

Wenn wir akzeptieren, dass die Schreiber fehlerhafte Menschen waren, müssen wir dann nicht auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass manche Verbote eher die Denkweise der Antike zeigen als den ewigen Willen eines liebenden Gottes?

10
333
Juni 27

Hallo Community, ich (m, 59) lese zurzeit einen Bibelleseplan, der einen in einem Jahr chronologisch durch die gesamte Bibel führt (bin gerade im 2. Samuelbuch).

Was soll ich sagen: Ich hatte beim Lesen schon mehrfach große "Bauchschmerzen" und konnte nicht weiterlesen! Mir geht diese rohe Gewalt gegen den Stich! Und ich verstehe Gottes Handeln da oft nicht. Nun weiß ich, dass zur Zeit des AT Gewalt an der Tagesordnung war und es keine universalen Menschenrechte gab. Aber: Gott läßt die Gewalt zu und fordert sie oft sogar.

Beispiel Saul: Für mich ein großer Mann in der Bibel, der wegen eines Fehlers von Gott für alle Ewigkeit verworfen wird (Seine Soldaten, nicht er selbst, hatten sich am Eigentum der Besiegte vergriffen.)

Beispiel David: 2. Sam 8,2: "Auch die Moabiter schlug er. Sie mussten sich nebeneinander auf die Erde legen und er maß die Reihe mit einer Messschnur ab: Jeweils zwei Schnurlängen wurden getötet und jeweils eine volle Schnurlänge ließ er am Leben." Was für ein Sadismus! Und Gott toleriert das. 

Beispiel David: Aus einem Ehebruch (in dem David auch noch zum Mörder wird) entsteht ein Kind, welches Gott als Sühne sterben läßt! David fastet bisschen und dann ist alles wieder gut. Mit derselben Frau zeugt er mind. ein weiteres Kind, welches sein Nachfolger wird (Salomo)! Was für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! 

Und heute? David wird "Mann Gottes" genannt und Saul ist ein Beispiel für Gottlosigkeit. Meine Frage: Wer ist der Gott des AT? Ich bin froh, daß Jesus gekommen ist und mich vor diesem Gott beschützt.

25
668
Juni 20

Hallo dies ist ein Thema, dass ich mal aus reiner Neugierde aufwerfe. 

Welche drei biblischen Bücher (nicht Bibelstellen) sind eure Favoriten und warum?

Welche drei biblischen Bücher (nicht Bibelstellen) sind bei euch gar nicht beliebt und warum? 

 

 

 

 

PS: ich werde meine Antwort in einem eigenen Beitrag liefern. 

48
744
Juni 13


Das ist nicht als Provokation gemeint. Ich bin selbst gläubig, gehe in die Kirche und lese auch die Bibel. Trotzdem beschäftigt mich folgende Frage:

Ich würde sagen, ich bin eher gläubig als religiös (ich hoffe, ihr versteht, was ich meine). Manchmal frage ich mich, warum ich mein Bild von Gott danach ausrichten soll, wie es in einem Buch steht, das letztlich von Menschen geschrieben wurde.

Natürlich glaube ich, dass vieles in der Bibel wahr ist, und ich weiß auch, dass Christen davon ausgehen, dass Gott durch die Menschen, die die Bibel geschrieben haben, zu uns spricht (Sie wurde von verschiedenen Menschen in verschiedenen Abständen geschrieben und überschneidet sich…). *Falls ich hier etwas falsch ausdrücke oder missverstehe, könnt ihr mich gerne korrigieren — ich beschäftige mich noch nicht seit sehr langer Zeit intensiv mit diesem Thema.*

Ich bin ein relativ rationaler und logisch denkender Mensch und stoße bei manchen Dingen auf Fragen, die ich mir nicht so leicht beantworten kann.

Ein Beispiel ist die Geschichte von der Arche Noah. Soweit ich es verstehe, wird sie in der Bibel nicht nur als Gleichnis dargestellt, sondern als ein tatsächliches Ereignis. Wenn das aber wirklich so passiert wäre, müsste man das dann nicht auch wissenschaftlich irgendwie nachweisen können?

Wenn die ganze Welt tatsächlich überflutet gewesen wäre, müsste man doch zum Beispiel viele geologische Spuren, Fossilien oder andere Überreste finden, die auf eine solche weltweite Flut hinweisen. Ich bin kein Wissenschaftler, aber genau solche Dinge fehlen meines Wissens nach.

Deshalb frage ich mich: Wie geht man als gläubiger Mensch mit solchen Geschichten um, wenn man gleichzeitig auch wissenschaftlich und rational denkt?

Wenn man sagt dass das halt einfach eine Geschichte ist, die man nicht zu ernst nehmen sollte, kann man das dann nicht zu allem in der Bibel sagen.

Ich bin 17 bald 18 und habe wie gesagt nicht viel Ahnung, kann also auch sein dass das was ich sage komplett Schwachsinnig ist.

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Juni 12

Guten Morgen,

erst neulich ist mir aufgefallen, dass es da einen Unterschied geben muss zur Schuldvergebung im Vaterunser. 


Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden erlasst, dem sind sie erlassen. Und wem ihr die Schuld nicht vergebt, der bleibt schuldig.

Ich dachte immer, dass laut dem Vaterunser wir quasi jedem der an uns schuldig geworden ist, vergeben sollen (zum Selbstschutz, damit man nicht davon belastet ist).

Die oben genannte Stelle spricht aber explizit von Nicht-Vergeben. 

Nun meine Frage:

Das bezieht sich aber auf eine Schuld, die uns nicht unmittelbar betrifft, oder? Denn bei der Schuld, die mich als Betroffene angeht, soll ich mich ja anders verhalten.

So ganz klar ist es mir nicht, andererseits ergibt es nur so Sinn.

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Juni 12

Hallo zusammen,

in den letzten Tage haben wir auf unterschiedlichen Fäden (unter anderem) über diese Themen gesprochen:

-sind Religionen gleichwertig?

-ist Jesus absolut oder ist die Geschichte konstruiert und deshalb sind es relative Wahrheiten, die sich auch ausserhalb des Christentums finden lassen. (Liebe, …)

In der Apg 10 habe ich auf beides Antworten gefunden, deshalb der Thread.

Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht;35sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm.

Damit ist geklärt, dass für Gott jeder angenehm ist, der so ist: ihn fürchtet und Recht tut. Egal wer, welches Volk, welche Religion.

Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte,38wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.39Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet.40Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen,41nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.42Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.

So, hier aus erster Hand: Jesus ist Richter über die Lebenden und die Toten. Hat er selbst darum gebeten, das so zu predigen.

Sobald ich das in Frage stelle, ist Jesus selbst in Frage gestellt. 

43Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.

36Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alles.

Bei Vers 43 kann man sich fragen, ob das nachträglich konstruiert ist

Bei Vers 36 lese ich es so, dass Jesus Frieden mit Gott verkündigt hat.

Verknüpft man beide Verse gedanklich, ist der Frieden mit Gott, den Jesus predigt, gleichzeitig auch die Vergebung der Sünden- denn eigentlich kann man nur dann Frieden mit Gott haben.
(Und man selbst gibt diesen „Verfehlungserlass“ dann weiter im Persönlichen.)

Und dass Jesus Herr über alles ist.

Damit ist er ziemlich absolut.

Ein Verwässern dieses Inhaltes ist, so mein gedanklicher Schluss für heute, nicht zielführend in unserem Glauben. Zumindest für mich nicht.

Was ist das Ziel im Glauben? Für mich ist das: ein fester Glaube. Einer, der nicht wackelt und der belastbar ist und trägt.

Einen schönes Christi Himmelfahrtsfest euch allen!

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Mai 27

Joh 21, 11 Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.

Ich denke schon länger über die Erwähnung der genauen Zahl nach und kann mir da nicht wirklich einen Reim drauf machen. Jetzt bin ich über diesen Wikipediaartikel gefallen und lese, dass es eine bemerkenswerte Zahl ist und in den mathematischen Informationen auch ein Hinweis auf das Johannesevangelium vorhanden ist. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Hundertdreiundf%C3%BCnfzig

Hundertdreiundfünfzig, arabisch 153, ist eine natürliche Zahl. Wegen ihrer außergewöhnlichen mathematischen Eigenschaften und der Erwähnung im Johannesevangelium hat sie eine besondere Beachtung gefunden.

 

Kann mir jemand weitere Informationen oder Gedanken zur biblischen Symbolik der 153 bekannt machen? 

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2,098
Mai 22

An welchem Wochentag wurde Jesus gekreuzigt?

Belege für Freitag:  Mrk.15:42 "Es war Rüsttag, das ist der Vorschabbat";   Luk.23:53c "Es war Rüsttag, und der Schabbat brach an".

Belege für Mittwoch:  Joh.19:14 "Es war aber Rüsttag des Passah";   Mat.12:40b "..so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein".

Einerseits könnte Passah (am 14.Nisan) natürlich im Todesjahr Jesus' auf einen Schabbat gefallen sein. Anderseits sind "drei Nächte" nie und nimmer zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen unterzubringen...

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938
Mai 04

In Johannes 8,12 steht dieses Jesus-Wort: «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.»

Da ist von Nachfolge die Rede. Also werden Nachfolger von Jesus nicht im Dunkeln tappen, sondern eben das Licht des Lebens haben. 

Meine Frage ist: Sind Nachfolger immer gleich Jünger, sodass «Nachfolger» und «Jünger» bedeutungsgleich, synonym sind.

Falls Nein: Warum nicht, was ist der Unterschied zwischen den beiden Begriffen?

Falls Ja: Dann könnte man doch folgern, dass alle, die Jünger Jesu waren das Licht des Lebens hatten - zum Beispiel Maria und Martha und Lazarus (Kapitel 9); wohl auch der Blindgeborene, den Jesus heilte und der ihn dann anbetete (Kapitel 9); die Frauen, die am Kreuz bei Jesus waren; Paulus, der nach seiner Bekehrung zum Fürsprecher des frühen Christentums und Eiferer im Guten für Jesus wurde; die Apostel und und und - ja im Prinzip auch alle, die heute den Worten und Geboten von Jesus gehorchen.

Wie seht Ihr das? 

4
236
Mai 03

.............ist ein tolles Werk.

 

Lest darin 🙂

 

Ich trage mich jetzt in einem Leseplan bei "BibelApp" herunter. Die Göre ist schon dabei. Wer macht mit.

9
239
Apr. 25

Die Überschrift sehr allgemein. Ich will es versuchen zu erklären: Ich lese gerade wieder von vorne und bin mit 1. Mose fertig. Bei manchen Geschichten wie Josef oder Kain&Abel fallen mir direkt Erkenntnisse für mich persönlich auf. Andere Geschichten sind schwerer wie Isaaks Opferung, die in letzter Sekunde verhindert wurde. Da knabbere ich dran, kann aber eine theologische Bedeutung erkennen. Aber bei Geschichten wie Esau & Jakob oder Jakob bei Laban bleiben die Seiten bei jedem Lesen über die Jahre unmarkiert. Mich spricht nichts an, ich sehe wenig Erkennisse. Außer eine: Die von Gott geführten Menschen waren voller Fehler und alles andere als perfekt. 

Manchmal frage ich mich, ob das nur bei mir so ist? An die Bibel-Marker: Sind eure Seiten im Neuen Testament auch bunt und voll und im Alten Testament ist das anders?

Wirkt das Alte Testament auf uns Christen anders? Springen da weniger Erkenntnisse draus hervor für das persönliche Leben? Wirkt es oft subtiler (und man liest das Evangelium dadurch anders oder tiefer)?

M

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594
Apr. 25

Obwohl schon Mitte 40, wende ich mich seit ca. 2 Jahren verstärkt dem christlichen Glauben zu.

Christliche Werte und Weltannahmen haben es mir angetan.

Macht es Sinn, dass ich anfange die Bibel zu lesen? Ich habe Angst dort mit viel Kriegen und Gewalt konfrontiert zu werden. (Wenn NT, das weiß ich schon.)

Ganz blöde Frage: Welche Bibel  (NT)? Sind alle gleich? Und wo besorge ich mir eine (möglichst günstig)?

Und dann: einfach draufloslesen? Von vorne bis hinten?

Und die Fragen, die sich dabei ergeben hier stellen?

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1,001
Apr. 22

1. Timotheus 6, 8 sagt „Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.“ Daraus geht anscheinend hervor, dass es dann eine Sünde ist sich mehr zu wünschen bzw. mehr zu wollen und nicht mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Bedeutet das, dass man von nichts träumen darf? Ich würde so gerne viel reisen und die Welt sehen, in der Zukunft auswandern und ein schönes, ästhetisches Leben führen. Ist das auch eine Sünde? Ich habe das Gefühl ich verstehe es nicht ganz, denn ich bin davon ausgegangen, dass man auf jeden Fall zufrieden sein soll, aber auch etwas ändern darf. 

12
340
Apr. 14

Hallo Community,

ich suche schon seit langem eine bestimmte Version der Bibel: Einheitsübersetzung als eBook (EPUB) in der vorletzten Version (vor Mai 2025). Diese war damals nämlich zweifarbig, mit roten Überschriften etc. Die neue Version ist, warum auch immer, in schwarz/weiß, wird aber dennoch als zweifarbig beworben.

Ich habe bereits bei mehreren Shops diesbezüglich nachgefragt, wurde aber immer  auf den Verlag verwiesen. Daraufhin habe ich auch beim Verlag, Kath. Bibelwerk GmbH angefragt, mir wurde aber nur mitgeteilt, dass die alte Version nicht mehr zu haben ist.

[- gestrichen, weil zu sehr Kleinanzeige; mfg frosch80 - die Frage ist halt: wo findet man das? 🙂 ]

Liebe Grüße!

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Apr. 01

Warum sind im alten Testament die ersten Menschen so alt geworden? Ist da das echte alter gemeint oder nicht

zum Beispiel bei Noah(950Jahre)

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628
März 30


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