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Bibel & Bibelstellen

Fragen und Antworten rund um das Buch der Bücher.
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Das ist nicht als Provokation gemeint. Ich bin selbst gläubig, gehe in die Kirche und lese auch die Bibel. Trotzdem beschäftigt mich folgende Frage:

Ich würde sagen, ich bin eher gläubig als religiös (ich hoffe, ihr versteht, was ich meine). Manchmal frage ich mich, warum ich mein Bild von Gott danach ausrichten soll, wie es in einem Buch steht, das letztlich von Menschen geschrieben wurde.

Natürlich glaube ich, dass vieles in der Bibel wahr ist, und ich weiß auch, dass Christen davon ausgehen, dass Gott durch die Menschen, die die Bibel geschrieben haben, zu uns spricht (Sie wurde von verschiedenen Menschen in verschiedenen Abständen geschrieben und überschneidet sich…). *Falls ich hier etwas falsch ausdrücke oder missverstehe, könnt ihr mich gerne korrigieren — ich beschäftige mich noch nicht seit sehr langer Zeit intensiv mit diesem Thema.*

Ich bin ein relativ rationaler und logisch denkender Mensch und stoße bei manchen Dingen auf Fragen, die ich mir nicht so leicht beantworten kann.

Ein Beispiel ist die Geschichte von der Arche Noah. Soweit ich es verstehe, wird sie in der Bibel nicht nur als Gleichnis dargestellt, sondern als ein tatsächliches Ereignis. Wenn das aber wirklich so passiert wäre, müsste man das dann nicht auch wissenschaftlich irgendwie nachweisen können?

Wenn die ganze Welt tatsächlich überflutet gewesen wäre, müsste man doch zum Beispiel viele geologische Spuren, Fossilien oder andere Überreste finden, die auf eine solche weltweite Flut hinweisen. Ich bin kein Wissenschaftler, aber genau solche Dinge fehlen meines Wissens nach.

Deshalb frage ich mich: Wie geht man als gläubiger Mensch mit solchen Geschichten um, wenn man gleichzeitig auch wissenschaftlich und rational denkt?

Wenn man sagt dass das halt einfach eine Geschichte ist, die man nicht zu ernst nehmen sollte, kann man das dann nicht zu allem in der Bibel sagen.

Ich bin 17 bald 18 und habe wie gesagt nicht viel Ahnung, kann also auch sein dass das was ich sage komplett Schwachsinnig ist.

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Vor 3 Stunden

Hallo dies ist ein Thema, dass ich mal aus reiner Neugierde aufwerfe. 

Welche drei biblischen Bücher (nicht Bibelstellen) sind eure Favoriten und warum?

Welche drei biblischen Bücher (nicht Bibelstellen) sind bei euch gar nicht beliebt und warum? 

 

 

 

 

PS: ich werde meine Antwort in einem eigenen Beitrag liefern. 

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Vor 4 Stunden

Hallo,

 

ich denke gerade über eine Frage zur Interpretation von Texten nach. Es geht um die Verbindung zwischen Fehlern von Menschen und der Richtigkeit der Bibel, besonders bei Themen wie LGBTQ+.

 

Meine Idee kann man in drei Teile gliedern:

 

  1. Was die Bibel über das Wesen des Menschen sagt

In Römer 3,10-20 steht sehr deutlich: „Es gibt niemanden, auch nicht einen einzigen, der ohne Fehler ist.“ Wenn wir das ernst nehmen, betrifft das auch die Leute, die die biblischen Texte geschrieben haben. Auch sie waren Menschen, die nach eigener Aussage nicht ohne Fehler waren.

 

  1. Unterschied zwischen Gottes Wort und Ansicht von Menschen

Dass die Schreiber ihre eigene Sicht eingebracht haben, sieht man an Stellen wie 1. Korinther 7,25, wo Paulus klar zwischen einem Gebot des Herrn und seiner eigenen Ansicht unterscheidet. Wenn die Schreiber also durch ihre damalige Erziehung, ihre alte Weltsicht und ihre menschlichen Grenzen beeinflusst waren, entsteht die Frage: Wo hört Gottes Wille auf und wo fängt die kulturelle Prägung des Schreibers an?

 

  1. Die Frage nach der Veränderung

Viele Gläubige sehen die Bibel als unveränderliche, genaue Wahrheit. Wenn aber die Schreiber „fehlerhafte“ Menschen waren, könnten dann manche Stellen – zum Beispiel solche, die heute gegen LGBTQ+ benutzt werden – eine Veränderung sein? Könnte es sein, dass die damaligen Umstände und Vorurteile der Schreiber Gottes eigentliche, unendliche Liebe in den Texten unbemerkt verändert oder eingeschränkt haben?

 

Mein Hauptpunkt zur Diskussion:

Wenn wir akzeptieren, dass die Schreiber fehlerhafte Menschen waren, müssen wir dann nicht auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass manche Verbote eher die Denkweise der Antike zeigen als den ewigen Willen eines liebenden Gottes?

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Vor 1 Tag

Hallo,
mich plagen seit gestern riesige Glaubenszweifel. Anlass ist die Erkenntnis dass alle meine Familie und Freude nicht an Jesus glauben, auch wenn sie von ihm gehört haben. Und somit laut Bibel in die gerichtet werden. Ich kenne die Bibel. Ich weiß es gibt keine Werksgerechtigkeit. Ich weiß nur aus Gnade sind wir gerettet. Ich weiß dass diese Gnade ein Geschenk ist. Und ich weiß dass wir sie auch annehmen müssen. Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Mich beklemmen Zweifel. Eine ewige Strafe weil man ein Geschenk nicht angenommen hat? Dann ist es doch kein Geschenk? Dann ist es eine Notwendigkeit zur Frieden. Es gibt nur ein richtig und falsch. Alle anderen machen einen Fehler. Sind sie alle verloren. Ich weiß keine verdiente Gnade...aber ein Mensch voller Nächstenliebe ohne Jesus. Und ein Verbrecher der eine Partnerschaft mit Jesus pflegt...der letztere wird errettet? Denn das ist das Ende der Kreuzigung. Der Verbrecher wird von Jesus erlöst. Nur durch sein Bekenntnis. Also sind meine Familie und Freunde alle verloren laut Bibel? Ist es nicht so?

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Vor 1 Tag

Guten Morgen,

erst neulich ist mir aufgefallen, dass es da einen Unterschied geben muss zur Schuldvergebung im Vaterunser. 


Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden erlasst, dem sind sie erlassen. Und wem ihr die Schuld nicht vergebt, der bleibt schuldig.

Ich dachte immer, dass laut dem Vaterunser wir quasi jedem der an uns schuldig geworden ist, vergeben sollen (zum Selbstschutz, damit man nicht davon belastet ist).

Die oben genannte Stelle spricht aber explizit von Nicht-Vergeben. 

Nun meine Frage:

Das bezieht sich aber auf eine Schuld, die uns nicht unmittelbar betrifft, oder? Denn bei der Schuld, die mich als Betroffene angeht, soll ich mich ja anders verhalten.

So ganz klar ist es mir nicht, andererseits ergibt es nur so Sinn.

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Vor 2 Tagen

An welchem Wochentag wurde Jesus gekreuzigt?

Belege für Freitag:  Mrk.15:42 "Es war Rüsttag, das ist der Vorschabbat";   Luk.23:53c "Es war Rüsttag, und der Schabbat brach an".

Belege für Mittwoch:  Joh.19:14 "Es war aber Rüsttag des Passah";   Mat.12:40b "..so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein".

Einerseits könnte Passah (am 14.Nisan) natürlich im Todesjahr Jesus' auf einen Schabbat gefallen sein. Anderseits sind "drei Nächte" nie und nimmer zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen unterzubringen...

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Mai 04

In Johannes 8,12 steht dieses Jesus-Wort: «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.»

Da ist von Nachfolge die Rede. Also werden Nachfolger von Jesus nicht im Dunkeln tappen, sondern eben das Licht des Lebens haben. 

Meine Frage ist: Sind Nachfolger immer gleich Jünger, sodass «Nachfolger» und «Jünger» bedeutungsgleich, synonym sind.

Falls Nein: Warum nicht, was ist der Unterschied zwischen den beiden Begriffen?

Falls Ja: Dann könnte man doch folgern, dass alle, die Jünger Jesu waren das Licht des Lebens hatten - zum Beispiel Maria und Martha und Lazarus (Kapitel 9); wohl auch der Blindgeborene, den Jesus heilte und der ihn dann anbetete (Kapitel 9); die Frauen, die am Kreuz bei Jesus waren; Paulus, der nach seiner Bekehrung zum Fürsprecher des frühen Christentums und Eiferer im Guten für Jesus wurde; die Apostel und und und - ja im Prinzip auch alle, die heute den Worten und Geboten von Jesus gehorchen.

Wie seht Ihr das? 

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Mai 03

Joh 21, 11 Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.

Ich denke schon länger über die Erwähnung der genauen Zahl nach und kann mir da nicht wirklich einen Reim drauf machen. Jetzt bin ich über diesen Wikipediaartikel gefallen und lese, dass es eine bemerkenswerte Zahl ist und in den mathematischen Informationen auch ein Hinweis auf das Johannesevangelium vorhanden ist. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Hundertdreiundf%C3%BCnfzig

Hundertdreiundfünfzig, arabisch 153, ist eine natürliche Zahl. Wegen ihrer außergewöhnlichen mathematischen Eigenschaften und der Erwähnung im Johannesevangelium hat sie eine besondere Beachtung gefunden.

 

Kann mir jemand weitere Informationen oder Gedanken zur biblischen Symbolik der 153 bekannt machen? 

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Apr. 29

.............ist ein tolles Werk.

 

Lest darin 🙂

 

Ich trage mich jetzt in einem Leseplan bei "BibelApp" herunter. Die Göre ist schon dabei. Wer macht mit.

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Apr. 25

Die Überschrift sehr allgemein. Ich will es versuchen zu erklären: Ich lese gerade wieder von vorne und bin mit 1. Mose fertig. Bei manchen Geschichten wie Josef oder Kain&Abel fallen mir direkt Erkenntnisse für mich persönlich auf. Andere Geschichten sind schwerer wie Isaaks Opferung, die in letzter Sekunde verhindert wurde. Da knabbere ich dran, kann aber eine theologische Bedeutung erkennen. Aber bei Geschichten wie Esau & Jakob oder Jakob bei Laban bleiben die Seiten bei jedem Lesen über die Jahre unmarkiert. Mich spricht nichts an, ich sehe wenig Erkennisse. Außer eine: Die von Gott geführten Menschen waren voller Fehler und alles andere als perfekt. 

Manchmal frage ich mich, ob das nur bei mir so ist? An die Bibel-Marker: Sind eure Seiten im Neuen Testament auch bunt und voll und im Alten Testament ist das anders?

Wirkt das Alte Testament auf uns Christen anders? Springen da weniger Erkenntnisse draus hervor für das persönliche Leben? Wirkt es oft subtiler (und man liest das Evangelium dadurch anders oder tiefer)?

M

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Apr. 25

Obwohl schon Mitte 40, wende ich mich seit ca. 2 Jahren verstärkt dem christlichen Glauben zu.

Christliche Werte und Weltannahmen haben es mir angetan.

Macht es Sinn, dass ich anfange die Bibel zu lesen? Ich habe Angst dort mit viel Kriegen und Gewalt konfrontiert zu werden. (Wenn NT, das weiß ich schon.)

Ganz blöde Frage: Welche Bibel  (NT)? Sind alle gleich? Und wo besorge ich mir eine (möglichst günstig)?

Und dann: einfach draufloslesen? Von vorne bis hinten?

Und die Fragen, die sich dabei ergeben hier stellen?

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Apr. 22

Hi,

 

ganz hart mal vorher.

Ich glaube weder an eine Hölle noch an einem Himmel, ich glaube an die Konsequenz von Fehlverhalten und Moral, aber das in einem begrenzten Maß. Das wäre das unnötige  Verurteilen von sexueller Unmoral wie HS oder Sex vor Ehe. 

 

Man weiß ja nicht, was im Wort geistlich zu sehen ist oder was real ist (historisch vieles fragwürdig). 

 

Keine Frage, ich lese gerne die Bibel. Vieles spricht ja an und ist wertvoll. Aber das sind buddhistische Weisheiten zum Teil ja auch. Das Wort kann ja auch in Krisen helfen. und daraus herauslösen.

Ich glaube auch nicht mal, das jemand wiederkommen muss um sich an den Ungläubigen zu Rächen oder was weis ich noch alles ...oder den rest Jucheida in den Himmel zu befördern.

Und die Prophezeihungen über dies und das....ich weiß nicht. Man kann darin viel sehen.

 

Oder? 

 

Habt ihr "glaubwürdige" andere Meinungen?

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Apr. 21


1. Timotheus 6, 8 sagt „Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.“ Daraus geht anscheinend hervor, dass es dann eine Sünde ist sich mehr zu wünschen bzw. mehr zu wollen und nicht mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Bedeutet das, dass man von nichts träumen darf? Ich würde so gerne viel reisen und die Welt sehen, in der Zukunft auswandern und ein schönes, ästhetisches Leben führen. Ist das auch eine Sünde? Ich habe das Gefühl ich verstehe es nicht ganz, denn ich bin davon ausgegangen, dass man auf jeden Fall zufrieden sein soll, aber auch etwas ändern darf. 

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Apr. 14

Hallo Community,

ich suche schon seit langem eine bestimmte Version der Bibel: Einheitsübersetzung als eBook (EPUB) in der vorletzten Version (vor Mai 2025). Diese war damals nämlich zweifarbig, mit roten Überschriften etc. Die neue Version ist, warum auch immer, in schwarz/weiß, wird aber dennoch als zweifarbig beworben.

Ich habe bereits bei mehreren Shops diesbezüglich nachgefragt, wurde aber immer  auf den Verlag verwiesen. Daraufhin habe ich auch beim Verlag, Kath. Bibelwerk GmbH angefragt, mir wurde aber nur mitgeteilt, dass die alte Version nicht mehr zu haben ist.

[- gestrichen, weil zu sehr Kleinanzeige; mfg frosch80 - die Frage ist halt: wo findet man das? 🙂 ]

Liebe Grüße!

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Apr. 01

Warum sind im alten Testament die ersten Menschen so alt geworden? Ist da das echte alter gemeint oder nicht

zum Beispiel bei Noah(950Jahre)

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März 30

Wo es steht: 1.Chronik 4

 

Hi, seit vielen jahren geht mir das Gebet des Jabez nicht aus dem Kopf und ich finde es stark. In mitten von langweiligen, langen  Geschlechterlisten taucht plötzlich dieses Gebet auf. Damals dachte ich...wow, seltsam und hochinteressant. Auch der Hintergrund und warum Jabez so genannt wurde. Jabez bedeudet Kummer / Schmerz

 

So stehts:

 

9 Und Jabez war angesehener als seine Brüder; zwar hatte seine Mutter ihm den Namen Jabez gegeben, denn sie sagte: Mit Schmerzen habe ich ihn geboren[2]. 10 Aber Jabez hatte den Gott Israels angerufen und gesagt: Dass du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern mögest und deine Hand mit mir sei und du das Übel ⟨von mir⟩ fern hieltest, dass kein Schmerz mich ⟨treffe⟩! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte. 

 

Danach geht es wieder trocken weiter..

 

Was denkt ihr über dies alles und über dieses starke Gebet. Seltsam, dass dies so einfach mittendrin auftaucht. Hab ich was verpasst? Hat es was mit den Geschlechtern zu tun. Beziehung zu Gott?

 

Danke für eure Gedanken.

 

 

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März 22

Hallo

Ich lese zur Zeit in einem Buch von der Erstlingsfrucht. Handhabt Ihr das mit der Erstlingsfrucht geben? Und wenn ja, wie?

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März 10

Die politischen Ereignisse in Israel sind gewaltig. Im Moment wird Geschichte geschrieben und Donald Trump, der so gerne ein Friedenspräsident wäre, hat verkündet:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/trump-rede-knesset-100.html

Zitat daraus:

In einer Rede vor der Knesset - dem israelischen Parlament - hat US-Präsident Donald Trump das unter seiner Mitwirkung verhandelte Gaza-Abkommen als Beginn einer neuen Ära des Friedens im Nahen Osten bezeichnet. Dieser Tag markiere nicht nur das Ende eines Krieges, sondern auch "das Ende einer Zeit von Terror und Tod", sagte Trump beim Auftritt in der Knesset. Es sei der Beginn einer "dauerhaften Harmonie" für Israel und andere Länder, der Beginn eines neuen Nahen Ostens.

Dem möchte ich 1. Thes. 5, 1-6 (um etwas Kontext mitzugeben) gegenüberstellen:

1 Von den Zeiten aber und Stunden, Brüder und Schwestern, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; 2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen. 4 Ihr aber seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. 5 Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. 6 So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein.

Sind wir genau da? Fände ich schon etwas beängstigend - einmal für die Akteure im Nahen Osten, aber auch für uns, die wir auf die Wiederkunft Christi vorbereitet sein sollten. Was tun? Könnte so ein Zusammenhang Euch in Eurem Verhalten beeinflussen? Seht Ihr da überhaupt so einen Zusammenhang?

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März 08
29 Was machen denn die, die sich für die Toten taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich dann für sie taufen?
Paulus verteidigt in 1. Korinther 15 die Auferstehung der Toten. Dabei bringt er eine Taufe für die Toten als Argument für die Auferstehung der Toten. In meinen Augen passt dies in keinem mir bekannten Taufverständnis hinein. Warum erwähnt Paulus dies hier? Warum positioniert er sich nicht gegen den Taufritus, sondern nutzt ihn um die Auferstehung zu bekräftigen?
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März 08
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Feb. 16

Hallo, ich hatte durch das Bibelstudium neulich eine interessante Theorie über die 2 Zeugen. 

 

Vers 3: Es handelt sich um 2 Personen, welche gemeinsam auftreten und verzweifelt und großem Leid um die verdorbene versuchen die Menschheit trauern und sie  wieder auf den richtigen und moralischen Weg zu bringen

 

Vers 4: Das sind 2 von Gott gesegnete und beauftragte Personen, welche das Böse in der Welt aufdecken und werden auch als Hoffnungsträger gesehen, da sie einen unerschütterlichen Glauben haben, welcher sich in ihrem Widerstand gegen das Böse zeigt.

 

Vers 5: Ihre Feinde können ihnen nichts anhaben, obwohl sie extrem verhasst sind und unter dauerbeschuss stehen. Ihre scharfen Worte und Wahrheiten, welche die Beiden aussprechen und offenlegen, entmachten (,,tötet'') ihre Gegner.

 

Vers 6: Das sind nicht einfach irgendwelche 08/15 Personen sondern welche Autoritätspersonen, welche mit ELIA und MOSE gleichgesetzt werden, außerdem werden sie dafür SOrgen, dass die Menschen ihren Wohlstand verlieren und sich gegenseitig bekriegen, bzw. die Gesellschaft spalten.

  • Himmel verschließen= Segen oder Gaben Gottes aus dem Himmel zurückhalten, was zu Mangel führt.
  • Regen= Segen aus dem Himmel, welcher eine reiche Ernte und Sattheit aka Fülle und Wohlstand verspricht.
  • Gewässer in Blut verwandeln= ,,Gewässer'' sind Völker Sprachen und Nationen und in ,,Blut verwandeln'' meint Leid, Spaltung und Tod

 

Vers 7: Wenn die beiden mit ihrem Auftrag durch sind, werden sie von dem Tier aus dem Abgrund besiegt und schlussendlich getötet werden.

  • Tier aus dem Abgrund=dieses korrupte menschenhassende System.

 

Vers 8: Der Vers zeigt nochmal gegen wen oder was die beiden Zeugen kämpfen und wer ihre Gegner sind. Dass hier eine Parallele zu Christus gezogen wird, zeigt, dass sie mit ihnen genauso umspringen, wie sie es mit Jesus taten, als dieser die Werke des Feindes offenlegte und die Welt aufforderte umzukehren.

  • Sodom= Linksextremisten, LGBTQ-Community 
  • Ägypten= korruptes System und Machthaber, welche die Bevölkerungen unterdrücken und ihre Macht missbrauchen.

 

Vers 9: Der untergang der 2 Zeugen wird ein internationales und großes Ereignis sein. Und selbst nachdem die beiden schon ,,besiegt'' am Boden liegen, werden die Schmutzkampagnen und die Hetzjagt gegen die 2 nicht aufhören, sie werden also dennoch die Welt beschäftigen.

  • Nicht zulassen, dass ihre Leichname in Gräber gelegt werden= Die Leute wollen und können nicht mit den 2 Zeugen abschließen.

 

ELIA: Er hat kein Blatt vor den Mund genommen und war sehr konfrontativ im Umgang mit korrupten Machthabern und der Obrigkeit. Er hat sich mit Isebell und Ahab angelegt, die auch in den Baalskult verwickelt waren, in welchem Kinderopfer und sexuelle Unmoral (evtl. Pädophilie) üblich waren. Kann also gut sein, dass der heutige Elia genau DIESE Leute bekämpft

 

MOSE: Er war nicht besonders charismatisch und nicht unbedingt ein guter Redner, wahrscheinlich wurde er sehr oft missverstanden, wie an der Stelle, als er den Ägypter erschlug und dachte, die Israeliten würden ihn aufnehmen. Vermutlich ist der heutige Mose auch einer der durch eine Handlung ''Solidarität und Wohlwollen'' ausdrücken will, aber dieser Schuss nach hinten los geht. Aber dennoch setzt er sich für die Befreiung der Unterdrückten, Redefreiheit ect. ein. Wie der alte Mose, das Volk ins gelobte Land brachte, könnte auch der neue Mose mit den Auserwählten eine neue Zivilisation an einem bestimmten Ort gründen wollen.

 

 

 

 

 

 

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429
Jan. 13

...kennt die jemand / hat die jemand in Gebrauch?

Wie kommst du damit zurecht?

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952
Jan. 04

Hallo Zusammen, 

seit Wochen beschäftigt mich die Geschichte mit der Flucht von Lots Familie aus Sodom und warum Lots Frau zur Salzsäule erstarrte. Beim Googeln habe ich verschiedene Theorien gefunden:

- sie hat nicht auf die Engel gehört und aus Strafe für ihren Ungehorsam erstarrte sie zur Salzsäule

- sie hing zu sehr der Vergangenheit nach, was sie unwiderruflich verloren hat

- das Entsetzen war zu groß als dass sie es hätte verkraften können

Mir ist noch ein anderer Gedanke hierzu gekommen. Und zwar, dass eine Rückkehr zur Welt der Sünde unmöglich geworden ist, wenn Gott einen da raus geholt hat. Und wenn man sich umdreht, um zu betrachten, welchem Szenario man da geradeso entkommen ist, erstarrt man vor Schreck. Ich stelle mir bildlich vor, wie ich vor meinen Sünden davonlaufe, um rechtzeitig entkommen zu sein, bevor Gott die Sünden vernichtet und auch mich vernichten würde, würde ich daran festhalten.

Was meint ihr dazu?

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Dez. 20

Joh 10, 22 Es war damals das Fest der Tempelweihe[8] in Jerusalem; es war Winter.
23 Und Jesus ging in dem Tempel umher, in der Säulenhalle Salomos.

[8]Fest, das jährlich zur Erinnerung an die Neueinweihung des Tempels durch Judas Makkabäus (165 v. Chr.) begangen wurde

 

Der 2. jüdische Tempel war von den damaligen Besatzern entweiht worden. Unter Judas Makkabäus gab es einen Aufstand und dann wurde der Tempel wieder eingeweiht. Leider hatten die Besatzer die Gefäße mit koscherem Öl zerstört, um zu verhindern, dass der Leuchter/die Menorah wieder benutzt werden konnte.  Aber sie hatten ein kleines Gefäß übersehen, das Öl für einen Tag enthielt. 
Wundersamerweise hielt das Öl für die ganzen 8 Tage der Einweihungsfeier. 

Dieses Wunder wird immer noch gefeiert. Nes gadol haja scham = Ein großes Wunder geschah dort. 
Es gibt einen zweiten Satz: Nes gadol haja po = Ein großes Wunder geschah hier. 

Nes ist nicht das eigentliche Wort für Wunder, denn es bedeutet Banner, Signal d.h. ein Zeichen der Gegenwart Gottes. 

Symbolisch für die Dauer der Einweihung wurde dann ein 9armiger Leuchter, die Chanukkia gewählt, 8 Arme für die Festtage, der 9. Arm ist für den Schamasch, die Dienerkerze, die die anderen Lichter nach und nach entzündet. 

Heute wurde der Leuchter am Brandenburger Tor aufgestellt und am Sonntag abend geht das Lichterentzünden los. Chanukka ist ein bewegliches Fest, also nicht immer am selben Tag beginnend. 

Soweit eine Spur durch die Historie von Judas Makkabäus über Jesu Teilnahme am Fest bis heute. 

 

Ich kann für mich eine persönliche Verbindung ziehen zu dem Vers: 1. Kor 3, 16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Der Heilige Geist symbolisch als  Öl und als Flamme für Jesu Leuchten durch uns. 

Könnt ihr das Lichterfest mit etwas für euch verbinden? 

 

24
302
Dez. 18


Warum heißen die Todsünden so und was bedeutet das für uns?

Trennt uns das für immer von Gott?

148
1,977
Dez. 13

Lu17 schreibt: 

Mt 8,24 Und siehe, da geschah ein großes Beben im Meer, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurde. Er aber schlief.

Elberfelder schreibt: 

Mt 8,24 Und siehe, es erhob sich ein heftiger Sturm auf dem See, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief.

NeÜ und Schlachter schreiben auch von einem Sturm. 

 

Der biblehub interlinear zeigt Seismos  an der Stelle.

Weiß jemand, wie es zu dieser unterschiedlichen Übersetzung kommt ? 

Ich finde den Unterschied nicht unerheblich, denn einen Sturm stillen oder ein Erdbeben beenden, hat ja ganz andere Auswirkungen. 

 

 

145
640
Dez. 10

Ich mache jetzt einen kleinen Sprung in der Reihenfolge und springen zu dem wohl umstrittensten Teil, zu den Themen Gerechtigkeitskalküle und Feindesliebe.

38          Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn! *

39          Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin.

40          Will jemand mit dir rechten und dir deinen Rock nehmen, dann laß ihm auch den Mantel.

41          Nötigt dich jemand, eine Meile weit mitzugehen, dann geh zwei mit ihm.

42          Wer dich bittet, dem gib; wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

43          Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. *

44          Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,

45          damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet, der seine Sonne aufgehen läßt über Böse und Gute, und es regnen läßt über Gerechte und Ungerechte.

46          Denn wenn ihr nur jene liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das gleiche nicht auch die Zöllner? 

47          Und wenn ihr nur eure Freunde grüßt, was tut ihr da Besonderes? Tun das gleiche nicht auch die Heiden? 

48          Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. *

 

Hier liegen die Problem wohl weniger im Verstehen des Textes selbst als in den Fragen der lebenspraktischen – alltäglichen Umsetzung. Eine zentrale Behauptung in diesem Zusammenhang lautet, dass gerade dieser Teil der Bergpredigt allein für den privaten Umgang, nicht aber für eine politische Orientierung tauge (siehe auch Wehpflichtdebatte). Ich bin mir dagegen sicher, dass die Aussagen auch im gesellschaftlichen und politischen Maßstab gelten sollen. Die Frage ist nur, was im konkreten Einzelfall Feindesliebe bedeutet, wo und ob es Grenzen der Barmherzigkeit gibt.

Rache ist eine uraltes Gerechtigkeitsprinzip, bei dem scheinbar Gleiches mit Gleichem vergolten wird. Was vielleicht bis zu einem gewissen Grad stimmen mag. Aber in der Konsequenz führt Rache zu Vergeltung und der Konflikt wird nicht beendet, sondern am Leben erhalte. Theologisch gesehen ist es verwerflich und hochmütig, anhand äußerer Merkmale die Äquivalenz zweier Taten zu beurteilen. Rache ist immer ungerecht. Man muss wohl kein Hellseher sein, um sich vorzustellen, dass nach dem militärische Sieg in einigen Jahren und Jahrzehnten dem Volk Israel durch die Rache der Nachkommen der Hamas und durch viele jetzt traumatisierte Kinder noch einen hohen Preis abverlangen wird. Rache gebiert Rache. Die Hamas hat ihre Politik und ihre Angriffe mit dem Recht auf Rache begründet, Israel tut nichts anderes. Selbst wenn man mit den herrschenden Köpfen der Kriegsparteien nicht sprechen kann, wird man es mit den meisten ´einfachen` Menschen (Soldaten) durchaus können.

Aus meiner Sicht kommt es darauf an, nicht allein den äußerlichen Handlungsablauf zu sehen (den Schlag), sondern, soweit es geht, die Motivation oder Gründe mit einzubeziehen (zur Erinnerung: „25 Verständige dich ohne Verzug mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm unterwegs bist“;  hier meint der letzte Teil, solange man mit dem Gegner noch vernünftig reden kann, er also Argumenten zugänglich ist). Es kommt darauf an, nach dem Motto zu handeln „der Klügere gibt nach“, was beinhaltet, dass der Kluge zunächst einmal Besonnenheit an den Tag legt.

Im Notwehrfall, der dadurch definiert ist, dass es keine Möglichkeit des Austausches des ´Mitgehens` gibt, ist Gegenwehr mit gleichen – adäquaten Mitteln erlaubt. Der Begriff ´Verhältnismäßigkeit der Mittel` trifft das sehr gut.

Jesus der Herr lehrt und empfiehlt dringend (Vers 39) auf Rache zu verzichten und dem Kreislauf ein Ende zu setzen. Weiterhin verstehe ich diesen Vers als die Methode, den Gegner zu beschämen. Ich fantasiere mal: wenn jetzt irgendwelche russ. Soldanten hier ankommen, indoktriniert und durch Putins PR-Apparat und andere Sozialisationsagenten verdummt, und sie treffen auf bewaffnete Verteidiger, dann erleben sie genau dass, was ihnen vorher gesagt worden ist womit Putins Agenten recht behalten und der Soldat noch mehr seinem Staat traut.  Käme er in eine Stadt und träfe auf passiven Widerstand, er würde schweigend begrüßt und man würde ihm z.B. Nelken in den Gewehrlauf stecken = Nelkenrevolution in Portugal) dann käme auch der dümmste Soldat ins Zweifeln an der Propaganda derjenigen, die ihn in den Krieg geschickt haben (und selbst in der Etappe blieben). Praktisch gesehen ist das Hauptproblem unserer Zeit, dass überhaupt keinerlei Ressourcen in der Entwicklung nichtmilitärischer Widerstandsstrategien gesteckt wird. Ich erinnere an Ghandi und M.L. King, dass das auch erfolgreich sein kann. Wird zwar auch Opfer kosten, wohl aber deutlich weniger als im Krieg.

Schwieriger ist die Frage, ob man sich präventiv bewaffnen soll. Die Bibel verweist ja auf staatliche Strukturen (Richter, Könige etc.), die nicht nur Recht sprechen, sondern auch für öffentliche Ordnung und Schutz sorgen sollen. Das militärische Stärke wirkungsvoll abschreckt, hat sich ja als Illusion erwiesen. Wenn ein Staat Gründe für einen Krieg sucht, dann wird er sich solange aufrüsten, bis er sich stark genug fühlt. Bei der Hamas hat die Überlegenheit der israelischen Armee in keiner Weise dazu geführt, auf den Angriff zu verzichten. Wo kein militärischer Widerstand zu erwarten ist, ist es auch für den Angreifer sinnlos, Waffen einzusetzen. Wie gesagt es geht darum, andere Formen des Widerstandes zu finden.

 

40          Will jemand mit dir rechten und dir deinen Rock nehmen, dann laß ihm auch den Mantel.  Klar ist, Mantel und Rock steht zunächst für materielle Hilfe in existenziellen Situationen. Gemeint könnte sein, dass man mehr geben soll als erbeten, nämlich soviel wie es ausreicht, eine menschenwürdiges Leben zu führen. Dass erschließt sich aus des Sicht des Bittenden. Es geht hier nicht um den Nachbarn der um zwei Eier bittet und ich gebe ihm dann vier. Warum will jemand dir einen ´Rock` nehmen und nicht Geld oder Schmuck?

Im ersten Teil heißt es, Will jemand mit dir rechten“ – als nicht berauben. Das verstehe ich so, dass jemand aus Armut heraus bittet und die Mikroumverteilung quasi ein Schritt zur Gerechtigkeit ist. Derjenige der hat, kann besser als der Arme beurteilen, welchen Beitrag er zur Gerechtigkeit machen kann. Mit anderen Worten, es geht nicht allein darum einer Bitte wörtlich nachzukommen, sondern den Grund der Bitte unter dem Aspekt der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu beurteilen. Das heißt, ich erkenne, das ihm mehr fehlt als nur der Rock und ich bin bereit und in der Lage diesem Mehr als nur dem minimal Lebensnotwendigen zu entsprechen. D.h. Nächstenliebe ist das ´äußerliche` Eingehen auf den Bedürftigen, sondern mit dem liebenden Blick, der die Bedürftigkeit und seine eigenen Möglichen erkennt. Siehe dazu auch:

2Mos.22: 25 Nimmst du von einem anderen den Mantel in Pfand, so sollst du ihm dieses bis Sonnenuntergang wieder zurückgeben.

26 Denn er ist seine einzige Decke, die Hülle für seinen Leib. Worin soll er schlafen? Wenn er zu mir ruft, werde ich ihn erhören; denn ich bin barmherzig.

 

41          Nötigt dich jemand, eine Meile weit mitzugehen, dann geh zwei mit ihm.

42          Wer dich bittet, dem gib; wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

Diese Verse verstehe ich als Verallgemeinerung und Verstärkung des bisher Gesagten, insofern es in Vers 41 um die persönliche Beziehung und nicht nur um den Austausch von Gütern geht bzw. dass das eine nicht gegen das anderen ausgespielt wird.  .

Ab Vers 43 handelt es sich nicht bloß um eine inhaltliche Wiederholung der bisherigen Aussagen, sondern um eine Steigerung bzw. weitere Konkretisierung, nämlich dass es nicht nur um das äußerliche Verhalten geht, sondern um die dazugehörige innere Haltung. „… die, die euch verfolgen“ bezieht sich nicht nur auf die, die Christen verfolgt haben oder noch verfolgen, sondern auf alle, von denen eine Anfechtung des Glaubens ausgeht. Für diese Beten heißt auch sich selbst geistig aufrüsten, da man so Gott näher kommt. Diese Sichtweise bestätigt sich durch die Verse 46 und 47. Insgesamt kommt dem Verhalten eines Nachfolgers Jesus des Herrn eine Vorbildfunktion zu. Zu glauben, das Reich Gottes wird durch fromme Sprüche und sonntäglichen Kirchgang vorbereitet der irrt gewaltig. Was hilft, ist die überzeugende gute Tat. Sie ist die Basis der Glaubwürdigkeit. Wer Glaubwürdig ist, der kann auch erfolgreich über den Glauben sprechen.

Der letzte Vers ist zwar leicht im wörtliche Sinne zu verstehen und fasst den Kern der Hausforderungen die mit der Nachfolge verbunden sind, zusammen.

12
176
Nov. 23

Hallo,
in der Bibel App wird heute im Gebet Johannes 15,7 genannt. In der Hoffnung für Alle steht:

"Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten."

Das liest sich wie ein Wunschbrunnen. Ähnlich auch bei der Basisbibel und Neues Leben. Der 1. Teil liest sich als eine Bedingung für den 2. Teil ("dürfen"), der dann als Erlaubis für Wünsche gilt. Anders liest sich das bei Luther:

"So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren."

Es ist keine Erlaubnis mehr. Es ist eine Schlussfolgerung. Und man versteht: Nein, du kannst nicht alles bitten, was du willst und dann auch bekommen! Jeder Christ weiß mit Lebensalter dass so eine Haltung in Krisen endet (warum hat Gott ihn nicht heilen lassen, warum kam es so, obwohl ich Gott und mein ganzer Hauskreis betete). Wir bitten im Einklang der Worte. 

Oder versteht ihr es anders? Seht ihr in den Übersetzungen auch einen Unterschied? Wie geht ihr mit dem Vers um?

63
341
Nov. 19

Guten Morgen,

 

hier ein Frage für diejenigen, die sich professioneller mit der Bibel auskennen als wir Laien…🙂

 

Fahre fort mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme.

Lutherbibel

was ist hier an dieser Stelle mit Vorlesen und Lehre gemeint?

Das waren ja ehemals Juden, oder sind es im Grunde immer noch (sie wurden erstmal nur von anderen Christen genannt, oder?), dh sie lesen aus der Thora vor und lehren aus der Thora? Oder haben sie irgendwelche anderen Schriften? Weiss man darüber etwas von den frühen Gemeinden? 

Habt einen guten Tag! ⭐️

17
117
Nov. 13

Hallo,
immer wieder fällt es mir schwer das AT so zu lesen sodass es zu mir spricht. Gerade bin ich Ezechiel, was schwer ist, da hier Gnade nicht spürbar wird. In Kapitel 9 musste ich die Bibel kurz zur Seite legen. Kinder werden erschlagen, wenn sie kein Zeichen tragen. Gott betont dass er nciht gnädig sein will. Wie geht es euch mit solche Stellen? 

84
302
Nov. 13

Beim Aufräumen alter mails bin ich auf diesen Beitrag des Israel Bible Centers gestoßen, verfasst von Dr. Nicholas J. Schaser, den ich selbst damals überlesen hatte. 

Nicht alle Redewendungen sind auf Anhieb verständlich. So führt Dr. Schaser durch AT und NT, um diese Redewendung zu verdeutlichen. 

Was bedeutet in Christus gekleidet zu sein - Original in Englisch

 

In seinem Brief an die Galater schreibt Paulus: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen“ (Galater 3,27). Auch wenn die Leser vielleicht annehmen, dass das „Anziehen“ (ἐνεδύσασθε; enedúsasthe) des Messias nur eine elegante Metapher ist, hat der Apostel etwas Konkreteres im Sinn. Die Sprache greift auf Beispiele aus den Schriften Israels zurück, in denen Menschen mit dem Geist des Herrn „bekleidet“ und befähigt werden, für Gott zu sprechen oder zu handeln. Nach Paulus erzeugt das Bekleidetsein mit Christus die Kraft, in Übereinstimmung mit den himmlischen Absichten zu leben, und verbindet die Gläubigen mit Gott und untereinander.

Wenn die alten Israeliten Gottes Geist begegneten, beschreiben die biblischen Autoren, dass Einzelne mit göttlicher Kleidung bekleidet wurden. In der Zeit der Richter beispielsweise besucht Gott Gideon, bevor dieser in die Schlacht zieht: „Der Geist des Herrn bekleidete (לבשׁה; lavshah) Gideon, und er blies die Posaune“ (Richter 6,34). In der altgriechischen Übersetzung dieses Verses in der Septuaginta verwendet der Übersetzer dasselbe Wort, das Paulus für „bekleidet“ (ἐνδύω) mit Jesus verwendet. In ähnlicher Weise empfängt zu Davids Zeiten einer seiner mächtigen Männer den Geist Gottes, bevor er sich der militärischen Entourage des Königs anschließt: „Der Geist bekleidete (לבשׁה/ἐνέδυσε) Amasai ...und er sprach: „Wir sind dein, David, und mit dir, Sohn Isais. Friede, Friede sei mit dir und mit deinen Helfern. Denn dein Gott hilft dir“ (1. Chronik 12,18). In diesen Fällen bedeutete die Bekleidung mit dem Geist, für den Kampf gerüstet zu sein, weshalb Epheser diese Bildsprache umdeutet, um die Verteidigung gegen das Böse zu beschreiben: „Zieht (ἐνδύσασθε; endúsasthe) die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anschläge des Teufels bestehen könnt“ (6,11).

Mit dem Geist bekleidet zu sein, konnte den Sprechern auch die Kraft geben, ein Wort Gottes zu verkünden. Zacharias, der Sohn Jojadas, tadelte die Führer Judas, nachdem er vom Himmel ausgerüstet worden war: „Der Geist Gottes bekleidete (לבשׁה/ἐνέδυσεν) Zacharias ... und er stand über dem Volk und sprach zu ihnen: So spricht der Herr: Warum brecht ihr die Gebote des Herrn, sodass ihr keinen Erfolg haben könnt?“ (2. Chronik 24,20). Zacharias' geistgewirkte Kleidung ermöglichte es ihm, für Gott zu sprechen; der Prophet und der Herr waren sich einig, den göttlichen Willen auszuführen. Die Ankunft des Geistes bewirkt eine Veränderung in den bekleideten Menschen, sodass sie zu Vertretern Gottes werden. Das ist es, was Paulus meint, wenn er sagt, dass die Gläubigen mit Christus „bekleidet“ worden sind, sodass sie „alle eins sind in Christus Jesus“ (Gal 3,28).

Und er sprach: „Wir sind dein, David, und mit dir, Sohn Isais. Friede, Friede sei mit dir und mit deinen Helfern. Denn dein Gott hilft dir“ (1. Chronik 12,18). In diesen Fällen bedeutete die Bekleidung mit dem Geist, für den Kampf gerüstet zu sein, weshalb Epheser diese Bildsprache umdeutet, um die Verteidigung gegen das Böse zu beschreiben: „Zieht (ἐνδύσασθε; endúsasthe) die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Bösen bestehen könnt.“ Indem er feststellt, dass es in Christus „weder Juden noch Griechen, weder Sklaven noch Freie, weder Männer noch Frauen“ gibt (3,28), beschreibt der Apostel keine fleischliche Veränderung der Menschen, durch die ihre ethnische Zugehörigkeit oder ihr Geschlecht nicht mehr existieren oder relevant sind. Stattdessen erklärt Paulus, dass jeder, der mit Christus bekleidet ist, eins mit dem Messias und miteinander geworden ist; unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit, dem Geschlecht oder der sozialen Stellung eines Menschen ist Gottes Geist gleichermaßen über alle ausgegossen worden.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

 

War euch dieser Ausdruck in Christus gekleidet zu sein, schon sonnenklar? Wie greifbar ist das für euch  im Alltag? Macht der Artikel ein stärkeres Bewusstsein des In Christus gekleidet sein mit seinen möglichen Auswirkungen? 

 

 

 

18
182
Nov. 12

Bei der Bibelstelle mit der Ehebrecherin wird beschrieben, dass Jesus in den Sand schrieb. Warum er das tut, weiß man ja nicht so genau. Die Bibelpassage beginnt jedoch mit dem Vers "Frühmorgens aber kam Jesus wieder in den Tempel" (Joh. 8,1). Nun frage ich mich: Wie kann da Sand sein? Besteht der Boden des Tempels aus Sand? Vielleicht nicht wichtig, aber irgendwie wüsste ich gern mehr darüber.

37
376
Nov. 11

Hallo Zusammen

Ich möchte mit euch gerne zwei unterschiedliche Herangehensweise der Textkritik besprechen. In deutschen akademischen Kreisen wird ja die neue Urkundenhypothese mit JEDPRDH+ (ist kein Schenkelklopfer) so ziemlich als gegeben betrachtet und behandelt. Im englischsprachigen Raum ist eine weitere JDP Ergänzendenhypothese durchaus verbreitet und anerkannt. 

Kurz erklärt für diejenigen, denen das ganze nichts sagt, die Urkundenhypothese behauptet, dass mehrere Quellen gab, die unabhängig voneinander geschrieben wurden, J (Jahwist), E (Eloist), Dtr1 (früher Deuteronomium) Dtr2, (später Deuteronomium), P (Priesterschrift), DH (Deuteronomium Geschichte "History") welche dann alle durch einen R (Redaktor) zusammengefügt worden sein sollen. Dies soll all die Diskontinuitäten und Unterscheide in den Büchern Mose, Joshua, und Könige erklären. 

Die zweite Hypothese, postuliert, dass es einen ursprünglichen Text gibt, welche die Werke, die als J und E identifiziert haben umfasst. Dieser Text wurde dann später durch D und P ergänzt und aktualisiert. Es sind also nicht unabhängige Werke, die zusammengeführt worden sind, sondern Texte welche ergänzt wurden. Diskontinuitäten und Unterschiede sind nach dieser These gewollt, um theologische Aussagen zu machen. 

 

Habt ihr von diesen Thesen schon mal gehört, was haltet ihr von der Ergänzendenhypothese. 

30
438
Nov. 08

Hallo zusammen, guten Abend an alle!

Mich beschäftigt die Geschichte in 1.Mose 4  bzgl. Kains Gemütsverfassung. Chai und Queequeg meinten ja, er sei ein „armes Schwein“ weil Gott sein Opfer nicht beachtet.

Was genau Gott dabei nicht gefallen hat, ist nicht ganz klar und ob Kain vorsätzlich ein minderwertiges Opfer dargebracht hat, ist irgendwie auch nicht klar. Jedenfalls bekommt er dann für seine Wut über die Nichtbeachtung/Zurückweisung Schelte von Gott. 

Gott erwartet also, dass Kain mit der Zurückweisung/Nichtbeachtung -  ganz locker umgeht - wieso eigentlich?

Wieso juckt ihn das nicht, dass Kain gekränkt ist?

Weil Kain es eh schon falsch angepackt hat und Gott nicht wirklich ernst genommen hat und er dadurch auch kein Recht hat, gekränkt zu sein? Aber das gibt die Geschichte eigentlich nicht her…

Oder soll er Selbstbeherrschung üben, gerade wenn er sich ungerecht behandelt fühlt? In dem Sinn, dass er selbst ja am besten weiss, 
in welcher Haltung er das Opfer gebracht hat und wenn er sich nichts vorzuwerfen hat, dann brauch er auch nicht sauer sein?

Was für Ideen habt ihr dazu?

 

 

 

 

377
1,637
Nov. 08

„Denn durch ihn wurde alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrscher, Mächte und Gewalten. Das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm sein Ziel. Er war vor allem anderen da, und alles besteht durch ihn.“(Kolosser 1,16 -17).

So, das ist ja nicht unbekannt…aber was heißt das für euch?

Kann man das überhaupt mit dem Verstand erfassen? Es ist nicht wirklich begreifbar.

Ist da ein “Block“ Jesus, in dem das Universum stattfindet? Wie soll ich mir das vorstellen?

Und wie kommt Paulus dazu, das zu sagen? Es gab noch kein Evangelium des Johannes 1,…woher weiss er das? 

1Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst.2Von Anfang an war es bei Gott.3Alles wurde durch das Wort geschaffen; nichts ist ohne das Wort entstanden.4In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen.…

….

?

Das ist alles sehr weit weg von Jesus als Mensch.

 

73
642
Nov. 04

Guten Morgen Community,

die beiden Stellen hier mal parallel:

Johannes 3

13 Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.

und

Hebräer 11


 5 Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, dass er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe.

Laut Jesus ist noch keiner vor ihm in den Himmel gekommen. 

Wo sind dann Abraham, Moses und Jakob? Noah? Und all die Propheten…von denen glaube ich bei manchen es auch heißt, dass sie entrückt wurden?

Da hat sich doch sicher schon mal jemanden Gedanken dazu gemacht. Weiss jemand was darüber?

25
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Nov. 04


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