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Bibel- Beweise

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Ziag
 Ziag
Themenstarter
Beiträge : 231

Es gibt sehr, sehr viele Beweise, dass in der Bibel die Wahrheit steht. Gerne würde ich hier im Forum gemeinsam einige sammeln.

 

Wissenschaftliche Beweise:

Wie zum Beispiel Jer. 33, 22 Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann.

Mit freiem Auge sieht man max. 6.000 Sterne und die können gezählt werden, woher wußte das Jeremia, dass man die Sterne nicht zählen kann.

Heute nimmt man an dass es im sichtbaren Universum 70.000.000.000.000.000.000.000 Sterne gibt und das ist tatsächlich für einen Menschen unzählbar.

Ein Computer der in der Sekunde 1.000.000 Sterne zählen würde, müßte 2.219.685.438 Jahre zählen um die geschätzte Anzahl der Sterne im „sichtbaren“ Universum zu zählen.

 

Prophetische oder Archäologische Beweise:

Hes 26,4 Sie zerstören die Mauern von Tyrus und seine Türme reißen sie ein. Sein Erdreich schwemme ich weg,  zum nackten Felsen mache ich Tyrus.

V 12 Sie plündern deinen Besitz und rauben dir deine Waren. Deine Mauern reißen sie ein.

Sie zerstören die prächtigen Bauten. Deine Steine, deine Balken, deinen ganzen Schutt  werfen sie mitten ins Meer.

Alexander der Große vernichtete die Stadt im Jahre 332 genauso wie beschrieben.

 

Es gibt natürlich auch viele persönliche Beweise, da wo sich Gott jemanden offenbart hat, seine Wunder, Gebetserhörungen etc. die aber meist für andere nicht beweisbar sind.

 

 

 

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Hallo zusammen, 
ich verstehe nicht, dass auf den indirekten Beweis über die erfüllten Prophezeiungen keine Antworten kommen. 
Wobei andererseits gibt es darauf seitens der Kritiker wahrscheinlich nur wenige bis keine Argumente dagegen.
Vor allem wenn man es noch mit aktuellen Schauungen vergleicht, wie schlecht hier normalerweise die Quote ist (dazu lohnt ein Besuch des Weltenwendeforums. Ich vermute dort sind über 80% der gemachten Voraussagen bereits in der Tonne gelandet.)

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

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@nachfolger 

ich verstehe nicht, dass auf den indirekten Beweis über die erfüllten Prophezeiungen keine Antworten kommen.

Lies einfach nochmal nach, da kamen nämlich sehr wohl Antworten. So erläuterte z.B. Billy-shears, dass eine hier genannte Prophezeihung erst zu einem Zeitpunkt verschriftlicht wurde, zu welchem die angeblich prophezeihten Entwicklungen schon stattgefunden hatten.

 

Wobei andererseits gibt es darauf seitens der Kritiker wahrscheinlich nur wenige bis keine Argumente dagegen.

 

Warum sollte man sich die Mühe machen, mehr als eine Prophezeihung als Fake nachzuweisen? Entweder die Bibel ist Gottes Wort und somit in toto "wahr",  und dann müssen sämtliche in ihr enthaltenen Prophezeihungen perfekt sein - oder sie ist es nicht.

Umgekehrt sind "indirekte Beweise" überhaupt keine Beweise, sondern eben nur für den, der sie für überzeugend hält, Indizien für das Geglaubte.

 

Wieviele der muslimischen Prophezeihungen, der hinduistischen Prophezeihungen, der Prophezeihungen der Inkas, Maias oder Asatrue hast Du denn schon argumentativ widerlegt? Wenn Ragnarök schließlich eintrifft, werden die Ungläubigen ganz schön dumm aus der Wäsche gucken... 😉 Dass es eintrifft und dann der Fenris-Wolf durch die Gegend rennt und die Leute verputzt, dafür gibt es aus der Wissenschaft deutliche Indizien, sogenannte indirekte Beweise: beispielsweise wurden schon echte Wölfe, die durch die Gegend laufen und Leute verputzten, gesichtet. Die Zeit drängt also für alle, die sich noch einen Platz an Odins Tisch in Walhallah sichern möchten.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@nachfolger 

ich verstehe nicht, dass auf den indirekten Beweis über die erfüllten Prophezeiungen keine Antworten kommen.

Soll ich da jetzt jedesmal copy&paste machen?

Wenn ich schreibe: "Mein Großonkel hat 1927 vorhergesagt, dass der zweite Weltkrieg kommen wird, 1939 beginnt und 1945 endet!"

Ist damit dann "bewiesen", dass mein Großonkel hellseherische Fähigkeiten hatte? Schliesslich ist die Vorhersage doch nachweislich korrekt! Und 1927 liegt eindeutig vorher!

Tja. Stellt sich halt nur die Frage, von wann diese Behauptung stammt. Im Nachhinein kann man alles behaupten - aber ein "Beweis" ist das nicht.

Selbst dann nicht, wenn es diesen Großonkel tatsächlich gegeben hätte. Möglicherweise war das damals ein Hobby von vielen Leuten, irgendwelche Dinge vorherzusagen, so dass es dutzende oder gar hunderte Propheziehungen gab.

 

Na ja, und irgendwas davon ist dann halt tatsächlich passiert. Anderes nicht.

Das ist kein "Beweis".

Vor allem wenn man es noch mit aktuellen Schauungen vergleicht, wie schlecht hier normalerweise die Quote ist (dazu lohnt ein Besuch des Weltenwendeforums. Ich vermute dort sind über 80% der gemachten Voraussagen bereits in der Tonne gelandet.)

Die Bibel führt darüber keine Statistik, aber es gab auch damals "Propheten", die falsche Dinge vorhersagten. Die haben es dann aber natürlich nicht in die Bibel geschafft...

lucan-7 antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

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@lucan-7 

Tja. Stellt sich halt nur die Frage, von wann diese Behauptung stammt. Im Nachhinein kann man alles behaupten - aber ein "Beweis" ist das nicht.

Die Übersetzung des alten Testaments ins Griechische (die Septuaginta) ist schon 2-3 v. Christus geschrieben worden, ebenso die Schriftrollen vom Toten Meer. Also sind auch die Propheten und die Psalmen vor Jesu Geburt geschrieben worden. 
Man sollte sich vielleicht vor dem Schreiben von Kommentaren mit der Materie beschäftigt haben. 

Die Bibel führt darüber keine Statistik, aber es gab auch damals "Propheten", die falsche Dinge vorhersagten. Die haben es dann aber natürlich nicht in die Bibel geschafft...

Das ist ja ein Qualitätskriterium, dass nur wahre Propheten in die Bibel aufgenommen wurden - ansonsten war man ein falscher Prophet!

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@nachfolger 

Die Übersetzung des alten Testaments ins Griechische (die Septuaginta) ist schon 2-3 v. Christus geschrieben worden, ebenso die Schriftrollen vom Toten Meer. Also sind auch die Propheten und die Psalmen vor Jesu Geburt geschrieben worden.

Du meinst die schwammigen Prophezeiungen, die sich angeblich auf Jesus beziehen? Dass da irgendwer kommt und dann dieses und jenes passiert?

Auch da gilt das gleiche. Das fängt ja schon mit Jesu Geburt an, die höchstwahrscheinlich nachträglich nach Betlehem versetzt wurde... eine Volkszählung, bei jeder gezwungen war, in seinen Heimatort zu gehen, hat es in dieser Form jedenfalls nicht gegeben. Wäre ja auch ziemlich sinnlos, wofür soll das gut sein?

Jesus selbst kam dann irgendwann auf den Gedanken, dass er der Messias sei, und hat dann aktiv darauf hingewirkt, dass diverse Prophezeiungen erfüllt werden.

Und bei solchen Stellen wie etwa, dass um seine Kleider gewürfelt wurde weiss man auch nicht genau, ob das jetzt wirklich beobachtet wurde - oder ob das geschrieben wurde, weil man davon ausging, dass es so geschehen war.

Man sollte sich vielleicht vor dem Schreiben von Kommentaren mit der Materie beschäftigt haben.

Damit meinst du vermutlich die orthodoxen Juden, die ja auch allesamt der Meinung sind, dass Jesus NICHT der Messias war...?

Das ist ja ein Qualitätskriterium, dass nur wahre Propheten in die Bibel aufgenommen wurden - ansonsten war man ein falscher Prophet!

Oder gar keiner. Wenn zwanzig Leute irgendwelche schwammigen Aussagen über die Zukunft machen, dann ist die Chance sehr groß, dass der ein oder andere etwas Zutreffendes behauptet...

lucan-7 antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 27

@lucan-7 

Du meinst die schwammigen Prophezeiungen, die sich angeblich auf Jesus beziehen? Dass da irgendwer kommt und dann dieses und jenes passiert?

Da ist überhaupt nichts schwammig. Bitte lies die entsprechenden Stellen oder höre dir die Vorträge von Roger Liebi an. Und dann beziehe dich konkret auf Textstellen, die deiner Meinung nach schwammig wären.

Übrigens konnten gerade durch die Prophezeiungen im alten Testament schon viele Juden missioniert werden. 
Und dass es sich historisch so zugetragen hat, kann man daraus schließen, dass obwohl die Juden das Christentum sehr energisch bekämpften, warfen sie den Christen nicht vor diesbezüglich zu lügen, weil die damaligen vielen Zeitzeugen noch lebten und die Juden das auch nicht abstritten.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@nachfolger 

Da ist überhaupt nichts schwammig. Bitte lies die entsprechenden Stellen

Habe ich ja gemacht, ist allerdings schon eine Weile her. Ich hatte hier mal ein Büchlein herumfliegen, in dem alle diese Textstellen gesammelt wurden. Da war gar nichts eindeutig. Vor allem kommt ja hinzu, dass Jesus bewusst auf einige der Prophezeiungen hingearbeitet hat. Beim Rest ist unklar, ob die nachträglich aufgeschrieben wurden, weil man Jesus ja für den Messias hielt, oder wirklich so passiert sind. Die Evangelisten kannten die Prophezeiungen ja auch... und was nicht passt, wird halt passend gemacht. Wie mal eben die Geburt nach Betlehem verlegen. Unter dem Vorwand einer "Volkszählung", bei der sich ganze Völkerscharen in Bewegung hätten setzen müssen... und von der nichts überliefert wurde. Ebenso  wenig von einem Kindermord.

Übrigens konnten gerade durch die Prophezeiungen im alten Testament schon viele Juden missioniert werden.

Was ist denn "viele"? Die Juden sind ja ein recht religiöses Völkchen, da gibt es etliche Leute, die die Schrift sehr genau kennen. Und die sind bis heute nicht davon überzeugt, dass Jesus der Messias war.

So richtig überzeugend ist das also alles nicht.

Und dass es sich historisch so zugetragen hat, kann man daraus schließen, dass obwohl die Juden das Christentum sehr energisch bekämpften, warfen sie den Christen nicht vor diesbezüglich zu lügen, weil die damaligen vielen Zeitzeugen noch lebten und die Juden das auch nicht abstritten.

Wenn sie es nicht abstritten - warum hätten sie dann jene bekämpfen sollen, die an den echten Messias glauben? Das ergibt doch keinen Sinn...

lucan-7 antworten
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@lucan-7 

Habe ich ja gemacht, ist allerdings schon eine Weile her. Ich hatte hier mal ein Büchlein herumfliegen, in dem alle diese Textstellen gesammelt wurden. Da war gar nichts eindeutig. 

Für viele andere Christen und mich ist das sehr eindeutig. Ich habe mir die ganzen Vorträge von Roger Liebi angehört und da werden so viele Zusammenhänge und Schriftstellen im Detail erläutert, dass klar wird, dass erfüllte Prophetie ist.

Was ist denn "viele"? Die Juden sind ja ein recht religiöses Völkchen, da gibt es etliche Leute, die die Schrift sehr genau kennen. Und die sind bis heute nicht davon überzeugt, dass Jesus der Messias war.

So richtig überzeugend ist das also alles nicht.

Hunderttausende sind für mich viele. Vor allem Juden in der Diaspora lassen sich bekehren. Leider sind es bislang wenige Juden in Israel - das ändert sich erst während der Trübsalzeit.

Wenn sie es nicht abstritten - warum hätten sie dann jene bekämpfen sollen, die an den echten Messias glauben? Das ergibt doch keinen Sinn...

Sie stritten ab, dass Jesus der Messias ist, aber sie leugneten nicht die Begebenheiten selbst.

 

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@nachfolger 

Für viele andere Christen und mich ist das sehr eindeutig.

Hast du da mal ein paar Beispiele? Was genau hat dich denn überzeugt?

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7 

Hast du da mal ein paar Beispiele? Was genau hat dich denn überzeugt?

Der ganze Psalm 22 beispielsweise, im besondern aber die Verse 17-19

17 Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben[4]. 18 Alle meine Gebeine kann ich zählen. Sie schauen und sehen auf mich ⟨herab⟩. 19 Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los.

Wenn du dir die 40 Vorträge von Roger Liebi über die messianischen Prophezeiungen anhörst, dann werden dort noch hunderte weitere Stellen erklärt.

Übrigens gilt dies auch für die Endzeit wie Roger Liebi in seinem Buch erläutert:

https://www.buecher.de/shop/christliches-leben--gemeindepraxis/leben-wir-wirklich-in-den-endzeit/liebi-roger/products_products/detail/prod_id/47057038/

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@nachfolger 

Der ganze Psalm 22 beispielsweise, im besondern aber die Verse 17-19

17 Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben[4]. 18 Alle meine Gebeine kann ich zählen. Sie schauen und sehen auf mich ⟨herab⟩. 19 Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los.

Na ja, das ist ja das, was ich meinte. Zum einen hat Jesus ja ganz bewusst darauf hingearbeitet, und was das Aufteilen der Kleider betrifft bleibt es völlig unklar, ob das tatsächlich von Zeugen so beobachtet wurde - oder ob man es später hinzufügt hat, weil man davon ausging dass es so passiert ist.

Ein Beleg ist das nicht - es bleibt eine reine Glaubenssache.

 

 

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@lucan-7 

Na ja, das ist ja das, was ich meinte. Zum einen hat Jesus ja ganz bewusst darauf hingearbeitet, und was das Aufteilen der Kleider betrifft bleibt es völlig unklar, ob das tatsächlich von Zeugen so beobachtet wurde - oder ob man es später hinzufügt hat, weil man davon ausging dass es so passiert ist.

Man kann natürlich alles bekritteln und überall sagen, das und jenes ist gefälscht. Aber für mich macht die Summe der messianischen Prophezeiungen (ca. 300) schon Gewicht. Und wie gesagt, haben die Gegner des Christentums die Geschehnisse selbst nicht geleugnet, sondern die Gottessohnschaft Jesu - ein starkes Indiz dafür dass es sich so zugetragen hat.

Und wenn du dazu noch die über 180 Prophezeiungen zur Endzeit dazuaddierst* und auch hier die vielen schon erfüllten Prophezeiungen, dann ist das schon beeindruckend.

Es mag zwar kein eindeutiger mathematischer Beweis oder ein physikalischer Nachweis sein - und ich glaube, dass will Gott auch nicht, es wäre ja ein leichtes für ihn, sich uns allen zu zeigen oder zumindest seine Wirkung oder Stimme oder was auch immer - aber es stärkt den Gläubigen und bewegt den ein oder anderen, sich zu bekehren.

*Die Geschichte Israels ist schon beeindruckend; erst die völlige Zerstreuung in alle Länder und dann wieder Ansiedlung und größtenteils auch wieder viel Segen - genau wie von den alten Propheten beschrieben! Jetzt fehlt nur noch das letzte Kapitel.

 

 

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@nachfolger 

Man kann natürlich alles bekritteln und überall sagen, das und jenes ist gefälscht. Aber für mich macht die Summe der messianischen Prophezeiungen (ca. 300) schon Gewicht.

Nicht die Masse der Aussagen, sondern die Qualität ist entscheidend. Und wenn die eine Aussage so wenig nachprüfbar wie die andere ist - dann sind sie auch in der Summe kein Stück aussagefähiger.

Und wie gesagt, haben die Gegner des Christentums die Geschehnisse selbst nicht geleugnet, sondern die Gottessohnschaft Jesu - ein starkes Indiz dafür dass es sich so zugetragen hat.

Auch das dürfte nur eine Behauptung sein.

Es mag zwar kein eindeutiger mathematischer Beweis oder ein physikalischer Nachweis sein - und ich glaube, dass will Gott auch nicht, es wäre ja ein leichtes für ihn, sich uns allen zu zeigen oder zumindest seine Wirkung oder Stimme oder was auch immer - aber es stärkt den Gläubigen und bewegt den ein oder anderen, sich zu bekehren.

Ein Gott, der sich nicht zeigen will, kann den Menschen wohl kaum vorwerfen, dass er nicht erkannt wurde.

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7 

Nicht die Masse der Aussagen, sondern die Qualität ist entscheidend. Und wenn die eine Aussage so wenig nachprüfbar wie die andere ist - dann sind sie auch in der Summe kein Stück aussagefähiger.

Die Aussagen haben doch Qualität. Aber gäbe es nur eine Prophezeiung, kann leicht von den Gottesleugnern gesagt werden, dass es sich eben um einen Glückstreffer handelt. Deshalb zählen Qualität und Quantität. 

Auch das dürfte nur eine Behauptung sein.

Nein, denn Roger LIebi und andere haben sich die Mühe gemacht und vieles im Talmud und von alten Historikern nachgelesen. Ich gebe zu, dass ich dies nicht alles nachgeprüft habe, weil ich Roger Liebi für vertrauenswürdig halte. Aber du machst dir nicht einmal die Mühe und hörst dir die Vorträge von R. L. an! Du bist doch derjenige, der nur Behauptungen absondert und dir keine Mühe machst, um etwas prüfen zu können.

Ein Gott, der sich nicht zeigen will, kann den Menschen wohl kaum vorwerfen, dass er nicht erkannt wurde.

Ein Mensch, der Gott nicht sucht und ihn nicht durch die Schöpfung und seine Offenbarungen erkennen will, der trägt eben auch die Verantwortung für seinen jetzigen und künftigen Zustand. 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@nachfolger 

Die Aussagen haben doch Qualität. Aber gäbe es nur eine Prophezeiung, kann leicht von den Gottesleugnern gesagt werden, dass es sich eben um einen Glückstreffer handelt. Deshalb zählen Qualität und Quantität.

Das stimmt schon so wie du schreibst - wenn die Qualität der Belege tatsächlich gegeben ist, dann sagt die Masse an Belegen natürlich einiges aus.

Aber diese Qualität sehe ich halt nicht, und darin unterscheiden wir uns hier.

Ich gebe zu, dass ich dies nicht alles nachgeprüft habe, weil ich Roger Liebi für vertrauenswürdig halte. Aber du machst dir nicht einmal die Mühe und hörst dir die Vorträge von R. L. an!

Nun ja. Roger Liebi ist Kreationist. Deshalb mag er persönlich trotzdem ein feiner Mensch sein, ich kenne ihn ja nicht - aber als Fachmann kann ich ihn nicht ernst nehmen, weil ihm wissenschaftliche Logik offenbar nichts bedeutet.

Mit solchen Argumenten habe ich mich jahrelang auseinandergesetzt, und ich sehe da auch nichts Neues.

 

 

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Ziag
 Ziag
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Beiträge : 231

Beweise?

Sicher, ich kann Gott nicht beweisen, das muss ich auch nicht, aber Gott könnte sich doch beweisen, oder?

Nur, warum sollte er das tun? Ich denke die meisten Menschen wollen die Wahrheit über Gott gar nicht wissen, denn wenn sie erkennen würden, dass es Gott gibt und dass die Bibel der Wahrheit entspricht, dann müssten sie ja ihr Leben überdenken, umkehren und vielleicht auch so manches aufgeben, ändern. Solche Menschen denken oft, dass Gott ein Spaßverderber ist.

Aber vielleicht gehörst du zu den vielen die an einen Gott glauben, die in der Not auch schon gebetet haben, die Sonntags in die Kirche gehen und auch eine Bibel haben, aber Gott vielleicht trotzdem nie erlebt, oder begegnet bist. Wenn es Gott gibt, warum zeigt er sich dann nicht? Wo ist er?

Genauso habe ich gedacht und bin aber gleichzeitig Gott davongelaufen, eben weil ich mein Leben genießen wollte. Ich weiß schon was recht und unrecht ist, ich mach mir meine Regeln selbst! Aber das ist nicht lange gut gegangen und mit dieser Einstellung findet niemand zu Gott. Warum soll sich Gott zu zeigen, sich beweisen, wenn es uns letztlich eh egal ist, wenn wir dann nur unseren eigenen Kopf durchsetzten wollen?

Es gibt ja auch Menschen, die nicht nur an Gott glauben, sondern die behaupten eine Beziehung mit ihm zu haben, die sagen, dass sie von Gott geliebt sind, Millionen sind im Laufe der Geschichte wegen dieser Überzeugung gefoltert und umgebracht worden, ganze Familien haben als Märtyrer ihr Leben gelassen und das nur für einen Glauben, nur für eine Überzeugung?

Gott sagt, dass er jeden Menschen eine Chance gibt, dass er jeden liebt und ihm begegnen will und wenn dir dieser vollkommene gerechte Schöpfergott begegnen würde, was dann, denkst du, dass sich dein Leben ändern würde, wärst du bereit ihm näher kennen zu lernen, und mit ihm zu leben?

Nur, wie? Es gibt so viele Religionen und spirituelle Wege, aber wer ist Gott, was will er, wozu hat er uns gemacht?

Wie ist es möglich, dass Menschen so felsenfest davon überzeugt sein können Gott begegnet zu sein und das dann doch nicht wirklich erklären können, ist das dann nicht nur ein Hirngespinst?

Wie kann man einem Blindgeborenen erklären wie die Farbe Rot aussieht, egal wie sehr ich mich bemühe, selbst wenn ich Wochen mit solch einen Menschen rede, ich kann ihm keine Erkenntnis geben, ich kann ihm nicht beweisen, dass es die Farbe Rot gibt, es geht nicht. Wenn es aber die Möglichkeit gibt, dass dieser Blindgeborene durch eine Augenoperation sehen könnte, dann bräuchte ich ihm nichts mehr zu beweisen, ich kann vielleicht einige Erklärungen abgeben, aber er wird selbst Farben erkennen können.

Genauso ist es hier, ich kann noch so viel über Gott uns sein Wesen über seinen Charakter, seine Gerechtigkeit und Liebe reden und selbst wenn ich es beweisen könnte, dass es Gott gibt, es hätte keinen Sinn, jeder Mensch muss selbst bereit sein nach Gott zu fragen und nach ihm zu forschen und nur wenn er sich zeigt, wenn er Erkenntnis schenkt, dann kann man es auch nicht mehr leugnen.

Gott spricht zu dem der nach ihm fragt, aber was heißt mit ganzen Herzen nach Gott suchen?

Wenn ein verliebtes Pärchen Hochzeitspläne schmiedet und die Partnerin dann sagt, ich liebe dich, habe aber auch noch zwei andere Freunde die ich genauso liebe, dann wird wohl aus der Hochzeit nichts, genauso ist es bei Gott ich kann nicht zu ihm kommen und sagen, ja Gott ich will mit dir leben, aber mein Wohlstand, mein Auto ist mir wichtiger, ich verwende meine Zeit um noch mehr Geld zu verdienen, oder für andere Dinge, die mir wichtiger sind als du, dann funktioniert das nicht.

Gott verspricht in der Bibel, dass jeder, der mit ganzen Herzen nach ihm fragt und jeder der ihm ehrlich sucht finden wird, entweder ist das eine Wahrheit oder eine Lüge. Die Wahrheit lässt sich aber überprüfen, wenn es wahr ist, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann muss jemand der ehrlich nach Gott sucht, ihn dort auch finden können. Nur wie sucht man nach Gott?

Wenn jemand etwas wissen will, was ihm sehr wichtig, was für ihn von großer Bedeutung ist, was tut er dann? Wenn jemand etwas sucht, was ihm sehr wertvoll ist und für sein Leben entscheidend ist, was wird solch ein Mensch machen? Er nimmt sich Zeit, informiert sich, er wird alles Mögliche versuchen um das Problem zu lösen.

Also was kann man tun um Gott zu finden? Jedenfalls muss man sich mal Zeit dafür nehmen- bist du bereit dazu?

Nochmals, um jemanden kennenzulernen muss man sich Zeit nehmen. Wenn ich erzähle, dass mir meine Mutter einen Kuchen gebacken hat um mir eine Freude zu machen, weil sie mich mag, dann kannst du mir das glauben oder auch nicht, nur ich kenne meine Mutter und ich glaube ihr das auf jeden Fall, das brauch ich nicht erst wissenschaftlich bewiesen bekommen.

Wenn Gott sagt, dass er dich liebt, dass er dir vergeben möchte, dass du so zu ihm kommen kannst wie du bist und du nicht erst besser werden musst, dass er mit dir die Ewigkeit verbringen will, dann musst du ihm auch die Möglichkeit geben, dass er dir das in einer Beziehung zeigen kann, wenn du keine Beziehung zu ihm hast, wirst du das so auch nicht erkennen können.

Suche mit ganzen Herzen nach Gott und er wird sich dir zeigen, das wird dir Beweis genug sein!

ziag antworten
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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@ziag Ich denke die meisten Menschen wollen die Wahrheit über Gott gar nicht wissen, denn wenn sie erkennen würden, dass es Gott gibt und dass die Bibel der Wahrheit entspricht, dann müssten sie ja ihr Leben überdenken, umkehren und vielleicht auch so manches aufgeben, ändern. Solche Menschen denken oft, dass Gott ein Spaßverderber ist. (...)

Genauso habe ich gedacht (...)

 

Manchmal würde es ja schon dem Verständnis auf die Sprünge helfen, wenn man nicht von sich auf andere schließt.

 

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@ziag 

Ich denke die meisten Menschen wollen die Wahrheit über Gott gar nicht wissen, denn wenn sie erkennen würden, dass es Gott gibt und dass die Bibel der Wahrheit entspricht, dann müssten sie ja ihr Leben überdenken, umkehren und vielleicht auch so manches aufgeben, ändern. Solche Menschen denken oft, dass Gott ein Spaßverderber ist.

Dass ist ein Versuch einer Erklärung, weil es vielen Gläubigen unverständlich ist, weshalb andere Menschen nicht glauben.

Und weil die Möglichkeit, dass sie, die Gläubigen, selber falsch liegen könnten natürlich nicht akzeptabel ist, wird eifrig nach Möglichkeiten gesucht, weshalb es denn so viele Menschen gibt, die ihnen nicht zustimmen. Und die "Schuld" muss dann natürlich bei diesen Menschen selbst liegen... alles andere wäre ja ungerecht, und dann wäre Gott ungerecht - und das darf natürlich nicht sein.

Also müssen diese Menschen, die nicht glauben, stolz, überheblich, faul, dumm, egoistisch oder sonstwas sein... und schon ist die Welt aus Sicht des Gläubigen wieder in Ordnung.

Nun ja. Ich denke, dass diese Sichtweise wesentlich mehr über dich als über mich aussagt.

Denn letztlich hast du keine Ahnung, warum jemand nicht glaubt.

 

 

 

lucan-7 antworten
Ziag
 Ziag
Themenstarter
Beiträge : 231

Joh 8,45 - 59 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Die Juden antworteten und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, dass du ein Samaritaner bist und einen Dämon hast? Jesus antwortete: Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr verunehrt mich. Ich aber suche nicht meine Ehre: Es ist einer, der sie sucht und der richtet. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Die Juden sprachen nun zu ihm: Jetzt erkennen wir, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. Bist du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst? Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Und ihr habt ihn nicht erkannt, ich aber kenne ihn; und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, so würde ich euch gleich sein: ein Lügner. Aber ich kenne ihn, und ich bewahre sein Wort. Abraham, euer Vater, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich. Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

ziag antworten
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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@ziag Hören auf Gott ist kein statischer Prozeß sondern ein Teil der in die eigene Bewegung integriert ist . Weil diese Integration fehlt  wenn ich nicht "in dem Wort" gehe kann ich auch nicht die Zusammenhänge erkennen von Gott und meinem Leben . Alternativ baut man dann seinen eigenen Glauben auf . 

Mal abgesehen davon , das laut Bibel das Fleisch gegen den Geist kämpft . In dem Zusammenhang stellt sich die Frage , was das Fleisch ist ? Nach meiner Meinung jedenfalls nicht mein Körper . Wenn ich im Wort gehe , gehe ich im Geist und nicht mehr im Fleisch , das aber immer noch da ist und "gegen den Geist kämpft" .

Gott kennt einen , wenn man im Geist geht . Beispiel ist der "verlorene Sohn" den der Vater nicht mehr kannte , sogar für tot erklärte .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@praktiker 

Veröffentlicht von: @praktiker

Beispiel ist der "verlorene Sohn" den der Vater nicht mehr kannte , sogar für tot erklärte .

Jaeeiin. 😉

Der Vater erklärte seinen Sohn nicht für tot, wie heute ein Arzt nach dem Ableben eines Patienten diesen "für tot" erklärt. Es ist nichts Endgültiges in der Geschichte vom Vater und dem verlorenen Sohn. Nicht von Vaterseite aus. Ich finde das ganz wichtig. Hier dürfen wir wissen, nicht der Vater erklärte seinen Sohn für tot, als dieser nicht mehr da war und das Erbe verprasste. Ich denke, es war immer noch sein geliebter Sohn. Bei der Rückkehr des Sohnes allerdings erwähnte der Vater, dass der Sohn tot WAR, nun aber nicht mehr ist. Hier, denke ich, spielt der Zeitpunkt eine Rolle, nämlich als der Sohn bereits wieder zurückgekehrt war. Der Vater spricht über die Zeit als der Sohn fort war.

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@neubaugoere Wenn ich mir den Grund anschaue , warum der Sohn wieder zurück zum Vater wollte , sehe ich jedenfalls , das der Vater nichts für seinen Sohn getan hat . Nüchtern betrachtet hat der Sohn gemerkt , das sein Vater nichts mehr für ihn getan hat . Das selbst die Tagelöhner ( auch ein interessantes Thema wie Gott die definiert  ) mehr "Zuwendung" vom Vater bekommen haben als er als "Ex" Sohn . 

Also : " Der "Ex" Sohn hat verglichen : Die Zeit mit seinem Vater und die Zeit ohne seinen Vater und hat festgestellt , das da ein Unterschied ist . Keine religiöse Anwandlung nach dem Motto "ich liebe den Vater" . Rein unreligiös hat er festgestellt : beim Vater ist es besser .

Jetzt kommen wir zum 2. Sohn . Warum und wie war er "beim" Vater . Das ist eigentlich die Kernfrage : wann gehe ich mit Gott - und Gott mit mir ?

Gruß

Praktiker 

praktiker antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@praktiker 

Das kannste so nich sagen. Wir wissen es schlicht nicht genau. Und ich sehe doch, dass der Vater seinem Sohn entgegengeht mit offenen Armen... das deutet nicht auf einen "gleichgültigen" Vater hin, sondern auf einen, der sich total freut, endlich seinen Sohn wiederzuhaben - und, in der Geschichte geht es ja deutlich um unseren "Stand", unser "Sein". - Nüchtern betrachtet hat der Sohn gemerkt, dass er nicht mehr im selben "Stand" war wie vorher, dass er "abgeschnitten" war vom Vater, von der Familie, von seinem Zuhause, von seinem "Ursprung". Und das sind wir auch, wenn wir Gott noch nicht erkannt haben. Wir (also die Menschen) sind "abgeschnitten", weshalb der Vater auch sagt, sein Sohn war (!) tot.

Ich will keine Bibelstunden hier draus machen und mit dir auch nicht weiter andere Themen anreißen, wo wir doch eins haben, über das wir uns austauschen können. Das lenkt nur vom Eigentlichen ab. 🙂

Mir ging es einzig um dieses "war tot" und nicht "ist tot". Das darfste ruhig auch einfach zur Kenntnis nehmen oder auch mir deine Sichtweise über dieses "war" und "ist" erläutern.

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@neubaugoere Ich hoffe Du akzeptierst einen letzten Einwurf .

Wer bewegte sich auf wen zu und wer hat dann reagiert ?

Der Vater hat vielleicht auf den Sohn gewartet , aber er konnte erst dann reagieren als er sich wieder in seine Richtung bewegt hat , VORHER nicht .

Dazu fällt mir ein Thread ein den hier jemand schrieb . Sie sagte , das sie in der Anfangszeit nach der Bekehrung "ein Feuer" für Jesus hatte . Jetzt schrieb sie , das das "Feuer" erlischt sei und sie fragte , wie sie es wieder bekommen könnte . Vieleicht hat sie wie der verlorene Sohn den Weg mit dem Vater verlassen ?!

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

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@praktiker 

Ich sagte doch, worauf ich bei dir das erste Mal reagiert habe. Du darfst dann auch zur Kenntnis nehmen, dass mir an weiteren Gesprächen nicht gelegen ist.

Eine Bemerkung: Bei dir klingt das, als würdest du eine "schlechte" Seite beschreiben, klingt nicht nach Liebe und Ermutigung. Und es klingt nach: und der Mensch kann doch etwas dazu beitragen. - Deshalb mag ich dieses Gespräch mit dir nicht weiterführen.

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@neubaugoere Geht klar .

Gruß

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Praktiker
Beiträge : 706

@ziag Ich würde meine jetzt aufgeführten Dinge nicht direkt Beweise nennen . Mehr Denkanstöße . Das Folgende ist jedenfalls mein Wissensstand  . Hatte Bio und Physik Lk , so nebenbei gesagt . Bin über Korrektur dankbar , wenn sie wissenschaftlich fundiert ist .

1. Die Sintflut und das Öl / Gas . Meines Wissens entsteht Erdöl / Gas durch hohen Druck auf organische Materie . Naja . Bei der Sintflut gab es riesige Wälder . Die trockene Erdoberfläche muß jedenfalls wesentlich größer gewesen sein als heute . Da durch die Sintflut große Flächen mit Wasser bedeckt wurden , wurden die Wälder dem Wasserdruck ausgesetzt und dadurch zu Erdöl . Wenn jemand da anderer Meinung ist , würde ich gerne erfahren , wie er sich die Entstehung solch gewaltiger Erdöl und Gasmengen erklärt . Wir fördern seit ca. 120 Jahren jährlich große Mengen Erdöl und Erdgas .

2. Evolution . Ich kann nicht die Schöpfungsgeschichte "beweisen" . Ich möchte nur die Evolutionstheorie beleuchten .                        A. Meines Wissens gibt es eine Grundtheorie , das ein System nicht selbstständig von einer niedrigeren Ordnung in eine höhere Ordnung gelangt .                                                                                                                                                                     B. Ich stimme Darwin zu , das sich die Natur entwickelt und anpaßt . Was man weithin als Evolution bezeichnet . Seine Beobachtungen sind wissenschaftlich korrekt . Er hat die Evolutionsmechanismen aufgezeigt . Veränderung des Erbgutes und damit Anpassung . Würde man jetzt die statische Wahrscheinlichkeit anführen , das genau das "passende" Genom für die Anpassung verändert wird , naja ... Ich bin kein Statistiker .... Aber.... Natürlich besteht eine Wahrscheinlichkeit von 0,000000... 1% . Auf dieser Wahrscheinlichkeit beruht also die Evolution ?!                                                                                                                                C. Akzeptieren wir mal , das sich mit dieser statistischen Wahrscheinlichkeit aus einer Urzelle alles entwickelt haben könnte . Denkbar ist das .... Wer sich schon mal mit einer einzelnen Zelle befaßt hat , weis wie kompliziert sie aufgebaut ist . Milliarden von Atomen , in einer bestimmten molekularen Struktur aufgebaut . Aus einer Urzelle , weil sie sich schon lebendig ist , kann , mit etwas gutem Willen , eine weitere entstehen und so weiter bis zum Menschen - rein theoretisch . Ich kann aber keinen Entwicklungssprung von "0 auf 100" , also von der "Ursuppe" zum Einzeller , mir vorstellen . Man muß sich nochmal die Komplexität der einzelnen Moleküle vorstellen .

Selbst "große Köpfe" haben gesagt , das es einen Gott geben muß . Und selbst wenn ich für mich selbst bewiesen habe , das die Bibel die Wahrheit sagt , ist das noch lange nicht der Sprung in ein Leben mit Gott . Gott zu "beweisen" ist noch lange nicht dasselbe wie mit Gott zu gehen .

Gruß

Praktiker

 

praktiker antworten
5 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@praktiker 

Ich würde meine jetzt aufgeführten Dinge nicht direkt Beweise nennen . Mehr Denkanstöße . Das Folgende ist jedenfalls mein Wissensstand . Hatte Bio und Physik Lk , so nebenbei gesagt . Bin über Korrektur dankbar , wenn sie wissenschaftlich fundiert ist .

Wenn du schon danach fragst... 😀 

1. Die Sintflut und das Öl / Gas . Meines Wissens entsteht Erdöl / Gas durch hohen Druck auf organische Materie . Naja . Bei der Sintflut gab es riesige Wälder . Die trockene Erdoberfläche muß jedenfalls wesentlich größer gewesen sein als heute . Da durch die Sintflut große Flächen mit Wasser bedeckt wurden , wurden die Wälder dem Wasserdruck ausgesetzt und dadurch zu Erdöl . Wenn jemand da anderer Meinung ist , würde ich gerne erfahren , wie er sich die Entstehung solch gewaltiger Erdöl und Gasmengen erklärt . Wir fördern seit ca. 120 Jahren jährlich große Mengen Erdöl und Erdgas .

Eine weltweite Sintflut hat es nachweislich nicht gegeben. Und Erdöl sowie Erdgas entstehen auch nicht einfach so im Wasser, sondern in tiefen Gesteinsschichten, wo nochmal ein ganz anderer Druck herrscht als auf dem Meeresboden. Zur Entstehung gibt es eine Menge an anschaulichen Erklärungen im Internet, das muss ich an dieser Stelle nicht auch noch alles wiederholen.

A. Meines Wissens gibt es eine Grundtheorie , das ein System nicht selbstständig von einer niedrigeren Ordnung in eine höhere Ordnung gelangt .

Hm... nein. Jedenfalls nicht in Bezug auf die Evolution. Die Bezeichnung "höherer" und "niederer" Lebewesen ist auch etwas willkürlich, da sich das nicht messen lässt. Es ist eine grobe, anschauliche Beschreibung. Und die Evolution läuft keineswegs immer in die Richtung immer komplexerer Formen - auch Vereinfachungen sind möglich.

B. Ich stimme Darwin zu , das sich die Natur entwickelt und anpaßt . Was man weithin als Evolution bezeichnet . Seine Beobachtungen sind wissenschaftlich korrekt .

Nun ja... vieles ist inzwischen aber auch widerlegt und überholt. Geblieben ist der Grundgedanke. Darwin hatte keine Ahnung vom Erbgut, und er ging von einer stetigen, regelmäßigen Entwicklung aus. Das ist aber nicht der Fall, die Evolution verläuft nicht gleichmäßig, sondern in unregelmäßigen Schüben.

Würde man jetzt die statische Wahrscheinlichkeit anführen , das genau das "passende" Genom für die Anpassung verändert wird , naja ... Ich bin kein Statistiker .... Aber.... Natürlich besteht eine Wahrscheinlichkeit von 0,000000... 1% . Auf dieser Wahrscheinlichkeit beruht also die Evolution ?!

Nein. Du hast natürlich recht, wenn man von einer gezielten Evolution ausgeht. Also, wenn wir einen Wolf haben, der am Wasser steht, und ganz dringend Flossen braucht... und seine Nachkommen haben dann plötzlich "zufällig" Flossen und schwimmen dann damit los.

Die klassische Evolutionstheorie geht von steten Veränderungen im Erbgut aus, von denen manche Vorteile bringen. Diese Vorteile führen dann dazu, dass diese Lebewesen besser überleben und deshalb diese Gene weiter vererben.

Diese Mechanismen existieren auch nachweislich. Aber sie reichen auch meiner Ansicht nicht aus, die Evolution vollständig zu erklären. Säugetiere beispielsweise, die nur wenige Nachkommen haben, dürften sich auf dieser Basis kaum weiterentwickeln, während Fische und Insekten dank zahlloser Nachkommen sich blitzschnell an neue Situationen anpassen können. Das ist in dieser Form aber nicht der Fall, ganz im Gegenteil fand etwa die Evolution der Wale in einer vergleichsweise kurzen Zeitraum statt (etwa zwei Millionen Jahre).

Es gibt deutliche Hinweise, dass sich Lebewesen in sehr kurzer Zeit, also in wenigen Generationen, an neue Bedingungen anpassen können. Zudem haben Versuche mit "zufälligen" Mutationen bei Fruchtfliegen zu keiner Verbesserung geführt. Es muss also weitere Mechanismen geben, die uns noch nicht bekannt sind. Ich rechne da mit weiteren Entdeckungen...

Ich kann aber keinen Entwicklungssprung von "0 auf 100" , also von der "Ursuppe" zum Einzeller , mir vorstellen . Man muß sich nochmal die Komplexität der einzelnen Moleküle vorstellen .

Ich auch nicht. Das ist auch sicher nicht so passiert. Auch die ersten Zellen haben eine Entwicklung hinter sich.

Es gibt inzwischen verschiedene Erklärungsmodelle. Zum einen ist es unwahrscheinlich, dass die ersten Lebensbausteine irgendwo freischwimmend im Meer entstanden sind. Die wären einfach auseinandergetrieben, und das war's dann...

Denkbar sind geschützte Räume, wie man sie etwa in Schichtsilikaten findet... also im "Lehm". Da gibt es verscheidene Moleküle auf begrenztem Raum, die nicht einfach auseinanderdriften. Und die ersten "Zellen" dürften dann auch sehr simpel gewesen sein... etwa einfache Lipide, die auf einer Seite wasserlöslich, auf der anderen Seite wasserunlöslich sind, und sich zu einfachen Blasen zusammengeschlossen haben. Innerhalb dieser Blasen gab es weitere organische Moleküle, und hier setzte dann die "chemische Evolution" ein, die dann irgendwann zu den ersten richtigen Zellen führte.

Selbst "große Köpfe" haben gesagt , das es einen Gott geben muß .

Richtig. Das wird auch von Christen immer wieder gern zitiert. Dabei wird aber oft übersehen, dass dabei in vielen Fällen keineswegs der "biblische Gott" gemeint ist, sondern einfach nur eine unbegreifliche Kraft, die wir Menschen nicht erfassen können.

Leute wie Einstein haben damit keineswegs den religiösen Glauben bestätigen wollen... verständlicherweise, sonst wären sie ja selbst religös gewesen!

lucan-7 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@lucan-7 Danke für Deine Kommentare und Korrekturen . Mein Abi ist schon verstaubt und ich bin nicht mehr auf dem neuesten Level . Trotzdem ist es für mich erhellend und herausfordernd meine Gedankengänge an Deinen Einwürfen zu überprüfen .

Können die "Erdölmodelle" auch die riesige Menge an Erdöl erklären ? Nicht nur das mit dem Druck und der organischen Substanz . Die organische Materie am Boden des Wassers wird mit der Zeit mit Sedimenten überdeckt . Da konnte man auch zu den Gesteinsschichten gelangen - zumindest erscheint mir das plausibel .

Tja , die Sintflut . Da sind meine Infos aus dem geologischen Bereich - ich hoffe sie stimmen - folgendermaßen . Es gibt ja bei Seen und Meeren eine Sedimentationsschicht - Ablagerungen von organischem und anorganischem Material . Stellen wir uns die Sintflut einmal vor müßte also dabei eine durchgehende Sedimentationsschicht entstanden sein . Nach meinen Infos gibt es die . bzw. gab es die weil die Erde sich ja seitdem an der Oberfläche ( Plattentektonik ) verändert hat .

Der Begriff Ordnung als Definition - ich glaube er stammt aus der Physik - bezieht sich zuerst auf den atomaren Bereich und dann größenmäßig weiter nach oben . Nicht die Ordnung der Tiere . Nach dieser Theorie gibt es also kein System , was von sich aus eine Ordnung , sprich geregeltere Struktur , aufbauen kann . Mir fehlen da ein wenig die genauen Bezeichnungen .

Es ist interessant das Du von einem Mechanismus sprichst der eine gezielte Evolution ermöglichen können sollte . Ehrlich gesagt mag ich solche Gespräche nicht wirklich und werde da auch keine Sache bis aufs Messer durchfechten um Recht zu haben . Im Prinzip geht es hier um Punkt A meiner Aufzählung . Wie kommt ein System niederer Ordnung ohne äußeren Einfluß in den Zustand eines Systems höherer Ordnung gelangen ?

Ich finde um zur ersten Zelle zu kommen muß man für meinen Geschmack zu viele Zufälle aneinander ketten die dann zufällig zu einer Zelle werden . Ich kann keine Zwischenstufen erkennen wie bei der theoretisch möglichen Evolution "nach" der ersten Zelle . Irgendwelche Membranen ... Vielleicht sehe ich da keinen Sinn dahinter - definitinsmäßig wo beginnt Leben ? Es gibt es da keine Automatismen , die diese Entwicklung aus toter Materie mit gigantisch vielen Zwischenstufen vorantreiben würde . Bei der lebenden Zelle existieren Mechanismen , die , vergleichbar mit einem Motor , die Sache voranbringen . 

Ich hatte mit meinem Vater die Diskussion über die Struktur des Weltalls . Anscheinend kann man mit der "einfachen" Physik ( Mechanik , Gravitation etc. ) die Beschaffenheit bzw. , ich nenne es mal Stabilität , des Weltalls nicht so recht erklären . Dann sucht man in der Astronomie nach Erklärungen , die außerhalb unseres sicht- und meßbaren Bereichs liegen um damit eine Erklärung zu bekommen ( dunkle Materie , Raumkrümmung etc. ) .

Man kann es drehen und wenden wie man will . Die Wissenschaft sucht Erklärungen im meßbaren Bereich . Wissenschaft klammert Gott aus und wird es immer tun . Das ist ihr gutes Recht nur Erklärungen die in dieser Welt angesiedelt sind zu akzeptieren , selbst wenn sie noch so unwahrscheinlich sind . Man hat es erklärt bzw. eine plausible These aufgestellt .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@praktiker <

Können die "Erdölmodelle" auch die riesige Menge an Erdöl erklären ? Nicht nur das mit dem Druck und der organischen Substanz .

Sicher, warum nicht? Diese Lagerstätten sind ja nicht in wenigen Tagen entstanden, sondern über Millionen von Jahren. Da kann unter günstigen Umständen schon einiges an Material zusammenkommen.

Da sind meine Infos aus dem geologischen Bereich - ich hoffe sie stimmen - folgendermaßen . Es gibt ja bei Seen und Meeren eine Sedimentationsschicht - Ablagerungen von organischem und anorganischem Material . Stellen wir uns die Sintflut einmal vor müßte also dabei eine durchgehende Sedimentationsschicht entstanden sein .

Das ist korrekt. Und eben diese Sedimentationsschicht fehlt. Denn wir können die Schichten, die wir weltweit finden. eindeutig im Verhältnis zueinander zuordnen. In den meisten Fällen können wir auch recht genau sagen, wie sie entstanden sind. Und eine weltweite Flut hätte in einer ganz bestimmten Schicht weltweit eindeutige Spuren hinterlassen müssen. Und das ist nachweislich nicht der Fall.

Es ist interessant das Du von einem Mechanismus sprichst der eine gezielte Evolution ermöglichen können sollte .

Ja, aber das ist reine Spekulation von mir. Ich denke nicht, dass man die Evolution der Säugetiere allein durch "zufällige Mutation" erklären kann. Aber so ein Mechanismus wurde bislang nicht gefunden, auch das muss man ehrlicherweise sagen. Ich rechne aber damit, dass irgendwann so etwas gefunden wird.

Ich finde um zur ersten Zelle zu kommen muß man für meinen Geschmack zu viele Zufälle aneinander ketten die dann zufällig zu einer Zelle werden . Ich kann keine Zwischenstufen erkennen wie bei der theoretisch möglichen Evolution "nach" der ersten Zelle . Irgendwelche Membranen ... Vielleicht sehe ich da keinen Sinn dahinter - definitinsmäßig wo beginnt Leben ?

Es sind ja auch keine echten "Zellen", sondern lediglich Blasen, aus denen dann später die ersten Zellen entstehen. Bisher gibt es dafür aber nur Modelle, es werden also verschiedene Möglichkeiten diskutiert. Eine mögliche vollständige Entwicklung konnte noch nicht gezeigt werden. Ich rechne aber damit, dass Computersimulationen so etwas darstellen können, damit liessen sich dann mögliche Wege nachvollziehen.

Ich hatte mit meinem Vater die Diskussion über die Struktur des Weltalls . Anscheinend kann man mit der "einfachen" Physik ( Mechanik , Gravitation etc. ) die Beschaffenheit bzw. , ich nenne es mal Stabilität , des Weltalls nicht so recht erklären . Dann sucht man in der Astronomie nach Erklärungen , die außerhalb unseres sicht- und meßbaren Bereichs liegen um damit eine Erklärung zu bekommen ( dunkle Materie , Raumkrümmung etc. ) .

Ja. Finde ich unheimlich spannend, aber ich verstehe da auch nur einen Bruchteil von.

Aber je mehr wir wissen, desto mehr wird uns deutlich, was wir alles nicht wissen... und bisher geht das auch immer so weiter...

Man kann es drehen und wenden wie man will . Die Wissenschaft sucht Erklärungen im meßbaren Bereich . Wissenschaft klammert Gott aus und wird es immer tun .

Eigentlich ist es umgekehrt: Die Wissenschaft kann Gott gar nicht berücksichtigen. Man Gott nicht in Formeln einbauen oder damit irgendetwas nachweislich erklären.

lucan-7 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@lucan-7 Danke für Deine Antwort . Ein Bibelvers ist nun mal keine Erklärung . In der Bibel heißt es , das Gott alles wachsen läßt ( gerichtete Evolution ? ) . Das er das Weltall in seiner Hand hat ( Stabilität ) . Das heißt aber noch lange nicht das wir die Wissenschaft ausklammern . Also ist gerade da , wo Gott laut Bibel die Dinge in der Hand hat , die Wissenschaft nur mit Mühe in der Lage eine Erklärung ohne Gott zu finden .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@praktiker 

Also ist gerade da , wo Gott laut Bibel die Dinge in der Hand hat , die Wissenschaft nur mit Mühe in der Lage eine Erklärung ohne Gott zu finden

Auch mit Gott findet man keine Erklärung. Man kann natürlich, wenn man etwas nicht versteht, einfach sagen: "Das hat Gott auf wunderbare Weise gemacht!".

Das ist dann aber keine "Erklärung", sondern eine persönliche Glaubensaussage. In der Wissenschaft hilft das nicht weiter.

 

 

lucan-7 antworten
GoodFruit
Beiträge : 4219

@ziag Grad durch Zufall gefunden:

https://www.livenet.ch/news/mehr/kommentare/331254-tempel_salomos_gibt_wissenschaftliche_prinzipien_wieder.html

Da geht es darum, dass das eherne Meer im Tempel, wie er in Mose beschrieben ist, ein maßstabsgetreues Bild der Erde ist.

goodfruit antworten
6 Antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1274

@goodfruit Das ist, mit Verlaub, an den Haaren herbeigezogen.

Zum einen war dieses eherna Meer offensichtlich ein Zylinder.
Die Erde ist aber grob kugelförmig, ungefähr eine Kugel.

Zum anderen fehlt eine nähere Beschreibung, wie der Autor auf das Maß der Elle kommt.

Kreisumfang: U=Pi*d
Setzen wir e für Elle ein: 30e=Pi*10e
Die Elle können wir dann mathematisch gleich wieder rausschmeißen: 30=Pi*10. Stimmt nicht ganz.
Okay, der Schreiber dieses Kapitels des AT hat sich um 1,4 Ellen vertan.
Auf jeden Fall aber bleibt hier die Elle ein beliebiges Maß. Die Beziehung zwischen dem Umfang und dem Durchmesser eines Kreises ist die Zahl Pi, d.h. 3,14ect.

Der Durchmesser der Erde am Äquator beträgt 12.756,27 km = 12.756.270 m.
523mm = 0,523m.
0,523m*10.000.000 = 5.230.000 m.
Selbst wenn ich annehme, daß der Radius gemeint ist, also den Durchmesser der Erde am Äquator halbiere, komme ich nicht hin.
Das einzige was da in die Nähe kommt, ist die mittlere Dichte der Erde mit 5.514.000 Gramm pro Kubikmeter, also 5,514 Tonnen pro Kubikmeter.

blackhole antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 4219

@blackhole Danke, blackhole, für diesen Einwand und das Vorrechnen. Ja, da stimmt was nicht. Ich vermute aber stark, dass Newton da irgendwas in dieser Richtung formuliert hat. Bin schon am Suchen, aber noch nicht fündig geworden. Ich vermute das Zitat in Newtons "Philosophiæ naturalis principia mathematica".

Wer helfen will zu suchen: viel Spaß!

https://cudl.lib.cam.ac.uk/view/PR-ADV-B-00039-00001/1

Das Unschöne ist dabei, dass es keine Textsuche für das ganze Werk gibt.

goodfruit antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 4219

Ein Nachtrag:

Vielleicht finden wir dort doch nichts. Es gibt ein Manuskript Newtons, in dem er sich zum Tempel auslässt:

https://www.wikiwand.com/en/Notes_on_the_Jewish_Temple

Das Mauskript ist hier: https://www.nli.org.il/he/manuscripts/NNL_ALEPH002688349/NLI?_gl=1*14cxevc*_ga*MjA2NzgxMjk4OC4xNjQ3NDI2OTk5*_ga_8P5PPG5E6Z*MTY0ODAzMTcwNi41Ni4xLjE2NDgwNDUyMTUuNDc.&_ga=2.261009357.1102841259.1647772426-2067812988.1647426999#$FL8777754

Das aber übersteigt meine graphologischen Möglichkeiten ...

goodfruit antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 4219

Noch ein Nachtrag - hier sollte es zu finden sein!

https://www.newtonproject.ox.ac.uk/

Ich finde die Texte absolut genial - da werde ich sicher die kommenden Tage noch viel drin schmökern ...

goodfruit antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 4219

So, nun habe ich es kapiert:

Es steht nicht bei Newton. Newton hat sich viele Gedanken über geometrische Phänomene wie exakte Beschreibungen des Tempels etc. in der Bibel gemacht. Er hat überhaupt sehr viele religiös motivierte Texte geschrieben.

Aber ich denke, dass ihn die Geometrie des Tempels so genau betrachtet hat, weil er einfach ein Mathe-Freak war! Neulich habe ich einen Experten für Korrelationen getroffen und er wollte tatsächlich die Chromosomenzahl von Organismen mit der Intelligenz korrellieren! Klar ist das Unfug - aber für jemanden, der nichts als einen Hammer hat, ist jedes Problem ein Nagel und so denke ich, dass Newton hier einfach von der Mathematik, die er in der Bibel fand, fasziniert war.

Die Bemerkung zielt ja auf das Maß der Elle, die in biblischen Zeiten eine gebräuchliche Größe war. Die Ursache aber, warum diese Maßzahl sonst auch in der Natur vorkommt, dürfte mit einer Ordnung der Natur zu tun haben, die wir bislang nur verstehen, aber nicht so richtig erklären können.

Ich komme hier auf das Phänomen des goldenen Schnitts.

https://www.youtube.com/watch?v=c8ccsE_IumM&t=1s

Das ist ein englischsprachiges Video. Wenn man aber unterhalb des Videos auf das Zahnrad für Einstellungen geht, dann kommt da der Unterpunt "Untertitel" - und da es keine deutsch Übersetzung gibt, können wir nur "automatisch übersetzen" und dann "deutsch" wählen. Dann gibt es deutsche Untertitl, die nicht einmal schlecht sind.

Inhaltlich geht es über die Harmonien und metrische Verhältnisse in der Natur, die sich ganz häufig nach der Regel des Goldenen Schnitts darstellen. Wir lernen die Mathematik hinter der Fibonacci Reihe wieder, die sehr gut und einfach erklärt wird - ich behaupte mal, das kapiert wirklich jeder.

Und dann geht es an die Beispiele: Im Universum, bei der Struktur von Blüten oder Früchten, bei den Proportionen unserer Körperteile (da kommt auch die Elle vor!), bei der Struktur der DNA. Es gibt Beispiele, wo dieses Design von Menschen angewandt wurde (griechisches Theater, Musiktheorie) und auch in der Bibel gibt es solche Verhältnisse: z.B. beim Design der Arche oder der Bundeslade. Es würde mich wundern, wenn man dieses Design nicht auch sonst im Tempelbau finden würde.

Die Moderatorin dieses Videos ist einigermaßen entusiastisch über die Zusammenhänge (was ich nachvollziehen kann) und kommt darüber auf den Schöpfer und seiner Genialität. Das mag nun den Atheisten hier nicht so gefallen - aber diese Zsammenhänge in der Struktur von nahezu allem, sind denn doch bemerkenswert.

Ich habe mich auch ein wenig mit den Arbeiten des Herrn Saul Kullok beschäftigt (von hier kam der Aspekt der Elle bei Mose). Es gibt da ein paar Powerpoints, die eine komplexe Grafik darstellen. Kapiert habe ich das ehrlich gesagt nicht ...

goodfruit antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@goodfruit 

Da geht es darum, dass das eherne Meer im Tempel, wie er in Mose beschrieben ist, ein maßstabsgetreues Bild der Erde ist.

Auchh eine Erbse und ein Golfball sind maßstabsgetreue Modelle der Erde...

Es gibt doch diesen bekannten Versuch, als ein Physiker praktisch alle relevanten Naturkonstanten anhand der Abmessungen seines Damenfahrrads bestimmt hat.

Sprich: mit Zahlenspielereien kann man so ziemlich alles nachweisen, was man will.

Und wie Blackhole schon richtig gezeigt hat: Die Zahl pi ist nicht drei...

 

lucan-7 antworten


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