Benachrichtigungen
Alles löschen

Der Herr ist mein Hirte

Seite 3 / 3

Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 898

Psalm 23 - Der gute Hirte
1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Antwort
152 Antworten
Uri.Kulm
Beiträge : 183

Psalm 23
Das Schaf beschreibt die bereits gemachte Erfahrung mit seinem Hirten. Es kennt Ihn und Seine weise und fürsorgliche Handelnsweise.

Dazu u. a. noch:
Lukas15; Johannes 10
Der Hirte gibt sich jedem Schaf ganz persönlich zu erkennen.
- Er geht dem Verirrten nach und trägt es Heim und löst allseitige Freude aus
- Er ist der "gute" Hirte
- Er lässt Sein Leben
- Er ist die Tür um ein- und auszugehen und Weide zu finden
- Er behütet die Herde
- Er gibt ewiges Leben

- Es hört nur auf Seine Stimme
- Es folgt Ihm
- Es geht nicht verloren ewiglich
- Niemand kann es aus Seiner Hand rauben, auch nicht aus der Hand des Vaters

Kennst du auch den guten Hirten?

uri-kulm antworten
2 Antworten
Uri.Kulm
(@uri-kulm)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 183

Kannst du mitsingen?

Weil ich Jesu Schäflein bin
freu ich mich nur immerhin
über meinen guten Hirten,
der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt,
und bei meinem Namen nennt

Unter seinem sanften Stab
geh ich ein und aus und hab
unausprechlich süße Weide
dass ich keinen Mangel leide
und so oft ich durstig bin
führt er mich zum Brunnquell hin

Sollt ich denn nicht fröhlich sein,
ich beglücktes Schäfelein?
Denn nach diesen schönen Tagen
wird ich endlich heimgetragen
in des Hirten Arm und Schoß!
Amen! Ja, mein Glück ist groß

uri-kulm antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Welch ein schönes Lied ... sooo viele Erinnerungen legt es frei. Mitsingen? Von ganzem Herzen und doch noch ungenügend.

Gelobt sei der Name dieses wunderbaren Herrn und Heilandes.

Nachtrag vom 21.02.2019 1835
Amen, ja mein Glück ist groß.

Anonymous antworten


Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 898

Was Gott ist? Auch Feuer!
Folgende Fragen haben mich die Tage begleitet:
- Warum wird das Böse nicht vernichtet? Warum ist Hölle ewig?
- Hat Gott auch negative Seiten?

Gestoßen bin ich auf "Feuer" und wieder einmal mehr bin ich bei der "Erkenntnis von Gut und Böse" gelandet. Wir Menschen tun uns mit "Gut" und "Böse" unglaublich schwer. Was ist "gut/ böse"? Und wir Menschen können uns ein Leben lang beschäftigen mit Fragen wie:
- Was/wer ist Gott? Und wie ist Gott?
- Wie und was ist gut/ böse aus Gottes Perspektive?

Antworten oder besser gesagt Ansätze finden wir in der Auseinandersetzung mit unserem Leben, mit der Natur, mit der Bibel, mit Gedanken/ Texten/ Lehren anderer über Jahrhunderte hinweg. Und ja, wir finden verschiedene Antworten. Die Bibel ist nicht eindeutig. Warum? Weil sich "die Antwort" nicht über Sprache mitteilen lässt. Gott ist Wahrheit. Was ist Wahrheit? Sprachlich können wir das nicht fassen - aber im Geist. Warum ist dann nicht alles eindeutig? Nähern wir denn einander im Geist? Meist nicht, leider und daher kommt auch die fehlende Einheit. Ist es schlimm? Nein, denn wir sind auf dem Weg. Es ist unser Weg als Mensch, so nähern wir uns der Erkenntnis von Gut und Böse - "Irrwege" inbegriffen. Gott führt uns zum Ziel, uns alle - und das vollkommen individuell.
Ein Segen liegt darauf, wenn wir über Gott und Sein Wort nachsinnen.

Hölle stelle ich mir vor als Feuer, das nicht verbrennt. Auslöschen, vernichten würde bedeuten, dass "das Böse" ungeschehen gemacht werden kann. Ich denke, dass "das Böse" in der Hölle seine Bestimmung findet. Wenn von Qual die Rede ist, liegt diese im Bösen selbst begründet und nicht in der Konsequenz sich in der Hölle wiederzufinden.

Hölle ist Feuer. Gott ist Feuer.

Wie sich sich unterscheiden? Vielleicht liegt der Unterschied darin, wer dem Feuer wie begegnet und wer sich wem anvertraut... Gerettet werden wir durch's Feuer hindurch. Wer ist wir? Das ist die entscheidende Frage, die keiner! auf Erden beantworten kann. Glauben kann ich nur im Vertrauen auf Gottes unermessliche Güte, Barmherzigkeit und Gnade. Er hat diese Erde und uns Menschen (trotz aller Fehlbarkeiten) so wunderbar geschaffen, Er führt einen jeden von uns hochindividuell. Das mag von außen völlig anders aussehen. Das mag ein Mensch für sich selbst bisweilen auch nicht so wahrnehmen. Doch ich bin gewiss - Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat und der uns jeden Tag einen neuen Morgen schenkt, Er hat uns alle in der Hand und Er meint es gut mit uns. Dass Gott jemanden für die Hölle bestimmt hat, ich kann das nicht glauben. Ich sehe die Hölle nur als Konsequenz, um "den neuen Himmel und die neue Erde" rein vom Bösen zu halten.

Bleibt nach wie vor die Frage, warum uns Gott so schwierig und auch so widergespenstig geschaffen hat.
Ich bleibe dran. Ich mag diese Frage.

seidenlaubenvogel antworten
11 Antworten
kahei2
 kahei2
(@kahei2)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 353
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Die Bibel ist nicht eindeutig. Warum? Weil sich "die Antwort" nicht über Sprache mitteilen lässt.

Meinst du nicht, dass der Allmächtige es doch könnte, wenn er nur wollte?

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

. Gott führt uns zum Ziel, uns alle - und das vollkommen individuell.

Was macht dich da so sicher?

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Hölle stelle ich mir vor als Feuer, das nicht verbrennt. Auslöschen, vernichten würde bedeuten, dass "das Böse" ungeschehen gemacht werden kann.

Ich sehe das umgekehrt: wenn Gott den Sünder "auslöscht", so ist auch das Böse mit ausgelöscht.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Dass Gott jemanden für die Hölle bestimmt hat, ich kann das nicht glauben.

Warum gibt es sie dann?

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Ich sehe die Hölle nur als Konsequenz, um "den neuen Himmel und die neue Erde" rein vom Bösen zu halten.

Es sind aber Menschen in der Hölle und nicht "das Böse".

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Bleibt nach wie vor die Frage, warum uns Gott so schwierig und auch so widergespenstig geschaffen hat.
Ich bleibe dran. Ich mag diese Frage.

Mittlerweile denke ich, es gibt darauf keine Antwort.

servus
kahei2

kahei2 antworten
Nagah-Tahum
(@nagah-tahum)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 81

Was Gott (nicht) kann

Veröffentlicht von: @kahei2
Veröffentlicht von: @kahei2

Die Bibel ist nicht eindeutig. Warum? Weil sich "die Antwort" nicht über Sprache mitteilen lässt.

Meinst du nicht, dass der Allmächtige es doch könnte, wenn er nur wollte?

Nach allem, das ich erlebe, will Er es, und Er kann es auch und tut es. Das hat Er sogar bei sich selbst geschworen und damit ist auch der viel zitierte Nebensatz aus 1. Timotheus 2, 4 "... Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" kein Thema mehr. Gott führt jeden genau an diesen Punkt und Er wird auch mit jedem Einzelnen zum Ziel kommen. Manchem mag es hilfreich sein, in diesem Zusammenhang auch einmal Jesaja 45 zu lesen. Wem das eine Kapitel zu lang ist, kann auch den Anfang überspringen und versuchen, bei Vers 20 oder 22 einen Einstieg zu finden.

Dass sich so Vieles dazu in der Bibel findet, zeigt für mich, dass Gott sehr wohl auch mit Sprache arbeitet. Aber er hat die Sprache verwirrt, und zwar mit voller Absicht. Sprache vermittelt meist das trügerische Gefühl, sich exakt ausdrücken und Dinge ganz genau beschreiben zu können. Aber genau das kann Sprache nicht und viele lernen das bis an ihr Lebensende nicht. Deshalb vermute ich, besteht die Bibel zu vermutlich zwei Dritteln eben nicht aus Abhandlungen und Erklärungen, sondern aus Geschichten; aus Geschichten, die bestimmte Menschen erlebt haben und aus Gleichnissen. Diese Geschichten kommen viel emotionaler daher und formen ein Begreifen im Menschen, das tiefer geht, als "exakte" Abhandlungen es je könnten.

nagah-tahum antworten
kahei2
 kahei2
(@kahei2)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 353
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Nach allem, das ich erlebe, will Er es, und Er kann es auch und tut es.

Aber nicht immer, denn wie wären sonst die Fehler in der Bibel erklärbar?

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

1. Timotheus 2, 4 "... Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen"

Für mich der tröstlichste Satz der ganzen Bibel ....wenn er denn stimmt.

servus
kahei2

kahei2 antworten
Nagah-Tahum
(@nagah-tahum)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 81
Veröffentlicht von: @kahei2
Veröffentlicht von: @kahei2

Nach allem, das ich erlebe, will Er es, und Er kann es auch und tut es.

Aber nicht immer, denn wie wären sonst die Fehler in der Bibel erklärbar?

Auf welche "Fehler" bezieht sich denn diese Aussage?

Veröffentlicht von: @kahei2
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

1. Timotheus 2, 4 "... Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen"

Für mich der tröstlichste Satz der ganzen Bibel ....wenn er denn stimmt.

Dazu habe ich hier oder in einem anderen Thread eine deutliche Aussage gewagt. Dieser Satz bezieht sich auf den bereits mehrfach erwähnten Propheten Jesaja, in diesem Fall konkret auf die Passage am Ende des 45. Kapitels. Dieser "Satz" oder diese Verheißung "stimmt" allein schon deswegen, weil Gott eben diese Sache bei sich selbst geschworen hat. Und wenn Menschen sich auf irgendetwas überhaupt verlassen können, dann eben auf solch einen Schwur des Höchsten.

Und vielleicht stellt sich hier gar nicht die Frage, "ob er denn stimmt" dieser Satz. Vielleicht ist die Frage eher, wer gewillt und entschlossen genug ist, zu glauben, dass dieser Satz "stimmt", allem Augenschein und Widersprüchlichem zum Trotz? Das ist doch die krasse Erfahrung eines Jeremia. Der saß zu Unrecht im Kerker und war aller seiner Hoffnungen beraubt. Er hatte alle gewarnt und alles war genauso eingetreten, wie er es vorhergesagt hatte, aber noch immer glaubte niemand ihm. Im Gegenteil wurde ihm zur Last gelegt, er allein habe das Unheil durch seine Reden überhaupt erst heraufbeschworen.

Und gerade in dem Moment, in dem eben dieser Jeremia alle Hoffnung fahren lassen wollte, schickt Gott ihm einen Verwandten ins Gefängnis, der mit ihm einen Kaufvertrag über ein bestimmtes Stück Land schriftlich abschließt. Laut Jeremia eine Lachnummer, weil längst klar war, dass die Chaldäer alles Land für sich erobern und in Anspruch nehmen werden und derlei Verträge angesichts der gewaltigen Übermacht der Chaldäer null und nichtig waren. Aber Gott sagt seinem Jeremia genau das Gegenteil. Der Kaufvertrag wird unter Zeugen abgeschlossen eben gerade als Verheißung darauf, dass die Übermacht der Chaldäer nur vorübergehender Natur sein wird (70 Jahre), und danach alle Verträge dieser Art wieder Gang und Gäbe sein werden.

nagah-tahum antworten
kahei2
 kahei2
(@kahei2)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 353
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Auf welche "Fehler" bezieht sich denn diese Aussage?

Ach! Es gibt so viele, sollen wir wirklich dieses "Fass" aufmachen?

servus
kahei2

kahei2 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Gestoßen bin ich auf "Feuer" und wieder einmal mehr bin ich bei der "Erkenntnis von Gut und Böse" gelandet

Klingt nach Zoroastrismus. 😉

tatokala antworten
Nagah-Tahum
(@nagah-tahum)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 81

Von Frieden und Ewigkeit

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

- Hat Gott auch negative Seiten?

Liebe hat auf jeden Fall negative Seiten. Und Gott IST Liebe. "Lege mich wie einen Siegelring an deinen Arm, wie einen Siegelring an dein Herz. Denn die Liebe ist gewaltsam wie der Tod, hart wie der Sche'ol ist ihr Eifer, ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme JAHs. Große Wasser vermögen nicht, die Liebe auszulöschen und Ströme überfluten sie nicht." (Lied der Lieder 8, 6)
Liebe ist außerdem oft leidenschaftlich und auch eifersüchtig und das trifft laut Bibel auch genauso auf Gott zu. Aber da Gott gemäß weit verbreiteter Vorstellungen darüber wie er und Liebe sein dürfen und wie sie nicht sein dürfen, genau so nicht sein darf, wird er meist auch nicht so wahrgenommen, von Christen zumindest. Und deshalb, das sage ich nicht zum ersten Mal, schätze ich Kahei sehr. Er liest die Bibel ohne christliche Brille und stellt Fragen, auf die viele Christen im Leben nicht kommen, die aber meist sehr hilfreich und weiterführend sind.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

- Warum wird das Böse nicht vernichtet? Warum ist Hölle ewig?

Eben weil Hölle ewig ist, wird das Böse auch ewig vernichtet. Nicht nur Satan und die gefallenen Engel landen dort, obwohl keiner von ihnen einschließlich Satan dahin will. Nein, auch das Totenreich und der Tod selbst werden dort vernichtet, verschlungen in Sieg.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Es ist unser Weg als Mensch, so nähern wir uns der Erkenntnis von Gut und Böse - "Irrwege" inbegriffen. Gott führt uns zum Ziel, uns alle - und das vollkommen individuell.
Ein Segen liegt darauf, wenn wir über Gott und Sein Wort nachsinnen.

Das hast Du ganz wunderbar beschrieben. Ja, Irrwege, man könnte auch Umwege sagen, inbegriffen. Denn Umwege erhöhen die Ortskenntnis, sehr wohl auch im übertragenen Sinn. Dass wir werden wie Gott, und dazu gehört selbst verständlich auch die Erkenntnis des Guten sowohl als auch des Bösen, war von Anfang an das erklärte Ziel Gottes und er hat es auch erreicht. Nur wir sind noch mitten drin im sechsten Tag, an dem Gott den Menschen schuf in seinem Bilde, in seinem Bilde schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.

Nur weil sich uns das Ganze als jahrtausende währende Geschichte darstellt, muss es ja noch lange nicht so sein. Träume erscheinen uns meist auch als stundenlanges, seltsames Erleben, dauern aber stets immer nur wenige Sekunden oder Minuten.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Hölle stelle ich mir vor als Feuer, das nicht verbrennt. Auslöschen, vernichten würde bedeuten, dass "das Böse" ungeschehen gemacht werden kann.

Das bedeutet es wohl, ja, und es gibt so einige Hinweise, dass genau das auch geschehen wird. Am Ende von Jeremia heißt es zum Beispiel, dass wir unsere Missetaten suchen werden, sie aber nicht mehr finden können, eben weil Gott sie, wie es an anderer Stelle heißt, getilgt hat wie einen Nebel. Den findet auch keiner mehr, wenn die Kraft der Sonne ihn aufgelöst hat als wäre er nie gewesen.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Hölle ist Feuer. Gott ist Feuer.

und Liebe ist auch Feuer. Durch Liebe sammeln wir feurige Kohlen auf das Haupt unserer Feinde, durch Liebe können und sollen wir das Böse durch das Gute überwinden. Oder, wie es in einem Lied heißt: "Am Ender der Zeit wird die Liebe gewinnen, keine Macht im Kosmos wird größer sein; die Kraft des Lebens (der Liebe) wird den Tod überwinden, der den wir lieben wird Sieger sein."

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Doch ich bin gewiss - Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat und der uns jeden Tag einen neuen Morgen schenkt, Er hat uns alle in der Hand und Er meint es gut mit uns.

Das ist genau eine der markanten Aussagen, in die das Lied gipfelt, das Mose den Kindern Israels beibringen sollte: "ICH töte und ICH mache lebendig, ICH zerschlage und ICH heile und niemand ist, der aus meiner Hand errettet" (Hervorhebungen im biblischen Text, nicht von mir). Einerseits jagt mir das bisweilen einen Schauer über den Rücken, andererseits ist das für mich überwältigend tröstlich und bewirkt in mir einen unfaßbar tiefen, wunderbaren Frieden.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Dass Gott jemanden für die Hölle bestimmt hat, ich kann das nicht glauben.

Ich manchmal auch nicht. Aber laut Bibel gibt es Gerechte und Ungerechte und Böse und Gute und Gott läßt regnen über beide und auch über alle immer wieder seine Sonne aufgehen.

Andererseits ist die Sache auch wieder gar nicht so verzwickt wie sie scheint, wenn wir bereit sind, uns von der Vorstellung zu lösen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wären etwas Reales oder gar eine Gott gegebene Ordnung und Zukünftiges hätte keine Auswirkungen auf bereits Geschehenes. Wie Gott unsere Missetaten so auslöscht, dass wir sie nicht mehr finden können, wenn wir irgendwann einmal nicht mehr an die Zeit gebunden sind, (denn wann und wie sonst sollten wir auf die Idee kommen, nach unseren Missetaten zu suchen?), wird er auch den Bösen so auslöschen, als hätte es ihn und alles Böse, das er tat, nie gegeben. Deswegen wird es im Himmel auch keine Trauer über jene geben, die nicht dabei sind. Es hat sie nie wirklich gegeben. Kein Mensch wird sich je an sie erinnern können. Sie waren nicht nur nie real, sie sind nie real geworden.

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Bleibt nach wie vor die Frage, warum uns Gott so schwierig und auch so widergespenstig geschaffen hat.

Vielleicht, damit wir einsehen, dass wir uns nicht einmal selbst begreifen und erkennen können? Wie heißt es? "Trotzig und verzagt ist das Herz, wer mag es kennen? Ich, JHWH" gibt Gott selbst die Antwort. Und in Jesaja 58 lesen wir ab Vers 15: "Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist des Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen. ... es wandelte abtrünnig auf dem Wege seines Herzens. Seine Wege habe ich gesehen und ich werde es heilen; und ich werde es leiten und Tröstungen erstatten ihm und seinen Trauernden. Die Frucht der Lippen schaffend spricht JHWH: Friede, Friede den Fernen und den Nahen und ich will es heilen.

nagah-tahum antworten
kahei2
 kahei2
(@kahei2)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 353
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Liebe hat auf jeden Fall negative Seiten.

Kann ich mir nicht recht vorstellen.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Liebe ist außerdem oft leidenschaftlich und auch eifersüchtig und das trifft laut Bibel auch genauso auf Gott zu.

Ich denke wahre Liebe ist nicht eifersüchtig.
Auf Gott kann das nicht zutreffen, denn der Allwissende muss/kann nicht eifersüchtig sein.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Eben weil Hölle ewig ist, wird das Böse auch ewig vernichtet.

Auch da, tu' ich mir schwer: warum nicht vernichten und dazu die Zeit anhalten, also so, dass der Mensch oder Engel oder was auch immer, nicht mehr existiert?

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

an dem Gott den Menschen schuf in seinem Bilde, in seinem Bilde schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.

Ich kann mich da nur wiederholen: für mich ist das schon fast blasphemisch, wenn ich mir so anseh', wozu Menschen fähig sind.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Einerseits jagt mir das bisweilen einen Schauer über den Rücken, andererseits ist das für mich überwältigend tröstlich und bewirkt in mir einen unfaßbar tiefen, wunderbaren Frieden.

Das ist mir denn doch zu widersprüchlich:
wenn einem etwas den Schauer über den Rücken jagt, dann kann das nicht friedvoll und tröstend sein.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Deswegen wird es im Himmel auch keine Trauer über jene geben, die nicht dabei sind. Es hat sie nie wirklich gegeben. Kein Mensch wird sich je an sie erinnern können. Sie waren nicht nur nie real, sie sind nie real geworden.

Das ist irgendwie traurig....unser ganzes Leben unsere ganzen Erlebnisse -----futsch?!
Aber eigentlich ist dass ja alles Spekulation, Wunschdenken eben....richtig wissen kann das niemand.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Vielleicht, damit wir einsehen, dass wir uns nicht einmal selbst begreifen und erkennen können?

Wozu soll das gut sein?
Warum haben wir auf die Fragen aller Fragen, dem
woher?
wozu?
wohin?
keine wirklichen Antworten?
Ich giere, lechze mein ganzes Leben nach Antworten.

(Bte. entschuldigt, dass ich mich hier eingemischt habe.)

servus
kahei2

kahei2 antworten
Nagah-Tahum
(@nagah-tahum)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 81
Veröffentlicht von: @kahei2
Veröffentlicht von: @kahei2

Liebe hat auf jeden Fall negative Seiten.

Kann ich mir nicht recht vorstellen.

Aber doch nur, weil Du schon zu wissen meinst, wirklich zu wissen meinst, was und wie Liebe wirklich ist. Was aber, wenn Liebe Dein gesamtes Sein und all Deinen und unser aller Verstand übersteigt?

Veröffentlicht von: @kahei2

Ich denke wahre Liebe ist nicht eifersüchtig.
Auf Gott kann das nicht zutreffen, denn der Allwissende muss/kann nicht eifersüchtig sein.

Einerseits gebe ich Dir völlig Recht. Den Allwissenden kann kein Mensch und kein Engel überraschen oder enttäuschen. Auf der anderen Seite gibt es aber die grenzenlose, jeder Vernunft spottende Ignoranz der Menschen, die sich in Bilder aus Holz und Stein oder Werbung und Pixeln verliebt, die sie sich selbst gemacht haben, und diese Bilder dann für das allein Wahre halten und sich diesen Trugbildern hingeben. Allem, was die Werbung und oft auch die Dichtung hergibt. Und diese grenzenlose Ignoranz kann einen dann schon auch zur Eifersucht reizen. Vielleicht hat Liebe eben doch mehr mit Emotion als mit "kühler" Logik zu tun? Oder ist es mit der Liebe gar so, wie viele Naturwissenschaftler es erleben? Eben so, dass rein logische Erkenntnisse und auch Entdeckungen mit überwältigenden Gefühlen einhergehen? Oder wie Einstein behauptete: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist dumm"?

Ich zumindest erlebe regelmäßig überwältigendes Glück angesichts dessen, das sich mir in der Natur, in der Physik und in der Mathematik zeigt. Natur, Physik und Mathematik zu ergründen und zu begreifen zu versuchen ist in meinen Augen nichts weiter als der Versuch, die Gedanken Gottes zu ergründen. Und, oh Wunder, dieser Versuch geht stets mit überwältigendem, emotionalen Empfinden einher.

Veröffentlicht von: @kahei2

Auch da, tu' ich mir schwer: warum nicht vernichten und dazu die Zeit anhalten, also so, dass der Mensch oder Engel oder was auch immer, nicht mehr existiert?

Ein Narr, wer sich nicht dabei schwer tut. Aber wieso, die Zeit anhalten? Was, wenn Zukünftiges, also zumindest aus unserer Sicht Zukünftiges nicht doch Einfluss auf aus unserer Sicht Vergangenes nehmen kann? Nur, weil wir uns das nur schwer oder gar nicht vorstellen können, muss es doch lange nicht schwer oder gar nicht möglich sein? Vielleicht ist es sogar ganz einfach?

Veröffentlicht von: @kahei2

Ich kann mich da nur wiederholen: für mich ist das schon fast blasphemisch, wenn ich mir so anseh', wozu Menschen fähig sind.

Wie sagte ein gewisser Joseph Conrad schon 1911 (und er war sicher nicht der Erste, der es so auf den Punkt brachte)? "Der Gedanke an einen übernatürlichen Ursprungt des Bösen ist abwegig. Der Mensch selbst ist zu jeder Form der Bosheit fähig". Wir reden hier also weniger von Blasphemie sondern eher von Nüchternheit, was unsere Natur angeht.

Andererseits ist natürlich die Frage absolut berechtigt, warum der Allmächtige, trotz seiner Allmacht und Seines ewigen Wissens auch um alles Zukünftige, die Menschen genauso schuf, wie er sie schuf, wohl wissend, welches Leid und Elend daraus für Menschen, Tiere und Natur hervorgehen würde? Wobei die Frage vielleicht schon falsch gestellt ist. Vielleicht tat Gott dies nicht trotz seines Wissens um das Ergebnis, sondern weil dieses "Ergebnis" nur ein Zwischenprodukt ist, vielleicht sogar nur eines, das nicht real sondern nur in der jedem Menschen mehr oder weniger ausschließlich erlebten, subjektiven Vorstellung existiert? Und vielleicht ist eben dies der Schlüssel dazu, wie der Allmächtige sich ein ihm ebenbürtiges Wesen erschaffen kann, das Ihn auf Augenhöhe liebt und erkennt und das Er auf Augenhöhe liebt und erkennt, obwohl es gänzlich das Werk Seiner Gedanken und Seines Vermögens, also ein Stück seiner Selbst ist?

Veröffentlicht von: @kahei2

Das ist mir denn doch zu widersprüchlich:
wenn einem etwas den Schauer über den Rücken jagt, dann kann das nicht friedvoll und tröstend sein.

Zugegeben, ich kann nicht erwarten, dass irgend ein Mensch dieses mein subjektives Erleben nachvollziehen kann. Aber nur einmal am Rande: Kann es einen Menschen geben, der nicht in sich selbst widersprüchlich ist? Ist nicht genau diese scheinbare Widersprüchlichkeit das, was uns Menschen ausmacht? Und sollte es wirklich so überraschend sein, dass uns Menschen das Höchste, dessen wir fähig sind und das wir uns vorstellen oder eben gerade auch nicht vorstellen können, nämlich vollkommene Liebe gepaart mit wilder Leidenschaft und unendlicher Erfüllung uns widersprüchlich erscheint, ja, erscheinen muss? Wenn es denn wirklich höher ist, als wir denken und erfassen können, muss es uns doch widersprüchlich erscheinen, oder etwa nicht? Wie sollte es höher als wir sein, wenn wir es verstehen und widerspruchslos erklären könnten? Oder anders: Wenn wir es verstehen, ist es nicht Liebe. Wenn wir ihn verstehen, ist er nicht Gott.

Veröffentlicht von: @kahei2

Das ist irgendwie traurig....unser ganzes Leben unsere ganzen Erlebnisse -----futsch?!

Nix futsch. Es ist ja alles da, wenn geschrieben steht, dass wir unsere Missetaten suchen aber sie nicht finden werden. Es ist eben nur so, dass jeder Schmerz geheilt und jeder Schaden und jedes Unheil derart wieder gut gemacht werden wird, als sei der Schaden überhaupt nie entstanden.

Veröffentlicht von: @kahei2

Aber eigentlich ist dass ja alles Spekulation, Wunschdenken eben....richtig wissen kann das niemand.

Dem kann ich mich nur ganz und gar anschließen. Und doch ist da dieses oft unbändige Glücksgefühl, dass eben dies aller Wahrheit näher kommt, als irgend etwas sonst. Dass das uns Erwartende größer, schöner, wunderbarer und herrlicher ist, als alles, das wir uns vorstellen können.

Veröffentlicht von: @kahei2

Wozu soll das gut sein?
Warum haben wir auf die Fragen aller Fragen, dem
woher?
wozu?
wohin?
keine wirklichen Antworten?
Ich giere, lechze mein ganzes Leben nach Antworten.

Weil eben genau das der Antrieb ist, nie aufzuhören, nach Wahrheit, Einsicht und Erkenntnis zu streben? Und weil Wahrheit, Leben und Liebe tiefer sind, als wir in unserer jetzigen Daseinsform je ergründen und erfassen können?

Und wie schon zuvor gesagt: Jene, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, sind selig, weil eben sie gesättigt werden. Die aber, die meinten, die Wahrheit längst in der Tasche zu haben, werden ihr blaues Wunder erleben.

Eben weil Du Dein ganzes Leben nach Antworten gierst und lechst, wie ein Hirsch in einem trockenen und dürren Land nach frischem Wasser, wirst gerade Du gesättigt werden, vielleicht mehr als alle, die Dir hier wie ich versuchen, Rede und Antwort zu stehen und versuchen, Dir die Hoffnung zu erklären, die in uns ist. ich wünsche es Dir nicht nur von ganzem Herzen, ich bin mir sogar sicher, dass Du es erleben wirst. Und ich freue mich jetzt schon darauf, Dir spätestens dann von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Und ich lade Dich jetzt schon zu der einen oder anderen Flasche Wein ein, egal ob hier oder jenseits der Brücke, die wir alle noch zu überqueren haben.

Und nun muss vorerst Schluss ein. Diese Nacht habe ich Dir geschenkt; von Herzen.

nagah-tahum antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Aber doch nur, weil Du schon zu wissen meinst, wirklich zu wissen meinst, was und wie Liebe wirklich ist. Was aber, wenn Liebe Dein gesamtes Sein und all Deinen und unser aller Verstand übersteigt?

Dann benutzt du aber ein falsches Wort so einfach ist das leider. Wenn Gottes Liebe "ganz anders" ist als die Liebe wie wir sie verstehen ist es erstens schwachsinnig und zweitens auch unlauter das Wort "Liebe" zu verändern.
Kurz gesagt: Dein Gott liebt nicht den Menschen.

Sondern

Dein Gott empfindet etwas für den Menschen das wir nicht verstehen können.

Das Problem bei "Gott ist ganz anders" ist doch immer das wir da gar nicht drüber reden können.

Ich glaube das übrigens nicht. Ich weiß was bedingungslose Liebe ist (auch wenn ich nicht bedingnungslos lieben kann, bei meinem Sohn bin ich aber sehr sehr dicht dran)

Und genauso liebt Gott.

Das kann ich verstehen.

Nachtrag vom 21.02.2019 0551
Liebe zu VERWENDEN nicht verändern natürlich

Anonymous antworten
kahei2
 kahei2
(@kahei2)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 353
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Und nun muss vorerst Schluss ein. Diese Nacht habe ich Dir geschenkt; von Herzen.

Ich bedanke mich für deine Mühe....und auch für deine lieben Worte, das ist hier selten...wenn du so viel um die Ohren hast, sollten wir vielleicht die Disk. beenden oder wir gehen einfach langsamer weiter, (was gar nicht so schlecht ist, denn ich neige zu unüberlegten Antworten.)

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Aber doch nur, weil Du schon zu wissen meinst, wirklich zu wissen meinst, was und wie Liebe wirklich ist. Was aber, wenn Liebe Dein gesamtes Sein und all Deinen und unser aller Verstand übersteigt?

Ich betrachte offenbar "Liebe" anders als du, für mich sie eine "Leistung" unseres Gehirns.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Den Allwissenden kann kein Mensch und kein Engel überraschen oder enttäuschen.

Daher kann es nicht stimmen, wenn man dem christl. Gott menschl. Züge andichtet (Bibel), wie Reue, Zorn, Eifersucht und dgl.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Ich zumindest erlebe regelmäßig überwältigendes Glück angesichts dessen, das sich mir in der Natur, in der Physik und in der Mathematik zeigt.

Ich kenne diese überwältigendem, emotionalen Empfindungen von der klassischen Musik.
Ich staune auch, wenn ich mich (laienhaft) mit der Kosmologie und Quantenphysik beschäftige, da komm' ich an die Grenzen meines Verstandes.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Auch da, tu' ich mir schwer: warum nicht vernichten und dazu die Zeit anhalten, also so, dass der Mensch oder Engel oder was auch immer, nicht mehr existiert?

Habe mich schlecht ausgedrückt: ich meine Vernichtung bzw. _Auslöschung und nicht ewige Qual, denn das kann ich nicht mit einem gerechten Gott (und schon gar nicht mit einem liebenden Gott) vereinen.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Was, wenn Zukünftiges, also zumindest aus unserer Sicht Zukünftiges nicht doch Einfluss auf aus unserer Sicht Vergangenes nehmen kann?

Gibt es da nicht schon einen entspr. Effekt in der Quantenphysik? Muss mich da noch schlau machen.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Andererseits ist natürlich die Frage absolut berechtigt, warum der Allmächtige, trotz seiner Allmacht und Seines ewigen Wissens auch um alles Zukünftige, die Menschen genauso schuf, wie er sie schuf, wohl wissend, welches Leid und Elend daraus für Menschen, Tiere und Natur hervorgehen würde?

Diese Frage beschäftigt mich schon jahrelang und ich komm' dabei nicht weiter.

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Und vielleicht ist eben dies der Schlüssel dazu, wie der Allmächtige sich ein ihm ebenbürtiges Wesen erschaffen kann, das Ihn auf Augenhöhe liebt und erkennt und das Er auf Augenhöhe liebt und erkennt, obwohl es gänzlich das Werk Seiner Gedanken und Seines Vermögens, also ein Stück seiner Selbst ist?

Ich auf Augenhöhe mit dem Allmächtigen....unvorstellbar!

Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Wenn wir ihn verstehen, ist er nicht Gott.

Ich halte mich da gerne an Wittgenstein:
„Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“

...und trotzdem disk. wir....

Ich bin mir dieser Widersprüchlichkeit durchaus bewusst.

servus
kahei

kahei2 antworten
Seite 3 / 3
Teilen: