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Die ersten Menschen mit Gott - Kommunikation

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Meriadoc
Themenstarter
Beiträge : 990

Hi,

Gott hatte ja immer die Gemeinschaft mit den Menschen Adam und Eva gesucht. Das muss ja eine sehr lange Zeit gewesen sein. In dieser Zeit müsste ja Gott den beiden ja eingetrichtert haben, sich von den Lügen Satans in Acht zu geben. Oder geschah das nur ein einziges mal?  Es geschah dann trotzdem.

 

Also ganz ehrlich, wenn ich so eine tiefe und  harmonische Beziehung habe, dann müssten doch die Alarmglocken schrillen, wenn so ein Kriechtier eine Story erzählt...von Freiheit und anderen Unsinn. Wenn das listig war, wo war der Moment der Nüchternheit nach der langen Zeit der Beziehung zu Gott.

 

Wo haperte es dann? War denen die "Harmonie" zu langweilig? Glaube ich nicht. War es Neugier? Wollten sie wem was beweisen? Hey Papa, schau mal, wie sind jetzt wie du. 

 

Hmmmmh....

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50 Antworten
Helmut-WK
Beiträge : 10218

Wo haperte es dann?

Hilft es wirklich, darüber zu spekulieren? Mehr als das, was in der Bibel steht, können wir doch nicht darüber wissen …

hkmwk antworten
3 Antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3220

@hkmwk 

Hilft es wirklich, darüber zu spekulieren? Mehr als das, was in der Bibel steht, können wir doch nicht darüber wissen …

Nee, aber wir können uns darüber austauschen und dabei dürfen wir auch davon ausgehen, dass sogar Jesus mit dabei ist…

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10218

@stern 

Vielleicht meint Jesus aber auch, dass wir das nicht wissen müssen …

5.Ms 29,28 Manches bleibt uns verborgen, nur der HERR, unser Gott, kennt es. Doch was er von uns erwartet, hat er uns und unseren Nachkommen für alle Zeiten offenbart: Wir sollen nach allen Weisungen in diesem Gesetz leben.

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3220

@hkmwk 

 

Vielleicht meint Jesus aber auch, dass wir das nicht wissen müssen …

5.Ms 29,28Manches bleibt uns verborgen, nur der HERR, unser Gott, kennt es. Doch was er von uns erwartet, hat er uns und unseren Nachkommen für alle Zeiten offenbart: Wir sollen nach allen Weisungen in diesem Gesetz leben.

Da kann ich völlig mit dir gehen…

Selbst Erkenntnis und Weisheit  ist etwas, das wir geschenkt bekommen

 

stern antworten


Stern
 Stern
Beiträge : 3220

@meriadoc 

Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte.

1.Mose 3,6

Naja, ganz pauschal: es sieht so aus, als hätte(n) sie sich verführen lassen…aus Gier (?) nach mehr als sie bereits hatten.

 

 

 

stern antworten
11 Antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@stern was man der heutigen Zeit angemessen eher positiv bewerten würde: sie möchte sich weiterentwickeln, über sich hinauswachsen, neue Horizonte entdecken...

Also Herausforderungen annehmen, nicht in der Komfortzone verharren.

tatokala antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3220

@tatokala 

was man der heutigen Zeit angemessen eher positiv bewerten würde: sie möchte sich weiterentwickeln, über sich hinauswachsen, neue Horizonte entdecken...

Ja, ich hatte auch überlegt, ob das für Eva eine Rolle gespielt haben könnte…Entwicklung, Fortschritt, bessere Ressourcen…ist ja alles förderlich für den Nachwuchs und das eigene Leben….

Aber letztendlich ist es auch wieder an Gott vorbeigedacht und darauf ausgelegt, dass man selbst sich besser versorgen kann, als Gott es tut

stern antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

@tatokala Daran sieht man, dass es eben auch schlecht sein kann, die Komfortzone zu verlassen.

Find ich persönlich eh überbewertet, diese Forderung.

samira-jessica antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

@stern 

Mein Frage wäre da ja ehe: Warum wollte Gott nicht, dass der Mensch Klug wird? 

lhoovpee antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3220

@lhoovpee 

Mein Frage wäre da ja ehe: Warum wollte Gott nicht, dass der Mensch Klug wird? 

Das ist eine sehr berechtigte Frage….

Ich habe sie mir so beantwortet, dass Gott weiß, dass diese Art der Klugheit den Menschen Leid durchleben lässt, das er ohne diese Erkenntnis nicht erlebt.

stern antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@stern ... was allerdings nach überbehütenden Eltern klingt.

tatokala antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3220

@tatokala 

was allerdings nach überbehütenden Eltern klingt.

Äh…ja. 😆

So sind Eltern nunmal….sie wollen Schaden abwenden oder verhindern, wo es nur geht.

Das ist Liebe.

Und dass wir trotzdem essen durften, hat mit der Freiheit zu tun, die wir bei allem Behütetsein eben doch haben. 🙂

Das ist auch Liebe.

stern antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@stern 

klug

Das Problem ist, dass es Verstandesklugheit ist.

Die Verstandesklugheit hat ein "Eigenleben" bekommen, indem sie aus dem Eingeordnet- und Untergeordnetsein in Gott (als Werkzeug - denn Adam war sicher nicht dumm vorher, wenn er allen Tieren Namen geben und über alles herrschen sollte) herausgeholt wurde. Vs. eine Art "Beziehungs"-Wissen, das aus/in der Verbindung mit dem, von dem alles kommt und der alles weiß und begründet hat, kommt. Der einem vielleicht auch immer in dem Moment, wo man es braucht, das Nötige zuführt (oder man das "Werkzeug" mal kurz arbeiten lässt und ansonsten ist da "leer"). 

Das heißt, das hat schon noch was mit "heute" zu tun.

Ich behaupte, vor dem Sündenfall gab es den Verstand auf diese Art nicht. Verbunden mit "sich selbst zu reflektieren". War das überhaupt vorher, im Paradies, nötig? Erst danach haben sie sich selbst "von außen" angeschaut und überhaupt gemerkt, dass sie "nackt" sind. Sich selbst zu reflektieren, anstatt aus dem "Sein aus Gott" heraus im Jetzt, aus ihm gespeist zu leben (ohne das selbst zu beobachten geschweige denn zu beurteilen), ist für mich die ultimative bzw. auch initiale haha (real noch nicht behobene, gell) Folge des Sündenfalls.

Obwohl uns Jesus die Einheit mit der Göttlich-Geistquelle schon wieder geöffnet hat.

Sonst sähe alles, alles, ganz ganz anders aus.

Wir haben (wie viele?) Jahre Menschheitsgeschichte umzudrehen. Wir (und jeder einzelne Verstand) haben uns über Jahrtausende gewöhnt, dass er herrscht. Dabei hat er die Stelle damals nur einnehmen müssen, weil der Gott-Herrscher, in dem Ruhe und Frieden ist, ihm abhanden gekommen war. (Dann ging sie los, die Plackerei.)

Die Schlange hat mit einer Art "Freiheit" gelockt. Freiheit von der Abhängigkeit von Gott. Dahin, wo sie dann "ihren eigenen Kopf" hatten/hätten.

Die Schlange war nicht plump und die beiden waren auch nicht dumm. Sie war listig. Der Teufel lockt immer (und kann nur locken) mit etwas, das im Ursprung zumindest einen Funken Wahrheit (Gott) hat. "Freiheit" - darauf ist doch jeder ausgelegt! 

Auch "so wie er" zu sein ist ja jetzt nichts, was die Schlange sich allein ausgedacht oder nie vorgesehen gewesen wäre. (Wollte er ihnen nicht durch den Baum des Lebens eigentlich die Sohnschaft, also den Eintritt direkt in seine Gleichartigkeit geben? Weiß es nicht genau.) 

Immer arbeitet die "Schlange" so. Klar kann sie die Bibel benutzen, klar christliche Werte - Hauptsache sie hält alle schön (im Verstand bzw. im "Reflektieren") gefangen, anstatt ins spontane Leben aus dem - ich meine jetzt aber wirklich: göttlichen - Geist zu entlassen. (Habe gerade "Intuition" nachgeschaut: Es heißt tatsächlich „unmittelbares Anschauen“ - also genau was Jesus gesagt hat, wie er lebt mit seinem Vater. - Hey, "WWJD"? 

 

Um die Frage hier nach Kommunikation (Gott - erste Menschen) zu beantworten: Ich denke, "von Geist zu Geist". So lange, bis die Schlange halt den Verstand zwischengeschoben hat.

Und die Lösung (bzw. unsere Aufgabe, nicht weiter im "Sündenfall-Zustand" zu leben? Der Verstand muss unter die Herrschaft des Geistes zurück. (Böse ist er ja per se nicht. Nur völlig "freigelassen"...)

 

Geht das von heute auf morgen? - XXX Jahre einfach mal kurz umdrehen? (Vor und nach Jesus, was ist passiert?). - Ist nicht schlimm, aber es wäre schön, wenn die, die die einzige Macht und Lösung hätten für den Planeten, ... du weißt schon... Ich mein ja nur... 😀 . Alle sind noch am Anfang. Aber ein bisschen Geist-Augen auf? Kein Druck, kein Anklagen, vielleicht nur ein bisschen "urgency"...

 

Ich meine nur, es ist nicht alles so abstrakt und so "vergangen", wie man immer meint. Ich kann mir immer alles jetzt anschauen.

 

(Jetzt hab ich mein "Werkzeug" aber ganz schön benutzt ... haha)

Hoffe, es geht noch. Bin hier ja nur kurz "zu Besuch" 😀

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

... I bet: Vieles, was wir heute als "normal" oder selbstverständlich wahr annehmen ist auch (immer noch) Teil so einer "Einflüsterung". Aber das merkt man erst mit der Zeit...

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Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

@alive Mega spannender Ansatz und wenn man sich Erinnerung ruft, wie das Bauchgefühl (Gottes Leitung oder Warnung in unserem Inneren) statt der Verstand fast immer richtig liegt, auch sehr naheliegend!

samira-jessica antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

Ich denke weiter drauf rum und kann es nur bestätigen (auch Joyce Meyer beschreibt es so); die leise ... nein, eigentlich sehr laute ... Angst, die ich in der Begegnung gespürt habe, die mich fast kaputt gemacht hat (ha, aber ich lebe noch und hab die teufliche Energie endlich durchschaut und bin seitdem frei von ihr), war definitiv Gottes Stimme. Denn mein Verstand war es, der mir sagte "Er ist doch so nett und tut nichts ...". Das erkenne ich im Nachhhinein sehr deutlich.

samira-jessica antworten
Deborah71
Beiträge : 29331

@meriadoc 

War Gott denn sichtbar?

Die Schlange war sichtbar! Die Frucht war sichtbar! 

Gott wohnt in einem Licht, dahin niemand kommen kann. 

1Tim 6,16 .....der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

 

Die Verführung Evas lief über die Augen, das Sehen. Das ist heute noch so... Werbebilder, Werbeschaufenster, Werbevideos....  

Mir war anhand des Textes in 1. Mose aufgefallen, dass ausführlich Das Sehen betont war. 

deborah71 antworten
17 Antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

@deborah71 Ich denke die Verführung hat sie so geblendet, dass sie alles andere nicht mehr gesehen hat.

Gibts ja durchaus.

samira-jessica antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 630

@samira-jessica 

Ich denke die Verführung hat sie so geblendet, dass sie alles andere nicht mehr gesehen hat.

Genau das ist des "Verführerische" an der Verführung, die uns gern zu einem Versuch einlädt: da spielen die Hormone verrückt und sie lässt uns alles andere vergessen. 

Ich selbst sage ja auch gelegentlich (z.B. wenn ich eine Konditorei betrete, aber manchmal auch bei anderer Gelegenheit): "Ich kann allem widerstehen - nur nicht der Verführung!"

 

bepe0905 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@deborah71 

Kann jemand unsichtbares greifen, formen, daher gehen, gesehen und gehört werden? Kann man sich vorstellen. Aber warum sollte YHWH in Eden unsichtbar gewesen sein, wenn er sogar mit Abraham isst, mit Jakob ringt, Hesekiel den Tempel erklärt, mit Gideon isst, vor dem Volk durch die Wüste Zieht?

N'ch'sh (was meist mit Schlange übersetz war aber viel mehr als das bedeutet) war kein unbekannter, sondern zusammen mit den anderen Cherubim/Seraphim Gottes 'Leibwächter'. Allesamt lebten auf dem Berg (kein Schreibfehler) Eden. 

 

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@arcangel 

So einfach ist das nicht, dass die Frage für mich vom Tisch wäre. Die Wohnung im Licht ist nicht geklärt.

deborah71 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

@deborah71 

Naja, ich wohne in einem Haus. Dennoch verlassen ist das ab und zu 🧐 

lhoovpee antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lhoovpee 

An deiner Antwort sehe ich, dass es gar nicht so einfach ist, sich die Art der Gegenwart Gottes im Garten Eden vorzustellen. 

Als Theophanie waren Jesus und diverse Engel körperlich sichtbar im AT. Auch die Geschichte mit dem brennenden Dornbusch birgt noch Rätsel. 

deborah71 antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

@deborah71 Ich glaube, dass er noch Heute Menschen als Engel gebraucht.

samira-jessica antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@samira-jessica 

auch das 🙂

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@deborah71 

Worin besteht dein Meinungsunterschied.

Das Gott unsichtbar war? Das N'ch'sh kein Unbekannter war? Was genau ist für dich nicht geklärt?

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@arcangel 

Der Gedanke dahinter: 

Ist das, was ich sehen kann, verführerischer/beeindruckender als das, was ich nicht sehen kann?

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@deborah71 

Ja das ist ein guter Gedanke. Aber im Text gibt es keinen Hinweis darauf, das YHWH unsichtbar war. Und da YHWH auch später in der Bibel immer wieder Sicht und Fassbar auftritt, gibt es wirklich keine Argumente davon auszugehen, das YHWH in Eden nicht auch physisch Sicht und Fassbar gegenwärtig war. 

 

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@arcangel 

Danke für die Bestätigung, dass ich nicht so derart schräge um die Ecke gedacht habe. Ich denke in Bildern.... nicht in Buchstaben oder Zahlen (reinkommen, wieviel Stühle stehen im Raum) 

Was sehe ich, was sehe ich im Geist, was sehe ich nicht und wie wuseln da die kirchlichen Fleißbildchen mit Gott als Opa mit dem weißen Bart dazwischen. 

deborah71 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

@deborah71 

Zumindest müssen Adam und Eva ihn wahrgenommen haben. Ansonsten hätten sie sich nicht vor ihm verstecken können. 

lhoovpee antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lhoovpee 

Das ist klar. Ich nehme seine unsichtbare Gegenwart auch oft wahr, wenn sie sich verdichtet. Ich lege meine Frage mal aufs Siemens Luftregal, bis irgendwann eine Antwort zu mir kommt. 

 

deborah71 antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

@deborah71 Klingt interessant, kannst du das verdeutlichen, wie du seine Gegenwart wahrnimmst?

samira-jessica antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@samira-jessica 

Manchmal ist es die Wahrnehmung, da ist jemand. Die Wahrnehmung ist friedlich und entspannend. 

Dann kann sich das intensivieren, indem die Geräusche der Umgebung leiser werden und verschwinden, so als ob man in einem schallgedämpften Raum ist. Dazu kommt das Gefühl von Ehrfurcht. 

deborah71 antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 854

@deborah71  😍 Das kenne und erlebe ich auch so!

Früher als Kind ohne Gesicht, jetzt inform verschiedener Personen, die Er gebraucht hat, um mir Kraft zu geben.

samira-jessica antworten


BePe0905
Beiträge : 630

@meriadoc 
Ich habe gerade die Antworten und Meinungen der anderen User gelesen und viele kluge Bemerkungen gefunden. 
Ja - ich denke, dass die biblische Geschichte über Adam und Eva mit wenigen Sätzen genau das beschreibt, was Menschen prägt und Menschsein ausmacht - früher wie heute. 

Es scheint nun mal zutiefst menschlich zu sein, mehr zu wollen als man hat und weiter kommen zu wollen als dort zu sein, wo man steht. Und damit wird der Mensch empfänglich für Einflüsterungen anderer. Man könnte sagen: "Damals war's die Schlange, heute ist's das Internet" (oder die Werbung). Vielleicht spielte bei der Eva das Gefühl eine Rolle, dem Adam nicht ebenbürtig zu sein, vielleicht auch der Wunsch, ihm etwas Besonderes bieten zu können (das er bis dahin nicht kannte bzw. hatte). Vielleicht war es das Streben nach Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit von einem Schöpfer, der doch schon eine gute Lebensbasis geschaffen hatte (nach dem Motto: "Wir wollen etwas eigenes schaffen"). 

Spannend dabei ist doch, dass in diesen uralten Texten, die vor fast 3000 Jahren geschrieben wurden, genau die Wünsche und Verhaltensweisen moderner Menschen unserer Tage zu erkennen sind.

Mit anderen Worten: Wir Menschen haben uns in unserem Wesen kaum geändert - aber die Möglichkeiten und Werkzeuge, derer wir uns heute bedienen, sind um ein Vielfaches stärker, wirkungsvoller (und damit auch bedrohlicher) geworden.
Man ganz naiv ausgedrückt: Eva musste der Schlange nur bewusst zuhören. Heute kann man kaum den Browser zum Internet öffnen, ohne mit Werbung, Nachrichten und Fakes überschüttet zu werden, dem wir uns kaum entziehen können.
Eva musste dann den Apfel mit der Hand pflücken, heute genügt oft ein Tipp auf die "Enter-Taste".
Eva musste noch nachdenken und die schönen Worte der Schlange wirken lassen, heute können wir und das Nachdenken ersparen - die KI tut das gern für uns...
Und bei diesen Überlegungen müsste uns eigentlich Angst und Bange werden....

nicht ganz ernst gemeinter Nachsatz: 
"Sich treu" geblieben ist über die Jahrtausende eigentlich nur der Adam: Der naive Trottel nahm - ganz brav - einfach die Frucht, die ihm seine Eva reichte, dachte nicht nach und wagte nicht zu widersprechen, als sie ihre Anweisungen gab.
Da scheint sich nach dem (christlichen) Motto "Der Mann ist der Kopf in der Familie" und der Erkenntnis: "Aber die Frau ist der Hals, der die Blickrichtung vorgibt" vielerorts nicht so sehr viel geändert zu haben....

bepe0905 antworten
Arcangel
Beiträge : 6387

@meriadoc 

Du gehst davon aus "Die Schlange / Der Leuchtende / Der Weissagende" (das sind alles Begriffe mit denen man n'ch'sh übersetzen kann) ein unbekannter war. 

n'ch'sh war zusammen mit anderen himmlischen Wesen (elohim) ein Bewohner Edens, welche Adam und Eva gut kannten. Nicht nur das n'ch'sh war hoch angesehen und respektiert. 

Du solltest dich von der Vorstellung verabschieden, das YHWH mit Adam und Eva alleine in Eden lebte, und dann eines Tages eine unbekannte Schlange daher gekrochen kam die Eva und Adam verführte. Denn in diesem Szenario während tatsächlich Fraglich warum man einem Kriechtier mehr vertrauen sollte als seiner einzigen Bezugsperson, von der man weis das es der eigene Schöpfer ist. Wer sowas annimmt, kommt schnell zu einer Sicht wie in "Paradise Lost". 

Auch hat der n'ch'sh nicht damit gelockt so zu werden wie YHWH, sondern so zu werden wie Elohim, also so zu werden wie n'ch'sh.

arcangel antworten


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