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Einer trage des anderen Last


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo

Wir leben im Leib Christi . Keiner lebt alleine .
Allerdings kann es sein , das sich das "Einer trage des anderen Last " einseitig entwickelt wodurch das ganze System in , das dadurch eigentlich ins Gleichgewicht kommen soll , ins wanken gerät .
Es läuft nicht rund .
Es gibt so viele wiedergeborene Christen das, , wenn alle Jesus folgen würden , die Welt anders aussehen würde . Meine Meinung .
Warum ?
Ich glaube das , wen wir mit Jesus gehen , er durch und in uns handelt und er unsere Umgebung beeinflußt zu unserem Schutz , seinen Plan mit uns durchzusetzen und das die Welt erkennt das es was anderes ist mit ihm und ohne ihn zu gehen .

Zurück zum Thema .
Ich habe mich jetzt ca. 13 Jahre um eine Person die weit weg ist bemüht . Ich hatte sie oft auf meinem "Gebetsschirm" und eine Last für sie . Jetzt habe ich den Eindruck das diese Person langsam "verschwindet" . Auch weil von ihrer Seite kein "Gegenreaktion" kam .
Dazu muß gesagt werden wie ich bete . Ich bete nicht das , was ich sehe , sondern was ich "bekomme".
Ich hoffe der Mann hat nicht nur jede Menge Beter sondern auch solche die den Willen Gottes für sein Leben beten . Ich bin "draußen ".
In einer Ehe ist das "einer trage des anderen Last" besonders wichtig .
Sonst kommt die Ehe wahrscheinlich in Schräglage .
Gruß

Magnus

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72 Antworten
Deborah71
Beiträge : 17879

Galater 6,2-5
Hi Magnus,

Veröffentlicht von: @magnus

Ich hatte sie oft auf meinem "Gebetsschirm" und eine Last für sie .

Eine Last für jemanden haben ist nicht so die gebräuchliche Ausdrucksweise in vielen Kreisen.
Ich vermute, die willst damit ausdrücken, dass Gott dir eine Person wichtig gemacht hat, dass du für sie beten sollst.

Was macht dieses Wort "Last" mit dir?

Neulich hatte ich nachgesehen, was in Gal 6 für ein Wort hinter der Last steht.

In Vers 2 steht dahinter baros, eine schwere Last, die für eine Person zu schwer ist.
In Vers 5 steht dahinter phortion, also eine Portion, die man bewältigen kann.

Was denkst du, hat der HErr dir für diese Person gegeben? eine Baros-Last oder eine Portion-Last?
Lässt dich deine Vorstellung unter der Fürbitte ächzen, obwohl es nicht nötig sein müsste?

deborah71 antworten
11 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo deborah71

Vielen Dank für die Info . Habe gleich nachgelesen und mir Gedanken gemacht .
Baros und phortion addiert dürfte also bei dem , der beides ohne Hilfe zu tragen hat - das jemand anderes eine Last für einen trägt - nur unter großer Mühe zu leisten sein .
Bei mir bewirkt diese einseitige Belastung , das einige Dinge in meinem Leben liegenbleiben - für die ich dann keine Zeit habe - was zwar kurzfristig nicht auffällt aber langfristig doch seltsam wirkt .
Manchmal fühle ich mich deshalb wie eine Schildkröte die auf dem Rücken liegt weil ich mich auf Dinge konzentrieren muß die nicht die meinen sind . Oft geschieht etwas auf den bei mir notwendiges letzten Drücker .
Mancher wird mich vielleicht für einen Drückeberger oder Spinner halten aber ich weis das es so notwendig ist ohne oft zu wissen warum .

Falls ich mal einen Dienst haben sollte wird der genau durch diese Konstellation eingeschränkt sein . So meine Erwartung .
Man kann sich das ungefähr so verstellen , das jemand einem den Rücken freihält und man dann ganz anders agieren kann . So muß man alles selbst "machen" und hat nicht die Freiheit "mehr" zu erreichen .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

Hi Markus,

ich denke, dass Gott uns nicht überbelastet...und wenn's dicke kommt, dann jemanden zur Seite stellt...

jeder hat also seine eigene Verantwortung und Aufgabe... die darf man ihm auch nicht abnehmen.
Und das, was bei einem an Belastung darüber hinausgeht, das gehört dann geteilt, dann ist es für jeden nur noch eine halbe Portion dazu.

Mein Bild dazu ist im Moment: zu zweit einen vollen Wäschekorb tragen, oder zu zweit eine schwere Einkaufstasche tragen.
So wird keiner überlastet.

Sprich doch mal mit Jesus, ob du mehr übernommen hast, als du solltest oder ob du ab und zu versuchst, etwas aus eigener Kraft zu tragen, das in der Kraft des Geistes bewältigt gehört.

Burnout ist nicht Gottes Plan.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo deborah71

Man kann nur einen Wäschekorb oder Einkaufskorb zusammen tragen wenn man in die selbe Richtung geht .
Ich habe bisher niemand gefunden der das will oder meinen Glauben teilt . Besser die Lasten tragen will / kann . Es geht hier ja nicht darum die gleiche Glaubenstheorie zu haben , sondern die gleiche / ähnliche belastbare Glaubenspraxis .
Ich wollte diese Last schon öfters abschütteln aber es "klebte" an mir wie ein Jojo der immer wieder zurückkommt .
"Einer trage des anderen Last" ist schon von Grund auf eine Kampfansage an das eigenen Ego , genau wie die Liebe die nicht den eigenen Vorteil sucht .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

Hier nun verstehe ich deine Worte so, als ob ein weiterer dir die Last dessen tragen helfen soll, für den du Fürbitte tust. Wenn er dazu keinen Auftrag von Gott hat, dann ist das nicht sein Ding und es bleibt dein Ding.

Vorhin verstand ich, dass du die Über-Lastportion des Lebens dessen getragen hast, für den du Fürbitte getan hast.

So ganz werde ich da nicht schlau draus, wann du wofür das Wort Last verwendest.

deborah71 antworten
Bergliebe
(@bergliebe)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 131

Ich hatte auch eine Last.

Bei mir waren es viele, für die ich meinte eine Last zu tragen.

Ein ganzes Heim mit Bewohnern, die bei uns eine neue Heimat suchten.

In meiner Gemeinde wollte niemand so recht diese Arbeit machen.Also, ich meinte die Menschen besuchen, ihnen helfen bei Behördengänge, zum Arzt begleiten, u.s.w.

Ich kniete mich da regelrecht hinein. Seit 2015 opferte ich jede freie Minute. Das weitete sich immer mehr aus. Möbel besorgen, Wohnungen renovieren. Den Menschen Arbeit und Ausbildungen suchen. Mittlerweile war mein Mann auch involtiert. Wir waren dann beide mit unserem Auto mit Anhänger unterwegs.

In unserem Haus hatte ich eine Kleiderkammer eingerichtet. Dort mußte ich dann viele Kleidungsstücke sortieren. Und in die Regale einsortieren. Viele Menschen kamen und nutzten diese gute Sache. Ganz viele Menschen kamen in unser Haus zur Bibelstunde. Darunter auch viele Moslems. Manchmal waren wir fast 30 Personen. Es wurde arabisch, iranisch und von anderen Ländern gekocht.

2019 stand ich kurz vor einem Burnout. Hatte 2mal einen Hörsturz.

Gott sprach dann zu mir: Für wen machst du das? Für mich, oder für dich?.
Heute betreue ich noch 2 Familien. Nicht mehr intensiv, helfe nur wenn ich gefragt werde.

Habe keine Last mehr, die ich mir selbst auferlegt hatte.

bergliebe antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

Danke für deinen Bericht. Er zeigt sehr schön auf, wie man gut gemeint aus dem Zügel laufen kann und am Ende keinem mehr helfen kann.

Siehst du diese Verse auch in diesem Zusammenhang, dass Jesus uns warnt, nicht über die Stränge zu schlagen, sondern auf die zugeteilte Portion zu achten?

Mt 11, 28 Kommt zu mir! Alle, die ihr am Ende seid, abgearbeitet und mutlos: Ich will euch Erholung und neue Kraft schenken.
29 Lebt im Einklang mit mir und lernt von mir! Denn ich bin voller Sanftmut gegenüber allen und bin geprägt von wahrer Demut. Wenn ihr mich zum Vorbild nehmt, wird euer ganzes Leben zur Ruhe kommen.
30 Wenn ihr mit mir im Gleichklang lebt, könnt ihr aufblühen. Die Lasten (portion), die ich euch zu tragen gebe, sind leicht.«

aus Das Buch, Übersetzung von Roland Werner

Jesus hat viel gedient und trotzdem ausgewogen gelebt. Er hat auch seine Jünger nach einem Einsatz zum Ruhen geschickt.

Veröffentlicht von: @bergliebe

Gott sprach dann zu mir: Für wen machst du das? Für mich, oder für dich?.
Heute betreue ich noch 2 Familien. Nicht mehr intensiv, helfe nur wenn ich gefragt werde.

Veröffentlicht von: @bergliebe

Habe keine Last mehr, die ich mir selbst auferlegt hatte.

Schön, dass es dir wieder gut geht und du in dem bist, was Jesus für dich an Portion vorgesehen hat. 😊

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 968

Hallo Bergliebe (ein schöner Nickname),

danke für deine für deine Offenheit.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo deborah71

Veröffentlicht von: @deborah71

So ganz werde ich da nicht schlau draus, wann du wofür das Wort Last verwendest.

Ich ehrlich gesagt auch nicht .
Vor mir bildet sich ein Bild / Vorstellung von dem wie ich mir jetzt im Nachhinein die Last vorstelle .
Wie es aussieht ist es nicht nur ein "5 Minuten" Gebet . Es erscheint mir mehr wie ein ( anscheinend ) dauerndes "in den Riß eintreten" zu sein das so viel Zeit kostet die mir woanders fehlt im täglichen Alltag .
Das Problem der geistlichen Welt ist ja , das wir sie und Jesus nur bruchstückhaft erkennen .
Warum mußten die Priester im AT fast wie ein Metzger arbeiten und das dauernd ? Dauernd die verschiedenen Opfer darbringen ?
Was hat sich dadurch verändert vor Gott ?
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

Moin Magnus,

Veröffentlicht von: @magnus
Veröffentlicht von: @magnus

So ganz werde ich da nicht schlau draus, wann du wofür das Wort Last verwendest.

Ich ehrlich gesagt auch nicht .
Vor mir bildet sich ein Bild / Vorstellung von dem wie ich mir jetzt im Nachhinein die Last vorstelle .

Gut, dann kommen wir deiner Entlastung und hin zum richtigen Lastentragen schon näher.

Veröffentlicht von: @magnus

Wie es aussieht ist es nicht nur ein "5 Minuten" Gebet . Es erscheint mir mehr wie ein ( anscheinend ) dauerndes "in den Riß eintreten" zu sein das so viel Zeit kostet die mir woanders fehlt im täglichen Alltag .

Zu dem Ausdruck "in den Riß treten" etwas, denn er ist auf generelle Fürbitte ausgeweitet worden.
Es lohnt sich fürs Verständnis nachzuschauen, wie der Begriff "Riss" in der Schrift verwendet wird, nämlich eine Strafe Gottes abzuwenden und völlige Zerstörung zu verhindern. Die ganze Geschichte um die zitierten Bibelstellen beleuchtet das explizit.

Ri 21,15 Und das Volk hatte Mitleid mit Benjamin, weil der HERR einen Riss gemacht hatte in den Stämmen Israels.

Hes 22,30 Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauerte und vor mir für das Land in den Riss trat, damit ich es nicht verheerte; aber ich fand keinen.

Moses selbst agierte an einigen Stellen als in den Riß Treter, als er sich Gott anbot für die Strafe, damit das Volk nicht vernichtet würde. Amos betete für das Volk, dass es wegen der sozialen Ungerechtigkeit im Land nicht vernichtet würde.
Jesus betete am Kreuz: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Jesus stellte sich für die Menschheit in den Riß und nahm alle Sünde auf sich, damit die Menschheit nicht verloren gegeben werden musste, sondern jeder einzelne durch Glaube und Umkehr wieder mit Gott versöhnt werden kann.

Heute wird der Ausdruck gerne im dem Sinne verwendet, für eine Not anderer Gott zu bitten, dass er Hilfe schafft.

Und ich denke, so verstehst du es auch, denn du hast dich auf den Vers des gegenseitigen Lastentragens gestützt und dazu das Beispiel einer gegenseitigen Hilfe in einer Ehe gebracht.
Daran kann man ein Prinzip verdeutlichen:
die Liebe enthält eine Bereitschaft zu helfen, die dann aktiv wird, wenn Hilfe benötigt wird.
Das versuche ich mal an einem praktischen Beispiel zu verdeutlichen:
- erst, wenn ich ein Obstglas nicht geöffnet bekomme, dann bitte ich meinen Mann, es für mich zu öffnen. Er öffnet also nicht den ganzen Tag alle vorhandenen Obst-, Gemüse-, Marmeladengläser, sondern nur dann, wenn eines benötigt wird.
- Wenn er etwas nicht kann (z.B. einen neuen Reißverschluß einnähen), dann bin ich gefragt.
- Können wir beide etwas nicht, dann holen wir einen Fachmann (Dachdecker, Strom-, Gas-, Wasserversorgung)

An Gebet füreinander sind die Aufgaben ähnlich, wobei zur Bereitschaft punktuell für eine Not zu beten andauernd ein grundsätzliches tägliches Segensgebet mitläuft, das nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.

Für andere Bereiche wie geistliche Geschwister, Gemeinde, Stadt, Land, Welt stehe ich z.B. in Bereitschaft auf Gott zu hören, wenn er einen Impuls schickt, damit zu beten.
So kann ich beim Kartoffelschälen beten, bei der Hausarbeit Lobpreis machen...gesungen oder gesprochen... fällt mir was in den Nachrichten auf, gleich ein Bitte, HErr, hilf....schaffe Ordnung und Frieden... einflechten... Das ist also sehr flexibel.

Dann habe ich auch feste Gebetszeiten mit einer Rahmenzeit, in denen ich nichts anderes mache.

Du hast in einem anderen Thread über deinen Beruf gesprochen. Wenn du hinten auf dem Müllwagen stehst und zur nächsten Tonne gefahren wirst, kannst du sehr gut in Sprachen beten oder Loblieder singen oder überhaupt mit Gott reden.
Der Motorenlärm macht Gott nichts aus...er hört dein Gebet immer... und die Menschen auf der Straße bekommen es nicht mit. Du aber siehst mit Herzensaugen die Straßen und Menschen, wo du lang kommst. Vielleicht wirst du "der singende Müllmann" deiner Stadt und plötzlich fangen die Menschen deiner Straßenroute an, zu Jesus zu kommen.

Jetzt hab ich ziemlich viel geschrieben.... ich will verdeutlichen, dass Fürbitte keine Schwerstarbeit ist, sondern in der Hauptsache aus der Bereitschaft besteht, sich von Gott in diesem Bereich gebrauchen zu lassen und dabei flexibel zu sein.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Moin deborah71

Deine Info über den "Riss" war sehr hilfreich .
Als ich

Veröffentlicht von: @deborah71

Hes 22,30 Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauerte und vor mir für das Land in den Riss trat, damit ich es nicht verheerte; aber ich fand keinen.

las , frage ich mich jetzt warum Gott keinen gefunden hat ?
Es schien nicht nur ein einfaches Gebet "en passant" zu sein .
Aber wen suchte Gott damit er in den Riss treten konnte vor ihm ?
Gut , Du kannst sagen Jesus steht schon in dem "Riss" . Ich denke er braucht uns damit er durch uns beten kann .
Für mich betrifft das nicht nur die Vergebung sondern allgemein das Eingreifen Gottes .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

Hi Magnus,

im Buch Hesekiel wird erst sehr deutlich das so gut wie alle krass neben der Spur lagen und nicht nach Gott fragten... Ungerechtigkeit und Götzendienst hoch 3.
Selbst Hesekiel war wohl noch nicht erlaubt worden als Prophet zu reden: Kap 24 letzter Vers... und in Kap 29 geht es um seine Berufung.

Veröffentlicht von: @magnus

Gut , Du kannst sagen Jesus steht schon in dem "Riss" . Ich denke er braucht uns damit er durch uns beten kann .

Ich möchte es etwas anders ausdrücken: Jesus hat uns berufen, seinen Wille im Gebet und im Gespräch in hörbaren Worten auf der Erde auszusprechen.
Er braucht uns nicht, er möchte aber mit uns....

Veröffentlicht von: @magnus

Für mich betrifft das nicht nur die Vergebung sondern allgemein das Eingreifen Gottes .

jep...es hat viele Themen, für die gebetet und die auf der Erde ausgesprochen werden sollen.

Jes 55, 10 Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden,
11 so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es bewirkt, was mir gefällt, und führt aus, wozu ich es gesandt habe.

mein Wort = Gottes Wort. Gottes Impuls
mein Mund = mein Gesandter, mein Fürbitter, mein Ermutiger

Magst du noch auf den Bereich der flexibleren Gebetspraxis eingehen?

deborah71 antworten


Anonymous
 Anonymous
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Hallo

Auf Grund des Verlaufs der Diskussion glaube ich noch folgendes anhängen zu müßen .
Bei "meiner Last" , über die ich hier spreche , geht es darum Gott zu aktivieren .
Man kann auch eine "direkte" Last in mehr praktischer Form für andere haben . Ich habe eine demente Mutter zu Hause .
Ich denke es gibt verschiedene Lasten die man für andere tragen kann auch gemäß dem Vers das der / die Starke den Schwachen tragen soll .
Stärker kann man auf verschiedenen Gebieten sein .
Gruß

Magnus

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22 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

Gut....das ist ein wichtiger Punkt, den es zu klären gilt.

Wenn Gott dir eine "Last", einen Fürbitteauftrag für jemanden speziell gegeben hat, dann ist Gott doch bereit dort zu wirken und möchte dein Mitwirken. Du schriebst, du hörst von Gott und das betest du dann.

Wieso meinst du nun, Gott aktivieren zu sollen?
Was steht bei dir hinter diesem Gedanken?

Denkst du, Gott ist erst aktiv geworden, wenn du dein vorgestelltes Ergebnis siehst?

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

o.t.
wow, euer Gespräch eröffnete gerade etwas für mich und meine Situation, sehr krass ... Danke für deine Fragen, deborah.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo deborah71

Veröffentlicht von: @deborah71

Wieso meinst du nun, Gott aktivieren zu sollen?
Was steht bei dir hinter diesem Gedanken?

Ich stelle mir das ungefähr so vor .

Er hat mir die Verantwortung für etwas gegeben .
Er will etwas in meinem Verantwortungsbereich tun . Dazu muß ich ihn bitten "durch den Geist" oder besser "was der Geist mir gibt" .

"Seine Schafe hören seine Stimme" ist so leicht dahergesagt . Seine Schafe sind nur dann seine Schafe , wenn sie unter seiner Führung sind . Sonst sind es maximal verlorene / irrende Schafe ...

Für mich ist Gebet :
1. von Gott ausgehend
2. zu mir
3. wieder retour .

Das hat Vorteile .
- er weis auch schon im Vorraus was zu tun ist
- er macht seinen Einfluß geltend
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Magnus,

Veröffentlicht von: @magnus

Er hat mir die Verantwortung für etwas gegeben .
Er will etwas in meinem Verantwortungsbereich tun . Dazu muß ich ihn bitten "durch den Geist" oder besser "was der Geist mir gibt" .

Wenn Gott dir etwas aufträgt und dir die Kraft dazu gibt etwas an einer Situation zu verändern, kannst du doch direkt mit ihm an der Situation arbeiten, oder?
Verbindest du dich dann im Gebet nicht automatisch mit Gott?
Weil es wirkt so, als würde dein Arbeiten für Gott noch ein Getrenntes sein:

Veröffentlicht von: @magnus

Für mich ist Gebet :
1. von Gott ausgehend
2. zu mir
3. wieder retour .

Von Gott ausgehend, zu dir, soweit kann ich dir folgen und dann müsste (nach meiner Erfahrung) ein " gemeinsam wirken/ arbeiten" kommen und nicht ein "wieder retour".
Oder habe ich dich falsch verstanden?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879
Veröffentlicht von: @magnus

Für mich ist Gebet :
1. von Gott ausgehend
2. zu mir
3. wieder retour .

Irgendwas fehlt mir da bei dir. Es klingt so, als ob du mit deiner Bemerkung Gott aktivieren zu wollen und 1.-3. dich zum Auftraggeber Gottes machen würdest. Das wäre verkehrt herum. Gott ist nicht unser Laufbursche.

Es gehört meiner Ansicht nach anders:
Gott aktiviert den Fürbitter:

1) Gott gibt den Impuls
2) ich bete den Impuls Gottes Wunsch gemäß
3) retour geht Lob und Dank

Jes 55, 10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

~~~~~~~~~~~~~~~

Gebet an sich ist Gespräch mit Gott über alles, was einen so bewegt und was er dazu an Ermutigung, Korrektur, Freude, Gemeinschaft, seine Liebe .... erfahrbar werden lässt.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo deborah71

Nach meinem Verständnis "aktivierst" auch Du Gott durch Dein Gebet .
Er agiert / reagiert erst auf Dein Gebet , selbst dann , wenn es von ihm ausgegangen ist .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

hmmm....so denke ich nicht... es klingt unrund, nicht stimmig... da sträubt sich mir das Nackenhaar...

mein Bild ist eher...wenn ich dann den Input bete, dann ist das wie eine Schleuse, durch die Gottes Kraft und Willen fliesst....

deborah71 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607
Veröffentlicht von: @magnus

Nach meinem Verständnis "aktivierst" auch Du Gott durch Dein Gebet .
Er agiert / reagiert erst auf Dein Gebet , selbst dann , wenn es von ihm ausgegangen ist .
Gruß

Das kann doch schon logisch nicht sein, oder?
Wenn Gott das Beten in uns durch seinen Heiligen Geist überhaupt erst möglich macht (vgl. Bibel), dann ist er der, der agiert, und zwar der erste, der agiert, oder?

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo lubov

Deine Aussage ist korrekt .

Das Problem ist nur wann ich Gottes Reden erkennen kann ?
Bei mir gibt es viele Stimmen , mein Verstand und was weis ich noch für Quellen . Ein Zufallssystem das "richtige" zu hören ist auf Dauer vielleicht unbefriedigend .

Ich nenne es mal "Gottes Gebetsfluß" hineinkommen . Ist aber immer wieder ein Kampf . NUR das zu beten was er gibt im Kontrast dazu , was ich gerne hätte oder als notwendig ansehe .

Das "Vater unser" soll ja unsere Gebetsanleitung sein . Allerdings habe ich langsam den Eindruck das es die Bedingungen anzeigt wie ich richtig bete . Weniger das "nachbeten" des Vater unsers .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Hallo Du,

Hilfe, um Gottes Reden erkennen zu können, kann z.B. auch aus der Gemeinde kommen. 😊

Wenn man sich zu sehr vereinzelt, ist es manchmal nicht mehr möglich, wirklich zu unterscheiden zwischen Gottes Stimme und der eigenen Stimme.

Das Vater Unser (es ist wichtig, dass da nicht steht "Mein Vater"!) - ob nun wortwörtlich oder als Anleitung zum eigenen freien Gebet ist aber auch hilfreich, ja.

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Du kannst Gott nicht aktivieren. Dass du das können könntest/solltest ist magisches Denken.

Du kannst hoffen und beten, dass du für das Tun Gottes um dich und in dir (und das gibt es!) Wahrnehmung findest. Denn Gott ist aktiv. Er muss nicht erst aktiviert werden, und wie gesagt können wir das auch nicht.

Vielleicht ist es hilfreich, die Art deines Gebetes zu überdenken? Vielleicht ist es hilfreich, nach (weiteren) praktischen Formen von Unterstützung zu schauen, die dir und deiner Mutter zuteil werden können?
Vielleicht ist es hilfreich, zu überdenken, ob nicht deine Last auf ganz andere Art als von dir erwartet von Geschwistern im Glauben mitgetragen werden kann?

Wie auch immer:
Gebet für euch ist unterwegs.

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo lubov

Beten heißt Gott aktivieren !?
Sonst bräuchte ich ja garnicht beten ?!
Wofür betest Du ?
Das Gott es hört aber nicht tut ?
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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Hallo du,

Veröffentlicht von: @magnus

Beten heißt Gott aktivieren !?
Sonst bräuchte ich ja garnicht beten ?!

das ist, ich wiederhole mich, magisches Denken.
Gott funktioniert nicht wie ein Getränkeautomat - Münze rein - Getränk raus oder Gebet rein - Gebetserfüllung raus.
Nein.

Gebet ist Beziehungspflege mit Gott. Da steckt kein Automatismus drin.
Wenn Gott sagt: "Das ist nicht mein Wille!" - dann kann man beten, bis man grün wird. Darum ist: "Dein Wille geschehe!" ja auch so ein zentrales Wort. Denn natürlich hört Gott, und natürlich tut er. Sagt nur niemand, dass er tut, was wir wollen.

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Wie gesagt: Manchmal kann es helfen, das Muster zu ändern.

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo lubov

Also betet man Gottes Willen - gemäß dem Vater unser .
Also doch ein Münzautomat nur mit den richtigen Münzen - seinem Willen .
Gruß

Magnus

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Beten ist Reden mit Gott, auch wenn das noch so abgedroschen klingt.
Er ist dein Freund, frag ihn, wie es ihm geht - er wird dir antworten.
Frag ihn, wie sein Tag war. Sag ihm, wie deiner war und worüber du dich gefreut oder geärgert hast. Er wird dir etwas dazu sagen. - DAS ist Beziehung(spflege).

Nachtrag vom 08.02.2021 2025
Das ist ein Beispiel von vielen, um aufzuzeigen, dass es nicht darum geht, einen Katalog abzuarbeiten, sondern mit Gott im Gespräch zu sein. Er ist doch immer bei uns, bei dir also auch.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Sorry Neubaugoere

Mein Jesus ist anders .
Er ist ein Löwe , Hirte , Herr . Er gibt mir Erlösung , Frieden , Freude , Trost etc. .
Gruß

Magnus

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lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Das eine schließt das andere doch nicht aus. -?

Aber wenn Jesus nicht dein "Kumpel" ist, ist doch der Automatismus noch weniger erwartbar. Von einem Kumpel kann man vielleicht erwarten, dass er einem auch mal einen Gefallen tut, denn eine Hand wäscht die andere. Vom "Papa" kann man vielleicht erwarten, dass er einem auch mal einen Wunsch erfüllt, den er sinnlos findet.

Der Hirte tut nicht, was das Schaf von ihm will - er tut, was gut für das Schaf ist. Der Löwe brüllt nicht auf Kommando, aber er lässt die Feinde seines Rudels erzittern und beschützt sein Rudel.

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo lubov

Ich habe lange gebraucht bis ich akzeptierte das Jesus von mir was haben wollte was ich eigentlich nicht tuen wollte . Es ist für mich nicht so einfach eine Führung zu akzeptieren die ich nicht verstehe d. h. ich nicht nachvollziehen kann warum , wozu . Das ist für mich blind sein ( Wenn ihr blind wäret , wäret ihr ohne Sünde ) .

Paulus ( ? ) hat sich als Sklave Christi bezeichnet . Im natürlichen Bereich kriegt man da nicht die Kurve zum Kind Gottes . Warum sollte ein Kind dem Vater dienen ?
Der verlorene Sohn hat das abgelehnt und sich ausgelebt . Der Sohn der "zu Hause" geblieben diente dem Vater .

Was ist dann die Freiheit im Geist und die Freiheit im Fleisch ?
Jesus würde uns nie vergewaltigen und uns nur die Freiheit nehmen , die Freiheit zu tun und zu lassen was ich will .
Die Freiheit im Geist erfahre ich im Dienen . Gebe ich meine Freiheit auf gibt er mir eine andere Freiheit - die im Geist .
Halte ich an meiner Freiheit fest erfahre ich nicht die Freiheit , die er mir geben würde .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Mal davon abgesehen, dass ich - als jemand, die viel mit blinden Menschen zu tun hatte - mit Blindheits-Metaphern, auch, wenn sie Bibelzitate sein sollten, etwas kritisch bin, weil darin blinde Menschen nur zu oft verkannt werden:

Du zitierst: "Wenn ihr blind wärt, wärt ihr ohne Sünde". Und erklärst gleichzeitig, diese Blindheit wäre mit Vertrauen in Gemeindeführung gleichzusetzen. Nun - dann ist das doch aber ein erstrebenswerter Zustand!

Veröffentlicht von: @magnus

Die Freiheit im Geist erfahre ich im Dienen . Gebe ich meine Freiheit auf gibt er mir eine andere Freiheit - die im Geist .
Halte ich an meiner Freiheit fest erfahre ich nicht die Freiheit , die er mir geben würde .

Und wie dienst du als Christ? Richtig: Im Leib Christi = in der Gemeinde.
Welchen besseren Ort gibt es, um die persönliche Freiheit einzuschränken, als im Leib Christi?

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo lubov

Veröffentlicht von: @lubov

Du zitierst: "Wenn ihr blind wärt, wärt ihr ohne Sünde". Und erklärst gleichzeitig, diese Blindheit wäre mit Vertrauen in Gemeindeführung gleichzusetzen. Nun - dann ist das doch aber ein erstrebenswerter Zustand!

Ein klares "Nein" zu Deiner Aussage !! Blindes Vertrauen in die Gemeindeführung , da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf .
Kein Problem , wenn die Gemeindeführung sich selbst von Gott leiten läßt . Amen .

Wenn sie aber nur ihr von Gott gegebenes Amt nutzt um ihre eigenen Vorstellungen anderen als Gottes Führung "zu verkaufen" oder wie in gemäßigteren christl. Gemeinden eher "indifferent" wirken ohne irgendeine Aussage den Mitgliedern "das richtige zu verkaufen" .

Aber jeder kann sich das aussuchen , was er will .
Deshalb ist die Bandbreite von Gemeinden so groß .
Die Frage ist , wie Gott das sieht . Ob einen das interessiert .

Apropos Freiheit . Es gibt die Freiheit im Fleisch zu tun und zu lassen was ich will oder die Freiheit im Geist . Die eine schließt die andere aus . Entscheiden , in welcher Freiheit ich gehe , tue ich durch mein handeln .
Gruß

Magnus

Vielleicht kannst Du ja mal Jesu

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lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Moin Du,

nun, ohne Sünde zu sein wird in dem Zitat, das du selbst bringst, als erstrebenswert dargestellt. Und das Zitat sagt, dass Vertrauen zu diesem Zustand bringt.

Die Art, wie du die Worte "blindes Vertrauen" nutzt, zeigen mal wieder sehr schön, warum ich Blindheitsmetaphern nicht mag. Blinde Leute sind nicht blöd. Die hören nicht auf, zu denken und auf ihre Umwelt zu achten und ihren Gefühlen zu folgen und auf Gottes Stimme zu hören... wenn sie anderen Menschen vertrauen. Du tust, als wäre es dämlich und geradezu sträflich fahrlässig, anderen Menschen in geistlichen Sachen zu vertrauen.

Nun, ich gehöre selbst einem Gemeindevorstand an. Und rate mal, wem wir folgen, wessen Wort wir hören, wessen Willen wir nach bestem Wissen und Gewissen tun und unsere Gemeinde entsprechend leiten? Eben.

Die Art, in der du hier auftrittst, wirkt für mich ganz extrem hochnäsig und abwertend dem Leib Christi gegenüber. Sich so loszusagen vom Leib Christi ist letztlich doch nichts anderes, als sich von Christus loszusagen, oder? Ist das das, was Gott als richtig sieht? Wirklich? Es wäre schön, wenn du mir das anhand der Bibel aufzeigen könntest.

Deine Worte über Freiheit in Fleisch und Geist finde ich granzwertig. Wenn sie keine Unterstellung sind, was sind sie dann?

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Du hast ihn noch nie gefragt und auf eine Antwort gewartet, aus dem Wissen heraus, es kommt eine. Richtig? 😌

"Dein Gott" ist anders, er ist vielleicht all das, was du dir erhoffst, erwünschst, ersehnst, aus welcher Motivation heraus auch immer. Ist er vielleicht der "Held", den du vermisst?

Jesus ist all das. Und Gottes Wesen ist auch immer noch Vater, Freund, Begleiter, Geliebter und als der, der alles in sich vereint, ist er ein Gott, der Beziehung liebt und lebt. Er hat uns nicht aus einer Laune heraus erschaffen, sondern zur Beziehung mit ihm. Was bedeutet das? Dass ich tue, was er mir aufträgt und das war's? Nein. Beziehung bedeutet Geben und Nehmen. Beziehung bedeutet "in beide Richtungen". Beziehung bedeutet interessiert sein am anderen und für den anderen das Beste wollen. Das ist die Liebe, Gott ist Liebe.

Er ist alles. Nicht nur eine "Seite". 😌

Und Gott antwortet auf diese Frage, wie es ihm geht. Oh ja. Und ich frage selbst viel zu wenig, und wir freuen uns beide immer aneinander, ich weiß gar nicht, wer sich mehr freut. 😉 😀

neubaugoere antworten
OpaStefan
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Hallo Magnus,

Veröffentlicht von: @magnus

Ich habe mich jetzt ca. 13 Jahre um eine Person die weit weg ist bemüht .

Meinst du damit, dass du für die Umkehr dieser Person zu Gott betest? Wenn ja -
Meint der Bibelvers so etwas mit "Last" tragen?
Ist es für diese Person eine Last, nicht gläubig zu sein?

Ich verstehe darunter, dass wir helfen, die Beschwernisse unserer Nächsten zu (er)tragen.
Dazu kann auch gehören, dass wir unsere Nächsten selbst, in ihrer Eigenart und eigenen Meinung ertragen sollen.
Du schreibst in deinem Profil, vielleicht etwas stolz, seit 30 Jahren keiner Gemeinde anzugehören. Das zeugt davon, dass du eigentlich nicht bereit bist, die Lasten anderer zu (er)tragen, wenn sie nicht das tun, was du denkst.

Veröffentlicht von: @magnus

Ich hoffe der Mann hat nicht nur jede Menge Beter sondern auch solche die den Willen Gottes für sein Leben beten .

Woher weißt du, was der Wille Gottes für das Leben dieser Person ist?

LG OpaStefan

opastefan antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Hallo OpaStefan

Es geht um einen Christen in einem internationalen Dienst .

Ich finde es traurig keiner Gemeinde anzugehören aber ich habe noch keine gefunden die "den gleichen Glauben" hat . Den gleichen Weg mit Gott geht . Falls Du schon mehr von mir gelesen hast wird es Dir vielleicht klar .

Du wirst mich wahrscheinlich für arrogant halten wenn ich meine Erfahrung mit Gott und die daraus gewonnene Lehre für mich als Richtschnur ansehe .

Die Lehre, die er vor einem Millionenpublikum vertritt , geht damit nicht konform .
Ich denke jeder beurteilt den anderen auf Grundlage des eigenen Glaubens und Lehre .

Ich bin froh , das ich nicht direkt mit der anderen Person , für die ich eine Last - jetzt kann ich sagen - hatte , konfrontiert bin .
Weist Du , wenn Gott bei der ganzen Sache nicht "seine Finger im Spiel hat" ist es sowieso müßig weil es NUR eine Fiktion , um nicht zu sagen Einbildung ist . Wir reden "vom grünenTisch " ohne reale Bedeutung und meine ganze Aktion ist für den A....

Das muß ich aber mit meinem Gott ausmachen worüber ich froh bin .
Sollte eigentlich jeder tun ....

Veröffentlicht von: @opastefan
Veröffentlicht von: @opastefan

Ich hoffe der Mann hat nicht nur jede Menge Beter sondern auch solche die den Willen Gottes für sein Leben beten .

Woher weißt du, was der Wille Gottes für das Leben dieser Person ist?

Mein Bild für ihn : In Afrika haben Menschen einen Salzbrocken in eine hohlen Baumstamm gelegt . Damit fangen sie Affen . Der Trick dabei ist , wenn der Affe diesen Brocken greift kann er nicht mehr seine Hand aus dem Baumstamm ziehen . Es ist dann ganz einfach diesen Affen einzufangen .
Genauso ist es mit ihm . Er hat etwas umklammert , was ihn bindet , wodurch er nicht mit Gott gehen kann . Zwar hat Gott ihm das gegeben aber nur um es zu verwalten und nicht als "sein Eigentum" .
Er sieht sich dafür DIREKT verantwortlich . Anstatt davon loszulassen schaut er darauf und nicht auf Gott .

Es ist nicht ganz einfach nicht auf den Menschen vor einem zu schauen sondern auf Gott . Man will die "Sache" selbst in der Hand halten und in die Richtung lenken wie man es für richtig hält .
Gruß

Magnus

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OpaStefan
(@opastefan)
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Erst mal danke, dass du auf meine, doch ziemlich harten Worte gelassen reagiert hast.

Veröffentlicht von: @magnus

Ich finde es traurig keiner Gemeinde anzugehören aber ich habe noch keine gefunden die "den gleichen Glauben" hat . Den gleichen Weg mit Gott geht .

Das ist die umgekehrte Reihenfolge des NT. Dort haben Menschen den Glauben der Gemeinden an den auferstandenen Jesus angenommen, weil sie Gott recht gaben und ihre Sünden bekannten. Nach deiner Methode wirst du niemals eine Gemeinde finden.

Veröffentlicht von: @magnus

Falls Du schon mehr von mir gelesen hast wird es Dir vielleicht klar .

Ich habe noch nichts weiter von dir gelesen und das ist vielleicht hier auch ganz gut.

Veröffentlicht von: @magnus

Du wirst mich wahrscheinlich für arrogant halten wenn ich meine Erfahrung mit Gott und die daraus gewonnene Lehre für mich als Richtschnur ansehe .

Ich sehe das Wort Gottes, die Bibel, als Richtschnur für mein Leben.
Es ist gefährlich, eigene Erfahrungen als Richtschnur zu nehmen. So bleibst du immer bei dir selbst. Das ewige Leben habe ich nicht in mir selbst. Nicht umsonst predigt Jesus immer wieder die Umkehr zu Gott durch den Glauben an ihn.
Es ist keine Angelegenheit der Erfahrung sondern des Glaubens. Nach seiner Erfahrung wäre der gelähmte am Teich Bethesda nach 38 Jahren Krankheit weiter krank geblieben.

Veröffentlicht von: @magnus

Es ist nicht ganz einfach nicht auf den Menschen vor einem zu schauen sondern auf Gott . Man will die "Sache" selbst in der Hand halten und in die Richtung lenken wie man es für richtig hält .
Gruß

Deshalb verwechseln wir manchmal gerne unseren Willen mit dem Willen Gottes. Begründungen finden wir leicht.

Samuel Keller, ein Mann des Gebetes und mit der Gabe der Krankenheilung hat viele Menschen durch Gebet und Gottes Kraft geheilt. Er bat Gott um Heilung und betete jedoch immer gleichzeitig darum, dass Gottes Name geheiligt wird. Etwa so: "Ich bitte dich Gott, dass du diesen Menschen heil machst. Wenn es jedoch deinem Namen mehr Ehre macht, dann lass ihn krank."

LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
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Hallo OpaStefan

Ich bin in einer Gemeinde über mehrere Jahre im Glauben "gestartet" .
Ohne sie hätte ich wahrscheinlich diese Richtung im Glauben nicht gefunden.

Ich will mich nicht mehr hinter Menschen verstecken um von ihrem Glauben zu "profitieren" . In gewisser Form will ich "über das Wasser laufen" was viel Mut erfordert weil man sich rein praktisch dabei ohne Gottes eingreifen nicht nur blamiert sondern auch Schaden nehmen kann . Es ist zwar nicht die angenehmste Methode Gott handeln zu sehen aber eine derjenigen , die einem am stärksten zeigt das man auf sein Wort bauen kann .

Ich habe so viel Christen gesehen die dem Mann mit der Salbung ( R. Bonnke z. B. ) "hinterherlaufen" ohne selbst Schritte im Glauben zu machen . JEDER hat sein Maß des Glaubens und Gaben und jeder hat seinen Part im Leib Christi wenn er selbständig mit Gott geht .
Gruß

Magnus

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OpaStefan
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Veröffentlicht von: @magnus

Ich will mich nicht mehr hinter Menschen verstecken um von ihrem Glauben zu "profitieren" . In gewisser Form will ich "über das Wasser laufen" was viel Mut erfordert weil man sich rein praktisch dabei ohne Gottes eingreifen nicht nur blamiert sondern auch Schaden nehmen kann . Es ist zwar nicht die angenehmste Methode Gott handeln zu sehen aber eine derjenigen , die einem am stärksten zeigt das man auf sein Wort bauen kann .

Beziehst du das darauf, dass du alleine mit Gott gehst und keine Gemeinde hast? Meinst du, Petrus ist aus dem Boot gestiegen, weil es ihm dort zu eng war und er Jesus seinen Mut und seine Selbstständigkeit zeigen wollte?

Veröffentlicht von: @magnus

JEDER hat sein Maß des Glaubens und Gaben und jeder hat seinen Part im Leib Christi wenn er selbständig mit Gott geht .

Dieser Part ist jedoch eingebunden in den Leib und kann nicht selbstständig überleben. Den letzten Teil des Satzes halte ich für einen Holzweg. Der Leib Christi besteht aus Gliedern die miteinander verbunden sind und einander dienen. Dazu sind die Gaben da.
Das Ziel und Maß des Glaubens ist nicht größtmögliche Selbstständigkeit, sondern Leben nach dem Vorbild Jesu, Hören und Tun seiner Worte. Dazu gehört Demut, Selbstbeherrschung (Zucht) und das Werden wie ein Kind, also vertrauensvoll abhängig.

LG OpaStefan

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Hallo OpaStefan

Ich denke , das zuerst jeder selbst mit Jesus gehen sollte .
Wohin würdest Du Menschen führen wenn Du Dich für jemand verantwortlich fühlst ?
In eine Gemeinde ?
Ich würde ihn dazu bringen , das er selbständig seinen Weg mit Jesus geht . Dass hat für mich Vorrang , und erst in zweiter Linie in eine Gemeinde .
Ich werde mich hüten irgendjemand meinen Willen auf zu zwingen .
Falls derjenige aber kein Interesse an dem Weg mit Jesus hat werde ich den "Staub von den Schuhen schütteln" ( Apg. ) und weitergehen .
Gruß

Magnus

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Anonymous
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Hallo OpaStefan

Ich denke , das zuerst jeder selbst mit Jesus gehen sollte .
Wohin würdest Du Menschen führen wenn Du Dich für jemand verantwortlich fühlst ?
In eine Gemeinde ?
Ich würde ihn dazu bringen , das er selbständig seinen Weg mit Jesus geht . Dass hat für mich Vorrang , und erst in zweiter Linie in eine Gemeinde .
Ich werde mich hüten irgendjemand meinen Willen auf zu zwingen .
Falls derjenige aber kein Interesse an dem Weg mit Jesus hat werde ich den "Staub von den Schuhen schütteln" ( Apg. ) und weitergehen .
Gruß

Magnus

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OpaStefan
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Veröffentlicht von: @magnus

Ich denke , das zuerst jeder selbst mit Jesus gehen sollte .
Wohin würdest Du Menschen führen wenn Du Dich für jemand verantwortlich fühlst ?
In eine Gemeinde ?

Hier wird dein Dilemma offensichtlich. Jesus nachfolgen und in der Gemeinschaft mit weiteren Nachfolgern zu stehen kann man nicht trennen. Und das ist nicht nur geistlich gemeint. Vom ersten Pfingsten an waren Christen immer zusammen unterwegs.

Und es waren immer Menschen, mit ihren individuellen Eigenarten und Fehlern. Der Leib Christi existiert nicht nur "virtuell", sondern sichtbar, greifbar und körperlich erlebbar. Wie sollte man sonst seine Gaben füreinander einsetzen, die jeder unterschiedlich bekommen hat? Auch Korrektur ist nur so möglich. Ich kann nirgendwo im NT erkennen, dass Menschen ohne Gemeindeanbindung Jesus nachfolgten.

Veröffentlicht von: @magnus

Ich würde ihn dazu bringen , das er selbständig seinen Weg mit Jesus geht . Dass hat für mich Vorrang , und erst in zweiter Linie in eine Gemeinde .

Hast du das schon mal erlebt? Was ist daraus geworden?

LG OpaStefan

opastefan antworten
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Hallo OpaStefan

Veröffentlicht von: @opastefan
Veröffentlicht von: @opastefan

Ich würde ihn dazu bringen , das er selbständig seinen Weg mit Jesus geht . Dass hat für mich Vorrang , und erst in zweiter Linie in eine Gemeinde .

Hast du das schon mal erlebt? Was ist daraus geworden?

Ich war lange in einem Eva-team . Bei einer Eva. kamen Christen und sie wollten nur wissen wie unsere Gemeinde so ist . Ich versuchte das Gespräch immer wieder auf Jesus zu lenken . Keine Chance . Mir ging es nicht um meine ( lebendige , aktive Gemeinde ) . Es ging mir um Jesus .
Denen ging es um die Gemeinde .
Wer hat nun das wichtige gewählt ?

Wir sind nicht stark wenn wir eine christl. Gemeinde bauen , sondern wenn wir Jesus nachfolgen und er sich dadurch offenbaren kann .
Natürlich , und da stimme ich Dir 100 % zu , das das am besten im Rahmen einer Gemeinde stattfinden sollte . Aber eine Gemeinschaft in der jeder einzeln Jesus nachfolgt .
Es ergibt sich eine andere Einheit wenn WIR Gemeinde bauen , oder wenn jeder einzeln Jesus folgt und Jesus dadurch die Einheit bildet .
Gruß

Magnus

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OpaStefan
(@opastefan)
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Meine Frage ging dahin, ob du schon jemand zu Jesus geführt hast?

Veröffentlicht von: @magnus

Es ergibt sich eine andere Einheit wenn WIR Gemeinde bauen , oder wenn jeder einzeln Jesus folgt und Jesus dadurch die Einheit bildet .

Ich verstehe nicht, warum du Gemeinde und Jesus trennst? Die Gemeinde ist Jesu Leib, also seine gegenwärtige Erscheinungsform auf dieser Welt. Wer Gemeinde baut, der baut an seinem Leib. Er hat versprochen: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind bin ich mitten unter ihnen." Einzelpersonen haben diese Verheißung nicht.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bewusst und ernsthaft Jesus nachfolgt, mit ihm im Gespräch ist, und sich trotzdem von Gemeinde fernhält. Das passt einfach nicht zusammen und ist nicht biblisch. Es ist ein Zeichen, dass man sich nicht unter- und einordnen will.

LG OpaStefan

opastefan antworten
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Hallo OpaStefan

Wenn ich den Eckstein verwerfe baue ICH Gemeinde .
Wann verwerfe ich den Eckstein ?
Wenn ER nicht das Sagen hat , sprich ich mich nicht führen lasse .

Dieses "Führungsjoch" muß ich annehmen . Es geschieht nicht automatisch . Jesus schaut zu wenn ich in eigener Initiative "SEINE" ( es ist dann nicht mehr SEINE ) Gemeinde baue . Er steht daneben , nicht darin .

Die Def. von "in seinem Namen " heißt für mich . Wenn ich nicht aus mir selbst sondern aus ihm heraus handele und rede .

Wenn sich einer von Gott führen läßt und im Glauben bzw. der Lehre schon weiter ist habe ich kein Problem mich freudig unter zu ordnen .
Dann übernimmt derjenige korrekt die Verantwortung , die er von Gott bekommt .

Macht er das nicht und sagt , Gott hat mich eingesetzt ( hat er meistens auch , siehe die Arbeiter im Weinberg deren Arbeit Gott verwirft und sie aus dem Weinberg wirft ) also müßt ihr meiner Stimme gehorchen oder zumindest zuhören , sollte man dieser Gemeinde fernbleiben . Er ist wie ein Blinder der einen fehlleitet .
Gruß

Magnus

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OpaStefan
(@opastefan)
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Veröffentlicht von: @magnus

Wenn ich den Eckstein verwerfe baue ICH Gemeinde .
Wann verwerfe ich den Eckstein ?
Wenn ER nicht das Sagen hat , sprich ich mich nicht führen lasse .

Den Eckstein verwerfe ich, wenn ich Jesus nicht als Gottes Sohn und meinen Retter anerkenne.
Es kommt mir so vor, als ob du dich ganz schön in eine Richtung verlaufen hast und dich auf einen persönlichen Gegner oder ein Lieblingsthema eingeschossen hast. Das kommt auch davon, weil du allein unterwegs bist. Ich rate dir, bitte Jesus, dass er dir eine Gemeinde zeigen soll, lies das Johannesevangelium mit dem Ziel, von Jesus zu lernen und versuche, die Menschen zu lieben.

Der Herr segne dich und lasse dich ein Segen sein.
LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Hallo OpaStefan

Es ist immer einfacher ein Feindbild "zu pflegen" .
Schwieriger ist es schon eine Richtung vorzugeben .
Gibt die Richtung Gott direkt vor , oder eine Person die ihm gehorcht ?!
Dazu gehört immer , das man ihm freiwillig folgt und nach der Führung sucht .
Sein Licht beleuchtet einen Weg , keinen Status .

Menschen lieben , die Liebe , die sich mit der Wahrheit freut ( 1. Kor. 13 ). Wem gibt er Gnade ? Dem Demütigen .

Oder die Liebe die dem anderen gefallen will ?
Meiner Ansicht nach gibt es diese Liebe in 1. Kor. 13 nicht .

Falls es Dich beruhigt . Ich kann Deine Betrachtung einer Gemeindezugehörigkeit bis zu einem gewissen Grad teilen . Wenn der Verantworliche der Gemeinde die richtige Saat sät .

Ich kann eine Gemeindezugehörigkeit für meine Zukunft sehen .
Gruß

Magnus

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lubov
 lubov
(@lubov)
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Veröffentlicht von: @magnus

Menschen lieben , die Liebe , die sich mit der Wahrheit freut ( 1. Kor. 13 ). Wem gibt er Gnade ? Dem Demütigen .

Falls es Dich beruhigt . Ich kann Deine Betrachtung einer Gemeindezugehörigkeit bis zu einem gewissen Grad teilen . Wenn der Verantworliche der Gemeinde die richtige Saat sät .

Ich kann eine Gemeindezugehörigkeit für meine Zukunft sehen .
Gruß

Bist du sicher, dass deine Haltung eine demütige Haltung ist?

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Hallo lubov

Wenn Du unter Demut ein sich kleiner-machen als Sünder siehst bin ich bestimmt nicht Dein Kandidat für Gnade .

Wenn ich das Wort auslege werde ich vielleicht bald ein Großinquisitor .

Gruß

Magnus

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lubov
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(@lubov)
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Häh?

lubov antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Die Frage ist doch immer: Demut WEM GEGENÜBER? Das biblische Verständnis von Demut ist auch immer ein Beziehungsgeschehen. Und natürlich als solches immer Gott gegenüber. - Wer bin ich Gott gegenüber? ... einst ein Sünder, nehme ich das Angebot an, bin ich sein Kind; dennoch stehe ich nicht über allem und auch nicht über anderen, denn wer sich erhöht, wird tief fallen (ich weiß, dass das nicht der genaue Wortlaut der Schrift ist); wer sich erniedrigt - im wahrsten Sinne des Wortes "niedriger stellt gegenüber dem anderen" - also Diener ist, der "gewinnt", den erhöht Gott.

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @magnus

Ich kann eine Gemeindezugehörigkeit für meine Zukunft sehen .
Gruß

Steht da wirklich "eine" oder hast du ein "k" vergessen? 😉 *kleiner Spaß* - was ist "deine Zukunft"? Wie lang ist dieser Zeitraum?

Als mich Gott in meine jetzige Gemeinde sandte, war ich auch "not amused" darüber; denn sie glauben "anders". Und doch will Gott, dass ich da bin. Die Prediger/Pastoren sind toll, sie leben mit Jesus und lieben ihn, aber nichts von dem Leben kommt in der Gemeinde wirklich an. Nach sieben Jahren (ich bin jetzt im achten Jahr) komme ich der Wurzel langsam näher. Ich hätte es mir einfacher gewünscht. Aber Gott wollte es so. Es geht eben dabei nicht nach mir und was ich in der Gemeinde sehe oder nicht und ob da "das Richtige gelehrt" wird. Es geht darum, Gott zu gehorchen und dahin zu gehen, wohin er mich sendet, auch, wenn alles erst einmal "gar nicht gut aussieht".

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Hallo Neubaugoere

Oh ja . Zeiträume im Gottes Plan können sehr lang sein .
Über meine bald 4 Dekaden mit Jesus kann ich garnicht glauben , wie langsam sich bei mir die Dinge verändert haben .

Achja , ein Leben mit Jesus . Ich habe damals sehr viel Zeit in der Gemeinde verbracht ( Bibelkreis , sonntägl. Aufbauteam , Pfadfinder , Eva-team , Gebetskreis , Bibelschule , Uni-kreis ) .

Ein Satz von Dir irritiert mich etwas : " ...aber nichts davon kommt in der Gemeinde wirklich an ."

"Es geht darum , Gott zu gehorchen ..... geht einfacher wenn man Rückendeckung von der Gemeindeleitung hat . Man kann sich noch so abstrampeln , wenn die Wege im Gebet nicht vorbereitet sind .
Habe einfach den Eindruck , das es daran hapern könnte .
Wäre toll, wenn Gott das von alleine macht . Aber ich muß das (er-)beten .
Gruß

Magnus

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Hey,

Veröffentlicht von: @magnus

Oh ja . Zeiträume im Gottes Plan können sehr lang sein .
Über meine bald 4 Dekaden mit Jesus kann ich garnicht glauben , wie langsam sich bei mir die Dinge verändert haben .

Möglicherweise genau deshalb. 😌

Veröffentlicht von: @magnus

Ein Satz von Dir irritiert mich etwas : " ...aber nichts davon kommt in der Gemeinde wirklich an ."

Was irritiert dich daran?

Nie werde ich den Moment vergessen, als Gott mich rettete und in eine Gemeinde führte. Ich hatte von all dem ja keine Ahnung, ich bin ganz ohne Gott aufgewachsen. Das war alles neu. Nie werde ich vergessen, wie ich in diese Gemeinde kam, ihren Namen im Hinterkopf den ersten Gottesdienst miterlebte und sehr "hochnäsig" dachte: die brauchen echt Hilfe. Und Gott vergibt.

Veröffentlicht von: @magnus

"Es geht darum , Gott zu gehorchen ..... geht einfacher wenn man Rückendeckung von der Gemeindeleitung hat . Man kann sich noch so abstrampeln , wenn die Wege im Gebet nicht vorbereitet sind .
Habe einfach den Eindruck , das es daran hapern könnte .
Wäre toll, wenn Gott das von alleine macht . Aber ich muß das (er-)beten .
Gruß

Das hier verstehe ich nicht, das ergibt für mich keinen Sinn. Magst du noch mal drübersehen, ob du es vielleicht anders erklären könntest?

Mir fällt noch einer ein, den ich in einem anderen Zusammenhang mal gelesen habe: "Gott möchte nicht ohne uns wirken. Satan kann nicht ohne uns wirken." (Daniel Kolenda)

Möge Er uns immer in der Liebe leiten, die wir zu oft verlieren. Gelobt sei der Name des Herrn, der uns so sehr liebt, dass er seinen eigenen Sohn hergab für unsere - meine und deine - Errettung.

neubaugoere antworten
Deborah71
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mir fällt noch einer ein, den ich in einem anderen Zusammenhang mal gelesen habe: "Gott möchte nicht ohne uns wirken. Satan kann nicht ohne uns wirken." (Daniel Kolenda)

Cooler Spruch von Daniel Kolenda... und genau so ist es...

Ich hab da jetzt die Versuchung in der Wüste vor Augen... da wollte Satan sich das Recht verschaffen, durch Jesus zu wirken, die Verhältnisse umzukehren. Und so wie Jesus ihn abblitzen liess....das ist das Vorbild.

deborah71 antworten
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Hallo Neubaugoere

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nie werde ich den Moment vergessen, als Gott mich rettete und in eine Gemeinde führte. Ich hatte von all dem ja keine Ahnung, ich bin ganz ohne Gott aufgewachsen. Das war alles neu. Nie werde ich vergessen, wie ich in diese Gemeinde kam, ihren Namen im Hinterkopf den ersten Gottesdienst miterlebte und sehr "hochnäsig" dachte: die brauchen echt Hilfe. Und Gott vergibt.

Vielleicht war Dein Eindruck ja richtig das sie Hilfe brauchen . Ich denke das Du mehr Gaben hast als der Durchschnitt und wahrscheinlich mutiger bist als manch anderer . Sich dem "Trott" der Gemeinde anzupassen , naja , ob das das Richtige ist ? Natürlich soll man sich integrieren . Ich kenne Dich nicht deshalb kann ich nur vermuten das Du andere mitreißen kannst .

Ich habe in 1,5 km Entfernung eine freie Gemeinde die "im eigenen Saft" und der Tradition mit ein paar Mitgliedern dahindümpelt .
Ich war vor Jahren da , ganz kurz und sprach mit dem Pastor . Es ging um die Geistestaufe . Ich sagte ihm , wenn er dieses "Werkzeug" nicht annimmt seine Gemeinde sich mehr oder weniger rückwärts entwickeln wird . Danach brach der Kontakt ab .

Es geht hier nicht darum charismatisch zu werden , sondern dem hl. Geist mehr Raum zu geben , das er tuen kann was er will .

Ich denke Gott kann unseren Weg vorbereiten . Das betrifft vor allem das wir das tuen können was Gott tuen will .
Ein Beispiel was sich mir eingeprägt hat . Ein Evangelist war abends vor einer Evangelisation bei Freunden eingeladen , als der hl. Geist ihn aufforderte nach Hause zu gehen um zu beten . Er aber sagte , das kann ich nicht machen . Das wäre ein Affront gegen meinen Gastgeber . Er blieb .
Die Eva. am nächsten Tag entwickelte sich zu einem Desaster . Die Störungen durch ungebetene Gäste waren so stark , das er abbrechen mußte . So "souverän" ist Gott das er uns braucht um Dinge vorzubereiten .

Ich "kenne" Daniel Kolenda der Nachfolger von R. Bonnke . Beobachte was aus ihm wird , und behalte das Gute .
Gruß

Magnus

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @magnus

Vielleicht war Dein Eindruck ja richtig das sie Hilfe brauchen .

Das war kein "Eindruck", ich hatte mich über sie erhoben. Es ging und geht nicht darum, dass wir im Grunde ja alle täglich Hilfe brauchen. Es ging damals darum, dass ich vom Namen der Gemeinde ausging (Gospelgemeinde) und eben etwas erwartete: Gospel in Musik verpackt, Freude, Fröhlichkeit, Lachen, Tanzen ... was ich sah, waren langgezogene, eher traurige (andächtig fromme) Gesichter, während aus ihren Mündern Worte über Freude (ich bin so froh oder ich juble oder sowas) kamen. - Ich habe eher den Eindruck heute, dass ich mich damals über sie erhob. Ich hatte noch keine "demütigen Augen".

Veröffentlicht von: @magnus

Ich habe in 1,5 km Entfernung eine freie Gemeinde die "im eigenen Saft" und der Tradition mit ein paar Mitgliedern dahindümpelt .
Ich war vor Jahren da , ganz kurz und sprach mit dem Pastor . Es ging um die Geistestaufe . Ich sagte ihm , wenn er dieses "Werkzeug" nicht annimmt seine Gemeinde sich mehr oder weniger rückwärts entwickeln wird . Danach brach der Kontakt ab .

Wie lange kanntest du ihn oder die Gemeinde vorher (bevor du das zu ihm sagtest)?

Veröffentlicht von: @magnus

Ich denke Gott kann unseren Weg vorbereiten . Das betrifft vor allem das wir das tuen können was Gott tuen will .

Ich denke, dass es nur so geht: Gott bereitet unseren Weg, so wir uns auf ihm befinden. Er hat die guten Werke, die wir tun sollen, schon vorbereitet (vgl. Eph 2,10).

LG 😊
g😇ere

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Hallo Neubaugoere

Von Namen ( Gospel.... Forum ?? ) läßt Du Dich doch sonst nicht täuschen . Ich denke , Du hättest nach Deiner Schilderung ruhig mutiger sein können .
Meine erste Gemeinde war die biblische Glaubensgemeinde Stgt. , eine aufstrebende Gemeinde der ich viel zu verdanken habe .

Wie lange kanntest Du diese Gemeinde vorher ...?
Ich glaube da gehen unsere Vorgehensweisen sehr aus einander .
Du kannst wegen mir die Situation analysieren und Deine Meinung darüber bilden .

Ich für meinen Teil kann die geistliche Situation nie einschätzen bzw. weis ich nicht , wie Gott das sieht und wo er einhaken will .
Also , einfach den Weg gehen , den Gott vorbereitet hat - wie ein Schaf . In diesen scheinbar harmlosen Worten ist soviel Sprengstoff das man klar trennen kann , wer Jesus folgen will und wer nicht .

Gruß

Magnus

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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lieber Magnus,

auch ich kenne das Gospelforum in Stuttgart, war da auch schon. War

aber auch eher skeptisch.........................................................................

Vor zwei Jahren bekam ich auf dem Fahrrad einen Schlaganfall, und flog vom Fahrrad. Einige Menschen standen um mich herum....................

Dann kam ein junger schwarzer Mann, und rief sofort einen Krankenwagen an, das war meine Rettung.

Dann brachte er das Fahrrad nach Hause zu meiner Frau. Er erzählte ihr von meinem Unfall, und das er vom Gospelforum Stuttgart komme. Und das er den Eindruck gehabt hätte, er müsste irgendwie heute früher los fahren, um einen Menschen zu retten. Und dieser Mensch war echt ich.

Das hat mich zutiefst beschämt, echt. Seither weiß ich, oh ich habe falsch gerichtet........ich habe kein Recht zu richten oder zu verurteilen. Das kann allein nur Gott.

liebe Grüße an dich,

Frederick

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo Frederick2

Da bleibt einem ein bißchen die Luft weg bei Deiner Geschichte .
DANK SEI GOTT !!! und dem der sich Gott zur Verfügung gestellt hat .

Im Gospelforum wird der Umgang mit geistlichen Eindrücken gelehrt .
Deshalb ist der Umgang damit auch normaler und natürlicher .

Es ist aber nicht alles Gold was glänzt im GF . Ich empfehle eine gewisse Distanz das sie einem nicht die Freiheit nehmen können und man mitgezogen wird .

Das GF ( ich wohne 300 km entfernt ) ist mittlerweiler , wie soll ich sagen , mir von Gott auf`s Herz gelegt worden .

Gruß

Magnus

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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Hey 😊

Veröffentlicht von: @magnus

Wie lange kanntest Du diese Gemeinde vorher ...?
Ich glaube da gehen unsere Vorgehensweisen sehr aus einander .
Du kannst wegen mir die Situation analysieren und Deine Meinung darüber bilden .

Gar nicht. Das war der erste Besuch einer Gemeinde überhaupt in meinem Leben, nachdem mir Gott begegnet ist.

Veröffentlicht von: @magnus

Ich für meinen Teil kann die geistliche Situation nie einschätzen bzw. weis ich nicht , wie Gott das sieht und wo er einhaken will .

Gott lebt, ist nicht tot, und redet eben auch heute noch. Du könntest es erfragen und so mit ihm enger zusammenwachsen in eurer Beziehung.

Grüßle
g😇ere

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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Veröffentlicht von: @opastefan

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bewusst und ernsthaft Jesus nachfolgt, mit ihm im Gespräch ist, und sich trotzdem von Gemeinde fernhält. Das passt einfach nicht zusammen und ist nicht biblisch. Es ist ein Zeichen, dass man sich nicht unter- und einordnen will.

Der Ansicht bin ich auch.

neubaugoere antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Nach deiner Methode wirst du niemals eine Gemeinde finden.

Das sehe ich auch so.

ungehorsam antworten


Anonymous
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Hallo

Falls meine Annahme stimmt , das ich meinen Teil getan habe um andere " in Christus " zu unterstützen , und selbige nicht ihren Teil des Wortes getan haben und ich deshalb in eine ausweglose Situation gekommen bin , wird Gott mich "retten" .
Gruß

Magnus

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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Du weißt also nicht sicher, ob du gerettet bist?

neubaugoere antworten
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(@Anonymous)
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Hallo Neubaugoere

Retten heißt hier , das ich nicht durch die Umstände in die Sch... komme . Mein Leben wie das einer Schildkröte auf dem Rücken oder gar Sysiphus wird .

Mich entweder für meine demente Mutter entscheiden muß oder mein Berufsleben den Bach runter geht .

So sieht es im Augenblick aus wenn sie mir wie ein Kleinkind den Schlaf raubt oder sie mir andauernd über starke Schmerzen im Unterleib klagt deren Ursache man nicht kennt , und das seit bald 4 Jahren - nur das durch die Demenz die Schmerzen für sie jeden Tag neu sind - sie aber einem vorjammert ( zu recht ) das das Leben keinen Sinn mehr macht auch wegen des negativen Einflußes meines Vaters .

Ich kann mir natürlich vorstellen / wünschen was und wie sich was ändern könnte .
Ich habe den Eindruck hier wie Sysihus zu beten und ich weis ehrlich nicht warum ich den Eindruck habe , das die meistens Gebete zwar irgendwie ankommen aber wie durch "ein schwarzes Loch" neutralisiert werden .

Eine Theorie meiner Seite ist das Verantwortungsprinzip vor Gott in der Ehe , das meinem Vater gestattet "seine Hand" über Mama zu halten und alles abblockt - rein Hypothetisch .
Gruß

Magnus

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Wenn die Verantwortung von "der anderen Seite" nicht getragen wird wird Gott dieses "Verantwortungsverhältnis" früher oder später auflösen müßen . Wenn der "Gegenpart" sein Ding dreht und nicht Gottes Ding sieht Gott keine Verantwortung mehr darin das zu unterstützen .
Er wird den verantwortlich agierenden Part für andere Dinge von dieser Verantwortung freisetzen .

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Ich glaube, wir zwei reden jeder von was anderem.

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Ist nicht schlimm , Gott schaut in die Herzen und wir hoffen , das ihm das gefällt was er da sieht .

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liebe Neubaugoere,

wenn zwei Menschen schon aneinander vorbei reden, wie soll das erst in der Gemeinde gehen.....................................................................

Eigentlich eine ganz einfache Aufforderung. Wir sollen uns gegenseitig helfen......................

Nicht um Menschen zu beeindrucken, sondern aus Liebe zu Gott/Christus. Wenn wir uns gegenseitig helfen, jeder mit dem, was er am Besten kann, dann wäre damit allen geholfen......

Jesus zeigt uns, wie das gehen soll. ER fordert uns auf, uns auch einmal zu beugen, auch den anderen Menschen stehen zu lassen.

Mir geht es aber auch manchmal so, ich versuche mich auch zu beugen, habe aber nicht immer den anderen Menschen im Blick, sondern mich selbst und meine Ehre, das ich gesehen werde, was für ein toller Kerl ich doch bin.

So gebe ich mich scheinheilig und liebevoll, doch nicht echt.

Vieles zu fromme Verhalten entspricht unserer Unsicherheit. Wenn Gott/Christus nicht mehr die wichtigste Person in meinem Leben ist, sondern meine guten Taten und Leistungen, dann folge ich nicht mehr Gott nach, sondern mir selbst.

Jesus sagt es, das Wichtigste ist Gott zu lieben, mich selbst annehmen und lieben, und aus dieser Liebe, uns selbst.

Wenn ich diese Reihenfolge nicht einhalte, werde ich selbst zum Pharisäer und Heuchler. Das ist die Wahrheit, aber die Wahrheit kann uns auch frei machen.

Gott nicht mehr aus unsrem Blick verlieren, mir nichts mehr auf meine "frommen" Leistungen etwas einbilden. Nur GOTT hat Anspruch auf Titel wie Meister, Vater, Lehrer,

Wir sind Geschwister, dürfen auch mal die Toiletten putzen, in und durch Gottes Liebe, für die anderen Menschen.
Das wertet uns nicht ab, denn der Mensch, der sich durch Gott, und in Gott beugen kann, den wird auch Gott erhöhen.
Das hat jetzt nichts mit Leistungsdenken, sondern mit Liebe zu tun.

liebe Grüße an dich,

Frederick

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https://www.youtube.com/watch?v=CNvXcFtDnnM&list=RDCNvXcFtDnnM&start_radio=1

...sich gegenseitig helfen kann uns frei machen. Meinen Stolz los lassen.

das Einzigste was Gott von uns möchte ist Liebe.. Jeder Mensch auf der

Erde sucht Liebe und Annahme. Und wenn ein Mensch das bei uns

Christen findet, brauchen wir gar nicht mehr so viel zu reden..........

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