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ich muss bei Null beginnen

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

und könnte Hilfe gebrauchen beim Recherchieren.

Ich hab mir in den letzten Jahren zu wenig Zeit genommen für die Bibel, in die Gemeinde ging ich gar nicht mehr ( Lockdown usw )

Jetzt bin ich am 1.Mai auch noch umgezogen und müsste eine neue Gemeinde finden, aber fühle mich gar nicht dazu bereit, so vieles in mir hat sich verwässert, oder wie ich das ausdrücken soll.

Oft hab ich einfach übernommen was gepredigt wurde, das will ich nicht mehr, ich möchte mich selber auf die Suche machen und muss am Anfang beginnen woher die biblischen Schriften kommen, denn ich habe mein Vertrauen in die Prediger verloren, so vieles empfand ich nur noch als Manipulation.

Jetzt weis ich grad nicht weiter, wo soll ich suchen um nicht einfach wieder im selben Fahrwasser zu schwimmen.

Ich fühle eine so grosse Sehnsucht nach Jesus und seinem Weg, seiner Wahrheit, ich möchte verstehen und weis nicht viel, ausser, dass ich es so wie es jetzt ist, nicht mehr will.

Für ein paar Impulse, Links, Tipps, wäre ich sehr dankbar.

Ich zweifle nicht an Jesus Christus, aber an all den Übersetzungen und Auslegungen, an Predigern und Glaubensgeschwistern.

Antwort
275 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Mein Rat wäre, dass du vor der Bibellese den Heiligen Geist bittest, dich zu lehren.

Mein zweiter Rat wäre, dass du Gott bittest, dir zu zeigen, in welche Gemeinde du gehen sollst. Wir Christen sind zur Gemeinschaft berufen. Wo zwei oder drei zusammenkommen in seinem Namen, da ist ER mitten unter uns. Besuche innerhalb deiner Gemeinde einen Hauskreis. Dort hast du Gelegenheit, dich mit anderen über Bibelstellen auszutauschenoderauch Fragen zu stellen, wenn Du etwas nicht verstehst oder dir etwas auffällt.

Vielleicht ist es nötig, mehrere Gemeinden zu besuchen, bis Gott dir dein "Zuhause" zeigt. So war es jedenfalls bei mir.

Bitte werde nicht zum Eigenbrötler. Wir Christen brauchen die Gemeinschaft auch zur gegenseitigen Unterstützung und Auferbauung, als Trost und gegenseitigen Hilfe.

herbstrose antworten
15 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und die Bibel ?
ich denke, dass ich erst dem Inhalt der Bibel vertrauen sollte und das kann ich zur Zeit nicht mehr, ich muss mich auf die Suche machen woher die Texte stammen, in welcher Sprache sie waren und wie viel nach Gutdünken oder gar falsch übersetzt wurde und ich weis nicht wo beginnen.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Mein Rat wäre, dass du vor der Bibellese den Heiligen Geist bittest, dich zu lehren.

das habe ich eigentlich immer getan, dass heisst nein, ich habe Jesus gebeten mich zu führen, an der Hand zu nehmen, vielleicht
ist der hl. Geist aber zuständig, aber genau dieses verstehen wollen hat mich dahin geführt wo ich jetzt bin, ich muss selber verstehen, nichts mehr übernehmen, nur weil es gesagt und gelehrt wird.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Mein zweiter Rat wäre, dass du Gott bittest, dir zu zeigen, in welche Gemeinde du gehen sollst.

ich spüre Widerstand in eine Gemeinde zu gehen und als ich mal in eine, einfach zufällig weil ich da vorbei kam, hinein ging, hab ich ne Stunde lang nur geheult, das war mir etwas peinlich.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Besuche innerhalb deiner Gemeinde einen Hauskreis.

ich war in einem im Hauskreis, die Leiterin hat auch einfach alles wörtlich genommen und ich fühlte einfach da stimmt was nicht..
Ich hatte mal ein Jahr lang ein Bibelstudium gemacht, aber alles erschien mir so auswendig gelernt, ich möchte es spüren, ich hab da nichts gespürt, nur gelernt.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Vielleicht ist es nötig, mehrere Gemeinden zu besuchen, bis Gott dir dein "Zuhause" zeigt. So war es jedenfalls bei mir.

ja das werde ich wohl versuchen, hab aber wieder etwas Angst vor Manipulationen.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Dort hast du Gelegenheit, dich mit anderen über Bibelstellen auszutauschen oder auch Fragen zu stellen, wenn Du etwas nicht verstehst oder dir etwas auffällt.

das würde bedeuten, dass die Hauskreisleiterin die richtige Antwort hat, das aber bezweifle ich, da hab ich einfach zu viel gesehen.
Ich möchte nicht einfach etwas übernehmen was gelehrt wird.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Bitte werde nicht zum Eigenbrötler.

naja, das bin ich bereits, von daher kanns nur besser werden. 😀

Ich werde darüber schlafen und weiterhin nach Führung bitten, vielleicht bin ich da auch in ein Loch gefallen durch den ganzen Lockdown, das wiegt irgendwie schwer,
danke dir für deine Antwort.😊

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wie ich schon schrieb: bitte den Heiligen Geist, dass er dich anleitet. Die Bibel ist Gottes Wort. Wenn du Gottes vertraust, kannst du auch seinem Wort vertrauen.

Auch hier ist dringend Gemeinschaft mit anderen Gläubigen angesagt. Wenn du siehst, wie andere im Vertrauen auf Gott und sein Wort leben, wäre das ein Vorbild für dich.

Vielleicht wäre es gut, mit einem Buch im neuen Testament zu beginnen. Der Römerbrief z.B. erzählt davon, was Jesus alles für uns tat. Aus Gnade.

herbstrose antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @andyra

das würde bedeuten, dass die Hauskreisleiterin die richtige Antwort hat,

Nein. Weder du noch die HK-Leiterin noch der Prediger noch sonst jemand hat allein die richtige Erkenntnis gepachtet.

Es geht gar nicht darum, die richtige Erkenntnis zu finden. Es geht darum, mit Gott in Beziehung zu leben.

Beobachte doch mal Beziehungen um dich herum. Andere Familien, Freunde, Kollegen usw. Keine ist wie die andere. So ist auch keine Gottesbeziehung wie die andere. Nur da meinen wir, wir könnten alles über einen Kamm scheren, es gäbe die exakte Erkenntnis/Bibelauslegung usw.

Und so wie zwei Menschen in Beziehung ja auch nicht allein dastehen, sondern wiederum in ein Netz von Beziehungen eingebunden sind, so ist auch unsere Beziehung zu Gott nicht isoliert zu betrachten, sondern immer eingebunden in ein Netz anderer Beziehungen. Z.B. in der Gemeinde, in einem Hauskreis usw.

Wenn die Gemeinde, in der du bisher warst, nicht (mehr) zu dir passt, dann fang doch mal an, dich in deiner Umgebung umzuschauen nach anderen Gemeinden. Geh mal in andere Gottesdienste, schau dir an, wie andere Gemeinde das Gemeindeleben gestalten und wo du dich wohl fühlst. Es muss nicht alles perfekt passen (das findet man nie) - aber ein bisschen sollte es schon passen.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

"Satz" des Tages (für mich)

Veröffentlicht von: @tineli

Es geht gar nicht darum, die richtige Erkenntnis zu finden. Es geht darum, mit Gott in Beziehung zu leben.

🥰

Thx

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tineli

Es geht gar nicht darum, die richtige Erkenntnis zu finden. Es geht darum, mit Gott in Beziehung zu leben.

das klingt so einfach, dann hab ich gar kein Problem, ich bilde sie mir nur ein, weil ich Erwartungen an mich habe, die ich nicht haben muss.

Veröffentlicht von: @tineli

Beobachte doch mal Beziehungen um dich herum. Andere Familien, Freunde, Kollegen usw. Keine ist wie die andere.

doch, sind alle mehr oder weniger gleich, alle haben dieselben Sorgen, Wünsche usw

Veröffentlicht von: @tineli

Geh mal in andere Gottesdienste, schau dir an, wie andere Gemeinde das Gemeindeleben gestalten und wo du dich wohl fühlst.

ja vielleicht werde ich das tun.

Anonymous antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @andyra

das klingt so einfach, dann hab ich gar kein Problem, ich bilde sie mir nur ein, weil ich Erwartungen an mich habe, die ich nicht haben muss.

Vielleicht ist das die Lösung?

Veröffentlicht von: @andyra

doch, sind alle mehr oder weniger gleich, alle haben dieselben Sorgen, Wünsche usw

Ja, stimmt, es gibt Übereinstimmungen. Aber es ist auch immer irgendwas anders. Ich hab 4 Kinder, und zu keinem dieser Kinder die gleiche Beziehung. Weil die Kinder unterschiedlich sind.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15903
Veröffentlicht von: @andyra

und als ich mal in eine, einfach zufällig weil ich da vorbei kam, hinein ging, hab ich ne Stunde lang nur geheult, das war mir etwas peinlich.

klar ist einem das peinlich.... ich habe ähnliches erlebt...und nicht nur einmal....... und dann begriffen, dass da der Heilige Geist am Werk war und die Gegenwart Seiner/Jesu Liebe ganz viel Schmerz aus mir heraus hat fliessen lassen.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865
Veröffentlicht von: @andyra

ich denke, dass ich erst dem Inhalt der Bibel vertrauen sollte und das kann ich zur Zeit nicht mehr, ich muss mich auf die Suche machen woher die Texte stammen, in welcher Sprache sie waren und wie viel nach Gutdünken oder gar falsch übersetzt wurde und ich weis nicht wo beginnen.

Ich hab bei diesen Worten drüber nachgedacht, wie die Jünger reagiert haben, als Jesus sie aufforderte, ihm nachzufolgen. Die haben nicht erst mal einen Stuhlkreis gemacht, ein Rabbi hinzugebeten, der die alten Schriften durchpflügt und mit ihnen beratschlägt, ob man diesem Jesus wirklich nachfolgen kann 😊 Die sind einfach aufgestanden und gegangen. Nach 3 Jahren, in denen sie nichts anderes getan haben als Jesus zu begleiten waren sie in der Lage, Gemeinden zu gründen, zu taufen, Wunder zu tun, Gemeinden zu leiten und für ihren Glauben zu sterben.

Vielleicht ist Dein Weg logisch, aber zu kompliziert. Vielleicht möchte Jesus einfach nur mit Dir Gemeinschaft haben und das andere findet sich von selbst.

Das heißt: sein Wort kennenlernen in der Übersetzung, die Dein Herz berührt, beten, lauschen, eine Gruppe finden, bei der Du geistlich gut aufgehoben bist und darauf vertrauen, dass Gott Dich nicht in die Irre laufen lässt

Ich wünsche Dir alles Gute.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich hab bei diesen Worten drüber nachgedacht, wie die Jünger reagiert haben, als Jesus sie aufforderte, ihm nachzufolgen. Die haben nicht erst mal einen Stuhlkreis gemacht, ein Rabbi hinzugebeten, der die alten Schriften durchpflügt und mit ihnen beratschlägt, ob man diesem Jesus wirklich nachfolgen kann 😊 Die sind einfach aufgestanden und gegangen.

wohl wahr, ich weis nicht ob dieser Vergleich glücklich gewählt ist, auch wenn du recht hast und wenn Jesus wieder kommt, hoffe ich genauso einfach aufzustehen und mit zu gehen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Vielleicht ist Dein Weg logisch, aber zu kompliziert.

ja es scheint ich mag es kompliziert, manches ist mir vielleicht einfach zu einfach.. 😀

Veröffentlicht von: @tristesse

Das heißt: sein Wort kennenlernen in der Übersetzung,

was meinst du mit Übersetzung, welche Übersetzung?

Veröffentlicht von: @tristesse

die Dein Herz berührt, beten, lauschen, eine Gruppe finden, bei der Du geistlich gut aufgehoben bist und darauf vertrauen, dass Gott Dich nicht in die Irre laufen lässt

ja, das wünsche ich mir, danke für deinen Impuls.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865
Veröffentlicht von: @andyra

wohl wahr, ich weis nicht ob dieser Vergleich glücklich gewählt ist, auch wenn du recht hast und wenn Jesus wieder kommt, hoffe ich genauso einfach aufzustehen und mit zu gehen.

Nun, ich sprach da nicht von der Ewigkeit, sondern schon vom Leben hier auf der Erde 😊

Veröffentlicht von: @andyra

ja es scheint ich mag es kompliziert, manches ist mir vielleicht einfach zu einfach.. 😀

Warum hast Du dann den Thread aufgemacht, wenn Du es gern kompliziert hast 🤨

Veröffentlicht von: @andyra

was meinst du mit Übersetzung, welche Übersetzung?

Es gibt ja verschiedene Übersetzungen, bzw. Übertragungen. Elberfelder, Luther, HfA, etc.

Veröffentlicht von: @andyra

ja, das wünsche ich mir, danke für deinen Impuls.

Gern geschehen und Gruß von einer, die es sich auch manchmal sehr kompliziert macht 😉

tristesse antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1685
Veröffentlicht von: @andyra

ich muss mich auf die Suche machen woher die Texte stammen, in welcher Sprache sie waren und wie viel nach Gutdünken oder gar falsch übersetzt wurde und ich weis nicht wo beginnen.

Sehr empfehlenswert: Assaf Zeevi, Lass das Land erzählen, 2021

Und die Bücher von Guido Baltes, der sich auch viel mit Sprache, Geschichte, Überlieferungsgeschichte, Archäologie usw. beschäftigt. Alles gut lesbar.

jeddie-x antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Super, auf YouTube gefunden

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Sehr empfehlenswert: Assaf Zeevi, Lass das Land erzählen, 2021

Danke dir, ich hab ihn auf YouTube gefunden und werde mir heut Abend mal anhören was er zu sagen hat.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

Guido Baltes,

auch ihn gibt es kostenlos auf YouTube, ach ich liebe das Internet, manches ist so einfach damit.

Anonymous antworten
Jimmy
(@jimmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 142

Die Bibel darf man auch kritisch lesen, aber nicht hyperkritisch!

Veröffentlicht von: @andyra

viel nach Gutdünken oder gar falsch übersetzt wurde

Das mit den Übersetzungen ist ein Detailproblem. Es gibt da eher wenige große Fehler.

Veröffentlicht von: @andyra

ich muss mich auf die Suche machen woher die Texte stammen, i

Als Theologe weiß ich um die bibelkritische Forschung der letzten 500 Jahre. Schon in der Reformationszeit war klar, dass Mose nicht die kompletten fünf Bücher Mose geschrieben haben kann, sonst hätte er ja auch über seinen Tod geschrieben.
Seit knapp 200 Jahren meint die wiss. Forschung, die atl. Bücher seien viel später aufgeschrieben als die Zeit über die berichtet wird. R. Werner meint, dass auch zu Moses Zeit schon einige einzelne Geschichten aufgeschrieben worden sein können, da es schon Schrift gab. - Es behauptet auch keiner, dass die Bibel vom Himmel gefallen wäre oder direkt von Gott diktiert wäre, wie es im Islam für den Koran behauptet wird. Die Bibel wurde von vielen Menschen geschrieben in verschiedenen Jahrhunderten. Im Alten Testament wurden die Namen der Schreiber meistens gar nicht erwähnt (bei Jeremia gab es den Schreiber "Baruch"). Aber z. B. die Psalmen sind "für David " nicht "von David" geschrieben, wie man das hebr. "le David" übersetzen sollte.
Man muss andererseits auch nicht alle Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung "glauben", denn es gibt bzw,. gab auch da viele extreme Übertreibungen, als ob gar nichts historisch wahr wäre in der Bibel. Das ist aber sicher falsch. In verschiedenen Punkten ist die Forschung inzwischen schon wieder zurück gerudert.

Wir glauben nicht an die Bibel sondern an Jesus Christus.
Trotzdem bietet die Bibel die wesentlichen Informationen über den jüdischen und den christlichen Glauben.

Auch beim NT berichten die 27 Schriften vieles aus dem Leben Jesu, was ein ernsthafter Historiker als historisch hochwahrscheinlich einstufen muss (vgl. John Dickson, Jesus- a short Life). Andererseits sind die Wundergeschichten einschließlich der Auferstehung Jesu nicht von vorneherein historisch glaubwürdig, weil es naturgemäß keine historische Paralellen gibt, weil sie historisch einmalig sind.
Klar, es gibt historisch viele Indizien für die Auferstehung (man vergleiche die Vorträge des Historikers Jürgen Spiess dazu), aber sie ist historisch nicht direkt greifbar. Irgendwo fängt da - wie bei jeder Religion - der Glaube oder der Unglaube an.

Soweit für heute.

Gruß, Jimmy

jimmy antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39
Veröffentlicht von: @jimmy

Wir glauben nicht an die Bibel sondern an Jesus Christus.

Mir geht es ebenso. Gerade deswegen mache ich einen riesigen Unterschied zwischen der Bibel und den Worten Jesu. Es gibt Bibeln, in denen die Worte Jesu in rot dargestellt sind.

Veröffentlicht von: @jimmy

Trotzdem bietet die Bibel die wesentlichen Informationen über den jüdischen und den christlichen Glauben.

Nicht mehr und nicht weniger.

suminoto antworten
sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Was die Bibeltexte angeht, rate ich dir, das Johannesevangelium zu lesen. Das Neue Testament ist im Original auf griechisch verfasst worden.
Ich lese es in der Luther-Übersetzung. Aber genauso kannst du eine andere Übersetzung wählen, wie z. B. die Einheitsübersetzung oder Zürcher-Übersetzung oder andere. Das Johannes-Evangelium bringt uns viel von der Liebe Gottes und der Liebe Jesu herüber. Du kannst natürlich einfach im Matthäus-Evangelium oder mit eins der anderen Evangelien anfangen zu lesen. Und, wie hier schon erwähnt, mit der Bitte, dass der
Heilige Geist dir die Schrift aufschließt.
Wenn du in den Psalmen im Alten Testament liest (ursprünglich auf hebräisch geschrieben), ist das auch oft tröstend und hilfreich, da z. B. König David oft in Bedrängnis war, gelitten hat - und dann wieder für seine Rettung Gott gedankt hat.
Ich wünsche dir, dass du die Bibelabschnitte findest, die dir helfen und wieder mehr christliche Gemeinschaft in deinem Leben.
Lieben Gruß

sa-br antworten


Yaeli
Beiträge : 308

Du musst nicht bei Null beginnen. Es war nicht alles wertlos, was dich irgendwann mal dazu bewegt hat, zu glauben.

Als ich an solch einem Punkt war, an dem ich glaubte, mein ganzes Glaubensgerüst sei nichts mehr wert, fiel mir auf, dass es trotzdem Dinge gab, die mich dazu bewegen, den Glauben nicht aufzugeben.

Auch bei dir meine ich zu erkennen, dass es solche Dinge gab ... deswegen:

Veröffentlicht von: @andyra

Ich fühle eine so grosse Sehnsucht nach Jesus und seinem Weg, seiner Wahrheit, ich möchte verstehen und weis nicht viel, ausser, dass ich es so wie es jetzt ist, nicht mehr will.

Ich habe damals eine "Liste" gemácht, in der ich Dinge, die ich wegwerfen kann, dem gegenübergestellt habe, was ich wirklich selbst erlebt habe.

Sehnsucht nach Jesus ist ein wichtiger Grundstein, auf den man bauen kann. Darum möchte ich dir empfehlen, erst einmal alles, was du empfindest, Jesus zu sagen, ihn fragen und bitten, dass er es dir einen Weg zeigt, so dass du es auch verstehst.

Weil Gott versprochen hat, zu antworten, wenn man ihn sucht (5.Mose 4:29 ), kannst du ihm vertrauen, dass dann Antworten, die schlüssig erscheinen, auch von ihm gesteuert sind.

So hat das zumindest bei mir geklappt, dass ich nicht nur glaubte, weil es mir so beigebracht wurde, sondern weil ich es selbst spüren konnte, wie Gott mich berührt hat und neue Gedanken mit Antrieb gab. Das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen ... aber mit ganz winzigen Schritten, einem kleinen Licht im Dunkeln ist ein guter Anfang gemacht, worauf man bauen kann.

yaeli antworten
15 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Toller Beitrag
Liebe Yaeli,
genau das hätte ich auch gesagt, nur nicht so treffend und so auf den Punkt gebracht 😊

Grün dafür.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

das mach ich jetzt gleich
und gehe in die Stille.

Veröffentlicht von: @yaeli

Als ich an solch einem Punkt war, an dem ich glaubte, mein ganzes Glaubensgerüst sei nichts mehr wert, fiel mir auf, dass es trotzdem Dinge gab, die mich dazu bewegen, den Glauben nicht aufzugeben.

also der Glaube an Jesus Christus an sich, den empfinde ich als unerschütterlich, nur das ganze drumherum kommt mir nur noch seltsam vor, wenn ich zurück schaue.

Veröffentlicht von: @yaeli

Ich habe damals eine "Liste" gemácht, in der ich Dinge, die ich wegwerfen kann, dem gegenübergestellt habe, was ich wirklich selbst erlebt habe.

das könnte ich machen, irgendwie hab ich das unbewusst bereits gemacht und ich hab die Gemeinden und Glaubensgeschwister entsorgt, klingt doof, ich weis, ich vertraue den Menschen einfach nicht mehr.
Ich hab sehr viel mit Gott erlebt, das könnte ich höchstens in Frage stellen, dass ein Engel mich geführt und behütet hat, auch wenn das Schicksal mal zugeschlagen hat, ich hab mich nie alleine gefühlt, sondern immer behütet und geführt, ob das jetzt Gott höchstpersönlich war, oder seine Helfer, aber das stellt sich mir nicht als Frage.

Veröffentlicht von: @yaeli

So hat das zumindest bei mir geklappt, dass ich nicht nur glaubte, weil es mir so beigebracht wurde, sondern weil ich es selbst spüren konnte, wie Gott mich berührt hat und neue Gedanken mit Antrieb gab.

das klingt gut.

Veröffentlicht von: @yaeli

Darum möchte ich dir empfehlen, erst einmal alles, was du empfindest, Jesus zu sagen, ihn fragen und bitten, dass er es dir einen Weg zeigt, so dass du es auch verstehst.

das werde ich jetzt gleich tun und geh in die stille Zeit.
Es fühlt sich nun doch gut an, bin froh, dass ich es hier ausgesprochen habe.

Veröffentlicht von: @yaeli

aber mit ganz winzigen Schritten, einem kleinen Licht im Dunkeln ist ein guter Anfang gemacht, worauf man bauen kann.

das macht mir Mut, danke dir.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Noch eine Ergänzung
Manchmal ist es auch wichtig, dass ich mir ins Gedächtnis rufe, wer ich in Gottes Augen bin, nämlich sein geliebtes Kind.

Google mal nach "Liebesbrief des Vaters". Ich kann die Webseite nur leider nicht verlinken, das lässt die Technik hier nicht zu. Der "Liebesbrief des Vaters" ist eine Auflistung von Bibelstellen, die Auskunft darüber geben, wie Gott dich sieht.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

geliebtes Kind Gottes
Danke, dieser Satz

Veröffentlicht von: @herbstrose

Manchmal ist es auch wichtig, dass ich mir ins Gedächtnis rufe, wer ich in Gottes Augen bin, nämlich sein geliebtes Kind.

hat mich sehr berührt.

Veröffentlicht von: @herbstrose

"Liebesbrief des Vaters".

den kenne ich gut und als ich mal die Bibelstellen dazu nachgeschlagen habe, bemerkte ich, dass er das nicht einfach zu mir sagt, da sind Sachen dabei, die quer durch die Bibel zitiert sind, das wurde von Menschen so zusammengestellt.

Beispiel:
Jeremja 1,4-5 ..da geht es um Jeremias Berufung.

https://www.youtube.com/watch?v=afpiKvosx-Y

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

den kenne ich gut und als ich mal die Bibelstellen dazu nachgeschlagen habe, bemerkte ich, dass er das nicht einfach zu mir sagt, da sind Sachen dabei, die quer durch die Bibel zitiert sind, das wurde von Menschen so zusammengestellt.

Das mag gut sein, dass da nicht alles für dich passt. Das darfst du dann auch getrost überlesen.

Ich hab mir eine PDF auf den Bildschirm gelegt. Jedes Mal, wenn ich sie öffne, sprechen mich andere Sachen an.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich hab mir eine PDF auf den Bildschirm gelegt. Jedes Mal, wenn ich sie öffne, sprechen mich andere Sachen an.

was ist das denn für ein Dings.?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ds ist ein gängiges Dateiformat.

herbstrose antworten
Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 308
Veröffentlicht von: @andyra

ich hab die Gemeinden und Glaubensgeschwister entsorgt, klingt doof, ich weis, ich vertraue den Menschen einfach nicht mehr.

Das ist gar nicht so doof, wie es vielleicht für manche Leser klingt. Ich denke sogar, dass es nötig ist, das Vertrauen (Verlassen) auf Menschen mal ganz loszulassen. Es ist ja nicht so, dass du dich jetzt nur noch auf dich selbst verlässt, und keinen Rat mehr zulässt (wie man auch hier in diesem Thread erkennen kann). Du setzt dein ganzes Vertrauen
auf Gott/Jesus ... mehr braucht es eigentlich auch nicht.

Dann kann es passieren, dass ein Mensch etwas sagt, das dich direkt ins Herz trifft. Du spürst, dass die Antwort auf deine Fragen passt, und nimmst das Gesagte in dich auf ... deshalb, weil du dadurch von Gott berührt weißt ... nicht, weil der Mensch so verlässlich ist.

Ich denke, wenn Menschen dir Botschaften von Gott vermitteln, dann spürst du es auch, wenn du mit ihm lebst. Du musst eigentlich auf keinen Menschen vertrauen, nur weil dieser irgendeinen höheren Rang in christlichen Kreisen hat. Aber du kannst Gott vertrauen, dass er dir die Menschen im richtigen Moment in den Weg schickt, mit Worten und Taten, die dir auf deinem Weg helfen.

yaeli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Übersetzungsfehler in der Bibel
ich hab mir gestern Zeit genommen und bin eingeschlafen, dann bin ich heute Mittag in den Wald und wollte still in mich hören und wurde von einer Bremse verfolgt, sie hat mich dreimal gestochen..

Veröffentlicht von: @yaeli

Du setzt dein ganzes Vertrauen
auf Gott/Jesus ... mehr braucht es eigentlich auch nicht.

genau, was will ich denn mehr, es heisst halt immer, man solle nicht allein bleiben im Glauben, könnte sein, dass ich dadurch im Hamsterrad drehe und mir viel zu viele Gedanken mache.

Veröffentlicht von: @yaeli

Du musst eigentlich auf keinen Menschen vertrauen, nur weil dieser irgendeinen höheren Rang in christlichen Kreisen hat. Aber du kannst Gott vertrauen, dass er dir die Menschen im richtigen Moment in den Weg schickt, mit Worten und Taten, die dir auf deinem Weg helfen.

danke ja, das ist wahr, so vieles, was hier als Antworten geschrieben wurde ist so klar und einfach und doch ist da etwas in mir, das nach Prüfen sucht, die Bibel ist voller kleiner Übersetzungsfehler und wenn die im kleinen sind, dann will ich verstehen weshalb.

Veröffentlicht von: @yaeli

Ich denke, wenn Menschen dir Botschaften von Gott vermitteln, dann spürst du es auch, wenn du mit ihm lebst.

wenn ich mit Gott lebe, dann spüre ich es und sonst lebe ich nicht mit Gott, das ist so ein Satz der mir Druck macht.

Anonymous antworten
Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 308
Veröffentlicht von: @andyra

wenn ich mit Gott lebe, dann spüre ich es und sonst lebe ich nicht mit Gott, das ist so ein Satz der mir Druck macht.

Das habe ich so nicht geschrieben. Und genau da sehe ich das Problem bei vielen Menschen bei Botschaften aus der Bibel. Wenn Jesus sagt, wer zu mir kommt, den werde ich nicht herausstoßen, dann setzen viele Leser da gleich einen Umkehrschluß voraus: wenn du nicht kommst, dann würde dich Gott verwerfen. Das hat Jesus aber nicht gesagt.

Und ich habe auch nur gesagt, dass du es spürst, wenn du mit Gott lebst ... nicht, dass wenn du nichts spürst, das ein zeichen sei, dass du nicht mit Gott lebst.

Für mich bedeutet das Leben mit Gott ganz einfach, dass ich mit seiner Gegenwart rechne ... egal wo ich mich befinde, und was ich mache. Er ist da. Das verstehe ich schon eine lange Zeit so, und inzwischen ist es ganz selbstverständlich, dass ich überall, wo ich bin, mit Gott rede, wenn mir irgendwas einfällt, worüber ich reden möchte... ich sag es ihm einfach, und lebe ... so, wie es in dem Moment gerade angesagt ist.

Vor mehreren Jahren habe ich mal den Text in Johannes Kapitel 15, 1-10 gelesen. Und irgendwie dachte ich darüber nach, dass es ja eigentlich ganz einfach wäre, mit Gott zu leben ... so wie ich es schon länger tue ... einfach damit rechnen, dass er bei mir ist .. sogar in mir. Zur Sicherheit habe ich Gott noch gebeten, dass er mir zeigt, wenn ich falsch liege. Dabei fielen mir auch noch etliche anderen Dinge ein, die ich Gott sagte, und worum ich bat.
Eine halbe Stunde nach diesem Gebet hat Gott mir ganz deutlich eine von den Bitten erfüllt. Es ging dabei nicht um etwas, das zufällig geschehen konnte. Es war für mich deutlich eine Antwort von Gott ... und zusätzlich vermittelte mir diese Erhörung des Gebets in der einen Sache, dass Gott mir zeigte, dass es gut so ist, wie ich mir Leben mit ihm verstehe.

Das ist die Art, die Gott auch oft zu mir redet, weil er weiß, dass ich diese Botschaften verstehe. Ich lebe also einfach mein Leben so, wie ich es für schlüssig empfinde, und rechne damit, dass er immer da ist, mich nie loslässt. Das hat sich in meinem Leben inzwischen viele Male bestätigt.

Vielleicht ist das nicht die Art, wie du es verstehst, aber ich denke, Gott weiß, wie er dich ansprechen kann. Das Einzige, was hilft, ihn zu verstehen, ist dass du MIT IHM lebst...egal was du tust, und auch wenn du meinst, gerade zu sündigen ... tue ich mit Gott, sag ihm, was du gerade empfindest. ER wird dich nie loslassen.

yaeli antworten
Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 308

Ergänzung/Korrektur
Mir ist leider erst im Nachhinein aufgefallen, dass meine Schilderungen viel zu perfekt klingen, und dabei nicht wirklich hilfreich ist. Ich habe nur die Momente geschildert, wo ich Gottes Reden spüre ... obwohl es oft auch ganz anders ist, und ein weiter Weg, bis ich ihn erkenne.

Veröffentlicht von: @yaeli
Veröffentlicht von: @yaeli

wenn ich mit Gott lebe, dann spüre ich es und sonst lebe ich nicht mit Gott, das ist so ein Satz der mir Druck macht.

Veröffentlicht von: @yaeli

....... dass du es spürst, wenn du mit Gott lebst .....

Eigentlich wollte ich dir vermitteln, dass egal, ob du es spürst oder nicht spürst, Gott immer bei dir ist und nicht loslässt.
Deine "Sehnsucht nach Jesus", welche du im Eingangspost geschildert hast, bezeugt schon, dass du Gott in dein Leben einbeziehen möchtest. Mehr braucht es gar nicht.

Und auch, wenn du viele Male nichts davon spürst, du einfach so weitergehst, wie du es im Moment für richtig hältst, kann es passieren, dass du irgendwann zurückschaust, und erst im Nachhinein erkennst: Gott hat etwas Gutes daraus gemacht.

Und wenn du Gottes Antwort nicht spürst, kannst du ihn wieder und wieder fragen, wie er es meint ... und bitten, dass er es dir so zeigt, dass du es verstehst. Gott hat Geduld.

In Bezug auf Menschen darfst du ganz frei entscheiden, ob deren Ratschlag für dich passt oder nicht. Wenn du nichts hilfreiches erkennen kannst, darfst du es auch verwerfen. Wenn Gott will, dass du etwas verstehst, dann gibt er dir auch das Verstehen.

yaeli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deinen einsichtigen Nachtrag.

Veröffentlicht von: @yaeli

Eigentlich wollte ich dir vermitteln, dass egal, ob du es spürst oder nicht spürst, Gott immer bei dir ist und nicht loslässt.

ja, ich habe mir nochmal die Predigt von H.Royer angehört, ich kann Gott nicht enttäuschen, er kennt mich ja.

Veröffentlicht von: @yaeli

In Bezug auf Menschen darfst du ganz frei entscheiden, ob deren Ratschlag für dich passt oder nicht. Wenn du nichts hilfreiches erkennen kannst, darfst du es auch verwerfen.

das werde ich üben müssen, aber du hast recht, Gott wird mir das Verstehen geben.

Anonymous antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @andyra

danke ja, das ist wahr, so vieles, was hier als Antworten geschrieben wurde ist so klar und einfach und doch ist da etwas in mir, das nach Prüfen sucht, die Bibel ist voller kleiner Übersetzungsfehler und wenn die im kleinen sind, dann will ich verstehen weshalb.

Vielleicht gibt es diese kleinen Fehlerchen, weil es gar nicht auf jedes i-Tüpfelchen ankommt? Weil es mehr auf den Geist ankommt und nicht auf den Buchstaben des Gesetzes?

Veröffentlicht von: @andyra

wenn ich mit Gott lebe, dann spüre ich es und sonst lebe ich nicht mit Gott, das ist so ein Satz der mir Druck macht.

Und wenn du es nicht spürst, dann ist Gott dennoch da! Mach dir da nicht zu viel Druck - dann spürst du vor lauter Druck nichts.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Du erzählst gerade von deiner Akribie. Das kann ich gut verstehen. Ich stricke auch lieber zurück, wenn ich in meiner Handarbeit einen Fehler finde. In anderen Dingen bin ich gelassener.

Bei Bibelstellen ist das anders. Wenn ich da etwas nicht verstehe, lege ich es weg und schau ein anderes Mal rein. Oder ich tausche mich mit anderen Christen darüber aus und höre mir ihre Sicht an. Und wenn ich gar nicht weiterkomme, frag ich auch mal den Pastor, was da ursprünglich steht bzw. wie der Kontext ist.

Lass dich nicht entmutigen und hab vor allem Geduld mit dir selber.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Danke für dein Zeugnis und deine Ermutigung.

herbstrose antworten
Murphyline
Beiträge : 1246
Veröffentlicht von: @andyra

Jetzt weis ich grad nicht weiter, wo soll ich suchen um nicht einfach wieder im selben Fahrwasser zu schwimmen.

Gucke doch mal, welche Kirchen/Gemeinden in deiner Umgebung sind und gehte jeden Sontag in eine andere Kirche zum Gottesdienst. Von Katholisch, orthodox, evangelisch, Methodisten, Pfingstler - einfach mal das ganze christliche Spektrum durch. Es ist zuminstest interessant und lehrreich und vielleicht findest du ja Kirchen, die dich besonders ansprechen.

murphyline antworten


Arcangel
Beiträge : 3348
Veröffentlicht von: @andyra

Ich zweifle nicht an Jesus Christus, aber an all den Übersetzungen und Auslegungen, an Predigern und Glaubensgeschwistern.

an all den...

Das ist etwas gar generell, aber als Prediger muss ich mir diesen Schuh ja nicht anziehen.

Wenn du aber alles selbst erkunden willst, dann bleibt dir nichts anderes übrig als Hebräisch und Griechisch zu lernen, und dich mit Textkritik Kirchengeschichte und Dogmengeschichte ausseinanderzusetzen.

arcangel antworten
Arcangel
Beiträge : 3348

und nun der hilfreiche Beitrag 😉
Subjektiv kann ich dein Erleben durchaus nachvollziehen, und auch den Eindruck teilen das alle anderen auf den "Holzweg" und Prediger und Gemeinden nur Warmduscher und Manipulativ sind.

Was ich über die Jahre gelernt habe, ist ein Zitat von C.S.Lewis; Wir sind alle nur Kranke im gleichen Krankenhaus (sinngemäs).

Wir tun uns selbst einen gefallen wenn wir andere mit einer übergrossen Portion Gnade begegnen und diese dann noch ver1000endfachen. Und ganz wichtig nicht nur anderen sondern auch dir selbst.

Lernen zu verstehen das andere ihr bestes geben, ehrlich auf der suche sind, ehrlich Gott dienen wollen auch wenn dabei manchmal viel Geschier zerschlagen wird, hilft andere einfach vorschuss Gnade zu gewähren. Ohne Gnade einander gegenüber lässt sich Gemeinde nicht bauen. Und auf Gemeinde sind wir alle angewissen auf unserem Weg zum Herrn.

Lass dich auf Menschen ein, die ehrlich dem Herrn dienen wollen, auch wenn nicht alles perfekt und richtig ist was sie machen, denn auch das was du machst ist nicht alles perfekt und richtig.

arcangel antworten
27 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Da sprichst du etwas Wahres an: Glaube ist nicht perfekt und wird es auch nie sein. Selbst Paulus weiß, dass sein Wissen nur Stückwerk ist und erst in der Ewigkeit vollkommen sein wird.

Oft haben wir an uns selbst zu hohe Erwartungen. Wir sollen unseren Nächsten lieben, vergessen dabei aber gern das "wie uns selbst". Wir sollen die Last des anderen Tragen, vergessen dabei aber gern, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Wir müssen nicht nur geben, wir dürfen auch nehmen.

Das Wichtigste ist aber, zuerst unser Augenmerk auf Gott zu richten.

herbstrose antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 951

Ich würde den nicht hilfreich nennen...
....sondern unglaublich selbstgerecht.

Du hast also die alleinige Wahrheit und alle anderen die nach kritischer Reflexion anderer Meinung sind als du sind "Warmduscher"?
Und du gewährst Gnade? Wie gönnerhaft!

blackhole antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348

🤓 hab dich auch gern

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865
Veröffentlicht von: @blackhole

Du hast also die alleinige Wahrheit und alle anderen die nach kritischer Reflexion anderer Meinung sind als du sind "Warmduscher"?
Und du gewährst Gnade? Wie gönnerhaft!

Ich hab eben Arcangels Beitrag zweimal gelesen.

Mit viel Phantasie kann man ihm solche Unterstellungen um die Ohren hauen, aber wenn man denn vorurteilsfrei liest, ist der doch nicht selbstgerecht zu verstehen?

tristesse antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 951

Es geht schon mit der Überschrift los.
Alle anderen sind also nicht hilfreich??

blackhole antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Nein das hat arcangel nicht gesagt. Er bezog sich auf seinen eigenen Beitrag 10 Minuten zuvor im Thread, der ihm scheinbar nicht hilfreich erschien.

Man muß nicht gleich alles auf sich beziehen und negativ auslegen, hm? 😊

tristesse antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348

wie tristess schon schrieb, ich bezog mich auf meinen eigenen Beitrag, und das mit einem Augenzwinkern.

arcangel antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Toller Satz:

Veröffentlicht von: @arcangel

Subjektiv kann ich dein Erleben durchaus nachvollziehen, und auch den Eindruck teilen das alle anderen auf den "Holzweg" und Prediger und Gemeinden nur Warmduscher und Manipulativ sind.

Ich glaube nicht, dass sie auf dem Holzweg sind, ich glaube, sie können Glauben ohne prüfen zu wollen oder müssen und ich will nicht mehr blind glauben und dann wieder bemerken, das ich dabei Lauwarm bin, oder mir so vorkommen, wie ein Schaf dass der Herde folgt ohne zu wissen wohin es geht.

Veröffentlicht von: @arcangel

Wir tun uns selbst einen gefallen wenn wir andere mit einer übergrossen Portion Gnade begegnen und diese dann noch ver1000endfachen. Und ganz wichtig nicht nur anderen sondern auch dir selbst.

da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen, wenn ich andere als Schafe sehe, die der Herde folgen, dann hat das etwas respektloses von mir zu anderen, ich habe definitiv hohe Erwartungen, damit setzt ich mich unter Druck.

Veröffentlicht von: @arcangel

Lass dich auf Menschen ein, die ehrlich dem Herrn dienen wollen, auch wenn nicht alles perfekt und richtig ist was sie machen, denn auch das was du machst ist nicht alles perfekt und richtig.

das stimmt, das ist ein gutes Ziel, was ich allgemein verfolgen werde.

Anonymous antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39
Veröffentlicht von: @arcangel

Lernen zu verstehen das andere ihr bestes geben, ehrlich auf der suche sind, ehrlich Gott dienen wollen auch wenn dabei manchmal viel Geschier zerschlagen wird, hilft andere einfach vorschuss Gnade zu gewähren. Ohne Gnade einander gegenüber lässt sich Gemeinde nicht bauen. Und auf Gemeinde sind wir alle angewissen auf unserem Weg zum Herrn.

Ich habe mal bei Bibelonline mit dem Stichwort "Gnade" gegoogelt. Es gab viele Treffer, aber keinen einzigen Treffer, der besagen würde, dass dieses Wort jemals von dem Munde Jesu ausgegangen wäre. Woran mag das liegen ?

suminoto antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348
Veröffentlicht von: @suminoto

Woran mag das liegen ?

Das liegt daran wie wir das Orginal übersetzen, meistens wird eben nicht Gnade sondern Barmherzigkeit oder ein anderes Wort benutzt finden tust du den Begriff oder dessen Synonymen mehrfach auch im Munde Jesu.

Eine kleine Auswahl. Lk 6,36 Lk, 10,37 Eph 4,32 Hebr 2,17 Jak 5,11 1.Pet 3,8 Jud 1,22

Meist wird das Wort Barmherzigkeit verwendet, aber oft wird auch nur umschrieben.

Google hat seine Limiten wenn man nicht weis wie damit umzugehen ist.

arcangel antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39
Veröffentlicht von: @arcangel

.... meistens wird eben nicht Gnade sondern Barmherzigkeit oder ein anderes Wort benutzt ...

Warum ?

suminoto antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348

Weil Barmherzigkeit eher dem Orginal entspricht, Gnade ist ein relativ modernes Wort.

arcangel antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Könnte daran liegen, dass er Gnade vorgelebt hat statt davon zu schwätzen.

herbstrose antworten
Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 65
Veröffentlicht von: @suminoto

Ich habe mal bei Bibelonline mit dem Stichwort "Gnade" gegoogelt. Es gab viele Treffer, aber keinen einzigen Treffer, der besagen würde, dass dieses Wort jemals von dem Munde Jesu ausgegangen wäre. Woran mag das liegen ?

Gegenüber dem Paulus hat er das Wort "Gnade" im Munde geführt, 2 Korinther 12,7 -
Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. 8 Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche. 9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner "Gnade" genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.

solido antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39
Veröffentlicht von: @solido

Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. 8 Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche. 9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner "Gnade" genügen ...

Das wurde dem Paulus so offenbart, wie er schreibt. Johannes hatte auch eine Offenbarung und in der Berichterstattung des Johannes über seine Vision kommt das Wort "Gnade" ebensowenig vor wie in den Worten Jesu in den Evangelien. Ist das nicht bemerkenswert ?

suminoto antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Und worauf willst du mit deinen Einwände jetzt hinaus? Was bringt das jetzt?

tristesse antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39
Veröffentlicht von: @tristesse

Und worauf willst du mit deinen Einwände jetzt hinaus? Was bringt das jetzt?

Es sind ja keine Einwände. Nur Feststellungen. Die daraus zwingend sich ergebende und zu beantwortende Frage lautet: Was will die Bibel uns damit sagen ? Das Wort "Gnade" kommt bei Jesus gemäß der Überlieferung nachweisbar nicht vor.

suminoto antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gnade . Freude . Liebesentzücken

Veröffentlicht von: @suminoto

Das Wort "Gnade" kommt bei Jesus gemäß der Überlieferung nachweisbar nicht vor.

ja, das stimmt, ist auch so ein Übersetzungsfehler.

Anonymous antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348

Übersetzungsfehler? wo machst du einen Fehler aus?

arcangel antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich denke, dass auch dir aufgefallen sein dürfte, dass Sprache sich verändert. Die Bibelgesellschaften geben sich die allergrößte Mühe, die Texte der Bibel dem jeweils aktuellen Sprachgebrauch anzupassen ohne den Inhalt und Sinn zu verändern.

Das Wort "Gnade" ist also kein Übersetzungsfehler.

herbstrose antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Und was bedeutet Dir das jetzt?
Ich kann mit Deiner Aussage nämlich nichts anfangen.

Erzähl doch mal.

tristesse antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39

Und was bedeutet Dir das jetzt?

Danke für die Nachfrage.

Worte bedeuten mir viel, weil es mir bisher sehr geholfen hat, Worte immer im wahrsten Sinne des Wortes verstehen und ernst nehmen zu wollen, insbesondere wenn es um Worte geht, die Jesus überlieferungsgemäß benutzt oder nicht benutzt hat. Es gelingt mir nicht, die Worte „Barmherzigkeit“ und „Gnade“ auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, und auch nicht auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen. Ich sehe da einen Unterschied, der so groß ist, dass das eine das Gegenteil des anderen ist. Auch in dem Wort „Güte“ sehe ich etwas, was ich bei genauem Hinsehen weder mit Gnade noch mit Barmherzigkeit in Einklang zu bringen vermag.

Man kann von Worten und Begriffen eine feste Vorstellung besitzen und trotzdem kann diese Vorstellung unzutreffend sein. Wenn etwas richtig zum Ausdruck gebracht oder richtig verstanden werden soll, so ist es entscheidungserheblich, die tatsächliche Bedeutung der benutzten sprachlichen Ausdrücke und Begriffe genau zu kennen. Ansonsten redet man aneinander vorbei.

Verständigungsschwierigkeiten entstehen, sobald Worte und Begriffe falsch ausgelegt oder falsch angewendet werden. Mangelhafte Kenntnis von Wortbedeutungen bietet Gelegenheit zum Irren. Bei den Worten Jesu geht es letztendlich um die einzige Orientierungshilfe die wir haben, um den schmalen Pfad überhaupt finden zu können.

suminoto antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348
Veröffentlicht von: @suminoto

Es gelingt mir nicht, die Worte „Barmherzigkeit“ und „Gnade“ auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, und auch nicht auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen. Ich sehe da einen Unterschied, der so groß ist, dass das eine das Gegenteil des anderen ist. Auch in dem Wort „Güte“ sehe ich etwas, was ich bei genauem Hinsehen weder mit Gnade noch mit Barmherzigkeit in Einklang zu bringen vermag.

Das heist deine unfähigkeit Sprache so zu verstehen wie sie gemeint ist, deutest du Gottes Wort einfach um.

Nachtrag vom 28.07.2021 1507
Mangelhafte Kenntnis von Wortbedeutungen bietet Gelegenheit zum Irren.

da bist du ja jetzt ein gutes beispiel für

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Worum es dir in diesem Fall jetzt konkret geht konnte ich deiner Antwort irgendwie nicht entnehmen...

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Es gelingt mir nicht, die Worte „Barmherzigkeit“ und „Gnade“ auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, und auch nicht auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen.

Dazu braucht es weder eines gemeinsamen Nenners noch einer gemeinsamen Wurzel sondern schlicht und ergreifend eines Synonymwörterbuches.

Wenn ich eine Person mit Ehemann vorstelle, meine Mutter dieselbe Person mit Schwiegersohn und das Enkelkind sagt Großvater, gibt es ebenfalls keine gemeinsame Wortwurzel. Dennoch ist schlicht und ergreifend immer die selbe Person gemeint.

Oder nehmen wir ein Gartengrundstück. Die einen sagen Laube, die anderen Datsche, wieder andere sagen Häuschen und noch wer anders sagt Bungalow. Auch hier keine Wortverwandtschaft und doch ist das Gleiche gemeint.

herbstrose antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348
Veröffentlicht von: @suminoto

Was will die Bibel uns damit sagen ? Das Wort "Gnade" kommt bei Jesus gemäß der Überlieferung nachweisbar nicht vor.

und das ist nachweislich eine falsch Aussage

Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer«. Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.

Das Wort das hier mit Barmherzigkeit übersetz wird ist "eleos" welches auch mit Gnade Mitleid und Erbarmen übersetz werden kann.

Also dein Argument das Jesus das Wort Gnade nicht gebrauch ist Falsch. Und auch weiteres repetieren macht deine Behauptung nicht wahrer.

arcangel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348
Veröffentlicht von: @suminoto

Ist das nicht bemerkenswert ?

nein ist es nicht, wie ich weiter oben geschrieben habe gebraucht Jesus das Wort das wir später mit Barmherzigkeit respektive dessen Synonym Gnade übersetzen sehr wohl.

Dein Argument ist haltlos.

arcangel antworten


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