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ich muss bei Null beginnen

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

und könnte Hilfe gebrauchen beim Recherchieren.

Ich hab mir in den letzten Jahren zu wenig Zeit genommen für die Bibel, in die Gemeinde ging ich gar nicht mehr ( Lockdown usw )

Jetzt bin ich am 1.Mai auch noch umgezogen und müsste eine neue Gemeinde finden, aber fühle mich gar nicht dazu bereit, so vieles in mir hat sich verwässert, oder wie ich das ausdrücken soll.

Oft hab ich einfach übernommen was gepredigt wurde, das will ich nicht mehr, ich möchte mich selber auf die Suche machen und muss am Anfang beginnen woher die biblischen Schriften kommen, denn ich habe mein Vertrauen in die Prediger verloren, so vieles empfand ich nur noch als Manipulation.

Jetzt weis ich grad nicht weiter, wo soll ich suchen um nicht einfach wieder im selben Fahrwasser zu schwimmen.

Ich fühle eine so grosse Sehnsucht nach Jesus und seinem Weg, seiner Wahrheit, ich möchte verstehen und weis nicht viel, ausser, dass ich es so wie es jetzt ist, nicht mehr will.

Für ein paar Impulse, Links, Tipps, wäre ich sehr dankbar.

Ich zweifle nicht an Jesus Christus, aber an all den Übersetzungen und Auslegungen, an Predigern und Glaubensgeschwistern.

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275 Antworten
Blackhole
Beiträge : 1112

Niemand von uns glaubt mit 43 noch das selbe wie mit 13. Es wäre fürchterlich wenn dem so wäre.

Wir alle haben Brüche in unserem Glaubensleben, Zweifel, Punkte wo wir feststellen daß das was wir bislang geglaubt haben nicht stimmen kann... wir schieben den Glauben auch mal eine Weile beiseite...
Und das ist nichts schlechtes!

Denn wenn wir das nicht zulassen, die Brüche und Umbrüche, die Zweifel und das alles, werden wir nicht im Glaubemn erwachsen, also nicht wirklich glaubensmündig.
Und dann haben wir am Ende nurnoch zwei Möglichkeiten: Atheist zu werden, oder religiöser Extremist, Fundamentalist, Dschihadist, Katholiban, wie auch immer man das nennen will.

Mir z.B. hat in meiner Jugend auch eher Star Trek geholfen, ich war eher leidenschaftlicher Trekkie, auch wenn ich das Christentum nicht ganz aufgegeben habe, das stand im Vordergrund. Ich hatte eine sehr schwere Jugend, und das sehr geschlossene, durchgeregelte, irgendwie schon starre Star Trek-Universum gab mir Halt. Es war eine Art Fanatismus wie ich mich damals reinsteigerte, aber ich brauchte das damals.
Daß ich heute mit 43 keine so gute Meinung mehr von Star Trek habe, aber viele die ich aus der Szene kenne noch immer mag, kannst du dir vielleicht denken.

Wir haben mit der Bibel heute ein Problem: Sie ist in einer ganz anderen Zeit geschrieben worden, durchaus für eine ganz andere Zeit. Deswegen erleiden wir allerübelsten Schiffbruch, wenn wir einzelne Bibelstellen ohne ihren Kontext als absolute Wahrheit betrachten. Das Buch Levitikus enthält einen Vers über gleichgeschlechtlichen Sex zwischen Männern, aber die ersten 10 Kapitel handeln von Opfervorschriften, insbesondere Tieropfern.
Ganz ohne kompetente Theologen die uns die Bibel auslegen kommen wir also nicht zurecht.

Ich habe mich in letzter Zeit gefragt ob Gott nicht einen Fehler macht, daß er uns kein an unsere Zeit angepasstes Drittes Testament gibt.

Aber mittlerweile sehe ich die Sache folgendermaßen:
gott hat seinen Weg mit der Menschheit nicht in einer schönen Zeit begonnen, sondern mit voller Absicht in einer sehr üblen Zeit. Einer extrem brutalen und gewalttätigen, in der die Frau nichts war, Besitz wie das Vieh, in der grundsätzlich das Recht des Stärkeren galt, in der Sklaverei selbstverständlich war, in der es schon ein enormer Fortschritt war, wenn die Israeliten Tiere statt Menschen opferten.
Gott begann seinen Weg mit der Menschheit mit Absicht nicht erst in einer zivilisierten Zeit mit funktionierendem Staat mit garantiert unbestechlicher Justiz, mit Arbeitsschutzgesetzen, staatlich garantierter Elternzeit, Rentenversicherung ect ect.
Wenn wir die Bibel heute lesen, insbesondere das AT, tauchen wir ein in eine Zeit in der nichts in Ordnung war. Sowas von garnichts. In der Gewalt, Sklaverei und totale Unterdrückung der Frau herrschten.

Und wenn Gott die Menschen selbst in einer so üblen Welt wie damals auf ihrem Weg begleitete, dann ist er erst recht auch immer für uns da und geht auch unseren Weg mit uns mit. Egal wie schwierig, seltsam und verstrickt er auch sein mag. Egal wie oft wir fallen und uns irgendwo verrennen.

Nachtrag vom 25.07.2021 2241
PS: Ich wurde römisch-katholisch getauft und gefirmt, bin aber aus tiefster Überzeugung mittlerweile altkatholisch.
https://www.alt-katholisch.de/

blackhole antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackhole

Wir alle haben Brüche in unserem Glaubensleben, Zweifel, Punkte wo wir feststellen daß das was wir bislang geglaubt haben nicht stimmen kann... wir schieben den Glauben auch mal eine Weile beiseite...
Und das ist nichts schlechtes!

hm, da ist was dran, ich sollte meinen Jetzt-Zweifel-Zustand nicht bewerten, sondern damit vorwärts gehn.

Veröffentlicht von: @blackhole

Denn wenn wir das nicht zulassen, die Brüche und Umbrüche, die Zweifel und das alles, werden wir nicht im Glaubemn erwachsen, also nicht wirklich glaubensmündig.
Und dann haben wir am Ende nurnoch zwei Möglichkeiten: Atheist zu werden, oder religiöser Extremist, Fundamentalist, Dschihadist, Katholiban, wie auch immer man das nennen will.

😊

Veröffentlicht von: @blackhole

Wir haben mit der Bibel heute ein Problem: Sie ist in einer ganz anderen Zeit geschrieben worden, durchaus für eine ganz andere Zeit. Deswegen erleiden wir allerübelsten Schiffbruch, wenn wir einzelne Bibelstellen ohne ihren Kontext als absolute Wahrheit betrachten. Das Buch Levitikus enthält einen Vers über gleichgeschlechtlichen Sex zwischen Männern, aber die ersten 10 Kapitel handeln von Opfervorschriften, insbesondere Tieropfern.
Ganz ohne kompetente Theologen die uns die Bibel auslegen kommen wir also nicht zurecht.

da hast du recht..

Veröffentlicht von: @blackhole

Und wenn Gott die Menschen selbst in einer so üblen Welt wie damals auf ihrem Weg begleitete, dann ist er erst recht auch immer für uns da und geht auch unseren Weg mit uns mit. Egal wie schwierig, seltsam und verstrickt er auch sein mag. Egal wie oft wir fallen und uns irgendwo verrennen.

danke für diese Worte.

Veröffentlicht von: @blackhole

PS: Ich wurde römisch-katholisch getauft und gefirmt, bin aber aus tiefster Überzeugung mittlerweile altkatholisch.

das freut mich für dich, dass du dein zu Hause gefunden hast.
Danke für deine Geschichte mit Star Trek, klingt lustig..

Anonymous antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1112
Veröffentlicht von: @andyra

Danke für deine Geschichte mit Star Trek, klingt lustig..

Mein Lieblingscharakter war (und ist) Mr. Data!
Mein Zweitlieblingscharakter als Kontrast dazu Leonard McCoy.

blackhole antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackhole

Mein Lieblingscharakter war (und ist) Mr. Data!
Mein Zweitlieblingscharakter als Kontrast dazu Leonard McCoy.

ehm, ich kenne diese Star Trek Filme nicht, hab sie nie gesehen, aber ich sah einmal "Raumschiff Enterprise" und da wäre mein Lieblingscharakter der Mister Spock. 😀

Anonymous antworten


DerNeinsager
Beiträge : 1449

Hi Andyra. Das ist doch ein gutes Anliegen.
Mir ging das nach längerer Abwesenheit vom Glauben auch so ähnlich. Nach einer Weile war ich ein Stückchen verwirrt wo ich denn hin sollte, wehm am meisten zu vertrauen ist.

Bin mittlerweile auf (Umwegen) auf den Weg gekommen zu der Kirche /Kirchen welche sich in direktem Band zu den Aposteln bzw. ersten Christen sehen und auch zu dieser Tradition stehen, mich hinzuwenden. Du kannst Dir vermutlich denken um welche alte Kirch(en) es da geht.

Dort wurde letztlich auch der Kanon zusammen gestellt.

Gottes Segen und Grüße, Eddie

Nachtrag vom 25.07.2021 2230
Ehrlich gesagt - gesagt dieses oder jenes kam oder kommt mir zwar etwas fremd vor, aber auf eine gewisse Weise habe ich auch Frieden gefunden inmitten der unzähligen Lehren und Denominationen.

derneinsager antworten
1 Antwort
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 4319
Veröffentlicht von: @derneinsager

Dort wurde letztlich auch der Kanon zusammen gestellt.

Du meinst also die vorkatholische Orientalische Kirche.

arcangel antworten
Lucan-7
Beiträge : 20936

Ich kann das, was du schreibst, gut nachvollziehen. Auch ich bekam einige Probleme, als ich immer wieder versucht habe, verschiedene Predigten und Erzählungen in Gemeinden als Basis des Glaubens zu betrachten. Da passte vieles nicht zusammen.

Daran solltest du aber nicht verzweifeln, denn das ist ja erst mal eine gute Erkenntnis. Denn einen Glauben zu leben, der für dich in Wahrheit keinen Sinn ergibt, wäre ja letztlich Selbstbetrug. Und davon hast du dich jetzt befreit.

Wie es weitergehen kann ist natürlich eine sehr individuelle Geschichte. Mir selber hat es geholfen, nachdem ich längst nicht mehr in den Gemeinden war, einfach nochmal die Evangelien zu lesen, und zwar nacheinander im Zusammenhang.
Und plötzlich ergab die ganze Geschichte mit Jesus und seiner Lehre sehr viel mehr Sinn für mich als alle Predigten in den Gemeinden. Und ich merkte, dass vieles auch ganz Anders war als mir erzählt wurde... zwar kannte ich die meisten Stellen natürlich vorher schon, entscheidend war aber der Zusammenhang - und die Tatsache, dass ich mich in diesem Moment auch nicht mehr von anderen Leuten beeinflussen liess.

In meinem Fall hat mich die Sache dann vom christlichen Glauben weggeführt, mit einigen wenigen Dingen, die ich für mich übernommen habe. Aber das war für mich persönlich dann die ehrlichste Konsequenz, die ich ziehen konnte.

Für dich mag die Sache ganz anders ausgehen, weil jede Geschichte und jeder Glaube anders sind. Aber egal, wohin es dich auch führen wird... dein Glaube wird dann echter sein als vorher.

Und das ist etwas Gutes.

lucan-7 antworten
184 Antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie es weitergehen kann ist natürlich eine sehr individuelle Geschichte. Mir selber hat es geholfen, nachdem ich längst nicht mehr in den Gemeinden war, einfach nochmal die Evangelien zu lesen, und zwar nacheinander im Zusammenhang.
Und plötzlich ergab die ganze Geschichte mit Jesus und seiner Lehre sehr viel mehr Sinn für mich als alle Predigten in den Gemeinden. Und ich merkte, dass vieles auch ganz Anders war als mir erzählt wurde... zwar kannte ich die meisten Stellen natürlich vorher schon, entscheidend war aber der Zusammenhang - und die Tatsache, dass ich mich in diesem Moment auch nicht mehr von anderen Leuten beeinflussen liess.

Das klingt ziemlich ähnlich, wie es bei mir war. Es passierte über eine lange Zeit, Schritt für Schritt. Aber angefangen hat es damit, dass ich die Evangelien "ganz neu" gelesen habe, indem ich die ganzen bekannten Auslegungen außen vor gelassen habe. Für mich war es zuserst einmal wichtig, zu erkennen, wie Jesus mit den einzelnen Menschen umging, und wie man seine Reden auch noch interpretieren kann, wenn man noch keine Auslegungen dazu kennt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

In meinem Fall hat mich die Sache dann vom christlichen Glauben weggeführt, mit einigen wenigen Dingen, die ich für mich übernommen habe. Aber das war für mich persönlich dann die ehrlichste Konsequenz, die ich ziehen konnte.

Das war letztendlich auch meine Konsequenz. Wobei ich jetzt soweit bin, dass ich versuche, im Gespräch mit Christen (mit denen ich befreundet bin) nicht als "Gegner" kommuniziere, sondern nach verbindenden Punkten suche.

Wo ich allerdings solchen begegne, die mir den Glauben absprechen wollen, oder gar dem Teufel zuordnen, da gebe ich an, dass ich so, wie sie es verstehen, tatsächlich kein Christ bin ... und trotzdem oder gerade deshalb mit Gott in einer Beziehung bin, die kein Mensch beurteilen kann.

yaeli antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @yaeli

Für mich war es zuserst einmal wichtig, zu erkennen, wie Jesus mit den einzelnen Menschen umging, und wie man seine Reden auch noch interpretieren kann, wenn man noch keine Auslegungen dazu kennt.

Richtig. Das ist natürlich nicht ganz so einfach, weil man nicht alles auf die heutige Zeit übertragen kann und auch die Übersetzungen immer schon Interpretationen sind. Aber ich dachte mir damals auch, dass Jesus ja zu einfachen Menschen gesprochen hat, nicht zu gebildeten Theologen... das heisst, es muss hier eigentlich einen recht einfachen Zugang geben, auch ohne dafür studiert zu haben.

Veröffentlicht von: @yaeli

Wo ich allerdings solchen begegne, die mir den Glauben absprechen wollen, oder gar dem Teufel zuordnen, da gebe ich an, dass ich so, wie sie es verstehen, tatsächlich kein Christ bin ... und trotzdem oder gerade deshalb mit Gott in einer Beziehung bin, die kein Mensch beurteilen kann.

Na ja, da nehmen sich viele Leute einiges heraus... im Grunde können aber nur die einzelnen Kirchen und Gemeinden darüber entscheiden, was man verbindlich zu glauben hat, um dazu zu gehören. Aber kein einzelner Mensch hat das Recht zu entscheiden, was genau denn nun einen "Christen" ausmacht - man kann höchstens feststellen, dass die Vorstellungen darüber nicht überein stimmen, und das war's.

Ich selber bezeichne mich aus eben diesem Grund auch nicht als Christ - weil es da zu viele Abweichungen zu den meisten Leuten gibt, die sich selbst als Christ sehen. Das würde zu einer Menge Missverständnissen führen, also sehe ich mich lieber als Atheisten. Und das bedeutet für mich, dass ich keiner Religion der Welt folge.

Was ich für mich persönlich daraus mache... das geht niemanden etwas an, und ich brauche da auch von niemanden ein Etikett oder eine Urkunde, in der "Offiziell anerkannter Christ" oder so etwas steht...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Glaube und Zweifel...
Zweifel und Glaube sind so alt wie die Menschheit selbst..sagt H.P.Royer..er selbst war ein Zweifler.

Judas 22..Und erbarmt euch derer, die zweifeln;

https://www.youtube.com/watch?v=z2g_F4Y_Bvo

Veröffentlicht von: @lucan-7

Mir selber hat es geholfen, nachdem ich längst nicht mehr in den Gemeinden war, einfach nochmal die Evangelien zu lesen, und zwar nacheinander im Zusammenhang.

ich habe auch allein viel in der Bibel gelesen und Jesus gebeten mich zu begleiten .

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und plötzlich ergab die ganze Geschichte mit Jesus und seiner Lehre sehr viel mehr Sinn für mich als alle Predigten in den Gemeinden. Und ich merkte, dass vieles auch ganz Anders war als mir erzählt wurde... zwar kannte ich die meisten Stellen natürlich vorher schon, entscheidend war aber der Zusammenhang - und die Tatsache, dass ich mich in diesem Moment auch nicht mehr von anderen Leuten beeinflussen liess.

..

hast du dazu ein Beispiel.?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und plötzlich ergab die ganze Geschichte mit Jesus und seiner Lehre sehr viel mehr Sinn für mich als alle Predigten in den Gemeinden.

genauso ergeht es mir und als mein Lieblingsprediger starb, hatte ich erstmal Jahre keine Predigt mehr angehört und doch fühlte ich mich Jesus nicht fern, aber den Mitchristen schon, ich konnte auch kaum mit jemanden darüber reden, sie wollen nicht hören, dass Zweifel aufkommen, es wird sogar immer wieder gesagt wie schlecht Zweifel sind, dazu passende Bibelstellen kennt hier sicher jeder..

Dann hab ich das Buch von Ortberg "Gaube und Zweifel" gelesen, was mir sehr geholfen hat, für ne Weile..

Veröffentlicht von: @lucan-7

In meinem Fall hat mich die Sache dann vom christlichen Glauben weggeführt

das kann ich nur zu gut nachvollziehen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Für dich mag die Sache ganz anders ausgehen, weil jede Geschichte und jeder Glaube anders sind. Aber egal, wohin es dich auch führen wird... dein Glaube wird dann echter sein als vorher.

das wünsche ich mir sehr, danke für dein Statement.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Zweifel sind normal
Es ist normal, dass Menschen zweifeln. In der Bibel gibt es einige Beispiele dafür. Auch im NT wird das thematisiert, nur dass es da Anfechtung heißt.

Psalm 73 thematisiert Zweifel und den Umgang mit Zweifel recht gut:

Anfechtung und Trost beim Glück des Frevlers1 Ein Psalm Asafs. Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind. 2 Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten. 3 Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Frevlern so gut ging. 4 Denn für sie gibt es keine Qualen, gesund und feist ist ihr Leib. 5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt. 6 Darum prangen sie in Hoffart und hüllen sich in Frevel. 7 Sie brüsten sich wie ein fetter Wanst, sie tun, was ihnen einfällt. 8 Sie höhnen und reden böse, sie reden und lästern hoch her. 9 Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das soll gelten auf Erden. 10 Darum läuft ihnen der Pöbel zu und schlürft ihr Wasser in vollen Zügen. 11 Sie sprechen: Wie sollte Gott es wissen? Wie sollte der Höchste etwas merken? 12 Siehe, das sind die Frevler; die sind glücklich für immer und werden reich. 13 Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche? 14 Ich bin täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da. 15 Hätte ich gedacht: Ich will reden wie sie, siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verraten. 16 So sann ich nach, ob ich's begreifen könnte, aber es war mir zu schwer, 17 bis ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende. 18 Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund und stürzest sie zu Boden. 19 Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken. 20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht, so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst. 21 Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren, 22 da war ich ein Narr und wusste nichts, ich war wie ein Tier vor dir. 23 Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, 24 du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. 25 Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. 26 Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. 27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen. 28 Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte / und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Meine persönlichen Lehren aus den Evangelien

Veröffentlicht von: @andyra

Zweifel und Glaube sind so alt wie die Menschheit selbst..sagt H.P.Royer..er selbst war ein Zweifler.

Ich denke, es gibt da auch unterschiedliche Arten von Zweifel - im positiven wie im negativen Sinne.
Es gibt einen zerstörerischen Zweifel, der einfach alles zerredet und keinen Stein auf dem Anderen lässt... es gibt aber auch einen positiven Zweifel, wenn man merkt dass da etwas nicht stimmt, und man sich dann darum bemüht, die Sache zu klären und in Einklang zu bringen.

Veröffentlicht von: @andyra

hast du dazu ein Beispiel.?

Ich will versuchen es kurz zu machen... in diversen Predigten habe ich immer wieder erlebt, dass die Bibel "zerstückelt" wurde, AT und NT wurden wild durcheinandergeworfen wie es gerade passte und daraus wurde dann ein Weltbild konstruiert das mir irgendwie eher als Frankensteins Monster denn als Jesus erschien...

Als ich dann aber die Evangelien noch mal las ergab vieles einen Sinn. Zum einen ging es um "Fleisch" und "Geist": Es ist wichtig, dass wir uns vom "Geist" beherrschen lassen - und nicht vom "Fleisch", also unseren "Trieben". Das bedeutet es, zu "sterben und von neuem geboren zu werden": Wir lassen uns nicht mehr von unseren Trieben beherrschen (Gier, Zorn, Eitelkeit etc...), wir entsagen diesem "früheren Ich" - und lassen uns stattdessen künftig vom "Geist" leiten.

Wenn das wirklich geschieht, dann bedeutet es, dass wir gute Menschen sein wollen und Gutes tun werden... nicht aus irgendwelchen Geboten oder Regeln heraus, sondern weil wir es selbst aus dem Geist heraus wollen.

Für uns bedeutet das aber auch: Wir brauchen die Gebote des AT nicht mehr. Weil wir sie aus diesem Geist heraus von selbst einhalten... wer sich und seinen Nächsten liebt, der wird ihn weder bestehlen noch betrügen und selbstverständlich auch nicht umbringen. Wer Jesus folgt wird also die Gebote halten... selbst wenn er sie nicht kennt. Aber auch nicht um jeden Preis, denn: Die Gebote sind für die Menschen da!

Das andere ist die Vergebung. Die brauchen wir dringend, denn egal wie sehr wir versuchen dem "Geist" zu folgen... wir werden nie perfekt sein. Wir werden Fehler machen - genau wie andere Menschen. Und deshalb brauchen wir die Vergebung.

Manchmal vergeben uns andere Menschen aber nicht. Dann funktioniert das System nicht mehr... aber wir haben dann immer noch Gott und seine Zusage. Und deshalb können wir unsere Sünden immer auch vor Gott bringen... und so lange wir selbst bereit sind, zu vergeben, wird er auch uns vergeben.

Wobei "vergeben" übrigens nicht "vergessen" bedeutet... es bedeutet vielmehr, dass wir uns selbst nicht damit belasten - aber nicht zwangsläufig, dass dann alles in Ordnung ist, so einfach ist es (leider) oft nicht...

Das mal so in Kürze die wichtigsten Gedanken, die ich aus dieser Zeit mitgenommen habe... und die ich auch versuche, mir zu bewahren.

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

Da hast Du wohl mehr verstanden als so mancher "Christ"...
Allerdings weckt das Zweifel an Deinem betonten "Atheismus"

hg poimen 😉

deleted_profile antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @poimen-a

Da hast Du wohl mehr verstanden als so mancher "Christ"...
Allerdings weckt das Zweifel an Deinem betonten "Atheismus"

Es gibt da sehr verschiedene Ansichten, und meine ist da nur eine mögliche Auslegung von vielen... zumal ja auch der ganze mythologische Wunderglaube zum Christentum dazugehört, und spätestens da hört's ja bei mir auf...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @lucan-7

Als ich dann aber die Evangelien noch mal las ergab vieles einen Sinn. Zum einen ging es um "Fleisch" und "Geist": Es ist wichtig, dass wir uns vom "Geist" beherrschen lassen - und nicht vom "Fleisch", also unseren "Trieben". Das bedeutet es, zu "sterben und von neuem geboren zu werden": Wir lassen uns nicht mehr von unseren Trieben beherrschen (Gier, Zorn, Eitelkeit etc...), wir entsagen diesem "früheren Ich" - und lassen uns stattdessen künftig vom "Geist" leiten.

Wie verstehst du hier das Wort "Geist"? Wer oder was beherrscht dich da?

Von neuem geboren werden, ist nicht konkret übersetzt. Jesus sagt zu Nikodemus, Wenn ihr nicht von oben geboren werdet...

Wenn ich mich entscheide, nun nach guten Regeln zu leben und den Egoismus auf Platz zu schicken, dann ist das noch nicht "von oben geboren", sondern immer noch im natürlichen Bereich.

Joh 3, 7 Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von Neuem[6] geboren werden.
8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen[7], aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist[8] geboren ist.

Fußnote 6: von oben
Fußnote 7: seine Stimme
Fußnote 8: pneuma Geist, Wind

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @deborah71

Von neuem geboren werden, ist nicht konkret übersetzt. Jesus sagt zu Nikodemus, Wenn ihr nicht von oben geboren werdet...

Das hat Jesus so oder so aus seinem damaligen Weltbild formuliert.

Veröffentlicht von: @deborah71

Wie verstehst du hier das Wort "Geist"? Wer oder was beherrscht dich da?

Mit Sicherheit verstehe ich darunter nichts mythisches oder geheimnisvolles... "Geist" ist für mich nicht wirklich fassbar, obwohl er zweifellos existiert. Aber dafür brauche ich keine Religion... meine Auffassung hier ist eine völlig andere als Deine.

Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn ich mich entscheide, nun nach guten Regeln zu leben und den Egoismus auf Platz zu schicken, dann ist das noch nicht "von oben geboren", sondern immer noch im natürlichen Bereich.

Aus unserer Sicht, ja. Damals waren die Menschen spiritueller und hatten eine andere Weltsicht. Deshalb sehe ich da trotzdem keinen Widerspruch.
Und ich wüsste auch nicht, warum wir bis in alle Ewigkeit die damalige Weltsicht beibehalten sollten.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Geist..

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber dafür brauche ich keine Religion... meine Auffassung hier ist eine völlig andere als Deine.

Ich weiß, du hast neulich versucht, das zu beschreiben.
Ich brauche auch keine Religion.... aber eine lebendige Beziehung mit Gott und habe dieses von oben veränderte Herz. Daraus entsprang dann die Kraft und das Ausführen eines veränderten Lebensstiles.

Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn ich mich entscheide, nun nach guten Regeln zu leben und den Egoismus auf Platz zu schicken, dann ist das noch nicht "von oben geboren", sondern immer noch im natürlichen Bereich.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aus unserer Sicht, ja. Damals waren die Menschen spiritueller und hatten eine andere Weltsicht. Deshalb sehe ich da trotzdem keinen Widerspruch.
Und ich wüsste auch nicht, warum wir bis in alle Ewigkeit die damalige Weltsicht beibehalten sollten.

Es geht mMn nicht um eine damalige Weltsicht, sondern um die Vorgaben, die Jesus (Jeschuah = Retter) am Kreuz unveränderlich gegeben hat. Gott ändert seine Grundlagen für die Rettung nicht, weil ER sich nicht ändert. ER ist keinem Zeitgeist unterworfen.

Nikodemus war mit Sicherheit ziemlich perfekt in einem gottgefälligen Lebensstil. Und doch erklärt Jesus ihm, dass es nicht an so einem perfekten Lebensstil liegt, sondern an der Einwirkung Gottes, dass jemand von oben neu geboren wird in seinem menschlichen Geist durch den Heiligen Geist.

Die Einwirkung von oben findest du z.B. beim Pfingstgeschehen. Gottes Geist wirkte durch die Predigt des Petrus und traf viele in ihrem Geist. Es ist beschrieben: Es ging ihnen mitten durchs Herz. Es löste eine Reaktion zu Gott hin aus.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Weisst du, ich frage mich ja gelegentlich ob wir nicht möglicherweise dasselbe meinen... oder zumindest mehr gemeinsam haben als es den Anschein hat.

Denn ich bin ja kein Materialist... ich denke tatsächlich, dass es so etwas wie einen "Geist" gibt, der uns Menschen nicht zugänglich ist - zumindest nicht mit üblichen wissenschaftlichen Methoden, sondern allenfalls ansatzweise mit philosophischen Überlegungen ausserhalb der Wissenschaft.

Und dann frage ich mich: Könnte das nicht ein Ansatzpunkt des gemeinsamen Verständnisses sein?

Aber es scheitert dann natürlich daran, dass du die Lehre um Jesus, die uns durch die Bibel überliefert wurde, für das entscheidende Maß der Dinge hälst, dem später auch nichts mehr hinzugefügt werden konnte... während ich der Ansicht bin, dass Jesus den "Geist" schlicht durch die Brille des damaligen Zeitgeistes betrachtet hat, es aber keinen Grund gibt das heute noch in dieser Weise zu übernehmen.

Und das ist dann natürlich eine Grenze, wo es keine Gemeinsamkeiten mehr gibt.
Was ich durchaus schade finde, aber das liegt dann halt in der Natur der Sache.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @lucan-7

Weisst du, ich frage mich ja gelegentlich ob wir nicht möglicherweise dasselbe meinen... oder zumindest mehr gemeinsam haben als es den Anschein hat.

In manchen Bereichen sicherlich..... und ich denke, da ist relativ viel Gemeinsames, weil du eine christliche und Gott suchende Lebensgeschichte hast.

Doch am wesentlichsten Punkt sind wir noch nicht eins: die Sicht auf Christus Jesus, wer ER ist und was ER für uns tat; dass ER für den Menschen stellvertretend gestorben und auferstanden ist, damit der Mensch wieder im Leben von oben beheimatet ist.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Denn ich bin ja kein Materialist... ich denke tatsächlich, dass es so etwas wie einen "Geist" gibt, der uns Menschen nicht zugänglich ist - zumindest nicht mit üblichen wissenschaftlichen Methoden, sondern allenfalls ansatzweise mit philosophischen Überlegungen ausserhalb der Wissenschaft.

Auch die hochphilosophischen Griechen glaubten an eine Welt des "Geistes", definierten Geist aber verschieden. Zu ihrer Absicherung hatten sie eine Statue, die dem "unbekannten Gott" gewidmet war. Paulus knüpft da an: ich verkündige euch diesen Gott, da ich ihn kenne und er kein Unbekannter mehr bleiben muss.

Du erwähnst das zu kurz greifen wissenschaftlicher Methoden... jep, isso.... dann philosophische Überlegungen, die immer noch zu kurz greifen....isso.... das Dritte und Entscheidende wäre nun die Aufnahme der Beziehung, auch als Prüfmethode möglich, über die viele Menschen Gott als Gegenüber gefunden haben und sich haben finden lassen.
Betrachte mal die Wirkung von Vergebung. Sie ist versprochen, sie wirkt, und ihr Schwerpunkt ist die Wiederherstellung von Beziehung zu sich, zum Nächsten, und zu Gott! Es gibt Menschen, die schätzen Vergebung als Methode, haben aber die Wirkung auf Beziehung nicht im Blick.............
Ich denke, dass das ein Eruierungspunkt ist, der für dich relevant sein könnte.

deborah71 antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 39

Die beiden Helfer

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und das ist dann natürlich eine Grenze, wo es keine Gemeinsamkeiten mehr gibt.

Glaube und Naturwissenschaft sind Kontrastzwillinge, die auf unterschiedlichen Pfaden wandeln, und sich gegenseitig nicht behindern. Es sind die beiden Flügel des denkenden Menschen. Ist der Glaube ehrlich, braucht er die Wissenschaft nicht fürchten. Ist Wissenschaft sachlich, braucht sie den Glauben nicht zu fürchten. Für den Frommen steht Gott am Anfang aller Dinge. Für die Naturwissenschaft liegt Gott außer Reichweite.

Der Sinn für das Heilige und die Naturwissenschaft bedürfen keiner Aussöhnung, da sie keine unverträglichen Berührungspunkte besitzen. Die Aufgabe der religiösen Mission besteht in der Überlieferung von Aussagen. Die Aufgabe der wissenschaftlichen Forschung besteht in der Prüfung von Aussagen. Das Vertrauen des modernen Menschen gehört schon lange nicht mehr den "Göttern in schwarzen Kutten", sondern den "Göttern in weißen Kitteln", deren Einfluss immer größer und größer wird.

Der fromme Mensch zitiert aus "heiligen Schriften“. Der naturwissenschaftlich gebildete Mensch zitiert aus „Fachzeitschriften". Aus beiden Quellen sprudeln an vielen Stellen Falschinformationen. So wie die Worte eines Priesters der Wahrheit entsprechen sollten, so sollten auch die Worte von Professoren nichts als die reine Wahrheit sein. Akademiker sollten eigentlich die Heiligen der Wissenschaft sein, und in nüchterner Berichterstattung weder etwas verschweigen, noch etwas hinzudichten. Aber gerade der Mangel an Ehrlichkeit ist heutzutage mehr denn je an der Tagesordnung. Akademische Überheblichkeit ist ebenso allgegenwärtig, wie religiöse Überheblichkeit. 

Der Betrug auf theologischem Gebiet verblasst vor dem Betrug auf wissenschaftlichem Gebiet. Es ist aber nicht nur so, dass der Laie dies nicht bemerkt, sondern auch die überwiegende Mehrheit der Fachgelehrten auf beiden Gebieten bemerken es nicht, wenn sie betrogen werden. So wie der Diener der Kirche oft nicht weiss, was er sagt, ergeht es vielen Dienern der Wissenschaft. Alle werden beirrt, bis auf Diejenigen, die sich die Mühe machen, mehr als einen oberflächlichen Blick auf die zur Verfügung stehenden Informationen zu werfen. 

Das Sprichwort „Je gelehrter, je verkehrter“ ist nicht völlig unbegründet. Obwohl Nobelpreisträger nicht behaupten, die "Wahrheit Gottes" zu verkündigen, geht es auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Arbeit immer um unwiderlegbare Tatsachen, ohne dass dies besonders betont werden muss. Das Selbstverständliche an der Wissenschaft ist, dass jeder Irrtum ausgeschlossen ist, da es sich sonst nicht um Wissenschaft handeln kann, sondern immer nur um Annahmen, Vermutungen und Theorien. 

Es ist geboten, zwischen Annahmen, Vermutungen und Schlussfolgerungen einerseits, und sicherem Wissen andererseits, klar zu unterscheiden. Es sollte das, was sich vor dem Urteil der naturwissenschaftlichen Kritik als richtig erwiesen hat, deutlich von dem unterschieden werden, was man für wahrscheinlich hält, jedoch nicht nachweisen kann. Theorien sind Mischungen aus diesen beiden Komponenten. 

suminoto antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @suminoto

Glaube und Naturwissenschaft sind Kontrastzwillinge, die auf unterschiedlichen Pfaden wandeln, und sich gegenseitig nicht behindern.

Wenn du mit "Glaube" ein ganz allgemeines Weltbild meinst, dass dem Wissenschaftlichem nicht unmittelbar widerspricht (Und wenn doch, dann mit sinnvoller phiosophischen Begründung), dann stimme ich dir zu.

Es ist uns Menschen schlicht nicht möglich (Und auch nicht sinnvoll), ein Weltbild allein auf Wissenschaft aufzubauen.

Wenn du mit "Glaube" allerdings religösen Glauben meinst, dann muss ich dir widersprechen.
Die Bibel hält wissenschaftlichen Übberlegungen nicht stand. Und zwar noch nicht mal bezüglich Wundergeschichten oder Widersprüchen - was nicht standhält ist die Basis ihrer Aussagen, die einfach nur Erzählungen sind - und mehr nicht.

Wer glaubt, dass Wissenschaft und Religion nebeneinander bestehen könnten, der macht sich selbst etwas vor. Das mag persönliche Gründe haben und durchaus auch einen Sinn machen, z.B. als persönliche Orientierung... es ist dennoch inkonsequent.

lucan-7 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Bibel hält wissenschaftlichen Übberlegungen nicht stand.

Du kannst dir die Bibel nicht mit Sachverstand und wissenschaftlichen Überlegungen begreiflich machen!

Wir haben dir doch schon mehrfach verdeutlicht, dass dir der "Heilige Geist" dazu fehlt und um den überhaupt zu bekommen, "musst" du dich für unseren Hern "Jesus Christus" entscheiden, ansonsten hält er genauso viel von dir, wie du von ihm, Mt 10,33: Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.

Jesus überlässt es ganz dir, ob du in deinem Leben auch weiterhin im Trüben fischen willst, oder vllt sogar die vollkommene Klarheit über dich selbst in Erfahrung bringst, indem dein Bewusstsein durch ihn hindurch gekrönt wird, das ist allerdings der "high score" im Glauben, dafür musst du der Vollkommenheit endgültig+willenlos anheim fallen, die beste Chance dazu haben die direkt Auserwählten, die es tatsächlich auch gibt 😊

Du tauschst einfach nur deine egoistische Eigenwilligkeit gegen den "Willen Gottes" aus und schon bist du im "ewig lebendigem Charakter" auf dieser Erde zugegen, dieses Leben führst du dann ganz problemlos+getrost auch körperlos weiter, wenn es denn dann da mal so weit ist, das macht dann keinen Unterschied mehr... und auf der neuen Erde bist du dann im ganzen Selbst an der richtigen Stelle, wirst dich dort mega prächtig gut fühlen 😉

In meinen Augen überforderst du dich nur, allerdings andere Atheisten auch, denn sogar ein Schriftgelehrter Israels, der zu Jesu Zeit lebte und mit ihm Sprach, sieh selbst,
Joh 3,9 - Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann das geschehen?
10 Jesus erwiderte und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?
11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.
12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von den himmlischen Dingen sagen werde?

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @solido

Wir haben dir doch schon mehrfach verdeutlicht, dass dir der "Heilige Geist" dazu fehlt und um den überhaupt zu bekommen, "musst" du dich für unseren Hern "Jesus Christus" entscheiden, ansonsten hält er genauso viel von dir, wie du von ihm, Mt 10,33: Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.

Das riskiere ich jetzt einfach mal...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Was genau riskierst du jetzt?

Da sind zwei Möglichkeiten im zitierten Text. Welche davon?

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Was genau riskierst du jetzt?

Dem zu folgen, was ich für richtig halte - was sonst?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Dem zu folgen, was ich für richtig halte - was sonst?

Die Frage hast du damit aber nicht beantwortet,
welche der beiden Möglichkeiten ist das?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @malie

Die Frage hast du damit aber nicht beantwortet,
welche der beiden Möglichkeiten ist das?

Ich verstehe die Frage nicht... ich riskiere es, nicht dem zu folgen, was ihr mir hier erzählt, sondern dem, was ich für richtig halte.

Was soll ich da jetzt noch ins Detail gehen?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @lucan-7

ich riskiere es, nicht dem zu folgen, was ihr mir hier erzählt, sondern dem, was ich für richtig halte.

Und mit was ersetzt du das dann? Mit dem Kampf gegen etwas, das Du
sowieso nicht ändern kannst? 🤨

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @malie

Mit dem Kampf gegen etwas, das Du
sowieso nicht ändern kannst?

Da wäre ich nicht der Erste.

Aber Religion hat in mancher Form schon für viel Elend gesorgt... da gibt es also klare Grenzen, an welcher Stelle man einschreiten sollte.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber Religion hat in mancher Form schon für viel Elend gesorgt... da gibt es also klare Grenzen, an welcher Stelle man einschreiten sollte.

Bei mir kommt das immer wie eine Rechtfertigung an, warum du nicht zu glauben meinst zu können!
Auf diese Weise lässt du doch das Verhalten anderer Menschen über deine Beziehung zu Gott bestimmen? 🤨

Menschen haben nun mal die Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse. Sie werden die Verantwortung für ihr Verhalten tragen müssen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @malie

Bei mir kommt das immer wie eine Rechtfertigung an, warum du nicht zu glauben meinst zu können!
Auf diese Weise lässt du doch das Verhalten anderer Menschen über deine Beziehung zu Gott bestimmen?

Auch, ja... wenn ich beispielsweise sehe, dass die Behauptungen gläubiger Christen nicht nachvollziehen kann oder mir Dinge unlogisch erscheinen.

Veröffentlicht von: @malie

Menschen haben nun mal die Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse. Sie werden die Verantwortung für ihr Verhalten tragen müssen.

Von mir aus. Da habe ich keinen Einfluss... ich kann nur tun was ich für richtig halte. Und Gott, sofern er existiert, kann dann tun was immer ihm beliebt... er kann mich in die Hölle schmeissen oder in den Himmel stecken, was immer ihm auch richtig erscheint, er ist der Boss.

Aber ich handle trotzdem so, wie ich es für richtig halte.

Was auch sonst...?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Würdest du es für weise halten, wenn einer der Jugendlichen, mit denen du zu tun hast, sagen würde,

der kann doch reden was er will,

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber ich handle trotzdem so, wie ich es für richtig halte.

🤨

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Selbstverständlich wäre das weise. Es geht bei den Jugendlichen ja auch nicht darum, ihnen meine Weltsicht aufzudrängen, sondern darum, dass sie ihren eigenen Weg finden.

Da bin ich bei manchen schon froh, wenn sie überhaupt eine Vorstellung davon haben, was sie für richtig halten...

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Selbstverständlich wäre das weise. Es geht bei den Jugendlichen ja auch nicht darum, ihnen meine Weltsicht aufzudrängen, sondern darum, dass sie ihren eigenen Weg finden.

Auch, wenn es um ein Menschenleben ginge?

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Auch, wenn es um ein Menschenleben ginge?

Es ging hier erst einmal um eine grundsätzliche Frage. Ich sehe es aus der Perspektive, dass Menschen natürlich überzeugt von dem sein sollten, was sie tun. Und nicht alle müssen meiner Ansicht sein.

Vor allem geht es aber darum, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Autorität ist kein Argument.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Da bin ich bei manchen schon froh, wenn sie überhaupt eine Vorstellung davon haben, was sie für richtig halten...

Dies war ja auch nur ein Beispiel, von einem Erwachsenen kann man mehr erwarten, als von einem Jugendlichen!

Wenn diese/r sagt, ich entscheide mich für Komasaufen, stimmst du dann auch zu?
Oder wenn ein Mädchen sagt, ich hungere mich jetzt herunter bis zum Untergewicht und noch mehr?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @malie

Wenn diese/r sagt, ich entscheide mich für Komasaufen, stimmst du dann auch zu?
Oder wenn ein Mädchen sagt, ich hungere mich jetzt herunter bis zum Untergewicht und noch mehr?

Gegenfrage: Kannst du begründen, warum diese Dinge schlecht sind - oder brauchst du dafür jemanden mit Autorität, der dir sagt wo's langgeht?

Komasaufen ist schlecht weil es objektiv schadet - nicht weil ich das sage!

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Gegenfrage: Kannst du begründen, warum diese Dinge schlecht sind - oder brauchst du dafür jemanden mit Autorität, der dir sagt wo's langgeht?

Wenn du eine Art Betreuer der Jugendlichen bist, hast du auch die Aufgabe, sie auf schädliches Verhalten hinzuweisen!

Veröffentlicht von: @lucan-7

Komasaufen ist schlecht weil es objektiv schadet - nicht weil ich das sage!

Thema ist "weises Verhalten" - wenn sie das von selbst erkennen, ist es noch besser.. 😊

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @malie

Thema ist "weises Verhalten" - wenn sie das von selbst erkennen, ist es noch besser..

Eben.

Du hattest mir die Frage ja ursprünglich im Zusammenhang mit meinem Verhältnis zum Christentum gestellt.

Und genau so verhalte ich mich ja... was ich einsehe, das befolge ich. Aber ich folge nur dem, was ich als "gut" erachte... und keiner Autorität um der Autorität willen.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

... und keiner Autorität um der Autorität willen.

Bei (den meisten) Christen geht es auch nicht um das Folgen einer Autorität um der Autorität willen. Ich hoffe, du hast das damit nicht sagen wollen. Ich als Christin - und jeder kann nur für sich sprechen - folge Christus, weil ich ihn erkennen durfte/darf und er mein Leben rettet/gerettet hat. Es gehört ihm. Ich folge ihm. Nicht um der Autorität willen, sondern weil er sein Leben für meins gab, aus Liebe. Meine Antwort ist mein Leben für ihn, aus Liebe.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

dito 😊😊😊

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15053

*freu*
und dabei geht es nicht um "Vernunft", sondern um "Beziehung" ...

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Korrekt

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich als Christin - und jeder kann nur für sich sprechen - folge Christus, weil ich ihn erkennen durfte/darf und er mein Leben rettet/gerettet hat. Es gehört ihm. Ich folge ihm. Nicht um der Autorität willen, sondern weil er sein Leben für meins gab, aus Liebe. Meine Antwort ist mein Leben für ihn, aus Liebe.

Das fällt für mich noch unter "Autorität". Denn das gibt es ja in allen möglichen Varianten.

Wenn du sagst, dein Leben gehört ihm und dass du ihm folgst, dann ist das ein Autoritätsargument, dem du dich hier unterwirfst.

Ich selber folge Jesus nur dort, wo es mir einsichtig erscheint. Ich unterwerfe mich ihm nicht völlig, deshalb bin ich ja auch kein Christ.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich selber folge Jesus nur dort, wo es mir einsichtig erscheint. Ich unterwerfe mich ihm nicht völlig, deshalb bin ich ja auch kein Christ.

Genau. Er gab sein Leben für dich. - Glaubst du das eigentlich? Ich kann mich nach so vielen Gesprächen nicht mehr wirklich erinnern an so einfache Dinge.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Er gab sein Leben für dich. - Glaubst du das eigentlich?

Nein.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Danke. 😊

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Korrekterweise müsste ich vielleicht sagen: Möglicherweise dachte Jesus selbst, dass er sein Leben für die Menschheit geben würde (Wenn die Berichte der Evangelien in dieser Hinsicht historisch korrekt sind) - ich glaube allerdings nicht, dass das nötig war.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Ich weiß, dass wir da schon auseinandergehen.
Haben wir jahrelang durch. Können also hier (wieder) aufhören.
Doch zuvor muss ich mein Versprechen einhalten und dir sagen, wie sehr sich der Vater nach dir sehnt. Es ist alles bereitet, damit auch du nach Hause umkehren kannst.

LG

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Doch zuvor muss ich mein Versprechen einhalten und dir sagen, wie sehr sich der Vater nach dir sehnt. Es ist alles bereitet, damit auch du nach Hause umkehren kannst.

Wenn es stimmt, was du behauptest, dann weiss Gott selbst wie er mich erreichen kann.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es stimmt, was du behauptest, dann weiss Gott selbst wie er mich erreichen kann.

Meine Denk- und Sichtweise ist - aufgrund unserer Beziehung - eine andere. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Meine Denk- und Sichtweise ist - aufgrund unserer Beziehung - eine andere.

Wie auch immer sie jetzt sein mag... jedenfalls wird es nicht funktionieren, wenn ich mich ans Fenster stelle und laut brülle: "Gott zeig' dich mir!". Da wird schlicht und einfach nichts passieren, von einigen verwunderten Passanten mal abgesehen.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Es gibt Leue, da hat es funktioniert.

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Das kann ich bestätigen.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie auch immer sie jetzt sein mag... jedenfalls wird es nicht funktionieren, wenn ich mich ans Fenster stelle und laut brülle: "Gott zeig' dich mir!". Da wird schlicht und einfach nichts passieren, von einigen verwunderten Passanten mal abgesehen.

Jetzt hab ich Kopfkino 😀

"Da wird schlicht und einfach nichts passieren"........und wenn doch? 🤓

deborah71 antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 810
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es stimmt, was du behauptest, dann weiss Gott selbst wie er mich erreichen kann.

Hmm ja... es KÖNNTE natürlich sein, dass Gott weiß, dass er dich dadurch erreicht, dass er Neubaugoere beauftragt, dir 257 mal zu sagen, dass er sich nach dir sehnt.

frosch80 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @frosch80

Hmm ja... es KÖNNTE natürlich sein, dass Gott weiß, dass er dich dadurch erreicht, dass er Neubaugoere beauftragt, dir 257 mal zu sagen, dass er sich nach dir sehnt.

Sicherlich kennt er in diesem Fall auch Neubaugöres Ausdauer und meine Bereitschaft, immer wieder aufs Neue ihre Botschaften zu lesen...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Also wenn jemand Ausdauer hat, dann Neubaugöre 😊 und du bist ja auch nicht grundlos so lange und intensiv hier unterwegs....

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Gut auf den Punkt gebracht.

Ich kenne Jesus ebenfalls. Seine Liebe erfahre ich tagtäglich.

Meinem Mann folge ich ja auch nicht um der Autorität willen.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Nachweise

Veröffentlicht von: @malie

Wenn du eine Art Betreuer der Jugendlichen bist, hast du auch die Aufgabe, sie auf schädliches Verhalten hinzuweisen!

Sehe ich auch so.

Aber Komasaufen ist nachweislich schädlich.

Du kannst es als Betreuer begründen - medizinisch - du kannst erklären, was der Alkohol anstellt im Gehirn.

lombard3 antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411

Wenn ich hier so diesen Faden verfolge, sehe ich darin ein Muster, was von Christen oft angewandt wird, was aber nicht wirklich hilfreich ist.

Man pickt ein Reizwort oder eine Aussage heraus, verbindet diese mit der eigenen Form, wie man Glauben versteht …. und lenkt ... beinahe unbemerkt … die Diskussion in eine Richtung, von dem man hofft, dass diese den Gesprächspartner „schachmatt“ setzt.

Es hat damit angefangen, dass Lucan bekundete, dass er in Glaubenssachen seinen eigenen Weg geht, und weiterhin daran festhält, was er selbst für richtig hält.

Ich finde ja, man hätte das so stehen lassen können, auch wenn man das anders sieht. Bestenfalls noch erklären, wie man es selbst versteht , aber die Entscheidung den Andersdenkenden/-glaubenden akzeptiert. Aber es wurde beschlossen, als „Gegner“ aufzutreten. … mit allen verfügbaren Mitteln.

Irgendwie erinnert mich das, im Vergleich mit Jesus, an diejenigen, die ihn zu Fall bringen wollten. Solche ähnlichen Fangfragen und Pseudobeispiele wurden dauernd dazu benutzt, um Jesus eine Falle zu stellen, damit er sich selbst widerspricht, oder gar gegen das Gesetz redet.

Nun, Jesus kam damit ganz gut klar. Er hatte immer passende Antworten parat, so dass die Gegner nichts gegen ihn in der Hand hatten.
Aber ich glaube, dass dies genau die Art ist, warum so manche Menschen, die im (angelernten) Glauben aufgewachsen sind, hinterher vom Glauben abfallen lässt. Weil man, wenn man mal genauer hinschaut und hinterfragt, merkt, dass die meisten Thesen und Dogmen irgendwie zusammengestückelt wurden und ein einfach ein (angeblicher) roter Faden dazwischen gesponnen wurde … und zum Leitfaden des (absoluten) Glaubens macht.

Da das Ausgangsthema hier genau von jemand eröffnet wurde, welche aus diesem Milieu kam, und jetzt einen Neuanfang sucht, dachte ich, es ist vielleicht an der Zeit, mal darauf aufmerksam zu machen, in welche Richtung das gerade läuft. Oder sehe ich das nur alleine so?

yaeli antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @yaeli

Da das Ausgangsthema hier genau von jemand eröffnet wurde, welche aus diesem Milieu kam, und jetzt einen Neuanfang sucht, dachte ich, es ist vielleicht an der Zeit, mal darauf aufmerksam zu machen, in welche Richtung das gerade läuft. Oder sehe ich das nur alleine so?

Das ist sehr treffend beobachtet... und ich denke wir sind thematisch auch immer noch bei der Ausgangsfrage.

Denn es werden hier ja verschiedene Möglichkeiten beschrieben:

"Folge Jesus nur in den Teilen, die du selber nachvollziehen kannst" einerseits und
"Folge Jesus voll und ganz bedingungslos, auch wenn du nicht alles verstehst, weil du ihm vertrauen kannst."

Welche Rolle Predigten und abweichende Ansichten anderer Christen dabei spielen wäre dann noch einmal zu klären...

Veröffentlicht von: @yaeli

Irgendwie erinnert mich das, im Vergleich mit Jesus, an diejenigen, die ihn zu Fall bringen wollten. Solche ähnlichen Fangfragen und Pseudobeispiele wurden dauernd dazu benutzt, um Jesus eine Falle zu stellen, damit er sich selbst widerspricht, oder gar gegen das Gesetz redet.

Richtig. Allerdings steht das ja nicht umsonst in der Bibel... auch "Fangfragen" können dazu dienen, Dinge zu hinterfragen und den eigenen Standpunkt zu klären.

lucan-7 antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @lucan-7

"Folge Jesus nur in den Teilen, die du selber nachvollziehen kannst" einerseits und
"Folge Jesus voll und ganz bedingungslos, auch wenn du nicht alles verstehst, weil du ihm vertrauen kannst."

gibt es auch noch eine Position dazwischen?
Mit diesen zwei Positionen hab ich nämlich ein Problem: Mein Gehirn ist nicht so berauschend dolle.

Wenn ich Jesus nur in den Teilen folge, die ich selber nachvollziehen kann, fällt all das hinten runter, was ich irgendwie halt nicht kapiere. Vielleicht stelle ich mich gegen etwas, was eigentlich gut wäre, aber was ich halt einfach (noch) nicht gecheckt hab.

Wenn ich Jesus voll und ganz bedingungslos folge, auch wenn ich nicht alles verstehe, weil ich ihm vertraue - wer sagt mir, dass ich diesen Weg auch richtig interpretiere? Es ist doch nicht so, dass irgendwo ein unmissverständliches Schild steht "Da lang" oder dass Jesus wie damals leibhaftig auf der Erde wandelt und ich nur hinter ihm herlaufen muss. Also kann es doch sein, dass der Weg, den ich meine, als Jesu Weg erkannt zu haben, doch der falsche ist, einfach weil ich zu doof war, ihn zu erkennen?

Ich vertraue Jesus, voll und ganz, und ich möchte ihm folgen. Aber nicht blindlings, sondern so gut ich kann und mit allem, was ich nachvollziehen kann. Und für alles, was ich nicht verstehe, werde ich weiter beten, dass Gott es mir aufschließt, dass ich es vielleicht irgendwann verstehe. Vielleicht folge ich Jesus auch mal in einem mutigen Schritt irgendwohin blindlings, weil ich denke, dass er jetzt wirklich will, dass ich den gehe. Aber dann gibt's auch irgendwas, auf das ich diese Annahme stütze. Nur weil es widersinnig ist, oder nur, weil ich irgendwie die Bibel so interpretieren könnte - ne, das ganz bestimmt nicht.

Keine Ahnung, ob meine wirren Worte für dich Sinn ergeben. Wie gesagt, mein Gehirn ist nicht so dolle, dass ich meine, die Welt komplett verstanden zu haben. Und auch nicht, dass ich meine, Jesus vollständig verstanden zu haben. Ich hoffe, Jesus ist meinen Versuchen, hier den Weg zu finden, eines Tages gnädig.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tineli

gibt es auch noch eine Position dazwischen?

Es gibt jede Menge Positionen dazwischen und auch ausserhalb davon... ich wollte hier nur kurz zusammenfassen, dass wir immer noch im Thema sind, auch wenn das das etwas weitschweifig scheint. Hier hatten wir ja mehr oder weniger zwei Positionen eingekreist.

Aber Möglichkeiten, sich mit der Lehre der Bibel auseinanderzusetzen gibt es viele.
Ich habe selber eine für mich persönlich gefunden und wie ich Jesus "nachfolge"... für mich ist das ein Weg, der nicht mehr viel mit dem zu tun hat, was man so unter "Christentum" versteht.

Andere Wege sind da eher kompatibel mit dem, was so in Gemeinden gelehrt wird... je nachdem was man halt persönlich als richtig empfindet...

lucan-7 antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380

Ich wünsche dir, dass Jesus auch deinen Versuchen, den Weg zu finden, eines Tages gnädig ist. Und das meine ich absolut nicht überheblich oder zynisch, denn wie ich es oben schrieb, auf diese Gnade bin ich genauso angewiesen und wer hier "besser" den Weg gefunden hat, werden wir wohl erst im Himmel wissen.

Alles Gute dir,
Tineli

tineli antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tineli

Ich wünsche dir, dass Jesus auch deinen Versuchen, den Weg zu finden, eines Tages gnädig ist.

Den Weg, den ich (nach momentanem Stand meiner Kenntnisse) für richtig halte habe ich bereits gefunden.

Hin und wieder begegnen mir auch Leute, die zu ähnlichen Schlussfolgerungen gekommen sind und sich trotzdem als "Christen" betrachten... ich verzichte aber darauf, weil die Unterschiede zur Mehrheit der Christen doch zu groß sind.

Aber wie ich auch schon anderweitig schrieb... es kann ja nicht darum gehen, welche Etiketten uns von anderen Menschen verpasst werden. In erster Linie geht es darum, aufrichtig zu sein, denke ich...

lucan-7 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @lucan-7

Den Weg, den ich (nach momentanem Stand meiner Kenntnisse) für richtig halte habe ich bereits gefunden.

Es geht aber in diesem Forum nicht um einen Weg, den irgendjemand in seiner egoistischen Haltung und dann auch noch nur für sich selbst als irgendwie richtig, schön und wichtig erachtet, es geht auch nicht um einen Weg, der vom Zeitgeist in irgendeiner Weise beeinflusst werden kann, sondern...

Es wäre ja wirklich schlimm, wenn dir irgendjemand nachfolgen würde, der tatsächlich auf einer gerechten Erde leben, oder als Mensch ins ewige Heil (über)führt werden will, zu beidem bist nicht du, aber der hier "sogar vollkommen zweifelsfrei" in der Lage, Joh 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Frage: "Wie kann aus einer egoistischen Menschheit jemals eine vereinheitlichte Menschheit werden, die im blinden Vertrauen füreinander einsteht?"

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Ich weiss nicht, was du mir mit deinem Beitrag sagen willst.

lucan-7 antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich weiss nicht, was du mir mit deinem Beitrag sagen willst.

Da sind wir uns mal vollkommen einig! Ich versteh's auch nicht.

tineli antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @tineli

Da sind wir uns mal vollkommen einig! Ich versteh's auch nicht.

Die Tineli versteht den Solido nicht, was ihm gänzlich unverständlich ist, weil doch alles ganz einfach zu sehen ist, vielleicht kann ich es uns "etwas" begreiflicher machen, schauen wir mal, ob mir so etwas gelingen will, ich bin noch etwas zu unerfahren darin, den Glauben auf eine etwas einfachere Art und Weise durchschaubarer zu machen!?

Frage 1: "Ist dieser Weg "aus menschlicher Sicht" in Frage zu stellen?", Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Frage 2: "Ist das, was hier "Lucan-7" zum Besten gegeben hat, "aus menschlicher Sicht, oder sogar aus göttlicher Sicht" in Frage zu stellen, wenn es um eine (vollkommen) gerechte Welt gehen soll?"

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich bevorzuge "sehendes Vertrauen"... ich schaue, warum jemand für mich vertrauenswürdig ist. Und Zweifel sind in einer "gefallenen Welt" nichts Negatives, sondern notwendig.

solido antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380

Keine Frage: Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das bestreite ich nicht.
Aber: Wie genau sieht denn dieser Weg aus? Und woher weißt du, dass deine Auslegung wirklich die richtige ist? Als Jugendliche, als ich zum Glauben fand, habe ich das anders gesehen als mit gut 30, als ich einen neuen Anfang mit Gott gemacht hab. Und heute, nachdem ich etliche Jahre voller Zweifel und Depression durchgestanden habe, sehe ich das alles nochmal etwas anders.
Was immer wir über Gott sagen, es ist schon allein dadurch beschränkt, weil wir den Gott, der über Raum und Zeit dieser Welt steht, mit den Beschränkungen von Raum, Zeit und Worten beschreiben. Das kann diesem Gott nie zu 100% gerecht werden. Und dazu kommt noch, dass wir Menschen alle fehlbar sind. Und wenn ich die Bibelauslegungen der letzten 2000 Jahre sehe, (und selbst dann, wenn ich die verrücktesten davon aussortiere), dann wird mir klar, dass meine Erkenntnis immer nur Stückwerk ist. Und folglich werde ich mich hüten, felsenfest zu behaupten, dass es nur so und nicht anders sein kann.
Letztlich bin ich mit meiner beschränkten Erkenntnis - und gerade deswegen - auf Gottes Gnade angewiesen. Und ich bin dankbar, dass Gott sie uns zusagt. Das ist mir wichtiger als alle einzelne Erkenntnis. Und daher kann ich auch andere mit anderen Erkenntnissen erst einmal so stehen lassen.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @tineli

Letztlich bin ich mit meiner beschränkten Erkenntnis - und gerade deswegen - auf Gottes Gnade angewiesen. Und ich bin dankbar, dass Gott sie uns zusagt. Das ist mir wichtiger als alle einzelne Erkenntnis. Und daher kann ich auch andere mit anderen Erkenntnissen erst einmal so stehen lassen.

Du meinst aber nicht die Erkenntnis von Lucan-7,

der ein Atheist ist und somit die Schrift nicht mal ansatzweise "geistlich" zu beurteilen vermag, das geht von vornherein sowieso voll daneben, der menschliche Verstand ist nicht die Adresse, an die sich der Glauben richtet, es braucht Tiefgang, um einsichtiger zu werden (am besten "unendlich" tiefen)!

Veröffentlicht von: @tineli

Und heute, nachdem ich etliche Jahre voller Zweifel und Depression durchgestanden habe, sehe ich das alles nochmal etwas anders.

Damit kenne ich mich auch zu genüge aus, aber ich sollte deine Hoffnung sein, nun ist es endgültig vorbei damit (Gottvertrauen)!

Schade, dass es auch eine so wundervolle Frau, wie dich treffen kann, reicht doch, wenn mir so geschehen, aber du hast ja unseren Herrn...

...bist du wieder besser drauf, oder immer noch durch die "manchmal alle Lebensfreude fressende+erstickende Depression" gequält?

Veröffentlicht von: @tineli

Was immer wir über Gott sagen, es ist schon allein dadurch beschränkt, weil wir den Gott, der über Raum und Zeit dieser Welt steht, mit den Beschränkungen von Raum, Zeit und Worten beschreiben. Das kann diesem Gott nie zu 100% gerecht werden.

Raum und Zeit kannst du aber mit der Hilfe unseres Herrn überwinden, ist sogar sein größter Wunsch für uns Christen, hier ist die Tür, Joh 10,9 Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @solido

der ein Atheist ist und somit die Schrift nicht mal ansatzweise "geistlich" zu beurteilen vermag, das geht von vornherein sowieso voll daneben, der menschliche Verstand ist nicht die Adresse, an die sich der Glauben richtet, es braucht Tiefgang, um einsichtiger zu werden (am besten "unendlich" tiefen)!

OK, dann kann ich meine Bibel ja ins Altpapier geben, weil ich eh nichts davon verstehe, richtig?

Es sei denn natürlich, solche Aussagen hätten nur den Zweck, sich mit der unbequemen Argumentation von Atheisten der Einfacheit halber nicht weiter befassen zu müssen... aber so was käme dir ja sicher nicht in den Sinn. Schliesslich hast du ja den Heiligen Geist...

lucan-7 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @lucan-7

OK, dann kann ich meine Bibel ja ins Altpapier geben, weil ich eh nichts davon verstehe, richtig?

Was du mit deiner Bibel machst, obliegt natürlich dir ganz allein!

Veröffentlicht von: @lucan-7

Es sei denn natürlich, solche Aussagen hätten nur den Zweck, sich mit der unbequemen Argumentation von Atheisten der Einfacheit halber nicht weiter befassen zu müssen... aber so was käme dir ja sicher nicht in den Sinn. Schliesslich hast du ja den Heiligen Geist...

Wie viel Jahre krebst du hier schon durchs Forum und bist immer noch keinen Deut weiter?

Wir Christen sind nicht dazu angehalten, uns gegenüber einem Atheisten langatmig zu rechtfertigen, sondern uns durch unseren Herrn "Jesus Christus" z.B. demgemäß beschenken und erfüllen zu lassen: Joh 10,10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.

und uns hauptsächlich untereinander das Leben zu erleichtern: Gal 6,2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Vllt solltest du dir eingestehen, dass du gegebenenfalls zu diesen hier gehörst, Markus 4,12 auf dass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.

Und es halt den "Heiligen Geist" braucht, um so im Leben zu stehen, Mt 13,16 Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @solido

Was du mit deiner Bibel machst, obliegt natürlich dir ganz allein!

Eine habe ich tatsächlich in den Müll geworfen... aber das hatte andere Gründe, inzwischen habe ich eine andere...

Veröffentlicht von: @solido

Wie viel Jahre krebst du hier schon durchs Forum und bist immer noch keinen Deut weiter?

Wer sagt, dass ich nicht "weiter" bin?

Veröffentlicht von: @solido

Und es halt den "Heiligen Geist" braucht, um so im Leben zu stehen, Mt 13,16 Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.

Den Heiligen Geist kann ich mir aber nicht herbeibeten oder im Internet bestellen... der wird von Gott geschickt - oder eben nicht.

Ich selber kann da gar nichts tun. Glaube ist Gnade, wir können Gott nicht aus eigener Kraft erreichen.

lucan-7 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich weiss nicht, was du mir mit deinem Beitrag sagen willst.

Aber die Bedeutung von "blindem Vertrauen" kennst du doch sicherlich, oder kennst du niemanden, dem du blind Vertrauen kannst, so ohne jeglichem Zweifel, meine ich?

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @solido

Aber die Bedeutung von "blindem Vertrauen" kennst du doch sicherlich, oder kennst du niemanden, dem du blind Vertrauen kannst, so ohne jeglichem Zweifel, meine ich?

Ich bevorzuge "sehendes Vertrauen"... ich schaue, warum jemand für mich vertrauenswürdig ist. Und Zweifel sind in einer "gefallenen Welt" nichts Negatives, sondern notwendig.

lucan-7 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich bevorzuge "sehendes Vertrauen"... ich schaue, warum jemand für mich vertrauenswürdig ist. Und Zweifel sind in einer "gefallenen Welt" nichts Negatives, sondern notwendig.

Wie du dich als +Evolutionstheorie-Anhänger+ überhaupt auf eine "gefallene Welt" beziehen kannst, keine Ahnung!?

Für dich sollte doch diese evolutionsbiologische Kampf- und Krampfveranstaltung, in der sich die Menschheit befindet, unumgänglich sein!?

Jetzt, in diesem Moment, befindest du dich im momentanen IST-Zustand der vorherrschenden Krampfveranstaltung, in der sich, während du diese Zeilen liest, Menschen gegenseitig an die Gurgel gehen, sich gegenseitig das Leben nehmen, Kinder verhungern und misshandelt werden, usw...

Hast du das Glück, nicht zu diesen gequälten Menschen zu gehören?

Die einzige Möglichkeit, sehe ich zumindest so, einem solchen Treiben ein endgültiges Ende zu setzen -IST- doch sicherlich, das evolutionistische kampf+krampfbewusstseins Muster in sich selbst zu überwinden, oder weißt du eine andere Möglichkeit?

Bist du auch den Menschen zugehörig, die offensichtlich behaupten wollen: "Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @solido

Wie du dich als +Evolutionstheorie-Anhänger+ überhaupt auf eine "gefallene Welt" beziehen kannst, keine Ahnung!?

Na ja, die Welt ist nun mal kein perfekter Ort... egal was man da jetzt als Ursache sieht.

Veröffentlicht von: @solido

Für dich sollte doch diese evolutionsbiologische Kampf- und Krampfveranstaltung, in der sich die Menschheit befindet, unumgänglich sein!?

"Evolution" bedeutet mitnichten, dass man sich ständig gegenseitig an die Gurgel geht... ganz im Gegenteil ist ja auch Kooperation und Zusammenarbeit ein evolutionärer Vorteil.

Veröffentlicht von: @solido

Die einzige Möglichkeit, sehe ich zumindest so, einem solchen Treiben ein endgültiges Ende zu setzen -IST- doch sicherlich, das evolutionistische kampf+krampfbewusstseins Muster in sich selbst zu überwinden, oder weißt du eine andere Möglichkeit?

Evolution kann man nicht "überwinden", das ist ein grundlegendes Prinzip des Lebens.

Veröffentlicht von: @solido

Bist du auch den Menschen zugehörig, die offensichtlich behaupten wollen: "Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

Es gibt verschiedene Arten zu "kämpfen". Für die einen ist das Mord und Totschlag, für die Anderen bedeutet es, sich für eine bessere Welt, Frieden und Kooperation einzusetzen.

lucan-7 antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 39

Was Darwin nicht wissen konnte

Veröffentlicht von: @lucan-7

Evolution kann man nicht "überwinden", das ist ein grundlegendes Prinzip des Lebens.

Das Wort “Evolution“ ist eine darwinistische Vokabel. Evolution ist gemäß Darwin gleichbedeutend mit einem selbsttätig aufwärtsstrebenden Ereignis im genetischen Bereich, und gerade dafür gibt es weder irgendwelche wissenschaftlichen Belege, noch irgendeine experimentelle Grundlage. Noch niemals wurde auch nur ein einziges sachliches Argument präsentiert, welches in der Lage gewesen wäre, die Grundaussage der Evolutionstheorie naturwissenschaftlich zu bestätigen, nämlich dass mittels Mutation und Selektion eine Selbstmontage irgendwelcher Lebensvorgänge aus niedermolekularer Materie möglich sei.

Gerade dies ist der Knackpunkt der Evolutionstheorie. Anders gesagt, die Evolutionstheorie ist ausgerechnet mittels derjenigen Behauptung widerlegt, auf welche sie sich ausdrücklich beruft. Diese Tatsache weist die Evolutionstheorie als ein wissenschaftstheoretisches Eigentor aus, und macht gerade dadurch das Verkünden der Evolutionstheorie zur Märchenerzählerei.

Im Klartext heißt dies, dass das Fundament auf welchem die Evolutionstheorie steht, mit dem aufkommen der DNS-Forschung bis in deren Grundfeste hinein erschüttert worden ist, nämlich durch die Entdeckung der Gesetzmäßigkeiten hochmolekularer Materie. Von dieser Erschütterung sind logischerweise auch zwangsläufig alle Aussagen betroffen, die in irgend einer Weise auf die Evolutionstheorie Bezug nehmen und auf ihr aufbauen.

suminoto antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Da deine Behauptungen nichts über die Evolution, aber viel über deine fehlenden Kenntnisse darüber aussagen gibt es an dieser Stelle auch nichts zu widerlegen.

Bei Bedarf kannst du gerne einen Thread im Wissenschaftsforum eröffnen.

lucan-7 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @lucan-7

Na ja, die Welt ist nun mal kein perfekter Ort... egal was man da jetzt als Ursache sieht.

Egal ist 88 und lässt dich zu diesem fehlerbehafteten Schluss kommen:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Evolution kann man nicht "überwinden", das ist ein grundlegendes Prinzip des Lebens.

Der Sündenfall hat uns Menschen die Evolution beigebracht (Bibelleser wissen halt doch mehr) und durch unseren Herrn "Jesus Christus" wird der in Sünde gefallene Mensch wieder aufgehoben (Umkehrschluss) = Tschüss Evolution, winke, winke 😎

Ein Heiliger (Überwinder) hat die "Evolution incl. des Todes" bereits in sich selbst überwunden, der ist schon mit allem durch und wird für nichts kämpfen, weil er zu einem bedingungslos Liebenden geworden ist...

Wenn man, wie du, das Leben "nur" im 5 sinnlichen Raumteiler auffassen und demgemäß selbstbewusst beurteilen kann, dann kann es natürlich auch die Unsterblichkeit+Ewigkeit nicht geben, 5 sinnlich betrachtet, unmöglich, auch für mich: Vor 2 Jahren ist mein Schwager gestorben, wie er da so aufgebahrt, so ungewohnt reg-
und widerspruchslos vor mir lag, die Brille auf der Nase, durch kleine Sehschlitze das Weiße der Augen schimmerte, der Mund leicht geöffnet war, als wolle er doch noch mal was sagen, das war schon etwas spooky, vor allem, als ich zum Abschied meine Hände auf die seinen legte, die waren Ratten-kalt, diese Kälte werde ich niemals vergessen, da war nichts lebendiges mehr zu finden, oder empfinden, der war schlichtweg tot, ohne wenn und aber,
aber...

Veröffentlicht von: @lucan-7

"Evolution" bedeutet mitnichten, dass man sich ständig gegenseitig an die Gurgel geht... ganz im Gegenteil ist ja auch Kooperation und Zusammenarbeit ein evolutionärer Vorteil.

Kooperierst du auch zu deinem eigenen Nachteil mit anderen?

solido antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @solido

Der Sündenfall hat uns Menschen die Evolution beigebracht (Bibelleser wissen halt doch mehr) und durch unseren Herrn "Jesus Christus" wird der in Sünde gefallene Mensch wieder aufgehoben (Umkehrschluss) = Tschüss Evolution, winke, winke 😎

Zum einen steht in der Bibel nichts von "Evolution"... aber auch wenn es so wäre, wie du schreibst, dann wäre Glaube ein evolutionärer Vorteil, und die Evolution wäre im gläubigen Menschen voll wirksam... wie gesagt, es handelt sich um ein grundsätzliches Prinzip. Auch die mosaischen Gesetzte brachten evolutionäre Vorteile.

Veröffentlicht von: @solido

Kooperierst du auch zu deinem eigenen Nachteil mit anderen?

Was für eine Art "Kooperation" soll das sein, wenn einer Seite davon Nachteile entstehen?

Davon abgesehen bin ich natürlich bereit, für Menschen die ich schätze oder für Dinge, die ich für sinnvoll halte, auch persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Fragen zu stellen, habe ich versucht, bei Jesus zu lernen. Dabei bemühe
ich mich, auf den Heiligen Geist zu hören.
Ich habe kein "System", kann das auch nicht, genau, wie auch Deborah
schrieb. Und habe ebenfalls schon wahrgenommen, dass ich "getriggert" wurde.

Bin ein unvollkommener Mensch und mir können auch
Fehler unterlaufen.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Sprichst du eigentlich jemanden genau an mit diesem unpersönlichen allgemeinen "man"?

neubaugoere antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Sprichst du eigentlich jemanden genau an mit diesem unpersönlichen allgemeinen "man"?

nein ...

.... ich schildere meinen ganz persönlichen Eindruck, zum Verlauf dieses Fadens

yaeli antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Danke. 😊

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @yaeli

Oder sehe ich das nur alleine so?

Ich sehe es nicht so.
Das liegt einfach daran, weil ich bis auf eine alle beteiligten Diskutant:Innen seit Jahren beim Diskutieren hier zuschaue und sie haben bisher kein Interesse daran gezeigt, User mit gegenteiligen Meinungen "schachmatt" zu setzen. Daher würde ich solche Unterstellungen gegen sie nie vorbringen.

Vielleicht gibt es User, die so taktisch diskutieren, aber diejenigen, die ich kannte sind schon eine Weile nicht mehr hier.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tristesse

Das liegt einfach daran, weil ich bis auf eine alle beteiligten Diskutant:Innen seit Jahren beim Diskutieren hier zuschaue und sie haben bisher kein Interesse daran gezeigt, User mit gegenteiligen Meinungen "schachmatt" zu setzen. Daher würde ich solche Unterstellungen gegen sie nie vorbringen.

Na ja, "schachmatt" klingt so nach persönlichem Angriff und anschliessendem Triumphgeheul oder so etwas... klar, so bösartig würde ich es auch nicht sehen.

Aber Widersprüche aufzeigen und sein Gegenüber in eine Position bringen, wo man mit der Nase auf eben jene Widersprüche gestoßen wird und nicht mehr ausweichen kann... das würde ich schon so sehen. Und ich denke, das ist hier auch gemeint.

Und ich halte das in einer Diskussion auch für legitim.
Und es kann ja auch mal passieren, dass sich der vermeintliche Widerspruch auflöst und die Partie ganz anders endet...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lucan-7

Na ja, "schachmatt" klingt so nach persönlichem Angriff und anschliessendem Triumphgeheul oder so etwas... klar, so bösartig würde ich es auch nicht sehen.

Es war nicht meine Wortwahl, ich hab nur zitiert.

Ansonsten wiederhole ich mich nur und darum lass ich es.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber Widersprüche aufzeigen und sein Gegenüber in eine Position bringen, wo man mit der Nase auf eben jene Widersprüche gestoßen wird und nicht mehr ausweichen kann... das würde ich schon so sehen. Und ich denke, das ist hier auch gemeint.

Falls ich das bin, wäre ich ja richtig gut bzw. der Heilige Geist in mir.. 😎

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

..ich bin fassungslos, was du mir hier unterstellst!!!

Ich komme aus keinem "Milieu" - habe meinen ganz persönlichen, besonderen Glaubensweg, den Du nicht kennst!
Ich folge ich keinem "System" und habe keinen "angelernten Glauben"!

Natürlich kann Lucan glauben, was er will, wobei er Glauben anzweifelt..
Warum beginnt er wohl Reizthemen, hast du dich vielleicht das auch schon mal gefragt?

Ihn mit Jesus vergleichen, das schlägt dem Fass den Boden aus - er verleugnet die Bibel, Jesus, den Glauben, die Christen seit 15 Jahren hier!

Au8erdem kann er sehr gut für sich selbst schreiben!

Anonymous antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @malie

..ich bin fassungslos, was du mir hier unterstellst!!!

Entweder du hast meinen Text nicht richtig gelesen, oder irgendetwas hat in dir etwas ausgelöst, was dich so fassungslos gemacht hat.
Nichts von dem, was du hier aufführst habe ich gesagt ... jedenfalls nicht gemeint. Wie ich schon an Neubargöre schrieb, war es ein Eindruck zu dem Verlauf, den ich geschildert habe.... ganz allgemein, nicht auf eine Person bezogen.
Und das "Millieu" hatte ich zu der Threaderöffnerin geschrieben, die du meines Wissens nicht bist.

Ich habe folgendes wahrgenommen bei dem Gespräch mit Lucan (frei ohne Bezugnahme geschildert):
Lucan schrieb, dass er bei dem Glauben bleibt, den er selbst für richtig hält.
Ihm wurde die Frage gestellt, ob er das auch bei Jugendlichen sagen würde, wenn diese unter seiner Obhut wären.
Als er das bejahte, wurde weiter nachgelegt ... bis dahin, dass es Jugendliche seien, die Suizid planen.

Ich finde, es ist offensichtlich, dass das Gespräch hier eine Richtung nahm, die Lucan dazu bringen sollte, zu bekennen, dass er unrecht hatte ... unter ganz anderen Umständen, als diejenigen, zu welchen er seine Anfangsaussage gemacht hatte.

Es tut mir leid, dass es so anders ankam, als ich es gemeint habe ... Lucan hat es offensichtlich aber verstanden. Mehr werde ich nicht dazu sagen.

yaeli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Was Du geschrieben hast, war an meine Adresse und kam bei mir als Mail an. Dann fühle ich mich auch angesprochen!

Veröffentlicht von: @yaeli

Lucan hat es offensichtlich aber verstanden.

Das ist ja die Hauptsache..

Ist okay, ich möchte mich damit nicht weiter beschäftigen.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Wenn da ...
überhaupt böse Absicht dahintersteht ...
was ich nicht glaube, du möglicherweise schon.

*istnureineIdee*

Veröffentlicht von: @yaeli

Ich finde, es ist offensichtlich, dass das Gespräch hier eine Richtung nahm, die Lucan dazu bringen sollte, zu bekennen, dass er unrecht hatte ... unter ganz anderen Umständen, als diejenigen, zu welchen er seine Anfangsaussage gemacht hatte.

neubaugoere antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn da ...
überhaupt böse Absicht dahintersteht ...
was ich nicht glaube, du möglicherweise schon.

Nein, ich habe keine böse Absicht dahinter vermutet. Nur einen Verlauf, der in eine ungute Richtung läuft.

Darum hatte ich geschrieben:

Veröffentlicht von: @yaeli

Wenn ich hier so diesen Faden verfolge, sehe ich darin ein Muster, ......

Veröffentlicht von: @yaeli

.... dachte ich, es ist vielleicht an der Zeit, mal darauf aufmerksam zu machen, in welche Richtung das gerade läuft. Oder sehe ich das nur alleine so?

.... nach meinem Empfinden weder angriffig noch beurteilend.
Die Reaktionen darauf habe ich allerdings genau so empfunden.

So sind die Empfindungen unterschiedlicher Menschen eben unterschiedlich. Und genau deshalb hatte ich den Kommentar zu dem Faden geschrieben, um meinen Eindruck zu schildern, zu dem Verlauf, und bezüglich des Anliegens der Threaderöffnerin (so wie ich sie verstanden habe).

yaeli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Naja, wenn du auf einen Beitrag von Malie antwortest, ist ein Beitrag wie der Deine schon geeignet, in den falschen Hals gekriegt zu werden.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Interessante Gedankenkette, die mehr über dich aussagt, als über die, über die du dir Gedanken gemacht hast.

deborah71 antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @deborah71

Interessante Gedankenkette, die mehr über dich aussagt, als über die, über die du dir Gedanken gemacht hast.

Freu dich, dann kennst du mich ja scheinbar jetzt besser, als ich mich selbst kenne.

yaeli antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Johari-Fenster
Jeder hat so seine blinden Flecken 😉

https://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster

Veröffentlicht von: @yaeli

Freu dich, dann kennst du mich ja scheinbar jetzt besser, als ich mich selbst kenne.

Ob das ein Grund zur Freude ist, das ist noch nicht raus. Abwarten und Teetrinken ....U°... Pott Tee rüberschieb

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @deborah71

Interessante Gedankenkette, die mehr über dich aussagt, als über die, über die du dir Gedanken gemacht hast.

Was sagt die Gedankenkette denn aus? Ich weiß, Du redest nicht über dritte, jedenfalls nicht wenn ich Dich frage 😊 Aber mit so einer Aussage kann doch keine/r was anfangen, außer dass er / sie weiß, dass er / sie in Deinen Augen was falsch gemacht hat. Sag doch direkt, was Du davon hältst, anstatt Dich so in Andeutungen zu ergehen. Das wäre für mich, falls ich Jaeli bin, nicht hilfreich.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @deborah71

Interessante Gedankenkette, die mehr über dich aussagt, als über die, über die du dir Gedanken gemacht hast.

Keineswegs. Wobei ich mich bei der Technik des "in-die-Ecke-Treibens" selbst gar nicht ausnehme. Man sollte sich nur dessen bewusst sein, welche rhetorischen Mittel man hier anwendet... und ob diese auch zielführend sind.

Leider geht es ja viel zu oft gar nicht darum, jemandem einen Sachverhalt zu verdeutlichen, sondern lediglich um Selbstbestätigung.

Und auch da nehme ich mich selbst nicht aus...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Leider geht es ja viel zu oft gar nicht darum, jemandem einen Sachverhalt zu verdeutlichen, sondern lediglich um Selbstbestätigung.

Da muss ich Dich/Euch leider enttäuschen, darum geht es mir in keinster Weise!

Veröffentlicht von: @lucan-7

welche rhetorischen Mittel man hier anwendet...

Ich schreibe so wie ich kann und bilde mich darüber auch weiter.

Was Ihr alles meint über mich zu wissen..

Steinigt sie!

Ich vertraue demjenigen, der sein Leben für mich gab und nicht Menschen, bei denen es sich gezeigt hat, dass ich ihnen egal bin.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @lucan-7

Keineswegs. Wobei ich mich bei der Technik des "in-die-Ecke-Treibens" selbst gar nicht ausnehme. Man sollte sich nur dessen bewusst sein, welche rhetorischen Mittel man hier anwendet... und ob diese auch zielführend sind.

Darum ging es mir z.B nicht, sondern der Verbreitung eines falschen Evangeliums ein Stop zu geben.

Deine Erklärung, wie du durch deinen Willen neu geboren würdest, steht im Widerspruch zu Joh 1,13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Die christliche Wiedergeburt geschieht von oben, durch Gott, nicht indem man sich zu einer neuen Gewohnheit entscheidet.

Dass du daraus ein "durchs Forum treiben " oder eine "Absicht der Selbstbestätigung" machst, das ist nun wiederum auf deinem Mist gewachsen.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @deborah71

Darum ging es mir z.B nicht, sondern der Verbreitung eines falschen Evangeliums ein Stop zu geben.

Strenggenommen gibt es hier kein "richtig" und kein "falsch", sondern lediglich "allgemein anerkannt" oder "nicht allgemein anerkannt"... oder von mir aus auch: "Auf christlicher Linie" oder "Nicht auf christlicher Linie".

Denn ich gehe ja von völlig anderen Vorausetzungen aus: Dass Jesus und seine Anhänger kaum etwas von der Welt wussten und lediglich eine Interpretation ihrer Glaubenswelt entwickelt haben.

Dass widerspricht völlig deiner Ausgangsbasis, die du von einem tatsächlichen göttlichen Eingreifen und einer historischen Wahrheit der erwähnten Glaubenswelt ausgehst.

Ob eine Interpretation aber "richtig" oder "falsch" ist kann man nur unter diesen Voraussetzungen klären.

Veröffentlicht von: @deborah71

Dass du daraus ein "durchs Forum treiben " oder eine "Absicht der Selbstbestätigung" machst, das ist nun wiederum auf deinem Mist gewachsen.

Diese Aussagen stammen ursprünglich nicht von mir und waren auch eher allgemein gemeint, so wie ich es verstanden habe.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @lucan-7

Strenggenommen gibt es hier kein "richtig" und kein "falsch", sondern lediglich "allgemein anerkannt" oder "nicht allgemein anerkannt"... oder von mir aus auch: "Auf christlicher Linie" oder "Nicht auf christlicher Linie".

Das klingt für mich zu relaitiviert. Schließlich ist Jesus, Gott-Sohn, sehr konkret und nicht nur relativ dafür gestorben und auferstanden.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dass widerspricht völlig deiner Ausgangsbasis, die du von einem tatsächlichen göttlichen Eingreifen und einer historischen Wahrheit der erwähnten Glaubenswelt ausgehst.

Richtig. Denn das Kreuz ist eine tatsächliche Ausgangsbasis. So konkret, dass sogar die Jahreszählung sich daran orientiert.
Für eine weltfremde Schwärmergruppe hätte man dies nicht gemacht.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ob eine Interpretation aber "richtig" oder "falsch" ist kann man nur unter diesen Voraussetzungen klären.

Du nimmst die Schärfe raus, wenn du in die Evangeliumsaussagen nach deiner Ansicht ein meiner Meinung nach oder so etwas einfügst und nicht absolut formulierst. Deine Meinung ist dir unbenommen, zu absoluten Aussagen steht das Kreuz vor dir und du erntest in einem christlichen Forum Widerspruch.

Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @deborah71

Dass du daraus ein "durchs Forum treiben " oder eine "Absicht der Selbstbestätigung" machst, das ist nun wiederum auf deinem Mist gewachsen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Diese Aussagen stammen ursprünglich nicht von mir und waren auch eher allgemein gemeint, so wie ich es verstanden habe.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Diese Aussagen stammen ursprünglich nicht von mir und waren auch eher allgemein gemeint, so wie ich es verstanden habe.

Nun, du transportierst sie weiter und gibst auch zu, diese Methoden selbst anzuwenden.
Ich habe sie noch nicht gelernt, bewusst anzuwenden...wüsste auch nicht, wie das geht.... obwohl ich schon von mehreren gemerkt habe, dass sie das Spiel mit mir getrieben haben. Ich bin zu geradeaus für sowas.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Leider geht es ja viel zu oft gar nicht darum, jemandem einen Sachverhalt zu verdeutlichen, sondern lediglich um Selbstbestätigung.

Eine solche Aussage von Dir wundert mich nun doch, hatte ich Dir doch einmal meine Motivation für das Forum beschrieben!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Interessante Gedankenkette, die mehr über dich aussagt, als über die, über die du dir Gedanken gemacht hast.

Könntest Du mir mal bitte erklären, was Du damit meinst, Deborah 🤨

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Ganz einfach: es ist eine Rückgabe an den Absender.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Gut und Böse

Veröffentlicht von: @malie

Menschen haben nun mal die Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse.

Eben.

Und der Gott der Bibel ist gut, wenn er im AT Kinder in der Sintflut umbringt und im Neuen Testament Menschen eine Ewigkeit in der Hölle androht, wenn man nicht an ihn glaubt?

lombard3 antworten
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Veröffentlicht von: @lombard3

Und der Gott der Bibel ist gut, wenn er im AT Kinder in der Sintflut umbringt und im Neuen Testament Menschen eine Ewigkeit in der Hölle androht, wenn man nicht an ihn glaubt?

Nur wenn man dieses "Gottesbild" auch unermütlich kultiviert...(bei der 'Sintflut' ging es um 'Mischwesen'/Riesen und die "ewige Hölle" ist mMn. nicht haltbar)

hg poimen

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Lucan-7
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Veröffentlicht von: @poimen-a

Nur wenn man dieses "Gottesbild" auch unermütlich kultiviert...(bei der 'Sintflut' ging es um 'Mischwesen'/Riesen und die "ewige Hölle" ist mMn. nicht haltbar)

Sich die Bibel zurechtzubiegen, umzudeuten und Dinge hinzuzuerfinden macht die Sache allerdings auch nicht glaubwürdiger.

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Sich die Bibel zurechtzubiegen, umzudeuten und Dinge hinzuzuerfinden macht die Sache allerdings auch nicht glaubwürdiger.

Den "Ball" gebe ich gerne zurück (oder WO liest Du bei der 'Sintflut' von unschuldigen Kindern?)

hg poimen

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Lombard3
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Veröffentlicht von: @poimen-a

Den "Ball" gebe ich gerne zurück (oder WO liest Du bei der 'Sintflut' von unschuldigen Kindern?)

Was müsste denn für dich ein Kind tun, damit es gerechtfertigt wäre, es zu ersäufen?

Meine Antwort: Es gibt nichts.

lombard3 antworten
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Veröffentlicht von: @lombard3

Was müsste denn für dich ein Kind tun, damit es gerechtfertigt wäre, es zu ersäufen?

In der Geschichte werden Kinder überhaupt nicht "thematisiert"...
Bei aller Phantasie muss ein Text auch als Text behandelt werden ("was soll ausgedrückt werden ?")

Veröffentlicht von: @lombard3

Was müsste denn für dich ein Kind tun, damit es gerechtfertigt wäre, es zu ersäufen?

was müssen junge Katzen tun um ersäuft zu werden?

Veröffentlicht von: @lombard3

Meine Antwort: Es gibt nichts.

Trotzdem geschieht es - "ungerechtfertigt"

hg poimen

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Lombard3
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Bei der Sintflut wurden doch laut Bibel alle Menschen vertilgt, bis auf Noah.

Den Menschen, Noah, der in der Bibel als "gut" bezeichnet wird, verflucht seinen Sohn (oder Enkelsohn).

Ihn wollte ich nicht als Vater gehabt haben.

Deswegen meine ich, die Sache mit Gut und Böse und der Moral ist in der Bibel nicht so eindeutig.

Und ich würde es nicht so einfach sehen, dass wer sich nicht für den christlichen Glauben entscheidet, sich für das Böse entschieden hätte.

Nachtrag vom 03.08.2021 2147
(und die Personen auf der Arche)

lombard3 antworten
Lucan-7
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Veröffentlicht von: @poimen-a

Den "Ball" gebe ich gerne zurück (oder WO liest Du bei der 'Sintflut' von unschuldigen Kindern?)

Gott erklärt einfach alles und jeden für "schuldig".

Aber das waren immer noch Menschen... keine anderen Wesen.

lucan-7 antworten
Lombard3
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Veröffentlicht von: @poimen-a

Nur wenn man dieses "Gottesbild" auch unermütlich kultiviert...(bei der 'Sintflut' ging es um 'Mischwesen'/Riesen und die "ewige Hölle" ist mMn. nicht haltbar)

Das ist in Ordnung.

Nach meinem Verständnis war es allerdings so, dass Lucan ja sozusagen zwei Alternativen vorgelegt wurden:

a) Gut = gläubig werden / Christ werde
b) Böse

Und ich finde, man muss erst einmal zeigen, ob das moralisch wirklich so einfach ist.

Ich finde es nämlich - liest man die Bibel - keineswegs so eindeutig.

Vor allem, wenn es hier ja um eine Art missionarischen Aufruf handelt.

Was will man nämlich damit sagen: Dass jeder, der nicht Christ ist, auf der Bösen Seite zuzuordnen ist?

Letzten Endes sehe ich aber auch dies als die Botschaft der Bibel. Natürlich lässt sich aber darüber diskutieren, da geb ich dir Recht.

lombard3 antworten
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Veröffentlicht von: @lombard3

Was will man nämlich damit sagen: Dass jeder, der nicht Christ ist, auf der Bösen Seite zuzuordnen ist?

Veröffentlicht von: @lombard3

Letzten Endes sehe ich aber auch dies als die Botschaft der Bibel. Natürlich lässt sich aber darüber diskutieren, da geb ich dir Recht.

Ich muss wohl eine andere Bibel haben/lesen... Meine beschäftigt sich viel mit dem Wesen und der Enttäuschung Gottes über Ungerechtigkeit und seiner Förderung von Gerechtigkeit und Liebe...

Veröffentlicht von: @lombard3

Natürlich lässt sich aber darüber diskutieren,

hg poimen

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Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
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Gut und Böse

Ich denke, das Problem liegt genau darin, dass manche Menschen die Bibel und die Botschaft von Gott nur in der Unterteilung von "Gut" oder "Böse" verstehen können/wollen.

Dabei hat Jesus genau dieses Problem immer wieder angesprochen und (für mein Verständnis) genau das Gegenteil gelehrt und gelebt. Und er hat auch wiederholt gelehrt, dass seine Botschaft auch Gottes Botschaft ist.

Gott beurteilt Menschen nicht nach "Gut oder Böse", sondern danach, ob man MIT Gott lebt, oder Gott außen vor lässt im eigenen Leben.

Im AT hat Gott "Sünden" auch immer in diesen Zusammenhang gestellt: "Kehrt um zu MIR". (dann helfe ich euch, den richtigen Weg zu finden). ER wollte der Führer und Beschützer der Menschen sein. Alles, was Gott geboten hat, zielt darauf hin, dass man den Weg zu Gott findet und MIT ihm lebt.

yaeli antworten
Lucan-7
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Veröffentlicht von: @yaeli

Gott beurteilt Menschen nicht nach "Gut oder Böse", sondern danach, ob man MIT Gott lebt, oder Gott außen vor lässt im eigenen Leben.

Genau das hat man dann aber in den "guten" und den "bösen" Weg eingeteilt... es ist halt sehr viel einfacher zu vermitteln. Das ging dann ja sogar so weit, dass man dann den Teufel zum "Gegen-Gott" erhoben hat.

Das AT gibt dergleichen nicht her. Da ist Gott schlicht allumfassend. Aber damit tut sich das Christentum wiederum schwer.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau das hat man dann aber in den "guten" und den "bösen" Weg eingeteilt... es ist halt sehr viel einfacher zu vermitteln. Das ging dann ja sogar so weit, dass man dann den Teufel zum "Gegen-Gott" erhoben hat.

Über wen reden wir hier?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber damit tut sich das Christentum wiederum schwer.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Über wen reden wir hier?

Über die christliche Kirche in den Jahrhunderten nach Paulus.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Dachte ich mir schon.
Ich wünschte, es würde einmal nur um "uns" gehen, um dich, mich und die hier Anwesenden ...

Hab ich dir heute schon gesagt, dass sich Gott nach dir sehnt? Du bist seine Schöpfung und gehörst eigentlich - wie ich auch - in seine Gegenwart, denn dazu hat er dich geschaffen. Er hat dir ein Angebot gemacht ...

Gerade las ich in der Schrift und musste an dich denken:

Hoffnung für Alle:
Römer 1,16 Ich schäme mich nicht für die rettende Botschaft. Denn sie ist eine Kraft Gottes, die alle befreit, die darauf vertrauen; zuerst die Juden, aber auch alle anderen Menschen.
17 Durch sie zeigt Gott, wie er ist: Er sorgt dafür, dass unsere Schuld gesühnt wird und wir mit ihm Gemeinschaft haben können. Dies geschieht, wenn wir uns allein auf das verlassen, was Gott für uns getan hat. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: »Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.

oder auch nach der Guten Nachricht:
16 Zur Guten Nachricht bekenne ich mich offen und ohne Scheu. In ihr ist die Kraft Gottes am Werk und rettet alle, die der Botschaft glauben und sie im Vertrauen annehmen – an erster Stelle die Menschen aus dem jüdischen Volk und dann auch die aus den anderen Völkern.
17 In der Guten Nachricht macht Gott seine Gerechtigkeit offenbar: seine rettende Treue, die selbst für das aufkommt, was er vom Menschen fordert. Nur auf den vertrauenden Glauben kommt es an, und alle sind zu solchem Glauben aufgerufen. So steht es ja in den Heiligen Schriften: »Wer durch Glauben vor Gott als gerecht gilt, wird leben.

Nachtrag vom 04.08.2021 1241
oh und ich entdecke gerade Römer 3,28:

(HfA: Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern allein deshalb, weil ich mein Vertrauen auf Jesus Christus setze.
oder Gute Nachricht:
Denn für mich steht fest: Allein aufgrund des Glaubens nimmt Gott Menschen an und lässt sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen. Er fragt dabei nicht nach Leistungen, wie das Gesetz sie fordert.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Dachte ich mir schon.
Ich wünschte, es würde einmal nur um "uns" gehen, um dich, mich und die hier Anwesenden ...

Weder du noch ich haben das Christentum oder seine wesentlichen Elemente und Konzepte erfunden.

Das ist auch völlig unabhängig davon, ob es jetzt real ist oder nicht... es geht immer um eine Veranschaulichkeit, so wie ja auch Jesus immer wieder Gleichnisse benutzte um einen Sachverhalt zu verdeutlichen.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Wo wir jetzt gerade "stehen", mag das zutreffen.
Doch am Anfang ging es um dich und deine Zweifel und deine Äußerungen: "Meine persönlichen Lehren aus den Evangelien". - Dann geht es "plötzlich" immer um andere.

So geht es Gott auch immer um dich ganz persönlich.
Um deine Entscheidungen. Deine Gedanken. Dein Vertrauen.

Gott liebt dich. Er will mit dir leben.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Doch am Anfang ging es um dich und deine Zweifel und deine Äußerungen: "Meine persönlichen Lehren aus den Evangelien". - Dann geht es "plötzlich" immer um andere.

Da die Evangelien nicht von mir stammen, sondern von "Anderen", so wie auch die ganze christliche Lehre von "Anderen" stammt geht es wohl zwangsläufig darum, was diese Leute so alles behaupten.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Lucan ... natürlich "geht es um das Evangelium", aber es geht eben auch um dich. Mir geht es um dich. Gott geht es um dich. Um dich, nicht wie wer die Schrift versteht oder wie wer auslegt, wer wann wie mit welchem Finger dann auf wen zeigt, weil der was Falsches gesagt oder nur rechts gehustet hat oder mit dem Daumen Kreise ziehen kann.

Es geht hier um unsere Persönlichkeiten, um unsere Gedanken, denn die äußern wir hier alle. Es geht nicht um "Recht haben" oder nicht. Na vielleicht gibt es hier (!!!!!!! ich rede nicht von der großen weiten Welt da draußen oder deinen oder meinen Nachbarn oder Verwandten). Wir sind Menschen hier, die alle nicht perfekt sind, die alle nicht alles wissen (auch du übrigens nicht), auch wenn sich das hier (hier = jesus.de) oft so anhören mag. Es geht um ein Miteinander, um Zuhören, Miterleben, Teilhaben lassen und solchen Beziehungskram. Ich hab ja keine Ahnung, ob du sowas gewohnt bist oder nicht, ob dir das doof ist oder nicht, ob ... Es geht um genau diese kleinen Beziehungsdinge, um sehen und gesehen werden (nein, nicht mit den physischen Augen 😛), um die Beziehungen untereinander hier (hier = jesus.de), vielleicht thematisch auch mal um andere, es geht um die Beziehung mit Gott, über die wir (wir = Christen) uns oft austauschen (auch wenn das oft für andere so aussieht wie Recht haben oder nicht).

Weil du wichtig bist.
Weil du geliebt bist.
Weil du gesehen wirst.
Weil du okay bist.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Lucan ... natürlich "geht es um das Evangelium", aber es geht eben auch um dich. Mir geht es um dich. Gott geht es um dich. Um dich, nicht wie wer die Schrift versteht oder wie wer auslegt,

Sorry, aber das ist mir gerade zu abstrakt. Ich bin nur irgendein Typ, der zusammen mit ein paar Milliarden anderer Typen zufällig gerade jetzt auf der Welt ist. Und ich versuche hier halt genau wie alle Anderen irgendwie mein Leben zu leben.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es geht um ein Miteinander, um Zuhören, Miterleben, Teilhaben lassen und solchen Beziehungskram. Ich hab ja keine Ahnung, ob du sowas gewohnt bist oder nicht, ob dir das doof ist oder nicht, ob ... Es geht um genau diese kleinen Beziehungsdinge, um sehen und gesehen werden (nein, nicht mit den physischen Augen 😛), um die Beziehungen untereinander hier (hier = jesus.de), vielleicht thematisch auch mal um andere, es geht um die Beziehung mit Gott, über die wir (wir = Christen) uns oft austauschen (auch wenn das oft für andere so aussieht wie Recht haben oder nicht).

Sorry, nein. Mir geht es hier nicht um "Beziehungen", und jesus.de zähle ich auch nicht zu dem, was ich "Beziehung" nennen würde. Dafür ist das hier dann doch zu anonym.

Versteh' mich nicht falsch... natürlich stecken hier echte Menschen dahinter, insofern wäre es genau so falsch zu sagen, dass das Forum überhaupt nichts mit "Beziehung" in irgendeiner Form zu tun hat.

Und natürlich versuche ich Menschen hier zu respektieren und ernst zu nehmen - und ich gehe auch im allgemeinen davon aus, dass die Leute hier meinen, was sie sagen (Bin mir allerdings dennoch bewusst dass es im Internet eine Menge Leute gibt, die irgendwelches Zeug erzählen... die Möglichkeit bleibt bestehen, aber ohne Grund gehe ich nicht davon aus dass hier jemand Mist erzählt).

Heist also, dass ich es auch zur Kenntnis nehme und darüber nachdenke, wenn mir hier jemand beispielsweise von persönlichen Erlebnissen mit Gott berichtet. Solche Dinge interessieren mich, deshalb bin ich hier (unter Anderem).

Aber das war's dann auch schon. Und vor irgendeiner "Beziehung" zu Gott steht erst einmal die Frage, ob Gott denn überhaupt existiert und wovon hier die Rede ist, wenn wir über "Glauben" diskutieren. Und da ist mir bisher nicht viel begegnet, das man als Grundlage einer Beziehung in irgendeiner Form nehmen könnte.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Weil du wichtig bist.
Weil du geliebt bist.
Weil du gesehen wirst.
Weil du okay bist.

Ich bin weder absolut "wichtig", noch werde ich absolut geliebt oder auch nur gesehen... das sind Dinge die im persönlichen Umfeld stattfinden. Genau so wie es dann auch Leute gibt, die mich aus irgendwelchen Gründen ablehnen, aus ihrer Perspektive heraus.

Und Gott findet ja anscheindend sowieso nur Leute "okay", die bedingungslos an ihn glauben... da kann er noch so viel lieben, alle anderen Leute lässt er in seiner Allmacht verloren gehen...

Und wenn Gott mich liebt, mich wichtig findet und mich eretten will... na, prima, dann ist das so, er ist allmächtig - was soll ich mir dann noch Sorgen machen?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Und Gott findet ja anscheindend sowieso nur Leute "okay", die bedingungslos an ihn glauben... da kann er noch so viel lieben, alle anderen Leute lässt er in seiner Allmacht verloren gehen...

Kapier ich gerade nicht.
Du glaubst ja bekanntermassen nicht an Gott. Warum machst Du dann solche negativen Aussagen über ihn, wenn er sowieso nicht existiert. Sei da doch bitte konsequent, man könnte sonst auf den Gedanken kommen, Gott würde für Dich nur herhalten, wenn Du ihn anklagen kannst. Bei den guten Dingen in Deinem Leben kämst Du ja auch nicht auf die Idee, ihn dafür verantwortlich zu machen .

Aber das Phänomen beobachte ich oft. Da kommt nach einer Katastrophe oder einem schlimmen Ereignis der große Aufschrei "Wo warst du Gott?" - aber wenn es mal gut läuft, kommt keiner auf die Idee mal "Danke Gott für das Gute" zu sagen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Du glaubst ja bekanntermassen nicht an Gott. Warum machst Du dann solche negativen Aussagen über ihn, wenn er sowieso nicht existiert.

Alle Aussagen, die ich über Gott treffe, beziehen sich auf die Lehre über Gott. Das sollte im Zusammenhang eigentlich klar sein.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

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Und die ist niemals, nicht einmal positiv besetzt bei Dir.
Da stelle ich doch Deine Unvoreingenommenheit sehr stark in Frage.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Und die ist niemals, nicht einmal positiv besetzt bei Dir.
Da stelle ich doch Deine Unvoreingenommenheit sehr stark in Frage.

"Unvoreingenommen" war ich vor etwa 20 Jahren, als ich mit meiner Suche begann. Da war ich einfach nur neugierig.

Inzwischen bin ich das natürlich nicht mehr, nachdem ich mich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt habe.
Davon abgesehen hat das Christentum natürlich auch positive Aspekte (Die auch durchaus erwähne, so ist das nicht!) - aber diskutieren tut man ja für gewöhnlich über Dinge, wo die Ansichten auseinandergehen.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lucan-7

aber diskutieren tut man ja für gewöhnlich über Dinge, wo die Ansichten auseinandergehen.

Ja, das stimmt.
Wobei es nicht in Streit ausarten sollte 😊

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tristesse

Wobei es nicht in Streit ausarten sollte

Es sollte nicht unangenehm werden, das stimmt.

Das ist halt der Nachteil in einem Diskussionsforum, wo man die Reaktionen nicht unmittelbar sieht und daher auch nicht immer genau weiss, wie etwas ankommt...

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @lucan-7

Sorry, aber das ist mir gerade zu abstrakt. Ich bin nur irgendein Typ, der zusammen mit ein paar Milliarden anderer Typen zufällig gerade jetzt auf der Welt ist. Und ich versuche hier halt genau wie alle Anderen irgendwie mein Leben zu leben.

Nein, du bist eben nicht "nur" und auch schon gar nicht "irgendein Typ". Du bist wertvoll - und zwar Gott und allen, die ihn kennen und lieben, weil du Gott wertvoll bist. Und es ist gar nicht "abstrakt", wenn es mir und vielen anderen hier und eben auch Gott genau um dich geht, um dein Leben, dein Ankommen bei Gott, das Wissen, dass auch du zurückfindest nach Hause, wo du hingehörst. - Es geht so sehr um dich (und mich und jeden anderen hier auf jesus.de), dass es einem schon die Schuhe ausziehen kann. Und das darfst du eben auch wissen und vielleicht auch irgendwann einmal "annehmen". Und warum das alles? Weil du geliebt bist. Gewollt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Sorry, nein. Mir geht es hier nicht um "Beziehungen", und jesus.de zähle ich auch nicht zu dem, was ich "Beziehung" nennen würde. Dafür ist das hier dann doch zu anonym.

Das weiß ich. Ich sage dir ja auch, dass es "uns" hier um Beziehungen geht, auch wenn es streckenweise eben nicht so scheinen mag.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Heist also, dass ich es auch zur Kenntnis nehme und darüber nachdenke, wenn mir hier jemand beispielsweise von persönlichen Erlebnissen mit Gott berichtet. Solche Dinge interessieren mich, deshalb bin ich hier (unter Anderem).

Hast du schon mal in einer stillen Minute darüber nachgedacht, warum dich das so interessiert? Wenn du doch gar nicht an diesen Gott glaubst und dich von ihm - an den du ja nicht glaubst - abgewandt hast? Warum bist du dann an Geschichten über/von ihm interessiert? Das ergibt nicht wirklich Sinn. Vielleicht verstehst du das ja auch irgendwann.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich bin weder absolut "wichtig", noch werde ich absolut geliebt oder auch nur gesehen... das sind Dinge die im persönlichen Umfeld stattfinden. Genau so wie es dann auch Leute gibt, die mich aus irgendwelchen Gründen ablehnen, aus ihrer Perspektive heraus.

Doch. Bist du. Und wirst du. Weil es da auch eine über-natürliche Welt gibt. Die Welt Gottes, an den du nicht glaubst oder nicht in der Form oder Art wie ich z.B. Ich glaube an diesen Gott und kenne ihn, soweit er sich mir offenbart hat und soweit ich überhaupt verstehe. Und ich weiß, dass dieser Gott ganz real ist und dass er dich liebt und dass es meine Aufgabe ist, dir dies immer und immer wieder zu berichten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und Gott findet ja anscheindend sowieso nur Leute "okay", die bedingungslos an ihn glauben... da kann er noch so viel lieben, alle anderen Leute lässt er in seiner Allmacht verloren gehen...

Das würde dem, was ich gerade schrieb, widersprechen. Gott findet dich nicht nur "okay", sondern liebt dich, falls ich das noch nicht erwähnte. 😉 😘 Er hat sein Leben gegeben für dich wie auch für mich. So wertvoll sind wir ihm. Du auch. Und du musst darum wissen, wie die Welt entstand und wo du herkommst und hingehörst.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wenn Gott mich liebt, mich wichtig findet und mich eretten will... na, prima, dann ist das so, er ist allmächtig - was soll ich mir dann noch Sorgen machen?

Er möchte, dass du ihn in dein Leben einlädst, ihn einbeziehst in dein Leben und ihr gemeinsam durch dein Leben gehen könnt. Er möchte mit dir leben. Das ist Sehnsucht. Die Sehnsucht des Schöpfers, des Vaters, der sein Kind - dich - verloren hat und zurückgewinnen möchte. Getan hat er dafür alles (Möglichkeit geschaffen). Da wir die Freiheit der Entscheidung haben, braucht es unsererseits lediglich das "Annehmen" dessen im Glauben, wie du weißt. Also ich musste antworten auf so viel Liebe, die mir so bedingungslos entgegengebracht wurde. Und Gott antwortete auf meinen Hilferuf.

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Wege und Bäume

Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau das hat man dann aber in den "guten" und den "bösen" Weg eingeteilt..

Sicher?
Im NT steht was vom breiten und schmalen Weg und nicht vom bösen oder guten Weg. Oder hab ich da was überlesen?

Der schmale Weg ist MIT Gott, der breite Weg ist OHNE Gott.

Im AT drückt sich David so aus: Psalm 139, 23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. 24 Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Hier ist der "böse" Weg, der Weg von Gott weg und der Weg MIT Gott, der ewige Weg.

~~~~~~~
Im AT ist der Widersacher ein geschaffener Engel und kein Gegen-Gott. Buch Hiob.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

off topic | und heute lesen wir wieder in
"Kenne deine Bibel"

..oO( kleiner Scherz )

🤭

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Was ich hier wiedergegeben habe sind Interpretationen, wie sie mir in christlichen Gemeinden begegnet sind. Die Vorstellung des Teufels als "Gegen-Gott" findet sich ja öfters, gelegentlich wird dem auch viel zu viel Raum gegeben.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Gut, dass du die Anwendungsbreite einschränkst, denn nicht jeder hält den Widersacher für ein Wesen auf der Gottesebene.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Wann warst Du eigentlich das letzte Mal in einer "christlichen Gemeinde?

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tristesse

Wann warst Du eigentlich das letzte Mal in einer "christlichen Gemeinde?

Ist schon was her.

Hat sich da in den letzten Jahren etwas geändert, von dem ich wissen sollte?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lucan-7

Hat sich da in den letzten Jahren etwas geändert, von dem ich wissen sollte?

Find`s raus 😊
Ich bin seit über 47 Jahren in christlichen Gemeinden unterwegs und erlebe ständig Veränderung.

Ich finde es ziemlich unglaubwürdig, in den aktuellen Diskussionen Erfahrungen aus einer Zeit als noch gültig heranzuziehen, die schon längst vergangen sind.

Ich bin mehr so für aktuelle Erfahrungen .

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich bin seit über 47 Jahren in christlichen Gemeinden unterwegs und erlebe ständig Veränderung.

Welche, die besonders heraustechen, wenn ich fragen darf?

lombard3 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Gibt es welche, ..

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Vielleicht lässt Du mir mehr als zwei Stunden Zeit zum antworten? 😊 Ich hab ja noch anderes zu tun.

Nachtrag vom 05.08.2021 1319
Ah sorry, ich sehe gerade dass Du Dich nur korrigieren wolltest 😊

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Hallo, kein Problem.

Ja, sorry, ich wollte eigentlich einen Nachtrag schreiben und habe dann auf Antworten geklickt.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Ich beobachte Veränderung in der Kleiderordnung, in der Art, wie gesungen und gepredigt wird, die Kleingruppenstrukturen, wie sich Jugend- und Teeniearbeit gestaltet, der Umgang mit Kunst und Kreativität... ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll 😊

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich beobachte Veränderung in der Kleiderordnung, in der Art, wie gesungen und gepredigt wird, die Kleingruppenstrukturen, wie sich Jugend- und Teeniearbeit gestaltet, der Umgang mit Kunst und Kreativität... ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll

Das hat aber wenig mit dem zu tun, worüber wir hier diskutieren, oder?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Weiß ich nicht?

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tristesse

Weiß ich nicht?

Nun, du hattest ja ins Spiel gebracht dass ich nicht mehr auf dem neuesten Stand bin. Kann natürlich sein... aber ich diskutiere hier ja nicht über Mode, Gottesdienste oder Kindergottesdienstgestaltung.

Wenn du natürlich meinst, dass heute keiner mehr ernsthaft an Dämonen glaubt... das wäre natürlich eine krasse Änderung, aber das scheint mir ja nicht unbedingt der Fall zu sein, oder?

Was ich so in den Medien und dem Forum hier verfolge ist mehr oder weniger immer noch das Gleiche wie damals... vielleicht abgesehen von der Evolutionstheorie und Kreationismus, das Thema scheint im Moment keinen mehr zu interessieren. Wobei ich nicht weiss, ob es da wirklich eine Änderung in den Gemeinden gegeben hat...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wobei ich nicht weiss, ob es da wirklich eine Änderung in den Gemeinden gegeben hat...

Dann behaupte doch nicht, dass es keine gäbe.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Ok.

Dann habe ich es ggf. missverstanden. Ich meinte eher auch von der Theologie etwas "Neues".

Aber ich kenne mich da auch nicht aus.

Was mir auffiel, was neu sein könnte - die letzten 20 Jahre betrachtet - ist ggf. Segnung von Homosexuellen in manchen evangelischen (kath.?) Gemeinden.

Dann hörte ich von der "Emerging Church" aber da weiß ich nicht genau, was das ist.

Bei den unterschiedlichen Gruppierungen (Pfingstler, evangelisch, katholisch, Brüdergemeinden ,FEGs, etc.) war mein Eindruck, dass sich (von der Lehre her gesehen) kaum etwas verändert hat (ohne dass ich das verlangen würde - rein vom Eindruck her).
Aber ich kann mich auch irren.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lombard3

Was mir auffiel, was neu sein könnte - die letzten 20 Jahre betrachtet - ist ggf. Segnung von Homosexuellen in manchen evangelischen (kath.?) Gemeinden.

Das mag in Landeskirchen jetzt durchaus aus sein, für mich persönlich wäre das ein Grund um auszutreten 😊

Was ich meine hat ja Lucan schon als nicht "themenpassend" abgewatscht, aber ich finde diese kleinen Äußerlichkeiten dennoch sehr wichtig.

Wie werden Leute wahr genommen, wo liegen die Interessen, wie passt man sich dem heutigen Leben an, ohne lau zu werden etc. Wie legt man manches aus?

Veröffentlicht von: @lombard3

Bei den unterschiedlichen Gruppierungen (Pfingstler, evangelisch, katholisch, Brüdergemeinden ,FEGs, etc.) war mein Eindruck, dass sich (von der Lehre her gesehen) kaum etwas verändert hat (ohne dass ich das verlangen würde - rein vom Eindruck her).
Aber ich kann mich auch irren.

Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin seit 47 Jahren Gemeindekind und ich sehe die vielen kleinen Veränderungen schon, auch wenn ich es begrüße, wenn Gottes Wort nicht verwässert oder dem Zeitgeist geschuldet umgedreht wird. Aber z.B predigen jetzt mehr Frauen als früher, da wird Paulus umgedeutet, der ja in der Schrift sagt, dass Frauen nicht lehren sollen. Wir akzeptieren Besprengungstaufe bei uns in der Gemeinde, das wäre vor 15 Jahren noch nicht gegangen.
Aber wenn sich grundtheologisch viel ändern würde, wäre ich auch nicht einverstanden. Vielleicht bin ich da auch zu konservativ-fundamental.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @tristesse

Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin seit 47 Jahren Gemeindekind und ich sehe die vielen kleinen Veränderungen schon

Das ist in Ordnung.

Veröffentlicht von: @tristesse

auch wenn ich es begrüße, wenn Gottes Wort nicht verwässert oder dem Zeitgeist geschuldet umgedreht wird.

Ich glaube, das war von Lucan (oder mir) nicht gemeint.

Ich hatte bei der Aussage erwartet, dass man neue Erkenntnisse gewonnen hätte (theologische).

Wie du sagst, ist es aber ja so, dass eben die Bibel eher gerade nicht in dem Sinne geschrieben ist, uminterpretiert oder umgeschrieben zu werden.

Somit ist auch im Sinne der Theologie es unwahrscheinlich, dass sich etwas ändert.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lombard3

Somit ist auch im Sinne der Theologie es unwahrscheinlich, dass sich etwas ändert.

Was ja auch durchaus verständlich ist, es sei denn Du willst die Bibel umschreiben.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @lombard3

Wie du sagst, ist es aber ja so, dass eben die Bibel eher gerade nicht in dem Sinne geschrieben ist, uminterpretiert oder umgeschrieben zu werden.

Somit ist auch im Sinne der Theologie es unwahrscheinlich, dass sich etwas ändert.

Mein Einwand bezog sich allerdings auch auf bestimmte Auslegungen und Weltbilder. Da gibt es Dinge wie Heiligenverehrungen, Dämonenglaube, Erwartungshaltungen an rituelle Handlungen... man findet eine Menge im christlichen Umfeld, das nicht unbedingt "biblisch" ist, das ich aber trotzdem so erlebt habe.

Und es ist natürlich denkbar, dass sich da in der Zwischenzeit etwas geändert hat... aber wenn ich mir so die Diskussionen auf jesus.de anschaue, dann ist das nicht unbedingt der Fall.

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Stimmt.

Es ging eigentlich um das Thema über Dämonen.

Gut, ich hatte die Frage noch anders verstanden.

Nachtrag vom 06.08.2021 1241
Und zwar so, ob sich dass ich theologisch etwas geändert hätte.

Wobei es natürlich auch schwierig ist, da es viele Glaubensrichtungen gibt, und bei der einen hat sich ggf. etwas geändert, bei der anderen nicht.

Und dann gibt es natürlich auch bei den einzelnen Menschen Veränderungen, d.h. der eine tritt aus dieser Glaubensgemeinschaft aus und der anderen bei, weil er sich dort mehr mit den Inhalten identifizieren kann.

lombard3 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

am Rande
Also ich kenne einige Kirchen/Gemeinden, wo "Altlasten" endlich losgelassen werden, wo "traditioneller Glaube" überprüft wird und Neues entdeckt wird, wo neue Wege gegangen werden im Glauben, um sich neu im Reich Gottes zu bewegen und das Reich Gottes neu zu ergründen. Wo sozusagen - mal heruntergebrochen gesagt - die Versprechen Jesu "überprüft" werden.

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Danke, das ist glaube ich etwas Neues.

Vermutlich gab / gibt es doch schon, aber so wie du es beschreibst, scheint es konsequenter zu sein.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich finde es ziemlich unglaubwürdig, in den aktuellen Diskussionen Erfahrungen aus einer Zeit als noch gültig heranzuziehen, die schon längst vergangen sind.

Ist natürlich ein Punkt.

Andererseits sind christliche Gemeinden nicht unbedingt für schnelle Veränderungen bekannt... und ich erlebe ja hier im Forum immer wieder, dass die Themen immer noch dieselben sind wie damals. Deshalb habe ich da bisher keine Veranlassung gesehen, die Dinge grundsätzlich zu revidieren.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @lucan-7

Andererseits sind christliche Gemeinden nicht unbedingt für schnelle Veränderungen bekannt...

Und das hast du genau woher? Aus deiner längst vergangenen Zeit - wie lang warst du eigentlich in einer Gemeinde oder in mehreren Gemeinden "aktiv" dabei?

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Und das hast du genau woher?

Aus Geschichtsbüchern... was die letzten Jahrzehnte mit einschliesst.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

nun ja ... 😊
Danke für die Antwort.

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lucan-7

Andererseits sind christliche Gemeinden nicht unbedingt für schnelle Veränderungen bekannt...

Wenn ich allein meine Gemeinde in den letzten 10 Jahren beobachte, kann ich Deinen Eindruck so nicht bestätigen.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Da der Mensch zwischen Gut und Böse wählen kann, muss auch mit dem Bösen umgegangen werden.

Du möchtest doch sicherlich in einem Rechtsstaat leben, und nicht in einem Staat, in dem Willkür herrscht!

Gott ist ein Gott der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit. Dadurch wird Gerechtigkeit garantiert, auch schaut er ins Herz, tiefer. Gleichzeitig ist er barmherzig und eröffnet durch Jesus einen Weg der Wieder-gut-machung.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @malie

Da der Mensch zwischen Gut und Böse wählen kann, muss auch mit dem Bösen umgegangen werden.

Das setzt allerdings voraus, dass man erst mal erkennt, was denn überhaupt "Böse" ist. Da sind sich Menschen überhaupt nicht einig.
Und ich selber erkenne in der christlichen Lehre auch eine Menge Dinge, die ich als "böse" betrachten würde...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das setzt allerdings voraus, dass man erst mal erkennt, was denn überhaupt "Böse" ist. Da sind sich Menschen überhaupt nicht einig.
Und ich selber erkenne in der christlichen Lehre auch eine Menge Dinge, die ich als "böse" betrachten würde...

Frag das Yaeli, die Dich doch besser versteht als ich!

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Muss das jetzt sein?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Schon wieder einer, der Bescheid über mich weiß!
Wenn der Heilige Geist mir etwas "Zielführendes" sagt, werde ich dies auch schreiben!

Ich bin übrigens gläubig.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Das war ganz allgemein gemeint.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Also, wie Du das in diesem Knast 15 Jahre ausgehalten hast, ist mir schleierhaft!

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Was für ein Knast?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn man wie Du behandelt wird, ist es natürlich der Himmel...

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Es dreht sich hier bei Jesus.de nicht um dich 😊

tristesse antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 39
Veröffentlicht von: @malie

Gott ist ein Gott der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit.

Ein Gott der Barmherzigkeit - Ja.
Ein Gott der Gerechtigkeit - Nein.

Jesus hatte den ungerechten Haushalter gelobt, weil er die Schuldner mehr liebte, als Recht und Gerechtigkeit (Lukas 16:8), und gesagt, dass man sich Freunde mit dem ungerechten Mammon machen solle.

Weder bei der Verteilung der Talente (Matthäus 25:15), noch bei der Besoldung von Arbeitern ließ Jesus Gerechtigkeit walten. Auf seine Beschwerde hin, musste sich ein ungerecht behandelter Arbeiter die Frage gefallen lassen: "Warum siehst mit Missgunst auf meine Güte?" (Matthäus 20:15).

Gerechtigkeit ist schlimmer als Bosheit, weil sie der Neutralität den Weg bereitet. Das menschliche Denken kann nur dann gefährlich werden, wenn es mit einem durchgeht, das heißt, wenn es mittels falscher Schlussfolgerungen zum verborgenen Fanatismus führt. Dieser ist weltweit bereits derart allgegenwärtig, dass er in allen Nationen der Erde, und ganz besonders in demokratischen Ländern, sich in Form einer intensiven Gerechtigkeitsbesessenheit großer Beliebtheit erfreut.

Diejenigen, die nach Gerechtigkeit rufen, sind die eigentlichen Feinde des Evangeliums. Das gesamte Wesen der Justiz wird von Jesus abgelehnt und verworfen. Diese Ablehnung ist eine gezielte Parteinahme für diejenigen, welche Ungunst und gerechte Strafe erfahren sollen. Mit der Vertretung dieses Standpunktes hat Jesus religiöse Würdenträger zur Weißglut gebracht.

Gleichheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung sind Zustände, von denen es in der Natur nirgendwo ein Beispiel gibt. Jesus konnte in der Bergpredigt zu seinen Zuhörern sagen: „Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist, als diejenige der Gelehrten, könnt ihr nicht in das Reich eintreten“.

suminoto antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @suminoto

Ein Gott der Barmherzigkeit - Ja.
Ein Gott der Gerechtigkeit - Nein.

Interessanter Gedanke... man kann "Gnade" tatsächlich als Gegenteil von "Gerechtigkeit" auffassen, weil das "gerechte" Urteil ja nicht vollzogen wird. Demnach hätte Gott also auch kein Interesse an "Gerechtigkeit".

Allerdings stellt die Opferung Jesu ja einen Ausgleich dar... rein zahlenmäßig wird hier aufgerechnet, um die "Gerechtigkeit" (Die in ihrer Natur ja eine Art ausgleichende Balance ist) wieder herzustellen.

Veröffentlicht von: @suminoto

Gleichheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung sind Zustände, von denen es in der Natur nirgendwo ein Beispiel gibt.

Auch richtig. Allerdings wird man selbstlose Liebe auch nur selten finden... kann die "Natur" hier demnach wirklich Vorbild sein?

Veröffentlicht von: @suminoto

Gerechtigkeit ist schlimmer als Bosheit, weil sie der Neutralität den Weg bereitet.

Nur ist Ungerechtigkeit auch nicht gerade das Gelbe vom Ei und auch kein guter Weg...

lucan-7 antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 39

Der Unterschied

Veröffentlicht von: @lucan-7

Interessanter Gedanke... man kann "Gnade" tatsächlich als Gegenteil von "Gerechtigkeit" auffassen, weil das "gerechte" Urteil ja nicht vollzogen wird. Demnach hätte Gott also auch kein Interesse an "Gerechtigkeit".

Es gibt zwei Arten Gerechtigkeit, wobei der Unterschied so groß ist, dass die eine das Gegenteil der anderen ist. Die Gerechtigkeit, die Jesus in der Bergpredigt meinte, ist die Gerechtigkeit des Reiches Gottes, nach welcher nur der gerecht ist, der Ungerechtigkeiten ertragen kann. Die Gerechtigkeit, die Moses meinte, Auge um Auge und so weiter, ist die Gerechtigkeit des Teufels, die strafende Gerechtigkeit.

Die Begriffe "gerecht" und "Gerechtigkeit" sind nicht miteinander verwandt. Gerechtigkeit ist ein Hauptwort, jedoch nicht das Hauptwort des Eigenschaftswortes "gerecht". Der Gerechte liebt die Gerechtigkeit nicht, weil sie der Inbegriff einer eisernen Haltung ist, nämlich der Unnachgiebigkeit. Das Wort "gerecht" (virtuosus) kommt von "dem Richtigen entsprechend", und bezeichnet das Wesen der Tugendhaftigkeit. Dagegen kommt das Wort "Gerechtigkeit" (iustitia) von "unbeugsam", und bezeichnet das Unwesen der Unbarmherzigkeit, das Bestrafen.

Jesus sagte, dass Gott gütig zu den Undankbaren und zu den Bösen ist (Luk. 6:35). Wenn Gott so ist, dann dürfen wir auch so sein. Und wenn wir auch so sind, begehen wir keinen Fehler. Das Ausüben von reiner Herzensgüte setzt nichts voraus. Das Ausüben von Barmherzigkeit setzt das Vorhandensein von Elend voraus. Barmherzigkeit ist eine Güte höherer Ordnung und geht unaufgefordert von dem aus, der das Erbarmen ausübt.

Güte und Barmherzigkeit sind Leistungen ohne Gegenleistungen. Das Wesen der Gegenleistung ist der Güte fremd. Güte beinhaltet das Austeilen von unverdienten Wohltaten. Keine Mutter zählt die Wohltaten, die sie ihrem Kinde erweist. Güte ist mehr als Leben, weil das Leben durch das Ausüben von Güte entstanden ist. Das Leben ist ein Geschenk. Auf das Bekommen von Geschenken gibt es keinen Rechtsanspruch. Gerade deswegen gibt es kein Lebensrecht.

Gnade hingegen ist ein hartes und böses Wort. Dieses Wort stammt aus der Verbrechersprache. Gnade setzt das Vorhandensein von Verbrechen voraus und kann nur an Verbrechern ausgeübt werden. Gnade geht nicht von demjenigen aus, der Gnade gewährt. Um Gnade muss gewinselt werden und wird nur auf Antrag und bei guter Führung gewährt. Das Wort "Gnade" wird unzutreffend angewendet, wenn man "Güte" meint und von Güte reden will. Das Wort "Gnade" ist ein hässliches Wort.

Moses kannte Gott nicht. Die sogenannten "zehn Gebote" sind in Wirklichkeit Verbote, mit Androhung von Todesstrafen. Gute Menschen fühlen sich vom Guten dermaßen angezogen, dass man ihnen das Böse nicht zu verbieten braucht und böse Menschen lassen sich nichts verbieten. Verbote sind gerade deswegen das Überflüssigste was es überhaupt gibt. Verbot und Strafe sind Worte aus der Sprache des Teufels.

Das Ausüben von göttlicher Gerechtigkeit ist, wenn man als Sünder das tut, was man anderen schuldet, nämlich vergeben. Die Vergebung ist die höchste Form des Gebens. Das "Vergib uns, wie wir vergeben" besteht nicht aus leeren Worten. Das Vergeben ist dem Menschen aus gesundheitlichen Gründen geboten.

suminoto antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @suminoto

Es gibt zwei Arten Gerechtigkeit, wobei der Unterschied so groß ist, dass die eine das Gegenteil der anderen ist. Die Gerechtigkeit, die Jesus in der Bergpredigt meinte, ist die Gerechtigkeit des Reiches Gottes, nach welcher nur der gerecht ist, der Ungerechtigkeiten ertragen kann. Die Gerechtigkeit, die Moses meinte, Auge um Auge und so weiter, ist die Gerechtigkeit des Teufels, die strafende Gerechtigkeit.

Ich fürchte, mit dieser Radikalität fällst du auf der anderen Seite vom Pferd.

Ich wüsste auch nicht, was bei einer Aufrechnung "des Teufels" wäre... schliesslich ist "Auge um Auge" auch die Grundlage für Jesu Opfer und damit für die ganze christliche Vergebung.

Ich schätze, da hast du dich zu sehr in die Extreme verrannt...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Zwischenfrage... zu welcher Mönchsvereinigung gehörst du?

deborah71 antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 39

Der Alleingang

Veröffentlicht von: @deborah71

Zwischenfrage... zu welcher Mönchsvereinigung gehörst du?

Ich bin Einzelgänger. Ab Gethsemane geht es im Alleingang weiter. Bei Geburt und Tod gab es schon immer Einzelabfertigung. Auch auf der Tür zum Reich Gottes steht: „Bitte einzeln eintreten“. Man kann da nichts und niemand mitnehmen. Das Problem ist, dass es jemand gibt, der etwas dagegen hat, dass auch nur ein einziger Mensch diese Tür findet. Leute mit Sinn für das Heilige bestehen zum Wohl sind aber keine Gemeinschaftler. Die einzige Gemeinschaft überhaupt, die auf Dauer bestehen kann, ist die Interessengemeinschaft. Dem Außenstehenden ist das Innenleben des Gottsuchenden mehr als fremd. Solche Leute durchlaufen ihr ganz persönliches Gethsemane und Golgatha, ohne dass es von irgend jemand auf Erden bemerkt wird.

Alle die in Gottes Wegen
tief verspürten rechtes Glück
weihten Gott ihr ganzes Leben
hielten nichts für sich zurück.

Unterwegs da gibt es Hiebe
auch Verleumdung, Hohn und Spott
und es ist dann Deine Liebe,
die Dich führt zu Deinem Gott.

Folg’ dem Pfad zur lichten Quelle,
dann wirst spüren Du den Herrn.
Sei ein Abglanz klar und helle
wie ein leuchtend schöner Stern.

suminoto antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Danke für deine Auskunft.

Veröffentlicht von: @suminoto

Auch auf der Tür zum Reich Gottes steht: „Bitte einzeln eintreten“.

..und dann ist man in der Gemeinschaft des Leibes Christi.
Dort gibt es keine einsamen Wölfe mehr oder einsame Cowboys, die in den Sonnenuntergang reiten. <<< zu bedenken gebe

deborah71 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das riskiere ich jetzt einfach mal...

...und die Sonne schien mir auf den Bauch, im Morgengrauen schon so doll, als wäre es längst schon Mittag gewesen, was das wohl wieder bedeuten soll, irgendetwas ist ja immer, ob das wohl noch schlimmer, oder wieder besser wird?

solido antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

🤨

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Wird's besser, wird's schlimmer?
So fragt man alljährlich.
Doch seien wir ehrlich:
Das Leben ist immer
lebensgefährlich.
(Erich Kästner)

herbstrose antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1449

Naja, unter der Berücksichtigung sämtlicher Freikirchlicher und traditioneller Theologie ist der Lukas wiedergeboren und hat den heiligen Geist - das geht nicht automatisch weg, auch wenn praktisch die Zweifel überwogen haben bei ihm.

derneinsager antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 4319

das ist die grosse Frage, kann man das Heil verlieren, hat man es automatisch wenn man sich bekehrt oder muss man ein leben lang daran arbeiten.

Je nach dem aus welcher Ecke man stammt werden da andere antworten kommen.

arcangel antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

das ist die grosse Frage, kann man das Heil verlieren, hat man es automatisch wenn man sich bekehrt oder muss man ein leben lang daran arbeiten.

Dann fragen wir doch mal direkt an der Quelle nach:

Joh. 15, Weinstock1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

herbstrose antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 4319

ich hacke dann einfach mal nach, wann wird man deiner meinung nach denn wiedergeboren

arcangel antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Ich nehme da mal ein c weg. Ich mag es nicht, wenn nachhaken aua macht.

Und was deine Frage betrifft, das beantwortet Jesus ziemlich ausführlich in Joh. 3.

herbstrose antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 4319

da sagt Jesus aber nur das nur wer Wiedergeboren ist das Himmelsreich sehen kann. Da steht aber nichts davon wann jemand wiedergeboren wird.

Es sei den du meinst diese Stelle

15 auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. 16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

arcangel antworten


neubaugoere
Beiträge : 15053

So ähnlich kenne ich das auch.
Ich hab Gott gebeten, zu mir/mit mir zu reden - direkt, nicht durch andere. - Er hat mich immer geführt. Es war, wie es geschrieben steht, wie der leise Windhauch ...

neubaugoere antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn Gott spricht
..dann sagt man, er tut es durch Mitmenschen, ich glaube, ich hab da manchmal Gedanken die nicht die meinen waren, so wie , ich hab nichts besonderes gedacht und dann kommt ein Gedanke ohne vorher den Weg dazu gedacht zu haben, vielleicht ist das auch nicht Gott, sondern die Intuition, aber egal, Hauptsache es funktioniert.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich hab Gott gebeten, zu mir/mit mir zu reden - direkt, nicht durch andere.

und Gott hat zu dir gesprochen, oder ist in deinen Gedanken aufgetaucht, oder wie kann ich mir das vorstellen?

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Hej,

Veröffentlicht von: @andyra

..dann sagt man, er tut es durch Mitmenschen, ich glaube,

bei Weitem nicht nur ... Gott spricht auf so viele unterschiedliche Weisen und mit jedem in der ihm ganz eigenen, mit dem einen spricht er hauptsächlich vielleicht durch Zahlen z.B. in Träumen oder Tagträumen ... die dann Verweise auf Bibelstellen sind; mit dem nächsten spricht Gott durch Farben oder Formen ... durch Bilder ... durch Impulse beim Lesen der Schrift ... durch Worte der Mitmenschen (egal welcher, Gott machte mich auch schon oft durch Nichtgläubige auf etwas aufmerksam) ... seine Möglichkeiten sind unbegrenzt ...

Veröffentlicht von: @andyra

ich glaube, ich hab da manchmal Gedanken die nicht die meinen waren, so wie , ich hab nichts besonderes gedacht und dann kommt ein Gedanke ohne vorher den Weg dazu gedacht zu haben, vielleicht ist das auch nicht Gott, sondern die Intuition, aber egal, Hauptsache es funktioniert.

Genau dies kenne ich auch. Es ist kirre, wenn ein Gedanke durch deinen Kopf geht und du den ja denkst, aber gleichzeitig weißt, das ist nicht von dir, nicht aus deinem "Zuhause", der ist zwar in deinem Kopf aber nicht aus deinem Kopf ... ja, das kenne ich. 😊 Auf diese Weise hat Gott mir etwas ganz persönlich gesagt und es hat mich umgehauen, weil der Vater mit mir sprach über mich und seinen Sohn. Das ist einfach überirdisch ...

Veröffentlicht von: @andyra
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Ich hab Gott gebeten, zu mir/mit mir zu reden - direkt, nicht durch andere.

und Gott hat zu dir gesprochen, oder ist in deinen Gedanken aufgetaucht, oder wie kann ich mir das vorstellen?

Ich war neu in einer Gemeinde, neu im Glauben, ich musste nicht lang irgendwo hinschauen oder hinhören, um festzustellen, dass es wahnsinnig viele Bücher gibt, Filme, Videos und eben auch Meinungen, was alles gut, richtig oder eben falsch ist. Ich hatte keine Ahnung von all dem. Ich war (bin) nicht "kirchlich geprägt" oder "verprägt". Ich war am Ende meiner 30er ...

Ich wollte "den richtigen Weg" eben nicht von anderen wissen, weil ich eben schnell feststellte, dass der eine mir dies sagt und der nächste mir das. Darüber sprach ich mit Gott (wir hatten ja schon eine Beziehung/Verbindung, bevor ich überhaupt in eine Gemeinde ging) und bat ihn, nicht über andere Menschen zu gehen, sondern mir selbst zu sagen, was richtig und was falsch ist.

Deine Frage ist schon gut. Gott spricht ja nicht immer so direkt zu mir. Du kennst sicher das Sprichwort: "Der Mensch denkt, Gott lenkt"? So in der Art stelle ich mir das vor: Gottes Geist führte meinen Geist durch dieses Dickicht an vielen Wahrheiten hindurch, durch viele Informationen hindurch und hielt mich bei seiner Wahrheit. Damals betraf das sicher bestimmtere Situationen oder Menschen eben in der Gemeinde. Ich war halt neu und unverprägt. Ich wollte nicht wie viele andere ge- oder eben verprägt werden durch die "Abwege", die eben viele Menschen gehen/gingen. - Wir zwei (also Gott und ich) haben uns dann so eingegroovt. Ich darf dennoch nie vergessen, dass mein Wissen - wie das der anderen - immer nur Stückwerk ist.

Und du weißt ja, Gott selbst gibt uns den Hinweis, der uns auch hilfreich durch dieses Dickicht an Informationen und Meinungen führt: Prüfe alles, das Gute (!) behalte.

neubaugoere antworten
Suminoto
Beiträge : 39

Mein guter Hirte Dich zu sehen
bringt tiefen Frieden mir allein.
Du meine Wehr hilft mir bestehen
und Deine Huld dringt in mich ein.
Welch Glück Dich kennen, Dich verstehen
und unter Deinem Schutz zu sein !

Durch Dein Erbarmen wird erwiesen
viel Güte jeden Tag an mir.
Du lässt den Frieden sich ergießen.
Liebend ergibt mein Herz sich Dir.
Mein Herz ist voll zum Überfließen
voll großem Dank zu Dir allhier.

Wenn Not und Drangsal mich umwinden
und so ergründen tief mein Herz,
könnte mein Glaube ganz verschwinden
und mich betrüben wie ein Schmerz.
Mich flehend dann an Dich zu wenden
bringt wieder Frieden in mein Herz.

suminoto antworten
1 Antwort