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in Christus gekleidet Gal 3,27


Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27233

Beim Aufräumen alter mails bin ich auf diesen Beitrag des Israel Bible Centers gestoßen, verfasst von Dr. Nicholas J. Schaser, den ich selbst damals überlesen hatte. 

Nicht alle Redewendungen sind auf Anhieb verständlich. So führt Dr. Schaser durch AT und NT, um diese Redewendung zu verdeutlichen. 

Was bedeutet in Christus gekleidet zu sein - Original in Englisch

 

In seinem Brief an die Galater schreibt Paulus: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen“ (Galater 3,27). Auch wenn die Leser vielleicht annehmen, dass das „Anziehen“ (ἐνεδύσασθε; enedúsasthe) des Messias nur eine elegante Metapher ist, hat der Apostel etwas Konkreteres im Sinn. Die Sprache greift auf Beispiele aus den Schriften Israels zurück, in denen Menschen mit dem Geist des Herrn „bekleidet“ und befähigt werden, für Gott zu sprechen oder zu handeln. Nach Paulus erzeugt das Bekleidetsein mit Christus die Kraft, in Übereinstimmung mit den himmlischen Absichten zu leben, und verbindet die Gläubigen mit Gott und untereinander.

Wenn die alten Israeliten Gottes Geist begegneten, beschreiben die biblischen Autoren, dass Einzelne mit göttlicher Kleidung bekleidet wurden. In der Zeit der Richter beispielsweise besucht Gott Gideon, bevor dieser in die Schlacht zieht: „Der Geist des Herrn bekleidete (לבשׁה; lavshah) Gideon, und er blies die Posaune“ (Richter 6,34). In der altgriechischen Übersetzung dieses Verses in der Septuaginta verwendet der Übersetzer dasselbe Wort, das Paulus für „bekleidet“ (ἐνδύω) mit Jesus verwendet. In ähnlicher Weise empfängt zu Davids Zeiten einer seiner mächtigen Männer den Geist Gottes, bevor er sich der militärischen Entourage des Königs anschließt: „Der Geist bekleidete (לבשׁה/ἐνέδυσε) Amasai ...und er sprach: „Wir sind dein, David, und mit dir, Sohn Isais. Friede, Friede sei mit dir und mit deinen Helfern. Denn dein Gott hilft dir“ (1. Chronik 12,18). In diesen Fällen bedeutete die Bekleidung mit dem Geist, für den Kampf gerüstet zu sein, weshalb Epheser diese Bildsprache umdeutet, um die Verteidigung gegen das Böse zu beschreiben: „Zieht (ἐνδύσασθε; endúsasthe) die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anschläge des Teufels bestehen könnt“ (6,11).

Mit dem Geist bekleidet zu sein, konnte den Sprechern auch die Kraft geben, ein Wort Gottes zu verkünden. Zacharias, der Sohn Jojadas, tadelte die Führer Judas, nachdem er vom Himmel ausgerüstet worden war: „Der Geist Gottes bekleidete (לבשׁה/ἐνέδυσεν) Zacharias ... und er stand über dem Volk und sprach zu ihnen: So spricht der Herr: Warum brecht ihr die Gebote des Herrn, sodass ihr keinen Erfolg haben könnt?“ (2. Chronik 24,20). Zacharias' geistgewirkte Kleidung ermöglichte es ihm, für Gott zu sprechen; der Prophet und der Herr waren sich einig, den göttlichen Willen auszuführen. Die Ankunft des Geistes bewirkt eine Veränderung in den bekleideten Menschen, sodass sie zu Vertretern Gottes werden. Das ist es, was Paulus meint, wenn er sagt, dass die Gläubigen mit Christus „bekleidet“ worden sind, sodass sie „alle eins sind in Christus Jesus“ (Gal 3,28).

Und er sprach: „Wir sind dein, David, und mit dir, Sohn Isais. Friede, Friede sei mit dir und mit deinen Helfern. Denn dein Gott hilft dir“ (1. Chronik 12,18). In diesen Fällen bedeutete die Bekleidung mit dem Geist, für den Kampf gerüstet zu sein, weshalb Epheser diese Bildsprache umdeutet, um die Verteidigung gegen das Böse zu beschreiben: „Zieht (ἐνδύσασθε; endúsasthe) die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Bösen bestehen könnt.“ Indem er feststellt, dass es in Christus „weder Juden noch Griechen, weder Sklaven noch Freie, weder Männer noch Frauen“ gibt (3,28), beschreibt der Apostel keine fleischliche Veränderung der Menschen, durch die ihre ethnische Zugehörigkeit oder ihr Geschlecht nicht mehr existieren oder relevant sind. Stattdessen erklärt Paulus, dass jeder, der mit Christus bekleidet ist, eins mit dem Messias und miteinander geworden ist; unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit, dem Geschlecht oder der sozialen Stellung eines Menschen ist Gottes Geist gleichermaßen über alle ausgegossen worden.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

 

War euch dieser Ausdruck in Christus gekleidet zu sein, schon sonnenklar? Wie greifbar ist das für euch  im Alltag? Macht der Artikel ein stärkeres Bewusstsein des In Christus gekleidet sein mit seinen möglichen Auswirkungen? 

 

 

 

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18 Antworten
Weissdorn
Beiträge : 34

@deborah71 hi,

zitat  „Indem er feststellt, dass es in Christus „weder Juden noch Griechen, weder Sklaven noch Freie, weder Männer noch Frauen“ gibt (3,28), beschreibt der Apostel keine fleischliche Veränderung der Menschen, durch die ihre ethnische Zugehörigkeit oder ihr Geschlecht nicht mehr existieren oder relevant sind.“

Paulus spricht eigentlich hier von dem zweiten Adam im Fleischlichen/leiblichen sinn.

Der erste Adam wurde geschaffen zum Bilde Gottes in der Hebräischen sprache „Männlich und Weiblich“ . das ändert sich in Mann und Frau als Adam und Eva entstand, dass ist ein unterschied in der Hebräischen sprache/identität. In der griechischen bei Galater 3 „weder Mann noch Frau kann beides gemeint sein, aber in anlehnung an den ersten Adam müsste man eher von Männlich und Weiblich ausgehen. Den dadurch das wir sein Fleisch und Blut trinken bzw. ihn angenommen haben, sind wir eins mit ihm geworden.

deswegen heißt es [Gal 3,29] Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr denn Abrahams Nachkommen und nach Verheißung Erben.

Erben sind diejenigen die mit ihm Sterben, die das zukünftige Erben werden, dem letzten Adam. Der erste war ein Vorbild des zukünftigen [Röm 5,14] Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose, selbst über die, die nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist.

Wer ist der zweite Adam? = [1. Kor 15,46-47] „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebendige Seele“; der letzte Adam ein lebendig machender Geist. 46 Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige. 47 Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der „zweite Mensch“ vom Himmel.

Der zweite ist der Mittler zwischen dem ersten und dem letzten Adam, das Bildnis Gottes entfaltet sich in beide Richtung, mit

John 1,14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns…

Praktisch bedeutet das, wenn man als Sünder aus dem ersten Adam, das Fleisch und Blut Christi zu sich nimmt, ihn angenommen hat, wird man teilhaftig dem Lamm Gottes, quasi ein Fleisch mit ihm, ähnlich wie der erste Adam gestaltet war.

in der Bibel steht: [3. Mo 17,14] Denn die Seele allen Fleisches, sein Blut, das ist seine Seele; und ich habe zu den Kindern Israel gesagt: Das Blut allen Fleisches sollt ihr nicht essen, denn die Seele allen Fleisches ist sein Blut; jeder, der es isst, soll ausgerottet werden.

Da wo wir sein Blut trinken (im glauben) den seins wurde nicht ausgeschlossen s.o. , sterben wir, die aus dem ersten Adam sind um wiederum mit dem zweiten Adam zu sterben aber auch um mit ihm zu Leben  = [Mt 16,25-28] 25 Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. 26 Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele? 

So spricht der zweite Adam: [Joh 6,-57] Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, und mein Blut ist wahrhaftig Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie der lebendige Vater mich gesandt hat und ich lebe des Vaters wegen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben meinetwegen.

 

[Gal 3,27] Denn so viele ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. = mit ihm zu sterben und mit ihm auferstehen ist mit ihm bekleidet zu sein, ohne Sünde.

 

Lg

weissdorn antworten
4 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@weissdorn 

Danke für deine ausführlichen Gedanken. 

Die hebräische Spur kann ich gut nachvollziehen.  Delitzsch übersetzt tatsächlich in Gal 3,28   männlich und weiblich   und nicht Mann und Frau. Auch die moderne Übersetzung HaB'rit HaChadashah   hat das beibehalten (לֹא זָכָר אַף לֹא נְקֵבָה )

Der Aspekt der Taufe in Gal 3,27 entfaltet nochmal eine weitere Bedeutungsbreite. Taufe ist demnach nicht optional. 

deborah71 antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 34

@deborah71 hi , ja die Taufe ist nicht optional. Es ist wichtig, solche dinge durchzulaufen den sie offenbaren die Werke Christi.

Es dient zum Verständnis, um den Weg zu erkennen, die Taufe ist für den Menschen, nicht der Mensch für die Taufe als Notwendigkeit zum Heil. Der glaube wirkt zuvor. Letztendlich ist es der Herr der uns tauft. 

Und auch er hat uns angezogen, zu sehen in [Off 1,14] sein Haupt aber und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee,…

Je mehr wir ihn erkennen desto mehr erkennen wir auch wie wir erkannt worden sind, wie in 1.Kor.13. 

Andererseits erkennt er auch nicht mehr diejenigen, die im ersten Adam gestorben sind, denen die Sünden vergeben sind. Wie im Gleichnis der 10 Jungfrauen. Wenn wir etwas anziehen, dann werden wir auch das alte ausziehen = der eine wird verlassen und der andere wird angenommen.

LG

weissdorn antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@weissdorn 

Ja, der Glaube wirkt zuvor, vor der Taufe. Die Taufe kleidet in Christus. ....

Jetzt verstehe ich in Bezug zu Kleidung die Verse 1. Petr 3,21-22 in einem Punkt neu. 

Die Taufe rettet vor Angreifbarkeit durch manipulative Verdammnisgefühle, da uns ein gutes Gewissen zugesagt ist. Die Tilgung des Schuldbriefes ist gültig. 

Und auch er hat uns angezogen, zu sehen in [Off 1,14] sein Haupt aber und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee,…

Darüber muss ich nachdenken. Der Impuls ist neu. Ich hätte da den Vers über offene Augen des Herzens für geistliches Sehen. 

Andererseits erkennt er auch nicht mehr diejenigen, die im ersten Adam gestorben sind, denen die Sünden vergeben sind.

Das verstehe ich nicht. Der Gedanke klingt fremd. Könntest du das mit anderen Worten versuchen?

 

 

deborah71 antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 34

@deborah71Das verstehe ich nicht. Der Gedanke klingt fremd. Könntest du das mit anderen Worten versuchen?“ 

gerne, i will try,  trotzdem sry, wenn es wieder lang geworden ist.

nicht mehr Gedenken/erinnern ist wie eine Vorstufe von nicht erkennen = Trennung, keine Vereinigung, Tod… dazu gehört auch die Worte Jesu „„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ in Psalm 22 erfährt man aber auch die Umkehrung des Verlassen sein in Vers 28 Alle Enden der Erde werden sich erinnern/Gedenken zu dem HERRN umkehren; =indem sie umkehren erkennen sie und werden erkannt (siehe auch 1.Kor.13 und Lukas 23,42…Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst!)

Gegenteil von nicht erkennen ist Erkennen = mit Gott vereint/Bein von meinem Bein… Erinnern und Erkennen sind zwar nicht identisch aber gehört im Hebräischen denken, wie in einem Kreislauf zusammen H2142 zakar = erinnert und ruft hervor,  H3045 yada‘ = erkennt und vereinigt.

Jeremia 31, … und doch hatte ich mich mit ihnen vermählt, spricht der HERR. 33 Sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der HERR: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein. 34 Und sie werden nicht mehr jeder seinen Nächsten und jeder seinen Bruder lehren und sprechen: „Erkennt den HERRN!“, denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht der HERR. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken.<–

= Heb 8,11 Und sie werden nicht jeder seinen Mitbürger und jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. 12 Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken <–.“ 13 Indem er sagt: „einen neuen“, hat er den ersten alt gemacht; was aber alt wird und veraltet, ist dem Verschwinden nahe <– .

(Für die „Vorstufe“ des Erkennen ist der Heilige Geist allein zuständig =„wird euch an alles erinnern“. Geist/ruach hat weibliche attribute und durch erinnern im Hebr. H2145 sakar - Männlich, auch ein Männliches Attribut, wie zwei Seiten einer Wurzel)

2. Kor 5,16 Daher kennen wir <– von nun an niemand dem Fleisch nach; und wenn wir Christus dem Fleisch nach gekannt haben, kennen wir ihn doch jetzt nicht <– mehr so. 17 Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 18 Alles aber von dem Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat:…

[mit meinen Worten würde ich sagen: Es wäre empfehlenswert (dem Verschwinden nahe) keinen Menschen (niemanden) der nach dem Fleisch ist, also alle aus dem ersten Adam zu erkennen (sich an ihre Fehler und Sünden zu erinnern und ihnen ständig vor Augen führen, Anklagen) egal welchen glauben er hat; sowie auch Christus der uns mit sich gekreuzigt hat und gestorben ist, weil auch er eingeschlossen ist in „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben“ (er muss zuvor sterben wie ein Weizenkorn der in die Erde fällt - in Bezug auf Christus) =  „kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so“. Aber was sollen wir nachdem wir ihn nach dem Fleisch erkannt haben kennen lernen? = „ siehe, Neues ist geworden“.

2.Kor. 5,16-18 ist auch angelehnt Mt 25,1 Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, =alle Jungfrauen sind hier noch vereint, die 5 die mit ihm sterben, verlassen werden, nicht mehr erkannt werden (12…Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.<–  /= nicht mehr Gedenken) und die anderen 5 die neu geworden sind, wurden erkannt und aufgenommen. Die anderen werden Verlassen und die anderen angenommen.

ein anderes Beispiel 1.Kor. 4, 19 Ich werde aber, wenn der Herr will, recht bald zu euch kommen und nicht<– die Worte der Aufgeblasenen kennenlernen<– sondern ihre Kraft.  20 Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft. 21 Was wollt ihr? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und sanftmütigem Geist? (<– Paulus entscheidet sich für Christus, den er erkannt hat und beschreibt ihn hiermit)

LG 

weissdorn antworten


Adjutante
Beiträge : 3202

War euch dieser Ausdruck in Christus gekleidet zu sein, schon sonnenklar?

Ja, war es bereits.

Wie greifbar ist das für euch im Alltag?

Ich bin meinem Auftrag bewußt, z.B. ich weiß, wo ich hingehöre.

Macht der Artikel ein stärkeres Bewusstsein des In Christus gekleidet sein mit seinen möglichen Auswirkungen?

Nein, weil das hängt bei mir jetzt nicht von diesem Artikel ab und war vorher schon da.

adjutante antworten
8 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@adjutante 

Danke für deine Antwort. 🙂

So gesammelt mit den AT und NT -Bibelstellen war mir das nicht so bewusst, bei wem das alles erwähnt wurde. Dieses Gesamtbild war bei mir noch in Puzzleteilen beim hier und da Lesen. 

Mir ist beim Durchlesen eine Verbindung zum Sündenfall aufgefallen. Gott fragte Adam: Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist? 

Da ist ein Spannungsfeld ..... 

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 3202

@deborah71 

Ja. Und Gott handelt, er hat ihm Kleidung gegeben. Christus anziehen ist mehr. Was mir heute gleich eingefallen ist: Vor Jahren habe ich mal einen Bibelvers von unserem Superintendent bekommen, über den ich mich ganz dolle gefreut hab: "Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich in den Mantel der Gerechtigkeit gehüllt." Gott hat mir die Kleider des Heils angezogen.

Ich sehe beim Galaterbrief noch eine Verbindung zu Römer 6, in dem Paulus ebenfalls davon schreibt, den neuen ewigen Leib des Christus anzuziehen. Und es gibt noch mehr Parallelen.

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@adjutante 

Ja, Jes 61,10.....   da kommt eine gedankliche Querverbindung zu Beseitigung von Spott und Beschämung   Jes 54, 4 Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; schäme dich nicht, denn du sollst nicht zum Spott werden, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen .....   Mobbing, falsch beurteilt.... 

Jetzt, wo ich aufmerksam gemacht worden bin, wird mir sicher noch mehr auffallen beim Bibellesen. 

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 3202

@deborah71 

Ich denke bei dem Stichwort Taufe auch weiter an 2. Kor. 4, 7ff an das irdene Gefäß, das ein behaftetes Dasein zeigt. Wie leicht kann ein Blumengefäß kaputt gehen. Wir sind schwach, zerbrechlich. Wir kämpfen, auch wenn wir neu geboren sind, mit dem alten Adam. Wir werden alle mit Versagen konfrontiert, aber wir brauchen den Mut nicht zu verlieren. Wenn wir die Kraft Gottes in uns haben, ist uns eine Verheißung gegeben. Das ist Grund dem Herrn zu danken, die Stärke Gottes erkennen, danken, dass es nicht immer so sein muss.

So auch an 2. Kor. 5, 1ff, wo von der zerbrochenen Hütte, von nackt und bloß die Rede ist und dann die neue Überkleidung. Paulus schreibt auch hier von dem neuen, ewigen Leib des Christus anzuziehen, sich selbst für tot erklären und sich Christus ganz zu übereignen. Damit wie in Römer 6,6 der Leib kraftlos werde, der Sünde zu dienen bzw. Rö 6,11 der Sünde tot sind.

Bei dem Bild von Römer 6 steht man noch im Luftatem des alten Lebens. Wenn man unters Wasser gelegt wird, dann bedeutet es symbolisch den alten Menschen ins Grab legen. Man wird unter fließendem Wasser herausgehoben zu neuem Leben, damit sich der Dreck loslöst und mit fortgerissen wird. Also Reinigung von der Sünde, die uns belastet und unsere Verurteilung verlangt, als Ende unseres bisherigen Lebens und neuer Anfang. Allein Gott kann es schenken, dass die Sünde nicht mehr eine tötende Macht über uns hat.

Vielleicht ist das jetzt zu viel Input.

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@adjutante 

Ich finde es schön, dass aus dem Artikel so viele Gedankenanstöße kommen. Wir müssen ja nicht eilen. 

deborah71 antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 1335

@adjutante 

"Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich in den Mantel der Gerechtigkeit gehüllt."

Hach, hatte ich mir vor gans langer Zeit als Konfispruch ausgesucht. Auch wenn ich Jesus noch nicht kannte. Aber in mir drin war ich davon irgendwie berührt. Und über die Jahre ist der Vers in meinem Leben wahr geworden. ❤️

ga2 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 3202

@ga2 

Dieser Vers hat was richtig feierliches, gelle

adjutante antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18326

@ga2 

Das ist mein Taufvers. Ich liebe ihn. Und den hab nicht ich mir ausgesucht. 🙂

neubaugoere antworten
Stern
 Stern
Beiträge : 1450

@deborah71 

Mal ganz weltlich gedacht: „Kleider machen Leute!“

Wenn ich mich mit Christus anziehe, bin ich jemand anderes….und eigentlich sogar sein Statthalter.

stern antworten
3 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@stern 

und wenn du geistlich denkst? 

Kannst du dich selbst mit Christus bekleiden oder wirst du mit neuem Leben bekleidet? Gibt es beides? 

deborah71 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1450

@deborah71 

Das Problem das ich (für mich) eher sehe, ist dass ich das ja auch erleben möchte, nicht nur in Worte packen. In Worte gepackt kann ich mit allem was anfangen. Egal ob drübergezogen oder von innnen her neues Leben…das ist ähnlich wie mit dem „untertauchen“ oder „überschüttet“ werden mit dem Heiligen Geist…alle Bilder sprechen die Seele an…aber das Erleben sollte eigentlich an erster Stelle stehen und die Worte dafür finden sich dann eben danach …oder auch nicht.

Es bleibt eine Formulierung, die mit Leben gefüllt werden muss.

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27233

@stern 

Das ist richtig. So bewusst, wie du über diese Puzzleteile nachdenkst, bist du auf dem Weg dahin, meine ich. 

deborah71 antworten


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