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Joh. 3 ; 16 + 17 contra Joh. 3 ; 36 b ?


Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 706

Hallo

Wohl einer der am meisten zitierten Vers im NT ist wohl Joh. 3 ; 16 + 17 . " "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt ...."

Die Geschichte fing so an . Ich wollte mal wissen , wie so der Zorn Gottes in der Bibel bewertet wird . Ich rechnete mit 95 % im AT und 5 % im NT . 

Der Abstand AT NT war nicht ganz so dramatisch . Egal .

Dann fiel mir Joh. 3 ; 36 ins Auge . Ich dachte , da war doch was in Joh. 3 ( ich bin da nicht 100 % stellenfest ) und dann sah ich Joh. 3 ; 16 + 17 . 

Joh. 3 ; 36 a : " Wer an den Sohn glaubt , der hat das ewige Leben . "

Joh. 3 ; 36 b : " Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist , der wird das Leben nicht sehen , sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm ."

Was jetzt , Glaube contra Gehorsam ? Manche würden vielleicht sagen , doch wieder eigene Werke . Gehorsam ist halt meistens mit Werken verbunden .

Was hat also Glauben mit Gehorsam zu tun ? Klingt auch so ein bißchen nach dem Vers : " Viele werden sagen : "Herr , Herr . " Aber ich ( Jesus ) bin nicht ihr Herr . "

Kann das jemand "entknoten" ?

Gruß

Praktiker

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lhoovpee
Beiträge : 2836

Ich weiß nicht, was man da entknoten sollte. Glaube und Werke gehören immer zusammen. 

Werke erretten nicht. Glaube errettet. Wer glaubt, der handelt auch nach seinem Glauben. Wer also an Jesus glaubt, wird ihm auch gehorsam sein. Wer ihm nicht gehorsam ist, scheint nicht an Jesus zu glauben. 

Die große Frage, die hier ungeklärt bleibt, ist worin wir Gehorsam sein sollen. 

lhoovpee antworten
55 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@lhoovpee Wenn ich Dich richtig verstehe setzt Du Glaube mit Gehorsam als eine Einheit die zusammengehört . Die Frage ist , wie Gehorsam überhaupt aussehen soll ?

Gehorsam ist den Willen des anderen zu tuen bzw. seine Vorgaben zu erfüllen . Im Prinzip hat der andere dann das Sagen .

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@lhoovpee 

Die große Frage, die hier ungeklärt bleibt, ist worin wir Gehorsam sein sollen.

Dazu fallen mit einige Stellen ein:

Joh 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Joh 14, 15-29  Jesu Gebote halten > lieben

Joh 16, 7-15  sich vom Heiligen Geist leiten lassen

Apg 1, 8  den Heiligen Geist empfangen (nicht abweisen oder fremdeln ihm gegenüber, Dreieinigkeit statt "Zweieinigkeit") für die Kraft des Zeuge seins.

Mt 28,18  den Missionsbefehl annehmen, Nationen zu Jüngern zu machen + Apg 1,8 hinausgehen (Jerusalem, Samaria, bis an die Enden der Erde)

es gibt noch viel mehr...da kommt keine Langeweile auf 😉

 

 

 

deborah71 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2836

@deborah71 

Joh 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Nun, wenn ich mir das heutige Christentum anschaue, haben wir das schon lange in den Sand gesetzt. Christentum und Kirchen sind bekannt für Vertuschung, Missbrauch jeglicher Art, Hass gegen Queere Menschen, anhaften an veralteten Moralvorstellungen und Krieg. 

Ich denke wenn du Außenstehende fragst, wird keiner an Liebe denken, wenn man ihn fragt, woran er ein Christen erkennt. 

Mt 28,18  den Missionsbefehl annehmen, Nationen zu Jüngern zu machen + Apg 1,8 hinausgehen (Jerusalem, Samaria, bis an die Enden der Erde)

Tja, bei der Umsetzung hat sich das Christum auch kein Orden verdient. Der Hauptgrund, warum das Christentum eine Weltreligion ist, ist nicht Liebe, sondern Krieg und Kolonialismus.

So mal mein etwas düsteres Fazit zu diesen Bibelstellen. 

lhoovpee antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1527

@lhoovpee Zu kritisch zu sein ist ja ansich mein Ding… Eines möchte ich dagegen halten: Gerade als Scheiternde halten wir uns an Gott und Er hält zu uns. Auch das zieht sich durch die Geschichte.

seidenlaubenvogel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@lhoovpee 

DAS Christentum besteht aus vielen einzelnen Gläubigen, die mehr oder weniger in Jüngerschaft hineingeführt worden sind.

Wäre das nicht ein Ansatzpunkt im persönlichen Umfeld, damit sich etwas ändert? Resignieren und Aufgeben ist ja keine Option aus meiner Sicht.

deborah71 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@deborah71 Ich denke Du kennst den Begriff des Leibes Christi . Wie die gegenseitig Abhängigkeit dargestellt wird . Endscheident ist , wie sich der Einzelne in diesem Leib verhält . "Einer trage des anderen Last " sollte der Kit sein der alles stabilisiert und den Leib funktionstüchtig macht . Wie eine starke Familie . Leider kann ich das weder in der gebotenen Einigkeit in Christus noch in der gegenseitigen Unterstützung erkennen .

Zur Zeit bitte ich den Herrn um Arbeiter in der Ernte . Ein etwas seltsames Gebet in meinen Augen weil das eine freiwillige Sache ist die Arbeit an zu nehmen . Aber er will so gebeten werden .

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@praktiker 

Gal 6, 2 Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen.

Was heißt der erste Teil eigentlich?  Mir ist der noch nie eindeutig klar geworden.

 

Der zweite Teil ist sonnenklar, denn das Gesetz Christi ist "Liebt einander!"

deborah71 antworten
Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 435

@deborah71 

Liebe Deborah,

ich sehe den ersten Teil so, dass wir einander helfen dürfen. Jeder mit den Mitteln,
die ihr oder ihm zur Verfügung stehen.

Online geht es etwas schlecht, aber wenn wir Nachbarn wären, helfe ich dir dort, wo
du Hilfe brauchst und wo es mir leicht fällt und du mir da, wo es mir schwer fällt 
und für dich ganz leicht ist. 

So funktioniert Freundschaft. Ohne Ausnutzerei, ohne Hintergedanken, etc.,
sondern aus Liebe zu Jesus und zum Anderen.

LG
Evana

 

evana2 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@evana2 

Danke Evana2, so hört sich das sehr viel verständlicher an. 🙂

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

Blitzgedanke: Vers 1 +2 verbunden und bei der Liebe angefangen:

Liebe den anderen und lass ihn nicht fallen (trage ihn), wenn er von einem Fehltritt ereilt worden ist, sondern wende Sanftmut an......

 

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@deborah71 

Ja, für jemanden beten, wenn er nicht mehr beten kann, für jemanden (mit-)glauben, wenn er nicht mehr glauben kann, für jemanden hoffen, wenn er nicht mehr hoffen kann, mit ihm sein, ihn begleiten durch diese schwere Zeit ... einander annehmen, zuhören, hinhören (nicht weghören und sich mit sich selbst oder mit vermeintlich schöneren Dingen beschäftigen) ... all dies tät ich in diese Formulierung packen (einer trage des anderen Last) - hinschauen, was ist das für eine Last (hinhören, zuhören), miteinander da durchgehen ...

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@neubaugoere 

Sehr schöne Erweiterung 🙂

deborah71 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@neubaugoere 

Ja, das ist das Ziel. Den Leuten, die hinten über ihre offenen Schnürsenkel stolpern, aufhelfen und die Schuhe binden. Damit sie nicht den Anschluss verlieren.😉 So ähnlich mal wo gelesen. 

 

goldapfel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@goldapfel 

Das erinnert mich an: Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Mit Gemeinde ist das ähnlich ... Gottes Kraft entfaltet sich, wenn ... wir alle verstehen, dass jeder seinen ganz eigenen Platz in seinem L(a)eib 😉 hat, ein Teil des großen Ganzen ist, und seine Gebote befolgt, nicht aus Zwang oder Erfüllungspflicht, sondern sich durch den Heiligen Geist verändern lässt und hineinwächst ... weil diese Liebe verändert und uns zu diesen Menschen formt, die Gott in uns sieht.

Ja, stolpern, Schnürsenkel ... *denkt*

Aber eben auch bei Schicksalsschlägen ... durch Krankheiten hindurch, Katastrophen etc. ... Alles miteinander teilen, das Gute wie auch das nicht so Gute. Gem-ein-sam, weil uns der Eine eint.

neubaugoere antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@praktiker 

Zur Zeit bitte ich den Herrn um Arbeiter in der Ernte . Ein etwas seltsames Gebet in meinen Augen weil das eine freiwillige Sache ist die Arbeit an zu nehmen . Aber er will so gebeten werden .

Warum findest du das Gebet seltsam? Sein Geist kann bewegen und entflammen. Auch zur Ernte. 🙂

Zum Thema Gemeinschaft/Lastentragen würde mir als erstes die Frage einfallen, wie ich mich selbst verhalte. Wenn ich eine gute Familie will, muss ich auch Familienwerte leben. Meine Meinung. Wenn ich es nicht kann, darf ich Jesus bitten, mir zu helfen, mich zu lehren.

Ich kann es zwar von anderen fordern, aber wenn sie es nur tun, weil jemand sie moralisch unter Druck setzt, geschieht es m.M.n. nicht aus der Liebe oder Gehorsam dem Herrn gegenüber. Da wäre eben auch die Bitte an den Herrn, die Einheit untereinander zu stärken, dass die Liebe zunimmt, die Verantwortung füreinander.

 

Gottes Geist muss es bewirken.

 

Grüße, Goldapfel 

goldapfel antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@goldapfel Genau da liegt mein Problem . Gottes Geist kann aber niemand zwingen "zu arbeiten" . Sonst müßte er den Willen des anderen übergehen . DAS macht er meines Wissens nicht .

Es fallen mir jetzt Könige im AT ein , die Gott dazu bewegt hat Israel zu zerstören . 

Es gibt ja auch noch die Tagelöhner . Vielleicht liegt da sein Ansatzpunkt ?

Auf jeden Fall hat das Gebet seine Berechtigung .

Gruß

Praktiker

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Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@praktiker 

Wenn ich schrieb, Gottes Geist muss es bewirken, meine ich, er muss "durchkommen", 

In Sprüche 21,1 heißt es, der Herr lenkt Menschenherzen wie Wasserbäche.

Gott lässt sich bitten. Warum bringt Jesus das Beispiel von der Witwe, die dem ungerechten Richter in den Ohren lag, bis er sie erhörte?

 

goldapfel antworten
Praktiker
(@praktiker)
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Beiträge : 706

@goldapfel Danke . Jetzt sehe ich wie Gott wirkt , zumindest in einem Teilbereich mit uns Menschen um Wege für uns zu ebnen z. B. .

Mit der Witwe habe ich keine Ahnung . Bezüglich Beharrlichkeit fällt mir eine Begebenheit aus meinem Leben ein . Ich hatte einen Vers in dem stand , das wir DAUERND ( je nach Übersetzung ) beten und preisen sollten . Das habe ich wirklich getan . Man war ich fertig . Es war nicht normal was ich da getrieben habe . Aber nach relativ kurzer Zeit habe ich erkannt , wie dieser Vers gemeint ist . Ich sollte nicht dauernd beten und preisen sondern es dann tuen , wenn Gott es mir gibt . Er gab mir auch das Werkzeug es tuen zu können .

Gruß

Praktiker

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Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@praktiker 

Meinst du 1Thess 5,17-18?

Das habe ich wirklich getan . Man war ich fertig . Es war nicht normal was ich da getrieben habe

Ich denke, es kommt darauf an, bereit zu sein und nicht die ganze Zeit aus sich selbst heraus leisten zu wollen oder meinen, leisten zu müssen. Es kommt auf die Herzenseinstellung an, die Offenheit und Bereitschaft, alles als von Gott gegeben zu erkennen, sowie das Wissen oder Vertrauen, dass ich in meinem Herzen mit ihm verbunden bin und er mich hört, nicht auf tolle große Gebete 

 

 

goldapfel antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@goldapfel .. alles als von Gott gegeben zu erkennen ... Naja . Wenn ich mir nicht meine Wohnung selbst schön mache , bin gerade umgezogen , was ist dann von Gott gegeben ? Mein Gebetsleben geht von einer andere Voraussetzung aus . Alles , was ich nicht im Willen Gottes bete passiert nicht bzw. Gott macht es nicht . Gott will MIT mir was aufbauen - nicht neben mir . Zusammenarbeit ist gefragt , weniger nur staunend zuschauen .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Alles ist von Gott dir gegeben, all deine Fähigkeiten - ER hat sie in dich gelegt; auch das Geld, um dir für dein Zuhause schöne Dinge zu kaufen - ER hat dafür gesorgt. Ja, sagst du vielleicht, dafür bist du arbeiten gegangen - ER hat dafür gesorgt, dass du arbeiten kannst, ER sorgt dafür, dass du morgens aufstehst (und manchmal auch dafür, dass du ruhst).

ER macht es aus Liebe, Er MÖCHTE ... das ist Beziehungsarbeit, das sagst du auch, es klingt dennoch in deinen Worten ein Stück weit die Leistung heraus, alles gut zu machen, alles richtig zu machen, nicht vorbeizuhören, nicht vorbeizuagieren etc. Gott kennt uns, er kennt unsere Fehler, er kennt unsere Schwächen und möchte Beziehung. Er hat sich bewusst unperfekte Menschen gesucht, die sein Reich bauen - Floskel? - Nicht wirklich, das durchzieht die ganze Bibel. Er kennt uns doch und es ist okay, Fehler zu machen, daraus zu lernen und weiterzugehen im Vertrauen, in der Liebe, in der Beziehung zu ihm und anderen. Du bist okay. Gott hat dich erwählt. Du darfst auch Fehler machen, du darfst auch mal versagen. Es ist okay. Für Gott sowieso. Und wenn das so ist, dann bleibt da auch der Druck draußen, der in diese Beziehung einfach nicht reingehört.

Meine 3 Groschen hierzu. 🙂

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere Herzlich willkommen . Habe Dich irgendwie schon erwartet . Kein Witz . Ab und zu habe ich die Hoffnung nicht auf gegeben .

Gott hat Dich auch erwählt das Du hingehst und Frucht bringst . Gott schaut auf andere Dinge als wir - keine Ahnung welche - und wir sind uns selbst nicht so bewußt warum wir einfach nicht von ihm weg kommen . Ich sehe Dich als einen Hoffnungsfleck in dieser doch eher dunklen Umgebung .

Ich will schwach sein damit er stark sein kann . Vielleicht ist das DEIN Spruch der Nachfolge .

Gruß

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Veröffentlicht von: @praktiker

Ich will schwach sein damit er stark sein kann . Vielleicht ist das DEIN Spruch der Nachfolge .

Wie wäre es mit: Ich darf schwach sein und will mich trauen, meine Schwachheit zu erkennen und anzunehmen, damit er dann darin stark sein kann. 🙂

Du darfst diese seine allumfassende Liebe annehmen, in ihr baden, dich umspülen lassen. 🙂

 

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere Ich werde ab jetzt bei Dir sein .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Was auch immer das bedeutet. Ich frage mal, kostet nichts und dient der Verständigung: Warum glaubst du, mir so etwas sagen zu müssen? Welche Motivation steckt dahinter?

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere Wie wärs mit : "Die Liebe Gottes dränget mich."

Mein Verstand zählt mir jedenfalls unsere zahllosen Streitgespräche auf die mehr oder weniger in Unfrieden endeten und man getrennte Wege ging .

Ich habe das Bild einer Skulptur vor mir . Ein Kind , das sich in (s)eine Hand schmiegt . 

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Ein schönes Bild. Ich hab mich tatsächlich mal genau so in seine Hand gelegt, das war umwerfend. 🙂

Das erklärt nicht, warum du zu mir sagst, du würdest ab jetzt bei mir sein. - Erklär es mir, was es zu bedeuten hat.

Verstand und Geist gehen manchmal getrennte Wege ... 😉 😀

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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Beiträge : 706

@neubaugoere Da redest Du ein wahres Wort mit dem Verstand und dem Geist . Eigentlich sind sie nicht besonders verträglich zu einander . Jeder von den beiden will irgendwo das Sagen haben .

Bei Dir zu sein bedeutet , das Gott mir Verantwortung für Dich gegeben hat . Du kannst es Dir so vorstellen . Gott braucht Gebet um zu handeln . Er will was für Dich tun . Also gibt er mir das entsprechende Gebet . ICH bin also nicht bei Dir sondern Gott durch mich . Verstanden ?

Vielleicht im Bibelvers "untermalt" : "Einer trage die Last der anderen"  .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Ich bin mir sicher, dass Gott immer bei mir ist, himself oder in anderen. 🙂 Natürlich möchte Gott etwas für mich tun. So ist er.

Mich interessiert die Motivation, warum du es mir gesagt hast.

Gruß

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere Wenn sie ( die Motivation ) aus mir kam , was würde es Dir helfen ? Ich bin zu weit weg von Dir .

Du mußt Dir den Leib Christi anschauen . Was ist das für ein Leib ? Was steckt hinter diesem Bild ?

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15295

@praktiker 

Wenn sie ( die Motivation ) aus mir kam , was würde es Dir helfen ? Ich bin zu weit weg von Dir .

Es geht nicht darum, ob mir irgendwas von dir hilft. Es interessiert mich. Das ist ein Unterschied. Kannst du ihn sehen?

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere Gott braucht Dich um anderen zu helfen , wie der barmherzige Samariter . 

Meine Hilfe für andere kommt nicht aus mir .

Idee , Aufwand , Ausführung . Wenn sie auf meinem Mist gewachsen ist schaut Gott ganz gelassen zu und macht nix .

Wenn Idee , Aufwand , Ausführung auf seinem Mist gewachsen ist , ist er dabei . Wann baut er denn eine Gemeinde ? Wenn Idee , Aufwand , Ausführung von ihm geleitet wird . Sich die Erbauer von ihm leiten lassen .

Wenn der Herr nicht baut , bauen die Arbeiter ( der Gemeinde ) umsonst in 2 facher Richtung . Ihr Werk ist umsonst - Frucht ( ? ) . Sie bekommen keinen Lohn dafür .

Also hoffen wir , das die Idee , Aufwand und Ausführung in der Arbeit von mir für Dich enthalten ist .

Du mußt Dir eins vor Augen halten . Wenn Du einen Auftrag von Gott bekommst ist das SEINE Idee !

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Ich überlege gerade, ob Gott direkt vor deiner Nase "arbeiten" könnte, ob du das dann überhaupt wahrnehmen würdest, sehen könntest ...

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere Du traust mir nicht , oder ?

Da kommt mir eine Szene aus Star Trek " Das unentdeckte Land" in den Sinn . Captain Kirk muß mit den Klingonen um Frieden verhandeln . Zum Abschied stellt sich der klingonische Kanzler vor Kirk und meint :" Sie trauen mir nicht . Wenn es Frieden geben sollte wird es für unsere Generation die schwerste Zeit werden ." Sie waren nur den jahrelangen Krieg gewöhnt und kannten nur die Feindschaft .

Wem kann man auch vertrauen da die Bibel doch sagt , das der , der auf Menschen vertraut zu Schanden wird ? Wenn wir Gott folgen wird er uns auch mit den Menschen zusammen führen , die "den selben Geist" haben . Vertrauen ist etwas wachsendes und es braucht Zeit bis man einander vertraut , weil man erkannt hat das man den selben Herrn hat .

Gruß

Praktiker

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Praktiker
(@praktiker)
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Beiträge : 706

@neubaugoere Na gut . Ich gebe mich geschlagen und höre damit auf . 

Gruß an Dich 

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15295

@praktiker

Ich gebe mich geschlagen

Is ja keine Schlacht hier. | Ich hoffe, du hast etwas erkannt.

neubaugoere antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 671

@neubaugoere 

Hej neubaugöre und hej Praktiker,

klingt ja gut... 

Ich gehe dann mal davon aus, dass aktuell kein moderatorischer Handlungsbedarf besteht (?). Falls doch, bitte melden 🙂 .

 

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

frosch80-mod antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@praktiker 

Hallo Praktiker,

ich mische mich jetzt mal ein...

Ich empfinde dich gerade als übergriffig und manipulativ.

Ich erkläre dir auch warum:

Du bekommst den Impuls, jemanden im Gebet zu tragen, zu begleiten. Das gibt es, ist mir nicht neu. Und dem sollte man nachgeben.

Deine Aussage

 Ich werde ab jetzt bei Dir sein .

gehört sich in der Situation, so wie sie ist, m.E.n. nicht.

Ich nehme dir ab, dass du meinst, das Richtige zu tun, zu sagen, aber vielleicht solltest du manchen Impuls auch überprüfen, notfalls mehrmals. 

goldapfel antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@goldapfel Sorry , ich kann Dir nichts beweisen und Bibelverse kann ich sowohl in die eine als auch in die andere Richtung präsentieren . Ich hoffe nur , das Gottes Wille hier geschieht .

Wenn es Gott ist der hier am Werk ist wird er Gutes tun . Wenn ich es bin ist es übergriffig bzw. manipulativ . Es liegt an Neubaugoere das an zu nehmen oder ab zu lehnen . 

Gruß

Praktiker

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Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@praktiker 

Es geht nicht darum, dass du für jemanden betest. Es geht um das drumherum. Wenn es aus Gott kommt, wird sich durch dein Gebet im stillen Kâmmerlein etwas bewegen.

goldapfel antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

Um es zu verdeutlichen, bete und sprich nicht mit den Leuten darüber.

goldapfel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@praktiker 

Zum Beitrag

Wenn es Gott ist der hier am Werk ist wird er Gutes tun . Wenn ich es bin ist es übergriffig bzw. manipulativ .

Wenn...wenn.... das heißt, dein Impuls ist nicht sicher, klar und eindeutig von Gott. Gott kann sich sehr gut verständlich machen, wenn er Aufträge erteilt. Das geht aus deinen Worten weder im oben verlinkten post, noch in diesem post eindeutig hervor. Also geht es demnach von dir aus und ist nicht in Ordnung. Es ist deine Aufgabe, dich an Gott zu wenden und den vermeintlichen Gebetsauftrag bestätigen zu lassen. 

Bislang kann ich kein Ja von Neubaugöre erkennen, aber ein Nein in der Art dieser Rückfrage.

Und dieser Satz hier von dir von weiter oben:

Du mußt Dir eins vor Augen halten . Wenn Du einen Auftrag von Gott bekommst ist das SEINE Idee !

übt unterschwellig Druck aus im Sinne von: Du darfst nicht Nein sagen, denn es könnte ja von Gott sein und dann weist du IHN ab.
So unterläuft man gesunde Grenzen von anderen Menschen.

 

deborah71 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@neubaugoere ich denke gerade an Jona. Ein Prophet, der Gottes Auftrag erfüllte. Und dabei so gar nicht wollte... 😅 Das, was Gott von ihm wollte, hat er getan. Mit Umwegen . Wenn er selbst sich auch ein anderes Ergebnis gewünscht hätte...aber wie viele Menschen sind durch ihn von ihren bösen Wegen umgekehrt?

Der war ja Prophet und steckte schon in der Nachfolge. Es muss also bereits eine Entscheidung von Jona gefallen sein. Vielleicht hat er sich Prophet sein anders vorgestellt? Sicherlich gab es schwierigere und leichtere Aufgaben für Gottes Propheten. Gott hat ihn und seinen Auftrag für ihn nicht aufgegeben. Hätte sicherlich auch jemand anders finden können. Traue es Gott jedenfalls zu. Ich frage mich, wie Jonas Herzenshaltung war? Dass er mit Gnade auch für Sünder so schlecht umgehen konnte? Und Gott hat nicht aufgegeben, auch um Jonas Herz zu kämpfen. Zumindest verstehe ich es so...bewegt mich immer wieder 

 

goldapfel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@goldapfel 

So kämpft er für jedes Herz ... wie er jedem verlorenen Schaf nachgeht und die anderen stehenlässt. Ja, Gott lässt nicht los, dreht sich nicht weg. Von Adam und Eva nicht - er ging ihnen immer nach und sorgte für sie -, Kain nicht und vielen anderen ... Gott hat gesagt, er ist immer an unserer Seite bis ans Ende unserer Tage, also ist er es auch. So ist Gott. Er hält sich an seine Zusagen. 😉

neubaugoere antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@neubaugoere ganz genau. Er lässt sich von den neins zu ihm, nicht vom Werben abhalten.

goldapfel antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@goldapfel So ähnlich sehe ich das auch . Im NT gibt es die Geschichte von jemand , der zuerst "Nein" zu Gott gesagt hat und die Sache sich dann überlegt hat und dann "Ja" gesagt hat zu Gott .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@lhoovpee Gut beobachtet .

"An ihren Früchten werdet ihr sie ( Jesu Nachfolger ) erkennen ." Wenn ich da so die Früchte bekennender Christen in meinem Umfeld betrachte schwindet bei mir jedenfalls die Hoffnung , das sie ein wirkliches Beispiel für Jesu Liebe sind .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@praktiker @lhoovpee

Hallo ihr Zwei, mir fällt dabei gerade ein Spruch ein, eigentlich zwei:

> Jemanden zu kritisieren ist leicht, zu ermutigen ein ganzes Stück schwerer.

> Kritiker hat die Welt schon genug. Sei ein Ermutiger!

🙂

neubaugoere antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@lhoovpee 

Ist die Frage, wie man als einzelner Christ damit umgehen kann, wenn man das feststellt.

Welche Art ist die richtige, hilft weiter? 😉

goldapfel antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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@goldapfel 

Gute Frage. Ich muss zugeben, dass ich mehr oder minder resigniert habe. Ich besuche auch keine Gemeinde mehr. Das Ziel einer Kirchen als einen Ort der Toleranz und Offenheit, der für seine guten Taten bekannt ist, ist so realistisch wie eine Münze, die weder auf Kopf noch Zahl sondern auf der Kante landet.

Immer und immer wieder kommen Menschen, die auf Grundlage der "Wahrheit" Menschen ausgrenzen. Die ihre Feindbilder (gegenüber der Wissenschaft, Moderne, Aufklärung, Liberalität) etablieren wollen. Da habe ich keine Lust mehr drauf. Dann unterstütze ich mit meiner Zeit und meinem Geld lieber Organisationen, die tatsächlich Menschen helfen und denen es egal ist, woran diese Menschen glauben. Das bringt mehr Frucht.

lhoovpee antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@lhoovpee 

Tut mir leid, dass du das so siehst. Es spricht große Enttäuschung aus deinen Worten.

Bei aller möglichen Kritik habe ich Ortsgemeinde in den Beziehungen untereinander auch als einen Ort kennengelernt, wo Menschen angenommen werden, man füreinander einsteht, Leben und Menschen gefördert werden. Wo geteilt und geholfen wird. Und das nicht nur mit denen, mit denen man sich sowieso gut kann. 

Und das habe ich in unterschiedlichst geprägten Gemeinschaften gesehen. 

Aber vieles ist, da gebe ich dir Recht, fehlerhaft. Wo ich auch auf Seidenlaubenvogel hinweisen möchte, die daran erinnerte, dass wir alle aus und von der Gnade leben.

Was glaubst du? Was ist deine tiefste Sehnsucht? 

 

goldapfel antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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@goldapfel 

Aber vieles ist, da gebe ich dir Recht, fehlerhaft. 

Fehlerhaft darf es ruhig sein; das sind wir alle. Niemand ist perfekt. Es gab auch ganz verschiede Gründe, wie mich Gemeinden "enttäuscht" (ich denke nicht, dass das Wort es ganz richtig beschreibt) haben.

Bei einigen Gemeinden war es so, dass sich schlussendlich immer die Konservativen oder Dogmatiker durchsetzten. Und das bekomme ich dann mit meiner Mischung aus progressiven und liberalen Gedankengut nicht vereinbart. Vor allem wenn dadurch Menschen ausgegrenzt werden.

Bei anderen (charismatisch geprägten) Gemeinden war es das Predigen von Wundern/Heilung/Prophezeiungen, die in der Praxis nie eingetreten sind. Das ist für mich einfach unauthentisch.

Ich habe meine Mitmenschen mit denen ich reden und beten kann. Das reicht mir. Aber darum soll es ja in diesen Thread auch gar nicht gehen 😉

 

lhoovpee antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@lhoovpee

Ich habe meine Mitmenschen mit denen ich reden und beten kann. Das reicht mir. Aber darum soll es ja in diesen Thread auch gar nicht gehen 😉

Naja, der Thread hat (wie es ein guter Thread m.M.n. immer tut 😉) Nebenäste bekommen. In diesem Fall zu dem Thema 'an der Liebe erkannt werden als Christen' und du hast die Meinung vertreten, dass Kirche und Christen das versemmelt hätten.

Dass wir dann bei deinen Enttäuschungen landen, macht für mich schon Sinn, da das ja auch deine Meinung ist.(auch wenn Teile der Gesellschaft es ähnlich sehen und vieles nicht gut gelaufen ist/läuft)

Mein Wort an dich: Mach den Unterschied, sei lebendiger Christ, lebe diese Liebe zu deinen Geschwistern aus deiner Beziehung zu Jesus heraus. Und halte dich nicht zu sehr mit Nebenkriegsschauplätzen auf.

Jesus spricht von der Liebe untereinander... und das ist manchmal so schwer 😉 Der Fremde, mir fern stehende, lässt sich manchmal so viel mehr lieben, als der Bruder mit dem ich zusammen arbeiten muss oder die Schwester in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Meine Erfahrung. 

Klar gibt es auch teilweise divergierende Meinungen zu Lehre oder Politik oder sonstigem. Ich bin der Meinung dass viele unterschiedliche Einstellungen ausgehalten werden müssen und können, indem man sich auf das Gemeinsame, Gottes Liebe zu den Menschen, Jesu Erlösungswerk und seinen Auftrag an uns konzentriert. Und sich erinnert, dass Gott einen zusammen gestellt hat.

Die wahre Herausforderung ist für mich immer noch der Alltag. Wenn ich mich durch meine Schwester bevormundet fühle, der Bruder m.M.n.  nicht ordentlich genug arbeitet oder mir seine oder ihre Art einfach auf die Nerven geht. Das ganze unter meiner Vorstellung, dass der/die andere als Christ doch xy müsse...

(Buchtipp dazu: C.S. Lewis - Dienstanweisung an einen Unterteufel. )

 Mir hilft es manchmal, daran zu denken, dass auch ich für den Bruder/die Schwester, der/die anders tickt, eine Herausforderung bin. Und ich allein aus der Gnade lebe.

goldapfel antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@lhoovpee Bist Du da mit Gott oder den Menschen gegangen ? Wie Du es beschreibst bist Du mit Menschen gegangen und wer auf Menschen vertraut .... Menschen und Gott zu trennen ist dabei der Anfang . Der 2. Schritt ist Gott zu fragen , wie er sich das Ganze mit Dir vorstellt , Freiwiliigkeit vorausgesetzt . LEIDER ist nur Gott gut - laut Jesus . Menschen haben aber den Vorteil , das sie sich ( meistens ) nicht in Dein Privatleben einmischen . Ganz im Gegenteil zu Gott der daran "teilhaben" will .

Gruß

Praktiker

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Gorch-Fock
(@gorch-fock)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1348

Hallo @lhoovpee 

Ich habe Früher mal Bibel Seminare besucht. Und zum Abschied hat uns Seminaristen etwas mit auf dem Weg gegeben.

"Sucht keine Vollkommende Gemeinde. Und wenn ihr trotzdem mal eine gefunden habt, da tretet ihr nicht bei. Denn dann ist sie nicht mehr Vollkommen"

gorch-fock antworten


BiggiMarli
Beiträge : 28

@praktiker Mit dieser Thematik habe ich mich die letzten Tage ebenfalls intensiver beschäftigt und mir Gedanken gemacht. Ein paar Bibelstellen zu "Gerechtigkeit und Gnade" habe ich aus dem Wort zusammengetragen (du findest etliche mehr!): 

Epheser 2, 8 (NLÜ): Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.

Römer 4,5 (NLÜ): Gerecht gesprochen aber wird ein Mensch aufgrund seines Glaubens, nicht aufgrund seiner Taten.  (vergl. Psalm 32)

Römer 10, 9-10 (NLÜ): Wenn du mit dem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet. 

Titusbrief 2, 11-12 (NLÜ): Denn die Gnade Gottes, die allen Menschen Rettung bringt, ist sichtbar geworden. Sie bringt uns dazu, dem Leben ohne Gott und allen sündigen Leidenschaften den Rücken zu kehren. Jetzt, in dieser Welt, sollen wir besonnen, gerecht und voller Hingabe an Gott leben. 

Jakobus 2,26 (NLÜ): So wie der Körper ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne gute Taten. 

Galater 5,22 (NLÜ): Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. 

Johannes 10, 26-30 (NLÜ) Christen gehören zu Christus und wir hören seine Stimme und folgen ihm. 

Meine Überlegungen bislang dazu: Wir sind durch Gnade im Glauben gerechtfertigt und das natürliche Ergebnis vom Glauben in unseren Herzen sind gute Werke, die für andere sichtbar sind. Sprich die Taten/Werke, die auf die Erlösung durch Jesus und auf die "Wiedergeburt" folgen, machen uns nicht vor Gott gerecht, sie sind vielmehr das Ergebnis des erneuten Herzens. (vergl. dazu Hesekiel 36, 26-27). 

Glaube ohne Werke ist tot (ein reines Lippenbekenntnis ohne Herz und Gewicht), weil es offen legt, dass wir nicht "neu geboren/verändert" sind. 

Veröffentlicht von: @praktiker

Joh. 3 ; 36 b : " Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist , der wird das Leben nicht sehen , sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm ."

Der Zorn Gottes oder auch Furcht des Herrn beschäftigen mich in diesem Zusammenhang gleichermaßen (wird in zahlreichen Bibelversen erwähnt). Da habe ich noch reichlich Stoff zum Nachdenken. 

Zu welchen Überlegungen bist du gekommen? 

Herzliche Grüße 

BiggiMarli

 

 

 

 

biggimarli antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @praktiker

Joh. 3 ; 36 a : " Wer an den Sohn glaubt , der hat das ewige Leben . "

Joh. 3 ; 36 b : " Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist , der wird das Leben nicht sehen , sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm ."

Hier geht es um 2 Dinge.

1. Wer an den Sohn glaubt (und somit sein Erlösungswerk angenommen hat) darf am ewigen Leben teilnehmen (ein mögliches Ziel erreicht).

2. Wer sich in Folge jedoch nicht um die Einhaltung der Gebote Gottes bemüht, der wird Jesus (das Leben) in der kommenden Ewigkeit nicht sehen (ein weiteres mögliches Ziel nicht erreicht).

Hinweis: In der kommenden Ewigkeit gibt es einen neuen Himmel und eine neue Erde. Gott hat viel Platz in seinem Reich. Gott weiss wo jeder sein kommendes Dasein fristen wird. Es kann nah oder auch fern von IHM sein.

Tipp: Würdest du einen Menschen dem du durch deinen Einsatz das Leben gerettet hast zusätzlich zu dir in dein Haus aufnehmen wollen, wenn du wüsstest, dass sich diese Person nicht zuerst für dich und deine gute Hausordnung interessiert, sondern eher die eigenen Interessen im Fokus hat. Diese Person wird logischerweise nicht zuerst dich und auch nicht zuerst deine gute Hausordnung (die sich bewährt hat) beachten, da es dieser Person eben mehr um das eigene Wohl (die eigenen Interessen) geht, als um das Wohl aller (also auch anderer Lebewesen)? Das würde dann den Frieden aller stören.

Vielleicht sieht Gott das so, oder so ähnlich?

 

 

 

 

 

 

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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@mt-24-14 Es gibt "starke" Gemeinden die eine klare Hausordnung haben . Die Frage ist nur , ob Jesus sie baut oder Menschen ?

Mal ganz abgesehen davon wird Jesus nicht nach meiner Gemeindezugehörigkeit fragen sondern ob ich mit ihm gegangen bin hier auf dieser Welt .

Gruß

Praktiker

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@praktiker 

Was verstehst du unter dem Begriff "Gemeinde"?

Ich stimme dir dahingehend zu, dass Jesus nicht nach Gemeindezugehörigkeit fragt. Das war aber nicht meine Erklärung zu Joh.3,36.

Was verstehst du unter "... ob ich mit Jesus gegangen bin... " ?

 

 

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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@mt-24-14 Vielleicht täusche ich mich . Manche Deiner Formulieren ordne ich einer gewissen Glaubensgemeinschaft zu . Die aus vielen Gemeinden besteht die eine sehr klare Struktur und Ordnung bzw. Hierarchie hat .

Eine Gemeinde ist ein örtlich begrenzte Gruppe . In bibl. Sinne sind die Gemeinden relativ unabhängig voneinander .

Ob ich mit einem Menschen gehe kann man ziemlich klar beantworten . Man sieht es . Ob ich mit Jesus gehe ist auch ein Zusammengehen . Nur sieht das natürlich ganz anders aus . Er ist Gott , ich ein Mensch . Wie sind da die Rollen verteilt ? Jahwe heißt Herr . Jahwe Ropha , Jahwe Jihre usw. Der Herr mein Arzt , der Herr mein Hirte usw. . Dahinter steht Gottes Anspruch als Herr . Also weder gleichberechtigt noch auf Augenhöhe ist unsere Position vor Gott . Allerdings , wenn man die Bibel studiert , sucht er die , die diese Position vor ihm praktisch annehmen . Er zwingt niemand dazu ihn als Herrn in ihrem Leben zu akzeptieren . In den Worten Jesu , um den Sprung ins NT zu schaffen , "Nehmt auf euch mein Joch ..." Das AT und das NT ist sehr unterschiedlich in diesem Punkt . Wir können in dem leben was Jesus am Kreuz erreicht hat . Im Geist zu leben .

Damit kein falscher Eindruck entsteht . Ich bin Charismatiker und rede trotzdem von dem Herrn mein Arzt oder dem Herrn mein Hirte .

Gruß

Praktiker

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Evana2
 Evana2
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@praktiker 

Hallo Prakiker,

um den Sachverhalt zu verstehen, finde erstmal heraus, was mit dem Zorn Gottes gemeint ist.
Vergleiche bitte dazu die Bibelstellen:

2. Samuel 24,1: Und wieder entbrannte der Zorn des Herrn gegen Israel. Und er reizte David gegen sie auf zu sagen:
Geh hin, zähle Israel und Juda.

1. Chroniker 21,1: Und Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, Israel zu zählen.

Hier kannst du also erkennen, dass an vielen Stellen wo vom Zorn Gottes die Rede ist, Satan gemeint ist.

Nächste Frage: Was ist mit ewigem Leben gemeint?

Diese Antwort findest du im Johannesevangelium 17,3: 
Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Die Hauptaussage zum Glauben findest du im 1. Joh. 4,15+16

15 Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in 
Gott und Gott bleibt in ihm.

Glaubensgehorsam heißt also mit anderen Worten:

Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.

Tut man das nicht und hasst seinen Nächsten, stehst man unter dem Einfluss Satans. Aus diesem Grund lässt
es sich erklären, warum es soviel Gewalt in der Welt gibt.

Lieben Gruß

Evana

evana2 antworten
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Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@evana2 

Das

Glaubensgehorsam heißt also mit anderen Worten:

Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.

Tut man das nicht und hasst seinen Nächsten, stehst man unter dem Einfluss Satans. Aus diesem Grund lässt

es sich erklären, warum es soviel Gewalt in der Welt gibt.

hast du schön gesagt, finde ich. 🧡

Ich möchte noch ergänzen, in der Liebe zu bleiben. Sie nicht erkalten lassen. 

Keine bitteren Wurzeln aufkommen zu lassen, mit Jesus auch über Enttäuschungen im Glauben sprechen, ihn da nach seiner Meinung fragen, wenn man innerlich keinen Frieden darüber gefunden hat

eigene Sünde nicht verdrängen sondern immer wieder vertrauensvoll zum Vater kommen und Buße tun,

anderen vergeben, nicht einfach, aber super wichtig, weil man sich selbst sonst beschwert,

nach Jesu Meinung zu fragen und nicht einfach machen, obwohl man insgeheim fürchtet, er findet etwas nicht gut (das muss nämlich nicht so sein, aber das Misstrauen schadet der Beziehung zum Herrn ) 

Ehrlich gegenüber Jesus sein, die eigenen Beweggründe von seinem Geist beleuchten lassen, Zeit mit ihm verbringen 

Wenn man das Gefühl hat, Gott fordert nur noch von einem und man erlebt die Beziehung als Last statt als Freude, das klären. Dann stört  oder fehlt etwas.

 

 

 

goldapfel antworten
Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@goldapfel

Vielen Dank für deine guten Ergänzungen. Dem kann ich mich nur anschließen. 
Alles wichtige Punkte.

Lieben Gruß
Evana

evana2 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@evana2 Ich kann nachvollziehen das Zorn nicht zu dem Bild eines liebenden Gottes gehört . Eifersucht auch nicht obwohl die Bibel ihn mit diesem Attribut betitelt .

So unter uns . Erkennst Du Jesus ? Erkennst Du die Liebe Gottes ? Erkennen ist was anderes als Glauben . Oder ?

Alles Böse Satan zu zu schreiben ist eine Möglichkeit . Aber dabei sehe ich noch einen größeren Anteil an Selbstverantwortung .

In meinen Augen hat die Bibel , und hier sogar das NT , kein besonders positives Bild über uns ohne Gott . IM NT heißt es , das wir nicht von selbst in der Lage sind Gutes zu tun . Es zeigt aber einen Weg aus diesem Dilemma heraus zu kommen . Es heißt nicht umsonst : " Die Liebe Gottes dränget ( bewegt ) mich ... " Wenn ich Gott Raum gebe . 

Gruß

Praktiker

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Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 435

@praktiker 

Manchmal ist es schwierig für mich, auf einige Posts zu antworten, so auch gerade jetzt auf deins.

Ich versuche es mal mit einer Metapher, einem Bild:

Wir haben beide vor uns 1000 teilige Puzzle von Gott vor uns liegen. Keiner von uns weiß, was heraus
kommt. Jeder von uns ist unterschiedlich weit und hat unterschiedlich angefangen.

Wahrscheinlich hat jeder von uns auch ein anderes Gottesbild.

Zorn gibt es in unterschiedlichen Formen: Jähzorn (ohne Ursache), heiliger Zorn (Tiefe Wut, die 
wertvolles Gut angreift, etwas was heilig und kostbar ist.

Kannst du dir vorstellen, dass es einen Gott gibt, der uns so sehr liebt, dass er auf jemanden so
wütend wird, weil dieser Mensch, dieses Wesen uns schaden will?

In Jesus wird dieser Gott sichtbar. Mit heiligem Zorn vertreibt Jesus die Händler aus dem Tempel.
Mit heiligem Zorn spricht er zu den Pharisäern. Mk 3,5 und er blickte auf sie umher mit Zorn,
betrübt über die Verhärtung ihres Herzens. Lies mal die Stelle, wo Jesus einen Menschen mit einer
verdorrten Hand heilt. Markus 3,1-6 Lass die Geschichte mal auf dich wirken. Wenn du Theater spielen
würdest: Wen willst du verkörpern?

Erkennst (spüren, wahrnehmen) du Gottes Liebe darin?

Seine mit Eifer suchende Leidenschaft, Leiden zu lindern?
(Eifersucht ist Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
positiv - sie will Abhilfe schafften
negativ - sie will anderen schaden)

Seine Liebe zu uns Menschen? In Jesus wird diese Liebe sichtbar. (erkennbar)

Lieben Gruß
Evana

 

 

evana2 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@evana2 Vielleicht schauen wir uns am besten an warum Gott zornig wird . Bleiben wir dabei im NT . 

In Joh. 3 ; 36 ist die Zielgruppe wir Christen nehme ich mal an . Irgendwie erzeugt deren Ungehorsam seinen Zorn .

Ich möchte das jetzt nicht mit irgendeiner gearteten Liebe Gottes in Jesus schön reden . Ich drücke es mal etwas platter aus . Wenn ich Gott nicht Ernst nehme warum sollte er nicht zornig werden ?

Dein Bild mit dem Puzzle ist biblisch . Wir erkennen ihn jetzt nur bruchstückweise . 

Seine Liebe erkenne ich in seiner Gegenwart . Auch Gott kann nicht aus der Distanz lieben und Liebe ist ein Wirken auf den anderen . Wenn er mir z. B. Frieden in meinen Gedanken gibt . Dazu muß ich aber sagen , das seine Gegenwart einen Preis hat . Ich muß mit ihm gehen dann liebt er mich .

Ich habe mich über die Aussage gewundert , das Sünde Zielverfehlung ist . Ein Ziel zu erreichen ist mit einem Weg und Mühe verbunden . Andere Sachen "stehen zu lassen" , an ihnen vorbei zu gehen um das Ziel zu erreichen . Das Ziel will Gott vorgeben und laut Definition ist es Sünde , wenn ich dieses Ziel nicht annehme und erreichen will . Also nicht vergleichbar mit dem die Gesetze zu erfüllen . Folge ich nicht seinen Zielvorgaben bin ich ein Sünder und Gott wird nicht mit mir gehen . Jedenfalls nicht auf Dauer . Heißes Thema . 

Die Heilung der Hand . Jesus kam in den "Machtbereich" der religiösen Führer hinein . Sie lebten dafür als Führer anerkannt und geehrt zu werden . Ihre Lebensaufgabe und Sinn . Jetzt kam ein Handwerker , Jesus war kein anerkannter "diplomierter" Theologe , und untergrub ihre Stellung vor dem Volk . Gott hatte sie eingesetzt - das Argument ist mit das am häufigsten benutzte Argument solcher Leute - und niemand außerhalb ihrer Reihen hatte das Recht sie so zu maßregeln . Wer die Bestätigung durch Menschen der durch Gott vorzieht - was sollte Gott da machen ? Anspielung auf den Zorn .

Gruß

Praktiker

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Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 435

@praktiker 

Hallo Praktiker,

da kommen wir doch schon der Sache näher. Das wollte ich mit dem Puzzle ausdrücken.
Manchmal sind Teile falsch zusammengesetzt und müssen erstmal wieder in ihre Einzelteile
zerlegt werden. 

Das was ich leider immer wieder von Pastoren und Leiter höre: "Der liebe Gott" -  und sie
sprechen Gott damit die Eigenschaft ab, zornig zu sein auf die Sünde, auf die Hartherzigkeit,
auf den Unglauben etc. und lehren dann auch noch Menschen nicht Gott gemäß in Richtung
Heiligung, sondern in Richtung - macht, was ihr wollt, er ist ja gnädig und lieb.

Um aber beim Puzzeln weiter zu kommen, brauchen wir alle Aussagen der Bibel.
Jesus, der für Arme, Kranke, Schwache, da ist und sie heilt und weiter hilft,
aber auch Jesus, der das Böse angeht, dagegen aufsteht und zornig ist.

Ich bewundere den Mut Jesu, obwohl er weiß, dass die fromme Schicht ihn töten will, töten
wird, heilt er doch vor ihren Augen den hilflosen Menschen, damit er wieder arbeitsfähig 
ist und nicht betteln muss. Was für eine Liebe? Wow

Sünde - Zielverfehlung?
Sünde - das nicht einhalten von Gesetzen?

Was sagt Jesus bezüglich der Sünde?

Joh. 16,8 und wenn der Beistand (Heilige Geist) gekommen ist, wird er die Welt überführen 
von Sünde und von Gericht.
9 von Sünde, weil sie nicht an mich glauben;
10 von der Gerechtigkeit aber, das ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
11 von Gericht aber, dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus,
unserem Herrn. Röm. 6,23

Jesus ist für uns zur Sünde geworden, damit wir die Gerechtigkeit Gottes annehmen und
seinen Heiligen Geist empfangen können, der uns hilft, ein Gott gefälliges Leben zu führen.

2. Kor. 5,21: Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes
Gerechtigkeit würden in ihm.

Bei mir kam der Wendepunkt, als ich erkannte, dass ich nicht nur sündigte, sondern ein Sünder
war. Deshalb, weil Jesus die Sünder annimmt, legte ich mich geistlich auf seinen Altar:
"Herr, mach mit mir, was du willst. Ich habe den Tod verdient, weil ich eine Sünderin bin."
Und er hat mein Lebendopfer angenommen, und mir ein neues Leben mit ihm geschenkt.
Er in mir und ich in ihm.

2. Kor. 5,17: Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist
vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Lieben Gruß
Evana

 

 

 

 

 

evana2 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@evana2 Es gibt für mich da nur einen Punkt : "In IHM ..." . Wann bin ich in IHM ?

Hier müßte eine Grundsatzdiskussion beginnen die im Endeffekt aber jeder selbst entscheidet indem was er tut , nicht was er sagt , denkt , "glaubt an" .

"In IHM" ist für mich der Weg "mit IHM" , ganz praktisch . Diese Diskussion gab es schon in diesem Forum und die meisten glaubten , das wir in Jesus Christus sind , ohne wenn und aber .

Falls dies so ist , müßte all das sichtbar als Unterschied werden , was wir in J. C. sind . All das in Realität müßte uns "sichtbar" machen . Leider kann ich das nicht erkennen . Naja . Ich hoffe Du kannst meinem Gedankengang folgen .

Gruß

Praktiker

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Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1527

@praktiker Ist es nicht ganz einfach? Nehmen wir „Gott ist unser Vater“, dann bin ich Kind. Ich bleibe Kind, auch wenn ich nicht (stets) gemäß lebe. Wenn ich mich damit nicht als Kind Gottes erweise, erweist sich Gottes Gnade darin, dass Er weiterhin zu mir hält. 

Und ist das nicht ein- und dasselbe Konzept seit der Sintflut?

Was Christen und Nicht-Christen letztendlich unterscheidet, ist das erstere um Gottes Gnade wissen(!). Sicher ist es auch Ziel, dass sie aus Gnade leben und damit Zeugnis für Gott sind und bruchstückhaft erleben wir das auch - im eigenen Leben und im Leben anderer Christen. Nur zum Glück kommt es darauf nicht an, Gottes Gnade ist größer.

seidenlaubenvogel antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@seidenlaubenvogel Die Frage ist , gibt es einen Unterschied wenn ich mit Gott gehe oder "nur" an ihn glaube ? Wenn nicht ist sowieso alles egal . Ob er bei dem Nachfolger mehr handelt als bei dem "Gläubigen" ?

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1527

@praktiker Natürlich gibt es einen Unterschied. Ich würde den aber nicht daran festmachen, wo Gott „mehr“ handelt. Eine Messlatte zum Vergleichen kann ich mir ehrlich gesagt so gar nicht vorstellen. Leben, Glaube ist unfassbar individuell. Und das ist gut so. Lebens- und Glaubenszeugnisse anderer können mir Mut machen oder auch Warnung sein; vergleichen und in eine Art Ranking einordnen halte ich für den falschen Ansatz. Wo sollte das hinführen?

Gott handelt an uns allen so, wie es Ihm und uns gemäß ist.

 

 

seidenlaubenvogel antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@seidenlaubenvogel Jesus macht zumindest eine Größenordnung beim Glauben : " Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn .. " Oder beim Hauptmann das er über dessen Glauben erstaunt war . Es gibt auch die heißen , lauwarmen und kalten im Glauben . Oder bei der alten Frau die er hervorhob , weil sie ihr letztes Geld gegeben hat . 

Die Rotte Korach im AT hat es als nicht angebracht angesehen , das sich jemand über sie erhob ( Mose ) . Sie hatten ihre Perspektive in menschlichen Dimensionen . Gott hatte wohl eine andere Perspektive auf das Geschehen , sonst hätte er sie nicht umgebracht .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1527

@praktiker

Das trifft doch genau auf den Punkt. Ich zitiere mich: „Leben, Glaube ist […] individuell.“ Wenn ich mich nicht mit anderen vergleiche, überhebe ich mich ja gerade  nicht. Habe „Rotte Korach“ kurz angelesen - sie haben sich doch überhoben und Gottes Ordnung nicht akzeptiert. Genau darauf will ich doch hinaus, sich nicht mit dem (scheinbaren) „mehr“ eines anderen vergleichen oder sich das selbst zuzuordnen - genau das steht uns nicht zu.

Ich zitiere erneut mich: „Gott handelt an uns allen so, wie es Ihm und uns gemäß ist.“ Dass wir das nicht stets so sehen wie Er - keine Frage. Wir können aber immer wieder einüben, uns dem anzunähern.

seidenlaubenvogel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@seidenlaubenvogel  -  etwas out of ...

"mit anderen vergleichen" ... irgendwie erinnert mich das gerade an Nick Vujicic (der Mann ohne Arme und ohne Beine) und sein Interview, das so einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. - Er berichtete, wie er Jesus gefunden hat, wie er "verstanden" hat und in diesem Kontext sprach er auch zu den "Zuschauern". (Video: Nick Vujicic)

Er sagte etwas für mich Erstaunliches, was ich erst mal kauen musste: "Vielleicht hast du, während du diesem Interview zugeschaut hast, dein Leid mit meinem verglichen. Aber das ist es NICHT, worin Hoffnung liegt. Zu wissen, dass jemand anderes in deinen Augen mehr leidet. Sondern Hoffnung ist im Namen Gottes, im Namen des Herrn Jesus Christus. Hoffnung ist, wenn du dein Leiden mit der unendlichen, unermesslichen Liebe und Gnade Gottes vergleichst. Ich brauche nicht eine Änderung meiner Umstände" (keine Arme und Beine) ich brauche die Flügel des Heiligen Geistes (Bild Adler emporschwingen) ... 

Vielen Dank für deine Worte. Ich selbst vergleiche mich wohl noch oft, denn ich erwische mich immer wieder dabei, mich zu überheben. Wir arbeiten daran ( Gott und ich ). 🙂

Gott im Fokus, nicht "den anderen" ... 😌 

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@neubaugoere Wenn Du anfängst zu laufen wirst Du Flügel bekommen . Erst im Laufen können wir überwinden .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@praktiker 

Wenn Du anfängst zu laufen wirst Du Flügel bekommen . Erst im Laufen können wir überwinden .

Und das erzählst du gerade ... wem? 😉 Wobei ich den Zusammenhang zu meinen Worten auch nicht erkennen kann, aber das nur am Rande.

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@neubaugoere Wozu brauchst Du Flügel ? Man sieht die Dinge von oben , wie Gott sie sieht . Die Bibel spricht von Flügeln und es hört sich majestätisch an .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@praktiker 

Nee, es hat sich nicht verändert, dass wir offenbar keine gemeinsame Ebene für ein Gespräch haben, in welchem beide Seiten profitieren.

Gruß

neubaugoere antworten
Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 435

@praktiker 

Wann bin ich in IHM? Gute Frage: Ich flüchte mich in IHM: Er ist meine Burg, meine uneinnehm-
bare Festung. Der Feind kann mich nicht erreichen. Das gibt eine feste Gewissheit, dass mir nichts mehr schaden kann.

Ich möchte es mal anhand einem Beispiel erklären:

Stell dir vor, wir Menschen sind Kerzen. Ohne die Flamme sind wir höchstens Zierde.
Erst mit dem Feuer hat die Kerze den Sinn, die Finsternis zu durchbrechen und zu leuchten.
Jesus in uns. Sein Licht und seine Liebe leuchtet in uns und später durch uns in die Welt.
Die Feinde wollen dieses Licht auspusten. Der Wind weht scharf und die Flamme verlöscht,
der Docht glimmt nur noch etwas.

Dann kommt Gottes Geist und zündet uns wieder an. Der Druck von außen zwingt uns, in
Gottes Schutz zu flüchten. Die neu entflammte Kerze stellt Gott nun in eine Laterne.
So ist sie sicher vor einem erneuten Angriff.

Das ist unser Zweck in dieser Welt. Der Welt Licht zu bringen. Kleines Licht vom großen Licht.

Und es ist ein Weg bis dahin, da gebe ich dir Recht. Wenn du erweckt bist, strahlt das Licht
Gottes in dir und die Welt erkennt es. Mehr Freude, mehr Liebe, mehr Frieden geht von dir
aus. Zumindest bekomme ich immer wieder die Rückmeldung: Du strahlst aber.

Lieben Gruß
Evana

evana2 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@evana2 Das mit dem glimmenden Docht ist jedenfalls biblisch .

Jemand hat in diesem Forum mal geschrieben , das sie nach ihrer Wiedergeburt Feuer und Flamme für Jesus war . Das ging eine zeitlang so bis die Flamme , die Begeisterung , am Verlöschen war . Sie fragte , warum ( ? ) in das Forum . 

Jesus liebt uns zuerst so das wir ihn "zurücklieben" können . Erwidern wir diese Liebe nicht ( auf Dauer ) hört seine Liebe auch auf . Er sucht ( liebt ) ein Gegenüber der sich ihm stellt , auf ihn reagiert . Nicht jemand der nur vom "Stamme Nimm" ist und sich ihm nicht stellt bzw. nicht auf ihn reagiert .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 435

@praktiker 

Bei mir ist es eher so gewesen, wenn meine Flamme sehr hoch war und leuchtete, ich so voller Begeisterung und Freude war, dass Menschen kamen und böses zu mir redeten.

Durch diese seelischen Verletzungen hatte ich immer wieder das Gefühl oder den Eindruck, 
dass mein innerer Jesus gekreuzigt und getötet wurde. Die Tränen erlöschen die Flamme. Meistens brauchte es dann 3 Tage, bis seine Auferstehungskraft in mir neu entflammte.

Auch dafür gibt es Bibelstellen:
Matthäus 24,12: und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der meisten
erkalten; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden.

Eine Stelle im Hohenlied von Salomo beschreibt es so:

Ich öffnete meinem Geliebten, aber mein Geliebter hatte sich abgewandt, war weitergegangen. Ich war außer mir, dass er weg war. Ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht.
Ich rief ihn, doch er antwortete nicht. Es fanden mich die Wächter, die die Stadt durchstreifen.
Sie schlugen mich, verwundeten mich. Die Wächter der Mauern nahmen mir den Überwurf 
weg. Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, wenn ihr meinen Geliebten findet, 
was wollt ihr ihm ausrichten? Dass ich krank bin vor Liebe. (Hohelied 5,6-8)

Vielleicht ist dieser Vorgang - starke Flamme - Rückzug und Sucherei - Erneutes Aufflackern 
ein Reinigungsprozess, so wie eine Kerze immer wieder gereinigt werden muss, wenn der
Docht verkohlt und die Reste im Wachs landen. Oder wie Gold gereinigt wird.

Daniel 12,10: Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen
werden (weiter) gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen,
die Verständigen aber werden es verstehen.

Wichtig ist: Trotz allen negativen Erfahrungen und Kämpfen: Dran an Jesus bleiben!

Dennoch
Wenn Sturm und Wind mich niederdrückt
wenn Beben mich erschüttern
wenn schwere Zeit in Nähe rückt
man mich mit Leid will füttern.

Ja, dennoch leg ich meine Hand
getrost in Gottes Hände
bei ihm allein ich Ruhe fand,
hält mich mit Liebesbände.

Denn Jesus gibt mir Zuversicht,
gibt Kraft in schweren Zeiten.
Er ist mein Schild, Hilfe und Licht,
wird mich durchs Tal begleiten.

Er stellte mich auf sich´rem Stein,
bei ihm bin ich geborgen
und einst werd ich ganz bei ihm sein,
dafür wird er schon sorgen.

Drum hab ich nur das Ziel im Blick,
die Stadt mit goldnen Gassen,
in der es keine Tränen gibt,
kein Leid und kein Verlassen.

Ja, dort erleuchtet mich sein Schein
in alle Ewigkeiten,
drum trag ich hier so manche Pein,
dort gibt´s dann Herrlichkeiten.

Evana (empfangen, als mein kleiner Sohn operiert werden musste. Auf meine Frage hin:
Muss das nun auch noch sein? Was sollen wir denn noch alles ertragen?)

 

evana2 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Ja, Gott sucht Gegenüber, was aber nicht heißt, dass er die anderen nicht liebt. Er liebt jeden. Er sucht jeden. Und Er freut sich an einem Gegenüber ... da steckt einfach auch noch viel mehr drin in dieser "Beziehung" ... Geben und Nehmen in beide Richtungen ...

Gott liebt uns immer auf die gleiche Art. Es gibt meines Erachtens kein "am Anfang so" und dann später "anders". Vielleicht willst du aber was anderes ausdrücken, könnte ich mir auch vorstellen. Ich für mich bezeichne das mit dem Erwachsenwerden und Eigenverantwortung übernehmen, wenn wir alle aus den Kinderschuhen rauswachsen und eben für uns selbst ein Stück weit sorgen müssen. Mich hat Gott damals darauf aufmerksam gemacht, indem er es mir klar und direkt sagte. Ich war ein wenig erschrocken darüber, tat aber nichts weiter, also änderte auch nichts. Aber "es", nämlich das Leben, änderte sich, denn ich übernahm keine Eigenverantwortung (und kann dafür niemandem die Schuld geben). Das lernte ich dann. Gott liebt und so ist seine Liebe ... ausdauernd, nie endend, immer gleich, den Verstand übersteigend ...

Ich verstehe aber das mit dem "vom Stamme Nimm" - in meiner alten Gemeinde kannten wir diese Formulierung auch, sie ist nur nirgends wirklich "förderlich" ...

Gruß

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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Beiträge : 706

@neubaugoere Gott liebt uns immer auf die gleiche Art . Klingt wie bei einer eingefahren Ehe nach Routine . Hauptsache am Sonntag Gottesdienst bei dem man andere trifft . Erinnert mich so an meinen Oma . Die ist auch 2 mal die Woche in den Gottesdienst gegangen und ich war eine zeitlang auch dabei . Das ist eben Gott oder ? Da waren noch gewisse Vorkommnisse in meiner Vergangenheit wo ich Gott erlebt habe . Davon zehre ich . Wie ein altes Ehepaar , das sich gerne an die alten Zeiten erinnert . Andere übertreiben doch was sie alles mit Gott erleben - aber ich liebe Gott . Ende der Fahnenstange ????

Sorry wenn ich Dich ein bißchen provozieren will . 

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15295

@praktiker 

Siehste mal, wie unterschiedlich Sicht-Weisen sein können, die Art, wie Menschen auf etwas schauen, immer "gefärbt" mit ihrer eigenen Vergangenheit, gefärbt von den eigenen Erfahrungen ... 🙂

Ich kenne keinen Gott, der mich heute so liebt, morgen anders.

Worauf willst du denn hinaus mit deiner Möchte-gern-Provokation?

neubaugoere antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@neubaugoere In der Bibel gibt es eine Stelle , in der wir in einen Spiegel schauen und was sehen wir ? Wir sehen uns so wie Gott uns sieht . Allerdings ohne Schminke , reine Realität . Keine Schönfärberei . Auch nicht mit einem Jesus Sticker . 

Wenn Du Dich nicht in dem siehst , was ich geschrieben habe werde ich diesen Spiegel nie mehr auspacken . Mein Wort .

Gruß

Praktiker

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@praktiker 

Danke für die Möglichkeit. - Nein, ich sehe mich nicht in deinen Worten.

Gruß

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Deborah71
(@deborah71)
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@praktiker 

Zum Beitrag

erste Strophe von In dir ist mein Leben... (Text)

In Dir ist mein Leben, in Dir meine Stärke,In Dir meine Hoffnung, in Dir, o Herr!In Dir ist mein Leben, in Dir meine Stärke,In Dir meine Hoffnung, in Dir, o Herr!
 
Vor etlichen Jahren bin ich beim Singen dieses Liedes darauf gekommen, dass sich das auch anders singen lässt.
 
In mir ist Dein Leben, in mir Deine Stärke,
In mir Deine Hoffnung, in mir, oh HErr!
In mir ist Dein Leben, in mir Deine Stärke,
In mir Deine Hoffnung, in mir, oh HErr!
 
und das kam so:
 
Ich hatte gerade eine Predigt gehört: Ich in Jesus, Jesus in mir.  Mit der Bekehrung kam ich in Jesus. (Ewiges Leben, Gottes Familie...). Von da an wurde er immer deutlicher in mir, so wie die Hingabe und Erneuerung der Gedanken wirkte und welche Erfahrungen ich mit ihm machte. Das verankerte das Bewusstsein Seiner Gegenwart in meinem Herzen. Hat mir sehr geholfen.
 
Wie geht es dir damit, wenn du den von mir veränderten Text betrachtest?
 
 
deborah71 antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@deborah71 Dieser Song war ist ein Highlight im Lobpreis . Er reißt einen mit .

Deine Interpretation bewirkt bei mir eine gewisse "Magenverstimmung" . Da gehen unsere Glauben bzw. Lehren anscheinend auseinander . Du sagst Du bist dauernd in ihm . Ich sage , ich bin in ihm wenn ich sein Joch auf mich nehme . 

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
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@praktiker 

Es gibt mehrere Inhalte der Redewendung in Ihm, in Christus sein. 

Sein Joch auf sich nehmen, also von ihm zu lernen ist eine Möglichkeit. Es ist allerdings eher ein in ihm tun, statt ein sein meiner Meinung nach.

Ein Grundsätzliches in Ihm sein finde ich darin, dass ich in sein Reich versetzt worden bin als Erlöste Kol 1,13. Auch bin ich in ihm dadurch, dass ich in den Leib Christi eingefügt worden bin durch Seinen Heiligen Geist. 1. Kor 12,18

Ich bin 24/7 eine neue Schöpfung.... also dauernd..... du nicht?;-)

Neulich las ich, dass Paulus 27x von in Christus, in ihm sein, geschrieben hat. Ich habs noch nicht nachgesucht, in welchen Zusammenhängen das in Christus, in ihm gebraucht wird.

 

 

deborah71 antworten
Praktiker
(@praktiker)
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@deborah71 Eine neue Kreatur . Was ist neu dabei ? Der wiedergeborene Geist . Die Frage ist nur in welcher Form er jetzt in meine "neues Leben" involviert ist oder ob ich einfach im "alten Leben" bleibe , gehe . Jetzt habe ich die Möglichkeit im Geist zu gehen . Mich praktisch nach innen , meinem Geist , zu orientieren . Das habe ich in einem längeren Beitrag beschrieben bei dem es um die die Führung bzw. das Leben im Geist ging .

Bestimmt mein Geist mein Leben oder meine Seele ? Was ich hier als Fleisch ansehe stelle ich mal hinten an . Durch ein Bekenntnis : "Ich bin eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen .." wird mein Geist nicht automatisch die tragende Säule in meinem Leben .

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
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@praktiker 

Das neue Sein ist bei der Bekehrung gegeben und in der Taufe verdeutlicht.

Das neue Tun hoppelt hinterher und man lernt, immer mehr auf den eigenen Geist und den Heiligen Geist zu hören und danach zu leben.

Wenn du denkst, dass du nur eine neue Schöpfung bist, wenn du gerade mal auf deinen wiedergeborenen Geist und/oder den Heiligen Geist gehört hast, dann ist das wie "rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln" d.h. mal neue Schöpfung, mal wieder erlösungsbedürftig. Das ist ein gefährlicher Eiertanz, denn dann macht man seine neue Identität von seiner Leistung abhängig.

Natürlich kannst du den Impuls des Heiligen Geistes abweisen und deine Seele herrschen lassen. Das ändert aber nichts an der neuen Schöpfung. Die bleibt, wenn man sich nicht explizit von Jesus lossagt und sein Rettungswerk verwirft.

deborah71 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@deborah71 Ich bevorzuge die praktische Lösung . Wenn es keinen Zusammenhang gibt zwischen Gottes Wirken und meinem Handeln ist meine Theologie sowieso für den A.... Das ist eigentlich der Kern meines Glaubens den man aber von außen nicht nach voll ziehen kann . Nur ich "sehe" den Zusammenhang wenn ich es tue . "Mein" Schäfer reagiert , wenn ich ihm folge . Mose hat Gott handeln sehen , als er gehorsam war !!

"Ich muß abnehmen , Jesus zunehmen .." klingt ähnlich wie "Wer mir nachfolgen will verleugne sich selbst .." In SEINEN Werke zu gehen , die er vorbereitet hat . Vielleicht könnte das ja ein dauernder Prozeß sein in dem ich gehe . Ich vergleiche das gerne mit einem Surfer der im Wind surft . Achja . Was soll denn dann die Freiheit im Geist sein ? 

Noch besser . Wer sind die Tagelöhner ? Die ab und zu mal Jesus folgen bzw. etwas "für" ihn tuen ? 

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@praktiker 

Ja siehst du, ich bin keine Tagelöhnerin, sondern Tochter, Erbin und Braut Christi.

Tust du dich so schwer, weil du von dir als Tagelöhner denkst?

deborah71 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 706

@deborah71 Der verlorene Sohn hat die Tagelöhner "im Repertoir" . Er sah , das es selbst denen besser geht als ihm . Als verloren sehe ich mich nicht eher als einer der fast schon verzweifelt darum kämpft die Arbeit zu erledigen die er mir gibt , in der Hoffnung irgendwann nicht nur hinterher zu laufen sondern irgendwann mal etwas aufbauen zu können .

Bisher habe ich anderen gedient indem ich das getan habe , was Jesus mir zu tun gab . Der Job ist vorbei . Wenn ich das Ergebnis sehe kommen mir die Tränen . Und ich sehe das Gott mir jetzt den Job gibt , den derjenige hatte für den ich gekämpft habe . Ähnlich den Talenten die bei "Mißbrauch" weitergegeben werden . Ich schaue manchmal darauf , wie die Dinge sich entwickelt hätten , hätte der andere sich dem Willen Gottes gefügt . Jetzt verliert er mehr oder weniger in Schande seinen Dienst .

Gruß

Praktiker

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@praktiker 

Jesus ist dein Freund und er tut nichts lieber, als dir zu helfen über den Heiligen Geist.

Der Vater in dem Gleichnis behandelt seinen zurückkehrenden Sohn nicht als Tagelöhner und hilft ihm mit Mantel, Ring,  Schuhen und Umarmung des Willkommens, sich selbst wieder als Sohn sehen zu können.

deborah71 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@praktiker ich behaupte mal, Jesu Liebe gegenüber kann man nie genug vom Stamme Nimm sein. Auch etwas, was anders ist als in der Welt...

goldapfel antworten
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