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Kann man Gott lieben und gleichzeitig fuerchten?

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Elfentanz
Themenstarter
Beiträge : 51

Ich habe gestern in meiner Bibel gelesen und bin in Sprichwörter 1 auf eine Stelle gestoßen, die mir zu denken gab:
Vers 24 - 33:

Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, wenn ihr fahren lasst all meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt: dann will ich auch lachen bei eurem Unglück und euer spotten wenn da kommt, was ihr fürchet; wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück wie ein Wetter; wenn über euch Angst und Not kommt. Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde ihnen nicht antworten; sie werden mich suchen und nicht finden. Weil sie die Erkenntnis hassten und die Furcht des Herrn nicht erwählten, meinen Rat nicht wollten und all meine Zurechtweisung verschmähten, darum sollen sie essen von den Früchten ihres Wandels und satt werden an ihren Ratschlägen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen wir Gott, unseren Herrn fürchten. Aber im neuen Testament sagt uns Jesus, dass die Liebe zu Gott unserem Herrn eines der zwei wichtigsten Gebote ist. Markus 12 Vers 29 - 31.
Und irgendwie fällt es mir schwer das beides zusammen zu bringen, denn jemand, den ich fürchte kann ich nicht mehr lieben.
Auch mochte ich immer an Jesus, dass er uns angeblich so bedinungslos liebt. Er kam um die Verlorenen und Sünder zu retten. Aber wenn ich jetzt beginne Furcht vor Jesus zu empfinden, ihn zu fürchten, verwirrt mich das. Natürlich verdient es Jesus, dass wir Furcht vor ihm empfinden, mehr als jeder anderer (außer noch Vater und Heiliger Geist- ihr wisst was ich meine) aber meine Psyche kann das alles irgendwie nicht vereinbaren.

Antwort
138 Antworten
Lucan-7
Beiträge : 15231

Ich hab's immer so verstanden, dass wir Menschen zwar allen Grund haben, Gott zu fürchten (Wie im AT immer wieder betont wird), Jesus aber gekommen ist, das zu ändern. Statt Gott zu fürchten, sollen die Menschen erkennen wie er wirklich ist, und die Furcht durch Liebe ersetzen.
Was natürlich nur durch die Vergebung möglich wird... ohne die Vergebung würde die Furcht bestehen bleiben. Und schliesslich wird die Angst (Aus der nichts Gutes kommt) durch Vertrauen ersetzt (Welches uns ermöglicht, ehrlich vor uns selbst und vor Gott zu sein).

Es geht also nicht um Gleichzeitigkeit, sondern darum, die Angst durch die Liebe zu ersetzen.

lucan-7 antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich könnte mir gut vorstellen, dass mit "Wir sollen Gott fürchten" ist weniger gemeint das wir vor Gott Angst haben sollen/müssen.
"Angst ist kein guter Berater" sagt z. B. ein Sprichwort und da ist sicher auch was dran.
Ich glaube, dass es so gemeint ist, dass wir "Ehrfurcht" von Gott und seinem Wort haben sollten. Ehrfurcht bedeutet nicht Angst, sondern eher Respekt, Achtung und letztlich Vertrauen.
Angst durch Liebe zu ersetzen ist sicher kein schlechter Gedanke und Weg.
"....mit Singen und mit Beten
und in Ehrfurcht von Ihn Treten!"

Anonymous antworten
jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1890
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich hab's immer so verstanden, dass wir Menschen zwar allen Grund haben, Gott zu fürchten (Wie im AT immer wieder betont wird), Jesus aber gekommen ist, das zu ändern. Statt Gott zu fürchten, sollen die Menschen erkennen wie er wirklich ist, und die Furcht durch Liebe ersetzen.
Was natürlich nur durch die Vergebung möglich wird... ohne die Vergebung würde die Furcht bestehen bleiben. Und schliesslich wird die Angst (Aus der nichts Gutes kommt) durch Vertrauen ersetzt (Welches uns ermöglicht, ehrlich vor uns selbst und vor Gott zu sein).

Es geht also nicht um Gleichzeitigkeit, sondern darum, die Angst durch die Liebe zu ersetzen.

Ts. Und DU beklagst dich, daß man dich für gläubig hält?!

Ich kann nur sagen, mögen alle, die an Gott glauben, dieses Herz haben!! ❤

Gruß und - wenn du magst - Segen!

J❤ur

jour antworten


DerNeinsager
Beiträge : 1449

Hi, ich verstehe was du meinst. Mir geht es ähnlich.

In der Praxis reibt sich unsere Seele doch immer an Gottes Geboten, zumindest meine. Damit kommt es zu einer Anspannung.

Früher sahen die Menschen keinen Widerspruch darin

derneinsager antworten
Neubaugöre
Beiträge : 11780

Hallo Elfentanz,

schöner Name übrigens 😊

Wenn die Bibel von "Furcht" und "Gott fürchten" spricht, meint sie nicht, dass wir vor ihm Angst haben sollen. Ich bin kein Sprachwissenschaftler oder ähnliches, deshalb berichte ich einfach von mir selbst. Gott ist allmächtig, er hat Himmel und Erde geschaffen, ja, das ist kein Märchen 😉 das stimmt wirklich. Und er schuf uns für sich als Gegenüber und setzte uns ein als quasi "Haushälter" über die Erde mit allem, was er schuf. Ja, Gott ist groß, riesig und er kann nicht nur viel, er kann alles - und genau das macht diese Ehr-furcht aus, ich beuge meine Knie vor ihm aus Ehrfurcht, aus einer ehrenden Demut sozusagen heraus vor dem, was Gott ist und was er quasi kann, vor seinem Wesen. Und sein Wesen ist Liebe. Die Liebe ging uns nach dem Sündenfall schon immer nach und war schon immer darauf bedacht, seine von ihm abgefallene Schöpfung wieder "nach Hause" zurückzuholen. Was Gott, die Liebe möchte, ist, von uns erkannt zu werden und zurückgeliebt zu werden, wie es eben einmal war und sogar noch schöner. Du siehst vielleicht, hier vermischen sich (Ehr-)Furcht und Liebe, weil sie beide Teil dieser Beziehung zu unserem liebenden Gott sind, der eben auch seine Feinde in Schach halten kann und uns lehrt, wie wir das auch können.

Gott ist die Liebe, die ich erkennen durfte. Und ich beuge meine Knie in (Ehr-)Furcht/Demut vor ihm, der alles in seinen Händen hält und alles zu einem guten Ende bringen wird für uns, die wir ihn erkannt haben. (ich grenze das mal hier ein, weil ich nicht wirklich weiß, wie er mit allen anderen umgehen wird)

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
26 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15231
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn die Bibel von "Furcht" und "Gott fürchten" spricht, meint sie nicht, dass wir vor ihm Angst haben sollen.

Der Gott des AT ist allerdings sehr zum fürchten... und wenn er der Meinung ist, dass ihm nicht genügend Ehrfurcht entgegengebracht wird, dann geht es den Menschen schlecht.

Nicht umsonst heisst es immer wieder: "Fürchte dich nicht!". Wäre hier lediglich Ehr-Furcht gemeint gewesen, dann wäre diese Aufforderung sinnlos...

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 11780

Wenn du meinst.
Ich würd mich gern mit der TE darüber unterhalten.
😊

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15231
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich würd mich gern mit der TE darüber unterhalten.

Dann solltest du eine PN schreiben... ich würde hier gerne diskutieren. Ob du dich daran beteiligst oder nicht ist natürlich dir überlassen, aber das ist kein Privatgespräch hier.

Und es ist mir ein Rätsel, wie man den Gott des AT, der gerne mal große Bevölkerungsteile, ganze Städte oder gleich (fast) die ganze Menschheit vernichtet nicht "zum Fürchten" finden kann...

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 11780

Weil genau was jetzt Fakt ist? Weil ich diesen Wunsch nicht äußern darf? Weil ich den schon gar nicht haben darf? Weil ich ein Gespräch mit dir ablehne? Du kannst dich gerne mit ihr unterhalten - ich weise darauf hin, dass so eine Unterhaltung im Verschriftlichten durchaus eine Weile dauern kann.

neubaugoere antworten
Nagah-Tahum
(@nagah-tahum)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 81

Das Märchen vom "lieben Gott"

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nicht umsonst heisst es immer wieder: "Fürchte dich nicht!". Wäre hier lediglich Ehr-Furcht gemeint gewesen, dann wäre diese Aufforderung sinnlos...

Dieses "Fürchte dich nicht!" wird fast ausschliesslich zu Menschen gesagt, die Dinge sahen und Wesen begegneten, die buchstäblich nicht von dieser Welt waren. Darüber hinaus gilt diese Aufforderung stets denen, die sich auf diesen Ehrfurcht gebietenden Gott verliessen aber angesichts widriger Umstände Angst vor der eigenen Courage entwickelten.

Überdies scheint mir die Unterscheidung zwischen neuem und altem Testament genauso in die Irre zu führen, wie die Vorstellung, die beiden Testamente postulierten und lieferten unterschiedliche Gottesbilder.

Entweder ist Gott allmächtig oder auch er kocht nur mit Wasser und ist Sachzwängen unterworfen, die ihn in Zwangslagen bringen können. Wenn er allmächtig ist, muss er auch für alles, was auf unter der Sonne geschieht, verantwortlich zeichnen. Und genau so wird er in beiden Testamenten beschrieben.

Da er aber nach einer bestimmten Vorstellung nichts tun darf, das uns "böse" oder "ungerecht" erscheint, ist ein anderes Bild sehr populär geworden. Nämlich das Bild, dass Gott dem Menschen einen freien Willen geben musste, weil er ja Liebe will und man die angeblich nun einmal nicht erzwingen kann, und dass auch Gott hätte lernen müssen, dass man mit Gewalt nichts ausrichten könne. Ja, vor so einem handzahmen Gott braucht sich keiner mehr zu fürchten. Er ist ja wie wir, muss mit Wasser kochen und Sachzwängen unterworfen lernen, was geht und was eben nicht funktioniert.

Aber diesen "lieben Gott" gibt es laut Bibel nicht. Und auch Jesus war nicht so. Er hat Autoritäten nicht anerkannt und hat sich den Konventionen widersetzt. Er hatte mit Leuten intensiven Kontakt, mit denen sich ein guter Bürger nicht abgibt. Und er hat die Autoritäten bis aufs Blut gnadenlos provoziert und dumm dastehen lassen. Er sagte ihnen sogar ins Gesicht: "Wahrlich trefflich hat Jesaja von euch geweissagt indem er sprach, dieses Volk ehrt mich mit seinen Lippen und hält sein Herz fern von mir. Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig, so ist mein Wort euch geworden, bis ihr rückwärts strauchelnd fallet und zerschmettert werdet".

nagah-tahum antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nicht umsonst heisst es immer wieder: "Fürchte dich nicht!". Wäre hier lediglich Ehr-Furcht gemeint gewesen, dann wäre diese Aufforderung sinnlos...

Dort steht "Fürchte dich nicht." - Damit ist tatsächlich keine Ehrfurcht gemeint, da wir ja nicht aufgefordert werden, keine Ehrfurcht zu haben.
Furcht im Sinne von Ehrfurcht - ja
Furcht im Sinne von Angst - nein

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

"? ? ? "

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Habe ich mich so undeutlich ausgedrückt? 😉 Sorry.

Ich meinte das so:
Wenn geschrieben steht: "Fürchte dich nicht!", ist damit nicht gemeint, dass wir keine Ehrfurcht haben sollten.
Furcht im Sinne von Ehrfurcht ist sinnvoll und gut.
Furcht im Sinne von Angst ist abzulehnen.
Jetzt besser verständlich? 😉

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Noch nicht so richtig.....😊 😊

Aber wir gehen mit großen Schritten aufeinander zu !

Ich meine Furcht und Ehrfurcht sind nicht miteinander verwandt.
Wie aus zwei gegensätzlichen Familien.

Furcht ist Angst, die Hosen voll haben, sich am liebsten verkriechen und verstecken u.s.w.
Und ich meine das so:
Wenn geschrieben steht: " Fürchte dich nicht!"
so ist damit gemeint, dass wir uns nicht vor Gott und seinem Wort Fürchten sollen, im Sinne von Angst haben.
Ehrfurcht ist dagegen etwas Edles, von Anerkennung und Hochachtung geprägtes Verhalten Allem und Jedem anderen gegenüber.
Den Menschen und auch Gott.

in gut vier Monaten singen wir wieder:
"....Wenn ich dies Wunder fassen will,
so steht mein Geist vor Erfurcht still...."

Darin kommt doch deutlich zum Ausdruck, was Ehrfurcht tatsächlich bedeutet.
jetzt besser verständlich? 😊

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Jetzt verstehe ich Dich. Und ich sehe das auch so. Eigenartigerweise ist es eben in beiden Fällen das gleiche Wort - auch im Hebräischen. Das kann zu Irritationen führen.
Danke übrigens für die Erinnerung an das schöne Weihnachtslied.

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15866

Es gibt noch mehr Worte...

pachad = Angst im Sinne von Angst

bahal = zittern vor Angst innerlich, alarmiert sein, ängstlich eilen

jira = fürchten, ehrfürchten, respektieren, ehren, Erstaunen verursachen, bewundern; sich fürchten, gefürchtet sein..... es kommt auf den grammatischen Fall an, welche Bedeutung das Wort an einer Stelle hat

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Vielen Dank für die Informationen.
Ich habe jetzt keinen Zugriff auf das Programm, wo ich geschaut habe, aber wenn ich mich recht entsinne, stand an den Stellen, wo ich nachgelesen hatte, immer "jira", bin mir aber nicht sicher. Ich sehe, Hebräisch ist eine schwere Sprache. 😉

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15866

Hebräisch ist ein Schatz, der gehoben werden will 😊

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @deborah71

Hebräisch ist ein Schatz, der gehoben werden will 😊

Kann ich mir vorstellen. 😉 Habe ich leider gar keine Ahnung davon.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ja, es ist in der Tat ein wunderschönes Weihnachtslied....

im Jugendchor haben wir auch manchmal
....."steht mein Geist vor Erfurt still......" gesungen.

und auch:
...."euch ist ein Kindlein heut gebor'n
von einer Jungfrau aus dem Chor...."

und noch vieles andere.....

aber das weicht jetzt von Thema ab....😊

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 11780

o.t.

Veröffentlicht von: @christosfilios

im Jugendchor haben wir auch manchmal
....."steht mein Geist vor Erfurt still......" gesungen.

Es gibt ortsbezogene Lieder? *staun*

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

ursprünglicher Text aus einem Weihnachtslied:
"..wenn ich die Wunder fassen will,
so steht mein Geist vor Erfurcht still....."

jetzt wohl erst recht *staun* oder?

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 11780

😀 😀
😉

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @christosfilios

...."euch ist ein Kindlein heut gebor'n
von einer Jungfrau aus dem Chor...."

😀

Ich kenne das so, dass ein Kind mal gefragt hätte, wo der Ort Erkorn" liegt. "Von einer Jungfrau aus Erkorn."

Gibts übrigens viele solche "Wortverdreher". Zum Beispiel im Lied "Der Mond ist aufgengangen" anstatt "der weiße Nebel wunderbar" wurde gesungen "der weiße Neger Wumbaba".

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Lied der Waschfrauen : "Ich will dich lieben, meine Stärke......"

oder der Mercedes Fahrer : "Stern auf den ich schaue...."

oder der Marktfrauen . "Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar
gesegnet...."

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

😀

Lied der Fleischer: O dass ich tausend Zungen hätte

Manche meinten ja sogar schon, Mercedes in der Bibel zu finden - bei den Weisen aus dem Morgenland: Und da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

....wenn wir schon vom Thema abrücken, dann auch richtig....

Die Bosse von Coca Cola machten dem Vatikan ein Angebot.
Sie wollten 5,5 Mio. Dollar zahlen, wenn der Begriff Coca Cola
ins Vater Unser aufgenommen würde.
Der Papst lehnte diese Offerte ab.
Die Ami's erhöhten auf 15,5 Mio Dollar und noch dazu für 10 Jahre kostenlose Belieferung des Vatikan mit diesem beliebten Kaltgetränk.
Auch dieses wurde nicht akzeptiert.
Die Cola Leute fragten sich verzweifelt:
"Was, um alles in der Welt, hat denn die Bäcker-Innung denen gezahlt.."

Maria hat ja laut Bibel nebenbei noch als Putzfrau gearbeitet:

....Marie, die reine macht (Magd)

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Und weiter:

Welcher Koch kommt in der Bibel vor?
David. Er dämpfte den Auflauf der Amalekiter.

turmfalke1 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Danke für die schönen Worte. 😊
Freut mich immer wieder, Deine Beiträge zu lesen.

turmfalke1 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 11780

oh, vielen Dank 😌
Ja, es war mir beim Schreiben auch ganz warm ums Herz ... 😌 ❤

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Das hat man gemerkt. 😊 ❤

turmfalke1 antworten


Plueschmors
Beiträge : 3736

Kann man Gott lieben und gleichzeitig fuerchten?

Veröffentlicht von: @elfentanz

Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen wir Gott, unseren Herrn fürchten.

Das ist richtig. Gottesfurcht ist durch die Bibel hindurch ein Kennzeichen der Frommen. Und - seien wir ehrlich - wer diesen Gott der Bibel kennt, der fürchtet ihn auch.

Wenn ich bei meinem Chef antanzen muß, um mich für irgendwas zu rechtfertigen, dann schlägt mein Herz schon schneller... Wie muß es mir gehen, wenn Gott mich zu sich ruft, der alle Chefs dieser Welt erschaffen hat? Gott an sich dürfte jeden von uns erstmal erschrecken, wenn er erscheint. Ist den Menschen der Bibel auch nicht anders ergangen, so daß mit einem "Fürchte dich nicht!" erstmal beruhigt werden mußte.

Ich weiß, was dieser Gott alles kann und wer er ist, darum achte ich ihn, darum respektiere ich ihn, darum scheue ich mich vor ihm, darum bin ich ihm treu, darum ehre ich ihn, darum fürchte ich diesen verborgenen Gott und mühe mich um ein rechtschaffenes Leben nach seinen Geboten.

Ich weiß aber auch, wie mich dieser Gott liebt. Auch mitsamt dem ganzen Dreck, den ich von Geburt an mit mir rumschleppe durch dieses Leben. Ich weiß, wie er um Jesu willen zu mir steht. Dieser offenbare Gott liebt mich unendlich und schenkt sich mir, damit ich mit ihm leben soll.

So ist beides beieinander: Gottesfurcht und Liebe:

Die ihr den Herrn fürchtet, hofft das Beste von ihm, hofft auf ewige Freude und Gnade.

Ich will ihn fürchten und will treu sein diesem unergründlichen Gott, der allein gut und gerecht ist, auch wenn ich ihn oft nicht verstehe.

Ich will diesen Gott lieben, der mich so sehr liebt, daß er seinen Sohn für mich gab, damit ich mit ihm leben kann.

Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.

Die Majestät ist fürwahr kein Kuscheltier. Er ist Gott. Verborgen im Dunkeln wohnend. Das ist zum Fürchten.

Und Jesus Christus ist unser Freund. Er ist Gott. Vom Vater offenbart, daß wir ihn hören sollen. Und weil wir diesen Jesus lieb haben, hat Gott Vater uns lieb. Das ist zum Lieben.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
4 Antworten
Georg Heinrich
(@groesste-liebe)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 258
Veröffentlicht von: @plueschmors

Wenn ich bei meinem Chef antanzen muß, um mich für irgendwas zu rechtfertigen, dann schlägt mein Herz schon schneller... Wie muß es mir gehen, wenn Gott mich zu sich ruft, der alle Chefs dieser Welt erschaffen hat? Gott an sich dürfte jeden von uns erstmal erschrecken, wenn er erscheint.

Das ist das Gottesbild, das die toxische Religiosität lehrt.

Ist den Menschen der Bibel auch nicht anders ergangen, so daß mit einem "Fürchte dich nicht!" erstmal beruhigt werden mußte.

Eben - da sie aber korrigiert wurden dienen sie uns mit ihrer Furcht eben genau nicht als Beispiel.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.

"Furcht und Zittern" ist bei Paulus eine Redewendung, die keineswegs Furcht vor Gott meint, sondern für Machtlosigkeit und Ausgeliefertsein steht, s. a. 1. Kor 2,3; 2. Kor 7,15 und Eph 6,5.

groesste-liebe antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15866
Veröffentlicht von: @groesste-liebe

"Furcht und Zittern" ist bei Paulus eine Redewendung

ein Hebraismus aus dem AT. Dort kommt diese Redewendung unter zwei Aspekten vor:
a) unangenehm
b) freudige Erwartung (Ehrfurcht und Vibrieren....modern ausgedrückt: vor Vorfreude herumhibbeln)

Zu Phil 2, 12 und 13 gehört für mich Punkt b). Kein frommer Leistungsstress mehr an Selbstverbesserung, sondern Gott bitten, glaubend empfangen und an mir wirken lassen.

deborah71 antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

biep! - bieP!! - biEP!!! - bIEP!!!! - BIEP!!!!!

Veröffentlicht von: @groesste-liebe

Das ist das Gottesbild, das die toxische Religiosität lehrt.

Ich habe zwar keine Ahnung, was "toxische Religiosität" sein soll, aber wenn toxische Religiosität lehrt, daß die Größe und Erhabenheit Gottes anzuerkennen ist und man ihn ernst nimmt, dann tut sie recht.

Veröffentlicht von: @groesste-liebe

Eben - da sie aber korrigiert wurden dienen sie uns mit ihrer Furcht eben genau nicht als Beispiel.

Du würdest freilich nicht erschrecken, wenn der allmächtige Gott oder ein Engel oder Jesus o.ä. plötzlich vor Dir stünde, sondern augenblicklich vor größter Liebe dahinschmelzen oder so ähnlich?

Veröffentlicht von: @groesste-liebe

"Furcht und Zittern" ist bei Paulus eine Redewendung, die keineswegs Furcht vor Gott meint, sondern für Machtlosigkeit und Ausgeliefertsein steht.

Verstehe ich Dich recht? Machtlosigkeit und Ausgeliefertsein sind ja noch viel schlimmer als Furcht. Furcht soll vor solchen Dingen nämlich behüten: "Achtung, Gefahr! Du verlierst gleich die Kontrolle! biep! - bieP!! - biEP!!! - bIEP!!!! - BIEP!!!!!"...

Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen.

Gottesfurcht soll uns u.a. auch bewahren, bei Gott zu bleiben und eben nicht in der Irre herumzuschwärmen.

s. a. 1. Kor 2,3; 2. Kor 7,15 und Eph 6,5

Ich mache mir mal die Mühe:

Ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern.

Ihr habt Titus mit Furcht und Zittern aufgenommen.

Ihr Sklaven, seid gehorsam euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, wie ihr Christus gehorcht.

Ich verstehe überhaupt nicht, was Du mir sagen willst. Ehrfurcht, Gehorsam, Achtung, Respekt... Das sind doch alles Dinge, die Kennzeichen von Christen sind. Das es dabei nicht um Angst und Panik geht, ist klar.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Danke für die wunderbare Zusammenstellung zum Thema Furcht und Liebe:

Mir fiel dazu gerade noch eine Bibelstelle ein, die Paulus so wunderbar formulierte:

Römer 8, 15
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

ich glaub, du verzerrst da was. Das ist aber verständlich. Wir sind alle gefallen und durch das Misstrauen, was der teufel gesät hat, hat man gelernt Gott als was darzustellen was er nicht ist.

Nehmen wir mal folgenden Gedanken an.

Dein Vater wäre ein Vater der dich unendlich liebt. Egal was du anstellst. Er wird dich immer lieben. Aber dein Vater weiß auch das du krumme Wege gehst. Als weiser Vater wird er dir nicht verschweigen wollen, das alles, was schlecht ist, Folgen haben wird. Und wenn dein Vater, der dich liebt (und du seine Güte und Liebe wertschätzt) auch mal streng sein muss, um dich zu bewahren und vor dem Unheil schützen will, wie kann man sich da „fürchten“? Er lässt dir deine Freiheit und das, so finde ich, ist ein großartiges Geschenk. Er will dein Herz und nicht deinen Willen brechen.

M.

Anonymous antworten
1 Antwort
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

durch das Misstrauen, was der teufel gesät hat, hat man gelernt Gott als was darzustellen was er nicht ist.

Guter Gedanke!

ungehorsam antworten


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