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Mahlsgemeinschaft


Resah
Themenstarter
Beiträge : 942

Ich möchte hier mit euch einige Gedanken zum Thema: Abendmahl teilen.

Ein Thema, das durch die Kirchengeschichte hindurch, für immer neue Interpretationen gesorgt hat, nicht zuletzt im Versuch hier eine Gemeinschaft von Gläubigen zu Einen. Ihnen etwas zu zu sprechen, worin sie Gemeinschaft mit Jesus und untereinander finden mögen.

Meine erste Frage zu den erklärenden Worten von Paulus bezüglich der (Mahls)Gemeinschaft aus 1. Korinther 11, 20-34 war, worin man denn unwürdig sein kann.

In meinen bisherigen Abendmahlsfeiern in der evangelischen Landeskirche und in den Freikirchen (Baptisten/freie evangelische Gemeinden) sollte mit dem Essen von einem Stück Brot und einem Schluck Wein dann daran erinnert und dargestellt (verkündet) werden, was wir als Leib Jesu darstellen.

Unwürdig wäre man hier, wenn man mit jemandem in Zwietracht/Bitterkeit leben würde.
Paulus spricht hier nun davon, das Unwürdigkeit im egoistischen Verhalten des Einzelnen begründet liegt (siehe einen Hannanias, eine Saphira Apg.5,1-11) , zuerst sich selbst sättigen zu wollen am Gemeingut (die Christen pflegten hier eine Gütergemeinschaft), anstatt sich von dem zu nähren, was sie in ihren eigenen Häusern erwirtschaftet hatten.

Wie seht ihr das?

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29 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Anhand der Passage in 1. Kor. 11 wäre meine Interpretation diese: Das Abendmahl hat nicht die Aufgabe, ein oppulentes Abendessen zu sein. Also nicht zu Hause nix essen und dann zum Abendmahl gehen und sich dort den Wanst vollschlagen.

Im Gegenteil! Beim Abendmahl geht es darum, dass Jesus sich für uns geopfert hat. Am Kreuz wurde sein Leib zerbrochen und sein Blut wurde für uns vergossen.

Und mal ehrlich: kannst du mit gutem Gewissen zum Abendmahl gehen, wenn da noch irgendwo Unfrieden oder Clinch ist? Oder um ein anderes Bild zu verwenden: wie soll dir etwas in die Hände gelegt werden, wenn sie zu Fäusten geballt sind?

herbstrose antworten
1 Antwort
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Versöhnlichkeit und Hingabe

Veröffentlicht von: @herbstrose

Und mal ehrlich: kannst du mit gutem Gewissen zum Abendmahl gehen, wenn da noch irgendwo Unfrieden oder Clinch ist? Oder um ein anderes Bild zu verwenden: wie soll dir etwas in die Hände gelegt werden, wenn sie zu Fäusten geballt sind?

Halte ich auch für einen wichtigen Punkt. Das wir nicht in Bitterkeit und Trotz verharren sollten. Wofür dann aber unsere nächsten Geschwister gefragt sind, uns hier in Liebe zurecht zu helfen. Denn wenn wir lediglich immer nur selbst gefragt und gefordert sind, all das wieder ins Lot zu bringen, was durch uns an Not und Leid erzeugt wurde, dann können wir in einen sehr großen Stress gelangen um am Ende festzustellen, das wir eigentlich perfekt sein müssen - oder den anderen gar nicht zu nah an uns ran lassen - um nach den Geboten Gottes leben zu können.

Wenn es nun heißt: der prüfe sich selbst ... - dann sind wir gefragt ob etwas zwischen uns und Gott steht. Wir prüfen uns - wir prüfen nicht den anderen. Und wir fragen uns, ob wir Gott -- und natürlich damit auch den Nächsten ... dem Bruder, der Schwester (was ihr einem dieser geringsten getan habt, habt ihr mir getan) etwas verweigert haben. Etwas vorenthalten haben - von dem, was eigentlich ihm gehören sollte. Was Gemeingut geworden ist. An Liebe, an Aufmerksamkeit, am offenen Ohr, an auch materiellen Gütern - die ihm vielleicht fehlen.

Wir prüfen uns, ob wir alles für den anderen gegeben haben oder - ob wir, wie ein Hannanias und eine Saphira, etwas dem anderen vorenthalten wollten.

resah antworten


Deborah71
Beiträge : 15878
Veröffentlicht von: @resah

Meine erste Frage zu den erklärenden Worten von Paulus bezüglich der (Mahls)Gemeinschaft aus 1. Korinther 11, 20-34 war, worin man denn unwürdig sein kann.

Das ist eine der Kernfragen.
Dazu gehört, auf wen oder was bezieht sich das Wort unwürdig.
Da bin ich letztes Jahr drüber gestolpert, denn es macht einen Unterschied ob es ein Adjektiv oder ein Adverb ist.
Denn, bezieht es sich auf die Person, die das Abendmahl nimmt oder bezieht es sich auf ihr Verhalten oder bezieht es sich auf die (fehlende) Wertschätzung der Elemente und ihrer Bedeutungsinhalte für die Person.

BibleHub Interlinear weist ein Adverb aus.

deborah71 antworten
15 Antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @deborah71

Das ist eine der Kernfragen.
Dazu gehört, auf wen oder was bezieht sich das Wort unwürdig.
Da bin ich letztes Jahr drüber gestolpert, denn es macht einen Unterschied ob es ein Adjektiv oder ein Adverb ist.
Denn, bezieht es sich auf die Person, die das Abendmahl nimmt oder bezieht es sich auf ihr Verhalten oder bezieht es sich auf die (fehlende) Wertschätzung der Elemente und ihrer Bedeutungsinhalte für die Person.

Ich habe auch lange über dieses Thema nachgedacht und mich in viele Abendmahlsverständnisse eingedacht.
Was ich erkannt habe, das es hier um das geht, was Jesus getan hat - Beispielhaft für uns.

Er nahm das Brot ---- er nahm es zu sich um es nun aber nicht selbst zu essen, sondern um es zu brechen, zu teilen und den anderen zu geben. Darin gab er uns ein Beispiel. Das was wir von Jesus erhalten haben, ihn selbst, das Brot des Lebens, abzugeben. Weiterzugeben. Dem anderen die (liebende) Hand zu reichen.

Der nahm den Kelch (des Heils), worin wir selig werden sollen und gab diesen weiter. Unser Glaube ist nicht für uns allein gedacht. Wir teilen ihn, wir verkündigen ihn. Wir rufen ihn aus. Wir leben aber dann auch davon und wir schöpfen daraus. Aus der Gnade, aus der Vergebung. Weil wir Sünder sind und Übertretungen begehen. Wir sind nicht perfekt und dürfen nun wissen, das wir anderen auch diesen Kelch reichen dürfen. Vergebung anbieten können. Vergebung zusprechen können. Wir vergeben anderen, was sie an uns Böses getan haben. Darin verkündigen wir das, was Jesus für uns getan hat. Vergebung der Sünden durch seinen Tod am Kreuz.

Nachtrag vom 19.08.2020 0936
ich schreib zu flüchtig... nicht der.... ER nahm den Kelch...desgleichen...in diesem Zusammenhang dessen, was Jesus für uns tat und geworden ist

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Sein Leib.....für uns gegeben,...für dich und für mich und für die Geschwister.

Wo bleibst du in deiner Erklärung? Jesus bietet auch dir die Stärkung und den Blick auf den Bund des Blutes.

Veröffentlicht von: @resah

Weil wir Sünder sind und Übertretungen begehen.

Jesus hat mich neu gemacht, der Sünder in mir ist tot. Wiewohl ich noch mit alten Gewohnheiten und Gedankenmustern aus alten Zeiten umzugehen habe, auch als neue Schöpfung in Christus, so ist das Ziel die zunehmende Reifung in Christus.
Christus befähigt mich, über Sünde zu herrschen und nicht mehr von ihr beherrscht zu werden.

Das gebrochene Brot zeigt mir, dass ich mit Christus gestorben bin und er seinen Leib für mich gegeben hat, der gleichzeitig meine neue Natur in Ihm stärkt und heilt.

Der ins Glas gegossene Wein zeigt mir die Segnungen seines vergossenen Blutes und den neuen Bund, den er mir zugeeignet hat, da ich glaube.

Beides zeigt mir die Gemeinschaft mit Ihm, die ER mir zugeeignet hat.

Seinen Tod verkünden wir ( und damit auch den Tod unseren der alten Natur) und seine Auferstehung preisen wir ( und damit auch unsere neue Schöpfung in Ihm), bis er kommt in HErrlichkeit.
Es ist eine Siegesfeier und ein Fest des Versöhntseins 😊

In Versöhntsein ist ein feines Wortspiel versteckt : Ver- Sohnt - Sein. Mit ihm sind wir Erben und Botschafter an Christi Statt, die bitten, lasst euch versöhnen (und ver-sohn-en) mit Gott.

Von da aus können wir als Versöhnte versohnend und vergebend leben.

So fasse ich gerade jetzt das Heilsgeschehen in Worte 😊

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Jesus darstellen und die Frohe Botschaft verkündigen

Veröffentlicht von: @deborah71

Wo bleibst du in deiner Erklärung? Jesus bietet auch dir die Stärkung und den Blick auf den Bund des Blutes.

Nur den Blick? Das wäre zu wenig...
Seinen Willen (Gottes) Willen zu tun, das war Jesu Speise und das ist auch unsere Speise. Darin Jesus dann für die Welt sichtbar werden zu lassen.
Jesu vergossenes Blut steht für das Leben, was Jesus für uns dahingab. Was er (freiwillig) losgelassen hat. So wie auch wir unser altes selbstbestimmtes Leben loslassen, um ewiges Leben zu bekommen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jesus hat mich neu gemacht, der Sünder in mir ist tot. Wiewohl ich noch mit alten Gewohnheiten und Gedankenmustern aus alten Zeiten umzugehen habe, auch als neue Schöpfung in Christus, so ist das Ziel die zunehmende Reifung in Christus.
Christus befähigt mich, über Sünde zu herrschen und nicht mehr von ihr beherrscht zu werden.

Das ist kann dann natürlich ein Prozess sein, alte Gewohnheiten Stück für Stück abzulegen. Je nach dem wie viele Gewohnheiten uns bislang gefangen genommen hatten. Bei mir waren es nicht wenige....

Den alten Adam in uns kann man dann nicht zähmen oder kultivieren. Er muss im Tode gehalten werden und nicht an die kurze Leine genommen werden. Und im Tode gehalten werden geht nur dann, wenn er denn auch mal im Tode war.

Wenn du ein Stück Brot und einen Schluck Wein dann lediglich als ein Hinweisschild siehst, bist du darin aber nicht aufgegangen. Verkörperst du es nicht.
Ich brauche auch kein Hinweisschild, das ich Christ bin. Sein Geist bezeugt meinem Geist das ich Kind Gottes bin.

Veröffentlicht von: @deborah71

Seinen Tod verkünden wir ( und damit auch den Tod unseren der alten Natur) und seine Auferstehung preisen wir ( und damit auch unsere neue Schöpfung in Ihm), bis er kommt in HErrlichkeit.
Es ist eine Siegesfeier und ein Fest des Versöhntseins 😊

Wir verkündigen da seinen Tod - anderen Menschen - wo wir so wie Jesus nicht unserem altem Adam folgen, sondern durch den heiligen Geist die Werke des Fleisches (des alten Adams) im Tode halten und den Willen Gottes wirken, die Werke Gottes vollbringen, die er zuvor ausersehen hat, das wir darin wandeln.

Veröffentlicht von: @deborah71

In Versöhntsein ist ein feines Wortspiel versteckt : Ver- Sohnt - Sein. Mit ihm sind wir Erben und Botschafter an Christi Statt, die bitten, lasst euch versöhnen (und ver-sohn-en) mit Gott.

Eine im Christentum sichtbar gewordene Liebe - daran sollen andere erkennen, das wir Jesu Jünger sind - ist dann das Zeugnis für die Welt. Denn nicht wir sind es, die Menschen zu Gott rufen. Letztendlich tut Gott dies. Wir dürfen darin seine Werkzeuge sein. Je nachdem worin Gott jeden Einzelnen als Glied eines Leibes gestellt hat.

Aber wir können Menschen nicht darum bitten, das sie sich versöhnen lassen. Wir können ihnen lediglich aufzeigen, worin sie stehen. Und das es Vergebung gibt. Auf das sie dann eine Entscheidung treffen können. Das ist aber Mission - nicht Mahlsgemeinschaft.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878
Veröffentlicht von: @resah

Nur den Blick? Das wäre zu wenig...

Damit beginnt es.... sich von Gott lieben zu lassen und ihn wiederzulieben und von da aus den Nächsten.
In ihm und seiner Liebe gegründet zu sein..... und von da aus gesandt zu sein.

Veröffentlicht von: @resah

Den alten Adam in uns kann man dann nicht zähmen oder kultivieren. Er muss im Tode gehalten werden und nicht an die kurze Leine genommen werden. Und im Tode gehalten werden geht nur dann, wenn er denn auch mal im Tode war.

Schau dir bitte diesen deinen Absatz nochmal genau an. Im letzten Halbsatz hast du dem alten Adam eine Auferstehung zugesprochen.

Veröffentlicht von: @resah

Wenn du ein Stück Brot und einen Schluck Wein dann lediglich als ein Hinweisschild siehst, bist du darin aber nicht aufgegangen. Verkörperst du es nicht.
Ich brauche auch kein Hinweisschild, das ich Christ bin. Sein Geist bezeugt meinem Geist das ich Kind Gottes bin.

Ich sehe, du hast meinen Ansatz nicht überdacht. Er feiert Jesus und die Gemeinschaft mit Ihm.

Veröffentlicht von: @resah

Wir verkündigen da seinen Tod - anderen Menschen - wo wir so wie Jesus nicht unserem altem Adam folgen, sondern durch den heiligen Geist die Werke des Fleisches (des alten Adams) im Tode halten und den Willen Gottes wirken, die Werke Gottes vollbringen, die er zuvor ausersehen hat, das wir darin wandeln.

Du verkündigst nicht nur den anderen.... es ist mehr...
Du verkündigst
a) Gott, dass du Ihm die Ehre gibst
b) dir zur lebendigen Erinnerung und Erfrischung
c) dem feind, dass er besiegt ist
d) den Geschwistern die Einheit des Leibes
e) den noch nicht Geschwistern, dass Jesus ihnen ein Angebot macht

Veröffentlicht von: @resah

Aber wir können Menschen nicht darum bitten, das sie sich versöhnen lassen.

Doch natürlich.... aber nicht, indem wir sie ohne ihre Umkehr am Mahl teilhaben lassen, sondern ihnen die Frohe Botschaft verkündigen, wenn sie fragen, warum macht ihr das, was steckt dahinter.

2Kor 5,20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

die erste Liebe verlassen...

Veröffentlicht von: @deborah71

Damit beginnt es.... sich von Gott lieben zu lassen und ihn wiederzulieben und von da aus den Nächsten.
In ihm und seiner Liebe gegründet zu sein..... und von da aus gesandt zu sein.

Es beginnt mit der "ersten Liebe" von der in den Sendschreiben in der Offenbarung gesprochen wird:

Dem Schreiben an die Gemeinde von Ephesus - einer von 7 (beispielhaften) Gemeinden - hier zeitgeschichtlich unmittelbar nach dem Ableben der ersten Apostel, zu Beginn der Gemeinde als solche...
- Ephesus, damals eine Stadt mit Götterbildern, Helden - derer man sich vergegenwärtigen wollte - wo Christen sich nun auf das berufen hatten, wohin sie bis zu diesem Punkt gelangt waren. Böses von Gutem zu unterscheiden gelernt hatten. Die die erste Verfolgungswelle durch den Kaiser überstanden hatten. Aber nun in eine Art Gewohnheitstrott verfielen. Sich von der Umgebung anstecken ließen und sich selbst betrachteten, in dem was sie erreicht hatten.

Offenbarung 1 beschreibt das Wesen und Wirken Jesu. Offenbarung 2 und 3 ist dann die Auswirkung davon in den Gemeinden.

Offenbarung 2,
2 Ich kenne deine Werke und deine Bemühung und dein standhaftes Ausharren, und dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt;
3 und du hast [Schweres] ertragen und hast standhaftes Ausharren, und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden.
Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.

Die erste Liebe ist die, die Gott zu uns hat. Nicht unsere anfänglichen Begeisterungsausbrüche. Die auch. - Irgendwo. Aber die erste Liebe ist die, mit der Gott uns geliebt hat. Eine nicht auf Werke und Taten basierende Liebe. Eine Liebe Gottes zu uns, wo wir noch seine Feinde waren. Wo wir noch als Sünder mit unseren toten Werken beschäftigt waren.

Veröffentlicht von: @deborah71

Schau dir bitte diesen deinen Absatz nochmal genau an. Im letzten Halbsatz hast du dem alten Adam eine Auferstehung zugesprochen.

Ich würde mal nicht sagen Auferstehung - aber stiller Weiterexistenz:

Römer 7
21 Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, nur das Böse vorhanden ist.
22 Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes.
23 Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes[4] widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
24 Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? -
25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also diene ich nun selbst mit dem Sinn dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde[/i]

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich sehe, du hast meinen Ansatz nicht überdacht. Er feiert Jesus und die Gemeinschaft mit Ihm.

Dann müsstest du mir näher erläutern, was du mit Feiern meinst?
Ich lese in der Bibel dann von einer Feier im Himmel, wenn ein Sünder zu Umkehr findet....

Veröffentlicht von: @deborah71

Du verkündigst nicht nur den anderen.... es ist mehr...
Du verkündigst
a) Gott, dass du Ihm die Ehre gibst
b) dir zur lebendigen Erinnerung und Erfrischung
c) dem feind, dass er besiegt ist
d) den Geschwistern die Einheit des Leibes
e) den noch nicht Geschwistern, dass Jesus ihnen ein Angebot macht

Und das alles soll im beim Essen von einem Bissen Brot und einem Schluck Wein verkünden - ? Wie soll das gehen, wenn nicht mein ganzes Leben Jesus verkündigt?

Veröffentlicht von: @deborah71

Doch natürlich.... aber nicht, indem wir sie ohne ihre Umkehr am Mahl teilhaben lassen, sondern ihnen die Frohe Botschaft verkündigen, wenn sie fragen, warum macht ihr das, was steckt dahinter.

Wir müssten dazu die Apostelgeschichte lesen. Vom Prinzip der Gütergemeinschaft. Hier kommen ja Menschen zur Gemeinschaft untereinander zusammen -- nicht in IHREN Häusern -... sondern in einem Rahmen, wo sie die Gemeinde Gottes darstellen. Die nicht mit Händen gemacht ist. Wo sie den Leib Gottes darstellen. Der aus vielen Glieder besteht. Aus lebendigen Bausteinen, Menschen. Menschen, in denen der heilige Geist wohnt oder auch nicht.

Wo er nicht wohnt, da kann auch keine andere Gesinnung, eine Jesu Gesinnung , vorhanden sein.
Aber darüber prüfen tun nicht wir in dem Sinne das wir hier schon vorweg bestimmen, wer die richtige Gesinnung hätte.

Der PRÜFE sich SELBST...

und meiner Meinung nach ist diese Mahlsgemeinschaft die Gemeinschaft der Christen, die sich hier umeinander kümmern... einander das Brot - die Speise - reichen...

Dieses von einer Kirche nun ausgedachte Ritual, dieses Sakrament - worin wir in einem Stück Brot und einem Schluck Wein nun Gemeinde darstellen sollen- so wie es in der ersten Staatskirche im Streben nach Zusammenfassung von Gläubigen (im Strebe nach Einheit) dann ging, kann ich nicht mit meinem Glauben teilen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Doch natürlich.... aber nicht, indem wir sie ohne ihre Umkehr am Mahl teilhaben lassen, sondern ihnen die Frohe Botschaft verkündigen, wenn sie fragen, warum macht ihr das, was steckt dahinter.

Wer tut denn Menschen zur Gemeinde hinzu ? Nach der Verkündigung des Wortes? Doch Gott selbst. Der Mensch wird überführt von seinen Sünden und fragt nun: Was soll ich tun?

Dort können wir nun Antworten haben. Antworten, die Menschen in eine Freiheit führen, oder Antworten, die Menschen lediglich in eine Kirche einbinden. Woraus sie sich dann per Definition als Christen erkennen sollen.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Dass wir Gott wiederlieben können... die erste Liebe, das kannst du zeitlich sehen, so wie die Schriftstelle bestätigt, der er uns schon geliebt hat, als wir noch Sünder waren), das kannst du auch in einer Rangordnung vor anderen Lieben sehen (das Griechische hat da mehrere Worte) Das ist die agape.... die lt Röm 5 vom Heiligen Geist in unsere Herzen gegossen ist.

Veröffentlicht von: @resah

Ich würde mal nicht sagen Auferstehung - aber stiller Weiterexistenz:

Röm 7... und damit hast du den alten Adam nicht im Tod gehalten.
Gott sieht unser Herz an, wie wir unser Worte meinen, aber der feind nimmt dich nicht bei deiner Meinung, sondern bei deinen Wörtern.
Sprache ist damit eine geistliche Waffe, die wir Jesus gemäß anwenden sollen.
Es ist nicht nur wichtig, was wir zu anderen sagen, sondern auch, was wir über Umstände sagen und über uns.
Jakobus widmet einen langen Absatz der Zunge. 😊

Veröffentlicht von: @resah

Dann müsstest du mir näher erläutern, was du mit Feiern meinst?
Ich lese in der Bibel dann von einer Feier im Himmel, wenn ein Sünder zu Umkehr findet....

Hast du mal den feiernden Gott in der Bibel entdeckt?
Das beginnt schon in der Schöpfungspoesie:
1. Mose 1,14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht. Sie seien Zeichen für Zeiten, Tage und Jahre

hebr moadim... wird hier wiederholt.
Sacharja 8, 19 So spricht der HERR Zebaoth: Das Fasten des vierten, fünften, siebenten und zehnten Monats soll dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu fröhlichen Festzeiten werden. Liebt Wahrheit und Frieden!

Wieviel mehr haben wir Grund zur Freude über unsere Errettung und die Inhalte, die uns im Abendmahl zugesprochen werden und über die Gemeinschaft mit Ihm.
Sich erinnern hat im Hebräischen noch einen tieferen Sinn, als einfach nur an etwas Vergangenes zu denken. Es wird im Inneren lebendig wie zur Zeit des ersten Erfahrens.
Damit sind wir wieder bei Psalm 103, dass unsere Seele gestärkt und gepflegt wird, während wir Gott loben und preisen.

Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @deborah71

Du verkündigst nicht nur den anderen.... es ist mehr...
Du verkündigst
a) Gott, dass du Ihm die Ehre gibst
b) dir zur lebendigen Erinnerung und Erfrischung
c) dem feind, dass er besiegt ist
d) den Geschwistern die Einheit des Leibes
e) den noch nicht Geschwistern, dass Jesus ihnen ein Angebot macht

Veröffentlicht von: @resah

Und das alles soll im beim Essen von einem Bissen Brot und einem Schluck Wein verkünden - ? Wie soll das gehen, wenn nicht mein ganzes Leben Jesus verkündigt?

Ich spreche hier nicht von Reden, sondern von dem, was dein Leben, dein Feiern des Abendmahles, durch deine Handlung allein schon beinhaltet.

Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @deborah71

Doch natürlich.... aber nicht, indem wir sie ohne ihre Umkehr am Mahl teilhaben lassen, sondern ihnen die Frohe Botschaft verkündigen, wenn sie fragen, warum macht ihr das, was steckt dahinter.

Veröffentlicht von: @resah

Wir müssten dazu die Apostelgeschichte lesen. Vom Prinzip der Gütergemeinschaft. Hier kommen ja Menschen zur Gemeinschaft untereinander zusammen -- nicht in IHREN Häusern -... sondern in einem Rahmen, wo sie die Gemeinde Gottes darstellen. Die nicht mit Händen gemacht ist. Wo sie den Leib Gottes darstellen. Der aus vielen Glieder besteht. Aus lebendigen Bausteinen, Menschen. Menschen, in denen der heilige Geist wohnt oder auch nicht.

ja..lies die Apostelgeschichte...sie hielten das Mahl hin und her in ihren Häusern.

Vor dem Mahl prüfe jeder sich selbst... so steht es geschrieben.
Derjenige, der die Mahlfeier anleitet ist in der Aufgabe, zu erklären, für wen das Mahl ist und für wen nicht.

Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @deborah71

Doch natürlich.... aber nicht, indem wir sie ohne ihre Umkehr am Mahl teilhaben lassen, sondern ihnen die Frohe Botschaft verkündigen, wenn sie fragen, warum macht ihr das, was steckt dahinter.

Veröffentlicht von: @resah

Wer tut denn Menschen zur Gemeinde hinzu ? Nach der Verkündigung des Wortes? Doch Gott selbst. Der Mensch wird überführt von seinen Sünden und fragt nun: Was soll ich tun?

Wir verkündigen und Gott rührt die Herzen an. So soll es sein. 😊

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Hast du mich lieb ?
Hallo Deborah71,

ich versuche später nocheinmal auf all das genauer einzugehen.
Was mir gerade noch wichtig wurde zur ersten Liebe und mir diesbezüglich aus dem Gespräch von Jesus mit Petrus einfiel.

Hier ging es Jesus darum Petrus bezüglich seiner Liebe zu prüfen. Bzw. sie ihm vor Augen zu führen. Für Liebe steht hier zum einen ein Wort was freundschaftliche Liebe meint und zum anderen ein Wort für die Agape - die göttliche Liebe, mit der uns Gott liebt und mit der wir auch Gott lieben können.

Es fängt mit der Agape an. Mit der Liebe die Gott zu uns hat.

Dann entwickeln wir eine Freundschaftliche, brüderliche Beziehung zu Gott. Wir fühlen uns zu Jesus hingezogen. Teilen eine gewisse Lebenszeit mit Jesus. Schauen in die gleiche Richtung. Unternehmen gemeinsam etwas. Erleben etwas von dem, was Jesus tut.
Es gipfelt dann in der Liebe, in der wir uns nicht allein mehr nur von Jesus als gutem Freund getragen wissen und erleben, sondern wo wir selbst andere Lieben, tragen - weiden ....hier Petrus in seiner Aufgabe als Hirte...

Veröffentlicht von: @deborah71

Röm 7... und damit hast du den alten Adam nicht im Tod gehalten.
Gott sieht unser Herz an, wie wir unser Worte meinen, aber der feind nimmt dich nicht bei deiner Meinung, sondern bei deinen Wörtern.
Sprache ist damit eine geistliche Waffe, die wir Jesus gemäß anwenden sollen.

Den Römerbrief in ein paar kurzen Sätzen abzufertigen geht wohl nicht. Leider ist meine Zeit heute ein wenig begrenzt.

Dort wo wir duch den heiligen Geist leben, dort werden wir die Werke des Fleisches, des alten Adams nicht vollbringen. Was das im Einzelnen bedeutet - um hier nicht nur in Bibeldeutsch zu schreiben - müsste man sich ansehen.

Natürlich gibt es Festzeiten, Gedenkzeiten und wir tun uns auch erinnnern an das was Jesus für uns getan hat. Aber leben tun wir aus der Gegenwart heraus in die Zukunft. Natürlich mit dem Blick und dem Wissen und der Erfahrung der Vergangenheit.

Aber wir bleiben bei der Freude über unsere Erlösung, Errettung dann nicht allein stehen, als das wir nur darauf schauen. Der Kämmerer aus Äthiopien zog fröhlich seiner Straße. Aber er zog halt... und baute nicht einen Tempel um den Teich, worin er getauft worden war.

lg,
resah

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Hi Resah,

wir entfernen uns immer weiter vom eigentlichen Threadthema.

Veröffentlicht von: @resah

Dann entwickeln wir eine Freundschaftliche, brüderliche Beziehung zu Gott. Wir fühlen uns zu Jesus hingezogen. Teilen eine gewisse Lebenszeit mit Jesus. Schauen in die gleiche Richtung. Unternehmen gemeinsam etwas. Erleben etwas von dem, was Jesus tut.
Es gipfelt dann in der Liebe, in der wir uns nicht allein mehr nur von Jesus als gutem Freund getragen wissen und erleben, sondern wo wir selbst andere Lieben, tragen - weiden ....hier Petrus in seiner Aufgabe als Hirte...

Bei der Beschreibung wäre es gut, wenn du von dir sprichst und nicht das allgemeine Wir benutzen würdest.
Einige erleben es so, wie du es beschreibst, anderen erleben es anders... Jesus als Retter, Jesus als HErr und danach als Freund und Bruder....
Paulus erlebte zuerst den HErrn, dann den Retter und dann weiteres...

Veröffentlicht von: @resah

Aber wir bleiben bei der Freude über unsere Erlösung, Errettung dann nicht allein stehen, als das wir nur darauf schauen.

Wenn wir die Freude verlieren, dann schleicht sich Leistung und Stress rein.... Im NT wird auf Freude sehr viel wert gelegt... und ist damit in Übereinstimmung mit dem AT.
Freut euch im HErrn scheint nicht eine nette Option zu sein, sondern eine Anordnung. Und mit Freude dienen hat eine ganz andere Ausstrahlung.

https://www.bibleserver.com/search/LUT/Freut%20euch.

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

ein Mahlzeichen gegeben...

Veröffentlicht von: @deborah71

wir entfernen uns immer weiter vom eigentlichen Threadthema.

das denke ich nicht - wir vertiefen dieses Thema - denn in der Gemeinschaft die dem Herrn "gedacht" ist, ist die Nächstenliebe das Kriterium, was uns als Christen auszeichnet. Was uns aus der Welt emporhebt. Was christliche Gemeinde auszeichnet und worin der Tod Jesu dargestellt wird.

Eine anderes Mahlzeichen ist das Zeichen des Antichristen. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt der Erhöhung - und nicht Christus, nicht Gott. Ein System in dem wir am Ende alles in Leistungen aufwiegen, Wo es um ein Nehmen und Geben geht, was halt nicht, wie in der Gütergemeinschaft der Christen den Nächsten zuerst sieht und nährt, sondern sich ein Anrecht selbst erwirbt. Und innerhalb dieses Systems dann nicht mehr aus Gnade lebt - nicht mehr aus dem Kelch des Heils trinken wird - sondern nur das bekommt und abgibt, was seinen (Arbeits)leistungen entspricht.

Offenbarung 13,
16 Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

Veröffentlicht von: @deborah71

Freut euch im HErrn scheint nicht eine nette Option zu sein, sondern eine Anordnung.

Für die einen ist es Program - für die anderen Ausdruck einer Lebensfreude, die sie mit Christus erlebt haben - ja

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Moment mal... Mahlzeichen und Malzeichen sind zwei verschiedene Dinge.

Das Malzeichen des Tieres wird nicht mit h geschrieben.

Mahl = Essen

Mal = etwas Angebrachtes/Aufgebrachtes mit irgendeinem Material

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Yes!

Anonymous antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

was uns in welcher Gemeinschaft ausmacht und bestimmt

Veröffentlicht von: @deborah71

Mahl = Essen

Mahl -- Essen, die tiefste Form der Gemeinschaft über die Aufnahme von Nahrung, die uns Gemeinsam ist.

Und hier kommen wir zum Ende der Sendschreiben in Offenbarung 3:

20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.

Jesus findet Gemeinschaft mit uns, dort wo er in unser Leben einkehrt. Dort wo uns dann eine andere Speise eint. Den Willen Gottes zu tun.

Johannes 4,
34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.

Veröffentlicht von: @deborah71

Mal = etwas Angebrachtes/Aufgebrachtes mit irgendeinem Material

Ein Zeichen auf der Hand (unsere Handlungen) oder auf der Stirn (unsere Gedanken und Absichten). Entweder wir lassen uns bestimmen durch unsere Handlungen und meinen in dem was wir tun, werden wir errettet - werden wir Gott gefallen. Oder/Und wir lassen uns bestimmen von unseren Vorstellungen. Sind darin gefangen, was wiederum unser Handeln bestimmt.

In Verbindung mit der Mahlsgemeinschaft mit unserem Herrn Jesus wird hier nun das Wesen des Menschens beschrieben, der sich selbst ein Gott ist und dies nun übertragen auf ein weltweites System. Um es hier nur kurz anzuschneiden:

Offenbarung 13,
15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.

Das "Tier" ist hier ein Mensch, der propagiert wird, der in sich selbst der Maßstab ist und bestimmt, was gut und was böse ist. Ein Tier, was instinktiv das macht, was für ihn nützlich erscheint. Es wäre jetzt falsch hier weitere Spekulationen zu äußern, da hier der Satan (die Schlange, die klüger war als alle anderen Tiere) in seiner Reinform angesprochen wird.

16 Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn,

17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Dir ist aufgefallen, dass du im Beitrag vorher Mahl und Mal gleichgesetzt hast?

Desweiteren sieht es so aus, als ob du das Abendmahl durch ein Tun am Nächsten ersetzen willst.
Damit fiele die Anordnung Jesu, das Abendmahl wie zu Pessach zu halten, unter den Tisch.

Geht nicht. Beides hat seinen Stellenwert.

Wird das Abendmahl durch Tun am Nächsten ersetzt, dann fehlt die erste Liebesgemeinschaft mit Jesus, die Quelle, aus der man lebt und dient.

Nachtrag vom 20.08.2020 0933
Was du dann unter dem Stichwort Mal schreibst, klingt verwirrend.

In Verbindung mit der Mahlsgemeinschaft mit unserem Herrn Jesus wird hier nun das Wesen des Menschens beschrieben, der sich selbst ein Gott ist und dies nun übertragen auf ein weltweites System. Um es hier nur kurz anzuschneiden:

Willst du das Abendmahl nicht mehr halten, weil es egoistisch wäre? Ich werde aus deinem Schreiben nicht schlau.

deborah71 antworten
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Zur Abendmahl:
Das Abendmahl wurde von Jesus selbst eingesetzt während einer

Passanacht, Mt 26, 26-27, der 13 Nissan. Das Mahl ist der Hinweis auf Jesu Sterben und Auferstehen und die Erfüllung von Jes. 53 und Begründung des Neuen Bundes Jer.31. Es sind symbolische sichtbare, schmeckbare, damals prophetische Zeichen Brot und Wein, Leib und Blut Jesu. So entstand es aus dem jüdischen Passahfest und die ersten Abendmahlsfeiern wurden als Sättigungsmahl gehalten. Apg. 2,42 steht „sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ Dies sind starke Säulen einer Christlichen Gemeinde, die nicht nur einmal im Jahr stattfinden, sondern, fest verharrend, beständig treu, sich emsig beschäftigen, dauernd bedacht sein auf, wie man auch übersetzen könnte. So wie in Apg. 1,14 und Apg. 2,46 die Praxis zeigte. Es ist möglich, dass es durchaus täglich geschah.

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Resah
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Passah
Das Mahl ist ein Hinweis auf das Vorrüberschreiten des Zornes Gottes über die Sünde(n) des Menschens. Den Juden war es als nötige, stete sich wiederholende Feier (Passahfeier) gegeben. Das sie hier das Handeln Gottes nicht vergessen sollten.

Warum neigten sie dazu es zu vergessen? Was in der Geschichte immer wieder deutlich wurde? Weil sie immer wieder neu in Sünde/Schuld fielen. Es immer wieder eines neuen Opfers für ihre Sünden bedurfte.

Jesus hat nun ein einmaliges Opfer gebracht, was ausreicht nicht nur unsere Sünden zu tilgen, sondern uns durch seine Auferstehung dann auch die Kraft gibt zu überwinden:

Offenbarung 3,
21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

Jesus führte seinen Jünger dies am Passah Mahl dann vor Augen, was er tun wird. Wir stellen dies dann sso dar, verkündigen dies dadurch, das wir uns einander lieben:

Johannes 13,
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Darin wird Jesus verkündigt und verherrlicht. Als unser Herr und Heiland erkannt.

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Ja, immer wieder eine interessante Frage.

Das griechische Wort un/würdig bedeutet „den anderen Wagenbalken herausführend“ ,"ins Gleichgewicht bringen". Gleichwertig oder eben sie wiegen nicht gleich.

ἀναξίως steht als Adverb, was bedeutet, dass das Abendmahl zu nehmen, von dem Sterben Jesus bestimmt wird. Von seiner Tat, seiner Gnade. Nicht davon, ob ich würdig bin, wenn ich dies und jenes getan oder nicht getan habe, sondern Jesus hat es vollbracht. So ist der persönliche Glaube an Jesus die Voraussetzung zur Teilnahme am Abendmahl.

Würde unwürdig als Adjektiv stehen, ginge es um die Person, also den Essenden aber als Adverb, bezieht es sich auf das Verb „essen“. So bezieht es sich auf das Essen. Unwürdig essen heißt auch, wer den Leib Jesus und das Blut Jesus, also das Abendmahl, nicht mehr unterscheidet von einem anderen Essen, das ist absolut unangemessen. Die Bibelübersetzung von David H. Stern sagt: „Wer immer also auf unwürdige Weise das Brot des Herrn isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird sich der Entweihung des Leibes und des Blutes des Herrn schuldig machen!“

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Das Abendmahl der ersten Christen wurde als Sättigungsmahl gefeiert, daraus konnte, meist im Anschluss, das Abendmahl entstehen. Aber nun gab es in Korinth praktisch keine Tischgemeinschaft mehr, jeder hielt sein eigenes Mahl, verzehrte, was er mitgebracht hatte. Kein Teilen, sodass ein Armer, meist Sklave, der später von Arbeit kam, neben einen schon Besoffenen und Satten saß. Natürlich war das beschämend, besonders für die Armen. Aber so soll Gemeinde Jesu nicht sein. Das Abendmahl konnte aus so einer „Nicht“-Gemeinschaft unmöglich würdig gefeiert werden. Es widerspricht dem Vorleben von Jesus selbst aber auch der Einsetzung, mit welchem Ziel das Abendmahl gefeiert werden sollte, nämlich als Gedächtnismahl 1. Kor 11,24ff, 1. Petr. 1,18-19, Lukas 22,19 Gemeinschaftsmahl 1. Kor 10,16ff, Hoffnungsmahl 1. Kor 11,26, Mt. 26,29, Offb. 3,20 Verkündigungsmahl 1. Kor11.26. Offb. 3,20

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Resah
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Veröffentlicht von: @leachael

ἀναξίως steht als Adverb, was bedeutet, dass das Abendmahl zu nehmen, von dem Sterben Jesus bestimmt wird. Von seiner Tat, seiner Gnade. Nicht davon, ob ich würdig bin, wenn ich dies und jenes getan oder nicht getan habe, sondern Jesus hat es vollbracht. So ist der persönliche Glaube an Jesus die Voraussetzung zur Teilnahme am Abendmahl.

Ja, das kann ich gut nachvollziehen. In dem was wir sind und glauben - eine Gemeinschaft die dem Herrn sich zugehörig fühlt und sieht ---deswegen Herrenmahl--- können wir nur einander das Brot brechen. Vergebung zusprechen. Weil wir dies von Jesus gelernt und gesehen haben. Weil wir ihm darin nachfolgen.

Veröffentlicht von: @leachael

So bezieht es sich auf das Essen. Unwürdig essen heißt auch, wer den Leib Jesus und das Blut Jesus, also das Abendmahl, nicht mehr unterscheidet von einem anderen Essen, das ist absolut unangemessen. Die Bibelübersetzung von David H. Stern sagt: „Wer immer also auf unwürdige Weise das Brot des Herrn isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird sich der Entweihung des Leibes und des Blutes des Herrn schuldig machen!“

Wer sich dann nicht mehr unterscheidet, von dem Menschen, der Jesus nicht kennt. Wer weiterhin sich selbst der Nächste sein möchte, um dann lediglich noch abzugeben, was über ist. Wer nicht alles zuerst Gott hinbringt. Wer sich nicht ganz und gar Gott ausgeliefert hat, der erweist sich unwürdig und kann nicht in dem wachsen und erstarken, worin Gott uns führen möchte. Der bleibt sozusagen zurück. In seinem alten Wesen. Nicht mehr bei der Welt --- wenn ich einen Hannias und eine Saphira sehe, die sich der Gemeinde angeschlossen haben --- nicht mehr von den Feuern dieser Welt gespeist -- aber auch nicht Teilhaftig an dem was Gott nur geben kann, nur geben möchte, dort wo wir uns ihm ganz ausgeliefert haben.

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Heute ist die Essensgewohnheit anders und auch die Feier des Abendmahls. Jeder kann so schnell wie möglich alles sofort haben. Und die Gefahr, dass das Abendmahl zum geistlichen Bürgerking wird. Sünde wird nicht mehr Sünde genannt, Toleranz wird gefordert. Die Gnade, die Jesus so teuer mit seinem Blut bezahlte, wird billig konsumiert. Möge Jesus immer der Mittelpunkt nicht nur des Abendmahls, sondern jeglicher Gemeinschaft sein. In ihm ist der Neue Bund möglich.
Unwürdig das Abendmahl essen bedeutet. „…wer der ‚organischen‘ Gemeindeschaft im Leib Christi selbstsüchtig oder auch gedankenlos zuwiderhandelt.“ Die Folgen dieser Zuwiderhandlung sind Schwäche, Krankheiten und Tod.
„Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ Röm 6,23
Jes. 53 4-5 schreibt aber, dass genau das Jesus getragen hat.
„Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“
Jesus ist gestorben und auferstanden, damit wir leben können, Heilung und Glaubensstärkung erfahren. Durch unwürdige Teilnahme am Abendmahl wird die heilsame Wirkung des Kreuzes außer Kraft gesetzt und stattdessen kann die Finsternis wirken.
Es geht nicht darum, eine heilige moralische Qualität zu erreichen, wie einen Zustand der Sündlosigkeit, sondern um, „eine vom Evangelium bestimmte Haltung“ , die natürlich auch Heiligung und Sündenbekenntnis einschließt, wie zum Bsp. Versöhnlichkeit unter Geschwistern. Bei Unversöhnlichkeit gibt Mt 5.23 den Hinweis, wie wir damit umzugehen haben. Eine vom Kreuz bestimmte Haltung kann ein Ungläubiger nicht haben, deswegen sollten sie auch nicht am Abendmahl teilnehmen. Bucer 1536 „verstand unter den Unwürdigen solche, die die Worte des Sakraments zwar für wahr halten, aber keinen rechten lebendigen Glauben haben. Jeder empfängt nach Maßgabe seines Glaubens.“
Hierbei ist mir wichtig zu sagen, es geht um eine lebendige persönliche Beziehung zu Jesus, die im Glauben an das Evangelium begründet ist.

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Resah
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Veröffentlicht von: @leachael

. „…wer der ‚organischen‘ Gemeindeschaft im Leib Christi selbstsüchtig oder auch gedankenlos zuwiderhandelt.“

Worin wird dies deutlich? Wenn wir als Beispiel die ersten Gemeinschaften von Christen uns ansehen ?

Veröffentlicht von: @leachael

Es geht nicht darum, eine heilige moralische Qualität zu erreichen, wie einen Zustand der Sündlosigkeit, sondern um, „eine vom Evangelium bestimmte Haltung“ , die natürlich auch Heiligung und Sündenbekenntnis einschließt, wie zum Bsp. Versöhnlichkeit unter Geschwistern

Also wäre jeder selbst dafür verantwortlich, das ihm keiner etwas krumm nimmt?
Natürlich sollte wir niemandem etwas schuldig bleiben. - Ausser ihm zu lieben. Auch Liebe sind wir dem anderen schuldig und in einer selbstbestimmten Gesellschaft, die zunehmend gleichgültig dem anderen gegenüber geworden ist, ist fehlende Liebe (Achtsamkeit, Interesse, Hilfestellung in den Bereichen wo Menschen in Not kommen) das größte Problem.

Das wir dann dem anderen seine Sünden nicht vorhalten, sondern zu decken, ist ein Kennzeichen dieser Liebe.

Veröffentlicht von: @leachael

Bei Unversöhnlichkeit gibt Mt 5.23 den Hinweis, wie wir damit umzugehen haben.

Mt, 5,
23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,

Hier geht es darum, das wir keinem etwas schuldig sind. Darum sollen wir uns selbst prüfen. Darüber richtet nicht der Nächste.

Ich hatte früher mal ein Gemeinde kennengelernt, wo hier die "Latte" beim Abendmahl immer höher gehängt wurde, wie heilig ich denn nun sein muss, um Gemeinschaft mit dem Herrn zu haben. Dabei leben wir aus der Gnade. Schauen nicht auf unsere vorhandenen Werke, sondern können wie der Zöllner im Tempel ausrufen: Gott, sei mir dem Sünder gnädig.

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Resah
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Veröffentlicht von: @leachael

ἀναξίως steht als Adverb, was bedeutet, dass das Abendmahl zu nehmen, von dem Sterben Jesus bestimmt wird. Von seiner Tat, seiner Gnade. Nicht davon, ob ich würdig bin, wenn ich dies und jenes getan oder nicht getan habe, sondern Jesus hat es vollbracht. So ist der persönliche Glaube an Jesus die Voraussetzung zur Teilnahme am Abendmahl.

Ja, das kann ich gut nachvollziehen. In dem was wir sind und glauben - eine Gemeinschaft die dem Herrn sich zugehörig fühlt und sieht ---deswegen Herrenmahl--- können wir nur einander das Brot brechen. Vergebung zusprechen. Weil wir dies von Jesus gelernt und gesehen haben. Weil wir ihm darin nachfolgen.

Veröffentlicht von: @leachael

So bezieht es sich auf das Essen. Unwürdig essen heißt auch, wer den Leib Jesus und das Blut Jesus, also das Abendmahl, nicht mehr unterscheidet von einem anderen Essen, das ist absolut unangemessen. Die Bibelübersetzung von David H. Stern sagt: „Wer immer also auf unwürdige Weise das Brot des Herrn isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird sich der Entweihung des Leibes und des Blutes des Herrn schuldig machen!“

Wer sich dann nicht mehr unterscheidet, von dem Menschen, der Jesus nicht kennt. Wer weiterhin sich selbst der Nächste sein möchte, um dann lediglich noch abzugeben, was über ist. Wer nicht alles zuerst Gott hinbringt. Wer sich nicht ganz und gar Gott ausgeliefert hat, der erweist sich unwürdig und kann nicht in dem wachsen und erstarken, worin Gott uns führen möchte. Der bleibt sozusagen zurück. In seinem alten Wesen. Nicht mehr bei der Welt --- wenn ich einen Hannias und eine Saphira sehe, die sich der Gemeinde angeschlossen haben --- nicht mehr von den Feuern dieser Welt gespeist -- aber auch nicht Teilhaftig an dem was Gott nur geben kann, nur geben möchte, dort wo wir uns ihm ganz ausgeliefert haben.

Nachtrag vom 19.08.2020 0942
sorry --doppelt..

resah antworten


Jigal
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Als Mitglied einer unierten evangelischen Kirche habe ich eine Anmerkung.
Es gab einen heftigen Streit zwischen Lutheranern und Reformierten den Abendmahlsstreit zwischen Luther und Zwingli.
Auf einem Vortrag zum Heidelberger Kathechismus kam die Frage auf wie sich evangelisch-lutherisch und evangelisch-reformiert denn unterscheiden. Der Mann hielt einen Vortrag zum Heidelberger Kathechismus. Heidelberg war reformiert wie z.B. große Teile der Niederlande oder Schottland.
Bayern ist lutherisch die bayrische Pfalz reformiert (protestantisch).

Ich frage was denn der Unterschied sei.

Antwort: ein unterschiedliches Abendmahlverständnis

einfach ausgedrückt:
Katholisch: Wandlung: Wein wird Blut, Brot wird Leib Christi.
deshalb darf auch kein Wein übrigbleiben und das wird der Gemeinde gezeigt. Übrige Hostien müssen ins Tabernakel.

Luther und Calvin sagen es ist ein Gedächtnismahl - siehe Einsetzungsworte - tut zu meinem Gedächtnis.

Luther: Brot und Wein wandeln sich während des Abendmahls zu Leib und Blut.
Calvin: es ist ein reines Gedächtnismahl an das letzte Abendmahl an Gründonnerstag. Brot und Wein bleiben immer Brot und Wein.

Uniert: Das muss jeder Gläubige für sich entscheiden, akzeptiert den anderen und macht wie es für euch richtig ist.

jigal antworten
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Resah
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Veröffentlicht von: @jigal

einfach ausgedrückt:
Katholisch: Wandlung: Wein wird Blut, Brot wird Leib Christi.
deshalb darf auch kein Wein übrigbleiben und das wird der Gemeinde gezeigt. Übrige Hostien müssen ins Tabernakel.

Das ist schon immer ein recht schwer verständlicher Brocken gewesen.
--- Wer nicht mein Fleisch isst und mein Blut trinkt.

Was in Johannes 6 beschrieben ist:

65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben!
66 Aus diesem Anlass zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.
67 Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr nicht auch weggehen? 68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;
69 und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!

Veröffentlicht von: @jigal

Uniert: Das muss jeder Gläubige für sich entscheiden, akzeptiert den anderen und macht wie es für euch richtig ist.

Ich will mal sagen, das wird ein Mensch dann so oder so nicht besser wissen.

Nachtrag vom 19.08.2020 0957
wenn es ihm nicht anders gelehrt wurde

resah antworten
Anonymous
 Anonymous
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In der Kirchengeschichte wurden ganze Bücher geschrieben und „Prüfer“ eingesetzt (meist der Pfarrer), um die „unwürdige“ Teilnahme am Abendmahl zu verhindern. Oder auch zum Abendmahl zu verpflichten. „Schon bei Ignatius bürgt der Bischof als Garant der Einheit der Gemeinde für rechte Verwaltung der Eucharistie“ Ob die Praxis der Abendmahlsbulle oder der Exkommunikation nur wohl zu würdigeren Abendmahlsfeiern beigetragen hat, bleibt zu bezweifeln, sie ist Teil der Kirchengeschichte und Kirchenkämpfe.
In einen Beicht- und Abendmahlsbuch für Jugendliche fand ich folgende Aussage: „Der Kaiser Heinrich, der VII, im Mittelalter ließ sich 1313 in Pisa in Italien von einem Mönch das Heilige Abendmahl reichen. Aber das Abendmahlsbrot war vergiftet. Des Kaisers Feinde hatten´s getan. Jener fühlte alsbald die Todeswirkung und sagte zu dem Mönch; ,Du hast mir das Abendmahl zum Tode gereicht‘
Die Lebensspeise zum Tode! Wie furchtbar! Kommt´s heute noch vor? O gewiss! Nur sind nicht andere schuld, der Abendmahlsgast ist selber schuld. Und das Gift liegt in dem Worte Unwürdig! Das ist eins der, Flammenworte‘ der Hl. Schrift:, Welcher nun unwürdig isset und trinket, der isset und trinket ihm selber das Gericht damit, dass er nicht unterscheidet den Leib des Herrn‘ (1. Kor.11).“
So wird dann unter einigen anderen ein Bsp. erzählt von einem Mann, der zum Abendmahl kam, der aber zuvor seine Frau geschlagen hatte und beim Abendmahl reagierte. Er solle erst nach Hause gehen und sich mit seiner Frau versöhnen…
Es geht aber nicht um die Person selbst, die zum Abendmahl kommt, sondern um das Abendmahl.
Das heißt aber auch auf keinen Fall, das das eine Rechtfertigung sein für sündiges Verhalten!

Was hat Jesus am Kreuz getan! Jesus vergoss sein Blut, damit wir frei sein können. 1.Joh 1,7 „Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.“ So sollten auch die egoistischen Motive und das Bloßstellen von armen Gemeindemitglieder keinen Platz in der Gemeinde Jesus haben.
Man kann das Abendmahl nicht nehmen und gleichzeitig das Kreuz Jesu verachten oder seine Gemeinde, die auch sein Leib ist.

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love.israel
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Ich bringe mal einen anderen vergleichenden Gedanken: Wer als Muslim auf Hadsch geht, muss neben Kleidervorschriften und den Verbot Fingernägel und Haare schneiden auch andere Voraussetzungen mitbringen: alle Schulden müssen beglichen sein und man darf nicht im Streit mit anderen Menschen sein. Versöhnung mit zerstrittenen Menschen muss aktiv gesucht werden und erst nach einer Versöhnung darf der Pilger auf Reise gehen.

Man nähert sich Gott eben nicht in Würde, wenn man mit anderen Menschen im Streit lebt.

love-israel antworten
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Resah
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würdig sein

Veröffentlicht von: @love-israel

Man nähert sich Gott eben nicht in Würde, wenn man mit anderen Menschen im Streit lebt.

ab wann ist man würdig vor Gott?

resah antworten


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