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Mein Fleisch schwach ? Mk 14 ; 38 ?


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo

Also mein Fleisch ist nicht schwach . Mit meinen 95 kg und dem richtigen Werkzeug kann ich schwere Sachen bewegen und bearbeiten .
Wofür gibt es Werkzeug !

Eine Deutungsmöglichkeit .

Zweite Möglichkeit die ich sehe .

Ich beziehe es mal auf 1. Kor. 13 ; 5 b . Die Liebe sucht nicht den eigenen Vorteil , sucht nicht das Eigene ( verschiedene Übersetzungen ) .
Eine unserer Haupttriebfedern / Motivation in unserem Leben ist für uns selbst ein angenehmes Leben zu erreichen . Ist legitim . Man kann sich da selbst prüfen . In einem Thread stand : "Herr , ich danke Dir für meinen Partner aber der nächste sollte bitte weniger anstrengend sein ." Die Bitte ist legal . Ob das mit 1. Kor. 13 übereinstimmt kann jeder selbst entscheiden .

Mit unserer eigenen Lebensmotivation / Zielausrichtung werden wir mehr als einmal mit 1. Kor. 13 ; 5 b in Konflikt kommen .

Vielleicht wird einer einwenden , wenn ich nicht nach meinem Vorteil suche werde ich in dieser Welt doch nur ausgenutzt und gehe "als letzter ins Ziel" . Leider stimmt das .
Wenn ich versuche Gottes Wort zu tun ohne Gott , werde ich meistens den Kürzeren ziehen . Warum ? Weil Gott zuschauen muß wenn ich alleine die Bibel tue .

Wann also ist Gott dabei ?
Wann gibt er das entsprechende Umfeld sein Wort zu tun ?
Wann ist er mein Versorger das ich mich nicht darum sorgen muß - oder anders ausgedrückt doch an meinem Vorteil festhalten muß , ihn ergreifen ?

Gruß

Lebendiger

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12 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lebendiger

Vielleicht wird einer einwenden , wenn ich nicht nach meinem Vorteil suche werde ich in dieser Welt doch nur ausgenutzt und gehe "als letzter ins Ziel" . Leider stimmt das .

Nun, dann kann ich natürlich fragen: Wo ist denn mein Ziel? Ist es in dieser Welt (ist also Gott nicht auf Platz 1 in meinem Leben), dann stimmt das. Ist meine eigentliche Heimat aber das Himmelreich und ist mir diese Welt nur Gastgeber für meinen Körper, der meine unsterbliche Seele beherbergt, dann werden die Letzten die Ersten sein und genau das Resultat, das mir diese Welt als Lohn für mein Tun gibt, ist der absolute Siegerplatz in der Welt, die mir wichtiger ist als diese Welt.

Es kommt also immer darauf an, was mir wichtig ist und welche Maßstäbe in meinem Leben die entscheidenden sind.

LG
Ecc

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo Eccl.

Nach Deinen Ausführungen hast Du das Ziel "Jesus" .
Oder sehe ich das verkehrt ?

Ich für mich habe KEIN Ziel mehr .
Versteh das bitte nicht verkehrt . Ich weis wo mich Gott hinbringen will .
Aber ich lasse mich nur noch führen wie ein Blinder der keine Ahnung von garnichts hat . Man könnte auch sagen Unmündiger .
Ist etwas demütigend aber gleichzeitig eine vorher nicht gekannte Freiheit .

Wenn ich anfange meinen Vorteil zu suchen , das was mir gefällt , was ich gerne hätte , was angenehmer für mich wäre , würde ich früher oder später aus seiner Führung "gleiten" und meinen Weg gehen .

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Es kommt also immer darauf an, was mir wichtig ist und welche Maßstäbe in meinem Leben die entscheidenden sind.

Habe ich keine mehr . Weil ich nicht mehr die Orientierungspunkte vorgebe nach denen ich laufe .

Gruß

Lebendiger

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lebendiger

Nach Deinen Ausführungen hast Du das Ziel "Jesus" .
Oder sehe ich das verkehrt ?

Nun, am Ende ist Jesus Weg und Ziel zugleich. Aber Jesus hat uns ja gesagt, was wir hier tun können und sollen und für mich sind das:

Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Das beschreibt mal die Ausrichtung und die Erwartung, die ich aus der Verheißung auf diese Ausrichtung nehme.

Für mich ist das entdecken und das leben des und im Himmelreich das aktuelle Ziel. Jesus ist durch den Heiligen Geist natürlich immer dabei. Das erwarte ich zumindest. Dass mich am Ende meines irdischen Lebens der Weg in die Arme Jesu geht, das ist auch ein Aspekt, der mich aber aktuell nicht so sehr beschäftigt, weil ich ja hier und jetzt lebe - und was dann kommt (und wann es passiert ) das sehe ich dann schon noch früh genug.

Ich will hier und heute Himmelreich bauen und leben.

Himmelreich ist für mich da in erster Linie mal eine Haltung bzw. das Leben, das sich aus dieser Haltung ergibt und die Strukturen, die es mal formen mag.

Die Haltung ist die eines erlösten Menschen. Ich brauche mich nicht auf Gesetze zu fokussieren, wenn ich lebe. Ich darf in der Freiheit eines Christenmenschen leben, der kein letztesGericht zu fürchten braucht. Das GEsetz nehme ich erst so als Leitlinie, an die ich mich orientieren kann, Bei Entscheidungen in Zweifelsfällen zu Rate ziehe und dankbar als eine Art Guide dabei habe - aber eben nicht als Käfig, in dem ich unbedingt drinn bleiben muss, um nicht verloren zu gehen.

Ich bin bemüht mein Leben in der Gegenwart Gottes zu leben, was bedeutet, dass ich im Alltag immer mal wieder mit Gott bzw. mit Jesus kommuniziere und viel einfach mit Gott zusammen mache.

Dazu gehört auch, dass ich offen bin für Impulse von Gott, die dann in konkrete Handlungen führen können - z.B. um Gefahren abzuwenden. Andererseits ist es aber auch so, dass in meinem Leben mein Herz durch Mitmenschen bewegt werden kann und ich die dann fürbittend vor Gott bringe.

Die einzige Gemeinschaft in der ich sagen würde, dass ich Himmelreich lebe, ist meine Familie. Da haben wir die Offenheit, das gegenseitige Wohlwollen und die Unterstützung etc. die ich mir gerne überall wünschen würde.

Auf der Arbeitsstelle habe ich es teilweise und z.T. aber auch angefochten, wobei mir der Grund fehlt, weil ich da nicht missoniere oder sonst erkennbar als Christ wirksam bin. Da mache ich meine Arbeit und bin bemüht, das gut zu machen und auch immer dienend, die Kollegen wohlwollend im Blick.

Wo das überhaupt nicht funktioniert - das sind christliche Gemeinden. Das scheint mir geistlich nicht der Raum, wo Himmelreich willkommen ist. Sorry, aber das ist so und ich bin darüber sehr traurig.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Habe ich keine mehr . Weil ich nicht mehr die Orientierungspunkte vorgebe nach denen ich laufe .

Nun, was die Maßstäbe angeht, so ist das bei mir so, dass ich mich z.B. kategorisch kompetitiven Werten verweigere. Ich vergleiche nicht und will nicht verglichen werden. Ich denke, dass wirkliche Achtung eines anderen Menschen erst dann möglich wird, wenn ich bereit bin, die Maßstäbe dieser Welt abzulegen. Solange ich einen Menschen nach dem, was er leistet und nicht nach der Liebe in seinem Herzen bewerte, habe ich als Christ ein Problem.

Ranking dient am Ende niemanden und ich halte so eine Grundhaltung für eine der wichtigsten Verhinderer von einer Ausbreitung des Himmelreiches.

Dab edeutet nicht, dass ich gegen Leistung wäre. Aber die bekommt man viel besser, wenn ich mich intrinsisch motivere oder so motivieren lasse. Und das heißt auch nicht, dass cih Leistungsverweigerung auf Grund von Faulheit oder dünkelhafter Coolness gut finde. Das nur, um zu zeigen, dass ich mit so einer Haltung durchaus perfromant in dieser Welt unterwegs sein kann - und ohne Schikanen der nicht-Gönner oder geistlicher Feuerwehren mit meinem Weg deutlich erfolgreicher wäre als die ganze kompetitive Gang.

Aber was Erfolg ist, das definiere nicht ich - das definiert letztendlich Gott - denn für ihn bin ich hier in erster Linie unterwegs.

LG
Ecc

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dream2
(@dream2)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 5

Und Du schaffst es, all Deine menschlichen Bedürfnisse, Kopfkino, Wünsche, Leidenschaften und Co völlig auszuschalten, Lebendiger?

Ich würde mich gerne mehr leiten lassen, falle aber immer wieder in meine "Menschlichkeit" zurück.
Ich sehe Gottes Führung, spüre und geniesse sie und doch gibt es viele Augenblicke, in denen ich mich (unbewusst) verwehre.

dream2 antworten
dream2
(@dream2)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 5

Und Du schaffst es, all Deine menschlichen Bedürfnisse, Kopfkino, Wünsche, Leidenschaften und Co völlig auszuschalten, Lebendiger?

Ich würde mich gerne mehr leiten lassen, falle aber immer wieder in meine "Menschlichkeit" zurück.
Ich sehe Gottes Führung, spüre und geniesse sie und doch gibt es viele Augenblicke, in denen ich mich (unbewusst) verwehre.

dream2 antworten


Deborah71
Beiträge : 15901
Veröffentlicht von: @lebendiger

Also mein Fleisch ist nicht schwach . Mit meinen 95 kg und dem richtigen Werkzeug kann ich schwere Sachen bewegen und bearbeiten .
Wofür gibt es Werkzeug !

Dein Körper (Fleisch) ist nicht schwach. Fein.

Dein Egoismus(Fleisch) muckt sich noch öfter?

Stärke den Geist durch den Heiligen Geist und das Wort Gottes und Überwinden wird leichter gehen. 😊

deborah71 antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo deborah71

Veröffentlicht von: @deborah71

Dein Egoismus(Fleisch) muckt sich noch öfter?

In meiner Großtaufe wurde ich als Egoist "entlarvt" . Ist schon 33 Jahre her . Naja . Dafür war mein Taufvers Mk. 4 ; 20 .

Am Anfang war ich ein "Jammerbild" von Person . Natürlich kann ich jetzt auch wieder zurück ins "alte Leben" wenn ich mein Leben wieder selbst leben will . Die Entscheidung ist jeden Tag neu . Man kann seine Frucht verlieren wenn man ins Fleisch zurückfällt , bzw. nicht mit dem Geist "weitermarschiert" .

Gruß

Lebendiger

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15901
Veröffentlicht von: @lebendiger

In meiner Großtaufe wurde ich als Egoist "entlarvt" . Ist schon 33 Jahre her . Naja . Dafür war mein Taufvers Mk. 4 ; 20 .

Mk 4, 20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen's an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach.

Der Egoist sollte ersäuft sein... und wenn er vermodert ist, düngt er den Boden und macht ihn fruchtbar. Wiederbelebst du ihn, mindert er die Frucht.

Das Gefühl von "zu kurz kommen" ist ein wichtiger Anzeiger, dass man verpasst hat, aus Gottes Fülle zu nehmen.
Ein Kompagnon davon ist "sich vergleichen", kann aber auch anzeigen, dass derjenige nicht von Gott seine eigene Portion erbeten und empfangen hat.

Und was auch ein wichtiger Aspekt ist: was dem anderen nutzt, kann einem selbst schaden. Es macht also Null Sinn, auf das eines anderen zu schielen. Das Gras auf der anderen Seite des Zaunes sieht nur grüner aus, ist es aber nicht.

deborah71 antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1240

"Egoist"

Veröffentlicht von: @lebendiger

In meiner Großtaufe wurde ich als Egoist "entlarvt" . Ist schon 33 Jahre her

Das ist sowiso klar.

Aber warum sagte Jesus:

6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Dort steht auf griechisch "Ego" - also bei dem Wort "ich".

Jedoch nicht hier:

10 Auf daß ihr aber wisset, daß der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde Sünden zu vergeben... spricht er zu dem Gelähmten:

hier steht nicht "Ego" - "ich", sondern "der Menschensohn"
?

Andere Frage:

Warum kann ein Mensch der sich selbst nicht liebt Jesus Gebot nicht erfüllen?

Mein Onkel, nun er überlebte vor kurzem einen Luftröhrenriss. Deshalb erzählte meine Mutter etwas mehr von ihm (ihrem jüngsten Bruder).

Er habe gesagt, er könne mit dem Gebot "liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" nichts anfangen, da er sich nicht lieben kann, sondern sich hasst oder so ähnlich.

tf8 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Lukas 18,11
Hallo Mituser,

leider habe ich bei deinen Themen so ein bisschen das Problem, dass ich sie nicht sonderlich ermutigend finde. Klar, ich muss sie nicht lesen.

Sollte es aber dein Ziel sein zu ermutigen, dann muss ich dir leider sagen, dass du es bei mir total verfehlen würdest.

Ich bin schon beeindruckt, wie weit fortgeschritten dein Christenleben offenbar ist. Und warum auch nicht. Ist ja schön. -

Nur fühle ich mich nach dem Lesen meistens so ein bisschen wie eine kleine "christliche Raupe". Tja, so weit wie manch anderer werde ich mit meinem Glauben wohl nie kommen...

Aber was willst du den Lesern eigentlich sagen?

Anonymous antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo polyglott

Ich würde GERNE die Leute ermutigen .
Die Frage ist wozu , was zu tun ?
Mir wäre es auch lieber die Leute zu dem zu ermutigen "was sie gerne tuen" . Wäre auch viel einfacher und ich hätte mehr "Freunde" .

Wie Du ehrlicher Weise sagst fühlst Du Dich nach dem Lesen meiner "Lektüre" wie ein Christ der irgendwie gesehen hat , das es noch mehr gibt was man "im Glauben" erreichen kann . Du nennst es Raupe .

Wie sind beide gutes Mittelalter ( 1963 + 67 ) . Wir haben also noch eine längere Strecke vor uns . Deine Interessen sind sehr breit gestreut . Ich habe Dich auch beim Thread "Schach" gesehen .

Die Gefahr , wenn man sich mit Gott befaßt ohne wirklich mit ihm zu leben ist , das man eventuell religiös wird . Etwas einseitig und weltfremd .

Dann sollte man lieber die Notbremse ziehen und ins "natürliche" Leben zurückgehen und Gott dort suchen .
Gott ist normal . Weder weltfremd noch komisch . Wir verhalten uns seltsam . Am Anfang war ich das in meiner Euphorie auch . Etwas weltfremd und abgehoben .
Jedes 2. Wort Halleluja oder "Dank sei Gott" muß nicht wirklich sein .

Ermutigen , tja , wozu ?
Sich auf ein Leben mit Gott einzulassen . Hier wird diskutiert das jeder seinen Glauben haben darf . Ist erlaubt .
Wenn ich Dir sagen würde , vergiß den Glauben und suche einfach nach Gottes Führung - wenn Du mit Gott gehen willst .
Einfach machen . DAZU ERMUTIGE ich andere . Das macht man ja im Endeffekt sowohl für sich als auch für die , die "einen hören" ( Bibel ) .

Gott kann durch JEDEN wirken wenn er sich führen läßt .
Die Frage ist , wie "heiß" man ist . Führung nur auf Abruf ( Herr führe mich ) , um sich dann wieder auszuklinken . Oder man kommt letzen Endes in einen dauernden Fluß .

Erschrick jetzt bitte nicht . Ich habe auch klein angefangen und Gott holt einen da ab wo man ist und nur FREIWILLIG .

Gruß

Lebendiger

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Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Liebe Polyglott,

ich darf dir zurück melden, dass du nicht alleine bist mit deinen Problemen.

Mag dir aber gerne sagen, dass du und ich und ganz generell jeder Mensch bei Gott keine Leistung erbringen musst, um von IHM ein unendlich geliebter Mensch zu sein.

Gott examiniert nicht und prahlt auch nicht.

Aber einen Satz aus der Predigt habe ich für dich,mich und alle, die mögen, mitgbracht:

" Jesus liebt dich schön"

Schau dich an.........mit diesen Augen unendlicher Liebe.

Sei herzlich gegrüßt und ermutigt

Inge

PS: Darüber hinaus ist der Mensch ganz Mensch.
Nie zerteilt in Fleisch und Geist.
Paulus hat diese in der griechischen Philosophie wurzelndedamalige Denkweise benutzt, um Menschen nach damaligen Verstehensmöglichkeiten etwas nahe zu bringen.
Bei Jesus in den Evangelien wirst du diese Spaltung des Menschen nicht finden!

irrwisch antworten


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