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Sacharja 9,8; 7,14 / Hesekiel 35,7


Keith1
 Keith1
Themenstarter
Beiträge : 35

Ich aber werde mich für mein Haus als Wache lagern zum Schutz vor dem, der hindurchzieht und zurückkommt, dass nie mehr ein Gewalthaber bei ihnen hindurchzieht, denn jetzt achte ich selbst auf sie.

Und ich verwehte sie über all die Nationen hin, die sie nicht kannten, und das Land wurde hinter ihnen verödet, so dass niemand hindurchzieht und zurückkommt. Und sie machten ein kostbares Land zur schaurigen Öde.

Und ich verwehte sie über all die Nationen hin, die sie nicht kannten, und das Land wurde hinter ihnen verödet, so dass niemand hindurchzieht und zurückkommt. Und sie machten ein kostbares Land zur schaurigen Öde.

Was bedeutet dieses hindurchziehen und zurückkommen? Ist es eine Redeart? Was hat Gott damit gemeint?

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7 Antworten
OpaStefan
Beiträge : 968

Hallo Keith,
Israel war von seiner geographischen Lage immer ein Transitland. Ein kleiner Staat, der aber an einer strategischen Stelle lag und liegt.

Zwischen den Großmächten Ägypten und Babylonien, Assyrien usw. und auch zwischen Asien und Afrika, das man auf dem Landweg jeweils nur durch Israel erreichen konnte.

Das hat einerseits Israel groß gemacht (Handel, Bündnisse), andererseits lag und liegt es genau auf dem Weg der Militärtransporte. Was so ein Durchzug einer Großmacht bedeutete können wir uns nur schwach vorstellen.
Ich wohnte beim Einmarsch der Sowjetunion in die Tchecheslowakei 1968 ca. 60km von der Grenze entfernt und habe das damals beim Einmarsch und Rückzug erlebt.

LG OpaStefan

opastefan antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Stefan,

ja, das ist alles überaus richtig und wird in diesem Vers so prophezeit.

Ist nun aber das eine, oder das andere richtig? Sieh meine Mai, zum dieser Auslegung.

Es gibt in der Sprache des Geistes den Faktor dass dort, mit Einschränkungen auch auf unsrer Erde, in der Entsprechungssprache gesprochen, gedacht und geschrieben wird.

Dort hat alles was in den heiligen Himmeln und Büchern geschrieben steht, eine dreifache Ebene, auf denen sich der Sinn des Geschriebenen austoben kann.
Da die seelisch natürliche Ebene. Das ist die , die du durchleuchtet hast.

Dort die seelisch geistige Ebene. Also dort wo der Sinn dieser Wort u. U. ein gänzlich anderer sein kann,...oder auch nicht 😊

und zu guter letzt die rein geistige Ebene , die ihrerseits gut zu deuten weiß, was dort oder anderswo so alles geschrieben steht.

Gruß

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Anonymous antworten
Keith1
 Keith1
(@keith1)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 35

das ist bestimmt eine sehr spannende und beeindruckende Erfahrung. Danke OpaStefan

keith1 antworten
Keith1
 Keith1
(@keith1)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 35

Aber in Sacharja 7,14 steht, dass selbst diese Kriegsziehenden nicht mehr durch Israel vorbeikommen werden. Wie und durch welche Länder sollten das Militär ziehen, wenn das Land Israel der Weg war?

keith1 antworten


Nagah-Tahum
Beiträge : 81

Wirken lassen
Ich habe Sacharja immer von seiner Intensität her immer so ähnlich wie heavy metal empfunden. Andererseits auch wieder faszinierend und geheimnisvoll. Eine Fundgrube von Andeutungen und Bezugnahmen auf große Geschehnisse, vergangene und zukünftige.

Meiner Erfahrung nach ist es gut, Texte, die einem nicht direkt zugänglich sind, auf Geist und Seele wirken zu lassen. Nicht gleich versuchen, alles bis auf das letzte Wort zu verstehen, das können wir sowieso nicht, dazu sind wir zu klein und Gott und sein Wort zu groß. Aber wir können glauben, dass der Mensch nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort lebt, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Und das trifft zwar nicht nur auf die Bibel aber eben sehr wohl auch auf die Bibel und sicher auch auf das zu, das Sacharja sagte.

Es ist wie mit der Nahrung, das macht das Bild ja so überzeugend. Kein Mensch muß verstehen, wie unser Körper zugeführte chemische Energie in Bewegungsenergie und Wärme umwandelt, den Stoffwechsel antreibt und in Gang hält, unsere Sinne zur Wahrnehmung befähigt und unser Gehirn zum Denken und Träumen anregt. Er muß nur eines: Essen und Trinken und, wenn er ein wenig Weisheit erlangt hat, das Ganze dankbar genießen.

So geht es auch mit Gottes Wort. Essen und Trinken wie Brot und Wein, sprich konsumieren und wirken lassen und darüber sinnen Tag und Nacht. Und das ist ganz einfach. Lerne solche Verse, die dich ansprechen, die du aber nicht gleich oder gar nicht verstehst, auswendig. Einmal verinnerlicht, werden sie ihre Wirkung nicht verfehlen. Sie werden dir zu den unmöglichsten Gelegenheit immer wieder in den Sinn kommen.

Und langsam, kaum merklich wächst Verständnis in dir heran, vom Geist selbst gewirkt. Es kann auch plötzlich und mit lautem Aha-Effekt passieren oder beides, erst langsam und dann plötzlich der Durchbruch.

Der ist dann zwar auch nur ein weiterer Irrtum, aber doch ein guter Schritt in die richtige Richtung. Unsere Erkenntnis ist immer vorläufig. Man könnte auch sagen, sie ist nie die Wahrheit. Das ist Jesus selbst. Und so wie er Gott gleich zu werden ist das Ziel. Irgendwann werden wir ihm gleich sein, das ist fest verheißen. Und dann werden auch wir Wahrheit sein und alle unsere Erkenntnis wird hinweggetan werden.

In der alten Elberfelder steht übrigens sowohl in Sacharja als auch in Hesekiel nicht "der hindurchieht und zurückkommt" sondern der Hin- und Wiederziehende, schlicht der Mensch, der im Land umherwandert. Der Schutz, von dem in Sacharja 9,8 die Rede ist, ist der Schutz vor dem Kriegsheere und dem Bedränger. Den Hin- und Wiederziehenden wird Gott laut Hesekiel aus ganz bestimmten, vorher genannten Gründen aus Se'ir ausrotten, aus Israel hat er ihn aber nur auf bestimmte Zeit verschwinden lassen, mit einer Absicht und einem Zweck. Denn so lesen wir in Sacharja 9,10 zwei Verse weiter: "Schon heute verkündige ich, dass ich dir das Doppelte erstatten werden" und zwar in Anlehnung an Hiob oder auch an Jesaja 61,7, das Doppelte all dessen, das unwiderbringlich verloren schien.

nagah-tahum antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

echt klasse was du da so schreibst Nagah - Tahum.
gefällt mir ausnehmend gut.

Danke

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Anonymous antworten
Keith1
 Keith1
(@keith1)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 35
Veröffentlicht von: @nagah-tahum

Denn so lesen wir in Sacharja 9,10

du meintest wohl 9,12 😉

keith1 antworten
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