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Soll ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen?

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holscha
Themenstarter
Beiträge : 190

Da wir grad die Volxbibel haben, schaute ich mir den Text, den ich grad lese (1. Korinther 10,29ff) darin an:

29 Für euch wäre das wahrscheinlich kein großes Ding, aber für andere schon, und darum geht es mir. Warum soll ich meine persönliche Freiheit einschränken, nur weil jemand gewissenstechnisch ein Problem damit hat? 30 Wenn ich Gott für ein Essen voll dankbar bin und es auch mit dieser Haltung genüsslich verspeise, wo liegt da das Problem für andere Leute? 31 Egal, bei welcher Frage, und egal, was ihr tut, wichtig ist nur, dass wir es tun, damit Gott dabei groß rauskommt. 32 Darum versucht so zu leben, dass die Menschen, egal ob Juden oder Christen, sich nie über euch ärgern müssen, ja? 33 Ich lebe auch nach diesem Motto. Ich versuche so zu leben, dass ich überall beliebt bin. Dabei geht es mir nicht darum, der coole Macker zu sein, ich will, dass möglichst viele Menschen durch Jesus Christus gerettet werden.

Der Vergleichstext mit der Elberfelder:

[1. Kor 10,28-33] Wenn aber jemand zu euch sagt: Dies ist als Opfer dargebracht worden, so esst nicht, um dessentwillen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen, des Gewissens aber, sage ich, nicht deines eigenen, sondern desjenigen des anderen; denn warum wird meine Freiheit von einem anderen Gewissen beurteilt? Wenn ich mit Danksagung teilhabe, warum werde ich gelästert für das, wofür ich danksage? Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. Seid ohne Anstoß, sowohl Juden als Griechen als auch der Versammlung Gottes; wie auch ich mich in allen Dingen allen gefällig mache, indem ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der Vielen, damit sie errettet werden.

und noch der BigS

29Ich spreche jetzt nicht vom eigenen Bewusstsein, sondern von dem der anderen. Warum sollte ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen? 30Warum werde ich kritisiert etwas zu essen, wofür ich den Segen spreche im Bewusstsein, an Gottes Zuwendung Anteil zu haben? 31Ob ihr esst oder trinkt – was ihr auch immer tut –, tut alles zur °Ehre Gottes! 32Nehmt Rücksicht auf jüdische und griechische Menschen, einschließlich der °Gemeinde Gottes. 33Auch ich richte mich nach allen anderen und setze mich nicht für meine Interessen ein, sondern für die vieler anderer Menschen, damit sie °Heil erfahren.

Aus dieser stammt auch die Überschrift und ich muss gestehen, dass mich diese Übersetzung - in diesem Falle - am meisten überzeugt. Warum soll ich in meinem Handeln und Tun auf andere achten?

Die BigS übersetzt es (für mich) so das ich es verstehe

 

 

Antwort
33 Antworten
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Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1248

Soll ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen?

…fragst du. Mich würde noch interessieren, was dich gerade dazu bringt, dich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Vielleicht steckt  ein Problem dahinter, das wir nicht treffen, wenn wir nur etwas zum Bibeltext schreiben. Trotzdem schon mal meine Gedanken:

tut alles zur Ehre Gottes

Und

Wenn aber jemand zu euch sagt: Dies ist als Opfer dargebracht worden, so esst nicht, um dessentwillen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen … desjenigen des anderen …

damit sie errettet werden.

Zusammen erinnert mich das an die Grundhaltung: Liebe Gott und deinen Nächsten. Ganz klar, dass sich die Frage aufdrängt: Wo bleibt denn die Liebe zu mir? Ich ehre doch Gott, bekomme ich jetzt mein Recht und kann meine Freiheit als Christ ausleben?

Mir ist es so, als würde uns Gott in dem Text ermutigen, in der Jüngerschaft dranzubleiben. Nicht derjenige, der mit Danksagung genießt, liegt falsch. Deswegen bitte kein schlechtes Gewissen für ein Kind Gottes. Es ist sein Recht. Aber als Mitarbeiter Gottes ist unser Lohn für unser tun das enge und vertraute Zusammenwirken mit Ihm, keine Abarbeitung von Pflichten, sondern wunderbare, herrliche Gemeinschaft.

Wir haben die Freude, nicht mehr unter dem Gesetz zu sein und zu tun, was uns beliebt. Die größere Freude ist, uns zu demütigen und an der Errettung unserer Nächsten teilzuhaben.

Seid ohne Anstoß, sowohl Juden als Griechen als auch der Versammlung Gottes;

Ich hätte an deiner Stelle noch eine Frage vorausgestellt, nämlich: Was ist Freiheit? Inwieweit hat sie mit Ausgenblicksgefühlen, mit Berufungen, mit meinem Anteil am Wohlergehen anderer oder z.B. mit meiner Stellung zu Gott zu tun?

tagesschimmer antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@tagesschimmer 

Mich würde noch interessieren, was dich gerade dazu bringt, dich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.

Mein Bibelleseplan - das war eigentlich alles.

 

 

holscha antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1248

@holscha Hm, es ist natürlich legitim, einen Thread auch nur einfach so aufzumachen. Wahrscheinlich erklärt sich so dein Interesse an Nebenthemen.

tagesschimmer antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 18002

@holscha 

hallo holscha,

es ist so was von einfach, in erster Linie geht es um unsere Beziehung zu Gott.............................................

Und es ist allein deine persönliche Freiheit, deine persönliche Beziehung zu IHM.

Da musst und sollst du du dich von keinem Menschen beeinflussen lassen. 

Aber warum meinst du jetzt hier, dich verteidigen zu müssen..........................

Weiß es von mir selbst, das es auch um unsere persönliche Ehre dabei geht.....

Und die gilt es dann zu verteidigen. Auch in uns Christen, auch in mir selbst, steckt noch dieses

Machtdenken. Besser sein zu wollen, mehr drauf haben, weiser, klüger, gerechter.......

Und deshalb gibt es auch unter uns Christen diese vielen Streitreien..................

Oft stehen unter unterschiedlichen Werte, Meinungen dahinter.

Wenn ich meinen Mitmenschen verurteile , kann ich selbst oft irren.

Aber wenn wir trotz allem uns vergeben können, irren wir nie. Weil Versöhnung und Vergebung

von Gott kommen.

 

liebe Grüße,

 

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1 Antwort
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@hundemann 

Und es ist allein deine persönliche Freiheit, deine persönliche Beziehung zu IHM.

Da musst und sollst du du dich von keinem Menschen beeinflussen lassen. 

und das steht eben nicht da - du sollst Rücksicht nehmen auf den anderen...

Was liest du in diesem Text (heraus oder hinein)?

 

Aber warum meinst du jetzt hier, dich verteidigen zu müssen.

Ich habe meinen Lesetext in der Volxbibel nachgeschlagen und einfach mal verglichen - du kannst dich gern darüber austauschen = meine Person kennst du nicht und ich bin nicht das Objekt dieses Themas, sonder der Text

 

holscha antworten


Deborah71
Beiträge : 23275

@holscha 

Jetzt hast du mich neugierig gemacht beim Vergleichen, denn von der Volx und der BigS hast du Vers 28 weggelassen.

Volx:

28 Wenn aber jemand die Ansage macht, das Fleisch käme von einem Opferritual für Götzen, dann lasst die Finger davon, vor allem aus Rücksicht auf die Leute, die euch gewarnt hatten.

29 Für euch wäre das wahrscheinlich kein großes Ding, aber für andere schon, und darum geht es mir. Warum soll ich meine persönliche Freiheit einschränken, nur weil jemand gewissenstechnisch ein Problem damit hat?

30 Wenn ich Gott für ein Essen voll dankbar bin und es auch mit dieser Haltung genüsslich verspeise, wo liegt da das Problem für andere Leute?

31 Egal, bei welcher Frage, und egal, was ihr tut, wichtig ist nur, dass wir es tun, damit Gott dabei groß rauskommt.

32 Darum versucht so zu leben, dass die Menschen, egal ob Juden oder Christen, sich nie über euch ärgern müssen, ja?

33 Ich lebe auch nach diesem Motto. Ich versuche so zu leben, dass ich überall beliebt bin. Dabei geht es mir nicht darum, der coole Macker zu sein, ich will, dass möglichst viele Menschen durch Jesus Christus gerettet werden.

 

Elb:

28 Wenn aber jemand zu euch sagt: Dies ist Opferfleisch, so esst nicht, um jenes willen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen!
29 Ich meine aber nicht das eigene Gewissen, sondern das des anderen. Denn warum wird meine Freiheit von einem anderen Gewissen beurteilt?
30 Wenn ich mit Danksagung teilnehme, warum werde ich geschmäht für das, wofür ich danksage?
31 Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes!
32 Seid unanstößig, sowohl für Juden als auch für Griechen[14] als auch für die Gemeinde[15] Gottes,
33 wie auch ich in allen Dingen allen zu gefallen strebe, dadurch, dass ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der vielen, dass sie gerettet werden.

 

BigS:

28Wenn aber jemand zu euch sagt: »Dies ist geheiligtes Fleisch«, esst es nicht – und zwar der Person wegen, die euch informiert hat, und aufgrund der Verantwortung ihr gegenüber. 29Ich spreche jetzt nicht vom eigenen Bewusstsein, sondern von dem der anderen. Warum sollte ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen? 30Warum werde ich kritisiert etwas zu essen, wofür ich den Segen spreche im Bewusstsein, an Gottes Zuwendung Anteil zu haben?(780) 31Ob ihr esst oder trinkt – was ihr auch immer tut –, tut alles zur °Ehre Gottes! 32Nehmt Rücksicht auf jüdische und griechische Menschen, einschließlich der °Gemeinde Gottes. 33Auch ich richte mich nach allen anderen und setze mich nicht für meine Interessen ein, sondern für die vieler anderer Menschen, damit sie °Heil erfahren.

 

HfA:

28 Sollte euch dort aber jemand ausdrücklich sagen: »Dieses Fleisch stammt vom Götzenopfer!«, dann esst es seinetwegen nicht, damit ihr das Gewissen nicht belastet.
29 Es geht dabei nicht um euer eigenes Gewissen, sondern um das des anderen. Nun mag jemand einwenden: »Weshalb soll ich denn meine persönliche Freiheit vom Gewissen eines anderen einengen lassen?
30 Wenn ich an einem Festmahl teilnehme und Gott für das Essen danke, warum wird mir mein Verhalten dann zum Vorwurf gemacht? Schließlich habe ich Gott doch für die Speise gedankt!«[3]
31 Darauf will ich antworten: Ob ihr esst oder trinkt oder was immer ihr sonst tut – alles soll zur Ehre Gottes geschehen.
32 Seid für niemanden ein Hindernis zum Glauben, weder für die Juden noch für die Nichtjuden und auch nicht für die Mitchristen in Gottes Gemeinde.
33 Das ist auch mein Grundsatz. Ich versuche, auf alle in jeder Beziehung Rücksicht zu nehmen. Dabei geht es nicht um mich und meinen Vorteil, sondern darum, dass möglichst viele Menschen gerettet werden.

 

Also....Götzenopfer, Ehre Gottes, Vorbild des Christen .....  Ist schon spannend, wieviel Mühe sich die Übersetzer gegeben haben, die Schachtelsätze des Paulus in sinnvolle Übertragung zu bringen.

Und es wird noch spannender, wenn man die vorherigen Sätze an die Korinther über die Unvereinbarkeit von Götzenopfer und Abendmahl betrachtet.

deborah71 antworten
15 Antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@deborah71 

Jetzt hast du mich neugierig gemacht beim Vergleichen, denn von der Volx und der BigS hast du Vers 28 weggelassen.

Nein - ich habe ihn bei der Elberfelder hinzugefügt, weil der Text der Elberfelder so aufgebaut ist, dass die 29 eigentlich nur ein Halbsatz ist.

Und es wird noch spannender, wenn man die vorherigen Sätze an die Korinther über die Unvereinbarkeit von Götzenopfer und Abendmahl betrachtet.

Und schon sind wir weg von dem Thema, um das es dem Thread-Ersteller geht = ich habe Vers 28 und die Vorverse  nicht ohne Grund weggelassen.

Könnten wir bei obigen Thema bleiben?

"Bin ich in meiner Freiheit vom Bewusstsein (oder dem Gewissen) der anderen "abhängig" - muss ich auf den anderen und sein Gewissen achten und meines hintenanstellen?

 

holscha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23275

@holscha 

Könnten wir bei obigen Thema bleiben?

Dein Thema ist mir nicht klar...  denn ohne Kontext, wie es bei den Korinthern zuging, ist der Text noch schwerer verständlich.  Denn der Kontext und der zitierte Text erwähnen beides: es gibt Freiräume und und es gibt Rücksichtnahmen, über allem aber steht die Ehre Gottes.

Wie kann ich einem Nichtgläubigen, der sich bekehren will oder bekehrt hat,  klarmachen, dass das Essen von bekanntgegebenem Götzenopferfleisch unerheblich wäre und es egal wäre, ob man an den Tisch der dämonen ginge und an den Tisch des HErrn durch mein Verhalten. Ich würde denjenigen in schwere Gewissensnöte bringen oder unter Gericht.

deborah71 antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@deborah71 

Dein Thema ist mir nicht klar

nochmal aus dem Eingangstext:

 

29Ich spreche jetzt nicht vom eigenen Bewusstsein, sondern von dem der anderen. Warum sollte ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen? 30Warum werde ich kritisiert etwas zu essen, wofür ich den Segen spreche im Bewusstsein, an Gottes Zuwendung Anteil zu haben? 31Ob ihr esst oder trinkt – was ihr auch immer tut –, tut alles zur °Ehre Gottes! 32Nehmt Rücksicht auf jüdische und griechische Menschen, einschließlich der °Gemeinde Gottes. 33Auch ich richte mich nach allen anderen und setze mich nicht für meine Interessen ein, sondern für die vieler anderer Menschen, damit sie °Heil erfahren.

-------

Aus dieser stammt auch die Überschrift und ich muss gestehen, dass mich diese Übersetzung - in diesem Falle - am meisten überzeugt. Warum soll ich in meinem Handeln und Tun auf andere achten?

Die BigS übersetzt es (für mich) so das ich es verstehe

"Warum soll ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen?" (Threadthema) - das ist die Frage des Paulus, die er hier anschließend sehr klar beantwortet (für mich in dieser Übersetzung am verständlichsten)

Ich denke, dass dieser Abschnitt für sich durchaus eigenständig behandelt werden kann.

holscha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23275

@holscha 

und was hast du nun daraus verstanden?

deborah71 antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@deborah71 

Wenn dich das Thema eines anderen nicht interessiert und du nicht darüber diskutieren und schreiben möchtest = warum lässt du es dann nicht einfach stehen?

 

holscha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23275

@holscha 

Das Thema war nicht eindeutig... ich hatte die Auswahl zwischen  Kritik an der Volx, unklarem Thema, unvollständigen Abschnitten im Vergleich.

Du hast dich dann auf eine Übersetzung beschränkt. Schreibst, du hast da verstanden, was Paulus will.... also frage ich nach, was du denn nun da verstanden hast...

Das ist also Desinteresse?   Naja, das muss einem ja mal gesagt werden, ne?

deborah71 antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@deborah71 

Das Thema ist die Einschränkung der persönlichen Freiheit und die Unterordnung unter dem Gewissen (ich finde den Begriff Bewusstsein hier eigentlich passender) Anderer.

32Nehmt Rücksicht auf jüdische und griechische Menschen, einschließlich der °Gemeinde Gottes. 33Auch ich richte mich nach allen anderen und setze mich nicht für meine Interessen ein, sondern für die vieler anderer Menschen, damit sie °Heil erfahren.

Nicht die eigenen Interressen (also die Selbstliebe und die Selbstbestätigung) - sondern die der anderen.

Inwieweit kannst du dieser Aussage des Paulus folgen?

holscha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23275

@holscha 

Nicht die eigenen Interressen (also die Selbstliebe und die Selbstbestätigung) - sondern die der anderen.

Selbstliebe ist nicht Egoismus.  Hier wird es in deinem Satz schon undeutlich mMn. Denn im Höchsten Gebot geht es ja auch u.a. um die Selbstliebe....den Nächsten, wie sich selbst.

Egoismus hat nur sich selbst im Fokus.

Die Ausgiessung der Liebe Gottes ins Herz des Gläubigen (Röm 5,5) lässt keinen Raum für Egoismus.

Die Entfaltung des Höchsten Gebotes (Gott lieben und seinen Nächsten wie sich selbst) zieht sich durch die ganze Schrift.

Selbstliebe = Egoismus?

Rücksichtname = Unterordnung?

Gewissen = Bewusstsein?

Du spielst mit Begriffen und Inhalten und Bibelversen.

 

deborah71 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2898

@holscha Manchmal vermisse ich den Dislike Button; z.B. bei solchen Beiträgen, wo einfach Desinteresse unterstellt wird, obwohl lediglich eine Verständnisfrage gestellt wurde. 

 

lhoovpee antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@lhoovpee 

nunja - Interesse würde ich jetzt der besagten Userin nicht unterstellen = eher die Ablehnung des Themas. Aber das ist nur meine Wahrnehmung.

 

holscha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23275

@holscha

Die Ablehnung welchen Themas der mehreren im Eingangspost?

Tja...wie das so ist mit den Wahrnehmungen, nicht wahr?

gez.

besagte Userin

deborah71 antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@deborah71 

Du spielst mit Begriffen und Inhalten und Bibelversen.

wenn du meinst - darfst du gerne so sehen

Du darfst aber auch gern auf meinen Text eingehen

32Nehmt Rücksicht auf jüdische und griechische Menschen, einschließlich der °Gemeinde Gottes. 33Auch ich richte mich nach allen anderen und setze mich nicht für meine Interessen ein, sondern für die vieler anderer Menschen, damit sie °Heil erfahren.

Nicht die eigenen Interressen (also die Selbstliebe und die Selbstbestätigung) - sondern die der anderen.

das was du darunter geschrieben hast:

 

Selbstliebe ist nicht Egoismus. Hier wird es in deinem Satz schon undeutlich mMn. Denn im Höchsten Gebot geht es ja auch u.a. um die Selbstliebe....den Nächsten, wie sich selbst.

Egoismus hat nur sich selbst im Fokus.

Die Ausgiessung der Liebe Gottes ins Herz des Gläubigen (Röm 5,5) lässt keinen Raum für Egoismus.

Die Entfaltung des Höchsten Gebotes (Gott lieben und seinen Nächsten wie sich selbst) zieht sich durch die ganze Schrift.

Selbstliebe = Egoismus?

Rücksichtname = Unterordnung?

Gewissen = Bewusstsein?

sind für mich (gedankliche) Spielereien die nichts mit meinem Text zu tun haben - warum schreibst du das?

Es geht auch nicht um Römer 5,5 - sondern den Text den ich (in verschiedenen Übersetzungen) oben eigenstellt habe.

 

 

holscha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23275

@holscha 

warum schreibst du das?

Weil das meine Assoziationen dazu sind.  Deine kann ich nicht wiedergeben, denn ich bin nicht du.

Und ich weiß immer noch nicht, was du willst.

 

deborah71 antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 831

@holscha Ich glaube, das ist Deine Wahrnehmung. Mir war nämlich tatsächlich auch nicht ganz klar, ob Du das Thema jetzt ganz allgemein diskutieren willst („meine Freiheit“ unabhängig von derjenigen anderer) oder ob Du das Thema im Hinblick auf die zitierte Paulusstelle diskutieren willst. Letzteres wäre ein engerer und vorgegebener Kontext, denn bei Paulus geht es darum, dass man das Götzenopferfleisch nicht essen soll, wenn andere im Glauben nicht Gefestigte zusehen, obwohl man weiss, dass es keine anderen Götter als den dreieinigen Gott gibt.

kintsugi antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2898

@holscha 

Aber das ist nur meine Wahrnehmung.

Und dir wurde jetzt mehrmals gesagt, dass diese falsch ist. Dennoch klammerst du dich an ihr fest.

lhoovpee antworten
lhoovpee
Beiträge : 2898

@holscha Vers 29 bezieht sich direkt auf Vers 28. Für mich war es verwirrend, dass du diesen Weg lässt (außer in der ELB). 

In der Bibel in gerechter Sprache finde ich das Wort "Bewusstsein" komisch gewählt. Ist das Gewissen das Bewusstsein? 

lhoovpee antworten
7 Antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@lhoovpee 

Gewiss bezieht sich Vers 28 auf Vers 29 - aber eigentlich geht es um die Verse 32 und 33 - und da reicht eigentlich (in meiner Sicht) ab 29. Aber ok - muss niemand so sehen

Gewissen = ethisch begründetes Bewusstsein von Gut und Böse (wiki)

 

holscha antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2898

@holscha 

Also ist das Gewissen eben nicht das Bewusstsein, sondern ein sehr spezifisches Bewusstsein für Gut und Böse. Das kommt in der BigS für mich nicht so rüber. 

Gewiss bezieht sich Vers 28 auf Vers 29 - aber eigentlich geht es um die Verse 32 und 33 - und da reicht eigentlich (in meiner Sicht) ab 29. Aber ok - muss niemand so sehen

Dann habe ich wohl nicht verstanden, worüber du hier jetzt Diskutieren willst. Am Text finde ich die Fragen, und wie Paulus diese gemeint haben könnte, am interessantesten. 

lhoovpee antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@lhoovpee 

Also ist das Gewissen eben nicht das Bewusstsein, sondern ein sehr spezifisches Bewusstsein für Gut und Böse

Also ist das Gewissen ... nicht das Bewusstsein, sondern ein ... Bewusstsein.... = cool

Dann habe ich wohl nicht verstanden, worüber du hier jetzt Diskutieren willst

korrekt

holscha antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2898

@holscha 

Also ist das Gewissen ... nicht das Bewusstsein, sondern ein ... Bewusstsein.... = cool

Je mehr Beiträge ich von dir lese und dein Diskussionsstil kennen lerne, um so weniger habe ich Lust mit dir zu diskutieren. Ich glaube ich lasse es in Zukunft einfach. 

Also, Tschüss.

lhoovpee antworten
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@lhoovpee 

Je mehr Beiträge ich von dir lese und dein Diskussionsstil kennen lerne, um so weniger habe ich Lust mit dir zu diskutieren. Ich glaube ich lasse es in Zukunft einfach. 

Ja, wenn es nicht funktioniert ist immer der andere schuld - das ist in der Erziehung immer eine schwierige Zeit, wenn man den Kindern die Eigenverantwortung nahe bringen muss, damit sie eigenständige Wesen werden.

 

holscha antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1248

@holscha Wenn man feststellt, dass die Diskussionsstile nicht zueinander passen und man deshalb seine Konsequenzen zieht, ist das durchaus eigenverantwortlich. 

Du hast oben, wenn ich dich richtig verstanden habe, zu verstehen gegeben, dass du das Thema eher zufällig aufgemacht hast weil es in deiner Tageslese gerade dran war, wohl mehr um in irgendeinen schriftlichen Austausch zu kommen. Wenn sowas nicht klar kommuniziert wird, kann es für Schreiber, die am Thema interessiert sind, entmutigend sein. 

tagesschimmer antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2898

@holscha Von welcher Schuld redest du jetzt?

Nun aber dich selbst als Elternteil und mich als Kind darzustellen... Niveau ist etwas anderes. So etwas kenne ich sonst nur von Facebook Kommentaren. Beleidigungen, die man im Nachhinein schön abstreiten kann, weil sie wage formuliert werden. Ich bin nicht dein Kind und du musst mich nicht erziehen. 

Und zum Thema Bewusstsein: Ein Hyperonym ist nun mal mehrdeutig. Das scheinst du nicht zu wissen. Erst durch Adjektive (hier "ethisch begründetes"; und den Zusatz "für Gut und Böse") oder durch den korrekten Unterbegriff (hier "Gewissen") wird es Eindeutig. Das habe ich an der Übersetzung Kritisiert. Anstatt diesen Gedanken nachzuvollziehen, kommt eine verfälschte Reduzierung meiner Aussage mit sarkastischen Zusatz "cool". Keine Ahnung warum du das tust oder was du von solch ein destruktiven Diskussionsstil erwartest. 

lhoovpee antworten


Blackhole
Beiträge : 1134

@holscha 

In der Einheitsübersetzung lautet es so:

28 Wenn euch aber jemand darauf hinweist: Das ist Opferfleisch!, dann esst nicht davon mit Rücksicht auf den, der euch aufmerksam gemacht hat, und auf das Gewissen; 29 ich meine aber nicht das eigene Gewissen, sondern das des anderen; denn warum soll meine Freiheit vom Gewissen eines anderen abhängig sein? 30 Wenn ich in Dankbarkeit mitesse, soll ich dann getadelt werden, dass ich etwas esse, wofür ich Dank sage? 31 Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes! 32 Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf! 33 Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.

Keine ganz einfache Passage, da Paulus sich ein wenig selbst widerspricht. Soll man nun mitessen oder nicht? Empfiehlt er nun, auf das Gewissen anderer Rücksicht zu nehmen, oder dem eigenen Ermessen den Vorzug zu geben?

blackhole antworten
1 Antwort
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@blackhole 

Keine ganz einfache Passage, da Paulus sich ein wenig selbst widerspricht.

Macht er - auch in dieser Übersetzung - nicht

warum soll meine Freiheit vom Gewissen eines anderen abhängig sein?  =  Tut alles zur Verherrlichung Gottes! 32 Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf! 33 Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.

Das eine ist eine Frage - das andere die Antwort

 

 

holscha antworten
Yaeli
 Yaeli
Beiträge : 412

@holscha 

Soll ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen?

Ich hänge meine Antwort einfach mal an die Überschrift dran.... und sage, wie ich den Text verstehe.

Der Text sagt für mein Verständnis aus, dass wir uns von nichts und niemandem abhängig machen müssen. Denn es geht hier nur darum, dass das, was wir tun, zur Ehre Gottes getan wird.

Der Vers 28 beginnt damit, dass Andere etwas von mir einfordern wollen (kein Götzenopferfleisch essen).
Gott fordert dieses nicht. Es gehört demnach nicht zu den Gesetzesvorgaben, die nötig sind, um zu zeigen, dass wir mit Gott im Bund stehen. Aber ...

... wenn wir trotz allem Rücksicht nehmen auf die Mitmenschen, welche solches nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, könnten wir einen Weg zum Herzen dieser Menschen finden. Und das könnte dazu dienen, dass ein Mensch, auf den ich Rücksicht nehme, dadurch von Gott berührt werden kann - so dass dieser Mensch Gott dafür dankt und dadurch vielleicht sogar Gott näher kommt. 

yaeli antworten


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