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Verlorener Sohn

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tf8
 tf8
Themenstarter
Beiträge : 1232

Die Frage war nach der Geschichte vom verlorenen Sohn.

Jesus erklärte schon, dass der Mensch das Feld ist auf dem etwas wächst und Früchte bringt. (gute und schlechte Früchte)

Dort steht nur nicht die Referenz zur Torah.

Im ersten Buch Moses steht, dass Adam aus Adama - Erde - gemacht wurde.

Das ist die Referenz dazu.

Was heißt das?

Wie die Erde Wasser aufsaugt, so saugt auch der Mensch aus der Umgebung auf.

Das ist, worüber die Psychologen diskutieren, was welchen Enfluß hat, Gene - Erbgut und Umgebung.

Was hat das nun mit dem verlorenen Sohn zu tun?

Auch der ist ein Mensch, also gilt für ihn das gleiche.

Als er im Hause des Vaters ist hat er Einfluß durch ihn.

Als er weggeht, hat er Einfluß durch die Umgebung, in welche er geht.

Diese Methode des Bibelstudium ist was Luther lehrte. Ich habe das nur leider noch nirgends gehört und gelesen, das man die Bibel auf diese Art und Weise studieren soll.

Antwort
18 Antworten
Deborah71
Beiträge : 15866
Veröffentlicht von: @tf8

Jesus erklärte schon, dass der Mensch das Feld ist auf dem etwas wächst und Früchte bringt. (gute und schlechte Früchte)

Hättest du hierzu bitte noch deine zugrundeliegenden Bibelstellen im NT? aus Matthäus oder Markus oder .....

deborah71 antworten
4 Antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1238

Ich tippe mal auf Mt 7,17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.

peterpaletti antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15866

Ich halte es für eine Mischung aus mindestens 2 Stellen. An deine Stelle dachte ich gleich... aber da fehlt die Verbindung zu Mensch als Feld.

Mich hat auch irritiert, dass es da keine AT-Entsprechung geben soll.

Joh 4, 35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte.
36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet.
37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet.

Mt 7,17 zu den beiden Paradiesbäume

Joh 4, 35-37 zu Ps 103,15 Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; 16 wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.
und Mt 13...Unkraut oder nicht....

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1980

Psalm 1?

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15866

passt zum Baumbild 😊

Ich bin ja gespannt, wie tf8 das Rätsel auflöst.

deborah71 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tf8

Jesus erklärte schon, dass der Mensch das Feld ist auf dem etwas wächst und Früchte bringt. (gute und schlechte Früchte)

Bitte, zeige entsprechende Bibelstelle(n) auf, danke.

Veröffentlicht von: @tf8

Was heißt das?

Veröffentlicht von: @tf8

Im ersten Buch Moses steht, dass Adam aus Adama - Erde - gemacht wurde.

Steht das denn nicht geschrieben? W

Veröffentlicht von: @tf8

Was hat das nun mit dem verlorenen Sohn zu tun?

elche Frage bleibt da offen?

Pardon, ich kann den "verlorenen Sohn" ausschließlich als Heilsbotschaft erkennen. Keine Psychologie ist da erforderlich, ist meine Meinung.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tf8

Diese Methode des Bibelstudium ist was Luther lehrte.

Echt? Woraus kann man das ersehen? Ich habe jetzt noch nicht so viel von Luther gelesen, aber das Luther die Bibel psychologisch auslegte, wäre mir neu.

Veröffentlicht von: @tf8

Jesus erklärte schon, dass der Mensch das Feld ist auf dem etwas wächst und Früchte bringt. (gute und schlechte Früchte)

Aber dann eher im übertragenen Sinn, denn so wörtlich hat Er das nicht gesagt.

Anonymous antworten
1 Antwort
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1232

Bibelauslegung

Veröffentlicht von: @katy3

Echt? Woraus kann man das ersehen? Ich habe jetzt noch nicht so viel von Luther gelesen, aber das Luther die Bibel psychologisch auslegte, wäre mir neu.

Nicht psychologisch.
Luthers Methode war, die Bibel solle sich selbst auslegen.

Was soll das sonst heißen, als das verschiedenen Stellen der Bibel sich ergänzen und auslegen?

Eine Stelle kann sich wohl nicht selbst auslegen.
Oder: wie soll sie das tun?

Veröffentlicht von: @katy3

Aber dann eher im übertragenen Sinn, denn so wörtlich hat Er das nicht gesagt.

Nun, ich weiß nicht, was Jesus wörtlich gesagt hat.
Ich kann nur die Bibelstelle lesen:

38 der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;

Keine Ahnung, was Du mit "wörtlich" meinst.
Klar, ich hatte nicht wörtlich zitiert, sondern die Bedeutung wiedergegeben.

tf8 antworten


Irrwisch
Beiträge : 3339

Hallo tf8

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, bzw von den beiden verlorenen öhnen ist, wie schon das Wort sagt, ein Gleichnis.

In dem wir uns spiegeln ( können).

In uns allen stecken mehr oder weniger stark vertreten die uns darin vorgestellten beiden Söhne des Vaters.

irrwisch antworten
Deborah71
Beiträge : 15866
Veröffentlicht von: @tf8

Wie die Erde Wasser aufsaugt, so saugt auch der Mensch aus der Umgebung auf.

Die Erde kann nicht Nein sagen. Der Mensch schon!

Mt 5,37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.

Ein gewisser Umgebungseinfluß ist unzweifelhaft vorhanden. Das entbinden den Sohn nicht von seiner Verantwortung, wie er auf den Einfluß reagiert, sobald er mündig ist.

1Kor 15,33 Lasst euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.

Jak 4,8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.

Veröffentlicht von: @tf8

Diese Methode des Bibelstudium ist was Luther lehrte. Ich habe das nur leider noch nirgends gehört und gelesen, das man die Bibel auf diese Art und Weise studieren soll.

Ob Luther das lehrte, durch Vergleiche ziehen zu Rückschlüssen zu kommen, weiß ich nicht.
Aber die Schrift selbst leitet an, durch Betrachtungen etwas herauszufinden....
so z.B. in der Stelle über den Fleiß der Ameise Spr 6,6

Hast du deinen Ansatz so in der Art gemeint?

deborah71 antworten
1 Antwort
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1232
Veröffentlicht von: @deborah71

Ob Luther das lehrte, durch Vergleiche ziehen zu Rückschlüssen zu kommen, weiß ich nicht.
Aber die Schrift selbst leitet an, durch Betrachtungen etwas herauszufinden....
so z.B. in der Stelle über den Fleiß der Ameise Spr 6,6

Nun, dies war schon auf einen Beitrag über Bibelauslegung von Dir in einem anderen Thread bezogen. Wo Du über Umgebung und Tradition und Verständnis damals und heute lebender Menschen oder so ähnlich gehen wolltest.

Leider kenne ich keine näheren Angaben, wo ich das über Luther finden soll. Bin nur irgendwo mal drüber gestolpert.
[quote= https://utopiosmessage.com/2015/06/25/bibel-richtig-auslegen-20597606/ ]Luthers Methode war eine ganz andere: Die Bibel als Wort Gottes solle sich selbst auslegen.

Wikipedia schreibt es so:
[quote= https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther#Auseinandersetzung_mit_Erasmus_von_Rotterdam_(1524%E2%80%931525) ]Luthers hier entwickeltes Konzept von der claritas scripturae, der Klarheit der Schrift, als Prinzip aller Theologie wurde zur reformatorischen Wende, zum exegetischen und hermeneutischen Paradigmenwechsel.[139] Sola scriptura heißt, dass einer sachgerechten Bibelauslegung der Vorzug gegenüber kirchlicher Tradition und sonstigen möglichen Quellen für theologische Urteils- und Lehrbildung zu geben ist.

Die Bibel kann allein dieser Aufgabe gerecht werden, weil sie nach Luthers Überzeugung in sich selbst klar genug ist. Das erkenntnisleitende Prinzip ist eine doppelte Klarheit. So präsentiert der Inhalt der Bibel, die äußere Klarheit des Textes und wird durch die innere Klarheit bestätigt, die der Heilige Geist im Herzen des Hörers oder Lesers bewirkt.

Die Bibel gewinnt die notwendige Klarheit dort, wo sie sich selbst interpretiert, sacra scriptura sui ipsius interpres, das heißt die Schrift sorgt also selbst für ihre Auslegung, sie ist ihr eigener Interpret.[140]

So lege die Schrift sich selbst aus, weil sie durch Gottes Geist erschlossen werde – durch das innere Wort, verbum internum des Heiligen Geistes, das als verbum externum hinzutritt – darin zeige sich auch ihre Inspiration und ihre Offenbarungstätigkeit.

Angemessen auslegen und verstehen kann der Leser die Schrift nur, wenn man sich „ihren Worten“, claritas externa stelle und von „ihrer Sache“, claritas interna, ergriffen sei.

39 Ihr erforschet die Schriften, denn ihr meinet, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;

27 Und von Moses und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.
...
44 Er sprach aber zu ihnen: Dies sind die Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden muß, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses' und den Propheten und Psalmen.

tf8 antworten


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