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Verlorener Sohn

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tf8
 tf8
Themenstarter
Beiträge : 1255

Die Frage war nach der Geschichte vom verlorenen Sohn.

Jesus erklärte schon, dass der Mensch das Feld ist auf dem etwas wächst und Früchte bringt. (gute und schlechte Früchte)

Dort steht nur nicht die Referenz zur Torah.

Im ersten Buch Moses steht, dass Adam aus Adama - Erde - gemacht wurde.

Das ist die Referenz dazu.

Was heißt das?

Wie die Erde Wasser aufsaugt, so saugt auch der Mensch aus der Umgebung auf.

Das ist, worüber die Psychologen diskutieren, was welchen Enfluß hat, Gene - Erbgut und Umgebung.

Was hat das nun mit dem verlorenen Sohn zu tun?

Auch der ist ein Mensch, also gilt für ihn das gleiche.

Als er im Hause des Vaters ist hat er Einfluß durch ihn.

Als er weggeht, hat er Einfluß durch die Umgebung, in welche er geht.

Diese Methode des Bibelstudium ist was Luther lehrte. Ich habe das nur leider noch nirgends gehört und gelesen, das man die Bibel auf diese Art und Weise studieren soll.

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Clay
 Clay
Beiträge : 1328

Eine Bibelstelle bzw. ein Beispiel, wie es Jesus mit dem 'verlorenen Sohn' gebraucht, muss immer im Kontext gesehen werden.
Der Kontext ist bei dem Beispiel Jesu in Luk 15, dass die Pharisäer und Schriftgelehrten sich darüber mokierten, dass Jesus sich mit Zöllnern und Sündern abgab, während bei Gott Freude ist über jeden Sünder, der Buße tut.
Deshalb ist der Sohn, mit dem Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten vergleicht, der ältere Sohn, der zuhause blieb und der sich, als sein Bruder zurückkehrte, darüber ärgerte, dass der Vater ihn mit offenen Armen wieder aufnahm und in alle Rechte eines Sohnes wieder einsetzte.

Das ist die Aussage des Kontextes.
Ich sehe nicht, dass man etwas anderes hineingeheimnissen sollte.

Im Übrigen sind wir selbst verantwortlich für unser Tun. Elternhaus, fremde Erzieher (Kindergarten, Schule, usw.), Gesellschaft, Milieu, usw. haben Einfluss auf einen Menschen, aber Einfluss ist nach einer Havard-Studie geringer, als angenommen. Am meisten bestimmt unser Leben, was wir an Einfluss zulassen und was wir aus unserem Leben machen. Wir entscheiden selbst, was uns beeinflussen soll, und wir müssen Verantwortung für unser Leben übernehmen.

LG.
Clay

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tf8
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(@tf8)
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Kontext

Veröffentlicht von: @clay

Das ist die Aussage des Kontextes.
Ich sehe nicht, dass man etwas anderes hineingeheimnissen sollte.

Nun, Jesus war da anderer Ansicht.

52 Wehe euch Gesetzgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert.

tf8 antworten
Clay
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(@clay)
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Veröffentlicht von: @tf8

Nun, Jesus war da anderer Ansicht.
52 Wehe euch Gesetzgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert.

Ich schrieb:
Der Kontext ist bei dem Beispiel Jesu in Luk 15, dass die Pharisäer und Schriftgelehrten sich darüber mokierten, dass Jesus sich mit Zöllnern und Sündern abgab, während bei Gott Freude ist über jeden Sünder, der Buße tut. Deshalb ist der Sohn, mit dem Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten vergleicht, der ältere Sohn, der zuhause blieb und der sich, als sein Bruder zurückkehrte, darüber ärgerte, dass der Vater ihn mit offenen Armen wieder aufnahm und in alle Rechte eines Sohnes wieder einsetzte.

Die von Dir zitierte Bibelstelle deckt sich mit meiner Aussage, dass Jesus in dem Beispiel vom 'Verlorenen Sohn' den älteren Sohn meinte, den Er mit den Pharisäern und Schriftgelehrten verglich, weil sich dieser Sohn wie die Pharisäer und Schriftgelehrten nicht freuten, wenn ein Sünder Buße tat. Sie selbst gingen nicht ins Reich Gottes und hinderten andere daran, hineinzugehen.

LG.
Clay

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tf8
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(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1255
Veröffentlicht von: @clay

Die von Dir zitierte Bibelstelle deckt sich mit meiner Aussage, dass Jesus in dem Beispiel vom 'Verlorenen Sohn' den älteren Sohn meinte, den Er mit den Pharisäern und Schriftgelehrten verglich, weil sich dieser Sohn wie die Pharisäer und Schriftgelehrten nicht freuten, wenn ein Sünder Buße tat. Sie selbst gingen nicht ins Reich Gottes und hinderten andere daran, hineinzugehen.

Was willst Du damit sagen?

Verstehe ich Dich richtig, dass Du sagst, diese Stelle hat nur eine Bedeutung bezüglich der damaligen Pharisäer und Schriftgelehrten?

Nachtrag vom 31.10.2019 1904
vielleicht sollte ich präzisieren:

Welche ewige Bedeutung hat diese Stelle?

Jene konkreten Schriftgelehrten und Pharisäer sind schon viele Jahre tot.

tf8 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @tf8

Verstehe ich Dich richtig, dass Du sagst, diese Stelle hat nur eine Bedeutung bezüglich der damaligen Pharisäer und Schriftgelehrten?

Zunächst einmal ja, und es ist der Sohn gemeint, der sich über die Rückkehr seines Bruders ärgert. Damit vergleicht Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten. Soweit so gut, doch was sagt uns das heute?

Für uns kann das bedeuten:
Es geht gar nicht um erlöst sein oder nicht, wofür das Gleichnis oft herhalten muss, denn beide waren Söhne des Vaters. Der eine hat sein Erbe vergeudet, der andere hat unter seinen Möglichkeiten gelebt, weil er ein falsches Vaterbild hatte.

Der Vater ist in diesem Beispiel Jesu Gott und wir die Söhne.
Wir stehen heute m.E. weniger in der Versuchung, unser göttliches Erbe zu vergeuden. Aber wir nehmen oft das nicht in Anspruch, was Gott, unser Vater, uns geben würde, wenn wir es denn nur im Glauben von Ihm nehmen würden. Da sagen doch manche z.B., dass wir erst im Himmel unser Erbe bekämen, als wenn man Erbe würde, wenn der Erbe stirbt. Wir sind bereits heute Erben, weil der Erblasser gestorben ist: Gott in Christus vor rund 2.000 Jahren am Kreuz.
Wir kennen häufig die Zusagen Gottes nicht oder begrenzen Gottes Möglichkeiten auf das Menschen mögliche. Unser 'griechische Denken' und falsche Belehrung spielen da oft eine Rolle.
Wir können und dürfen, nach Abstimmung mit unserem Vater, von unserem Erbe das nehmen, was wir gerade brauchen.

LG.
Clay

clay antworten
tf8
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(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Veröffentlicht von: @clay

Zunächst einmal ja, und es ist der Sohn gemeint, der sich über die Rückkehr seines Bruders ärgert. Damit vergleicht Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten. Soweit so gut, doch was sagt uns das heute?

Also Du sagst Doch, dass es uns heute etwas sagen soll.
Das war mir so nicht klar.
Zur Auslegung schreibe ich hier erst einmal nichts weiter. Vielleicht später.

tf8 antworten


tf8
 tf8
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Bibelstellen Feld
Ich weiß nicht, ob das vollständig ist, erst mal ein paar Stellen.
Nun, es gibt Markus 4

14 Der Sämann sät das Wort.
15 Diese aber sind die an dem Wege: wo das Wort gesät wird und, wenn sie es hören, alsbald der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in ihre Herzen gesät war.
16 Und diese sind es gleicherweise, die auf das Steinichte gesät werden, welche, wenn sie das Wort hören, es alsbald mit Freuden aufnehmen,
17 und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind nur für eine Zeit; dann, wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, ärgern sie sich alsbald.
18 Und andere sind die, welche unter die Dornen gesät werden: diese sind es, welche das Wort gehört haben,
19 und die Sorgen des Lebens und der Betrug des Reichtums und die Begierde nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.
20 Und diese sind es, die auf die gute Erde gesät sind, welche das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig-, und eines sechzig-, und eines hundertfältig.

Es gibt Matthäus 13

18 Höret ihr nun das Gleichnis vom Sämann.
19 So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist.
20 Der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;
21 er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit; und wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, alsbald ärgert er sich.
22 Der aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge dieses Lebens und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. (Matthäus 6.19) (1. Timotheus 6.9)
23 Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, welcher wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfältig.

36 Dann entließ er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers.
37 Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,
38 der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; (Johannes 8.44) (1. Korinther 3.9)
39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.
40 Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun; (Matthäus 25.31)
42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat [zu hören], der höre! (Daniel 12.3)

Hierzu gibt es noch einen Widerspruch an anderer Stelle.
Denn hier sind die "Söhne des Reiches" der gute Same.
In Matthäus 8 werden die "Söhne des Reiches" hinausgeworfen.

12 aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

In Matthäus 8 wird der Ausdruck "Söhne des Reiches" in einer anderen Bedeutung benutzt als in Matthäus 13.

5 Als er aber in Kapernaum eintrat, kam ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat
6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause gelähmt und wird schrecklich gequält.
7 Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen.
8 Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht würdig, daß du unter mein Dach tretest; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund werden.
9 Denn auch ich bin ein Mensch unter Gewalt und habe Kriegsknechte unter mir; und ich sage zu diesem: Gehe hin, und er geht; und zu einem anderen: Komm, und er kommt; und zu meinem Knechte: Tue dieses, und er tut's.
10 Als aber Jesus es hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, welche nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so großen Glauben gefunden. (Markus 6.6) (Lukas 18.8)
11 Ich sage euch aber, daß viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tische liegen werden in dem Reiche der Himmel, (Lukas 13.28-29)
12 aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund in jener Stunde. (Matthäus 9.29) (Matthäus 15.28)

Ist zwar etwas weg von dem Thema, bezieht sich aber genauso auf den Begriff "Sohn"/ "Söhne".

Meinem Verständnis nach ist der dargestellte Punkt hier:
1) der Hauptmann hat größeren Glauben als Jesus in Israel gefunden hat (Vers 10)
2) der Hauptmann ist ein Sohn des Reiches, nicht ein Israelit (Verse 9,10)
besonders: "ich bin ein Mensch unter Gewalt und habe Kriegsknechte unter mir" er ist übertrieben gesagt ein "Zahnrad im Getriebe" - er ist "unter Gewalt" und hat "Kriegsknechte unter sich".

sein Bezug ist nicht Gott und der nächste sondern der Vorgesetzte und die Untergebenen.

tf8 antworten
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