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Sich des Evangeliums schämen

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Resah
Themenstarter
Beiträge : 942

Römer 1,
16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben."

Schämen wir uns noch dort, wo wir wie Adam und Eva auf unsere Nacktheit, unsere Armut - unsere Selbstgerechtigkeit - vor Gott schauen, oder sind wir schon mit der Gerechtigkeit Christi bekleidet:

1Thess 5,8 Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein, bekleidet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung des Heils.

Was bedeutet es für euch, aus Glauben zu leben?

Antwort
133 Antworten
Orangsaya
Beiträge : 2875

16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben."

Ich6verstehe diese Bibelstelle ganz praktisch und umfassender. Das Grundproblem ist, daß Menschen nicht nur in religiösen Fragen erhaben fühlen. Aus diesem Überlegenheitsgefühl wird gespottet und verhöhnt. Paulus hatte sich entschiedenen hier sich nicht zu schämen. Das ist eine pragmatische Lösung.
1. Stärkt es einen im Selbstbewusstsein.
2. Nimmt es einen nicht die Glaubwürdigkeit.
Das haben viele beobachtet. Einer spricht in der Gruppe frei, unbefangen und ohne Ängste von seinem Glauben und er wird zumindest in einigen Bereichen ernst genommen. Der andere macht dasselbe und er wird verlacht. Das ist keine Frage, wieviel biblische Bildung man hat, sondern wie authentisch es ankommt. Den einen fällt es schwer, sich über Hohn und Spott hinweg zu setzten, der andere hat kein Problem damit.

orangsaya antworten
41 Antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Authentisches Christsein, dessen man sich dann nicht zu schämen braucht. Ja - finde ich gut.

Aber wieso schämen sich überhaupt Menschen, ihren Glauben zu bekennen?

resah antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335

Weil man heute für bekloppt gehalten wird, wenn man an Gott glaubt.
Und ich kann die Leute sogar verstehen.
Mir würde es nicht anders gehen, wenn es umgekehrt wäre und ich der Nichtglaubende wäre.
Bei dem was Christen in der Welt an scheisse und Unrecht taten und weiter tun...
Ich glaube, weil ich eine Welt ohne Gott für noch hoffnungsloser halte.
Weil das hier einen Sinn haben muss.

distelnick antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @distelnick

Ich glaube, weil ich eine Welt ohne Gott für noch hoffnungsloser halte.
Weil das hier einen Sinn haben muss.

ein guter Anfang...
ich wünsche dir, das du authentische, glaubwürdige Christen kennenlernst...

resah antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @resah

ein guter Anfang...

😀😀😀 Das ist dann ein langer Anfang... Christ bin ich schon seit beinah 50 Jahren.
Ich hab mir heute gedacht, es müsste nicht nur Alphakurse geben, sondern auch xyz-kurse , für die Desillusionierten...

Veröffentlicht von: @resah

ich wünsche dir, das du authentische, glaubwürdige Christen kennenlernst...

Ich kenne einige. Und die sind auch ein Argument für den Glauben...

distelnick antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @distelnick

Ich hab mir heute gedacht, es müsste nicht nur Alphakurse geben, sondern auch xyz-kurse , für die Desillusionierten...

In den letzten Tagen habe ich den Eindruck gewonnen, dass das hier ein guter Ort ist, um seine letzten paar Illusionen über den Glauben loszuwerden.
So gesehen gibts hier einen Online-Z-Kurs...

Veröffentlicht von: @distelnick

Ich kenne einige. Und die sind auch ein Argument für den Glauben...

Ich habe hier auch welche kennengelernt. Und die sind ein gutes Argument, zu bleiben und nicht alles hinzuschmeißen....

suzanne62 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @suzanne62

In den letzten Tagen habe ich den Eindruck gewonnen, dass das hier ein guter Ort ist, um seine letzten paar Illusionen über den Glauben loszuwerden.

Ja, das denke ich auch. Und wenn es nur so wäre, hätte ich vermutlich längst alles Religiöse geschmissen. Wenn auch selten, gibt es aber doch immer wieder mal auch die andere Erfahrung - manchmal sogar von Menschen, die selbst mit Gott überhaupt nichts am Hut haben.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @suzanne62

In den letzten Tagen habe ich den Eindruck gewonnen, dass das hier ein guter Ort ist, um seine letzten paar Illusionen über den Glauben loszuwerden.

Nein, das denke ich nicht, das mir fehlendes Basiswissen von Gläubigen hier - was eigentlich in Alphakursen vermittelt werden sollte - nun grundsätzlich Illsusionen über das Christentum schlechthin nehmen kann. Gott arbeitet weiter an seiner Gemeinde. Auch wenn wir insgesamt auf eine Gerichtszeit zusteuern, die anfangen tut, am Hause Gottes.

Umso sollten wir unsere Bemühungen darauf richten, selbst im Worte Gottes zu wachsen und darin stark zu werden, um nicht von jeder neuen Lehre uns gleich Flausen in den Kopf reden zu lassen.

Und insofern werde ich hier zukünftig mehr drum bemüht sein, Schwarzbrot anzubieten und nicht Evangeliumsmilch.

Nachtrag vom 19.10.2019 1202
nur das viele Schwarzbrot entweder noch nicht vertragen können (da Milch abhängige Kinder) oder grundsätzlich immer mehr Menschen die gesunde gute biblische Lehre dann nicht mehr hören wollen

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Unlogik
Also zunächst: Ich sehe keinen Grund, sich für das, was man glaubt schämen zu müssen.

Dass viele Menschen Christliches nicht glauben, weil durch eben das so viel Mist in die Welt gekommen ist, ist aber nur ein Hintergrund für die Ablehnung.

Für mehr Menschen, denke ich, ich die Unlogik der religiösen Vorstellungen viel wichtiger.

queequeg antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @queequeg

Für mehr Menschen, denke ich, ich die Unlogik der religiösen Vorstellungen viel wichtiger.

Hm... so unlogisch ist das in der Tiefe gar nicht.
Es geht da mehr um Beziehung, als um Regeln, denke ich.

distelnick antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Tiefe
Das könnte schon sein, aber dann doch sehr tief.

Ultrakurz ausgedrückt: Religiöser Glaube wird - für mich - da authentisch und wahr, wo er aus einer persönlichen Beziehung lebt und nicht aus dem Bekennen dogmatischer Vorstellungen.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Persönliche Beziehung ohne Dogmatik?

Veröffentlicht von: @queequeg

Ultrakurz ausgedrückt: Religiöser Glaube wird - für mich - da authentisch und wahr, wo er aus einer persönlichen Beziehung lebt und nicht aus dem Bekennen dogmatischer Vorstellungen.

Nur sich auf eine persönliche Beziehung zu seinem Gott stützen zu wollen, um glaubwürdig zu sein, macht Glaube beliebig und nicht mehr greifbar und nachvollziehbar.
Deswegen fusst die Gemeinde insgesamt auf mehr 4 Säulen:

Apg 2,42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Die Lehre der Apostel, die biblische gesunde heilsame Lehre ist hier zuerst zu nennen. Darin und darauf aufbauend gründeten und festigten hier die Apostel Gemeinde.
In der Gemeinschaft lebt dann die Gemeinde auf. Darin das sie sich erbaut gegenseitig durch die geistlichen Gaben des anderen.
Im Brotbrechen sehe ich nicht allein eine Erinnerungstradition beim Abendmahl sondern neben dem geistlichen Leben in der Gemeinschaft von Christen dann auch das materielle Teilen von Lebensmitteln. Von dem was wir als Menschen zum Leben brauchen. Rein körperlich.
Im (gemeinsamen und persönlichem) Gebet, in der stetigen Abhängigkeit zum Geber aller Gaben, zu Gott, (er)hält sich dann diese Gemeinde zu Gott. Erfährt und erlebt all das von Gott, worin er sich dann in und durch die Gemeinde verherrlichen tut.

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @resah

nicht mehr greifbar und nachvollziehbar.

Richtig. Das, was im religiösen Glauben Wirklichkeit ist, ist nur individuell erfahrbar und kann nicht vermittelt werden.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

im Glauben unterwiesen werden

Veröffentlicht von: @queequeg

Richtig. Das, was im religiösen Glauben Wirklichkeit ist, ist nur individuell erfahrbar und kann nicht vermittelt werden.

Wenn es nicht vermittelt werden könnte, dann wäre biblische Lehre überflüssig, die ja die Grundlagen des Glaubens aufzeigt, auf das andere darin dann Halt, Zuversicht, Trost, Zurechtweisung, Hoffnung und Bestätigung in ihrem Glauben finden können.

2Thess 2,15 So steht nun fest und haltet euch an die Überlieferungen, in denen ihr durch uns unterwiesen worden seid, es sei durch Wort oder Brief von uns.

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Ja, wie Du schreibst - die biblische Lehre kann eine Bedeutung für das seelische Befinden des Menschen haben. Aber theologisch halte ich sie für weitgehend kontraproduktiv, weil sie Bilder Gottes vorgibt, die meines Erachtens nicht die Realität wiederspiegeln.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Haltungen...

Veröffentlicht von: @queequeg

Ja, wie Du schreibst - die biblische Lehre kann eine Bedeutung für das seelische Befinden des Menschen haben. Aber theologisch halte ich sie für weitgehend kontraproduktiv, weil sie Bilder Gottes vorgibt, die meines Erachtens nicht die Realität wiederspiegeln.

Was es dann näher zu beschreiben gälte, wo die Lehre über Gott (die Theologie) nun Gott in einer Art und Weise beschreibt, die deiner Vorstellung der Realität entgegen steht.
So ist es einfach nur eine Behauptung im Raume, die keine Möglichkeit für eine Diskussion darüber eröffnet.

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Zu allererst da, wo Gott dargestellt wird wie ein Mensch und der "Raum seines Daseins" wie ein irdisches Reich.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Mensch und Gott zugleich

Veröffentlicht von: @queequeg

Zu allererst da, wo Gott dargestellt wird wie ein Mensch und der "Raum seines Daseins" wie ein irdisches Reich.

Und nur weil Jesu Reich nicht von dieser Welt ist, ist sein Menschsein und sein Gottsein in Frage zu stellen?

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Es gibt für mein Verständnis nicht den geringsten Grund, zu glauben, dass Jesus anderes war als Mensch wie du und ich.

queequeg antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Resah

Veröffentlicht von: @resah

Die Lehre der Apostel, die biblische gesunde heilsame Lehre ist hier zuerst zu nennen. Darin und darauf aufbauend gründeten und festigten hier die Apostel Gemeinde.
.

Ich bin mir sicher, die Apostel würden mir beipflichten, dass es sich bei der von ihnen erwähnten heilsamen, gesunden Lehre um die mündlich oder brieflich verbreiteten Verhaltensanweisungen Jesu Christi handelte, wie hier 1Tim 6,3.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

1. Tim 6,

3 Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die der Frömmigkeit gemäß ist,
4 der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist süchtig nach Fragen und Wortgefechten. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn,
5 Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit diene dem Gewinn

Von daher kann uns das Lesen des Neuen Testamentes, wo viel von den Worten Jesu geschrieben steht mit am meisten helfen dann zu verstehen und zu vergleichen, ob es sich denn so verhalten kann, wie es uns unserer Lehrer in der Gemeinde vermittelt haben.

resah antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Resah

Veröffentlicht von: @resah

Von daher kann uns das Lesen des Neuen Testamentes, wo viel von den Worten Jesu geschrieben steht mit am meisten helfen dann zu verstehen und zu vergleichen, ob es sich denn so verhalten kann, wie es uns unserer Lehrer in der Gemeinde vermittelt haben.

Genau so ist es 😊

Aber offenbar werden bis heute leider Gottes in den frühen Jahrhunderten von Papsten dem Christentum aufdokrinierte Glaubensdogmen nicht anhand des Wortes Gottes aus Christi Mund auf ihre Glaubwürdigkeit überprüft.

Johannes spricht hier klare Worte welche jene Christen sich zu Herzen nehmen sollten, die einerseits bezeugen Jesus zu lieben, aber versäumen in seinen Lehren/Geboten(seiner Auslegung von Erfüllung der Gesetze und Propheten= gelebte Liebe/Nächstenliebe) zu bleiben. (Joh 14,23)

2Joh 1,9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @queequeg

Religiöser Glaube wird - für mich - da authentisch und wahr, wo er aus einer persönlichen Beziehung lebt und nicht aus dem Bekennen dogmatischer Vorstellungen.

Ja. Das hast du gut zusammengefasst. Meine Eloquenz hat in der 6.Nachtschicht schon deutlich gelitten. 😀
Ich kann nur noch einfache Zusammenhänge...😀

distelnick antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @distelnick

a. Das hast du gut zusammengefasst. Meine Eloquenz hat in der 6.Nachtschicht schon deutlich gelitten. 😀

Dann hoffe ich mal, dass du die noch gut herumbringst.
Wie viele hast du denn noch vor dir?

suzanne62 antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wie viele hast du denn noch vor dir?

Eine... Sonntags ist immer am meisten los... mal sehen...

distelnick antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @distelnick

Sonntags ist immer am meisten los... mal sehen...

Dann hoffe ich, dass der Stress sich in bewältigbaren Grenzen hält.

suzanne62 antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @suzanne62

Dann hoffe ich, dass der Stress sich in bewältigbaren Grenzen hält.

Danke 😊

distelnick antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Was Gott durch uns offenbart

Veröffentlicht von: @queequeg

Dass viele Menschen Christliches nicht glauben, weil durch eben das so viel Mist in die Welt gekommen ist, ist aber nur ein Hintergrund für die Ablehnung.

Das ist ein Grund, warum der Name Gottes verlästert wird. Dann unter den "sogenannten" Christen, die dann kein glaubhaftes Zeugnis mehr verkörpern und wie kraftlos und gehaltloses Salz dann von den Ungläubigen zertreten werden.

Veröffentlicht von: @queequeg

Also zunächst: Ich sehe keinen Grund, sich für das, was man glaubt schämen zu müssen.

Schämen tun sich hier Menschen, die nichts als ihre eigene Gerechtigkeit anzubieten haben. Die nichts anderes mehr anzubieten haben, als den Namen der Kirche in die sie gehen. Die nicht selbst dann wie ein Paulus das in ihrem Leben erfahren haben und verkörpern tun, was Jesus an ihnen gewirkt hat. Und von dem sie dann sprechen.

Veröffentlicht von: @queequeg

Für mehr Menschen, denke ich, ich die Unlogik der religiösen Vorstellungen viel wichtiger.

Unlogisch werden die Vorstellung von Gott erst dort, wo ich sie nicht richtig verstanden habe. Wo ich etwas angebe von Gott, das es so zu sein hat, ohne selbst verstanden zu haben, warum dies so und nicht anders nur sein kann.

Wir reden als Christen von einer allgemeingültigen absoluten Wahrheit, die für alle Menschen gilt. Und eine allgemeingülitge absolute Wahrheit lässt sich natürlich auch allen Menschen beweisen. Sie kann von allen Menschen nachvollzogen werden.

Und dies eröffnet uns dann Paulus in den weiteren Versen von Römer 1:

18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

Worin erfahren wir also als erstes, das es einen Gott gibt?
Wir erfahren und erleben es an Gottes Zorn über die Sünde.
Und wenn Jesus uns gesund und heil gemacht hat, dann werden wir an all dem Leid und all der Krankheit und an all der Not in der Welt auch Gottes Zorn über die Sünde nicht nur erkennen können, sondern auch darin anderen begründen können. Ihnen hier ihre Schuld vor Gott vor Augen führen können.

19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.

Uns kann man erkennen. Als von Gott geliebte Wesen und Menschen. Als Kinder Gottes inmitten eines verkehrten sündigen Geschlechtes. Uns hat Gott in die Welt gestellt als Beispiel dafür, wie Gott sich eigentlich den Menschen gedacht hat.
Ob wir uns jetzt hier zu schämen haben oder nicht, dass liegt allein darin dann begründet, ob wir hier dem christlichen Zeugnis, was wir eigentlich haben könnten, nun gerecht werden.

20 Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben.

An uns Christen sollte die Welt sich scheiden. Muss sie eine Entscheidung treffen. Für Gott oder gegen Gott. Auf das dann niemand mehr eine Entschuldigung haben kann, nichts von Gott gewusst zu haben. Unsere Verantwortung ist es von dem Wasser in der Wüste, was uns gerettet hat, zu erzählen. Auf das andere nicht an diesem lebendigen Wasser verlustig werden und verdursten müssen.

Aber auch an allem was Gott tut und getan hat kann man darin einen Gott sehen. Muss man als vernünftig denkender Mensch anerkennen, das unser Universum nicht allein durch reinen Zufall entstanden sein kann. Und hier ist der zunehmende Atheismus eher eine Folge von zunehmender Verdummung des Menschens. Der einer spekulierendem im dunkeln tappenden Wissenschaft mehr Glauben schenken möchte, als seinen eigenem, inzwischen jedoch meist abgestumpften gesundem Menschenverstand.

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Arroganz

Veröffentlicht von: @resah

Wir reden als Christen von einer allgemeingültigen absoluten Wahrheit, die für alle Menschen gilt.

Nein, Ihr redet nicht von einer allgemeingültigen Wahrheit, sondern lediglich von dem, was Ihr für Wahrheit haltet, also von Eurem Glauben.

Veröffentlicht von: @resah

Uns kann man erkennen. Als von Gott geliebte Wesen und Menschen.

Das kann ich an allem möglichen erkennen, aber gewiss nicht exklusiv an Christen.

Veröffentlicht von: @resah

Muss man als vernünftig denkender Mensch anerkennen, das unser Universum nicht allein durch reinen Zufall entstanden sein kann.

Wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst, ist das Dein Problem.

Insgesamt vertrittst Du hier eine ungemeine christliche Arroganz.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

was ist Wahrheit - ?

Veröffentlicht von: @queequeg

Nein, Ihr redet nicht von einer allgemeingültigen Wahrheit, sondern lediglich von dem, was Ihr für Wahrheit haltet, also von Eurem Glauben.

Das ist richtig. Wahrheit ist zuerst immer nur subjektiv.
Erst durch eine gemeinsame Erfahrung ein und derselben Wahrheit kann man von einer Wahrheit sprechen, die zumindest von mehr als einem Subjekt nun geteilt wird. Dadurch wird sie allerdings noch nicht objektiv.

Das es sich dann aber um eine objektive Wahrheit handelt, bezeugt dem Christen der heilige Geist, der von Gott selbst kommt und über und von Gott dann auch zeugt.

Und wenn es überhaupt eine objektive Wahrheit gibt, dann wäre sie in einem Gott zu finden, der von sich sagt, er wäre der einzige Gott (in seiner subjektiven Wahrheit) und teilt uns darin dann alles mit, was es überhaupt an Wahrheit dann nur geben kann.

So wird also aus der subjektiven Wahrheit Gottes und unserer subjektiven Erfahrung einer Wahrheit dann eine objektive Wahrheit. Die nur diejenigen dann noch als objektive Wahrheit erkennen und teilen können, die auch eine Beziehung zu Gott haben.

Veröffentlicht von: @queequeg

Das kann ich an allem möglichen erkennen, aber gewiss nicht exklusiv an Christen.

Hier sprichst du dann von deinen Erfahrungen und Einsichten. Die ich nun nicht teile. Denn ich sehe definitiv an allen anderen Religionen, das dort Menschen auf dem Holzwege sind.

Weil Jesus nuneinmal der einzige Weg zu Gott ist.

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Veröffentlicht von: @queequeg

Insgesamt vertrittst Du hier eine ungemeine christliche Arroganz.

worin ich dann mit Jesus konform gehe - und mich geehrt fühlen darf...

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Aliens

Veröffentlicht von: @resah

Erst durch eine gemeinsame Erfahrung ein und derselben Wahrheit kann man von einer Wahrheit sprechen

Das gilt für Millionen oder Milliarden von Menschen, die anders als christlich glauben ebenso. Die Gemeinsamkeit einer Erfahrung sagt über ihren Wahrheitsgehalt überhaupt nichts aus.

Veröffentlicht von: @resah

Das es sich dann aber um eine objektive Wahrheit handelt, bezeugt dem Christen der heilige Geist

der ja seinerseits Bestandteil des subjektiven Glaubens ist und daher objektiv überhaupt nichts bestätigt.

Veröffentlicht von: @resah

Die nur diejenigen dann noch als objektive Wahrheit erkennen und teilen können, die auch eine Beziehung zu Gott haben.

Die nur das erkennen können, die das glauben.

Zigtausend Amerikaner glauben, dass Menschen schon von Aliens entführt und wieder auf die Erde gebracht worden sind. Wer das glaubt, findet an allen Ecken und Enden Belege dafür.

Veröffentlicht von: @resah

ich sehe definitiv an allen anderen Religionen, das dort Menschen auf dem Holzwege

Ich sehe, dass jede Religion auf dem Holzweg ist.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Religionen

Veröffentlicht von: @queequeg

Das gilt für Millionen oder Milliarden von Menschen, die anders als christlich glauben ebenso. Die Gemeinsamkeit einer Erfahrung sagt über ihren Wahrheitsgehalt überhaupt nichts aus.

Deswegen wird das Christsein auch an seinen Früchten gemessen. Und die Liebe, die Jesu Jünger untereinander haben, sollen dann hier das Zeichen sein, das sie zu Gott gehören.

Und meiner Meinung nach besitzt dann das Christentum allein bezüglich der Feindesliebe dann die höchsten ethischen Werte. Die wir so bei keiner anderen Religion mehr finden.
Auch der Wohlstand und die Errungenschaften in Gesellschaften, die sich hier dem Einen Gott zugehörig fühlen weisen auf eine Segenslinie Gottes hin, die in Ländern anderer Religionen fehlt. Wenn ich mir allein die Not im Hinduismus mit ihrem Kastenwesen anschaue und die vielen Menschen, die hier achtlos am verhungern sind, weil sie ihr Karma abbüßen müssen.

Veröffentlicht von: @queequeg

der ja seinerseits Bestandteil des subjektiven Glaubens ist und daher objektiv überhaupt nichts bestätigt.

Objektiv sich an den Werken der Christen dann nur beweisen lässt. Insofern das sie all denen Unrecht geben, die sich auf einen anderen Glauben oder einen anderen Gott verlassen.

Veröffentlicht von: @queequeg

Zigtausend Amerikaner glauben, dass Menschen schon von Aliens entführt und wieder auf die Erde gebracht worden sind. Wer das glaubt, findet an allen Ecken und Enden Belege dafür.

Zigtausend sind dann bei einem 300 Millionen Volk immer noch eine verschwindend kleine Gruppe von Menschen. Wobei natürlich nicht die Anzahl der Menschen eine Rolle spielt, sondern ihre Überzeugungskraft in dem was sie tun.

Veröffentlicht von: @queequeg

Ich sehe, dass jede Religion auf dem Holzweg ist.

Und du allein dann nicht? Dein Glaube ist dann der Glaube an dich selbst. Und der endet spätestens mit dem Tod. Und allein das ist dann dein Holzweg.

resah antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @resah

Auch der Wohlstand und die Errungenschaften in Gesellschaften, die sich hier dem Einen Gott zugehörig fühlen weisen auf eine Segenslinie Gottes hin, die in Ländern anderer Religionen fehlt.

Ganz dünnes Eis, auf das du dich hier begibst.
Es gibt auch extrem arme Länder, in denen das Christentum die dominante Religion ist.
Und es gibt Länder, deren durchschnittlicher Lebensstandard unserem nicht nachsteht, in denen das Christentum nur spärlich vertreten ist - Japan z.B. ...Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait und Qatar sind nicht gerade arm.
Der Wohlstand und Lebensstandard taugen so gar nicht als "Beweis" für die "Richtigkeit" einer Religion.

Veröffentlicht von: @resah

Objektiv sich an den Werken der Christen dann nur beweisen lässt.

Was willst du denn mit welchen Werken beweisen?
Menschen, die ein Herz für ihre notleidenden Mitmenschen haben und viel Gutes tun, finden sich auch in anderen Religionen.
Genauso wie es auch Christen gibt, die zu unglaublicher Schäbigkeit fähig sind.
Die Werke beweisen, dass jemandes Glaube echt ist, ja. Aber sie beweisen nicht unbedingt, dass der eigene Glaube der einzig wahre ist - weil man das überhaupt nicht beweisen kann.
Könnte man die "Richtigkeit" einer Religion "beweisen", dann würde es sich nicht um Glauben handeln, sondern Wissen.

suzanne62 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Schlechte Aussichten

Veröffentlicht von: @resah

Deswegen wird das Christsein auch an seinen Früchten gemessen.

Dann sieht es schlecht aus für den christlichen Glauben. weil:

Veröffentlicht von: @resah

die Liebe, die Jesu Jünger untereinander haben, sollen dann hier das Zeichen sein, das sie zu Gott gehören.

nach einer Erfahrung gerade da a wenigsten von zu spüren ist, wo am meisten darüber geredet wird - z.B. hier in den Foren.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @queequeg

z.B. hier in den Foren.

Wenn ich mir in den politischen Threads der letzten Tage so durchlese, was da gerade diejenigen, die sich den popligen "Namenschristen" gerne mal überlegen fühlen, von sich geben - nun ja, da wird schnell klar, dass es mit dieser Überlegenheit nicht weit her ist.

suzanne62 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @queequeg

Ihr redet nicht von einer allgemeingültigen Wahrheit, sondern lediglich von dem, was Ihr für Wahrheit haltet, also von Eurem Glauben.

So sehe ich das auch.

Veröffentlicht von: @queequeg

Das kann ich an allem möglichen erkennen, aber gewiss nicht exklusiv an Christen.

Richtig. Das können wir gewiss nicht exklusiv für uns reklamieren.
Ich empfinde die Schrift "Nostra Aetate" aus dem Jahr 1969 (es geht darin um das Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum sowie zu den anderen nichtchristlichen Religionen) als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
Ich selbst habe mich vor 30 Jahren von jeder Form des Heilsexklusivismus verabschiedet.

suzanne62 antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 423

Gottesbilder.....

Das ist ein Grund, warum der Name Gottes verlästert wird. Dann unter den "sogenannten" Christen, die dann kein glaubhaftes Zeugnis mehr verkörpern und wie kraftlos und gehaltloses Salz dann von den Ungläubigen zertreten werden.

Ich glaube da eher, dass gerade solche Menschen, die den Glauben vollmundig vor sich her tragen, oftmals eine große Diskrepanz in ihrem persönlichen Leben aufweisen. Schein und Sein passen nicht zusammen, denn an dem Maßstab, den man an andere legt, scheitert man selbst. Das macht Christen unglaubwürdig. Besser wäre es, weniger zu reden und mehr das zu leben, was man glaubt.

Wir reden als Christen von einer allgemeingültigen absoluten Wahrheit, die für alle Menschen gilt. Und eine allgemeingülitge absolute Wahrheit lässt sich natürlich auch allen Menschen beweisen. Sie kann von allen Menschen nachvollzogen werden.

Hier unterliegst du m. E. einem Denkfehler. Wahrheit lässt sich sprachlich nicht ausdrücken. Sprachlicher Ausdruck kann aber eine Resonanz auslösen, durch die Wahrheit erfahren werden kann.

Wir gehen meist davon aus, dass es eine "objektive Wahrheit" gibt, die sich formulieren lässt. Glaube drückt sich in Glaubensbekenntnissen aus und in Dogmen; Philosophen sprechen von philosophischen Wahrheiten, Wissenschaftler von wissenschaftlichen Wahrheiten. In Wirklichkeit ist Wahrheit entweder eine Ideologie bzw. ein Bekenntnis oder (im Fall der Wissenschaftler und der Philosophen) eine hohe statistische Wahrscheinlichkeit. In rel. Hinsicht ist Wahrheit eine Wesenseinsicht. Sie setzt voraus, dass wir hinter die Oberfläche der Dinge blicken können. Dazu braucht es eine innere Einstellung.

Gerade die rel. "Wahrheiten" sind nicht im eigentlichen Sinn Wahrheiten, sondern letztlich eine Schlussfolgerung, die u. a. mit Traditionen verbunden sind, jahrtausendalten Menschheitserfahrungen. Es sind Weisheiten, abgeleitet aus einem Schatz von Erfahrungen, die andere gemacht haben. Sie verweisen aber auf jene eine, allem Seiner zugrundeliegenden und nur existentiell erfahrbaren Wahrheit, die aber eben so lange nur Theorie und keine Wahrheit ist, solange sie nicht selbst erfahren wurde. Wahrheit im eigentlichen Sinn ist nur unser Erleben des Augenblicks und unsere unmittelbare Reaktion darauf.

Es gibt die Wahrheit, als subjektive Wahrheit und das ist die einzige objektive Wahrheit, die es gibt. "Der Weg und die Wahrheit", die Jesus also ist, ist einfach seine immer noch wirkende Fähigkeit, Menschen anzustecken und sie dadurch den Himmel auf Erden erleben zu lassen einschließlich des Bewusstseins seiner Bedingungen. Wahrheit ist also niemals ein Satz, sondern sie ist das Licht der Wahrnehmung. Sätze führen zu Ideologien. Wahrnehmung führt zur Lösung. Wahrnehmung heißt, sich bewegen lassen, im Sinn der Sensitivität, des Mitgefühls. Wahrheit führt zum Mitgefühl.

Worin erfahren wir also als erstes, das es einen Gott gibt?
Wir erfahren und erleben es an Gottes Zorn über die Sünde.

Es mag sicherlich Menschen geben, die das so beschreiben würden. Allerdings würde ich das anders beschreiben. Gott ist da erfahrbar, wo er den Menschen in seiner tiefsten Not berührt, in seinem Erbarmen, seiner Güte.

Und wenn Jesus uns gesund und heil gemacht hat, dann werden wir an all dem Leid und all der Krankheit und an all der Not in der Welt auch Gottes Zorn über die Sünde nicht nur erkennen können, sondern auch darin anderen begründen können. Ihnen hier ihre Schuld vor Gott vor Augen führen können.
Uns kann man erkennen. Als von Gott geliebte Wesen und Menschen. Als Kinder Gottes inmitten eines verkehrten sündigen Geschlechtes. Uns hat Gott in die Welt gestellt als Beispiel dafür, wie Gott sich eigentlich den Menschen gedacht hat.

Mir offenbart sich hier ein ganz anderes Thema, dass viel weniger mit Religion, oder einer christlichen Haltung zu tun hat, sondern mit einem Lebensmuster, dass sich einzig auf ein richtig, oder falsches Verhalten fokussiert. Wenn Eltern z. B. ihre Kinder nach einem solchen Maßstab erziehen, lernen Kinder zu rebellieren, oder sich anzupassen. Angepasste Kinder ergeben sich auf eine passive Weise, lernen, wenn ich nur richtig handle, dann werde ich geliebt, dann bin ich richtig. Trauriger Weise lernen solche Kinder nicht, in ihrer Einmaligkeit als Mensch angenommen zu werden. Sie lernen nicht, dass sie geliebt werden, auch wenn sie Fehler machen. Korrektes Verhalten erzielt Wohlwollen, Fehlverhalten Zorn. Fatalerweise werden solche Erfahrungen dann zu Gottesbildern, die anderen zur Last werden können. Deshalb lehnen Menschen sie ab, denn es sind destruktive Gottesbilder. Die Bibel bietet viele heilende Gottesbilder an und auf die kommt es letztlich an. Menschen, egal ob sie nun gläubig sind, oder nicht, spüren diese Dissonanzen sehr genau.

An uns Christen sollte die Welt sich scheiden.

Richtig, denn die Menschen spüren sehr genau, was echt und hilfreich ist und was der Seele schadet…………….

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
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Veröffentlicht von: @distelnick

Weil man heute für bekloppt gehalten wird, wenn man an Gott glaubt.

Habe ich nie so erlebt. Auch nicht von Leuten, die meinen Glauben nicht teilen und nicht nachvollziehen können.

Veröffentlicht von: @distelnick

Mir würde es nicht anders gehen, wenn es umgekehrt wäre und ich der Nichtglaubende wäre.

Ich kenne viele Menschen, die an keinen Gott glauben. Aber dass sie die Glaubenden für bekloppt erklären würden, habe ich nie erlebt. Die sagen dann halt "ich kann damit nichts anfangen" oder "das ist nicht meine Welt" - das war es dann. Ich lasse das so stehen und hacke nicht weiter darauf herum. Was sollte das auch bringen.

suzanne62 antworten
Distelnick
(@distelnick)
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Veröffentlicht von: @suzanne62

Habe ich nie so erlebt. Auch nicht von Leuten, die meinen Glauben nicht teilen und nicht nachvollziehen können.

Das bekommt man nicht so ins Gesicht gesagt. Aber lies mal viele der Kommentare auf katholisch.de... "Die Bekloppten , die das heute noch glauben... "" Religionen gehören ausgerottet.. " usw.

distelnick antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

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Veröffentlicht von: @distelnick

Das bekommt man nicht so ins Gesicht gesagt. Aber lies mal viele der Kommentare auf katholisch.de...

Na ja, wenn man alles an sich heranlassen wollte, was die Leute so ins Netz hinauspöbeln....die Leute, die mir in meinem realen Leben wichtig sind, respektieren meinen Glauben.
Mehr brauche ich eigentlich nicht.

suzanne62 antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

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Veröffentlicht von: @suzanne62

Na ja, wenn man alles an sich heranlassen wollte, was die Leute so ins Netz hinauspöbeln....die Leute, die mir in meinem realen Leben wichtig sind, respektieren meinen Glauben. Mehr brauche ich eigentlich nicht.

Ja.

distelnick antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
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Kann ich Dir sagen. Wenn man kein Selbstbewusstsein hat, geht das schnell. Man ist abhängig von der Meinung der Gruppe oder wackelt dann.
Den Glauben mündlich zu bekennen ist eine Sache. Zu praktischen Glaubensdingen vor anderen zu stehen oder tun , was anderes

derneinsager antworten


Lulisa
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Aus dem Glauben leben bedeutet für mich nach den Früchten des Geistes zu leben.
die Frucht aber des Geistes ist Liebe, freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Galater 5.23

lulisa antworten
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Resah
(@resah)
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Veröffentlicht von: @lulisa

Aus dem Glauben leben bedeutet für mich nach den Früchten des Geistes zu leben.
die Frucht aber des Geistes ist Liebe, freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Galater 5.23

Frucht entsteht doch von ganz allein, dort wo wir in der Gemeinschaft mit Gottes bleiben. Als Rebe im Weinstock (Jesu).

Meint Glaube nicht mehr?
Für mich ist es die ständige Gewissheit und gleichzeitig auch Erwartung, das Gott mich in allem versorgt. So brauche ich mir keine Sorgen mehr um mich machen. Auch wenn ich natürlich ganz normal arbeite und Geld verdiene. Aber ich weiß, das alles in Gottes Händen liegt und er mich führt. Er mir alles zeigt und erklärt und sagt, was ich wissen muss.

resah antworten
Lulisa
(@lulisa)
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Ja schon, die Frucht entsteht, wenn ich an Jesus bleibe, Ihm nachfolge.
Aber ich muss auch Entscheidungen treffen, die Glaubensfrüchte einzusetzen, das geht nicht automatisch..... die Gewissheit das Gott mich in allem versorgt, schenkt mir Frieden,.... und Glaube heißt für mich, im neuen Leben, das gelernte anzuwenden.... denn der Glaube befähigt mich ja erst, Jesus zu folgen. Glaube ist nicht mein Privatbesitz,....er soll weitergegeben werden.

lulisa antworten
Resah
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Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @lulisa

Ja schon, die Frucht entsteht, wenn ich an Jesus bleibe, Ihm nachfolge.
Aber ich muss auch Entscheidungen treffen, die Glaubensfrüchte einzusetzen, das geht nicht automatisch..... die Gewissheit das Gott mich in allem versorgt, schenkt mir Frieden,.... und Glaube heißt für mich, im neuen Leben, das gelernte anzuwenden.... denn der Glaube befähigt mich ja erst, Jesus zu folgen. Glaube ist nicht mein Privatbesitz,....er soll weitergegeben werden.

nicht der Glaube -- das ist ja ein Zustand - ein Geschenk Gottes - den du einnehmen tust.. muss weitergegeben werden, sondern das, was du aus dieser Stellung als geliebtes Kind Gottes dann in den Händen hälst..

für andere ist dies erstmal eine Hoffnung..die dich glücklicher und zuversichtlicher macht als andere...
und davon Zeugnis zu geben, Rechenschaft ablegen zu können, das möge uns Gott dann schenken....

resah antworten
Lulisa
(@lulisa)
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Ja gut, der Glaube ist ein Zustand.... aber aus ihm heraus wachsen auch ,,Glaubensfrüchte" .... so wie der Hauptmann zu Jesus sagt: Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Mt.8.8
Darauf sagt Jesus: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! Mt.8.10

Darin sehe ich schon Glaubensunterschiede die nicht verborgen bleiben, und eine gewisse Vollmacht und Glaubenskraft ausstrahlt.... welche auch Auswirkung hat auf andere.

lulisa antworten
Resah
(@resah)
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Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @lulisa

Ja gut, der Glaube ist ein Zustand.... aber aus ihm heraus wachsen auch ,,Glaubensfrüchte" .... so wie der Hauptmann zu Jesus sagt: Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Mt.8.8
Darauf sagt Jesus: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! Mt.8.10

Der Glaube an sich ist keine Frucht , sondern eine Gabe, die Gott in jedem Gläubigen bewirkt. Und hier gibt es einen speziell großen Glauben, der als besondere Gabe dann noch mal angeführt wird.

1. Korinther 12
1 Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit lassen.
7 Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.
8 Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist;
9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist;
10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.

Galater 5,
22
Die Frucht aber
des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23
Sanftmut, Keuschheit

Veröffentlicht von: @lulisa

Darin sehe ich schon Glaubensunterschiede die nicht verborgen bleiben, und eine gewisse Vollmacht und Glaubenskraft ausstrahlt.... welche auch Auswirkung hat auf andere.

Vollmacht ist die Anwendung dessen, was Gott einem geschenkt hat. Insofern kann jeder Christ dann auch eine Vollmacht haben/ausüben.

resah antworten
Lulisa
(@lulisa)
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Glaube ist ein Geschenk,....sowie auch die Gaben des Geistes....
,,ich glaube, hilf meinem Unglauben! Markus 9.24

Vollmacht ist die Kraft Gottes, ich bin nur der, welcher den Willen Gottes transportiert,.... aber ich kann nicht darüber verfügen...meine Aufgabe ist es zu hören, und dann zu reden, was der Heilige Geist mir sagt.

lulisa antworten
Resah
(@resah)
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Veröffentlicht von: @lulisa

Vollmacht ist die Kraft Gottes, ich bin nur der, welcher den Willen Gottes transportiert,.... aber ich kann nicht darüber verfügen...meine Aufgabe ist es zu hören, und dann zu reden, was der Heilige Geist mir sagt.

Aber ob und wann du etwas sagst, durch den heiligen Geist, ist deinem Willen unterstellt.

resah antworten
Lulisa
(@lulisa)
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Jein....
wenn Gott beruft.... sagst du dann Nein Danke, Gott, ich hab jetzt keine Lust für dich zu reden?

lulisa antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @lulisa

Jein....
wenn Gott beruft.... sagst du dann Nein Danke, Gott, ich hab jetzt keine Lust für dich zu reden?

Beispiel Jona...

resah antworten
Lulisa
(@lulisa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 127

Ja gut, ist ne Ausnahme,.... zum Glück haben wir die Bibel, wo man das nachlesen kann,.... und sich den Ärger ersparen kann, indem man ohne Umwege gehorcht 😉
Wer landet schon gern im Walfischbauch 😂

lulisa antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @resah

Der Glaube an sich ist keine Frucht , sondern eine Gabe, die Gott in jedem Gläubigen bewirkt.

Du beziehst dich hierauf?
Röm 12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.

Veröffentlicht von: @resah

Und hier gibt es einen speziell großen Glauben, der als besondere Gabe dann noch mal angeführt wird.

1. Kor 12,9 wie verstehst du das? woher nimmst du den Zusatz speziell groß?

Wenn ich mit die Aufzählung in 1. Kor 12 ansehe, dann unterscheidet der in Vers 9 genannte Glaube vom allgemeinen Alltagsglauben.
Da die genannten Gaben situativ freigesetzt werden, kann man von daher rückschließen, dass die Gabe des Glaubens in Vers 9 auch situativ gegeben wird.

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Kleinglaube

Veröffentlicht von: @deborah71

Du beziehst dich hierauf?
Röm 12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.

Wenn ich beim Glauben von einer Gabe sprechen hatte ich hier in erster Linie die Aussagen in 1. Korinther 12 vor Augen:

1. Korinther 12
9 einem andern Glaube, in demselben Geist

und

Eph 2,8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,

Veröffentlicht von: @deborah71

1. Kor 12,9 wie verstehst du das? woher nimmst du den Zusatz speziell groß?

Der Glaube Elias wird als Beispiel hingestellt. Jesu spricht davon, das schon ein Glaube von der Größe eines Senfkornes ausreichen würde, um Berge zu versetzen.
Zu Glauben, das Gott mich versorgen wird und tut, ist das eine. Zu Glauben und zu sagen, das es jetzt mal eben 3 Jahre nicht regnen wird, als Zeichen Gottes über ein ungläubiges, götzendienerisches Geschlecht ist dann schon etwas anderes.

Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn ich mit die Aufzählung in 1. Kor 12 ansehe, dann unterscheidet der in Vers 9 genannte Glaube vom allgemeinen Alltagsglauben.
Da die genannten Gaben situativ freigesetzt werden, kann man von daher rückschließen, dass die Gabe des Glaubens in Vers 9 auch situativ gegeben wird.

Nicht situativ gegeben, sondern entweder - wie bei Elia - vorhanden oder nicht vorhanden ist.

Mt 17,20 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Kleinglaube ist ja nun nicht gar kein Glaube. Oder denken wir an einen Thomas, der erst dann glaubte, als er Jesu Wunden sah/befühlte.

Hier nun ging es um die Heilung eines Mondsüchtigen Knabens:

Matthäus 17,
18 Und Jesus bedrohte ihn; und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde.
19 Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?
20-21 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Auch hier begegnet die Jünger eine Situation, die sie nicht einordnen konnten. Wo sie sich nicht mehr auf eine sichtbare Erfahrung stützen konnten. Wo lag hier denn das Problem bei dem Mondsüchtigen. Wer hatte gesündigt, dieser - oder seine Eltern. Aufgrund welcher Ursachte nun konnte diesem Besessenem Knaben geholfen werden. Von was war er denn besessen, das ihm soetwas wiederfuhr. Zuvor hatten sie schon viele Kranke geheilt und auch Dämonen ausgetrieben. Jesus hatte ihnen die Vollmacht dazu gegeben. Und hier nun scheitern sie.
Aufgrund ihres Kleinglaubens, das allein Gott nichts unmöglich sei, auch wenn es ihnen verborgen ist.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 15900

Ist also für dich der rettende Glaube, der praktische Alltagsglaube und die Gabe des Glaubens als besondere Geistesgabe ein und dasselbe?

Die Quelle ist dieselbe: Gott.

Ich denke nicht, dass Elia einen speziell großen Glauben hatte, sondern einem großen Gott glaubte.
Das kommt für mich auch in Jakobus heraus...ernstlicher Glaube.

Die Jünger dachten wohl in den Kategorien groß und klein und waren in der Versuchung sich zu vergleichen.

Veröffentlicht von: @resah

Mt 17,20 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Veröffentlicht von: @resah

Kleinglaube ist ja nun nicht gar kein Glaube. Oder denken wir an einen Thomas, der erst dann glaubte, als er Jesu Wunden sah/befühlte.

Im Griechischen steht da nicht Kleinglaube, sondern Unglaube.

Selbst vom Deutschen her ist es unlogisch, Kleinglauben zu korrigieren und dann Senfkornglauben (sehr klein) hervorzuheben.

Ich habe den Verdacht, dass genau aus dieser Übersetzung Kleinglauben diese unselige Aussage kommt: dann hast du eben nicht genug geglaubt.

Kein-Glaube oder Glaube, kein Strom oder Strom, Zweifel oder Vertrauen...

Glaube versetzt Berge... und ich halte den "Berg" in Mt 17 für eine Umschreibung eines Widerstandes oder Riesen , denn hier werden zwei Bilder benutzt: Senfkorn vs Berg.

Veröffentlicht von: @resah

Auch hier begegnet die Jünger eine Situation, die sie nicht einordnen konnten. Wo sie sich nicht mehr auf eine sichtbare Erfahrung stützen konnten. Wo lag hier denn das Problem bei dem Mondsüchtigen. Wer hatte gesündigt, dieser - oder seine Eltern. Aufgrund welcher Ursachte nun konnte diesem Besessenem Knaben geholfen werden. Von was war er denn besessen, das ihm soetwas wiederfuhr. Zuvor hatten sie schon viele Kranke geheilt und auch Dämonen ausgetrieben. Jesus hatte ihnen die Vollmacht dazu gegeben. Und hier nun scheitern sie.
Aufgrund ihres Kleinglaubens, das allein Gott nichts unmöglich sei, auch wenn es ihnen verborgen ist.

Gut dargestellt: sie schauten nicht auf Jesus............. so wie Petrus auf die Wellen und gingen mit ihm ein wenig unter... und Jesus zog sie wieder hoch.

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @deborah71

Ist also für dich der rettende Glaube, der praktische Alltagsglaube und die Gabe des Glaubens als besondere Geistesgabe ein und dasselbe?

Gott bewirkt Glauben in uns, in jedem Gläubigen. Wie unterschiedlich groß der jetzt ist (was auch mit Wachstum dann zu tun hat) kann ich schwer beurteilen. Aber grundsätzlich eint uns der Glaube, insofern wir grundsätzlich etwas von Gott erwarten - das er es auch tut.

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Quelle ist dieselbe: Gott.

Die Quelle ist dieselbe.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich denke nicht, dass Elia einen speziell großen Glauben hatte, sondern einem großen Gott glaubte.
Das kommt für mich auch in Jakobus heraus...ernstlicher Glaube.

Dies zu vergleichen können wir ja nur mit unseren Erlebnissen. Und hier kann ich sagen, das ich im Anfang meines Christenlebens noch nicht so einen - sagen wir festen und unerschütterlichen - Glauben gehabt habe, wie heutzutage. Ich würde sogar sagen, das ich mittlerweile Gottes alles zutraue. Aber ich weiß auch, das Gott nicht immer alles machen will. Insofern spielt es wohl eine Rolle, in welche Situationen uns Gott führt. Und Elia kam halt in eine Situation, wo solch großer Glaube angesagt war. Und er diesen auch aufbrachte.
Abraham hatte hier zeitweilig mehr Probleme, als er seine Frau als Schwester ausgab, um von den Ägyptern verschont zu bleiben...

Aber auch hier machte Abraham eine Entwicklung durch und in der Bereitschaft seinen Sohn zu opfern, erwies er dann auch großen Glauben.

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Griechischen steht da nicht Kleinglaube, sondern Unglaube.

Bei der Heilung des Mondsüchtigen fehlte dann jeglicher Glaube dies zu tun. Richtig. Denn es benötigt immer schon ein gewisses Maß an Glauben. Hat man dieses Maß nicht, bleibt der Glaube untätig und ist mit Unglaube gleichzusetzen.
Bei Thomas ist es dann schon anders. Du glaubst weil du siehst. Selig sind die, die glauben, auch wenn sie nicht sehen.

Glaube ist bei beiden da. Aber mit unterschiedlich großem Vertrauen.

So wie wir zu jemanden sagen würden: Ich glaube dir. Ich vertraue dem was du sagst und tust und bist und schließe mich dir hier vertrauensvoll an.
Hier könnten wir der einen oder der anderen Person dann mehr oder wenig großes Vertrauen/Glauben entgegen bringen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich habe den Verdacht, dass genau aus dieser Übersetzung Kleinglauben diese unselige Aussage kommt: dann hast du eben nicht genug geglaubt.

Hier würde ich konform gehen, insofern es nicht um ein genug gehen kann. Entweder ich traue Gott etwas zu. Oder ich traue es ihm nicht zu.

Veröffentlicht von: @deborah71

Gut dargestellt: sie schauten nicht auf Jesus............. so wie Petrus auf die Wellen und gingen mit ihm ein wenig unter... und Jesus zog sie wieder hoch.

Ja - bei Petrus wird es sehr schön deutlich hier, wie bestimmte Umstände, die einen einmal eingeschlagenen Weg dann entgegensprechen könnten, Zweifel Raum geben können. Gedanken und Umstände, die uns das Unmögliche unserer Schritte im Glauben dann vor Augen stellen wollen. Hier geht es dann um den anhaltenden Glauben. Wie auch um das anhaltende Gebet, welches sich auch im Verzögern des Eintreffens dessen, was man von Gott erwartet/erbittet, nicht ermutigen lässt.

Bei den Jüngern die dem Mondsüchtigen nicht helfen konnten, wird ja in manchen Handschriften erklärend beigefügt, das dieser Geist nur durch Beten und Fasten ausfährt. Also nicht durch Gebieten. Wobei Jesus dann schon diesem Geist gebot. Verweist also hier auf den Umstand, das die Jünger hier auch in diesem Sinne nur machtlos bezüglich ihrer bisherigen Erfahrung waren, wo die Geister auf sie gehört hatten. Weil sie hören konnten. Jesus zeigt ihnen hier also eine neue Qualität von Glauben. Der nicht auf herkömmliche Strukturen zurückgreifen muss.
Ein bisschen macht es mir hier dann mal Mut, das auch seine ja eigens für diese Aufgaben abgestellten Jünger hier scheiterten. Allerdings war dies alles zu einem Zeitpunkt noch vor Pfingsten. Nach Pfingsten reichten dann schon der Schatten und die Schweißtücher der Apostel aus, Dämonen auszutreiben und Kranke zu heilen.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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Unglaube

Veröffentlicht von: @resah

Bei den Jüngern die dem Mondsüchtigen nicht helfen konnten, wird ja in manchen Handschriften erklärend beigefügt, das dieser Geist nur durch Beten und Fasten ausfährt. Also nicht durch Gebieten. Wobei Jesus dann schon diesem Geist gebot. Verweist also hier auf den Umstand, das die Jünger hier auch in diesem Sinne nur machtlos bezüglich ihrer bisherigen Erfahrung waren, wo die Geister auf sie gehört hatten. Weil sie hören konnten. Jesus zeigt ihnen hier also eine neue Qualität von Glauben. Der nicht auf herkömmliche Strukturen zurückgreifen muss.
Ein bisschen macht es mir hier dann mal Mut, das auch seine ja eigens für diese Aufgaben abgestellten Jünger hier scheiterten. Allerdings war dies alles zu einem Zeitpunkt noch vor Pfingsten. Nach Pfingsten reichten dann schon der Schatten und die Schweißtücher der Apostel aus, Dämonen auszutreiben und Kranke zu heilen.

Das ist eine sehr interessant Stelle, die mMn aus Mt und Mk zusammen betrachtet werden muss.
Es liegt der Verdacht nahe, dass sie ..ich nenne es mal routinemäßig... versucht haben auszutreiben.
Denn Jesus schalt ihren Unglauben. Es war kein Glaube da in dem Moment für diesen Fall.
Das Gehen in Fasten und Gebet ist kein magisches Mittel, vor dem Dämonen weichen müssten, lese ich aus dieser Stelle, sondern eine Aufforderung an die Jünger, es so wie Jesus zu handhaben, der nächtelang Schlaffastete und Gemeinschaft mit seinem Vater hatte und sich für die Tagesaufgaben vorbereiten liess und dann im entprechenden Moment das zum Tragen kam: ich tue nichts, was ich nicht den Vater tun sehe.

Aber der Weisheit letzten Schluß habe ich über diese Stelle auch nicht, freu mich aber, durch die heutige Beleuchtung dieser Stelle , eine erneute Beschäftigung zum Wachstum erlebt habe.

deborah71 antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Ich glaube, hilf meinem Unglauben
was mir ergänzend noch einfiel

Veröffentlicht von: @deborah71

Glaube versetzt Berge... und ich halte den "Berg" in Mt 17 für eine Umschreibung eines Widerstandes oder Riesen , denn hier werden zwei Bilder benutzt: Senfkorn vs Berg.

Markus 9 berichtet von der gleichen Begebenheit aus einer anderen Perspektive nun:

21 Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist's, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf.
22 Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!
23 Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
24 Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
25 Als nun Jesus sah, dass die Menge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein! 26 Da schrie er und riss ihn heftig hin und her und fuhr aus. Und er lag da wie tot, sodass alle sagten: Er ist tot.
27 Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.
28 Und als er ins Haus kam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?
29 Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten (manche Handschriften ergänzen: und durch Fasten) .

Hier traut der Vater des Kindes grundsätzlich Gott etwas zu. Will schon in Gott seine Hoffnung und sein Vertrauen setzen. Fühlt sich aber mit der Situation seines Sohnes überfordert - weil wohl ihm gelehrt worden war, das "Krankheit" und "Besessenheit" immer eine Folge von Sünde wäre. Entweder die Sünde des Betreffenden oder die Sünde(n) seiner Eltern/Großeltern/Urgroßeltern die Gott hier heimsuchen tut (bis ins 3./4. Glied).
Er glaubte also den altestamentlichen Schriften. Lebte im Gesetz und war somit überfordert, das seinem Sohn nun soetwas widerfahren konnte, war er sich doch nicht eigener Sünden bewußt, noch hat er seinen Sohn eine Sünde tun sehen.

Hier macht er seiner Hilflosigkeit nun Luft und fängt an sein Vertrauen in Jesus setzen zu wollen. Hilf mir - in diesem meinem Unglauben - das Gott hier Heilung schenken kann. In dieser, nach meiner Ansicht unmöglichen Situation, in die hier mein Sohn hineingeraten ist (worin Jesus/Gott sich dann ja verherrlichen will/tut).

Aber warum konnten die Jünger nun nicht das bewirken, was Jesus tat. Warum verweist Jesus sie auf das Gebet. Auf ein Fasten (im Sinne hier nicht sich selbst zu suchen, sondern das Fasten nach Jesaja 58:

6 Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!
7 Heißt das nicht: Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!

Gebundene sind hier nun also auch Menschen, die wir aufgrund der altestamentlichen Schriften nun als Sünder bezeichnen, weil Krankheit ja eine Folge der Sünde sein muss.
Von dieser Haltung sollten wir uns also befreien. Die die Jünger hier vielleicht noch hatten.
Und der Verweis auf das Gebet - ist ja ein Hinweis nicht jemanden wohin schicken zu wollen (wie die Dämonen die Jesus in die Schweineherde fahren ließ) sondern hier jemand einzuladen, mit zu kommen. Ich denke hier an die Jüngerin Jesu, von der es hieß das sieben Geister aus ihr ausgefahren sind. Was ein Hinweis darauf ist, das hier ein Geist - der ausfuhr - zurück kam mit 7 anderen schlimmeren Geistern, die das leere Geschmückte (Lebens)Haus des Befreiten sahen, der nach seiner Befreiung dann nicht den heiligen Geist hereinließ. Und mit dem es schlimmer wurde. Aber auch diese Frau wurde am Ende von Jesus geheilt und wurde dann zur vollmächtigen Zeugin Jesu.

Wie dies auch immer zu deuten sei, auch für mich Stellen in der Bibel, wo mir noch die tiefere Erkenntnis und Erfahrung fehlt.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @resah

Fühlt sich aber mit der Situation seines Sohnes überfordert

Das finde ich gerade eine wichtigen Satz.... der Vater fühlte sich überfordert... und die Jünger hatten sich gerade auch überfordert erlebt.

Spannend, dass du die Situation mit Jes 58 Fasten zusammenbringst.
Bindende, blockierende Gedanken und Überzeugungen.... das lohnt sich, zu betrachten und bei sich Hausputz zu halten 😊

Veröffentlicht von: @resah

Wie dies auch immer zu deuten sei, auch für mich Stellen in der Bibel, wo mir noch die tiefere Erkenntnis und Erfahrung fehlt.

Das ist ein klassischer Fall für Gebet 😊

deborah71 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das ist sehr gut so sich dessen bewusst zu sein.

derneinsager antworten
PeterPaletti
Beiträge : 1238

Aus Glauben leben meint, auf Gott zu vertrauen, dass er es gut mit mir meint.

peterpaletti antworten
1 Antwort
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Aus Glauben leben meint, auf Gott zu vertrauen, dass er es gut mit mir meint.

Ja, das wäre für mich auch eine Grundhaltung. Eine Grundannahme, bzw. eine Grunderfahrung dann. Friede mit Gott zu haben. Seine Nähe und Gegenwart zu spüren.

Aber für mich ist Glauben noch mehr. In allem was Gott verheißt, dann ihn auch darin zuversichtlich vertrauen, das er dies auch tun wird. Das er dies auch geben und machen wird, worum ich ihn bitte. Wovon ich ausgehe, das es so kommt. Dort wo ich mich im Willen Gottes leben sehe, dann alles aus seiner Hand zu nehmen und alles zu tun, was ich meine das er tun möchte.

Das bedeutet für mich dann auch stets mit offenen Augen und Ohren da zu sein. für den anderen. Immer mit der Absicht, dort wo es möglich ist und sich eröffnet, dem anderen etwas gutes zu tun.

resah antworten


OpaStefan
Beiträge : 968

Hallo Resah,
V.17 - Gottes Gerechtigkeit wird im Evangelium sichtbar gemacht (offenbart). Wer an Jesus als Gottes Sohn und Erlöser glaubt steht nicht mehr unter dem Zorn Gottes. Das ist das Evangelium.

Röm.1, 18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

Menschen, die so leben werden uns angreifen, weil wir anders sind und weil wir nichts als unseren Glauben vorweisen können. Diese Angriffe können dazu führen, dass wir uns schämen von diesem Evangelium zu reden. Mir passiert das auch oft und ich ärgere mich hinterher.

LG OpaStefan

opastefan antworten
39 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @opastefan

Menschen, die so leben werden uns angreifen, weil wir anders sind

Nein, nicht deshalb, sondern weil Ihr Euer Andersein als Maßstab gebend für alle darstellt.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @queequeg

Nein, nicht deshalb, sondern weil Ihr Euer Andersein als Maßstab gebend für alle darstellt.

Weil unser Leben als Christ dann den anderen (ungläubigen Menschen) in seinem Verhalten als Sünder anklagt/hervorstellt.

resah antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Bumerang
Also mir ist noch niemand, der sich Christ nennt, als kompetenter Ankläger erschienen. Und wenn es einer versuchte, ist das prompt auf ihn selbst zurückgeflogen.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @queequeg

Also mir ist noch niemand, der sich Christ nennt, als kompetenter Ankläger erschienen.

Meine Ansprüche (Leben nach den 10 Geboten und so weit wie möglich auch nach der Bergpredig) stelle ich ja zuerst und vor allem an mich selbst. Und wenn ich zu Beginn der Komplet (Abendgebet der Kirche) eine Gewissenserforschung mache, ist es mein eigenes Gewissen, das ich erforsche, nicht das eines anderen und sind ganz sicher nicht das eines Andersgläubigen.
Es sind meine Ansprüche, die mir um die eigenen Ohren fliegen.
Auf die Idee, jemand anders "anzuklagen", käme ich in diesem Zusammenhang gar nicht. Warum auch. Auch Menschen mit einer anderen Religion oder Weltanschauung haben doch ein Gewissen.

suzanne62 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Splitter und Balken
Ja, so sehe ich das auch. Biblisch gibt es ja auch die schöne Geschichte von Splittern und Balken.

queequeg antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Sünde erkennen und Sünde bekennen

Veröffentlicht von: @queequeg

Also mir ist noch niemand, der sich Christ nennt, als kompetenter Ankläger erschienen. Und wenn es einer versuchte, ist das prompt auf ihn selbst zurückgeflogen.

Deswegen sagt Jesus ja auch, das nicht der Gerechte und nicht der Gesunde des Arztes bedarf.

Jesus ist dann zu den Menschen gekommen, die sich als Sünder erkennen. Und sich auch als Sünder dann bekennen.
Das nicht jeder sich als Sünder bekennen will, ist klar.
Joh 3,19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Und Gott zwingt hier auch keinem dieses Bekenntnis zu Lebzeiten ab dann.

resah antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Resah

Veröffentlicht von: @resah

Jesus ist dann zu den Menschen gekommen, die sich als Sünder erkennen. Und sich auch als Sünder dann bekennen.
Das nicht jeder sich als Sünder bekennen will, ist klar.
Joh 3,19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Und Gott zwingt hier auch keinem dieses Bekenntnis zu Lebzeiten ab dann.

Ein Grossteil der Verlorenen Schafe des Hauses Israel erkannte sich erst dann als Sünder, nachdem Jesus ihnen vor Augen hielt, z. B dass Steinigen in Wahrheit Sünde ist und Böses mit Bösem zu vergelten ebenfalls mit gelebter Liebe unvereinbar ist.

Gott interessiert es wahrlich nicht, wer dem Evangelium vom Reich Gottes (durch entsprechenden Gesinnungswandel einstiger allfälliger Sünder) von ganzem Herzen dienstbar war ist und sein wird.

Ihn freut es, wenn Menschen, egal ob Christ oder Nichtchrist sich dort engagieren, wo deren jeweiligen Begabungen uneigennützig und freudvoll zum Wohle eines oder mehrer Nutzniesser beitragen.

Denn solche wandeln genaugenommen biblisch gesehen in denjenigen Guten Werken, die Gott ja auf oft wundersame Art in die Wege geleitet hat.

Veröffentlicht von: @resah

Deswegen sagt Jesus ja auch, das nicht der Gerechte und nicht der Gesunde des Arztes bedarf.

Zu solchen Gerechten, aufrichtigen gottgefällig Handelnden musste Jesus damals nicht gehen, denn sie waren schon im Weinberg Gottes tätig, Mitarbeiter am Evangelium Reiches Gottes.

Einige Gläubige scheinen den Unterschied zwischen Gerechten und Selbstgerechten nicht zu kennen. Die Gerechten sind laut Jesus gesund.

Solchen einzureden sie seien trotz anständigem untadeligem gar soz. engagierten Lebenswandel vor Gott elende Sünder, ist nebst ungerecht auch lieblos, somit gottlos.

Gott ist ja Liebe und wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in ihm.
lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ein Grossteil der Verlorenen Schafe des Hauses Israel erkannte sich erst dann als Sünder, nachdem Jesus ihnen vor Augen hielt, z. B dass Steinigen in Wahrheit Sünde ist und Böses mit Bösem zu vergelten ebenfalls mit gelebter Liebe unvereinbar ist.

Jesus kommt u.a. in der Bergpredigt auf die eigentliche Wurzel von Sünde zu sprechen. Nicht die vollzogene Tat, sondern die Motivation davor, unser böses Herz, bedarf einer Veränderung. Ist die Ursache für Sünde.

Unter dem alten Bund des Gesetzes reichte es auch, hier die vollzogene Tat mit einer angemessenen Strafe zu ahnden. Insofern war die Todesstrafe der Steinigung nur eine in Gottes Augen dann notwendig gewordene Konsequenz um eine Gerechtigkeit aufzurichten. Um einen entstandenen Schaden auszugleichen, zu sühnen, auf das einer Gerechtigkeit genüge getan wird.
Dies alles hier noch geltend für Menschen, die noch in ihrer bösen Natur gefangen waren. Immer wieder sündigen - mussten. Immer wieder hier Opfer bringen mussten.

Jesus hat dann für uns durch sein einmaliges Opfer die Grundlage geschaffen, das wir nicht mehr zwanghaft der Sünde dienen müssen. Durch den heiligen Geist dann Gottes (gute) Werke tun können.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Gott interessiert es wahrlich nicht, wer dem Evangelium vom Reich Gottes (durch entsprechenden Gesinnungswandel einstiger allfälliger Sünder) von ganzem Herzen dienstbar war ist und sein wird.

Allein ein Gesinnungswandel reicht nicht. Ich brauche ein neues Herz, Vergebung für das was ich getan habe und ja auch immer wieder noch mal tun könnte, und ich brauche dann in diesem gereinigtem Gefäß meines Menschseins den Geist Gottes, der allein dann das gute in meinem Leben hervorbringen kann.

Wieso es dann Gott nicht interessieren sollte, wer ihm darin nun dient und nicht, ist mir zur Zeit nicht begreifbar, "Luxlucetintenebris"?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ihn freut es, wenn Menschen, egal ob Christ oder Nichtchrist sich dort engagieren, wo deren jeweiligen Begabungen uneigennützig und freudvoll zum Wohle eines oder mehrer Nutzniesser beitragen.

Wie kann ein Nichtchrist, der noch in seinen bösen Begierden gefangen und diesen Unterworfen ist, den Gott gefallen? Ohne Glaube (an Gott), ohne Erneuerung von Gott, ist es unmöglich Gott zu gefallen, sagt die Schrift.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Denn solche wandeln genaugenommen biblisch gesehen in denjenigen Guten Werken, die Gott ja auf oft wundersame Art in die Wege geleitet hat.

Den heiligen Geist haben wir nicht von Natur aus. Er muss uns erst von Gott geschenkt werden. Ohne den Geist Gottes können wir Gottes Willen überhaupt nicht erkennen. Wir wären ohne den Geist Gottes noch in unseren Sünden. Und es gibt keinen Menschen, der nur Gutes tut. Also müssten wir uns für das, was wir dann nicht Gutes getan haben, gegenüber Gott rechtfertigen. Und das können wir nicht. Wenn wir keinen Ort haben und kennen, wo Schuld begraben wurde. Wo jemand unsere Verfehlungen getragen hat. Stellvertretend für uns.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Denn solche wandeln genaugenommen biblisch gesehen in denjenigen Guten Werken, die Gott ja auf oft wundersame Art in die Wege geleitet hat.

Ohne von Gott etwas zu erwarten, ohne aus ihn heraus die Welt zu sehen und zu verstehen kann ein Mensch nur sich selbst überlassen im Dunkeln tappen. Das einzige was ihn hier dann erwartet ist auch eine ewige Finsternis nach seinem Tode.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Zu solchen Gerechten, aufrichtigen gottgefällig Handelnden musste Jesus damals nicht gehen, denn sie waren schon im Weinberg Gottes tätig, Mitarbeiter am Evangelium Reiches Gottes.

Es gibt nur eine Gerechtigkeit, die in Gott begründet liegt. Oder der Mensch sucht seine eigene Gerechtigkeit aufzurichten. Hierin kann er nur scheitern.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Einige Gläubige scheinen den Unterschied zwischen Gerechten und Selbstgerechten nicht zu kennen. Die Gerechten sind laut Jesus gesund.

Gesunde wohlgenährte Leiber auf den Weg in die Verdammnis. Ja.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Solchen einzureden sie seien trotz anständigem untadeligem gar soz. engagierten Lebenswandel vor Gott elende Sünder, ist nebst ungerecht auch lieblos, somit gottlos.

Diesen braucht man nichts einzureden. Das tun sie sich ja selbst. Und was sagt Gott von ihnen:

Psalm 2
1 Warum toben die Völker und murren die Nationen so vergeblich?
2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, / und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:
3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« 4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken:

Einst wird Gottes Zorn sie treffen. Ob sie sich da nicht vielleicht schon vorher wollen warnen lassen?

resah antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das bedingt jedes höhere Paradigma oder nicht. Egal welche Philosophie man hat. Das muss man aber nicht den Leuten ständig vorhalten ...

derneinsager antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @derneinsager

Das bedingt jedes höhere Paradigma oder nicht. ... Das muss man aber nicht den Leuten ständig vorhalten ...

Aber genau das geschieht ja nicht gerade selten.

Ansonsten kann ich ziemlich jeden Glauben, den ein Mensch für sich hat, stehen lassen.

queequeg antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Hallo Queequeg,
wo ist da der Unterschied? Durch das Zeugnis der Christen, die wissen, dass sie Sünder sind und der Gnade bedürfen, werden die Maßstäbe Gottes und die Wahrheit seines Wortes sichtbar.
Damit werden die Menschen an die eigene Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit erinnert. Das ruft Widerstand hervor.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Da gibt es einen großen Unterschied.

Wenn Du sagst, dass Du für Dich selbst dieses und jenes glaubst, ist das überhaupt kein Problem.

Aber wenn Du - wie jetzt gerade noch - Deinen Glauben für maßstabgebend für alle Menschen darstellst, wird in der Tat Dein Glaube ein Problem. Unter anderem weil Du Dich damit erdreistest, etwas zur Gottlosigkeit von Menschen zu sagen, die Du nicht einmal kennst und nur weißt, dass sie anders glauben als Du.

queequeg antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @queequeg

Aber wenn Du - wie jetzt gerade noch - Deinen Glauben für maßstabgebend für alle Menschen darstellst, wird in der Tat Dein Glaube ein Problem. Unter anderem weil Du Dich damit erdreistest, etwas zur Gottlosigkeit von Menschen zu sagen, die Du nicht einmal kennst und nur weißt, dass sie anders glauben als Du.

Du gibst gerade das Beste Beispiel für die Richtigkeit meiner Aussage ab. Ich habe dich weder gottlos noch ungerecht genannt. Und doch fühlst du dich sofort persönlich angesprochen und wehrst dich dagegen. Weil du mich als Christ etwas kennst und weißt, dass ich den Aussagen der Bibel glaube. Es ist dieser Absolutheitsanspruch, den Jesus stellt ("Niemand kommt zum Vater denn durch mich").

Schon Jesus hat niemandem seinen Maßstab aufgedrängt. Ja, er hat gepredigt und danach gelebt, was er sagte. Doch jeder konnte kommen und gehen wann er wollte. Nur wenige glaubten seinen Worten, dass er der Messias ist. Sein Maßstab war jedoch schon damals so provozierend und problematisch wie du ihn heute auch empfindest. Dieser Maßstab fordert dich zu einer Entscheidung heraus.

Damals haben die Menschen ihn mit Gewalt zum Schweigen gebracht wegen seiner Worte, die ihre eigenen Wahrheiten in Frage stellten.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @opastefan

Und doch fühlst du dich sofort persönlich angesprochen und wehrst dich dagegen.

Ich fühle mich angesprochen, weil Du in Deiner allumfassenden Aussage, die jeden Menschen meint, natürlich auch mich mit inbegriffen hast: "Damit werden die Menschen an die eigene Gottlosigkeit und
Ungerechtigkeit erinnert."

Veröffentlicht von: @opastefan

"Niemand kommt zum Vater denn durch mich"

Ich hab keine Ahnung, ob Jesus das tatsächlich selbst gesagt hat oder ihm nach seinem Tod zugeschrieben wurde. Aber selbst wenn es ein Ausspruch von ihm war, wäre die Frage, was er damit gemeint hat.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @queequeg

Aber selbst wenn es ein Ausspruch von ihm war, wäre die Frage, was er damit gemeint hat.

Man muss diesen Ausspruch keineswegs so deuten, dass nur diejenigen, die ein "Übergabegebet" an Jesus aufgesagt haben, "zum Vater" kommen, alle anderen aber - sprich: der größte Teil der Menschheit - zur Hölle fahren, wo sie auf ewig gequält werden.
Man kann ihn durchaus auch im Sinne der Allversöhnung verstehen: alle kommen zum Vater durch Jesus.
Jedenfalls erscheint mir diese Lesart nicht nur plausibler, sondern auch sehr viel humaner als das, was einige hier als "Evangelium" anbieten.

suzanne62 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @suzanne62

Man kann ihn durchaus auch im Sinne der Allversöhnung verstehen: alle kommen zum Vater durch Jesus.

Deshalb wird "Jesus" ja auch mit "Adam" in Beziehung gebracht ...
(1. Korinther 15,22)..." Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden"... (das ganze Kapitel handelt davon !)

hg poimen

poimen-a antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @queequeg

Ich fühle mich angesprochen, weil Du in Deiner allumfassenden Aussage, die jeden Menschen meint, natürlich auch mich mit inbegriffen hast: "Damit werden die Menschen an die eigene Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit erinnert."

Ja und? Du kannst es doch abtun als Gerede der Christen. Es liegt nicht an mir, wenn du dich angesprochen fühlst. Jeder Glaube, auch der Atheismus, macht solche absoluten Aussagen.

Veröffentlicht von: @queequeg

Aber selbst wenn es ein Ausspruch von ihm war, wäre die Frage, was er damit gemeint hat.

Das ist doch ganz eindeutig und steht da. An Jesus kommt keiner vorbei, ob hier im Leben oder nach dem Tod. Schon damals war diese absolute Aussage so schlimm für die Menschen dass sie ihn umbrachten.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @opastefan

Es liegt nicht an mir, wenn du dich angesprochen fühlst.

Du blubberst hier also einfach so vor Dich hin, ohne den, mit dem Du kommunizierst (?) ansprechen zu wollen?

Veröffentlicht von: @opastefan

Jeder Glaube, auch der Atheismus, macht solche absoluten Aussagen.

Ja, finde ich auch nicht prickelnd. Deshalb gilt meine Kritik des Religiösen ja auch nicht nur dem christlichen, sondern jedwedem religiösen Glauben.

Veröffentlicht von: @opastefan

An Jesus kommt keiner vorbei

Eine Unmenge von Menschen kommt an Jesus vorbei, schon alleine, weil sie nie von ihm gehört haben.

Umgebracht wurde er, weil er für das - religiöse - Establishment zu gefährlich geworden war.

queequeg antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @queequeg

Du blubberst hier also einfach so vor Dich hin, ohne den, mit dem Du kommunizierst (?) ansprechen zu wollen?

Ja, getroffene Hunde bellen. Du weißt doch ganz genau, dass du hier in einem christlichen Forum bist und bist auch schon lange genug da.

Veröffentlicht von: @queequeg

Ja, finde ich auch nicht prickelnd. Deshalb gilt meine Kritik des Religiösen ja auch nicht nur dem christlichen, sondern jedwedem religiösen Glauben.

Oben schriebst du noch, dass du nichts gegen einen persönlichen Glauben hast. Hier sieht das auf einmal schon anders aus. Warum bist du dann hier?

Veröffentlicht von: @queequeg

Eine Unmenge von Menschen kommt an Jesus vorbei, schon alleine, weil sie nie von ihm gehört haben.

Wenn sie auch gestorben sind heißt das noch lange nicht, dass sie schon an Jesus vorbei sind.

Veröffentlicht von: @queequeg

Umgebracht wurde er, weil er für das - religiöse - Establishment zu gefährlich geworden war.

Schau hier:

Joh.19,31 Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen. 32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch erzeigt vom Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen? 33 Die Juden antworteten ihm: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und weil du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.

Seine Worte waren die Provokation

LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @opastefan

Ja, getroffene Hunde bellen.

Ach?

Anonymous antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @opastefan

Oben schriebst du noch, dass du nichts gegen einen persönlichen Glauben hast. Hier sieht das auf einmal schon anders aus.

Nö. Oben schrieb ich etwas zum persönlichen Glauben eines Menschen, gegen den ich in der Tat nichts habe. Hier schrieb ich etwas zu Religionen. Das ist ein ganz anderes Thema.

Veröffentlicht von: @opastefan

Seine Worte waren die Provokation

Es geht doch immer letztendlich um Machtfragen, für die dann die passenden Argumente gefunden werden. Das jüdische Volk stand zu Jesu Zeiten am Rande einer Rebellion gegen Rom. Da musste die religiös-politische Führung sensibel taktieren, um Rom nicht zu provozieren, die jüdischen Interessen aber trotzdem aufrecht erhalten. In dieser Situation haben sie als Letztes eine Person wie Jesus gebraucht, der alles durcheinander zu bringen drohte.

queequeg antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @queequeg

Nö. Oben schrieb ich etwas zum persönlichen Glauben eines Menschen, gegen den ich in der Tat nichts habe. Hier schrieb ich etwas zu Religionen. Das ist ein ganz anderes Thema.

Ja nun, du bist hier in einem christlichen Forum und (hinter)fragst Christen nach Ihrem persönlichen Glauben, der natürlich mit ihrer Religion zu tun hat. Wenn sie dir dann aus Überzeugung antworten fühlst du dich persönlich angegriffen und missioniert und gibst dann dem Gefragten auch noch die Schuld dafür.
Ich werte es aber als ein gutes Zeichen, weil du immer noch da bist und dich für die Themen interessierst.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Ich hinterfrage den Anspruch, der sich mit dem religiös geprägten Glauben ergibt. Das würde ich bei Juden, Moslem, Hindu und allen denkbar anderen ebenso machen.

Es gibt aber in der Tat ein Problem, das Du hier andeutest: Der persönliche Glaube - auch in jeder Religion - ist geprägt von Religion, in der er stattfindet. Dennoch sehe ich einen Unterschied im persönlichen Glauben und den religiösen Lehrsätzen, an denen der Glaube gemessen wird.

queequeg antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @queequeg

Ich hinterfrage den Anspruch, der sich mit dem religiös geprägten Glauben ergibt. Das würde ich bei Juden, Moslem, Hindu und allen denkbar anderen ebenso machen.

Aus welcher Position heraus tust du das? Hast du selbst einen festen Standpunkt und machst es aus Neugier oder Interesse ohne auf der Suche zu sein?

Veröffentlicht von: @queequeg

Es gibt aber in der Tat ein Problem, das Du hier andeutest: Der persönliche Glaube - auch in jeder Religion - ist geprägt von Religion, in der er stattfindet. Dennoch sehe ich einen Unterschied im persönlichen Glauben und den religiösen Lehrsätzen, an denen der Glaube gemessen wird.

Warum aber fühlst du dich durch eine entschiedene Haltung und Meinung persönlich angegriffen? Das ist genau unser Thema. Wir Christen wissen, dass unser Glaube Widerstand hervorruft und ziehen uns feige zurück oder schweigen (schämen), auch mir geht es oft so.

LG und einen schönen Sonntag - OpaStefan

opastefan antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024
Veröffentlicht von: @opastefan

Aus welcher Position heraus tust du das?

Aus der Position der Kenntnis, wie destruktiv dogmatischer Glaube sein kann. Für Glaube kannst Du jetzt wirklich jede Religion und sonstige Heilslehre einsetzen. Nur haben wir es in Deutschland weniger mit dem Hinduismus zu tun, aber eben mit dem Christentum.

Ich war - in Bezug auf das Medium hier - einmal auf der Suche nach Möglichkeiten der religiösen Vorstellungen und Formulierungen, die es auch religiös schwer Verletzten wieder möglich macht, ihre Türen zu öffnen. Gefunden habe ich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nur neue Verletzungen.

Aus einen Nenner gebracht heißt dabei die christliche Parole: Du bist uns herzlich willkommen, so wie Du bist - aber Du musst erst einmal werden wie wir.

Veröffentlicht von: @opastefan

Warum aber fühlst du dich durch eine entschiedene Haltung und Meinung persönlich angegriffen?

Das habe ich doch schon geschrieben: Weil Du durch Dein Votum allen Menschen gegenüber natürlich dann jeden einzelnen meinst.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @opastefan

Wir Christen wissen, dass unser Glaube Widerstand hervorruft und ziehen uns feige zurück oder schweigen (schämen), auch mir geht es oft so.

Wie kommst du auf dieses vereinnahmende "wir"?
Meiner Erfahrung entspricht das überhaupt nicht.
Glaube, der einigermaßen glaubwürdig daherkommt und mit entsprechenden Werken zusammengeht, ruft zwar nicht unbedingt immer Zustimmung hervor (so wie gute Taten von Muslimen, Buddhisten, Sikhs oder Juden nicht automatisch dazu führen, dass ich deren Glauben annehme), wohl aber Respekt.
Und mehr kann man eigentlich nicht verlangen.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @opastefan

Wir Christen wissen, dass unser Glaube Widerstand hervorruft und ziehen uns feige zurück oder schweigen (schämen), auch mir geht es oft so.

aha.....

nö.

Du kannst in dem Fall nur für dich sprechen, denn da weißt du es sicher.

deborah71 antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 423

Exaltation......

Veröffentlicht von: @opastefan

Warum aber fühlst du dich durch eine entschiedene Haltung und Meinung persönlich angegriffen?

Ich kann und will hier nicht für Queequeg sprechen. Für m. B ist deine Argumentation schlicht und ergreifend übergriffig.

Veröffentlicht von: @opastefan

Das ist genau unser Thema. Wir Christen wissen, dass unser Glaube Widerstand hervorruft

Meiner Erfahrung ist es weniger der christl. Inhalt der Widerstand hervorruft, sondern die Art und Weise, wie Christen ihn aus einer Selbstherhöhung heraus transprotieren.

Religionskritik, wird als Provokation empfunden. Im Grunde genommen bekämpft man im Kritiker genau das, was im Eigenen nicht angeschaut wird, doch im Umgang damit so in den Vordergrund tritt. Man muss hier vorsichtig sein, nicht die Schwelle zum Fanatismus zu überschreiten. Der Glaube, bzw. der Anspruch im Besitz der einzig gültigen Wahrheit zu sein, hat eine Exaltation, eine Überhöhung, zur Folge. Eine solche Exaltation nennt man “narzisstisch”, weil sie dem einzelnen erlaubt, sich als Auserwählter, als “Übermensch”, weit über den anderen, zu sehen. Die Tatsache, sich “im Besitz der Wahrheit” zu befinden, oft einer simplem Pseudo-Wahrheit, welche die anderen nicht zu besitzen scheinen, gibt ein Gefühl der (anscheinenden) Überlegenheit. Jeder Widerspruch wird weg gewischt. Jede Möglichkeit des Zweifels oder Infragestellens – das heißt jede Analyse der (äußeren oder inneren) Realität muss verhindert werden.

Wir müssen sehr gut aufpassen, dass der Glaube nicht zum Nährboden für solche Auswüchse wird, sich durch den Widerspruch Andersdenkender noch als Superchrist geadelt zu fühlen.............

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Die Opfer sind selber schuld?
Hallo Ahischa,

Veröffentlicht von: @ahischa

Ich kann und will hier nicht für Queequeg sprechen. Für m. B ist deine Argumentation schlicht und ergreifend übergriffig.

Hast du dir meine Unterhaltung mit Queequeg überhaupt durchgelesen?

Veröffentlicht von: @ahischa

Meiner Erfahrung ist es weniger der christl. Inhalt der Widerstand hervorruft, sondern die Art und Weise, wie Christen ihn aus einer Selbstherhöhung heraus transprotieren.

Du machst es dir zu einfach, wenn du sagst, die Opfer sind selber Schuld, weil sie provoziert haben.
Ich bin in einer christlichen Familie in der DDR aufgewachsen ohne Mitglied in den üblichen Organisationen gewesen zu sein und weiß, was es heißt, zu bekennen. Weltweit werden Christen am meisten unterdrückt und verfolgt und du schreibst, sie sind selber schuld? Du schlägst damit den Märtyrern ins Gesicht.

Veröffentlicht von: @ahischa

Wir müssen sehr gut aufpassen, dass der Glaube nicht zum Nährboden für solche Auswüchse wird, sich durch den Widerspruch Andersdenkender noch als Superchrist geadelt zu fühlen.............

Ich sehe die größere Gefahr in der Anpassung. Der Glaube verliert seine Kraft nicht durch mutiges Bekennen, sondern durch ängstliches Taktieren und menschliches Kalkulieren. Das bezeugt die Bibel auf jeder Seite und wird bestätigt durch die Geschichte.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 423

Überfüssige Opferinszenierungen.....
Hallo Ahischa,

Hast du dir meine Unterhaltung mit Queequeg überhaupt durchgelesen?

Ja sicherlich…………. Ich sehe, dass du ihn persönlich angreifst, aber inhaltlich kaum was zu bieten hast.

Du machst es dir zu einfach, wenn du sagst, die Opfer sind selber Schuld, weil sie provoziert haben.
Ich bin in einer christlichen Familie in der DDR aufgewachsen ohne Mitglied in den üblichen Organisationen gewesen zu sein und weiß, was es heißt, zu bekennen. Weltweit werden Christen am meisten unterdrückt und verfolgt und du schreibst, sie sind selber schuld? Du schlägst damit den Märtyrern ins Gesicht.

Das habe ich an keiner Stelle getan. Hier geht es nämlich nicht um Täter/Opfer, sondern um Kommunikation. Wir diskutieren hier auch nicht über die DDR, die seit Jahrzehnten nicht mehr existiert. Die Frage, die hier im Raum steht, dreht sich darum, was es heute bedeutet, aus Glauben zu leben und sich dessen zu schämen…………..

Wenn sich Menschen wegen ihres Glaubens schämen, dann hat das sicherlich auch etwas mit der jeweiligen Kommunikation zu tun. Der Thread spiegelt das sehr schön. Daher macht es wenig Sinn, sich als Opfer zu inszenieren, ist man am Austausch lebhaft beteiligt und gestaltet das Miteinander aktiv mit………. Ich kann verstehen, dass du bestimmte Denkmuster verinnerlicht hast, doch hier wird niemand zum Opfer, weil er im Austausch auf Widerspruch stößt. Hier diskutieren Menschen auf Augenhöhe ihre unterschiedlichen Standpunkte und das sollte sich um eine inhaltliche Auseinandersetzung drehen und nicht auf eine persönlichen Ebene abdriften....

Ich sehe die größere Gefahr in der Anpassung. Der Glaube verliert seine Kraft nicht durch mutiges Bekennen, sondern durch ängstliches Taktieren und menschliches Kalkulieren. Das bezeugt die Bibel auf jeder Seite und wird bestätigt durch die Geschichte.

Dem würde ich widersprechen, denn der Glaube ist sehr vielfältig und nicht jeder favorisiert deinen Glaubensstil. Der Glaube ist m. E. nichts, was man „bekennen“ müsste, er ist eine Lebenshaltung, die man umsetzt. Wo viele Worte gemacht werden, spricht das Leben doch oftmals eine ganz andere Sprache. Für mich ist in erster Linie relevant, was lebt ein Mensch, nicht welche Überzeugungen trägt er vor sich her. Ich persönlich glaube auch, dass der Glaube etwas sehr Intimes, Persönliches und Wertvolles ist. Damit sollte man achtsam umgehen.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Sich des Evangeliums schämen

Röm.16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.
18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

Ich habe den aus dem Römerbrief den Vers 18 zitiert. Wo habe ich Queequeg persönlich angriffen?

Veröffentlicht von: @ahischa

Wir diskutieren hier auch nicht über die DDR, die seit Jahrzehnten nicht mehr existiert. Die Frage, die hier im Raum steht, dreht sich darum, was es heute bedeutet, aus Glauben zu leben und sich dessen zu schämen…………..

Paulus geht es eindeutig um das Bekennen mit dem Mund. Er spricht im Vers 15 unmittelbar davor davon, dass er predigen will.

Da ist kein Unterschied zur DDR. Damals wie heute stößt es auf Widerstand, wenn man bekennt, dass man an Jesus Christus glaubt und danach lebt. In unserer westlichen Welt sind die Konsequenzen bisher nicht so schlimm wie in anderen Teilen der Welt.
Probier es doch nur mal aus, in der Kantine, Gaststätte oder auch bei Familienfeiern vor dem Essen sichtbar zu beten.

Veröffentlicht von: @ahischa

Hier diskutieren Menschen auf Augenhöhe ihre unterschiedlichen Standpunkte und das sollte sich um eine inhaltliche Auseinandersetzung drehen und nicht auf eine persönlichen Ebene abdriften....

Es geht auch nicht um inhaltliche Auseinandersetzungen. Paulus fordert Timotheus auf, nicht über Meinungen zu streiten.
Jesus beauftragt uns, seine Zeugen zu sein, nicht seine Rechtsanwälte.
Dazu gehört, mit dem Mund zu bezeugen, dass Jesus lebt und dass ich ihm nachfolge und vertraue.

Veröffentlicht von: @ahischa

Der Glaube ist m. E. nichts, was man „bekennen“ müsste, er ist eine Lebenshaltung, die man umsetzt.

Schau hier

Röm 10,10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.

Mt 10,32 Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.

1Joh 4,2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; 3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

„Probier es doch nur mal aus, in der Kantine, Gaststätte oder auch bei Familienfeiern vor dem Essen sichtbar zu beten“

Wie schade, dass Du da offenbar negative Erfahrungen gemacht hast 🙁

Ich bzw. wir haben dabei noch nie etwas Schlimmes deswegen erlebt.

Anonymous antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Bodenlos

Veröffentlicht von: @opastefan

Es geht auch nicht um inhaltliche Auseinandersetzungen.

Dann ist mir jetzt auch klar, warum von Dir so gut wie keine Äußerungen zur Sache erkennbar sind. Damit ist dann aber auch jeder Diskussion der Boden entzogen.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @opastefan

Ich bin in einer christlichen Familie in der DDR aufgewachsen ohne Mitglied in den üblichen Organisationen gewesen zu sein und weiß, was es heißt, zu bekennen. Weltweit werden Christen am meisten unterdrückt und verfolgt und du schreibst, sie sind selber schuld?

Setzt du es mit staatlicher Verfolgung gleich, wenn relativ friedliche und freundliche User wie Ahischa und Queequeg schlicht und einfach nicht deiner Meinung sind?
Oder wenn du im RL für deine Positionen (die ja auch nicht von allen Christen geteilt werden) Gegenwind bekommst?

Veröffentlicht von: @opastefan

Du schlägst damit den Märtyrern ins Gesicht.

Und ich empfinde es als eine Verharmlosung und Banalisierung religiöser Verfolgung, wenn man jede Gegenmeinung damit gleich setzt.
Gerade jemand, der selber religiöse Verfolgung und Diskriminierung erlitten hat, müsste da eigentlich differenzieren können.

suzanne62 antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 423

Exaltation......

Veröffentlicht von: @opastefan

Warum aber fühlst du dich durch eine entschiedene Haltung und Meinung persönlich angegriffen?

Ich kann und will hier nicht für Queequeg sprechen. Für m. B ist deine Argumentation schlicht und ergreifend übergriffig.

Veröffentlicht von: @opastefan

Das ist genau unser Thema. Wir Christen wissen, dass unser Glaube Widerstand hervorruft

Meiner Erfahrung ist es weniger der christl. Inhalt der Widerstand hervorruft, sondern die Art und Weise, wie Christen ihn aus einer Selbstherhöhung heraus transprotieren.

Religionskritik, wird als Provokation empfunden. Im Grunde genommen bekämpft man im Kritiker genau das, was im Eigenen nicht angeschaut wird, doch im Umgang damit so in den Vordergrund tritt. Man muss hier vorsichtig sein, nicht die Schwelle zum Fanatismus zu überschreiten. Der Glaube, bzw. der Anspruch im Besitz der einzig gültigen Wahrheit zu sein, hat eine Exaltation, eine Überhöhung, zur Folge. Eine solche Exaltation nennt man “narzisstisch”, weil sie dem einzelnen erlaubt, sich als Auserwählter, als “Übermensch”, weit über den anderen, zu sehen. Die Tatsache, sich “im Besitz der Wahrheit” zu befinden, oft einer simplem Pseudo-Wahrheit, welche die anderen nicht zu besitzen scheinen, gibt ein Gefühl der (anscheinenden) Überlegenheit. Jeder Widerspruch wird weg gewischt. Jede Möglichkeit des Zweifels oder Infragestellens – das heißt jede Analyse der (äußeren oder inneren) Realität muss verhindert werden.

Wir müssen sehr gut aufpassen, dass der Glaube nicht zum Nährboden für solche Auswüchse wird, sich durch den Widerspruch Andersdenkender noch als Superchrist geadelt zu fühlen.............

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

o.t.
interessanter Dialog ... 😊
*grün*

neubaugoere antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @opastefan

Diese Angriffe können dazu führen, dass wir uns schämen von diesem Evangelium zu reden. Mir passiert das auch oft und ich ärgere mich hinterher.

Schämen können wir uns dann nur, wenn unser Glaube und unsere Hoffnung sich als inhaltslos erweisen.

resah antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Schämen ist halt ein Gefühl, wichtiger ist, was man draus machen tut

derneinsager antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Hallo Neinsager,
"sich schämen" tut man, wenn man etwas sichtbar werden lässt, was nicht der Norm entspricht, weil man weiß, dass es Widerstand hervorruft und man vor den Konsequenzen Angst hat.

Paulus will damit sagen, dass die Botschaft des Evangeliums wahr und so wichtig für die Menschen ist, dass er sich nicht dafür schämt und sie für sich behält, sondern trotz der Konsequenzen davon spricht und danach lebt.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Resah

Aus Glauben leben .
Glauben ist ein nicht zweifeln an dem was ich nicht sehe .
Das kann Segen als auch Fluch sein .
Wenn ich mich "blind" ( Wenn ihr blind wäret , wäret ihr ohne Sünde ) führen lasse vertraue ich nicht auf das was ich sehe .
Wenn ich mich nicht führen lasse gibt es wahrscheinlich so viele Möglichkeiten die die Bibel hergibt die ich nicht sehe das ich auf jeden Fall als "Sehender" Fehl gehe . Damit ist der breite Weg angedeutet .

Die einzige "Sicherheit" die ich habe ist , wenn ich mir bewußt bin das ich in der Führung Gottes bin und deshalb in diese Situation geraten bin und nicht weil ich meinen Weg gegangen bin .

Eine Gottes Kraft denen , die glauben . Eine Kraft ist eine Energie die etwas bewegen oder verändern kann . Mein Schwerpunkt ist da weniger aüßerlich ( Gaben usw. ) sondern innerlich . Die Frucht die ich meine ist die Veränderung meines Wesens die dadurch geschieht das ich im Glauben ( unter dem Einfluß Gottes ) gehe .

Der Glaube , wenn er aus Gott ist ( Jesus ist in mir ) setzt Gottes Kraft frei . Die Palette der daraus möglichen Ereignisse ist in der Bibel nachzulesen .

Das Thema könnte Bücher füllen aber erstmal genug .
Gruß

Lebendiger

Anonymous antworten
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Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @lebendiger

Aus Glauben leben .
Glauben ist ein nicht zweifeln an dem was ich nicht sehe .
Das kann Segen als auch Fluch sein .
Wenn ich mich "blind" ( Wenn ihr blind wäret , wäret ihr ohne Sünde ) führen lasse vertraue ich nicht auf das was ich sehe .

Der biblische Glaube, den Gott schenkt, ist ja durch den heiligen Geist, durch Gott selbst gewirkt. Und Gott selbst wacht dann über diejenigen, denen dieser Geist verliehen wurde, seinen Kindern. Also wird Gott nicht auf Dauer zulassen, das hier jemand blind bleibt oder verblendet wird.
Insofern gibt es keinen Flucht für diejenigen, denen Gott seinen Geist schenkt.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Die einzige "Sicherheit" die ich habe ist , wenn ich mir bewußt bin das ich in der Führung Gottes bin und deshalb in diese Situation geraten bin und nicht weil ich meinen Weg gegangen bin .

Problematisch ist es für diejenigen Menschen, die unter christlichem Deckmantel dann falsches und unwahres lehren und so ungefestigte Seelen anlocken und verführen. Aber Gott weiß auch hier die seinen aus der Not herauszuführen.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Eine Gottes Kraft denen , die glauben . Eine Kraft ist eine Energie die etwas bewegen oder verändern kann . Mein Schwerpunkt ist da weniger aüßerlich ( Gaben usw. ) sondern innerlich . Die Frucht die ich meine ist die Veränderung meines Wesens die dadurch geschieht das ich im Glauben ( unter dem Einfluß Gottes ) gehe .

Veränderungen, die dich innerlich heil machen und deine Persönlichkeit aufbauen sind das eine. Wenn dies aber nach aussen hin dann nicht weitergegeben wird, wenn Christsein im Leben nur der eigenen Erbauung noch gilt, dann werde ich eines Tages von Gott gefragt, warum ich denn mein Pfund, meine Talente, vergraben habe. Nicht damit handel getrieben habe. Sie nicht zum Bau des Reiches Gottes eingesetzt habe.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Der Glaube , wenn er aus Gott ist ( Jesus ist in mir ) setzt Gottes Kraft frei . Die Palette der daraus möglichen Ereignisse ist in der Bibel nachzulesen .

Wobei hier der Geist des Propheten immer noch dem Propheten untertan ist. Wir sind keine vom Geist ferngesteuerte Marionetten Gottes.

resah antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo Resah

Deine Definition der Kinder Gottes , bzw. wann man eins ist , teile ich nicht . Wenn ich richtig liege heißt es irgendwo das diejenigen , die von neuem geboren werden ein ANRECHT darauf haben , ein Kind zu sein .
Jesus selbst sagt , das die , die den Willen Gottes tun , Kinder Gottes sind .
Es gibt eine "positive" Blindheit - Wenn ihr blind wäret , wäret ihr ohne Sünde .
Und eine negative Blindheit . Kann ein Blinder einen Blinden führen ? Werden nicht beide in die Grube fallen . ( Jesus ) .

Beides mal geht es um das erkennen der geistlichen Welt . Diese ist nicht sichtbar - sie ist übrigens in und um uns .
Um sie zu erkennen muß ich mich im Prinzip ( vor Gott ) wie ein Blinder verhalten weil ich mich sonst an das Sichtbare klammere .
Durch die "positive" Blindheit erkenne ich die geistl. Welt .
Die "negative" Blindheit zeigt an , das man die geistliche Welt nicht erkennt . Man ist sozusagen "geistl. blind" .

Veröffentlicht von: @resah

Problematisch ist es für diejenigen Menschen, die unter christlichem Deckmantel dann falsches und unwahres lehren und so ungefestigte Seelen anlocken und verführen. Aber Gott weiß auch hier die seinen aus der Not herauszuführen.

Danke für den Hinweis . Leider wird sich erst "vor Gott" für uns beide herausstellen wer Recht hatte . Oder keiner von uns . Dann "sitzen wir beide in der Sch...". Leider ist es keine Frage der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft .

Veröffentlicht von: @resah

Veränderungen, die dich innerlich heil machen und deine Persönlichkeit aufbauen sind das eine. Wenn dies aber nach aussen hin dann nicht weitergegeben wird, wenn Christsein im Leben nur der eigenen Erbauung noch gilt, dann werde ich eines Tages von Gott gefragt, warum ich denn mein Pfund, meine Talente, vergraben habe. Nicht damit handel getrieben habe. Sie nicht zum Bau des Reiches Gottes eingesetzt habe.

Ich denke , das wenn meine Persönlichkeit - besser würde es eigentlich heißen im Geist zu gehen - verändert wird , bin ich nicht in der Lage Gottes Willen zu tun . Deshalb ist das für mich im Vordergrund und erst dann die Werke . Anders ausgedrückt : " Jesus muß zunehmen , ich abnehmen ." Zentraler Punkt dabei ist die Liebe die immer klarere Strukturen bekommt .

Veröffentlicht von: @resah

Wobei hier der Geist des Propheten immer noch dem Propheten untertan ist. Wir sind keine vom Geist
ferngesteuerte Marionetten Gottes.

Du sprichst einen Knackpunkt der Nachfolge an . Du bist nicht der Einzige dem dieser "Kadavergehorsam" aufstößt .
Und ich stimme dem zu .
Die Bibel spricht von der Freiheit der Kinder Gottes ( im Geist ) . Das wir zur Freiheit im Geist aber nicht im Fleisch berufen sind .
Kernfrage : "Was ist die Freiheit im Geist ?"
Jetzt kommt eine Kurzerklärung .
Wenn ich in die Führung Gottes komme ( nehmt auf euch mein Joch ) führt der hl. Geist mich nicht nur aüßerlich sondern auch innerlich . Ich lerne meinen Geist kennen und ihm mehr und mehr Raum zu geben . Dann laufe ich in seiner Kraft . Leider muß ich mich dabei selbst verleugnen ( laut Jesus eine Bedingung der Nachfolge ) .
Es ist ähnlich dem Surfen im Wind . Ich brauche mich ( innerlich ) nicht mehr mühen - er wirkt das Wollen und Vollbringen .
Gruß

Lebendiger

Nachtrag vom 19.10.2019 1351
Def. Anrecht der Kinder Gottes : Man ist es nicht , bringt aber die Vorraussetzung mit eins sein zu dürfen , wenn man bestimmte Sachen erfüllt .

Anonymous antworten
Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 942

Sehend/mündig werden

Veröffentlicht von: @lebendiger

Wenn ich richtig liege heißt es irgendwo das diejenigen , die von neuem geboren werden ein ANRECHT darauf haben , ein Kind zu sein .

Ihnen wird dieser Status der Gotteskindschaft rechtlich zu gesprochen. Richtig.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Jesus selbst sagt , das die , die den Willen Gottes tun , Kinder Gottes sind .

Und darin, als Kind Gottes, in diesem Status und aus diesem Status der Gotteskindschaft heraus, tun Menschen dann den Willen Gottes.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Es gibt eine "positive" Blindheit - Wenn ihr blind wäret , wäret ihr ohne Sünde .

Denn dann müssten ihnen zuerst die Augen geöffnet werden, auf das sie (ihre Sünde) sehen/erkennen können. Ja.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Und eine negative Blindheit . Kann ein Blinder einen Blinden führen ? Werden nicht beide in die Grube fallen . ( Jesus ) .

Wäre nicht unbedingt negativ. Denn auch diesem Blinden müssten erst die Augen geöffnet werden.
Negativ wäre der Fall, wo Menschen behaupten, keine Sünde zu haben, schon gerecht vor Gott zu sein, weil sie Abrahams Kinder sind, weil sie von ihrer Tradition her sich schon immer als ein auserwähltes Volk begreifen.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Beides mal geht es um das erkennen der geistlichen Welt . Diese ist nicht sichtbar - sie ist übrigens in und um uns .

Was soll denn deiner Meinung nach eine geistliche Welt sein? Gott widerum ist nicht in uns, wenn die Bibel von einem bösen Herzen von Grund auf spricht. Wenn die Bibel davon spricht, das wir in die Trennung/Sünde von Gott hineingeboren werden. Erst Gott finden müssen. Erst eine Wiedergeburt erleben müssen, auf das wir das Reich Gottes sehen können.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Um sie zu erkennen muß ich mich im Prinzip ( vor Gott ) wie ein Blinder verhalten weil ich mich sonst an das Sichtbare klammere .
Durch die "positive" Blindheit erkenne ich die geistl. Welt .

Also nur weil du meinst, blind zu sein, erkennst du eine geistliche Welt? Klingt mir recht unlogisch.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Leider wird sich erst "vor Gott" für uns beide herausstellen wer Recht hatte . Oder keiner von uns . Dann "sitzen wir beide in der Sch...". Leider ist es keine Frage der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft .

Es ist keine Frage der Zugehörigkeit einer Glaubensgemeinschaft, als ob diese über deinen Glauben bestimmen müsste. Wir sind als mündige Menschen dazu aufgerufen, selbst prüfen zu können, ob sich denn etwas so und nicht anders nur verhalten kann.
Nur Kinder lassen sich hier noch zu etwas verführen, was sie nicht besser und anders kennen gelernt haben.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Jesus muß zunehmen , ich abnehmen ." Zentraler Punkt dabei ist die Liebe die immer klarere Strukturen bekommt .

Aber wann wird dann hier ein Zustand erreicht sein, das du sagen kannst, so und nicht anders verhält es sich?
Meinst du Gott lässt seine Kinder über das im Unklaren, was ihn und seinen Willen betrifft? Als das es nur über eine lebenslange zunehmende Erkenntnis gehen könnte zu erkennen, was richtig und was falsch ist?

Liebe ist dann natürlich das entscheidene Kennzeichen, was einen Christen ausmacht. Darin können wir dann wachsen, zunehmen. Aber die grundsätzliche Erkenntnis, wer wir in Gott sind, als seine Kinder und ob wir überhaupt schon Gottes Kind sind, das schenkt Gott uns am Anfang unseres Glaubenslebens.

Veröffentlicht von: @lebendiger

"Was ist die Freiheit im Geist ?"
Jetzt kommt eine Kurzerklärung .
Wenn ich in die Führung Gottes komme ( nehmt auf euch mein Joch ) führt der hl. Geist mich nicht nur aüßerlich sondern auch innerlich . Ich lerne meinen Geist kennen und ihm mehr und mehr Raum zu geben

Hier haben wir noch unterschiedliche Vorstellungen. Mein Geist - mein Denkvermögen - ist entweder inspiriert (aufgeholfen) vom heiligen Geist, oder auch nicht. Ich kann dann dem heiligen Geist in meinem Leben/Denken entweder mehr oder weniger Raum zur Verfügung stellen. Kann hell leuchten oder gar nur flackern. Und auch wenn ich nur glimme, dann habe ich zumindest die Verheißung, das auch dort Gott nicht seine Hand von mir abziehen wird. Er den glimmenden Docht nicht auslöscht. Er das fortführt, was er angefangen hat.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Es ist ähnlich dem Surfen im Wind . Ich brauche mich ( innerlich ) nicht mehr mühen - er wirkt das Wollen und Vollbringen .

Das Wollen steht am Anfang. Dann folgt das Tun - hier sind wir gefragt, unseren Willen in den Willen Gottes zu legen (was Selbstverleugnung mit ist --doch nicht mein Wille sondern dein Wille geschehe ... ) - und dann bewirkt Gott das Vollbringen.

resah

resah antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo Resah

Veröffentlicht von: @resah

Ihnen wird dieser Status der Gotteskindschaft rechtlich zu gesprochen. Richtig.

Ein Anrecht ist keine Zusage oder "Besitzurkunde" . Man bekommt die Möglichkeit es anzunehmen . Leider ist es nicht wie bei leiblichen Eltern . Einmal deren Kind , immer deren Kind .
Das wird deutlich an der Aussage des Vaters , als er seinen Sohn für tot erklärte als er von ihm wegging . ( Gleichnis vom verlorenen Sohn )
Die Sünde trennt uns von Gott , also wird das Verhältnis Vater / Kind gestört . Unser Anrecht behalten wir immer . Aber ob das Verhältnis stimmt entscheidet unser Verhalten . Das ist kein AT wenn wir unter dem Gesetz des Geistes stehen . Das ist kein NT wenn wir unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen .
Muß später fortfahren .
Gruß

Lebendiger

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luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
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Hallo Lebendiger

Veröffentlicht von: @lebendiger
Veröffentlicht von: @lebendiger

Ihnen wird dieser Status der Gotteskindschaft rechtlich zu gesprochen. Richtig.

Ein Anrecht ist keine Zusage oder "Besitzurkunde" . Man bekommt die Möglichkeit es anzunehmen . Leider ist es nicht wie bei leiblichen Eltern . Einmal deren Kind , immer deren Kind .

Richtig hiess es ja in Joh 1,12 denen die Jesus aufnahmen, gab er das Anrecht, Vollmacht Gottes Kinder zu WERDEN, die an seinen Namen glauben (Jesus bedeutet ja Gott rettet)

Veröffentlicht von: @lebendiger

Das wird deutlich an der Aussage des Vaters , als er seinen Sohn für tot erklärte als er von ihm wegging . ( Gleichnis vom verlorenen Sohn )
Die Sünde trennt uns von Gott , also wird das Verhältnis Vater / Kind gestört . Unser Anrecht behalten wir immer . Aber ob das Verhältnis stimmt entscheidet unser Verhalten .

Ja, der jüngere Sohn war VERLOREN/TOT während dem Sündigen, WIEDERGEFUNDEN/LEBENDIG GEWORDEN nach seiner Einsicht über sein einstiges vollkommenes Fehlverhalten, Reue darüber und Umkehr.

Dies führte dann zu freudiger Vergebung seitens dem Vater, Versöhnung mit ihm, die er ja gem Lukas 15,21l mit Umarmung und Kuss besiegelte.

Somit kennen wir ja die von Jesus gelehrte Versöhnungsvoraussetzung mit Gott unserem himmlischen Vater.

Sicher entscheidet unser Verhalten, ob Jesus in uns Geschwister erkennen kann (wir Zugang zum Himmelreich erhalten) oder ob Vater als auch Sohn feststellen muss, dass die angebliche Liebe ihm gegenüber in Wahrheit Heuchelei gleichkam.
Lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Hallo Resah

Die "geistliche Welt" , Dr. Cho bezeichnet sie als 5. Dimension , andere als Himmel . Einfach die Welt in der Gott lebt . Außerhalb unserer physikalischen Wahrnehmung .

Bist Du wiedergeboren ?

Glaube ist ein nicht zweifeln an dem was ich NICHT sehe . Wenn ich im Sehen gehe kann ich nicht glauben weil es eine andere Realität ist .
Also heißt blind sein nicht wörtlich nichts mehr sehen sondern im Glauben gehen - in dem was ich nicht sehen kann . Blind sein = gehen in dem was ich nicht sehe . Wenn dieser Glaube aber nicht von Gott ist , und damit meine ich nicht was man sich aus der Bibel herausgeholt hat - sondern das was Gott mir an Glauben gibt - live sozusagen .

Veröffentlicht von: @resah

Aber wann wird dann hier ein Zustand erreicht sein, das du sagen kannst, so und nicht anders verhält es sich?
Meinst du Gott lässt seine Kinder über das im Unklaren, was ihn und seinen Willen betrifft? Als das es nur über eine lebenslange zunehmende Erkenntnis gehen könnte zu erkennen, was richtig und was falsch ist?

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder heißt , das ich auf meine Vater vertraue , das er mich das richtige tuen läßt . Wenn ich in seiner Führung bin brauche ich mir darüber keine Gedanken machen .

Durch die Wiedergeburt ist mein Geist ( ist nicht gleich Verstand - Gott ist Geist ) wieder am leben . Vorher habe ich nur im Fleisch ( Wille , Verstand , Gefühl , Herz/Charakter ) gelebt .
Mit der Wiedergeburt habe ich eine neue Komponente in mir die ich aber erst kennenlernen muß . Ziel ist es , das mein Geist - und damit Jesus - wächst und er immer mehr die Führung in meinem Leben übernimmt .
Ich kann mit meinem Fleisch Gottes Willen tun wollen . So wie ich Deine Bibelkenntnisse einschätze wirst Du vielleicht wissen wie weit Du mit Deinem Fleisch kommst . Alles was aus dem Fleisch kommt ist Fleisch . Alles was aus dem Geist kommt ist Geist .
Gruß

Lebendiger

Anonymous antworten


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