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Warum gibt es böses? Warum erlaubt Gott böses?

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Faith1000
Themenstarter
Beiträge : 1

Eine Frage die mir immer wieder gestellt wird, warum gibt es böses? Warum erlaubt Gott das Böse?
Habt ihr euch auch mal diese Frage gestellt? Wie seht ihr es?

Ich freue mich auf regen Austausch.
Gruß

Antwort
223 Antworten
StarTracker7
Beiträge : 441

Gottes Plan ist perfekt
Nun, das ist eine Frage, deren Antwort wir nicht wissen können. Weil es wohl zu Gottes Plan gehört, dass er das Böse erlaubt. Das ist ja auch tröstlich: Gottes Plan ist perfekt, auch wenn wir die Antwort auf die Frage nicht kennen.
Aus christlicher Sicht ist aber auch wichtig zu sagen: Gott erlaubt das Böse nicht nur. In Jesus Christus ist er selber in die Welt gekommen und hat selber unter dem Bösen gelitten. Und es auch überwunden!

startracker7 antworten
2 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11878

ranhäng und ergänz
Ich denke auch, dass es für das Leben hier nicht förderlich ist, da weiter zu suchen, warum es das gibt; sondern die Realität anzunehmen, denn es ist ja da und dann danach suchen, wie jeder damit umgeht. Das ergibt, aus meiner Sicht, viel mehr Sinn, als die Suche danach, warum es das gibt.

neubaugoere antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Genau! Und in diesen schwierigen Zeiten fest daran glauben, dass Gott auch da letztlich souverän ist und die Kontrolle hat und nur zulässt, was dem Menschen auch zum Besten dient. Und dass seine Liebe unendlich ist und alles Leid überstrahlt.

startracker7 antworten


Arcangel
Beiträge : 3412

Dazu gibt Jesus ein recht einfach Beispiel.
Mt 13.24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem, der guten Samen auf seinen Acker säte.
25 Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und machte sich davon.
26 Als die Saat aufging und Frucht brachte, da kam auch das Unkraut zum Vorschein.
27 Da kamen die Knechte zum Hausherrn und sagten: Herr, war es nicht guter Same, den du auf deinen Acker gesät hast? Woher kommt nun das Unkraut?
28 Er antwortete ihnen: Das hat ein Feind getan! Da fragen ihn die Knechte: Sollen wir also hingehen und es ausreissen?
29 Er sagt: Nein, damit ihr nicht, wenn ihr das Unkraut ausreisst, auch den Weizen mit herauszieht.
30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Reisst zuerst das Unkraut aus und schnürt es zu Bündeln, um es zu verbrennen, den Weizen aber bringt ein in meine Scheune!

arcangel antworten
5 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

An dem Beispiel ist für mich nichts einfach.
Magst Du das Gleichnis für weniger "geistliche" Leute auch noch auslegen? Woher kam denn beispielsweise der "Feind" in der Geschichte?
Und für was genau (!!!) stehen denn nun Unkraut und Weizen?

Anonymous antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412

Eine mögliche Interpretation des Gleichnisses, die ich für die wahrscheinlichste halte, ist folgende:
Gott toleriert das Böse (Unkraut) im Menschen damit das Gute (Weizen) nicht durch das Ausreisen in Mitleidenschaft gezogen wird. Gut und Böse sind so nahe beieinander, dass man das eine nicht vom anderen ohne Kollateralschaden trennen kann.

Ich denke, das bezieht sich sowohl auf das Individuum als auch auf uns als Spezies.

Der Feind ist im christlichen Kontext wohl Satan der in die gute Saat das Böse eingetragen hat.

arcangel antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @arcangel

Eine mögliche Interpretation des Gleichnisses, die ich für die wahrscheinlichste halte, ist folgende:

Kleiner sprachlicher Hinweis am Rande: es ergibt keinen Sinn, bei der Interpretation eines Gleichnisses davon zu sprechen, dass sie wahrscheinlich sei. Interpretationen können stimmig, zutreffend, hilfreich (wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt), witzig, originell, dämlich oder überzeugend sein, nicht aber wahr.

Veröffentlicht von: @arcangel

Der Feind ist im christlichen Kontext wohl Satan der in die gute Saat das Böse eingetragen hat.

Ja, das ahnte mir schon. Nur wurde in der Threadüberschrift ja danach gefragt, woher dieses Böse (ob nun, christlich geredet Satan oder Schlange oder Feind...) stamme, nicht, was es da unbefugt auf dem Felde verbricht.

Darüber scheint dann, wenn ich Deiner Interpretation folge, in dem Gleichnist so überhaupt nichts gesagt: Der nächtens umherschleichende Feind erscheint da - zwecks Lösung des Rätels des Bösen - wie ein destruktiver deus ex machina. Woher er kommt, bleibt fein weiter in der Theatermechanik verborgen; statt dieser ursprünglichen Frage nachzugehen*, wird die Aufmerksamkeit des Publikums auf seine Missetaten gelenkt.

Kurz: die eigentliche Frage ist nicht beantwortet.

Gruß,
the Jack

*Warum kommt der Gott aus der Maschine? Weil ihn der Regisseur da braucht, er ihm dort also nützt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Zur Hälfte doch!
Oh, ich habe übersehen, dass Du doch die Threadfrage immerhin zur Hälfte beantwortet hattest, denn die lautete im zweiten Teil ja: Warum läßt Gott Böses zu? Und dazu liefert das von Dir zitierte Gleichnis durchaus eine - wenngleich in meinen Augen irgendwie anwenderunfreundliche - Antwort.

Insofern möchte ich mich korrigieren: Die eine (bzw. die zweite) Threadfrage adressiert Deine Antwort durchaus!

Gruß,
the Jack

Anonymous antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412
Veröffentlicht von: @blackjack

s ergibt keinen Sinn, bei der Interpretation eines Gleichnisses davon zu sprechen, dass sie wahrscheinlich sei.

Wahrscheinlich im hermeneutischen Sinne, also was wollte Jesus damit sagen. Wahr wäre dann die Aussage die mit der Intention desjenigen, der das Gleichnis erzählt, übereinstimmt.

a) Das Gleichnis ist eine Anleitung an Bauern wie man mit Unkraut umzugehen hat.
b) Das Gleichnis zeigt den Umgang Gottes mit gut und böse auf.
c) Das Gleichnis zeigt den Umgang Gottes mit Gläubigen in einer Gemeinschaft auf, von denen es Fromme und Falsche Fromme gibt.
d) Das Gleichnis zeigt den Umgang Gottes mit Irrlehren und deren Folgen in der Gemeinde auf.

Alles Interpretationsmöglichkeiten, denen ich schon begegnet bin (ausser a) Ich halte b) für die wahrscheinlichste also diejenige die mit der Intention des Autors am ehesten übereinstimmt.

Was nun den Ursprung des Bösen betrifft, so habe ich dies auf den Menschen bezogen, woher kommt das Böse im Menschen.

Woher der Feind selbst stammt, darauf gibt die Bibel ebenfalls eine Antwort, allerdings muss diese aus diversen Passagen zusammengetragen werden.
Die kondensierte Kurzfassung ist, ein Geschöpf Gottes wollte sich nicht damit zufriedengeben sich Gott unterordnen zu müssen, weshalb es sich selbst auf Gottes Ebene stellen wollte. Als Konsequenz wurde es zum Feind Gottes, und versucht seit dem, auch uns Menschen zu überzeugen, dass es gut sei, sich von der Tyrannei Gottes zu befreien.

arcangel antworten
deadman
Beiträge : 52

Ich denke, es lohnt sich, diese Frage zunächst mal nicht theologisch anzugehen, sondern evolutionsbiologisch. Eine Brücke zur Theologie kann dann über die biblische Geschichte vom Paradies geschlagen werden.

Evolutionsbiologisch zeichnet sich der homo sapiens aus durch zwei besonders stark ausgeprägte Merkmale:

1. Die Komplexität des Gehirns mit außerordentlichen kognitiven Funktionen, welche u.a. so etwas wie Selbsterkenntnis, Reflektionsvermögen sozialer Interaktionen, Empathiefähigkeit etc. ermöglichen.

2. Eine sehr stark ausgeprägte Neugier und Experimentierfreudigkeit, welche in einem besonderen Ausmaß immer wieder stärker ist als die Angst vor Unbekanntem.

Durch diese Merkmale sind wir in der Lage, uns aus beobachteten und auch selbst initiierten Ereignisabläufen komplexe Ursache-Wirkungs-Modelle zu erstellen. Das ist z.B. eine Grundvoraussetzung, um sich Werkzeuge zu entwickeln. Das können zwar auch manche Tiere – aber nicht in so einer Komplexität wie der homo sapiens.
Diese kognitive Ausstattung ist eine Voraussetzung dafür, dass wir in einer ebenfalls komplexen Weise so etwas wie den Tod eines anderen Wesens und auch den eigenen Tod antizipieren können.

Eine (von vielen) Folgen ist, dass wir Menschen in einem vermutlich deutlich höheren Ausmaß als unsere Mitgeschöpfe unter Ängsten leiden und wir große Anstrengungen aufwenden müssen, um diese Ängste zu binden. Da wir als soziale Wesen angelegt sind, sind wir in der Bewältigung dieser Ängste vor allem auf Kooperation angewiesen.
Angst vor dem Tod kann nur ein Wesen haben, das den Tod antizipiert, seine Ursachen und Folgen für sich und sein soziales Umfeld reflektiert.

Das ist eine umfassendere Angst, als es ein Beutetier bei der Flucht vor einem Fressfeind spürt, um nach geglückter Flucht ungerührt wieder zur Tagesordnung über zu gehen.

Das Wissen um und die Angst vor dem Tod ist die Voraussetzung und der Ausgangspunkt dafür, „böse“ handeln zu können. Der Mensch kann sich selbst als Ursache für den Tod eines Mitmenschen „denken“ – und als eine mögliche Problemlösung reflektieren. Es muss aber nicht gleich um Leib und Leben gehen. Das Gefühl von Bedrohung unterschiedlichster Art reicht aus, um uns zu ängstigen und uns Gedanken zu machen, wie wir diesen Bedrohungen begegnen.

Aggression, Destruktion oder Täuschungsstrategien sind dabei immer eine Option – unsere kognitiven Fähigkeiten lassen es zu, diese Lösungsmöglichkeit zu denken und zu planen. In welchem Kontext diese Optionen „böse“ genannt werden, ist das Ergebnis moralischer Urteile der jeweiligen Kultur als Ergebnis einer komplexen Kooperation sozialer Gruppen.

Und nun zur o.g. „Brücke zur Theologie“:
Die Schöpfungsgeschichte und die Geschichte von der Austreibung aus dem Paradies verdichtet unser „so sein“ in kompakter und literarisch sehr schöner Weise. Die Neugier des Menschen und seine Fähigkeit, nachzudenken und zu zweifeln („sollte Gott gesagt haben …“) führten zu einer Entwicklung, welche zur Erkenntnis von Gut und Böse geführt hat.
Als Ergebnis berichtet die Bibel, dass dies der Anfang von Angst und Scham war. Daran hat Gott erkannt, dass der Mensch eine Schwelle höherer Erkenntnis überschritten hat. Gottes Sorge, der Mensch könnte jetzt auch noch vom Baum des Lebens essen, drückt aus, was los ist: nur wer den Tod kennt, kann Sehnsucht nach exklusiv gutem Leben im Diesseits und Jenseits bekommen.
Das ist übrigens der Ausgangspunkt für Neid und Missgunst – und zu dem Thema geht es in der Bibel ja gleich weiter nach der Paradiesgeschichte: Die Geschichte von Kain und Abel.

Warum Gott das Böse erlaubt?
Ich denke, es war ein Betriebsunfall und keine böse Absicht Gottes.

Die Hiobsgeschichte gibt eine ernstere Anwort darauf: Es gibt keine, Gott rechtfertigt sich nicht dafür, dass es so ist.

deadman antworten
6 Antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2236
Veröffentlicht von: @deadman

Und nun zur o.g. „Brücke zur Theologie“:
Die Schöpfungsgeschichte und die Geschichte von der Austreibung aus dem Paradies verdichtet unser „so sein“ in kompakter und literarisch sehr schöner Weise. Die Neugier des Menschen und seine Fähigkeit, nachzudenken und zu zweifeln („sollte Gott gesagt haben …“) führten zu einer Entwicklung, welche zur Erkenntnis von Gut und Böse geführt hat.
Als Ergebnis berichtet die Bibel, dass dies der Anfang von Angst und Scham war. Daran hat Gott erkannt, dass der Mensch eine Schwelle höherer Erkenntnis überschritten hat. Gottes Sorge, der Mensch könnte jetzt auch noch vom Baum des Lebens essen, drückt aus, was los ist: nur wer den Tod kennt, kann Sehnsucht nach exklusiv gutem Leben im Diesseits und Jenseits bekommen.
Das ist übrigens der Ausgangspunkt für Neid und Missgunst – und zu dem Thema geht es in der Bibel ja gleich weiter nach der Paradiesgeschichte: Die Geschichte von Kain und Abel.

Interessante Gedanken. 😊 Danke dafür.

lhoovpee antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 968

Angst ist eine Folge der Sünde und nicht deren Ursache
Hallo deadman,
das ist eine schöne Erklärung, die aber Grundaussagen und Gesamtzeugnis der Bibel ignoriert.
Nach deren Aussagen kommt die Sünde, die du mit keinem Wort erwähnst, durch Verführung und Lüge von außerhalb in die Schöpfung hinein. Sie stellt das Grundproblem von uns Menschen dar. Die Angst ist eine Folge der Sünde und nicht deren Ursache wie du schreibst. Vor dem Sündenfall gab es keine Angst. Die Menschen lebten untereinander und mit Gott in ungetrübter Gemeinschaft. Da ist kein Platz für die Angst.

LG OpaStefan

opastefan antworten
deadman
(@deadman)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @opastefan

das ist eine schöne Erklärung, die aber Grundaussagen und Gesamtzeugnis der Bibel ignoriert

hmm, das meine Sicht der Dinge nicht j.de-mainstream sind, ist mir klar. Dass sie Gurndaussuagen der Bibel ignoriert leuchtet mir nicht ein.

Übrigens: der Begriff Sünde kommt soweit ich mich erinnere, an keiner Stelle der Paradiesgeschichte vor. Alles, was passierte, war schon im Garten Eden vorhanden und angelegt - oder kam die Schlange durch den Gartenzaun geschlichen?
Auch hat die Schlange nicht gelogen. Gott selbst sagt, "Siehe, der Mensch ist gewoden wie unsereiner" - so wie es die Schlange vorausgesagt hat. Und von der Frucht selbst sind Adam und Eva auch nicht gestorben - sie erkannten "nur", dass sie sterblich sind. Das ist ein großer Unterschied.

deadman antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @deadman

Dass sie Gurndaussuagen der Bibel ignoriert leuchtet mir nicht ein.

Das habe ich dir geschrieben. Die Bibel sieht in ihrem Gesamtzeugnis die Sünde als Ursache der Angst und nicht die Angst als Ursache der Sünde.

Veröffentlicht von: @deadman

Übrigens: der Begriff Sünde kommt soweit ich mich erinnere, an keiner Stelle der Paradiesgeschichte vor. Alles, was passierte, war schon im Garten Eden vorhanden und angelegt

Du musst eben auch andere Aussagen beachten, die das Thema aufgreifen. Wie Paulus schreibt, kam die Sünde, und damit der Tod, durch einen Menschen in die Welt. Sie war also im Paradies noch nicht vorhanden.

Veröffentlicht von: @deadman

Und von der Frucht selbst sind Adam und Eva auch nicht gestorben - sie erkannten "nur", dass sie sterblich sind. Das ist ein großer Unterschied.

Dazu habe ich oben an Ivehoope schon was geschrieben.

LG OpaStefan

opastefan antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2236
Veröffentlicht von: @opastefan

Die Bibel sieht in ihrem Gesamtzeugnis die Sünde als Ursache der Angst

Hast du dazu Bibelstellen, wo Angst im Allgemeinen und Sünde in Zusammenhang gesetzt werden?

Ich kann gerade nicht nachvollziehen, warum es Angst erst durch Sünde geben sollte.

Angst ist ein wichtiger Teil der menschlichen Natur. Auch ohne Sünde ist diese Sinnvoll.

lhoovpee antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 968

Warum sollte ich mit dir über das Gesamtzeugnis der Bibel diskutieren? Dafür haben wir nach deiner Antwort oben an mich keine gemeinsame Grundlage.

Was Paulus sagt ist dafür vollkommen egal.

[url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12763866&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Link dorthin[/url]

LG OpaStefan

opastefan antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Aus meiner Sicht gibt es nichts Böses.

Aber es gibt Leid, unser Leid. Also ist die Frage, warum wir leiden müssen.

Aus meiner Sicht geht es im Leben darum, dass wir uns selbst erkennen und erfahren. Hierfür probieren wir als Menschen erst etwas aus, schauen, wohin das führt und wie wir uns dabei fühlen.

Anschließend geraten wir an vergleichbares Verhalten anderer Menschen. Dann machen wir die Erfahrung, wie das von uns oben beschriebene Probieren aus einer anderen Position ist. Dabei schauen wir wieder, wohin das führt und wie wir uns dabei fühlen.

Auf diese Weise können wir Erfahrungen von Innen und Außen sammeln und können uns so umfassend selbst erfahren.

Ausführlicher beschrieben ist das hier:
[Link in Vertretung gelöscht. MfG AleschaMod]

... es ist ein deutlich abweichender Ansatz im Gegensatz zur Bibel, aber deshalb muss er ja noch nicht falsch sein, oder?

Anonymous antworten
7 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Zitate aus dem Text ( über Gott) :
"Auf jeden Fall ist das für ihn nicht einfach, da er alles ist. Zwar kann er sich leicht anschauen und dabei sehen, wie er ist. Aber er spürt sich nicht und erkennt die Folgen seines Seins nicht. Kurz: Er erfährt sich nicht."

"Gott hat also ein Problem sich selbst zu erfahren."

"Für das alles kam Gott auf die Idee ein Spiel zu erfinden: Er teilt sich selbst in kleine Einheiten, die vergessen ein Teil des Ganzen zu sein. "

"Um uns selbst zu erkennen, ist das Leben eine Art Spiegel. Wir erkennen uns selbst, indem wir Spiegelbildern von uns selbst begegnen: unsere Mitmenschen. Wenn wir zum Beispiel jemand bestehlen, begegnen wir jemand, der uns bestiehlt. Auf diese Weise probieren wir aus, wie es ist zu stehlen und bestohlen zu werden."

Veröffentlicht von: @tahtu

Aus meiner Sicht gibt es nichts Böses.

Genau das meine ich damit ( in einer anderen Antwort), wenn ich sage, dass das Leid der Menschen nicht ernstgenommen wird und man versucht sich von all dem abzuheben.
Ich finde, Gott wird hier wie ein unbeholfener " Gott" dargestellt, der wie ein kleines Kind die Erfahrung machen muss, sich selbst erstmal zu entdecken und zu erforschen.

Und diese Theorie mit dem Spiegel, haut auch nicht hin. Vielmehr führt es zu der Annahme, es geschehe niemandem Unrecht und man würde wahrscheinlich als Folge dessen noch weniger Handlungsbedarf sehen gegen das Unrecht und die Lieblosigkeit vorzugehen.
Eine aus meiner Sicht sehr passive Sicht/ Einstellung, die sich daraus ergibt und auch eine Gotteserniedrigung.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich glaube, du hast den Text nicht verstanden. Es geht in ihm nicht um Gott, sondern um dich. Du sollst Verantwortung für dich übernehmen.

Du hingegen erwartest von Gott, dass er etwas tut.

Erkennst du den Konflikt zwischen dir und Gott?

Aber ich denke, in diesem Forum bin ich falsch. Soweit ich bislang hier gelesen habe warten fast alle darauf, dass Gott (oder Jesus) aktiv wird und keiner ist auf der Suche, wie er selbst aktiv werden kann.

Diese Faulheit möchte ich nicht unterstützen und werde daher hier nichts weiter schreiben.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tahtu

Aber ich denke, in diesem Forum bin ich falsch. Soweit ich bislang hier gelesen habe warten fast alle darauf, dass Gott (oder Jesus) aktiv wird und keiner ist auf der Suche, wie er selbst aktiv werden kann.

Krass ne ... und das in einem Forum, das "Jesus.de" heißt ... Wie hätte man darauf auch kommen sollen?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @simonsson

Krass ne ... und das in einem Forum, das "Jesus.de" heißt ... Wie hätte man darauf auch kommen sollen?

Danke für dein Posting. Das genau meine ich: Statt mich nach meiner Ansicht zu fragen, die offensichtlich deutlich vom Rest hier abweicht bluffst du mich an.

Sorry, aber so wird sich nicht ändern. Wartet mal schön weiter darauf, dass andere eure Probleme lösen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tahtu

Statt mich nach meiner Ansicht zu fragen,

Deine Ansicht hattest Du ja weiter oben wiedergegeben, soweit ich richtig gelesen habe: "Es gibt kein Böses". Dann hast Du Dich beklagt, dass die Leute hier (das sind übrigens auch nicht alle User, es gibt noch andere) sich auf Gott und Jesus beziehen, auf ihn vertrauen. Nebenan hast Du geschrieben, Du willst für Dich kritisch klären, ob es überhaupt Sinn mache, Jesus zu vertrauen ...

Da dieses Forum "Jesus.de" heißt, ist Deine Klage in der Tat etwas seltsam. Außerdem willst Du nicht klären, ob es Sinn macht, Jesus zu folgen, sondern Du möchtest Deine Philosophie hier anbieten (siehe Homepage, die Du verlinkt hast); und deshalb wäre es Dir auch lieber, dass ich nach Deiner Ansicht frage, dann kannst Du eben diese Philosophie nämlich ausbreiten.

War das in etwa korrekt zusammengefasst?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

P.S.: Im Übrigen blaffe ich Dich nicht an, Tahtu. Wir können gerne diskutieren und die Dinge durchfechten; ich mache sowas gerne und mit großem Interesse (auch an anderen Meinungen!)
Aber diese Nummer "Ach, ihr Nicht-Erkennenden, die ihr auf Gott & Jesus hofft, der eure Arbeit macht", die zieht (zumindest bei mir und ich denke auch bei vielen anderen) nicht. Außerdem ist es so ein unglaubliches und dummes Klischee, dass Gläubige meinen würden, Jesus lege ihnen die Wäsche raus und rufe für sie beim Amt an oder besorge ihnen kosmisch den Parkplatz. Das ist dummes Zeug und damit muss man seine Zeit nicht verschwenden.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Liebe (r) Tahtu,

nur vorab, ich habe kein Konflikt mit Gott sondern eher mit Menschen, das will ich ehrlich zugeben, die eine laue Lebenseinstellung haben dem Leid der Menschheit gegenüber. Wo Dinge runtergespielt werden, versucht wird Neutralität reinzubringen, wo es nicht angebracht ist.
Und dazu gehören auch Formulierungen wie " ein Spiel".

Was die angebliche Faulheit der Christen angeht....ich weiß, dass wir deshalb als Christen oft zum Gespött anderer werden. Vertrauen in Gott wird nicht gesehen, auch nicht, dass wir Gottes Willen in unserem Leben so viel Raum wie möglich geben wollen.
Stattdessen wird Faulheit reingelesen. Aber das Jesus unser Wegweiser und Lehrer ist, der alles in uns und um uns aufdeckt und uns unsere Baustellen zeigt und die Baustellen der Welt, die uns auch zum Handeln auffordern, das wird wohl nicht gesehen.

Anonymous antworten
jour
 jour
Beiträge : 1895

Frage: Was ist "böses" / "das Böse"?

Veröffentlicht von: @faith1000

Eine Frage die mir immer wieder gestellt wird, warum gibt es böses? Warum erlaubt Gott das Böse?
Habt ihr euch auch mal diese Frage gestellt? Wie seht ihr es?

Darf ich eine Verständnisfrage stellen?

Was ist für dich "das Böse" / "böses"?

Ich habe hier ein wenig rein gelesen, aber, was das genau ist, habe ich vermutlich verpaßt?

Gruß
Jour

jour antworten
1 Antwort
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1895

Eine Frage die mir immer wieder gestellt wird, warum gibt es böses? Warum erlaubt Gott das Böse?
Habt ihr euch auch mal diese Frage gestellt? Wie seht ihr es?

Ich freue mich auf regen Austausch.
Gruß

Immer noch keine Antwort:
Was ist für dich "das Böse" / "böses"?

Du willst, daß Gott etwas nicht zuläßt,
kannst es aber nicht beschreiben?
Und, wieso wird dir immer wieder diese Frage gestellt? Von wem? In welcher Eigenschaft? Hast du beruflich damit (womit auch immer) zu tun?

Gut. Dann stelle ich eine andere Frage:
Inwieweit bringt dich diese Frage weiter in deinem Alltag.
In deinem Leben?

Gruß
Jour

jour antworten


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