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Zankapfel Bibel


HMK
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Themenstarter
Beiträge : 33

Ich wurde heute auf das Buch „Zankapfel Bibel: Eine Bibel – viele Zugänge" aufmerksam gemacht.
Kennt das jemand, hat das jemand gelesen?

Antwort
1 Antwort
Jimmy
Beiträge : 142

Hallo,

nein ich habe es noch nicht gelesen.

Der Verlag bietet folgende Beschreibung:

Die evangelischen Kirchen wollen Kirchen der Schrift sein. Nach der reformierten Lehre ist die Bibel klar, eindeutig und verständlich. Sie gibt der Kirche Grundlage und Ausrichtung. Die Wirklichkeit aber sieht anders aus: die Bibel ist vieldeutig, man kann mit ihr fast alles begründen. So kommt es, daß die Bibel in unseren evangelischen Kirchen nicht so sehr ein gemeinsames Fundament, sondern eher ein immerwährender Zankapfel zwischen verschiedenen Gruppen ist. In dieser Situation versuchte die Theologische Kommission des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes mit ihrem 'Bibelprojekt' Brücken zu schlagen und Gespräche zwischen Vertretern verschiedener Zugangswege zur Bibel zu ermöglichen. Dazu lud sie den Fundamentalisten Prof. Dr. Ernst Lerle, den Evangelikalen Pfr. Dr. Wolfgang Bittner, die Feministin Denise Jornod, den Neutestamentler Prof. Dr. Daniel Marguerat sowie Pfr. Rolf Kaufmann als Vertreter der tiefenpsychologischen und Dr. Kuno Füssel als Vertreter der materialistischen Interpretation zu einem Gespräch ein. 'Zankapfel Bibel' ist die Frucht dieses Gespräches: Die sechs Autoren beschreiben ihre grundlegenden Annahmen und Positionen und interpretieren alle denselben Bibeltext (Mk 6,30-44, die Speisung der 5000). Der Herausgeber, Prof. Dr. Ulrich Luz, vergleicht diese verschiedenen Zugangswege und sucht nach Trennendem und Gemeinsamen. Das Buch ist eine Aufforderung und Hilfe zum Gespräch. Es soll daran erinnern, daß die eine Bibel die Grundlage ist, auf die sich alle Zugangswege beziehen. So möchte es mithelfen, daß auch anderswo, in Gemeinden und zwischen Kirchen und Gruppen, solche Gespräche stattfinden können.

Tatsächlich ist das Buch über 30 Jahre alt, ist aber 2007 in neuer Auflage erschienen und immer noch käuflich zu erwerben.

Die Autoren sind entsprechend auch schon alt und heute kaum noch bekannt.
T. Dietz hat es inzwischen mehrmals empfohlen, um den Unterschied zwischen der fundamentalistischen, evangelikalen und historisch-kritischen Auslegung zu verstehen.

Gruß, Jimmy

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