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Petrus geht zu Jesus auf dem Wasser

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Evana
Themenstarter
Beiträge : 924

Hallo ihr Lieben,

da derzeit bei uns keine Gottesdienste stattfinden, hat unser Pastor uns eine Aufgabe gestellt:

"Sucht in den Evangelien die Stellen heraus, in denen Petrus den Herrn bittet, ihm zu erlauben, aus dem Boot zu steigen und zu ihm auf das Wasser zu kommen.
Und hier die Frage: was war wohl das Motiv Petri, dies tun zu wollen? Also: welcher Wunsch trieb ihn wohl dazu an, diesen absolut unmöglichen Schritt auf ein nicht tragendes Element zu tun?
Vielleicht fallen Dir ja vier oder sogar fünf Gründe dazu ein.
Knifflig, ich weiß, aber versetz Dich gedanklich in dieses Boot in dieser recht stürmischen Nacht und versetz Dich in die möglichen Gedanken des Petrus und seine andere Art zu Denken und zu Handeln."

Okay, die Stelle ist ja leicht zu finden: in Matthäus 14,22-33, der Vers 28: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehlt mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!
29 Jesus aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.

Dieses Ereignis, wo Jesus auf dem Wasser, den verängstigten Jüngern im Boot, zu Hilfe kommt, steht auch in Markus 6,45-52 und Johannes 6,15-21. Aber dort wird nur von Jesus berichtet. Das Erlebnis von Petrus verschweigen sie.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, mit mir darüber nachzudenken, welches Motiv oder Motive hinter dem Handeln von Petrus stehen?
Oder auch weiter zu denken: Wie würde ich (man selbst) handeln?
Warum konnte auch Petrus Schritte auf dem Wasser gehen?
Was kann ich/können wir aus diesem Erlebnis für uns heute lernen?

Bin gespannt auf eure Gedanken. Es ist leichter für mich, Gedanken zu formulieren, wenn ich diese beim Aufschreiben anderen mitteile
und reflektiert werde. Danke schon mal vorab.

Liebe Grüße
Evana

Antwort
79 Antworten
Plueschmors
Beiträge : 3746

Hallo liebe Evana,

Veröffentlicht von: @evana

Was war wohl das Motiv Petri, dies tun zu wollen?

mir fällt hier zuerst Petri Bereitwilligkeit aus Lukas 5,5 ein:

Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.

Insgesamt also eine Art "Glaubensprüfung". "Wird es wieder geschehen? Daß Jesus zu unüblicher Zeit die Netze berstend füllt, mag ja noch angehen, aber kann es auch geschehen, daß entgegen aller Vernunft auch noch solches geschehe?", wird Petrus gedacht haben. Und zuerst ist er ja auch guten Mutes: "Klar, es kann geschehen!"

Und dann wird er doch wieder ganz ungläubiger Mensch. Da werden ihm Vernunft und Fleisch plötzlich arg zugesetzt haben: "Sieh mal, du Idiot. Du läufst auf dem Wasser. Das kann gar nicht sein. Du siehst auch Jesus nicht, Deine Kollegen waren schon richtig: Es ist ein Gespenst! Du Träumer... Wach einmal recht auf!"

Und blubb, blubb, blubb, blubb, blubb...

Veröffentlicht von: @evana

Oder auch weiter zu denken: Wie würde ich (man selbst) handeln?

Auf Jesu Wort hin wollte ich gern alles wagen. Aber mir liegt das Fleisch ja auch noch auf dem Halse. Da bin ich nicht freier als Petrus. Vermutlich wär´s dasselbe Bild.

Veröffentlicht von: @evana

Warum konnte auch Petrus Schritte auf dem Wasser gehen?

Wer glaubt, vermag eben alles.

Veröffentlicht von: @evana

Was kann ich/können wir aus diesem Erlebnis für uns heute lernen?

Gott vertrauen lernen. Es immer wieder zu wagen, aber auch zu wissen, Gott kommt uns auch entgegen in unsrer Schwachheit:

Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn...

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
5 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hunderte Glaubens"prüfungen"

Wozu braucht Jesus immerzu Prüfungen...wenn er eh doch die Herzensgedanken kennt??????

Stattdessen eine Ermutigung zum Gauben und Festhalten....und nicht immer dieser Druck der Prüfungen. Übrigens, solche "Glaubensprüfungen" findet man überall....Buddhisten, Muslimen, Naturvölker....immer der beweis was zu bestehen.

Ich weiß nicht wozu diese Erzählung nützen sollte. Physikalisch gesehen geht das überhaupt nicht und seit Abgang von Jesus hat das auch nie mehr einer tun können (trotz Glaubensbesitz)

M.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wer sagt, dass Glaubensprüfungen von Jesus kommen? Ich hab schon einige Dinge erlebt, deren Urheber nicht Jesus war, durch die aber mein Glaube nur noch stärker wurde.

herbstrose antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3746
Veröffentlicht von: @meriadoc

Wozu braucht Jesus immerzu Prüfungen...wenn er eh doch die Herzensgedanken kennt??????

Als Ansporn:

Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, überhaupt gut zu sein.

Schwacher Glaube ist auch Glaube, aber ein noch stärkerer Glaube erleichtert das Leben:

Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!

Auch ´ne Glaubensprüfung. Man kann "Herr, Herr, Herr" rufen und immer und immer liegenbleiben. Oder man hört Jesu Wort und geht im Vertrauen darauf los und weiter und weiter und weiter...

plueschmors antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Plueschmors,

danke für deine Gedanken.

LK 5,1-11:
Ja, Petrus hat erlebt, wie Jesus ihm beim Fischfang geholfen hat.
Zuerst hörte Petrus von Jesus eine offizielle Predigt. Es war ja sein Boot, das Jesus als Kanzel diente und er musste zuhören und konnte nicht weglaufen. Dann gebot ihm Jesus rauszufahren und die Netze rauszuwerfen und er gehorchte. Er hat ihm vertraut, obwohl er ihn noch nicht kannte. Und erlebte das Wunder, dass die Netze rissen.
Das ist der Anfang seiner Berufung zum Menschenfischer.

Danach folgt die Jüngerschaftsschule: Mittlerweile haben die Jünger mit Jesus schon viele Wunder erlebt. So dass ich durchaus auch hier eine Lektion sehe: Wie reagieren die Jünger, wenn sie mich auf dem Wasser gehen sehen?

Die Schule heißt: Learning by Doing. Aus der Situation heraus handeln. Vertrauen lernen.

Blick auf Jesus: Alles ist gut. Ich habe Mut.

Blick auf den Sturm und die Wellen: Hilfe, nun bekomme ich es mit meiner Angst zu tun und die Zweifel stellen sich ein.

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @evana

Blick auf den Sturm und die Wellen: Hilfe, nun bekomme ich es mit meiner Angst zu tun und die Zweifel stellen sich ein.

Kenne ich! Ist gar nicht so lange her.

M.

Anonymous antworten


Lucan-7
Beiträge : 15347

Mal abgesehen davon, dass ich die ganze Geschichte für reine Symbolik halte würde ich dem noch eine andere Frage vorausstellen: Warum lief denn Jesus überhaupt in diesem Moment auf dem Wasser? Was hatte er denn für einen Grund, sich auf diese Weise an dieser Stelle seinen Jüngern zu zeigen?

Offenbar ging es ihm um eine Demonstration. Und Petrus war ein Teil davon, denn ohne seinen Versuch, selbst auf dem Wasser zu gehen, gäbe es im Anschluss kaum etwas zu lernen. Petrus war also ein entscheidender Teil des Plans, demnach wusste Jesus auch, dass Petrus das Vertrauen wagen würde.
Was Petrus Motivation betrifft... vielleicht wollte er sich vor den anderen Jüngern bzw. Jesus selbst als würdig beweisen...

Wirklich rund wird die Geschichte aber erst mit dem Scheitern des Petrus. Denn wie wäre denn die Aussage der Geschichte gewesen, wenn Petrus nicht untergegangen wäre? Die hätte dann gelautet: "Wenn du nur ein wenig an Jesus glaubst, kannst du alles schaffen!"

Nun ist das in der Realität aber nicht der Fall. Und darum lautet das Fazit: "Wenn du auch nur ein wenig zweifelst, dann wird es nicht klappen!", was natürlich viel näher am echten Leben ist. Denn da hat Glaube und Gebet oft nicht das gewünschte Ergebnis.

Aber natürlich lässt Jesus einen nicht im Stich... auch dann nicht, wenn man untergeht und alles anders kommt, als man sich erhoffte.

Meiner persönlichen Ansicht nach dient diese Geschichte in erster Linie der Absicherung der Kirchenväter bzw. der Evangelisten. Sie können schliesslich schlecht behaupten, dass mit Glaube jederzeit Wunder möglich sind. Also sagen sie: Wenn es nicht klappt - dann war dein Glauben nicht groß genug!

(Übrigens ein Widerspruch zu einer anderen Stelle, wo es doch heisst dass man Berge versetzen kann, wenn der Glaube nur so groß wie ein Senfkorn sei, wenn ich mich recht erinnere)

Für mich ist das eine der Stellen der Bibel, die recht eindeutig erfunden wurden, weil die Geschichte - im Gegensatz zu anderen Stellen - sehr glatt und konstruiert ist, wie ein Theaterstück.
Aber das ist natürlich nur meine unwesentliche Meinung...

lucan-7 antworten
27 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Für mich ist das eine der Stellen der Bibel, die recht eindeutig erfunden wurden, weil die Geschichte - im Gegensatz zu anderen Stellen - sehr glatt und konstruiert ist, wie ein Theaterstück.
Aber das ist natürlich nur meine unwesentliche Meinung...

Kann dich da ziemlich gut verstehen.

M.

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Lucan,

Veröffentlicht von: @lucan-7

Mal abgesehen davon, dass ich die ganze Geschichte für reine Symbolik halte würde ich dem noch eine andere Frage vorausstellen: Warum lief denn Jesus überhaupt in diesem Moment auf dem Wasser? Was hatte er denn für einen Grund, sich auf diese Weise an dieser Stelle seinen Jüngern zu zeigen?

Jesus hat seine Jünger vorher genötigt, mit dem Boot ans andere Ufer zu fahren. Er blieb allein zurück und betete bis es Nacht wurde.
Dann hörte er wohl die Hilfeschreie seiner Jünger im Geist. Sie hatten Angst vor dem Wind und den Wellen. Erst zwischen 3 und 6 Uhr kommt Jesus ihnen zur Hilfe, auf ungewöhnliche Weise.

Also der Grund: Rettung der Jünger - Liebe
Auf dem Wasser laufen, geht wohl schneller, als zu schwimmen.
Es hat wohl auch den Vorteil, dass man nicht so nass wird.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Offenbar ging es ihm um eine Demonstration. Und Petrus war ein Teil davon, denn ohne seinen Versuch, selbst auf dem Wasser zu gehen, gäbe es im Anschluss kaum etwas zu lernen. Petrus war also ein entscheidender Teil des Plans, demnach wusste Jesus auch, dass Petrus das Vertrauen wagen würde.
Was Petrus Motivation betrifft... vielleicht wollte er sich vor den anderen Jüngern bzw. Jesus selbst als würdig beweisen...

Mich wundert dann, dass nur Matthäus davon berichtet, dass Petrus aus dem Boot ausgestiegen ist. Die anderen 2 Evangelisten: Markus und Johannes schweigen darüber. Da ist nur von Jesus die Rede.

Bei Markus 6,45-52 ist der Zusatz:
4xc y9 Sie aber sahen ihn auf dem See einhergehen und meinten, es sei ein Gespenst und schrien auf;
50 denn alle sahen ihn und wurden bestürzt. Er aber redet sogleich mit ihnen und spricht zu ihnen: Seid guten Mutes! Ich bin es. Fürchtet euch nicht! ...
52denn sie waren durch die Brote nicht verständig geworden, sondern ihr Herz war verhärtet.

Dieser Vers hat mich heute morgen auch beschäftigt. Heißt es: Wenn wir uns fürchten, dann ist unser Herz noch hart?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nun ist das in der Realität aber nicht der Fall. Und darum lautet das Fazit: "Wenn du auch nur ein wenig zweifelst, dann wird es nicht klappen!", was natürlich viel näher am echten Leben ist. Denn da hat Glaube und Gebet oft nicht das gewünschte Ergebnis.

Denke, dass es mit unserem Herzen (hart) und mit dem Glauben an Gott zusammenhängt. Was traue ich Gott wirklich zu? Ist Gott wirklich für mich?

Veröffentlicht von: @lucan-7

(Übrigens ein Widerspruch zu einer anderen Stelle, wo es doch heisst dass man Berge versetzen kann, wenn der Glaube nur so groß wie ein Senfkorn sei, wenn ich mich recht erinnere)

Denke, dass wir Glauben falsch definieren.
Die Definition lautet: Der durch Liebe wirksame Glaube. (5.6)
Erst wenn Liebe unseren Glauben motiviert, geschehen die Wunder.

evana antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2212
Veröffentlicht von: @evana

Dieser Vers hat mich heute morgen auch beschäftigt. Heißt es: Wenn wir uns fürchten, dann ist unser Herz noch hart?

Hier muss man das Markus-Evangelium etwas weiter betrachten.
Kurz zuvor haben die Jünger die Speisung der 5000 erlebt und zweifelten schon dort an Jesus, wie er so viele Menschen mit so wenig Brot sättigen will.
Trotz der Wunder, die Jesus tut, rechnen sie nicht mit diesen Wundern.

Auch in Markus 8, 17 haben sie es noch immer nicht verstanden. Sie hatten nur ein Brot, und rechneten dennoch nicht damit, dass dies reichen würde.

Erst in Markus 8, 29 erkennt Petrus, dass Jesus der Christus ist.
Schon in Vers 33 zeigt sich aber, dass Petrus noch nicht alt so viel verstanden hat. Jesus nennt ihn dort Satan.

Auch in Markus 9, 6 kommt Petrus wieder nicht gut weg.

Der Autor der Markus-Evangelium hat also über die verschiedenen Geschichten hinweg eine weitere Geschichte überlagert. Die Jünger kommen dabei nicht alt so gut weg 😀

lhoovpee antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2212
Veröffentlicht von: @lucan-7

(Übrigens ein Widerspruch zu einer anderen Stelle, wo es doch heisst dass man Berge versetzen kann, wenn der Glaube nur so groß wie ein Senfkorn sei, wenn ich mich recht erinnere)

Aber auch beim Berge versetzen wird darauf hingewiesen, dass man keine Zweifel haben darf.
Markus 11, 23: Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer!, und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen.
Matt. 17, 19-21: Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn [einen Dämonen] nicht austreiben? Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Der Senfkorn ist also nur vorhanden, wenn man kein Kleinglauben hat.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Der Senfkorn ist also nur vorhanden, wenn man kein Kleinglauben hat.

Dann ist es wohl ein schlechter Vergleich...

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2212

Oder wir verstehen den Vergleich falsch.

Der Senfkorn kommt auch im Lukasevangelium vor:
Lukas 17, 6
Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

Der Glaube ist etwas unscheinbares, wie der Senfkorn (Durchmesser: 0,95-1,6 mm).
Dennoch kann der Glaube stärker als ein Maulbeerbaum sein (Wuchshöhen von bis zu 12 Meter).

Evtl. wurde der Baum dann durch ein Berg ersetzt, da damit mehr Leute was anfangen konnten.
Und in der Auslegung ist dann die vermutliche Fehlinterpretation "Senfkorn = Kleiner Glaube" entstanden.

lhoovpee antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Ich habe es so verstanden, dass dieses Senfkorn Glauben vom Verstand ins Herz muss. Aus der Liebe heraus, geschehen Wunder.

Der Verstand analysiert zu viel, ist skeptisch und zweifelt die Wunder an.

Verstand: Es ist unmöglich, auf dem Wasser zu gehen. Die Schwere des Körpers zieht ihn senkrecht nach unten. Waagerecht schwimmend/reibend ist es möglich. Da trägt das Wasser.

Das Herz: Ich vertraue darauf, dass die Bibel wahr ist, dass Gott wahr ist und deshalb auch übernatürliches geschehen kann.

Im Herzen/Boden fängt dieses kleine Senfkorn dann Wurzeln zu bekommen, dann bricht es irgendwann durch und es wird zu einem Baum, indem die Gedanken nisten können.

Bei Petrus war es erst, nachdem er durch die Verleugnung und Buße sein (hartherziges) Herz zerbrochen wurde. Durch die Betreuung/Liebe von Jesus wurde es immer poröser.
Durch seine vielen Tränen (Er weinte bitterlich) ging der Samen auf.
Durch die Ausgießung des Geistes brach sich die Kraft Gottes Bahn und er wurde stärker und zu dem Felsen, den Jesus vorausgesagt hat.

evana antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2212
Veröffentlicht von: @evana

Im Herzen/Boden fängt dieses kleine Senfkorn dann Wurzeln zu bekommen, dann bricht es irgendwann durch und es wird zu einem Baum, indem die Gedanken nisten können.

Ja, so könnte ich der Vergleich auch verstehen. Etwas kleines, kann großes verrichten oder großes zur Folge haben.

Leider wurde in der Überlieferung nach Matthäus aus Baum dann ein Berg, den man versetzt, wodurch der Vergleich für uns unverständlich erscheint. Es bleibt aber, dass etwas kleines (der Glaube ist ja noch nicht einmal etwas physisches), eine große Wirkung hat.

lhoovpee antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Ob du im Glauben nun einen Berg oder einen Baum versetzt, das bleibt sich eigentlich gleich. Im Natürlichen geht es nicht, es sei denn, du trägst den Berg ab und gräbst den Baum aus und buddelst ihn an einer anderen Stelle wieder ein.

Geistlich kann es so verstanden werden, dass du Problemberge oder -
bäume versetzt, also unlösbare scheinende Probleme im Glauben angehst.

evana antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Der Glaube ist etwas unscheinbares, wie der Senfkorn (Durchmesser: 0,95-1,6 mm).
Dennoch kann der Glaube stärker als ein Maulbeerbaum sein (Wuchshöhen von bis zu 12 Meter).

Der Vergleich mit dem "Senfkorn" muss ja irgendeinen Sinn haben. Wenn auch ein "geringer" Glaube immer noch eine unglaubliche Stärke erfordert, dann ergibt das Gleichnis keinen Sinn. Dann hätte man von Anfang an etwas Größeres nehmen müssen...

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2212
Veröffentlicht von: @lucan-7

Der Vergleich mit dem "Senfkorn" muss ja irgendeinen Sinn haben. Wenn auch ein "geringer" Glaube immer noch eine unglaubliche Stärke erfordert, dann ergibt das Gleichnis keinen Sinn. Dann hätte man von Anfang an etwas Größeres nehmen müssen...

Es geht darum, dass etwas, das man nicht sieht(, weil extrem klein), etwas was man sieht beeinflussen kann.

Es geht nicht darum, dass der Glaube gering ist.

Nachtrag vom 23.01.2021 1044
So zumindest ein Auslegungsversuch.
Einfach Sinnlosigkeit zu unterstellen ist etwas faul 😀

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347

Dann wäre der Vergleich mit Luft oder etwas anderem sinnvoller gewesen. Deine Auslegung verkehrt die mir bekannte Auslegung ins genaue Gegenteil - und das passiert nicht zum ersten Mal, bei Jesu Aussage: "Was heisst du mich gut? Weisst du nicht, dass nur Gott gut ist?" ist es genau dasselbe, man kann das sowohl dafür als auch dagegen auslegen, dass Jesus Gott ist.

Was aber ist ein Text zur Lehre wert, aus dem man eine ganz bestimmte Aussage als auch das Gegenteil dieser Aussage ziehen kann...?

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2212
Veröffentlicht von: @lucan-7

Dann wäre der Vergleich mit Luft oder etwas anderem sinnvoller gewesen.

Hätte hätte Fahrradkette 😀

Veröffentlicht von: @lucan-7

Deine Auslegung verkehrt die mir bekannte Auslegung ins genaue Gegenteil

So ist das bei alten Schriften. Es gibt verschiedene Auslegungen.
Oft setzt sich jene durch, die zur allgemeinen gesellschaftlichen Moral passt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was aber ist ein Text zur Lehre wert, aus dem man eine ganz bestimmte Aussage als auch das Gegenteil dieser Aussage ziehen kann...?

Der Kritikpunkt ist berechtigt. Ich beabsichtige nicht jemanden mit diesen Texten zu belehren. Aber man kann drüber diskutieren.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was aber ist ein Text zur Lehre wert, aus dem man eine ganz bestimmte Aussage als auch das Gegenteil dieser Aussage ziehen kann...?

Wir leben in der Welt der Polaritäten und du kannst Alles was ist, von mehren Seiten betrachten. Und alles ist richtig. Und so ist von links Gesehenes genau genauso richtig wie von rechts gesehen. Oder von oben oder unten. oder von Vorn oder hinten. Es ist immer das gleiche Objekt. Nur von verschiedenen Richtungen gesehen.

ES liegt also nicht an der Lehre, sondern aus welcher Richtung man auf eine Lehre schaut.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347
Veröffentlicht von: @rakso

Es ist immer das gleiche Objekt. Nur von verschiedenen Richtungen gesehen.

Nein. Wenn das Objekt mal klein und mal groß, mal mit Gott identisch und mal nicht, mal gut und mal böse ist - dann ist es kaum "das gleiche". Dann ist es schlicht beliebig.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es ist immer das gleiche Objekt. Nur von verschiedenen Richtungen gesehen.

Nein. Wenn das Objekt mal klein und mal groß, mal mit Gott identisch und mal nicht, mal gut und mal böse ist - dann ist es kaum "das gleiche". Dann ist es schlicht beliebig.

Es ist aus deiner Sicht beliebig. Nimm als Beispiel einen "Quader". Hier hast Du drei verschieden große Ansichten aus 3 vertikalen Richtungen. Wenn das die Menschen sehen und dann mit dir - den den "Quader" nicht gesehen hat - unterhalten, dann wirst 3 verschiedene Beschreibungen erhalten. Obwohl nur ein Objekt - den "Quader" - aus verschiedenen Richtungen gesehen wurde. Jeder hat die Wahrheit berichtet und doch ist die "Wahrheit" bei allen verschieden. Und doch ist die Wahrheit Teil der höheren Wahrheit, die dadurch sichtbar wird, wenn Du den übers Eck anschaust, so dass Du die drei unterschiedlichen Flächen auf einmal erschaust. Dann weiß Du, dass jeder die Wahrheit gesprochen hat. Auch wenn jeder nur die Wahrheit - die Wirklichkeit - aus seiner Sicht gesehen hat.

Also ist dein Einwurf der Beliebigkeit hinfällig

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347

Ich kenne diese Gleichnisse. Es gibt auch noch das beliebte Gleichnis mit dem Elefanten im Dunkeln, bei denen jeder ein anderes Körperteil ertastet.

Aber diese Gleichnisse lassen sich nicht beliebig dehnen. Jesus kann nicht gleichzeitig von einer Jungfrau geboren worden sein oder eben nicht. Er kann nicht gleichzeitig wiederauferstanden sein oder nicht.

Und die Aussage, dass Jesus "Ganz Mensch und ganz Gott" gewesen sein soll, zeigt ja auch, wie tief man hier in die theologische Trickkiste greifen musste... bis hin zur Auflösung jeder Logik.

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Kennst du das schon?

Für Nichtenglischsprachige:
Nur weil du Recht hast,
heißt das nicht, dass ich falsch liege.
Du hast das Leben nur noch nicht
von meiner Seite (aus meiner Sicht) gesehen.
😊

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nur weil du Recht hast,
heißt das nicht, dass ich falsch liege.
Du hast das Leben nur noch nicht
von meiner Seite (aus meiner Sicht) gesehen.

Es gibt sicherlich viele Situationen, in denen das bedenkenswert ist.
Und es gibt Situationen, in denen das schlicht nicht funktioniert.

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Danke, dass du die Möglichkeit in Betracht ziehst.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber diese Gleichnisse lassen sich nicht beliebig dehnen. Jesus kann nicht gleichzeitig von einer Jungfrau geboren worden sein oder eben nicht. Er kann nicht gleichzeitig wiederauferstanden sein oder nicht.

Doch kann er. Zumindest in den Köpfen der Menschen. Die Einen glauben das und die Anderen dies. Unabhängig davon, was wirklich geschehen ist. So ist es mit Allem.

Aber nun zu deinem Einwurf:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und die Aussage, dass Jesus "Ganz Mensch und ganz Gott" gewesen sein soll, zeigt ja auch, wie tief man hier in die theologische Trickkiste greifen musste... bis hin zur Auflösung jeder Logik.

Wenn Gott ewig, unendlich und somit All-Umfassend ist und aufgrund dieser All-Umfassend"heit" , dieser Ganzheit Gottes nichts, aber auch gar nichts außerhalb von Gott sein kann. So ist doch ist alles was ist, innerhalb von Gott und alles was ist, ist Gott.

Man könnte es auch so beschreiben: Es gibt nur ein Ganzes, das unendlich und immerwährend ist und innerhalb des Ganzen ist jeder ein Teil des Ganzen und jedes Teil trägt etwas vom Ganzen in sich. Also kann man sagen: jedes Teil ist das Ganze und das Ganze ist die Summe all seiner Teile und doch ist das Ganze mehr als die Summe all seiner Teile.

Daher es gibt nichts anderes als das Ganze, das All-Umfassende = Gott in unterschiedlichsten Gestaltungen und Formen. Das materielle Universum ist also sozusagen der materielle "Körper" Gottes. Gott ist aber auch Substanz und Geist, Intelligenz, Liebe, Weisheit, Kraft usw. So wie Du Geist, Substanz = Seele, und Materie = Körper und Intelligenz, Liebe, Weisheit, Kraft usw. bist. Kannst Du dem folgen?

So bist Du auch Gott, weil Du all das in sich trägst, was Gott in sich trägt. Gott ist aber auch durch dich Mensch. Der Unterschied liegt im Bewußtsein. Du hast nicht das Bewußtsein Gottes, sondern im Moment nur das Bewußtsein eines Menschen. Und das Bewußtsein formt das, was Du im Moment bist. Du kannst aber dein Bewußtsein und somit deine Möglichkeiten soweit ausdehnen wie Jesus und dann Dinge tun, die Jesus tat. Letztendlich tut es aber immer Gott - also das Ganze - die Werke, die Jesus tat und die du auch tun könntest, wärst in dem Bewußtsein des Jesus.

Also im Bewußtsein dessen, was mit Hilfe Gottes möglich ist. Darum muß du dich mit Gott verbinden und dann kann Du all die Werke tun, die Jesus getan hat. Aber in Wirklichkeit hat Gott diese Werke getan. Denn alle Kraft ist letztendlich Gottes Kraft und so ist es auch mit der Liebe, Weisheit, Ordnung, Geduld, Barmherzigkeit, Intelligenz usw. Die wir uns zunutze machen können, wenn wir wollen. Jeder Mensch ist daher Gott und Mensch und Gott als das Ganze ist in jedem Menschen selbst Mensch. Entsprechend dem Bewußtsein im Menschen

Das Problem liegt bei vielen Menschen oder Gläubigen oder Wissenschaftler daran, dass sie nicht über den von den Vorfahren "geerbten" Begriff und Vorstellung "Gottes" hinaus denken, gelangen können oder wollen, weil diese ihr bisheriges Weltbild umstürzen wird. Sie sind gefangen in ihren Denkstrukturen, aus der sie schwer heraus kommen. Das hat Jesus schon vor 2000 Jahren schon versucht und die heutigen Meister, Seher und Propheten versuchen es auch heute, die Menschen dahin zu belehren, wer sie in Wirklichkeit sind: Ein Wesen göttlicher Herkunft und Fähigkeiten und Möglichkeiten. Das ist es, was Jesus uns sagen und zeigen will.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347
Veröffentlicht von: @rakso

Das Problem liegt bei vielen Menschen oder Gläubigen oder Wissenschaftler daran, dass sie nicht über den von den Vorfahren "geerbten" Begriff und Vorstellung "Gottes" hinaus denken, gelangen können oder wollen, weil diese ihr bisheriges Weltbild umstürzen wird. Sie sind gefangen in ihren Denkstrukturen, aus der sie schwer heraus kommen.

Das ist zunächst mal kein "Problem", sondern eine Stärke. Was aber noch nicht heisst, dass es nicht auch bessere Denkstrukturen geben könnte. Diese müssten dann aber auch im Vergleich sehr überzeugend sein.

Dienen sie lediglich dazu, religiöse Vorstellungen zu bestätigen, dann halte ich das allerdings nicht für sonderlich überzeugend.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist zunächst mal kein "Problem", sondern eine Stärke. Was aber noch nicht heisst, dass es nicht auch bessere Denkstrukturen geben könnte. Diese müssten dann aber auch im Vergleich sehr überzeugend sein.

Es kann vor einem bestimmten Hintergrund eine Stärke sein, vor einem anderen Hintergrund eine Schwäche sein. Es kommt immer auf den Hintergrund an. Es gibt keine besseren oder schlechteren Denkstrukturen. Sondern zu was die Denkstrukturen eingesetzt werden sollen. Denkstrukturen sind Werkzeuge für bestimmte Zwecke. Sie sind vergangenheit orientiert. Gott ist ewige Gegenwart, also muß Du gegenwärtig sein.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dienen sie lediglich dazu, religiöse Vorstellungen zu bestätigen, dann halte ich das allerdings nicht für sonderlich überzeugend.

wenn sie religiöse Bilder der Vergangenheit beleuchten wollen, können persönliche Denkstrukturen unter Umständen ein großes Hindernis sein.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15347
Veröffentlicht von: @rakso

Es gibt keine besseren oder schlechteren Denkstrukturen. Sondern zu was die Denkstrukturen eingesetzt werden sollen. Denkstrukturen sind Werkzeuge für bestimmte Zwecke.

Richtig. Und so gibt es Denkstrukturen, die dazu dienen sollen, religiöse Vorstellungen zu bestätigen. Diesen Zweck erfüllen sie dann auch.

Nur halte ich dergleichen nicht für erstrebenswert.

Veröffentlicht von: @rakso

wenn sie religiöse Bilder der Vergangenheit beleuchten wollen, können persönliche Denkstrukturen unter Umständen ein großes Hindernis sein.

Das ist etwas anderes. Da geht es darum, die Denkstruktur selbst nachzuvollziehen. Das bedeutet aber nicht, dass man sie deshalb auch für sich übernehmen muss.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist etwas anderes. Da geht es darum, die Denkstruktur selbst nachzuvollziehen. Das bedeutet aber nicht, dass man sie deshalb auch für sich übernehmen muss.

So ist es.

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Lucan,

nimm dir mal bitte einen Augenblick Zeit. Ende 2019 habe ich es mal mit meiner Logik versucht zu erklären, warum er beides gleichzeitig ist. Und es dann mit den dazugehörigen Bibelversen untermauert.

Lukas 1,26-38: Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt, zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Josef, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er kam zu ihr hinein und sprach: „Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir.“ Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruß dies sei. Und der Engel sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.“ Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß?“ und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich beschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.“ Maria aber sprach: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort!“ Und der Engel schied von ihr.

Warum war es so wichtig, dass Maria noch Jungfrau war? Hätte sie sich schon mit Josef vereint, hätte sie Unzucht begangen und dann wäre sie nicht mehr rein genug für den Samen des Heiligen Geistes.

Warum wurde sie vom Heiligen Geist geschwängert? Weil Jesus, Gottes Sohn, der Erlöser von göttlicher Gestalt sein sollte, damit er uns erlösen kann. Wäre Jesus von Josef gezeugt worden, wäre die Erbsünde weitergegeben worden und Jesus wäre nicht rein genug.

Joh.1,13: Nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren ist.
Der Same des Heiligen Geistes ist lauter Liebe, denn Gott ist Liebe.
1.Joh.4,16: Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Gott ist Geist!

So war Jesus vom Wesen her ganz Gott. Da aber seine Mutter ein Mensch war, war er auch ganz Mensch. - Mensch ist aus Fleisch und Blut.
Lukas 2,52: Jesus wuchs und nahm zu an Weisheit und Alter und Gunst bei Gott und Menschen.
weil in ihm der Geist der Weisheit war. Er ist ja durch den Heiligen Geist gezeugt.
All das, was er tat, tat er aus der Liebe und Weisheit heraus und konnte so gegen den Widersacher angehen und blieb ohne Sünde. Warum?
Röm. 13,10 So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
Und deshalb konnte Jesus auch das ganze Gesetz erfüllen, weil Gottes Geist (Liebe und Weisheit) in ihm waren.
Welche Folgen hat es, wenn die Gottheit Jesu nicht anerkannt wird? Dann wäre Jesus ein ganz normaler Mensch, wie wir, und hätte uns nicht erlösen können, weil auch in ihm Sünde gefunden worden wäre. Denn Adam wurde ein Sünder und konnte nur Sünder hervorbringen.
So muss jeder Mensch erkennen, dass er nicht nur sündigt, sondern dass er durch und durch ein Sünder ist und sich nicht selbst erlösen kann. Ohne die Menschwerdung Jesu wären wir alle verloren.
Gott sei Dank wurde Jesus Mensch. Er stellte Gott, den Vater, vor. Er lebte es vor, wie wir in Liebe leben können und starb für uns am Kreuz, damit wir uns mit ihm identifizieren können.
Das konnte aber nur ein Mensch. Gott in seiner Person kann nicht sterben. Deshalb übergab
Jesus am Kreuz seinen Geist:
Lukas 23,46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist!“ Und als er das gesagt hatte, verschied er.
Philipper 2,6: der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. 7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

Dann kam Jesu Geist wieder in der Grabhöhle in seinen gestorbenen Leib, verwandelte diesen in einen Herrlichkeitsleib und Jesus erwachte dadurch zu einem neuen lebendige Gott-Menschen.

Matthäus 17,2: Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht.
1. Korinther 15,47: Der erste Mensch ist von der Erde irdisch;
der zweite Mensch vom Himmel (Geist)

Mit diesem Geistkörper konnte Jesus nach der Auferstehung durch geschlossene Türen und Wände gehen, aber er konnte sich auch von den Jüngern anfassen lassen.

LG
Evana

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Der Vergleich mit dem "Senfkorn" muss ja irgendeinen Sinn haben. Wenn auch ein "geringer" Glaube immer noch eine unglaubliche Stärke erfordert, dann ergibt das Gleichnis keinen Sinn. Dann hätte man von Anfang an etwas Größeres nehmen müssen...

Glaube ist Vertrauen in das möglich ist. Alles Große besteht aus kleinsten Bausteinen. Aus diesen Bausteinen wächst das Große heran. Dass es so, das zeigt uns die Wirklichkeit. Genauso ist dem mit dem Glauben, dass es möglich ist. Denn der Glaube muß wachsen und er muß umso mehr wachsen, wenn etwas zu Erreichendes anfangs zu groß erscheint.

Also muß der Glaube durch alle auftauchenden Widerstände und Begrenzungen transportiert werden und gefestigt werden. Dann wird der Glaube stark und ein starker Glaube schafft die Voraussetzungen zur gewünschten Manifestation des Gewünschten. Darum heißt es: wenn dein Glaube so stark wie ein Senfkorn ist, dann kannst Du zum Berg sagen, hebe dich hinweg. Solange dein Glaube keine feste Realität in dir ist, solange wirst Du nichts erschaffen, nichts manifestieren können. Wirst Du nicht über das Wasser laufen können.

Petrus hatte anfangs den starken Glauben und Vertrauen in Gott - repräsentiert durch Jesus - der dann durch aufkommende Winde und Wellen - Zweifeln - zum Einsturz gebracht wurde. Und daher versank er mit den Füßen = menschliche Natur - in den Wellen = Angst, Glaubens- und Vertrauenlosigkeit. Und so wandte er sich wieder an das in ihm innewohnende Göttliche - repräsentiert durch Jesus - die ihm - durch Stärkung seines Glauben und Vertrauen - wieder geholfen hat.

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Pankratius
Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @evana

da derzeit bei uns keine Gottesdienste stattfinden, hat unser Pastor uns eine Aufgabe gestellt:

Und wir sollen jetzt deine Hausaufgaben machen? 😀

pankratius antworten
5 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Genau, ab jetzt 100x Ave Marias zuhause

*lach*

M.

Nachtrag vom 21.01.2021 1403
Du hast nichts verstanden oder???

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
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Beiträge : 11799

Jetzt muss ich unseren Panki mal in Schutz nehmen. 😊
Das war witzig. Es ist seine Art von Humor. Selbst, wenn ich so nicht reagiert hätte, den Humor an dieser Stelle nicht teile und mir auch eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema fehlt, es ist seine Art von Humor; denn er nimmt Bezug auf die TE, die da sagt: "Unser (!!!) Pastor hat uns eine Aufgabe gestellt."

Gruß

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Okay, dann nehm ich es mal so an....

M.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

by the way, ich fragte in dem anderen Thread nach: Wie geht es dir und deinem Fuß??

neubaugoere antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Pankratius,

Veröffentlicht von: @pankratius

Und wir sollen jetzt deine Hausaufgaben machen? 😀

😀

Ihr seid meine Motivation, um die Hausaufgabe zu erledigen. Warum nur für mich alleine, wenn sich auch andere darüber Gedanken machen wollen. Immerhin besser, als auf die stürmischen gemeldeten Zahlen der Krise zu schauen.

Viele Menschen kommen in finanzielle Nöte dieser Zeit. Der Boden wird durch den Lockdown unter ihren Füßen weggezogen. Die Sicherheit schwindet, da tut ein Blick in die Bibel schon mal sehr gut.

Jesus sagt: Fürchtet euch nicht!

Meine Gedanken schrieb ich heute morgen, nachdem ich schnell das Thema veröffentlicht habe, auf:

mögliche Motive:
Mut der Verzweiflung: Im Boot fühl ich mich nicht mehr Sicher. Bloss raus hier und Jesus entgegen.
Schritte wagen im Vertrauen auf einen guten Weg.

Sicherheitsbedürfnis: in Jesu Nähe ist es sicherer, als im Boot.

Neugierde: Wie fühlt sich das an, auf dem Wasser zu gehen?

Liebe zu Jesu: Bei ihm fühle ich mich geborgen. Hier fürchte ich mich nicht mehr. Er vertreibt meine Angst und bringt meine Seele zur Ruhe.

Wunder erleben: Wenn Jesus befiehlt, geschehen Wunder. Dann wird das Unmögliche möglich und ich kann auf dem Wasser gehen.

LG
Evana

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Neubaugöre
Beiträge : 11799

Hey Evana,

was für eine wunderbare Idee deines Pastors in diesen schwierigen Zeiten. 😊
Das erste, was mir in den Sinn kommt, ist, dass es hier nicht wirklich um das "Laufen auf dem Wasser" im tatsächlichen, physischen Sinn geht, sondern um etwas Geistliches. Ich meine, Gottes Reich ist Geist und Jesus lebt mit seinem Geist unter uns. Gut, die Jünger hatten ihn live und in Farbe. Die Bibel spricht aber nicht zu den Jüngern, sondern zu uns.

Wenn ich die Situation anschaue, die kennen wir wohl alle: Irgendetwas ist so riesig, dass wir es mit der Angst bekommen. Sei es ein Arbeitsplatzverlust, Waschmaschine und Kühlschrank gehen gleichzeitig kaputt, ein Arbeitgeber stalkt dich und droht dir, jemand deiner Lieben stirbt (alles Beispiele aus eigenem Erleben), halt alles Situationen, die dir den Boden unter den Füßen eben wegreißen können.

Petrus hat Jesus eine Weile begleitet, er hat mit ihm viel erlebt. Zuallererst seine eigene "Berufung". Jesus rief ihn, ihm zu folgen. Und das - denke ich - war eben nicht irgendein Mensch, der da mal eben übern Gartenzaun rief, nein, ich denke, er erlebte/spürte die Macht hinter dem Ruf. Es betraf ihn in seiner Gesamtheit, und er hörte diesen Ruf. Und wie wir wissen, folgte er ihm. Er vertraute Jesus. Etwas, das ganz tief in ihm liegt, war mit Jesus verbunden und eben nicht nur "einfach so" wie man verbunden ist, wenn man den gleichen Piepmatz hat vielleicht auf dem Fensterbrett trällern hören oder gemeinsam eine Torte vernascht hat. Sein Innerstes war mit Jesus verbunden und er kannte ihn.

Nun ist Petrus in so einer Situation; Angst, keinen Boden unter den Füßen. Vielleicht erinnerte er sich (unbewusst) an die Macht Jesu, vielleicht ja auch bewusst. Möglicherweise kam aus seinem tiefen Inneren diese Gewissheit, dass Jesus helfen könne. Und doch war er mitten in der Situation. Da kann ein Fokussieren schon schwierig sein, wenn z.B. all unsere Emotionen die Oberhand haben und eben Angst machen.

Und - so stelle ich es mir vor - in all dem "Nebel" der Emotionen, der Ängste, des Nichtweiterwissens, erscheint nun Jesus. Vielleicht war da etwas in ihm - Petrus -, was ihn an seinen Ruf, seine Berufung erinnerte, an diese Macht, die von Jesus ausging, von Jesu Ruf und wie sie auf ihn - Petrus - wirkte. Vielleicht sah er selbst für sich (und die Situation) immer noch keinen "Ausweg", aber er "sah" Jesus; eben durch alle Hindernisse, all das "Reale" (Sichtbare) hindurch und so kommt er möglicherweise eben zu dem Entschluss (aus Glauben), Herr, wenn du es bist, so befiehl mir ... Und Jesus erkennt Petrus, natürlich, er sieht, was in ihm vorgeht, und er befiehlt.

Petrus hörte Jesus. Durch alle Unwegbarkeiten hindurch.
Und er wollte vertrauen und vertraute.

(Die Bibelstelle selbst zeigt uns natürlich insgesamt, dass, wenn der Blick auf Jesus wieder durch den "Nebel" entschwindet, wir eben auch ganz schnell wieder "untergehen", weil wir dem Wasser, auf dem wir sprichwörtlich laufen - geistlich -, nicht mehr vertrauen und sie - die Situation - zeigt uns, was auch die "kurzen Momente" eben für eine "Schlagkraft" haben, in denen wir nicht vertrauen. Aber darum geht es hier ja nicht. Das nur am Rande.)

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
4 Antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hey Neubaugoere,

ja, was können wir aus dieser Geschichte lernen. Oft stehe ich am Strand und überlege, wie Jesus das gemacht hat, dass er auf dem Wasser laufen konnte.
Er muss wohl sehr stark im Geist gewesen sein, dass er dadurch die Schwerkraft aushebelte.

Und je stärker wir im Geist wandeln, desto weniger können uns Situationen den Boden unter den Füßen wegziehen.
Gott hat alles in der Hand. Wir brauchen uns nicht zu fürchten.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Petrus hörte Jesus. Durch alle Unwegbarkeiten hindurch.
Und er wollte vertrauen und vertraute.

Ein sehr starkes Motiv. Vertrauen und die Liebe zu Jesus und der Gehorsam seinen Worten gegenüber - denke dadurch war es möglich, dass auch Petrus einige Schritte auf Jesus zugehen konnte.

LG
Evana

evana antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Ja, denn wenn ich ihn nicht sehe oder höre, kann ich mich nicht auf ihn zu bewegen.
Ich glaube nicht, dass Jesus wirklich physisch auf dem Wasser lief. Ich denke, dass es ein "Bild" ist.

Veröffentlicht von: @evana

Und je stärker wir im Geist wandeln, desto weniger können uns Situationen den Boden unter den Füßen wegziehen.
Gott hat alles in der Hand. Wir brauchen uns nicht zu fürchten.

Absolut. Ich sage gern, dass er unser Land (unsere Ländereien) be-FRIEDE-n will. Wir stehen sicher, wenn wir Frieden unter den Füßen haben in einer Situation.

neubaugoere antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Ich denke schon (halte es schon für die Wahrheit), dass er es tat, denn 3 Evangelisten berichteten von dem, was sie gesehen haben (Levi - Matthäus, Johannes) bzw. übermittelt bekommen haben (Markus).

Die Frage ist: Wie hat Jesus das gemacht?

Da er Wasser in Wein verwandelte und zu Materie sprach, könnte es so gewesen sein: "Wasser - ich befehle dir Wein zu sein" das Wasser gehorchte und der Mundschenk schmeckte Wein. Joh. 2,1-10

Römer 4,17 Prinzip: wie geschrieben steht: "Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt" - vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;

Er benutzt das was zur Verfügung steht und spricht/befiehlt dass es sich verändert.

So könnte Jesus zum See gesprochen habe: See oder Oberfläche, werde zum Weg, damit ich auf dir gehen kann.
Und er glaubte, dass das geschieht, was er sagte und es geschah so.

Petrus glaubte, dass geschieht, was Jesus befielt, und stieg aus dem Boot und wagte sich auf das Wasser.

Die Frage: Finden wir heute so einen Glauben, der dieses Prinzip
praktiziert?

evana antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799
Veröffentlicht von: @evana

Die Frage ist: Wie hat Jesus das gemacht?

Wie wird aus einer Raupe ein Schmetterling? Niemand ist wirklich dabei ... es bleibt ein Geheimnis. 😌

neubaugoere antworten
John-Michi
Beiträge : 522

das finde ich mal eine wirklich schöne Aufgabe deines Pastors.

Veröffentlicht von: @evana

Und hier die Frage: was war wohl das Motiv Petri, dies tun zu wollen?

zum einen brauchte Petrus wohl Gewissheit "bist du es wirklich?" - wobei ich witzig und erstaunlich und cool finde, dass er Jesus das überhaupt schon zutraut!
und nachdem klar war, dass das Jesus ist, hat Petrus einfach nichts mehr gehalten zu dem zu kommen, den er so besonders mag und liebt. So erkläre ich mir das zumindest.

john-michi antworten
1 Antwort
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924
Veröffentlicht von: @john-michi

zum einen brauchte Petrus wohl Gewissheit "bist du es wirklich?" - wobei ich witzig und erstaunlich und cool finde, dass er Jesus das überhaupt schon zutraut!
und nachdem klar war, dass das Jesus ist, hat Petrus einfach nichts mehr gehalten zu dem zu kommen, den er so besonders mag und liebt. So erkläre ich mir das zumindest.

Ich denke, dass es seine Hauptmotivation war: Die Liebe macht erst das Wunder möglich.

evana antworten


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