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Zwei Geister in christlichen Gemeinden (3)

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Loewentier
Themenstarter
Beiträge : 352

Röm 5,8 #Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.#

Solche und ähnliche Bibelstellen zum Thema Jesu Opferung, #glaube ich# tatsächlich 😀

Ich habe bisher zwei Threads in dieser Reihe:

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/zwei-geistern-in-christlichen-gemeinden.html

und

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/zwei-geister-in-christlichen-gemeinden-2.html

(Für alle, die nochmal nachlesen wollen, worum es mir&anderen bisher ging.)
Ich starte jetzt einen neuen Thread, weil es sonst zu unübersichtlich wird.

Ich bitte um Ruhe und Besonnenheit, denn die Gemüter können aufgrund der Kontroverse sehr schnell erhitzen.

Es ist und bleibt ein kontroverses Thema. Und wir werden auch hier nicht zu seiner Lösung kommen.

Bisher haben wir vor allem darüber gesprochen, ob der Sühneopfertod Jesu bzw. die Lehre vom Kreuz heute noch so zu sehen ist, wie es traditionell gelehrt wird, oder nicht. Ich (und ein paar andere) sagen: Ja, natürlich- so steht es in der Bibel. Andere user sagen: Nein, es braucht keine Opfertheologie. Darum habe ich mich gefragt, was die liberale Theologie eigentlich beinhaltet oder mindestens den „toleranten Köpfen“ entspringt. Dazu habe ich zwei für mich gut verständliche Links gefunden, die ich hier zur Diskussion freigeben möchte (und zwar den hauptsächlichen Inhalt und nicht die Wertung durch den jeweiligen Autoren.)

Mir geht es also hier darum, wie die liberale Theologie arbeitet, und was die Konsequenz daraus zum Wort Gottes ist, wie wir es vorliegen haben.

Ich habe die Überschrift, „Zwei Geister in den Gemeinden“ so gelassen, weil ich persönlich glaube, dass die liberale Theologie nicht Gottes Geist entspringt. Aus den vorigen Threads kann man erfahren, wieso: Ich glaube an das volle Evangelium und an die vollständige Bibel mit allem drin, was da steht. Genau das ist das, was ich von der liberalen Theologie nicht mehr behaupten kann.

Trotzdem möchte ich das Denken anderer nicht ausschließen (und auch ein Stück verstehen lernen), weswegen ja auch alle hier eingeladen sind, die eine widersprüchliche Meinung zur biblischen Aussage haben.

Es geht mir also immer noch um die zwei verschiedenen Lehren. Nicht um die Person, die sie für sich glaubt. Denn die Bibel sagt ja:

Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Lukas 6,45
Ich denke das wird hier ausnahmslos allen so gehen.

Also hier sind die Links:

1. https://www.gotquestions.org/Deutsch/liberale-christliche-theologie.html
Hier geht es praktisch um die Zusammenfassung, was man allgemein unter liberaler Theologie verstehen kann.

2. https://www.google.com/amp/s/best-superblog.de/rb/liberale-christen/amp/

Hier geht es um eine persönliche Wahrnehmung eines „gesetzlichen Christen“ (denn so werden unsereiner ja manchmal bezeichnet) über liberale/tolerantere Christen , die ich auch nahezu selbst geschrieben haben könnte. Ich finde mich hier vielfach wieder und kann oft bejahen, was der Autor beschreibt.

Ich denke ich werde im Laufe der Zeit Bezug zu diesen beiden Links nehmen und begrüße es, wenn auch von euch Äußerungen zum Thema kommen.

Freundliche Grüße

loewentier

Antwort
130 Antworten
Loewentier
Themenstarter
Beiträge : 352

Was Herr Zimmer glaubt
Ich höre gerade den Vortrag:

https://worthaus.org/worthausmedien/wer-war-jesus-von-nazareth-annaeherungen-an-ein-phaenomen-an-das-gesicht-des-geheimnisses-1-1-1/

WER WAR JESUS VON NAZARETH? – ANNÄHERUNGEN AN EIN PHÄNOMEN, AN DAS GESICHT DES GEHEIMNISSES | 1.1.1

In der Bibel steht: (2.Kor.6)

Werbung um die Gemeinde und Warnung vor Götzendienst

11 O ihr Korinther, unser Mund hat sich euch gegenüber aufgetan, unser Herz ist weit geworden. 12 Eng ist nicht der Raum, den ihr in uns habt; eng aber ist's in euren Herzen. 13 Gebt uns, was wir euch geben – ich rede wie zu meinen Kindern –, und macht auch ihr euer Herz weit. 14 #Zieht nicht unter fremdem Joch mit den Ungläubigen.# Denn was hat Gerechtigkeit zu schaffen mit Gesetzlosigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus überein mit Beliar? #Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?# 16 #Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen?# Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott sprach (3. Mose 26,11-12; Hesekiel 37,27): »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.« 17 Darum »#geht weg von ihnen und sondert euch ab#«, spricht der Herr; »und rührt nichts Unreines an, so will ich euch annehmen 18 und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein«, spricht der allmächtige Herr (Jesaja 52,11; Hesekiel 20,41; 2. Samuel 7,14).

Und dann sagt Herr Zimmer solches: (etwa bei Minute 9:50)

#"Ich werfe Blicke auf andere Religionen, lernbereit und freundschaftlich. Ich glaube, das die Weltreligionen Freundschaft miteinander schließen müssen, denn unsere Welt ist so bedroht, wie niemals zuvor. Ohne Frieden zwischen den Religionen, wird es keinen Frieden zwischen den Nationen geben."#

Das ist meines Erachtens ein antichristliches Gedankengut. Denn nur Jesus ist der #Friedefürst# der den Frieden bringen kann, aber die Bestrebungen die Religionen zu vereinen, werden wohl nie funktionieren. Die Menschen glauben zu unterschiedliche Sachen, als dass sie sich freundschaftlich auf etwas einigen würden. Dieser Friede kann, wenn man so will, auch nur durch Zwang bewerkstelligt werden.

In der Bibel heißt es ja:

1.Thess.5

3 Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen.

Weil es keinen Frieden an Jesus vorbei geben kann. Und auch nicht mit Jesus im großen Sammeltopf der Religionen.

LT

loewentier antworten
10 Antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @loewentier

Das ist meines Erachtens ein antichristliches Gedankengut. Denn nur Jesus ist der #Friedefürst# der den Frieden bringen kann, aber die Bestrebungen die Religionen zu vereinen, werden wohl nie funktionieren. Die Menschen glauben zu unterschiedliche Sachen, als dass sie sich freundschaftlich auf etwas einigen würden. Dieser Friede kann, wenn man so will, auch nur durch Zwang bewerkstelligt werden.

Das Jesus der Friedefürst ist, stimmt. Aber deswegen haben wir auf der Erde trotzdem keinen Frieden. Aber deswegen halte ich trotzdem Frieden zu meinem Nachbarn. Das Ideal, scheint es auf Erden nicht zu geben. Und ob Frieden zwischen den Religionen zu einem Frieden zwischen den Nationen führt, ist fragwürdig, da es noch viele andere Einflussgrößen gibt. das sich trotzdem Politiker darum bemühen, Frieden zu erhalten oder herzustellen, finde ich nicht per se antichristlich.
Was Prof. Zimmer wünscht, ist bestimmt nicht der beste Weg, denn der ist Christus. Aber die meisten Menschen glauben nicht daran und werden das auch in absehbarer Zeit nicht tun. Insofern finde ich den Vorschlag nicht toll, aber trotzdem sinnvoll. Oder hast Du eine bessere und umsetzbare Idee?
Wir als Christen backen doch auch nur kleine Brötchen.
Zwischen perfekt und antichristlich gibt es ein Spektrum, das nicht antchristlich ist, meine Meinung.

an-ja antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @an-ja

Das Jesus der Friedefürst ist, stimmt. Aber deswegen haben wir auf der Erde trotzdem keinen Frieden.

So ist es. Und ich leide genauso wie viele andere Menschen daran, dass dieser Friede noch nicht da ist bzw. da sein kann. Das nur Jesus das machen kann, zeigt, dass wir es mit all unseren Ideen und Methoden nicht schaffen können. Ich meine jetzt den gesamten Weltfrieden, denn...

Veröffentlicht von: @an-ja

Aber deswegen halte ich trotzdem Frieden zu meinem Nachbarn. Das Ideal, scheint es auf Erden nicht zu geben.

...das Ideal gibt es durchaus, aber eben lediglich im kleinen Stil, da, wo man gerade ist, im eigenen Umfeld. Und auch da funktioniert es oft nicht so, wie man es sich gewünscht hat. Gerade in der Nachbarschaft, da können wohl viele ein Lied drüber singen. Weil man sich missversteht, weil man sich im Recht wähnt, weil man sich zurück zieht....was auch immer. Glücklich kann man wirklich sein, wenn man ungefähr auf gleicher Ebene sein kann. Menschen verhalten sich aber nicht alle gleich, kommen aus verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen. Man müsste schon den gesamten Menschen völlig umpolen, damit er diesen Frieden ständig und dauerhaft geben und empfangen könnte. Aber genau das wäre eben unfreiwillig.

Veröffentlicht von: @an-ja

Und ob Frieden zwischen den Religionen zu einem Frieden zwischen den Nationen führt, ist fragwürdig, da es noch viele andere Einflussgrößen gibt. das sich trotzdem Politiker darum bemühen, Frieden zu erhalten oder herzustellen, finde ich nicht per se antichristlich.

Ja, es ist sogar sehr fragwürdig. Gerade weil es gleich drei große Weltreligionen gibt, die für sich in Anspruch nehmen, die Wahrheit zu besitzen. Da will man sich sicherlich nicht vereinheitlichen mit Gruppen, die nicht die "Wahrheit" präsentieren. Ich denke, dass es keine Einheit zwischen Religionen geben sollte. Alles, was man dazu tun wollte, kann letztlich nur zu einer neuen Religion führen. Eigentlich braucht es "nur" die Einheit zwischen den Menschen. Eigentlich auch für mich ein positiver Gedanke. Aber es gibt ja weltweit auch keine politische Einheit. Und von der Bibel her zu urteilen, hat Gott seit Babel die Menschen absichtlich in ihren Sprachen und Kulturen auseinander gebracht, damit ihnen nicht all das Böse tun gelingt, welches nach dem Sündenfall möglich geworden ist. Auch sie wollten sich ja einen #Namen machen# und nicht mehr zerstreut und unterschiedlich sein. Sie wollten diese Einheit behalten. Offenbar war das jedoch gegen Gottes Befehl, das sie sich über die ganze Erde verteilen sollten.
Bis heute sucht der Mensch wohl eine ähnliche Verständigung wie damals. Auf gemeinsame Sache, vielleicht auch auf letztlich Einheit in den wichtigsten Belangen der Menschheit: Religion und Politik. Aber ohne Gott geht das niemals gut.

Veröffentlicht von: @an-ja

Was Prof. Zimmer wünscht, ist bestimmt nicht der beste Weg, denn der ist Christus. Aber die meisten Menschen glauben nicht daran und werden das auch in absehbarer Zeit nicht tun. Insofern finde ich den Vorschlag nicht toll, aber trotzdem sinnvoll. Oder hast Du eine bessere und umsetzbare Idee?

Das macht ja nichts, wenn es nur wenige sind, die das glauben. Die Wenigen scheinen zu unserer Zeit besonders medial wirksam zu sein. Das sieht man ja auch beim Thema Homosexualität. Solche Themen genießen zunehmend mediale Aufmerksamkeit. So werden auch die Massen beeinflusst. Vor allem eine Entwicklung scheint sich breit zu machen. Nicht: Ich bin dafür. Nicht: Ich bin dagegen. Sondern: Es ist mir gleichgültig. Und diese Gleichgültigkeit kann dazu führen, dass man sich einfach Dinge überstülpen lässt. Wir sehen alles, wir hören alles, aber wir lassen alles zu, solange es unser eigenes Leben nicht tangiert. Die Bibel nennt das #lau sein#

Offb 3
15 Ich kenne deine Werke, dass du #weder kalt noch warm# bist. #Ach dass du kalt oder warm wärest!#
16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

Eine bessere Entscheidung ist also meines Erachtens immer das kalt oder warm sein. Aber wer alles miteinander vermischt, der kann nur lau werden. Herr Zimmer schwärmt regelrecht von den Naturreligionen und Polytheisten in diesem Vortrag und hebt die Zusammenarbeit mit einem Imam in seinem Büro hervor; ja ich bin mir sicher, er wird in dieser Linie weiterfahren, die Religionen mit dem christlichen Glaube zu vermischen. Die Bibel sagt, wir sollen keine gemeinsame Sache mit "Götzendienern" machen. Und darunter zählen alle andere Religionen. Warum sollte ich hier also nicht von einem eindeutigen Beweis für #antichristliches Denken# reden? Es gibt keinen Grund für einen Christen, Frieden zwischen Menschen zu schaffen, indem man sich zunächst in deren Religion hineinwühlt und dann darin verharrt, als seien wir alle demselben Gott ergeben. Und Herr Zimmer ist sozusagen ein Lehrer, er beeinflusst Menschen durch seinen Lehrdienst. Er steht als Vorbild da vorne. Doch ein Vorbild für #was#?!

LT

loewentier antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Ja, die Argumentation kenne ich schon: "Lau sein", das kann man immer als Keule benutzen.

Und doch wirfst du hier Sachen in einen Topf:

Veröffentlicht von: @loewentier

dass man sich einfach Dinge überstülpen lässt.

ist bei weitem nicht dasselbe, wie

Veröffentlicht von: @loewentier

aber wir lassen alles zu, solange es unser eigenes Leben nicht tangiert.

Sich nicht überall als Besserwisser einmischen, in Dinge, die einen nichts angehen, hat ja nun nix mit "sich überstülpen lassen" zu tun.

Veröffentlicht von: @loewentier

als Vorbild da vorne

Jeder Mensch hat ein eigenes Urteilsvermögen und einen Verstand zum Denken. Jeder hat selber die Verantwortung dafür, ob er den als Vorbild empfindet oder nicht. Du musst dir doch seine Vorträge nicht anhören.

tatokala antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

"Ich werfe Blicke auf andere Religionen, lernbereit und freundschaftlich. Ich glaube, das die Weltreligionen Freundschaft miteinander schließen müssen, denn unsere Welt ist so bedroht, wie niemals zuvor. Ohne Frieden zwischen den Religionen, wird es keinen Frieden zwischen den Nationen geben."

Hier wird keineswegs eine Einheitsreligion gefordert, wie manche Hardliner hier schon wieder argwöhnen.
Daß sich nun alle zu Jesus bekehren, ist natürlich unrealistisch. Aber selbst innerhalb der Christenheit gab und gibt es gewaltsame Auseinandersetzungen, ebenso im Islam zwischen Sunniten und Schiiten.
Ich weiß nicht, was an dieser Aussage falsch sein soll. Voraussetzungen für Frieden zwischen den Religionen sind Aufgabe des Exklusivitäts-Anspruches und tolerieren der jeweils anderen Religiösität. Papst Franziskus macht hoffnungsvolle erste Schritte auf diesem Kurs.
Leider gibt es auf allen Seiten intolerante Hardliner, die Konflikte schüren auf Teufel komm raus. Bleibt nur zu hoffen, daß immer mehr Gläubige diesen nicht folgen, sondern den Weg des Friedens und der Versöhnung einschlagen.

ungehorsam antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Hier wird keineswegs eine Einheitsreligion gefordert, wie manche Hardliner hier schon wieder argwöhnen.

Ich denke diese Bestrebungen gibt es schon immer, nur findet man wegen der Unterschiedlichkeit der Menschen noch keinen gesamten Zugang dazu. Aber im überschaulichen Stil ist das bereits vorhanden. Hier der "Engel der Kulturen" quer durch Deutschland, Länder und bis nach Israel, da das drei-Religionen-Haus "House of One". Irgendwie wird immer versucht, das unter einen Deckel zu bekommen. Möglicherweise auch irgendwann in größerem Stil. Ich sehe das alles hier bereits als "Testballons" an. Lieber argwöhne ich etwas, als dass ich dann nicht mehr fähig bin, etwas zu bemerken, während es am Laufen ist.

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Daß sich nun alle zu Jesus bekehren, ist natürlich unrealistisch.

Aber Gottes Ziel ist es, dass alle von *seinem* Jesus hören.
(Mt 24,14 Und es wird gepredigt werden #*dies* Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker#, und dann wird das Ende kommen.) Alle sollen Zeugen sein, Zeugen von *dieser* Botschaft. Keiner kann dann sagen: "Ich habe es nicht gehört".

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Aber selbst innerhalb der Christenheit gab und gibt es gewaltsame Auseinandersetzungen, ebenso im Islam zwischen Sunniten und Schiiten.

Auch wenn das immer gerne getan wird, Christen mit Muslimen zu vergleichen. Während Sunniten oder/und Schiiten tun, was ihnen Mohammed befohlen hat (etwa durch seine Offenbarungen) #gehorchen sie#. Sie tun, was gesagt wurde. Christen dagegen gehorchen #nicht# der Stimme Jesu, wenn sie zum Schwert greifen.

Mt 26,52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.

Jesus ist und bleibt der #Prince of Peace#. Das einzige an Auseinandersetzungen, was Jesus voraussagte ist, dass Familien, Freunde usw. wegen der Liebe zu ihm auseinanderdriften werden.

Mt10
34 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, #den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter#.
36 Und des #Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.#

Wegen Jesus wird es #Entzweiungen# geben. Denn:

37 #Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert#; #und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.#
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.
39 Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.

Da ist ein ganz andersartiger #"Krieg"# innerhalb der Christenheit zu verzeichnen. Weil Menschen innerhalb z.B. einer Familie #zu Christus gehören# nicht mehr von der Welt sind, und weil Menschen dort auch #nicht zur Familie Gottes gehören# weil sie diesen Glauben nicht teilen.

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Ich weiß nicht, was an dieser Aussage falsch sein soll. Voraussetzungen für Frieden zwischen den Religionen sind Aufgabe des Exklusivitäts-Anspruches und tolerieren der jeweils anderen Religiösität.

Tja, der Islam ist aber unterm Strich keine friedliche Religion. Der sogenannte Friede bezieht sich vor allem auf das Zusammenleben der Muslime, nicht aber auf die "Ungläubigen". Herr Zimmers Imam ist entweder in den Augen anderer Muslime ein "Verräter ihres Glaubens" weil er ebenfalls die liberale Schiene fährt. Oder aber das Zusammenarbeiten mit den "Ungläubigen" ist ein notwendiges Übel, um gesteckte Ziele zu erreichen. Denn solange der Islam in der Minderheit ist, dürfen Muslime das Mittel der Täuschung gebrauchen.
Auf jedenfall wird es diesen Imam sehr freuen, dass er in Herr Zimmer einen Partner gegen das Kreuz gefunden hat. Darum immer wieder meine Frage: Was hat das noch mit Christentum zu tun und was ist der Unterschied zum Islam, was Zimmer und Co.bei Worthaus hier und da von sich geben? Sie buhlen ja regelrecht um die Gunst bei anderen Religionen. Ich denke doch, dass es hier darum geht, dass sie am fremden Joch ziehen.

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Papst Franziskus macht hoffnungsvolle erste Schritte auf diesem Kurs.

Er tut das, was letztlich die Vielen tun werden, denn er gilt auch als Vorreiter dieser Ziele. Friede und Sicherheit wird dadurch meines Erachtens nicht entstehen, auch wenn viele aus guten Motiven heraus tun werden. Sie sind Werkzeuge dafür, und merken es vielleicht selbst nicht. Wenn Jesus wiederkommt, wird dieser ganze Spuk zu Ende sein.

Offb 6

14 Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihren Orten. 15 #Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge# 16 #und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen#, #der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!# 17 #Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?#

Denn:

1. Thess. 5
3 #Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben# wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen.

Ich denke also: Diese Art Friede&Sicherheit wird etwas ganz anderes bedeuten als Friede und Sicherheit. Aus biblischer Sicht ist das trügerisch, deshalb mache ich bei all diesem Einheitsbestreben nicht mit.

LT

LT

loewentier antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Herr Zimmer ist dennoch kein Gegner des Kreuzes.
Gegner des Kreuzes bzw. Gegner Christi sind in meinen Augen die Scharfmacher. Man muß nur genügend die Angst vorm Feindbild Islam schüren.
Dagegen stehen die Worte Jesu: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." Und: "Liebet eure Feinde!"

ungehorsam antworten
suivant
(@suivant)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 20
Veröffentlicht von: @loewentier

Das ist meines Erachtens ein antichristliches Gedankengut.

Bleib mal auf dem Teppich!

Ich bin schon etwas baff, dass du denjenigen, die Jesus selig preist, nämlich die Friedensstifter (Mt 5,9), antichristliches Gedankengut unterstellst. 😕

Wenn die Bemühung um Frieden zwischen den Religionen für dich antichristlich ist, was ist dann christlich? Kreuzzüge? Judenpogrome?

suivant antworten
Loewentier
(@loewentier)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 352
Veröffentlicht von: @suivant

Ich bin schon etwas baff, dass du denjenigen, die Jesus selig preist, nämlich die Friedensstifter (Mt 5,9), antichristliches Gedankengut unterstellst. 😕

Du hast mich missverstanden (und ich habe auch gar nichts zur Bergpredigt geschrieben). Im Grunde meine ich: das nicht jeder Weg zum Frieden führt. Der Gedanke ist lobenswert, ja. -Der Gedanke, religiöse Gruppen nicht nur an einen Tisch zu bekommen, sondern auch sich gegenseitig zu akzeptieren und zu respektieren. Jedoch muss hier dasselbe passieren wie auch Worthaus mit der Bibel macht: Grundaussagen des Korans müssen weichen, sämtliche "Heilige Schriften" haben letztlich nur noch das übrig, was allen Menschen zu dienen scheint. Nur wird das allein bei den Muslimen nicht funktionieren, da der gesamte Koran von Allah gekommen sei. Die "westliche Welt" hat nicht zu bestimmen, was damit zu passieren hat. In "westlichen Köpfen" steckt nicht Allahs Wille, also was solls? Es kann letztlich nur ein Scheinfriede werden. Und als Christin glaube ich selbst auch an die ganze Bibel, da kann ich die Muslime schon verstehen. Warum sollte ich etwas wegnehmen oder hinzufügen um Menschen miteinander zu beruhigen? Wir sollen nicht nach Menschenfurcht, sondern nach Gottesfurcht leben. Wir sollen nicht den Menschen alles zurechtschneiden, sondern nach Gottes Willen leben. Jesus hat gesagt: es wird Entzweiungen geben. Da können wir doch nicht alles kitten, was nicht gekittet werden möchte.

Veröffentlicht von: @suivant

Wenn die Bemühung um Frieden zwischen den Religionen für dich antichristlich ist, was ist dann christlich? Kreuzzüge? Judenpogrome?

Nein. Nahe am Herzen Gottes zu bleiben, nahe an seinem Wort, selbst wenn es Entzweiung bedeutet. Es geht ja nicht darum, des Menschen Willen zu erfüllen, sondern sich nach Gottes Wegen zu orientieren. Und das bedeutet: das Evangelium zu verkündigen, Menschen zu helfen, Jesus kennenzulernen und ihm nachzufolgen.

LT

loewentier antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581
Veröffentlicht von: @loewentier

Grundaussagen des Korans müssen weichen, sämtliche "Heilige Schriften" haben letztlich nur noch das übrig, was allen Menschen zu dienen scheint. Nur wird das allein bei den Muslimen nicht funktionieren, da der gesamte Koran von Allah gekommen sei.

Grundsätzlich stimme ich dir da mal zu. Aber: Es gibt da keineswegs nur Einigkeit im Islam. Es gibt durchaus Stimmen, die eine Reformierung fordern und eine historisch-kritische Auslegung des Korans. Das ist nicht die breite Masse, es sind bislang Einzelkämpfer, damit verglichen. Aber langfristig werden diese Stimmen auch mehr Gehör bekommen. Unsere (Glaubens-)Gesellschaft ist auch nicht von heute auf morgen entstanden, das vergißt man gerne.

Die islamische Welt im Ganzen ist momentan noch auf einer Entwicklungststufe, wie wir sie bereits überschritten haben.
Vor allen Dingen werden Reformbestrebungen durch die Regierungen der islamischen Länder deswegen unterdrückt, da man auf einem Islam, wie er momentan ist, seine Macht stützt, von wegen gottgewollte Herrschaft und so. Das war alles bei uns früher auch nicht anders.

Aber deswegen besteht kein Grund den Teufel an die Wand zu malen, oder zu sagen: "Die sind so radikal, deswegen sollten wir uns auch radikalisieren."

tatokala antworten
ReinesWasser
(@reineswasser)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1695
Veröffentlicht von: @loewentier

Und dann sagt Herr Zimmer solches: (etwa bei Minute 9:50)

Veröffentlicht von: @loewentier

#"Ich werfe Blicke auf andere Religionen, lernbereit und freundschaftlich. Ich glaube, das die Weltreligionen Freundschaft miteinander schließen müssen, denn unsere Welt ist so bedroht, wie niemals zuvor. Ohne Frieden zwischen den Religionen, wird es keinen Frieden zwischen den Nationen geben."#

Veröffentlicht von: @loewentier

Das ist meines Erachtens ein antichristliches Gedankengut. Denn nur Jesus ist der #Friedefürst# der den Frieden bringen kann, aber die Bestrebungen die Religionen zu vereinen, werden wohl nie funktionieren. Die Menschen glauben zu unterschiedliche Sachen, als dass sie sich freundschaftlich auf etwas einigen würden. Dieser Friede kann, wenn man so will, auch nur durch Zwang bewerkstelligt werden.

man könnte auch durch zwang glauben wenn mit hölle ständig gedroht wird von menschen, jesus tat es soweit ich weis nie ^^

>>Das ist meines Erachtens ein antichristliches Gedankengut. Denn nur Jesus ist der #Friedefürst# der den Frieden bringen kann<<

aber es stimmt ohne frieden untereinander, hat hier auf erden jesus sein kommen nicht ganze frucht gebracht, er hat gesät und ernten müssen wir ^^

reineswasser antworten


Loewentier
Themenstarter
Beiträge : 352

Ende
Ich möchte mich bei allen Teilnehmern bedanken, fürs Mitschreiben, Mitdenken, Mitdiskutieren.

Diese Reihe wird nun von mir offiziell beendet. Wer mitverfolgt hat, wir schreiben schon seit dem 1.2.2019. Also nahezu zwei Wochen.

Soll heißen, dass #ich# mich stark zurückziehe und mich wieder intensiver auf andere Aktivitäten in meinem Leben stürzen werde.

Ihr könnt gerne noch weiter machen, wenn ihr wollt, oder einfach auch eurer Wege ziehn.

Seid gesegnet.

LT

loewentier antworten
Seite 2 / 2
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