Rockmusik und Glaube
Ich bin Christin, ich bin gläubig und liebe Rockmusik, auch den Bereich Gothic. Hat da jemand Einwände?
Ich kann mit dieser Musik nicht viel anfangen. Jedenfalls bringt sie in mir nichts zum Schwingen.
Wenn ich eine gepflegte depreesive Musik hören will, liegt mir "April" von Deep Purple oder "Take a Pebble" von EMP oder "Aqualung" von Jethro Tull. Oderf auch "The der Boxer" von Simon&Garfunkle, zu der es eine sehr schöne deutsche Bearbeitung gibt, "Der Boxer" von Hoffman&Hoffmann.
@millie49 Liebe Schwester,
Gott führt uns mit dem heiligen Geist, wenn wir sein Kind geworden sind, also durch sein Wort lernen wir die Welt und was darin ist mit den Augen Christi zu sehen. Es sollte ein jeder selbst für sich prüfen, ob bestimmte Dinge für ihn in Ordnung sind oder nicht. Wir stehen alle an einem anderen Punkt im Leben und Reifen und wachsen in unterschiedlichem Tempo in Christus.
Ich persönlich kann kommerzielle Musik, Filme, Serien kaum noch ertragen. So viel Okkultismus und Satanismus herrscht hinter den Kulissen der "Reichen&Schönen"... Hollywood, Silikon Valley, Olympia etc. Die Liste ist lang. Auch kann ich viele Kleidungsstücke nicht mehr tragen, die vor meiner Errettung kein Problem für mich waren, anzügliche Witze bereiten mir Unbehagen und auch alles, was in Richtung Gothic, Metal geht, erzeugt inzwischen klare Ablehnung in meinem Geist(auch wenn mein Fleisch sich durchaus davon angesprochen fühlt). Der Geist und das Fleisch führen schließlich Krieg gegeneinander.
Du allein wirst eines Tages vor dem Richterstuhl des Christus stehen und Verantwortung tragen für deine Wirken im Leib, davon hängt letztlich deine Belohnung oder der Verlust ebendieser ab. Niemand kann dir dies abnehmen. Wenn du etwas tust, von dem du spürst, dass es Gott nicht gefällt, ist es Sünde. Wie du damit dann umgehst,liegt allein in deiner Verantwortung. Ein paar Verse die mir dazu einfallen,siehst du unten...
Gottes Liebe und Gnade seien mit dir
Jitka
...
Philipper 4:8Weiter, Brüder und Schwestern: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht!
Epheser 5:18-20
Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus;
Römer 12:2
Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
1. Korinther 10:23-24
Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.
Der Geist und das Fleisch führen schließlich Krieg gegeneinander.
Der Geist und das Fleisch stehen oft im Widerspruch zueinander, das stimmt... wer sich in dieser Hinsicht aber im "Krieg" wähnt, der sollte sich wirklich fragen, ob er sich noch auf einem gesunden Weg befindet.
So viel Okkultismus und Satanismus herrscht hinter den Kulissen der "Reichen&Schönen"... Hollywood, Silikon Valley, Olympia etc. Die Liste ist lang.
Das kommt sicher vor, und ganz sicher finden sich da hinter den Kulissen manche Abgründe. Die meisten dieser "Abgründe" dürften aber nicht viel mit Okkultismus oder Satanismus zu tun haben.
Anderen Menschen zu schaden... das schaffen viele Leute auch so...
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Geist und das Fleisch führen schließlich Krieg gegeneinander.
Der Geist und das Fleisch stehen oft im Widerspruch zueinander, das stimmt... wer sich in dieser Hinsicht aber im "Krieg" wähnt, der sollte sich wirklich fragen, ob er sich noch auf einem gesunden Weg befindet.
Genau. Dauerhaft ist das nicht gesund.
Es ist gut, wenn Geist, Seele und Leib im Einklang miteinander sind.
Wenn ein Mensch ständig mit sich selber 'im Krieg' ist, ist er auch kein gutes Zeugnis.
ja wie ich mir, so ich dir. Oftmals klagen Menschen, das Menschen ihnen keinen Respekt,
Anerkennung, Unterstützung geben. Und oft kennen sie sich selbst nicht annehmen,
respektieren, Unterstützung geben. Menschen erwarten von anderen Menschen
Liebe, und Frieden, was sie sich selbst nicht geben.
Andere Menschen behandeln uns oft nicht besser, wie wir uns selbst behandeln.
Wenn ich mich laufend selbst schlecht mache, keinen Frieden mit mir selbst habe,
sehne ich mich nach Liebe und Frieden, aber kein Mensch kann mir das geben.
So entstehen Kriege und Beziehungskriege.........
Als selbst ex Drogen nehmender, mich mit Musik high gemacht habe, kenne ich
die Abgründe. Auch die Drogenmusik.......................
Und da regiere ich heute sensibler........
@chai Liebe Schwester (?)
Ich bezog mich auf den Römerbrief, Kapitel 7, in dem Paulus seinen Krieg (im Englischen tatsächlich "warring" von "war" = Krieg)/ Streit / Kampf mit dem Körper beschreibt. Aus meinem bisherigen Verständnis wird ein "Einklang" von Seele und Leib erst in unserem neuen, himmlischen Körper möglich sein. Dass Körper, Geist und Seele in unserem irdischen Dasein im Einklang sein sollen/können, habe ich bisher so nicht in der Bibel gefunden, daher ordne ich es tendenziell erstmal als esoterischen / von Menschen gemachten Glaubenssatz ein (ich komme aus der NewAge Szene) aber wenn du eine Bibelstelle hast, auf die du mich da verweisen möchtest, studiere ich sie gerne und ändere ggf auch meine Haltung 😉
Was du mit "kein gutes Zeugnis" meinst, würde mich interessieren.
Ich laufe nun nicht durch die Welt und geisele mich die ganze Zeit wegen meiner sündigen Gedanken oder Taten, die ich nicht verhindern konnte, obwohl ich doch wollte. Mein Fokus liegt auf dem Herrn und seiner unermesslichen Güte, nicht auf meinem menschlichen Versagen. 😊 Aber ich merke dennoch täglich, was mein Geist möchte und dass mein Fleisch seeeeehr oft in eine völlig andere Richtung drängt. Und ich stehe zu diesem innerlichen Zwiespalt und erlebe es eher verbindend im Zeugnis mit anderen, da es ihnen doch auch so geht und uns immer wieder in Dankbarkeit auf Christus blicken lässt, der uns vergeben und angenommen hat und genau weiß, wie wir uns fühlen ❤️
Ich bete dafür, dass Gott das Wollen und das Vollbringen auch immer mehr in mir bewirken möge, denn dies ist die einzige Hoffnung, die ich auf Harmonie von Geist und Körper in meinem irdischen Zustand habe 😌
In Verbundenheit
Jitka
......
Veröffentlicht von: @botschafterin@chai Liebe Schwester (?)
Ich bezog mich auf den Römerbrief, Kapitel 7, in dem Paulus seinen Krieg (im Englischen tatsächlich "warring" von "war" = Krieg)/ Streit / Kampf mit dem Körper beschreibt. Aus meinem bisherigen Verständnis wird ein "Einklang" von Seele und Leib erst in unserem neuen, himmlischen Körper möglich sein. Dass Körper, Geist und Seele in unserem irdischen Dasein im Einklang sein sollen/können, habe ich bisher so nicht in der Bibel gefunden, daher ordne ich es tendenziell erstmal als esoterischen / von Menschen gemachten Glaubenssatz ein (ich komme aus der NewAge Szene) aber wenn du eine Bibelstelle hast, auf die du mich da verweisen möchtest, studiere ich sie gerne und ändere ggf auch meine Haltung 😉
Was du mit "kein gutes Zeugnis" meinst, würde mich interessieren.
Ich laufe nun nicht durch die Welt und geisele mich die ganze Zeit wegen meiner sündigen Gedanken oder Taten, die ich nicht verhindern konnte, obwohl ich doch wollte. Mein Fokus liegt auf dem Herrn und seiner unermesslichen Güte, nicht auf meinem menschlichen Versagen. 😊 Aber ich merke dennoch täglich, was mein Geist möchte und dass mein Fleisch seeeeehr oft in eine völlig andere Richtung drängt. Und ich stehe zu diesem innerlichen Zwiespalt und erlebe es eher verbindend im Zeugnis mit anderen, da es ihnen doch auch so geht und uns immer wieder in Dankbarkeit auf Christus blicken lässt, der uns vergeben und angenommen hat und genau weiß, wie wir uns fühlen ❤️
Ich bete dafür, dass Gott das Wollen und das Vollbringen auch immer mehr in mir bewirken möge, denn dies ist die einzige Hoffnung, die ich auf Harmonie von Geist und Körper in meinem irdischen Zustand habe 😌
In Verbundenheit
Jitka
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Ich rede nicht gerne 'fromm-abgehoben', daher eine Antwort in ganz irdischen Worten.
Ich lebe als Mensch auf dieser Erde und wenn ich im Frieden mit Gott lebe, darf ich auch Frieden mit mir selber haben.
Wenn ich diesen Frieden nicht habe, kann ich auch keinen Frieden ausstrahlen. Das ist mit 'kein gutes Zeugnis' gemeint.
Das ist nichts esoterisches. Auch kein Friede-Freude-Eierkuchen - aber ich darf Ruhe haben.
Ich muss niemanden vormachen, dass bei mir alles einfach ist, aber ich darf mich (mit all meinen Schwächen) annehmen und muss nicht ständig 'kämpfen'.
Dazu könnte man 1. Korinther 6 zitieren:
Der Hinweis auf Römer 7,14-25 ist für mich heute (anders als Chai und Lucan-7 es für sich hören und antworten) die gute Portion EVANGELIM, das mir gerade sehr hilft und wohltut !!! DANKE dafür.
Dass ich immer wieder "im Fleische", wie Paulus es ausdrückt, gebunden bin und bleibe und mit meinen guten Absichten, Gebeten und meinem Willen scheitere ... und die Sünde stärker ist als mein Vermögen, Wollen & Vollbringen ... das bringt mich manchmal echt dazu, an meinem Glauben als Anspruch UND erlebtes Unvermögen zu zweifeln und in bestimmten Dingen zu kapitulieren ... heißt es nicht: "Eure Sünde trennt Euch von Eurem Gott!" ?
Deshalb tut es mir gerade als "Türöffner" gut zu lesen: "Ich laufe nun nicht durch die Welt und geisele mich die ganze Zeit wegen meiner sündigen Gedanken oder Taten, die ich nicht verhindern konnte, obwohl ich doch wollte. Mein Fokus liegt auf dem Herrn und seiner unermesslichen Güte, nicht auf meinem menschlichen Versagen. 😊 Aber ich merke dennoch täglich, was mein Geist möchte und dass mein Fleisch seeeeehr oft in eine völlig andere Richtung drängt. Und ich stehe zu diesem innerlichen Zwiespalt und erlebe es eher verbindend im Zeugnis mit anderen, da es ihnen doch auch so geht und uns immer wieder in Dankbarkeit auf Christus blicken lässt, der uns vergeben und angenommen hat und genau weiß, wie wir uns fühlen."
L'Chaim
Aber ich merke dennoch täglich, was mein Geist möchte und dass mein Fleisch seeeeehr oft in eine völlig andere Richtung drängt. Und ich stehe zu diesem innerlichen Zwiespalt und erlebe es eher verbindend im Zeugnis mit anderen, da es ihnen doch auch so geht
Das ist ja unbestritten. Darauf weist Paulus hin, und das ist ja etwas, das ich auch als Nichtchrist bestätigen kann... dass das "Fleisch", wenn wir es einmal als "Triebe" interpretieren, einen oft in eine Richtung führt, die einem ganz und gar nicht gut tut.
Es ging hier ja nicht darum, das abzustreiten, sondern um die Formulierung, das Fleisch als "Feind" zu betrachten - und das geht meiner Ansicht nach um einiges zu weit. So weit geht auch Paulus nicht - im Gegenteil gibt er es als Ziel aus, den Körper wert zu schätzen. Und das erreicht man eben dadurch, dass man dem "Geist" den Vorrang gibt und Dinge vermeidet, die schaden.
Es bedeutet aber nicht, dass man in einem ständigen Kampf liegen müsste... nur Vorsicht und Aufmerksamkeit ist natürlich angeraten.
Ja, alles richtig ... Für mich war, wie ausgeführt, das Posting und die Erinnerung an Römer 7,14-25 aber heute der Lichteinfall und made my Day 😉 ...
Es gibt unter Christen hier und da die Rede vom "sieghaften Leben"., von zunehmender "Heiligung" unseres ganzen Lebens, persönliche Zeugnisse von Überwindung & Heilung etc. ... Wie aber umgehen mit der Erfahrung, von der Paulus da spricht? ...
In dem guten Buch "Im Zweifel für Gott" von Malte Detje las ich, sehr befreiend: "Weil wir als Christen unser ganzes Leben zu 100 % Sünder bleiben (Luthers *simul justus et peccator*), müssen wir unser ganzes Leben die gute Botschaft hören, dass Christus Sünder selig macht. Aus dem Evangelium können wir nicht herauswachsen wie aus Kinderschuhen ... Du beginnst deinen Glaubenslauf nicht nur in Gnade. Du läufst und beendest ihn allein aus Gnade ..."
Ja, alles richtig ... Für mich war, wie ausgeführt, das Posting und die Erinnerung an Römer 7,14-25 aber heute der Lichteinfall und made my Day
...
Freut mich für dich... ich kenne solche Momente auch manchmal, auch wenn ich nicht gläubig bin.
Aber gerade die Sache mit dem "Fleisch" und dem "Geist" gehört auch zu den Dingen, die ich für mich aus der Bibel angenommen habe... wenngleich wohl etwas nüchterner als manche Christen das tun. Aber ich denke, dass hier tatsächlich ein sehr grundsätzliches Problem angesprochen wird, das letztlich alle Menschen betrifft.
Nur scheint mir, dass manche Christen dann wieder übertreiben und mit einer Feindseligkeit auf ihren Körper (Oder den anderer Menschen) schauen, die dann halt auch wieder zu nichts Gutem mehr führt...
Es gibt unter Christen hier und da die Rede vom "sieghaften Leben"., von zunehmender "Heiligung" unseres ganzen Lebens, persönliche Zeugnisse von Überwindung & Heilung etc. ... Wie aber umgehen mit der Erfahrung, von der Paulus da spricht? ...
Römer 7 ist wohl eines der berühmtesten Kapitel im Römerbrief. Wenn jemand dieses Kapitel liest, beginnt er meist bei Vers 14 ohne zu beachten, was Paulus vorher geschrieben hat. Was meinst du? Ist dieser Zustand vor oder nach der Bekehrung, der hier beschrieben wird?
Leute, ich denke die meisten Menschen sind alt und schlau genug, um zu wissen, welche Musik etc. ihnen gut tut. Wie singt schon die Band "EAV" mit einem Augenzwinkern: "Das Böse ist immer und überall..."
Ich kann an "meiner" Musik und "meinen" Bands nichts Satanisches finden und fühle mich wohl damit. So mancher CURE-Song (z. B.) hat mir schon den Tag gerettet und mehr.
Möge schlau darüber diskutieren, wer mag!
Hier gehts montagmorgig in die neue Woche mit:
https://www.youtube.com/watch?v=Y18yPO03zjo
... mit dem ROCK, der nicht ins ROLLen kommt!
L'Chaim