Welche Religion/Kir...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Welche Religion/Kirche?


Millie49
Themenstarter
Beiträge : 102

Wie seit ihr "organisiert"? Kirche oder nicht? Katholisch, Evangelisch, Freikirche, Freidenker, Anglikanisch...was weiß ich noch. Ich war katholisch, bin ausgetreten, aber gläubig, jedoch nicht fromm und bibelfest. Das geht auch ohne Kirche, finde ich. Eine richtige Heimat für meinen Glauben habe ich noch nicht gefunden. Außer in mir natürlich.  

Antwort
2 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 15295

Es dauerte damals einige Jahre, in der mich Gott zog. Ich wuchs atheistisch auf, lernte in meinen (Mitt-/)Enddreißigern jemanden kennen (schon einige, aber nur der eine), der mir von seinem Gott erzählte. Als mir Gott Jahre vorher begegnete (ich rief ihn in der Not an und er holte mich zu sich), war auf einmal diese tiefe Überzeugung, dieses Wissen oder biblischer die Gewissheit da, dass das mit dieser Bibel alles stimmt. Genauso war auch in mir dieses tiefe Bedürfnis nach Gemeinschaft, nach Dazugehören, nach Nichtalleinesein, nach "Gemeinsamseinundgehen". Gott führte mich als erstes in eine Freikirche (evangelisch). Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keinen blassen Schimmer, dass es viele Denominationen gibt und dass die alle anders zu glauben scheinen. Er führte mich, das war mein Hauptpunkt. Heute sage ich über diese ersten Jahre, es war meine Kinderzeit, meine Brutstätte, meine Ausbildungsstätte. Als diese Gemeinde irgendwann "verstarb", fragte ich Gott nach einer anderen, denn ich konnte und kann einfach nicht ohne. Aber er sollte es mir zeigen/sagen, weil er ja einen Plan hat und ich nicht eigenmächtig handeln wollte. - So führte mich Gott in meine jetzige Gemeinde, auch evangelisch (mehr möchte ich nicht sagen). Die waren etwas anders drauf, als ich es kannte, weshalb ich Gott um Bestätigung bat. Es blieb nicht bei der einen, ich war halt "not amused" und so ließ er sich nicht lumpen, mir auch noch die achte Bestätigung zu geben. Dann gab ich quasi auf. 😉 Ich bin in meiner Gemeinde nicht "wunschlos glücklich". Sie ist mir zum Schleifstein und ich bin ihrer. Sie gibt mir und ich gebe ihr. Gott hat es mir auch irgendwann gezeigt.

Mir fällt grad eine Begebenheit mit meiner Mutter ein, über die ich grad wieder schmunzeln muss. In irgendeinem Gespräch verstand sie wohl plötzlich oder es ging ihr ein Licht darüber auf, dass ich "anders glaubte" als sie das bisher annahm. Sie fragte mich. Ich entgegnete: Ich glaube tatsächlich daran (mit diesem "daran" war eben the auferstanden-Gott gemeint und das Drumherum). Es entfuhr ihrem Mund ein: "Ach du Sch.....e". Sie war sichtlich erschrocken oder ne Mischung aus erschrocken und erstaunt. 😀 (wir haben nicht mehr drüber gesprochen) Sie selbst kennt aus ihrer Jugend Landeskirche und Jungschar, aber den Weg zu glauben hat sie noch nicht gefunden. Sie hält darüber hinaus "Kirche" für eine Anlaufstelle für alle Singles und Gebrechlichen, Kranken und "Ausgestoßenen" ...

Lieben Gruß von der neubaug 🙂 ere

neubaugoere antworten


SinNombre
Beiträge : 19

@millie49 Ich bin katholisch. Und nicht, weil das "schon immer dazugehörte" oder so. Ich bin ursprünglich evangelisch-lutherisch, bin ausgetreten - ausgerechnet (im doppelten Wortsinn ;)) im Oktober 2017, pünktlich zur 500-Jahr-Feier - und einen Monat später in die katholische Kirche eingetreten, in der ich aber schon seit einigen Jahren ehren- bzw. nebenamtlich tätig war. 
"gläubig, jedoch nicht fromm und bibelfest" - Ich schätze, für viele hier (gemeint ist das echte Leben, nicht das Forum) gelte ich als sehr fromm. Meine erste Zeit bei jesus.de hat mich aber gelehrt, daß da noch viel Luft nach oben ist 😀 
"Das geht auch ohne Kirche" - Das muß jeder selbst wissen. Ich sag mal, es geht vielleicht ohne feste Kirchenmitgliedschaft, aber nicht ohne Gemeinschaft und Austausch.

sinnombre antworten
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?