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Liebe und/ ohne Eigennutz

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Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 1035

Das Wesen der Liebe ist nicht ihr Nutzen.

Von maggie.x angeregt, starte ich diesen Thread. Danke für den Impuls! ❤ Den Anfang nahm das Thema hier bzw schon bereits davor - im 2. Februar-Frauen-Café: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/2.-februar-cafe-fuer-frauen.html .

- Wie rein ist (unsere) Liebe?
- Klingt Nutzen berechnender als es tatsächlich ist?
- Gott liebt uns. Und Er hat davon welchen Nutzen?

Ja, ich stimme dem (auf gewisse Weise) zu, das Wesen der Liebe ist nicht ihr Nutzen. Nur je länger ich darüber nachdenke, umso weniger sehe ich Liebe ohne Nutzen. Warum hat es beinahe etwas Verwerfliches oder Beschneidendes Liebe ihren Nutzen zuzugestehen und eben doch zumindest als Teil ihres Wesens zu sehen?

Wie geht es euch mit der Liebe und ihrem Nutzen? Beißt sich da bei euch auch etwas? Nur ... beißt sich irgendwie nicht auch etwas, wenn wahre Liebe nur noch uneigennützig sein darf?

LG Seidenlaubenvogel

Antwort
16 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ich denke Liebe, Gottes Liebe zu verbreiten, bringt den Nutzen das Gottes Auftrag erfüllt wird und das die Menschen genau das erkennen.

So entsteht Nutzen ..., ob man den Begriff "berechnend" anwenden darf? Wird man nicht im missionarischen Sinne "berechnend" wenn man mit Menschen in Sachen Evangelium spricht? Erhofft man sich nicht etwas, eine positive Reaktion ... eine Weiterführung möglichst?

Man sollte sich sicher prüfen ob man das was man tut zur Ehre Gottes tut! Wirklich?

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4 Antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Irgendwie scheint mir Liebe immer auf irgendeine Art und Weise berechnend zu sein.

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Vielleicht ist dem so ...
auf der Basis das die Anwendung / Umsetzung von Liebe, zu der Gott die SEINEN befähigt, etwas bewirken / erreichen soll.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pvm

auf der Basis das die Anwendung / Umsetzung von Liebe, zu der Gott die SEINEN befähigt, etwas bewirken / erreichen soll.

Gottes Liebe hat ein Ziel - das sind wir.
Sie erfüllt aber keinen Zweck.

Ich würde das voneinander unterschieden.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich würde dann als Zweck eines sehen ...
die Liebe Gottes soll durch Empfänger dieser Liebe weiter getragen werden.
Sie soll durch Weitergabe der Frohen Botschaft vervielfältigt werden.
Sie soll und wird Sünder zur Wahrheit führen und zur Erlösung.

Ich denke Ziel ist Zweck, im Vergleich wie der Weg ist das Ziel, wenn man das in der Art vergleichen darf.

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wahre Liebe hat immer auch Eigennutz

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Warum hat es beinahe etwas Verwerfliches oder Beschneidendes Liebe ihren Nutzen zuzugestehen und eben doch zumindest als Teil ihres Wesens zu sehen?

Der Gedanke kam von Kant in unser Denken. Biblisch ist das nicht. Jesus versprach uns Lohn für unsere Taten der Liebe. Jesus selbst hat auf die vor ihm liegende Freude geschaut, als er uns bis ans Kreuz geliebt hat.

Liebe nutzt aber nicht das Gegenüber als Objekt, das ich nur liebe, um selbst eine tolle Belohnung zu erhalten. Liebe will das Gegenüber, das sie liebt, mit in ihre Freude hineinnehmen - mit zu Gott nehmen, der Liebe ist und der unbändig glücklich ist. Der liebende Jünger folgt Jesus nach in die Freude Gottes und weil er geliebt ist und liebt will er andere Menschen mit in diese Liebe hineinnehmen, damit auch sie Liebe erfahren und Gottes Reich erben.

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schneeflloeckchen
Beiträge : 392

DER ERSTE BRIEF DES PAULUS AN DIE KORINTHER

Das Hohelied der Liebe
131 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.

13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

schneeflloeckchen antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1057

Wenn Gott uns so geschaffen hat, dass die Lebensweise, die er uns empfiehlt, diejenige ist, die uns am meisten "nutzt", dann wäre es nur logisch, dass selbstlose Liebe eine total eigennützige Sache ist. 😊

So verdreht das klingt, ich glaube das.

tagesschimmer antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Danke, dass du den Thread aufmachst. Ich freue mich auf die Beiträge hier und auch darüber, dass du das Gespräch in die Hand nimmst ❤

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Nur ... beißt sich irgendwie nicht auch etwas, wenn wahre Liebe nur noch uneigennützig sein darf?

Ich würde kein Entweder-Oder postulieren:
Entweder nützt mir mein Lieben/Geliebt werden etwas oder ich liebe uneigennützig. Sondern:

Ich meine, dass man im "Prozess" des Liebens oft genug merkt, dass man sich in ein Bild des Andern - heisst: in die eigene Vorstellung von ihm und davon, was man selbst von dieser Beziehung hat - verliebt hat.

Mir geht es nur darum, das dann auch zugeben zu können. Und den Andern aus den eigenen Vorstellungen/ Bildern zu entlassen und ihn wieder aufs Neue zu lieben. Vielleicht ist es wieder nur ein Bild von ihm/von ihr ...

Es geht im Lieben m.E. darum, dass ich den Andern meine und nicht meine Vorstellung von ihm festschreibe. Das sollte ab und zu aufblitzen, finde ich, einem neu bewusst werden.

Ich würde das als einen Prozess des Loslassens beschreiben, in dem der Andere mir wieder neu begegnen kann.

Anonymous antworten


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