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Abschied oder weitermachen?!


Lasko
 Lasko
Themenstarter
Beiträge : 3

Gottes Segen liebe Brüder und Schwestern im Glauben.

Schweren Herzens richte ich mich an euch, denn ich bin verzweifelt.

Ich habe erfahren, dass die Mutter meines Kindes [Exfreundin] mit einem alten Freund von mir mehr oder weniger zusammen ist. Er verbringt Wochenenden dort und begeht Ehebruch sowie meine Ex-Freundin spielt dabei wohlwissend mit, sowie auch ihre Eltern.

Es wäre mir schlichtweg egal, wenn mein Kind da nicht zwischen wäre.

Ich möchte mich gerne davon abgrenzen, jedoch möchte ich mein Kind nicht in diese Situation hineinziehen. Es verstößt so extrem gegen unsere Werte als Gottesgläubige. Das ich jedes mal, wenn ich mein Kind abhole zum Papa-Wochenende schweren Herzens bin. Ich finde aber keinen Weg mich davor zu schützen ohne das der Kontakt zu meinem Kind zerbricht.

Mein Kind muss in diesem Gottlosen Haus groß werden und ich muss tatenlos zusehen!

Ich zerbreche daran gewaltig, ich bete und faste. Doch es lässt mich nicht los.

Um mich selbst davor zu schützen, sehe ich als einzige Möglichkeit den Kontakt abzubrechen. Es macht mich regelrecht krank.

Ich bitte um eure Ratschläge und/oder Bibelverweise anlässlich zu meinem Thema.

 

Gottes Reichen Segen

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8 Antworten
Alescha
Beiträge : 8190

@lasko 

Verstehe ich das richtig, der neue Freund von Deiner Ex ist verheiratet?

Um mich selbst davor zu schützen, sehe ich als einzige Möglichkeit den Kontakt abzubrechen. Es macht mich regelrecht krank.

Den Kontakt zu Deinem Kind abbrechen? Davon würde ich Dir dringend abraten. 

Dein Kind kann am allerwenigsten dafür. 

alescha antworten
3 Antworten
Lasko
 Lasko
(@lasko)
Beigetreten : Vor 4 Tagen

Beiträge : 3

@alescha Ja er ist verheiratet und hat einen 9 jährigen Sohn mit seiner Ehefrau. Diese treffen mit ihm und meiner Ex spielen sich heimlich ab.

ich möchte den Kontakt zu meinem Kind beibehalten, doch wie grenze ich mich von dieser Scheußlichkeit ab die meine Ex und mein Ex Kumpel da abziehen. Das lehrt meinem Kind doch nur Satanische Werte für gut zu befinden und Sünde zu verherrlichen.

lasko antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8190

@lasko 

Ja er ist verheiratet und hat einen 9 jährigen Sohn mit seiner Ehefrau. Diese treffen mit ihm und meiner Ex spielen sich heimlich ab.

Damit erübrigt sich die Frage, was seine Frau dazu sagt. 

Ja, das ist übel.

Das lehrt meinem Kind doch nur Satanische Werte für gut zu befinden und Sünde zu verherrlichen.

Nicht zwingend. Da kommst Du ins Spiel. Mach aber bitte, bitte nicht den Fehler, Deine Ex zu verteufeln.

Wie alt ist Dein Kind, wenn ich fragen darf?

Du kannst ihm seinem Alter entsprechend sagen, welche Werte Du vertrittst, aber wie gesagt, ohne die Mutter schlecht zu machen und ihn gegen sie aufzuhetzen. Ich habe das in meinem Umfeld erlebt, wie das ist, wenn Eltern das jeweils andere Elternteil schlecht machen. In den meisten Fällen ist da das Elternteil, bei dem die Kinder sind - meistens ist das die Mutter - im Vorteil. 

Auf jeden Fall kannst das vor Gott bringen und ihn sich kümmern lassen. Einer meiner Lieblingsverse ist: "Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch" (1. Petrus 5:7).

Viel anderes kannst Du nicht tun, außer vielleicht den Kontakt zu Deiner Ex aufs absolut nötigste zu beschränken.

 

 

 

 

 

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 26928

@alescha 

Du kannst ihm seinem Alter entsprechend sagen, welche Werte Du vertrittst, aber wie gesagt, ohne die Mutter schlecht zu machen und ihn gegen sie aufzuhetzen. Ich habe das in meinem Umfeld erlebt, wie das ist, wenn Eltern das jeweils andere Elternteil schlecht machen.

Das möchte ich an dieser Stelle auch unbedingt unterstreichen!

Man kann natürlich in ruhigem Ton erklären, dass man das Verhalten der Mutter für falsch hält. Denn natürlich soll man zu sich und seinen Werten stehen. 

Aber die Mutter vor dem Kind schlecht zu machen wäre eine ganz schlechte Idee, egal wie gut man das auch begründen könnte. 

Und ich kenne persönlich selber Fälle, wo genau das einmal passiert ist - und ein andermal nicht. In einem Fall hat die Mutter ihrem Kind erklärt, was für ein mieser Typ der eigene Vater doch ist. Das Kind wurde dadurch extrem verunsichert und labil.

In einem anderen Fall hat die Mutter dem Kind erklärt, dass der gewalttätige Vater, ein Alkoholiker, krank ist, und deshalb nichts dafür konnte, dass er immer wieder laut wurde... aber eine Trennung für alle das Beste war. Das Kind hat das verstanden und wuchs in einem sicheren und behütetem Umfeld auf, ohne Groll auf den Vater.

Ich könnte da noch mehr in die Details gehen, aber das war mir jetzt einfach mal wichtig zu betonen.

 

Davon abgesehen würde ich auch eine nüchterne Distanz zur Ex-Frau empfehlen. Die ist für ihr Handeln selbst verantwortlich. Dem Kind gegenüber kann man nur versuchen, selbst ein positives Vorbild zu sein. Je nach Alter wird es die Situation selbst auch ganz anders erleben und weniger urteilen, als man es aus einer erwachsenen Sicht heraus tut.

Da muss man dann auch nicht versuchen, dem ganzen die eigene Perspektive aufzuzwingen, auch wenn ich die Sorgen grundsätzlich nachvollziehen kann.

lucan-7 antworten


neubaugoere
Beiträge : 18326

@lasko 

Wer sagt denn, dass du tatenlos zusehen musst?

Du hast doch alle Freiheit, dein Kind mit der Guten Nachricht zu erziehen, also zu versorgen. Du wirst Dinge nicht verhindern können, aber du kannst handeln, du kannst reden über deinen Gott, du kannst es vorleben, das gute, rechte Leben. Denn Kinder lernen nicht von dem, was wir sagen, sondern was wir vorleben. Und trau auch deinem Kind was zu, auch wenn es vielleicht länger dauert, bis es an dem Punkt ist - und trau vor allem Gott etwas zu! -, selbst zu erkennen.

Und vielleicht gelingt es dir, dich auf und über dein Kind zu freuen. Denn du freust dich doch über dein Kind. Oder nicht? Dann zeig es ihm: zeig ihm deine Liebe, zeige ihm Gottes Liebe ... (und vermeide den Fehler, schlecht über seine Mutter zu reden, denn das ist nicht deine Aufgabe).

Bete für sie.

neubaugoere antworten
Stern
 Stern
Beiträge : 1450

@lasko 

 

Stell den Fokus auf die Beziehung zu deinem Kind, alles andere liegt nicht in deinem Machtbereich…(ausser du möchtest deine Ex zurückerobern, das würde ein anderes Verhalten erfordern)…und es ist gleichzeitig der einzige Bereich, wo du Einfluss auf dein Kind ausübst. Ich meine jetzt keinen künstlich pädagogischen Einfluss…sondern ganz allgemein: wenn es mit dir zusammen ist, dann ist das eben DIE Zeit, die dir zur Verfügung steht. Auch wenn du mit der Mutter zusammenleben würdest, wärst du ja vermutlich nicht 24/7 um das Kind herum…ausser es ist noch sehr klein. Aber wenn es das ist, dann bekommt es auch nicht soviel mit von den tatsächlichen Verhältnissen. Und wenn es schon älter ist und das ein Thema zum ansprechen sein kann: dann ergibt sich vielleicht die Gelegenheit daraus eine „Bibelstunde“ zu machen (damit meine ich, mal anzumerken, dass das nicht ok ist, was da gerade passiert…ohne jemanden dafür zu verurteilen kann man ja trotzdem sagen, dass das problematisch ist)

Ich weiss nicht wie alt dein Kind ist, auch das Geschlecht spielt eventuell eine Rolle was die Zukunft angeht…so wie es jetzt ist, wird es vielleicht nicht für immer bleiben….

stern antworten


Goldapfel
Beiträge : 1335

@lasko 

Schwierige Situation. Für Dich aber vor allem für euer Kind. Wie lange geht das bereits so ?

Inzwischen würde ich gar nichts über die Situation bei seinem Hauptzuhause sagen ihm gegenüber. Ich würde das Thema nicht von mir aus ansprechen. 

Weil dein Kind (wie alt und wie lange bereits bei seiner Mutter ohne dich?), in einen Loyalitätskonflikt geraten würde (wenn es das nicht inzwischen ohnehin schon ist) und das ist extrem belastend.

Sei da. Sei Papa. Genieße die Zeit, die ihr gemeinsam habt, liebe es. Frage wie es ihm geht und hör gut zu. 
Christliche Werte vermitteln ohne ihm zu predigen. Vorleben. Wie andere bereits geschrieben haben. Das kann auch einen Gottesdienstbesuch mit Kindergottesdienst bzw. Sonntagsschule mit einschließen, wenn Gottesdienst am Sonntag für dich dazugehört. Und je nach Alter des Kindes und der Gemeinde kann es dazu kommen, dass dein Kind immer sonntags zum Gottesdienst möchte und oder zur Jungschar/Teentreff. Dann könntest du Abhol- und Bringdienst anbieten/übernehmen, falls die Mutter da keine Lust drauf hat.

Achte genau darauf, was es dir von sich aus erzählt und sei vorsichtig mit dem was und wie du sprichst.

Gerade wenn es um die Situation zuhause geht.

Du kannst auch vor diesen Wochenenden gezielt für Weisheit bitten und für Kontrolle über deine Emotionen.

Und sollte dein Kind von sich aus Fragen stellen zu dem Ganzen, kann auch ein Stoßgebet helfen, für weise Worte.

Sein Alltag ist nicht bei dir und es liebt euch beide. 
Ist deine Vaterschaft anerkannt? Besteht die Möglichkeit, auf gemeinsames Sorgerecht? Bin da wissensmäßig nicht mehr auf dem Laufenden, was rechtlich Sache ist.

Was ich extrem wichtig finde ist auch, für den Schutz deines Kindes zu beten, für Heilung derselben und deiner Exfreundin zu vergeben.

Du schriebst auch etwas über „unsere christlichen Werte“.

Was meinst du damit in Bezug auf deine Exfreundin? 

ga2 antworten
Lasko
 Lasko
Themenstarter
Beiträge : 3

Gottes Segen,

zunächst erstmal Danke an euch alle für die vielen Impulse 🙏🏻

Mein Kind über das wir hier sprechen ist 4 Jahre alt. Und lebt mit seiner Mutter bei den Großeltern seit nunmehr 3 Jahren.

Also kennt er es quasi gar nicht anders, dass es Papa-Wochenenden gibt.

Es kam auch die Frage wie lange das schon geht mit meiner Ex-Freundin und meinem Ex-Kumpel. Das kann ich nicht präzise beantworten, ich weiß davon seit dem Sommer. Vermutlich geht es schon länger. Wir haben geteiltes Sorgerecht und meine Vaterschaft ist anerkannt.

Habe es auch nur herausgefunden, weil mein Sohn mir das erzählt hat, dass mein Ex-Kumpel öfter mal dort ein paar Tage verbringt bzw. Auch die Wochenenden. Und er sich in der oberen Etage des Hauses versteckt, bis ich wieder nach Hause fahre.

Die Geschichte geht im ganzen seeeehr viel tiefer und wäre definitiv zu viel um es hier zu schreiben. Ich könnte Buchstäblich ein Buch über diese Story schreiben. Es wäre ein Lehrbuch, ähnlich eines Psychologischen Meisterwerks.

Jedenfalls habe ich seit Sommer immer wieder durchsickern lassen, dass ich davon weiß. Dann fing meine Ex-Freundin an unserem Sohn zu sagen, dass egal was ist, er unbedingt wieder zu Mama zurückkommen muss, weil Mama ihn sonst vermissen würde. [Ich war dabei als Sie das sagte] Also fürchtet Sie schon das ich ihn entführen würde oder dergleichen. Und befürchte eine Instrumentalisierung gegen mich. Weil mein Sohn sich seitdem merkwürdig verhält mir gegenüber. Er liebt mich und erkennt mich als seinen Papa. Jedoch ist etwas anders geworden.

Ich gebe Euch allen Recht mit dem was ihr sagt und danke euch nochmals für diese aufbauenden Worte.

Ich bete weiterhin und gebe mich diesem Zorn den ich deswegen habe so gut es geht auch nicht hin. Aber tat gut es mal ausgesprochen zu haben.

Möge der HERR Euch segnen und euch auf eurem Weg helfend begleiten.

 

Gottes Segen Euch allen! 🙏🏻

lasko antworten


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