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Ausweg gesucht

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ein Mann (ungläubig, Single) kommt zum Glauben. In der Anfangszeit seines Glaubenslebens lernt er eine Frau (ungläubig, Single) kennen. Einige Zeit später heiraten beide. Der Mann lernt Jahre später eine andere Frau kennen, erzählt ihr von Jesus und lädt sie in die Gemeinde ein. Einige Zeit später bekehrt diese Frau sich. Die Ehefrau zieht unabhängig davon bei dem Mann aus. Der Mann unternimmt nichts dagegen, unterstützt es eher, da die Ehe nicht intakt war. Der Mann und die Frau, die durch ihn zum Glauben kam kommen sich näher, verlieben sich, leben in Sünde zusammen. Der Mann ist noch immer verheiratet. Beide wollen diesen Zustand der Sünde beenden, aber es gelingt nicht.

Trenne sich beide, so leiden beide sehr unter der Trennung. Der Mann könnte auch nicht zurück in seine Ehe. Bleiben jeodch beide zusammen, so leben Sie weiter in Sünde.

Was ratet ihr der Frau? Was dem Mann? Wie können beide zusammen sein, ohne dass es Sünde und Ehebruch ist? Sollte der Mann sich scheiden lassen?

Antwort
43 Antworten
stundenglas
Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @anonyma-41cd71e50

Was ratet ihr der Frau?

Finger weg von gebundenen Männern.

stundenglas antworten


Lucan-7
Beiträge : 16981
Veröffentlicht von: @anonyma-41cd71e50

Was ratet ihr der Frau? Was dem Mann? Wie können beide zusammen sein, ohne dass es Sünde und Ehebruch ist? Sollte der Mann sich scheiden lassen?

Verstehe ich das richtig, dass der Mann aus Glaubensgründen keine Scheidung will?

Falls ja, dann kommt er so aus der Nummer jedenfalls nicht raus, weil er so oder so sündigt... dann besser die Scheidung, weil das für alle ordentliche und klare Verhältnisse schafft.

lucan-7 antworten
14 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nein, das stimmt so nicht. Die Frage ist eher, kann eine Scheidung einen Zustand schaffen, in der das Zusammenleben keine Sünde mehr darstellen würde?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16981
Veröffentlicht von: @anonyma-41cd71e50

Nein, das stimmt so nicht. Die Frage ist eher, kann eine Scheidung einen Zustand schaffen, in der das Zusammenleben keine Sünde mehr darstellen würde?

Dann ist mir das Dilemma nicht recht klar. Die "Sünde" besteht doch wohl entweder im Fremdgehen oder in der Scheidung.

Wenn die Scheidung nicht als Sünde betrachtet wird, wo ist dann das Problem? Wie sonst könnte denn ein solcher Zustand hergestellt werden?

lucan-7 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie sonst könnte denn ein solcher Zustand hergestellt werden?

Die Noch-Frau könnte versterben.

stundenglas antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2399
Veröffentlicht von: @stundenglas

Die Noch-Frau könnte versterben.

Au ja, gute Lösung!

scnr

jack-black antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

So steigt man also auf einen Berg: man beginnt den Aufstieg mitten am Berg statt am Fuß.

Meinst du allen Ernstes, dass es Gott gefällt, wenn man eine Sünde begeht und um diese zu legalisieren, eine weitere Sünde begeht?

Lies die Geschichte von David und Bathseba.

Es geht nicht an, dass man als Christ in Sünde lebt. Wer in Sünde lebt, hat sich von Gott abgewendet. Mit voller Absicht.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Es fällt einem leicht von aussen bzw. nicht in der Situation zu sein, Leute zu verurteilen, das ging mir auch schon oft so, bis ich selbst mit meiner eigenen Ehe in einer Ausweglosen Situation war oder bin. Ich selbst nehme es zumindest als unerträglich war, eine gesunde Ehe mit allem was dazu gehört eigentlich zu brauchen aber in einer toxischen Beziehung gefangen zu sein. Absolut unbefriedigend und einer wirklichen Versuchung könnt ich nicht mehr widerstehen das geb ich offen zu. Wenn ich ehrlich bin würde ich mich sogar freuen in so eine Versuchung zu geraten, das sind die Abgründe meiner Seele, nur an dieser Stelle mal offen zu sein. Glaube zu haben schützt nicht vor Situationen die einem im Grunde über den Kopf wachsen bis das man sein Leben anfängt zu hassen. So geht es mir seit einer Weile, deshalb kann ich es nachvollziehen das dies eine schwere Situation ist.

Wenn die alte Ehe kaputt ist, dann liegt das ja nicht an der neuen Frau nehm ich mal an. Andersherum gefragt : sind die Differenzen so stark das man sich im Grunde schon hasst verachtet, oder hat man sich nur auseinander gelebt? Letztes könnte realistischer Weise gekittet werden erstes ist ungleich schwerer.

Ob ein Neuanfang Sünde ist, dazu gibt es Unterschiede in den Kirchen :
RKK: Es gibt zumindest die Möglichkeit der Annulierung der Ehe, tritt erst nach offizieller Scheidung auch Formal ein

Orthodoxie : Scheidung und Neuanfang unter Buße möglich

Evangelisch : Ehe ist ein weltlich Ding

Freikirchen : Alles Mögliche an Sichtweisen... .

Bitte Gott um Gnade und Buße in dieser Situation und um Leitung. Stoppe das Ganze kritische besser und versucht euch neu auszurichten. Alles ist besser wie nur in dem so zu verharren. Entweder aufhören damit oder klar Ding machen.

Aus welcher Kirche bist du?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich habe niemanden verurteilt. Ich habe an keiner Stelle irgend jemanden abgewertet. Ich habe lediglich das Verhalten als falsch aufgezeigt.

Deine angepiekste Reaktion zeigt mir, dass du es bist, die die Finger nicht von dem verheirateten Mann lassen möchtest.

herbstrose antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3324

Nun, wie drückt es Jesus so schön aus (Mt19,8):
Mose erlaubte es, dass ihr euch von euren Frauen scheiden lasst, weil er euer hartes Herz kannte. Am Anfang ist es jedoch anders gewesen.

Klar ist es nicht der Idealzustand. Aber die Sache mit dem harten Herz bleibt. Und daher auch die Möglichkeit der Scheidung. Ist dieses doofe "noch nicht da - und doch begonnen" des Himmelsreiches.
Kleine Anmerkung am Rande: Zu Jesu Zeit konnte eine Frau nur ihre eigene Ehe brechen und der Mann nur die Ehe eines anderen...

channuschka antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Danke für die Ergänzung.

herbstrose antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1632
Veröffentlicht von: @herbstrose

Deine angepiekste Reaktion zeigt mir, dass du es bist, die die Finger nicht von dem verheirateten Mann lassen möchtest.

Du sprichst hier mit einem Mann, einem anderen Ano, nicht de, TE.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich habe niemanden verurteilt....Ich habe lediglich das Verhalten als falsch aufgezeigt.

Wo ist da jetzt der Unterschied?

belanna antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376

Hi Herbstrose,

diese Situation mit David und Bathseba zu vergleichen, halte ich für daneben.

Fakt ist: Die alte Ehe ist keine mehr. Offensichtlich besteht von beiden Seiten kein Verlangen danach, die Ehe fortzuführen. Da zwei dazu gehören, kann der Mann das auch nicht allein entscheiden.

Die Sünde des Zusammenlebens mit der neuen Frau ist schon passiert. Es hilft auch hier nicht, zurückzublicken und zu sagen, was da besser gewesen wäre. Fakt ist auch hier: Sie leben zusammen und sie lieben sich. Das auseinander zu reißen würde eine Menge Leid erzeugen. Und wozu? Um hartherzig irgendeinen Gesetzesbuchstaben durchzuziehen?

Die Sünde ist geschehen. Ich kann in einer Scheidung, die nur den bestehenden Fakt der aufgelösten ersten Ehe auf rechtliche Füße stellt, hier keine weitere Sünde sehen. Und da ist eben die Geschichte mit David und Bathseba anders: Hier wird zum *Vertuschen* einer Sünde eine *Mord* begangen. Eine Scheidung ist kein Mord, und vertuscht wird hier gar nichts, sondern das eh schon offensichtliche noch offensichtlicher gemacht.

Sünde hat Konsequenzen. Vielleicht könnte man rückblickend sagen (aber dazu müsste man viele Details kennen), dass der Mann und die erste Frau ihre Ehe hätten anders führen können, so dass sie nicht sich so auseinander leben. Hier wurden Dinge versäumt, und ja, da ist mit Sicherheit auch viel Sünde passiert. Und die hat eben Konsequenzen.

Aber das Spannende ist doch, dass Gott uns zwar mit den Folgen der Sünde leben lässt, aber auch immer wieder einen Neuanfang zeigt. Adam und Eva mussten das Paradies verlassen - aber Gott machte ihnen Kleider aus Fellen gegen ihre Nacktheit. Kain musste das Land verlassen - aber er bekam ein Schutzzeichen auf die Stirn. Petrus hat verleugnet - Aber Jesus sagt ihm dennoch: Weide meine Lämmer! Auch David musste die Konsequenzen seiner Sünde tragen - aber Gott hat ihn dennoch reich gesegnet.

Mit welcher Begründung stellen wir Menschen uns hin und sagen zu jemandem, der in seiner Ehe gescheitert ist: Als Konsequenz musst du jetzt dein Leben lang Single bleiben, weil eine Wiederheirat verboten ist? Die Konsequenzen haben diese Leute (alle drei) doch schon längst zu tragen: Gescheiterte Ehe, mit allem, was das bedeutet, unklare neue Beziehung aufgrund der noch nicht abgeschlossenen alten Beziehung. Warum müssen wir ihnen noch mehr aufbürden? Nein, ich glaube nicht, dass das Gottes Weg ist.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Wenn die (noch) bestehende Ehe geschieden wird, um die neue Beziehung zu legalisieren, ist das falsch.

Die richtige Reihenfolge ist, zuerst klare Verhältnisse zu schaffen und dann eine neue Beziehung einzugehen.

Weiter in Sünde zu leben mit der Begründung, dass ja die alte Beziehung eh nur noch auf dem Papier besteht, ist Augenwischerei.

Außerdem: Wer sagt denn, wie es um die bestehende Ehe wirklich steht? Wir wissen doch nur, was Ano schreibt. Für mich klingt das sehr subjektiv.

herbstrose antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @herbstrose

Die richtige Reihenfolge ist, zuerst klare Verhältnisse zu schaffen und dann eine neue Beziehung einzugehen.

Richtig.
Problem ist nur: Die neue Beziehung ist doch jetzt existent. Man kann das nicht in der Rückschau lösen.
Das ist wie mit einem Navi: Das Navi sagt: Bitte rechts abbiegen. Du fährst geradeaus. Klar kann man in der Rückschau überlegen, dass es klüger gewesen wäre, rechts abzubiegen. Aber jetzt stehst du irgendwo ein Stück weiter und musst überlegen, wie du von dort, wo du jetzt bist, weiterfährst. Und vermutlich sagt das Navi: "Route neu berechnet" und nicht: "Du Idiot, wärst du mal schön brav rechts abgebogen, wie ich es gesagt hab"
Also, es gibt die neue Beziehung, das ist ja Fakt. Und die Überlegung ist, wie man von diesem Punkt aus weitergeht. Was würdest du vorschlagen?

Gruß, Tineli

tineli antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Mein Vorschlag wäre, erst mal auf Distanz zu gehen und die "Altlasten" aufzuarbeiten und klare Verhältnisse zu schaffen.

herbstrose antworten
Herbstrose
Beiträge : 14194

Wie sagte Jesus nochmal? Geh und sündige nicht mehr.

Für den Mann und seine Geliebte heißt das: sofort das Verhältnis beenden, denn dieses Verhältnis rebelliert so ziemlich gegen alles, was Jesus lehrt.

Was die Ehe betrifft: hier gilt es, eine gemeinsame Lösung zu finden. Ergebnisoffen.

herbstrose antworten
12 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Es ist falsch, klar. Wenn die alte Ehe nur noch ein Papiertiger ist, menschlich nachvollziehbar da reingeschlittert zu sein. Da gibt es andere Dinge die ich unverständlicher Finde dem anheim zu fallen als Christ.

Wichtig ist trotzdem damit aufzuhören und klar Schiff machen oder Entscheidung treffen die alte Ehe zu retten. So weiter machen ist falsch und vor allem gefährdet das die Beziehung zu Gott.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Du versuchst weiterhin, offensichtlich falsche Dinge schön zu reden, indem du sie auf die menschliche Ebene herunterbrichst.

Es gibt Dinge, die falsch sind und von denen Christen sich nicht überwältigen lassen. Auch dann nicht, wenn es menschlich verständlich ist.

Ja, es gibt Anfechtungen. Es wird Anfechtungen so lange geben, bis Jesus wiederkommt. Was möchte Gott von uns? Dass wir Jesus lieben und seine Gebote halten. Dazu gehört auch, dass wir Anfechtungen und Versuchungen widerstehen.

Auch wenn die Ehe "nur" ein Papiertiger ist, ist das kein Freifahrtschein für Ehebruch.

herbstrose antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

indem du sie auf die menschliche Ebene herunterbrichst.

Es geht hier doch tatsächlich um Menschen.
Deine Haltung zeugt von wenig Liebe, eher von Gesetzlichkeit.
Wem soll das nützen?

ungehorsam antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Es geht hier doch tatsächlich um Menschen.

Es geht hier um Christen, die wissen, dass sie eine Sünde begehen. Also spielt auch die geistliche Komponente eine Rolle.

herbstrose antworten
Snoopy2001
(@snoopy2001)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 9
Veröffentlicht von: @herbstrose

von denen Christen sich nicht überwältigen lassen

Ein "Christ" ist genauso Mensch wie jeder andere auch - mit allen Herausforderungen, Verführungen und inneren Abgründen. Der einzige Unterschied ist, dass es echte Vergebung gibt.

snoopy2001 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @snoopy2001

Ein "Christ" ist genauso Mensch wie jeder andere auch - mit allen Herausforderungen, Verführungen und inneren Abgründen. Der einzige Unterschied ist, dass es echte Vergebung gibt.

Es gibt noch einen Unterschied: Umkehr

herbstrose antworten
Snoopy2001
(@snoopy2001)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 9

Die Umkehr ist ein Aspekt der Vergebung.

Aber gemeint war die Vergebung als einzigartiges "Angebot", als Kontrast zu dem unvollkommenden Mensch-sein.

snoopy2001 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @snoopy2001

Aber gemeint war die Vergebung als einzigartiges "Angebot", als Kontrast zu dem unvollkommenden Mensch-sein.

Ja, da hast du Recht.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16981
Veröffentlicht von: @herbstrose

Für den Mann und seine Geliebte heißt das: sofort das Verhältnis beenden, denn dieses Verhältnis rebelliert so ziemlich gegen alles, was Jesus lehrt.

Was die Ehe betrifft: hier gilt es, eine gemeinsame Lösung zu finden. Ergebnisoffen.

Ich werde die Gandenlosigkeit, mit der manche Christen darauf beharren einen begangenen Fehler wie einen Irrtum in der Partnerwahl ein ganzes Leben lang beibehalten zu müssen, selbst wenn das für alle Beteiligten endloses Leid bedeutet, niemals begreifen.

Wenn zwei Menschen, die nicht zusammen passen, aus einem Irrtum heraus die Ehe eingehen - wie kann das dann "von Gott zusammengefügt" sein?

Denn genau das war das Kriterium, was Jesus nannte.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich werde die Gandenlosigkeit, mit der manche Christen darauf beharren einen begangenen Fehler wie einen Irrtum in der Partnerwahl ein ganzes Leben lang beibehalten zu müssen, selbst wenn das für alle Beteiligten endloses Leid bedeutet, niemals begreifen.

Ich leihe dir gern meine Lesebrille. Ich schrieb:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was die Ehe betrifft: hier gilt es, eine gemeinsame Lösung zu finden. Ergebnisoffen.

Heißt "ergebnisoffen" ausschließlich, dass die Ehe beibehalten werden muss?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn zwei Menschen, die nicht zusammen passen, aus einem Irrtum heraus die Ehe eingehen - wie kann das dann "von Gott zusammengefügt" sein?

3x darfst du raten.

herbstrose antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1632

so arrogant.... 🙁

belanna antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Wenn du meinst.

Ich hab nur keine Lust in eine Schublade gesteckt zu werden, die nicht stimmt.

herbstrose antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Bin mir da unschlüssig.
Leider ist die Bibel da nicht sehr eindeutig.
Zum einen sagt im Alten Testament, dass ein Israelit der eine vom anderen Volk heiratet sich von ihr trennen soll. Die Frage ist halt ob das heute auch noch so gillt. Paulus sagt wenn man vor der Heirat ungläubig wird dann nein aber was wenn man davor schon gläubig war?

Nachtrag vom 25.11.2020 0529
soll heißen: wenn man vor der Heirat ungläubig war.

Anonymous antworten
Tineli
 Tineli
Beiträge : 1376

Ich würde sagen: Zügig für geordnete Verhältnisse sorgen. D.h. die Beziehung zu der Noch-Ehefrau auch rechtlich beenden (sprich Scheidung) und dann die andere Frau heiraten.

Zwar ist Scheidung Sünde, aber sie ist vor allem und noch viel mehr die Konsequenz aus vorangegangener Sünde. Und daher meiner Ansicht nach zu dem geschilderten Zeitpunkt das "kleinere Übel".

Gruß, Tineli

tineli antworten
1 Antwort
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @tineli

Ich würde sagen: Zügig für geordnete Verhältnisse sorgen. D.h. die Beziehung zu der Noch-Ehefrau auch rechtlich beenden (sprich Scheidung) und dann die andere Frau heiraten.

Das sehe ich auch so.

Das Eingangspost von Anonyma klingt so, als will der Betroffene auf jeden Fall "Sünde" vermeiden. Ich finde es naheliegender, sich zum eigenen Schuld-Anteil an der misslungenen Beziehung zu bekennen. Und dann - mit der Bitte um Gottes Barmherzigkeit - einen Neuanfang mit der zweiten Frau zu starten.

jeddie-x antworten


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