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Homeschooling und Home Learning

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Vigil
 Vigil
Themenstarter
Beiträge : 386

Osterferien - nur gemerkt hat's niemand, oder?

Seit Wochen sitzen unsere Kinder zuhause und bearbeiten Aufgaben, aufgegeben von ihren Lehrkräften, per Post oder E-Mail ins Haus gekommen.
Feste Zeiten, variable Zeiten - bei den einen Familien ist es so, bei anderen anders.
Die gelösten Aufgaben abgeben - das funktioniert wieder über E-Mail, über die Briefpost oder per Einwurf z.B. in den Schulbriefkasten.

Ganz wenige direkte Kontakte zwischen Lehrkräften und Schulkindern bestanden und bestehen wohl. Mehrheitlich halten sich Lehrerinnen und Lehrer zurück, aus allem raus. Außer mit neuen Aufgabenstellungen und ein paar freundlichen Zeilen dazu.

Wenn wirklich mal ein direkter Kontakt besteht, z.B. durch einen Anruf, durch eine persönliche Mail, vielleicht über WhatsApp, hat das Seltenheitswert.

Sog. E-Learning, also der direkte Austausch von Lehrkräften zu Schülerinnen und Schülern online hat Seltenheitswert.

Aber: Es wird so wie vorausgesetzt, dass alle Haushalte völlig ausgestattet sind mit dem kompletten Equipment zum Datenaustausch bis hin zum Einscannen von Schülerarbeiten.

Habe ich das so richtig beschrieben?
Wie geht Ihr damit um, Ihr Eltern?
Wie gehen Eure Kinder damit um?

Vigil, ehemaliger Lehrer, Lerntherapeut und Familienstellenleiter für Pflegekinder, fragt.

Bitte habt Antworten und weitere Überlegungen!

Antwort
30 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @vigil

Ganz wenige direkte Kontakte zwischen Lehrkräften und Schulkindern bestanden und bestehen wohl. Mehrheitlich halten sich Lehrerinnen und Lehrer zurück, aus allem raus. Außer mit neuen Aufgabenstellungen und ein paar freundlichen Zeilen dazu.

Also, das ist nicht richtig. Hier im Land halten alle Lehrer Kontakt zu den Schülern, die Eltern haben eine Liste mit den betreffenden Kontaktdaten bekommen.

Veröffentlicht von: @vigil

Sog. E-Learning, also der direkte Austausch von Lehrkräften zu Schülerinnen und Schülern online hat Seltenheitswert.

Leider

Veröffentlicht von: @vigil

Aber: Es wird so wie vorausgesetzt, dass alle Haushalte völlig ausgestattet sind mit dem kompletten Equipment zum Datenaustausch bis hin zum Einscannen von Schülerarbeiten.

nein, das wird nicht vorausgesetzt, denn die Abgabe per Post ist ja möglich.

Veröffentlicht von: @vigil

Habe ich das so richtig beschrieben?

Nicht wirklich

Veröffentlicht von: @vigil

Wie geht Ihr damit um, Ihr Eltern?

Ich achte darauf, dass das betreffende Kind die Aufgaben erledigt und kontrolliere. Außerdem achte ich drauf, dass es sich bei Rückfragen an die Lehrer wendet.

Veröffentlicht von: @vigil

Wie gehen Eure Kinder damit um?

Eh, Alter, es sind Ferien!

herbstrose antworten
8 Antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Ich find's gut, wenn Du das so machst.
Ich tät's auch, bin aber schon a.D..

Es wären jetzt für so vieles so sehr gute Chancen von Seiten der Lehrkräfte!
Ich beobachte - leider oft vertan. Schade.

vigil antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @herbstrose

Also, das ist nicht richtig. Hier im Land halten alle Lehrer Kontakt zu den Schülern, die Eltern haben eine Liste mit den betreffenden Kontaktdaten bekommen.

In welchem Land?
Wir wohnen in Bayern und die Klassenlehrerin unserer Kinder hat zu ihnen keinen Kontakt. Ich bekomme (wie vermutlich alle Eltern der Klasse) täglich eine Mail von ihr mit einem Plan und den Arbeits- und Lösungsblättern, das wars.
Klar, man kann in der Schule anrufen, wenn etwas ist, aber ich frage mich, wann oder wieso das der Fall sein sollte.

Ich muss mich korrigieren:
der Wochenbericht und die Lernwortgeschichte kamen mit ein paar persönlichen Zeilen und den einzuarbeitenden Korrekturvorschlägen per Mail zurück.

Veröffentlicht von: @herbstrose

nein, das wird nicht vorausgesetzt, denn die Abgabe per Post ist ja möglich.

Bei uns wird es schon vorausgesetzt, weil die Kinder Aufgaben in der Anton-App gepinnt bekommen haben und ihre Aufgaben per Mail bekommen und per Mail zurückschicken sollten

pinia antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Bei uns wird es schon vorausgesetzt, weil die Kinder Aufgaben in der Anton-App gepinnt bekommen haben und ihre Aufgaben per Mail bekommen und per Mail zurückschicken sollten

Anton ist aber nur nach Absprache mit den Eltern möglich und darf nicht einfach so eingesetzt werden. Wenn Anton eh genutzt wird, kann es auch jetzt verwendet werden.

herbstrose antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @herbstrose

Anton ist aber nur nach Absprache mit den Eltern möglich und darf nicht einfach so eingesetzt werden. Wenn Anton eh genutzt wird, kann es auch jetzt verwendet werden.

Bei uns gab es da keine Absprache, wir bekamen eine Mail mit dem Zugangscode für jedes Kind und der Info, dass es dort einen Klassenraum mit gepinnten Aufgaben gibt.
Unsere Kinder kannten Anton eh schon und haben schon ein Jahr immer wieder damit gearbeitet, aber für die meisten anderen war es neu (genau wie für die Lehrerin)

pinia antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pinia

Bei uns gab es da keine Absprache, wir bekamen eine Mail mit dem Zugangscode für jedes Kind und der Info, dass es dort einen Klassenraum mit gepinnten Aufgaben gibt.
Unsere Kinder kannten Anton eh schon und haben schon ein Jahr immer wieder damit gearbeitet, aber für die meisten anderen war es neu (genau wie für die Lehrerin)

Das ist echt doof.

Bei uns durfte Anton nur nach Absprache mit den Eltern eingesetzt werden. Das war Thema beim Elternabend. Ist aber schon ein paar Jahre her.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Abgabe per Post

Veröffentlicht von: @herbstrose

nein, das wird nicht vorausgesetzt, denn die Abgabe per Post ist ja möglich.

Bei euch vielleicht. Gilt das in ganz Baden-Württemberg? Kommen die Aufgaben dann auch per Post zu den betroffenen Schüler*innen? Aber auch das hilft Familien, die sich keinen Rechner/Smartphone leisten können, auch nur bedingt. Denn denen fehlt auch das Geld für Briefmarken für die Rücksendung.

stundenglas antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Viele Schüler wohnen in der Nähe der Schule. Außerdem kann man doch mit dem Lehrer sprechen und so bestimmt eine Lösung finden, falls die Rückgabe wirklich überhaupt nicht möglich ist.

Und ja, die Aufgaben werden von den Lehrern per Post zugeschickt.

Der Einsatz technischer Kommunikationsmittel ist nicht vorgeschrieben, sondern die Schulen müssen selber prüfen, ob das möglich ist (hab mir grad das entsprechende Schreiben des Kultusministeriums nochmal angeschaut).

Auch in dieser verrückten Zeit gilt doch weiterhin, was das gesamte Schuljahr gilt: bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an den Klassen- oder Fachlehrer.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @herbstrose

Und ja, die Aufgaben werden von den Lehrern per Post zugeschickt.

Gebündelt oder einzeln?

stundenglas antworten


B'Elanna
Beiträge : 1632
Veröffentlicht von: @vigil

Osterferien - nur gemerkt hat's niemand, oder?

Oh doch, meine Zehntklässlerin (private Realschule) sitzt endlich mal nicht mehr von morgens bis abends am Schreibtisch. Die arbeiten mit moodle, und das funktioniert super. Die Lösungen werden in der Regel mit dem Handy abfotografiert und dann (verkleinert) per E-Mail verschickt. Einmal die Woche veranstaltet der Klassenlehrer über ebendiese Plattform eine halbe Stunde freiwilligen Klassenchat, um "da zu sein" für Fragen/Anregungen/Nöte.

Bei meinem 5tklässler und meiner 7tklässlerin ist es deutlich ruhiger (ist aber auch örtliches Gymnasium). Da wurschtelt jeder Lehrer irgendwie vor sich hin - eigentlich ein Armutszeugnis. Die meisten schicken Arbeitsblätter und/oder Arbeitsaufträge per E-Mail, am nächsten Tag die Lösungen zum Vergleichen oder auch nicht, manche fordern die bearbeiteten Sachen auf unterschiedlichste Weise zurück (meistens per E-Mail, als Foto, doc oder E-Mailtext, manche haben Körbe vor die Schule gestellt, wo die Schüler ihre Lösungen einwerfen können, andere haben ihre Privatadresse angegeben und bitten um Einwurf in den Privatbriefkasten...) - es ist ein Chaos...
Am versiertesten ist da noch die Mathelehrerin meines 5tklässlers, die mit padlet.com arbeitet....

Veröffentlicht von: @vigil

Aber: Es wird so wie vorausgesetzt, dass alle Haushalte völlig ausgestattet sind mit dem kompletten Equipment zum Datenaustausch bis hin zum Einscannen von Schülerarbeiten.

Jein. Also einen Drucker sollte tatsächlich jeder zuhause haben, aber das halte ich inzwischen eh für zwingend notwendig, unabhängig von Schule. Sogar meine Mutter hat einen Drucker.
Das Einscannen ist nett, aber nicht Zwang, Handybilder sind auch okay. Man sollte halt nicht 5MB-Bilder verschicken, sondern so klein wie möglich und so groß wie nötig.

Rückfragen per E-Mail waren aber immer möglich, wenn man mal was gar nicht verstanden hat.

Veröffentlicht von: @vigil

Sog. E-Learning, also der direkte Austausch von Lehrkräften zu Schülerinnen und Schülern online hat Seltenheitswert.

Das kann ich tatsächlich so bestätigen. Irgendwie eine Unterrichtsstunde per Zoom oder so hatten wir gar nicht.

* * * * * *

Ich bin da insgesamt relativ entspannt.
Das 5er und auch das 7er Zeugnis werden nicht karriereentscheidend sein. Sie Lehrer wissen, wie schwierig die Situation ist und nach Ende der Schulschließung keine Wunder verlangen. Wenngleich der behandelte Lehrstoff vorausgesetzt wird und auch noch in mindestens einer Klassenarbeit abgefragt werden wird.
Das 10er Zeugnis ist da schon relevanter, aber für meine Tochter auch nur noch Formsache, die hat ihre Ausbildungsstelle eh schon in der Tasche.

Insgesamt hoffe ich einfach, dass diese Zeit den Schulen einen gewaltigen Tritt in den A...llerwertesten gibt, damit die Digitalisierung endlich mal voran kommt. Wenn man sich mal in anderen Ländern umschaut, ist "Schule" ein Armutszeugnis für Deutschland....

belanna antworten
1 Antwort
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Dein letzter Satz - oh, wie gefällt mir der!
Danke

vigil antworten
MrOrleander
Beiträge : 2148
Veröffentlicht von: @vigil

Sog. E-Learning, also der direkte Austausch von Lehrkräften zu Schülerinnen und Schülern online hat Seltenheitswert.

Ist auch nicht so ganz einfach.
Ich unterrichte Klavier und habe von Beginn an mit Zoom oder Hangouts gearbeitet. Das funktioniert leidlich, aber wer keinen schnellen Netzanschluß hat, muß mit häufigen Aussetzern, Störungen von Bild- und Ton etc. rechnen. Im Endeffekt habe ich mit manchen meiner Schüler schlicht und einfach telefoniert, Festnetz, und damit das beste Ergebnis.
All die wunderbaren Berichte von perfekten Zoom-Konferenzen und Schulstunden mögen in einem großstädtischen Umfeld möglich sein, wo die Leute mit 60+ MBit-Anschlüssen unterwegs sind. Aber auf dem flachen Land ist noch viel Ödnis. 😊

Veröffentlicht von: @vigil

Wenn wirklich mal ein direkter Kontakt besteht, z.B. durch einen Anruf, durch eine persönliche Mail, vielleicht über WhatsApp, hat das Seltenheitswert.

Meine Frau unterrichtet an einer Grundschule und hatte jeden Tag von neun bis zwölf Präsenzzeit an ihrem Schreibtisch zu Hause; Schüler und Eltern konnten anrufen, wenn es Probleme oder Wünsche nach weiteren Aufgaben gab (in der Grundschule ist der Lerneifer mancher Schüler noch ... erstaunlich 😀 ).
Davon ab wurde deutlich kommuniziert, daß Eltern keine Lehrer sind und jetzt auch nicht dazu werden müssen, man also weder sich selbst noch seinen Kindern Streß machen sollte, wenn es die Umstände einfach nicht hergaben.

mrorleander antworten
1 Antwort
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Das finde ich außergewöhnlich gut mit Zoom und Hangout.
Ich werde es meinem selbständigen Chorleiter und Musikpädagogen mit eigener Musikschule weitergeben. Vielleicht hilft es ihm.
Das Deine Frau so arbeitet, finde ich prima.
In meiner ehm. Schule sind auch alle KollegInnen präsent.
SchülerInnen können dort auch anrufen. Insgesamt stehen 10 Telefone zur Verfügung - bei 1200 SchülerInnen ... inkl. der der Stufenleitungen usw., im Lehrerzimmer gar eines - an der Wand.

vigil antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1067
Veröffentlicht von: @vigil

Aber: Es wird so wie vorausgesetzt, dass alle Haushalte völlig ausgestattet sind mit dem kompletten Equipment zum Datenaustausch bis hin zum Einscannen von Schülerarbeiten.

Das ist ein Thema, das mich auch beschäftigt. Ich habe Kontakt zu Grundschülern in guten Verhältnissen - da läuft es natürlch. Sie sind sozusagen die, die Lehrer vor Augen haben, wenn sie die Aufgaben stellen.

Dann habe ich Kontakt zu Gymnasiallehrern, über deren Unbekümmertheit ich mich wundere. Vielleicht liegt es daran, dass die Auslese schon vorher die meisten weniger begüterten Kinder vom Gymnasium fernhält?

Ein weiterer Kontakt sind Mitarbeiter der Arche. Dort geht es um andere Themen als Schule. Lebensmittel, Gewalt, Leben mit Traumata, Geschwisterbetreuung.

Zuletzt meine Erinnerung an die Zeit, als es in den Schulen üblich wurde, Computer zu nutzen. Ich habe bei der Scheidung unseren Computer mitgenommen, aber hätte niemals das Geld gehabt, einen weiteren zu kaufen oder Reparaturen zu bezahlen. Was ich konnte, war beten und so hat er ewig lange gehalten. Auch waren meine Kinder motiviert. Beten können schon mal die meisten anderen Familien nicht.

Der Computer stand im Wohnzimmer auf dem einzigen großen Tisch unserer Wohnung und es gab oft genug Streit darum. Es waren ja alle unter Druck. Daneben habe ich geschlafen. Das musste ich auch, wenn die Kinder manchmal bis nach 2 gearbeitet haben, da ich zu meinem ersten Job schon 7 Uhr los musste. Ich vermute, dass die Großen öfter dem kleinen Bruder die Hausaufgaben gemacht haben, damit es schneller geht. Sie sind auch anders kreativ geworden, z.B. wurden Gruppenarbeiten grundsätzlich nicht bei uns gemacht. Diese Chance besteht jetzt ja leider auch nicht.

Man kann sich leicht vorstellen, welche Frustration und Erschöpfung in solchen Familien herrscht. Wir haben alle nicht nach außen offen darüber gesprochen. Uns war klar, dass wieder die "du Assi - selbst Schuld"- Kiste aufgemacht wird, weil in den guten Verhältnissen ein völliges Unverständnis herrscht, aber auch Hilflosigkeit. Schließlich haben auch die Familien, die sich "alles" leisten können, darüberhinaus selten noch Geld übrig.

Ich denke deshalb, dass viele Kinder nicht hinterherkommen, denen dann einfach der Weg zum Studium versperrt bleibt und keiner merkts. Ob es die Aufgabe von Lehrern ist, sowas wahrzunehmen, vielleicht entsprechenden Stellen zu melden (Welchen, ohne Gefahr, dass Vernachlässigung unterstellt wird?), sich gar selbst darum zu kümmern, weiss ich nicht.

Wir hatten mal eine Zeit lang einen "Paten" für meinen Sohn, von einem Verein vermittelt. Ein gutverdienender Mann ohne Kinder. Sie haben tolle Ausflüge gemacht, über Männersachen geredet und alte Computer für die ganze Familie besorgt, da er ein entsprechendes Umfeld hatte. Das war richtig gut.

Auch habe ich zumindest in der Abiturphase meiner Kinder erlebt, dass die meisten Lehrer wirklich sehr ansprechbar und extrem hilfsbereit waren.

tagesschimmer antworten
3 Antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Danke!
Ich erlebe vieles genau so.

Da ist noch viel zu tun...

vigil antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1067
Veröffentlicht von: @vigil

Da ist noch viel zu tun...

Aber von wem?

Ich sehe, dass es in vielen Bereichen unserer Gesellschaft sehr enge Zuständigkeiten gibt. Es ist genau geregelt, was zu tun ist und das ist meist bis an die Grenzen verplant. Zuständigkeitsbereiche, wie ich sie von früher kenne, die einen Spielraum eigener Verantwortung ermöglichen, werden abgeschafft. Aber es gibt im Leben diese vielen nicht messbaren Fälle, die nicht nach Schema x abgerechnet werden können. So fallen viele Schicksale einfach durch und niemand hat es zu verantworten.

tagesschimmer antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Von der Einzelnen, von dem Einzelnen...
Es lässt sich aber so gut verstecken im Allgemeinen und im Drauf-hin-Weisen auf irgendwen.

vigil antworten
Vigil
 Vigil
Themenstarter
Beiträge : 386

Nachtrag
Nach den ersten 4 Antworten:

Ja, Grundschulen und Grundschullehrkräfte sind zum Teil vorbildhaft.
Das unterschlug ich zunächst. Sorry!

Ich klapperte die Homepages der 4 umliegenden weiterführenden Schulen ab. Nur eine arbeitet mit "moodle".
Es gibt keine Anrufzeiten für Schülerinnen und Schüler, keine E-Mail-Adressen.

Wohltuend: Die Klassenlehrerin unseres Jüngsten (5. Schuljahr) setzte sich über das in Hessen bestehende WhatsApp-Verbot des Kontaktes zwischen Schüler und Lehrer hinweg und schickte sogar eine Video-Botschaft.

Gestern kam vom Fachleiter Mathematik einer der Schulen die Mail mit dem am 19.03. ausgefallenen Mathematik-Vergleichstest "Känguru", nun anzufertigen in 90 Minuten zuhause und bis 20.04. online in die entsprechende Ergebnisliste einzutragen.

vigil antworten
4 Antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Homepage

Veröffentlicht von: @vigil

Ich klapperte die Homepages der 4 umliegenden weiterführenden Schulen ab. Nur eine arbeitet mit "moodle".
Es gibt keine Anrufzeiten für Schülerinnen und Schüler, keine E-Mail-Adressen.

Nur weil das nicht auf der Homepage steht, heißt es noch lange nicht, dass es das nicht gibt.

stundenglas antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1632

Das dachte ich auch.
In der Regel läuft das zwischen den Lehrern und den Schülern.
Mir als Lehrer wäre es auch nicht recht, wenn meine Kontaktdaten irgendwo auf der Homepage stünden.

belanna antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Bleib weiter von guter Hoffnung.
Ich kenne SchülerInnen in allen 4 Schulen und fragte nach, zwei davon sind unsere ...

vigil antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @vigil

Ich klapperte die Homepages der 4 umliegenden weiterführenden Schulen ab. Nur eine arbeitet mit "moodle".
Es gibt keine Anrufzeiten für Schülerinnen und Schüler, keine E-Mail-Adressen.

Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Bei uns gibt es Elternabende. Da erhält man die Kontaktinformationen zu den Lehrern. Daneben gibt es Elternsprecher, die man im Notfall kontaktieren kann. Also wenn man will ist das alles kein Problem.

Anonymous antworten


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