Immer Mehr Bindungsunfähige Menschen (Männer und Frauen)
Guten Morgen
ich bin neu hier im Forum, und möchte ein Thema ansprechen was mir seit ca. 10 Jahren immer wieder begegnet ist und mir immer öfter begegnet ist und habe immer ähnliche Themen mit einer besten Freundin besprochen (wir sind aktuell 42 und sie 41 Jahre alt, meine Ex Partnerin ist 46 Jahre alt und die Mutter meiner Ex Partnerin ist 70+ Jahre alt).
Ich bin keine Psychiater oder Psychologe habe mich aber mit der Die Bindungstheorie nach John Bowlby auseinandergesetzt (dazu würde ich einen Extra Beitrag öffnen)
Paartherapeuten und Psychologen kennen den (ängstlich) vermeidenen Bindungstyp nach John Bowlby (Edward John Mostyn Bowlby (* 26. Februar 1907 in London; † 2. September 1990 auf Skye) war ein britischer Kinderarzt, Kinderpsychiater, Psychoanalytiker und mit James Robertson sowie Mary Ainsworth Pionier der Bindungsforschung.)
Über den Unsicher vermeidende Bindungstype, nach der Fachliteratur, siehe Quelle:
[...]Der unsicher-vermeidende Bindungstyp (nach John Bowlby): Kleinkin-
der, die diese Bindungsqualität aufweisen, machen in der fremden Situation auf-
grund ungestörten Spielens oft einen autonomen und eigenverantwortlichen
Eindruck. Generell dominiert im Test das Explorationsverhalten. Die Nähe zur
Mutter wird hingegen meist kaum gesucht und die Trennung sowie Wiederver-
einigung finden generell wenig Beachtung. Im Umgang mit der Mutter und der
fremden Person sind vorwiegend nur geringe Unterschiede erkennbar.
Dieses Verhalten könnte dadurch erklärt werden, dass die Eltern die Bedürfnis-
äußerungen des Kleinkindes nicht beantwortet haben. Möglicherweise haben sie
auf Bindungsverhalten sogar unangemessen oder gar strafend reagiert. Dadurch
kann sich das Kind angewöhnt haben seine Bedürfnisse nur wenig nach außen
zu tragen, es unterbindet Trost oder Nähe bei den Eltern zu suchen.
Mit diesem Verhalten vermeidet das Kind die Erfahrung von unmittelbarer Ab-
lehnung oder negative Erwiderung. Es erfuhr, in Belastungsmomenten nur sel-
ten Hilfe zu bekommen und fordert deshalb in weiteren Stresssituationen nicht
aktiv Unterstützung ein. Auch wenn diese Kinder stabil und aktiv wirken, bele-
gen Studien, dass sie die Situation als stressig und belastend empfinden, dies je-
doch häufig nicht ausdrücken (vgl. Strüber / Roth 2011, 95f).
Daraus kann ein äußerst idealisiertes oder überaus negatives Selbstbild entste-
hen, verbunden mit Schwierigkeiten, Emotionen zu zeigen und Enttäuschungenzu handhaben. Quelle: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf
Quelle: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf
Was ist ein vermeidender Bindungsstil?
In romantischen Beziehungen prägen verschiedene Bindungsstile, darunter unsichere Bindungsstile, wie Menschen miteinander interagieren. Der vermeidende Bindungsstil entsteht aus erlernten Verhaltensweisen während der Kindheit [Anmerkung von mir: und ist abhängig ob die primäre Bindungspersonen Mutter oder Vater immer emotional verfügbar gewesen sind, auch: das Kind entwickelt eine "Objektbindung" heißt, selbst wenn die Bindungsperson nicht im Raum ist, fühlt sich das Kind "sicher", wenn die Mutter dem Kind keine sichere Bindung geben konnte, fühlte sich das Kind unsicher sobald die Mutter den Raum verlassen hatte (unsichere Objektbindung)] und führt in der Erwachsenenzeit zu distanziertem oder abweisendem Verhalten.
Kindheitserfahrungen beeinflussen diesen Bindungsstil maßgeblich, oft basierend auf der Angst vor Verlassenheit und dem Glauben, dass emotionale Selbstständigkeit vor Ablehnung schützt. Vermeidend eingestellte Personen priorisieren Unabhängigkeit gegenüber emotionaler Nähe, was gesunde emotionale Verbindungen behindern kann.
Sicher oder unsicher vermeidend – was heißt das?
Erwachsene mit einer sicheren Bindung neigen dazu, stabile, vertrauensvolle Beziehungen zu führen. Sie können Unterstützung suchen und ihre Gefühle offen mit anderen teilen. Unsichere Bindungsstile – wie der vermeidende, ambivalente oder desorganisierte Stil – sind dagegen oft Schutzreaktionen auf schwierige Bedingungen in der Kindheit. Es sind Anpassungen, die dein Gehirn und dein Körper entwickelt haben, um in einer herausfordernden Umgebung zu bestehen. Diese Muster sind also nicht „falsch“, sondern verständliche Reaktionen.
Quelle: https://www.louisascheel.com/ratgeber/umgang-partner-vermeidender-bindungsstil
Weg von der Theorie und zum Thema,
Die Mutter meiner ex Partnerin, (Gudrun, Name geändert) ist 70+ Jahre alt und hat einen Dr Titel in Biologie gemacht und hat mir gegenüber erklärt dass sie Karriere machen wollte, da sie aus einer ärmlichen Familie stammte (es gab meistens Essen das nicht Geschmeckt hat) und sie war auf einem Mädchen Gymnasium, wo andere Mädchen viel besser gestellt waren als sie, und aus guten Elternhaus kamen.
Aufgrund ihrer Herkunft hat sie einen Enormen Ehrgeiz entwickelt sich aus der "unteren Schicht" zu befreien und als Frau Bildung zu machen, und hat dann studiert.
Sie hat 1979 ihre Tochter bekommen (meine Ex Partnerin), ich hatte mit meiner Ex Partnerin (Christine, Name geändert) eine Fernbeziehung über 4 Jahre geführt, sie wohnte in Hannover, und ich bin alle 14 Tage von Hamburg zu Christine gefahren.
Nach 3 Jahren Beziehung, und Pendeln nach Hannover, ich hatte nach 3 Jahren Beziehung 22.500 km mit dem Zug zurückgelegt um Christine regelmäßig alle 2 Wochen zu sehen, ich war oft von Freitag bis Sonntaga bei ihr, oder von Samstag bis Sonntag, wenn ich Spätschicht am Freitag hatte.
Nach 3 Jahren hatte ich Christine gefragt ob Sie interesse an einer Verlobung mit mir Hätte, (dann Später Ehe) was sie nicht verneinte, aber mitteilte "lass uns später darüber reden".
Im Okt / Nov 2023 hatte ich Job angebot in Hannover gehabt und fragte Christine, ob Sie lust Hätte mit mir für Zeitraum 6 Monate zusammenzu wohnen und schauen wie es zwischen uns beiden funktioniert, was sie wieder verneinte mit dem Argument, dass Ihre Wohnung zu klein sei mit damals 50-60qm.
Nach 2023 sollten weitere glückliche 2 Jahre der Beziehung folgen (in denen es nie Streit gab) wir haben uns immer an den Wochenenden gesehen, und in der Woche öfters miteinander telefoniert.
Zwischen Info:
Typisch für Vermeidende Personen ist, dass sie auffälliges Verhalten bei Nähe haben: "Commitment"
wird plötzlich langsamer
relativiert Nähe („nicht so schnell“, „brauche Raum“) oder lass uns später darüber reden
bremst Entwicklung subtil aus (kein Zusammenziehen), oder lass uns in 6 Monaten darüber reden
Zu Starker und negativer Einfluss der Mutter:
starke Orientierung an Elternmeinung
wenig Abgrenzung Ihre Mutter Gudrun behauptete: "Es sei nicht gut in einer Beziehung zusammenzuleben", subtile Manipulation
Eltern „klingen mit“ in Entscheidungen
Wir waren bis März 2026 zusammen, meine Ex hatte mit mir schluss gemacht nachdem sie mich aus Ihrer Wohnung geschmissen hat, sie hatte es aber auch vorher mehrmals "angedroht".
Ausgangslage war, dass ich nach hannover gezogen bin, und dort eine Zusage für ein WG Zimmer bekommen hatte, da es Probleme mit dem WG Zimmer gab (Die Vermieterin kam in ein Krankenhaus), am 28 Februar stand ich mit Koffer bei meiner Ex in der wohnung und durfte nur bis Sonntag bleiben.
Am Sonntag 1 März hatte ich immer noch keinen Schlüssel für mein WG Zimmer und wurde von meiner Ex aus der wohnung geworfen um 15:00, am 2 März sollte mein erster Arbeitstag in hannover beginnen, den ich aus dem Hotel angetreten hatte.
Als ich am 1 März im Hotel war, hatte meine Ex mit mir Schluss gemacht und dann war das "Abenteuer" Hannover für mich zu Ende, da ich nach Hannover gekommen war, um mir mit meiner Partnerin etwas aufzubauen. Aus dem Hotel heraus was im Monat 1500€gekostet hätte, konnte ich weder Kochen noch Wäsche waschen, die Frau für die ich nach Hannover gekommen war, war weg. Aufgrunddesen packte ich in der ersten Woche meinen Koffer, und habe das Hotel Richtung Heimat (Hamburg) verlassen.
Fazit: Ich wusste ja schon immer das die Kindheit und unsere Bindung zu den Eltern (Mutter) primären einfluss hat auf unsere Beziehngs und Bindungsfähigkeit im Erwachsenenalter hat, dennoch wurde ich bei meiner Ex Partnerin mit etwas neuem Konfrontiert
- emotional kalte Mutter
- sie sagte aus, sie macht Karriere, und andere seien neidisch auf sie, weil sie Finanziell gut darstehe
- meine ex Partnerin habe ich nie weinen sehen
- bei unserer Aussprache am 29 März, ich traf sie zufällig in Hannover, meinte Sie möchte nicht sagen ob sie mich vermisst habe, sie hat mich bei Whatsapp blockiert, da die Ganze Situation für sie belastend war, da sie keine Gefühle zulassen kann (Muster aus der Kindheit).
Bei Konflikten war sie immer distanziert und zog sich zurück,
als 46 jährige Frau, hatte sie nach 4 Jahren Partnerschaft, ich hatte bis dahin 30.000km mit dem Zug zurückgelegt (hin und zurückfahrten), mit mir über Whatsapp ohne Angaben von Gründen Schluss gemacht, wodurch ich ein Trennungstrauma erlitten hatte.
Nach dem Studium von Material über vermeidende partner, habe ich erfahren, dass es bereits vielen anderen Frauen und Männern wie mir egangen ist, weil der Bindungstyp ängstlich vermeidender Partner wirklich existiert und nicht eine bloße Erfindung von Psychologen oder Paartherapeuten ist.
Ich habe schmerzlich erfahren müssen, wie schmerzhaft eine Beziehunung mit einem ängstlich vermeidenden Partner, Schluss machen über whatsapp, Ghosting, während meine Gefühle, die (Einseitige Verbundenheit), und die Liebe zum ex Partner noch voll da gewesen sind.
Meinungen?