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Kritischer Artikel zur U 3-Kitabetreuung

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rainer412
Themenstarter
Beiträge : 158

Gerade habe ich von meiner Tochter diesen Artikel erhalten. Er hat mich betroffen gemacht angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung.

https://www.focus.de/familie/sehnsucht-kleiner-kinder-fremdbetreuung-wie-kleine-kinder-unter-der-trennung-von-den-eltern-leiden_id_10842434.html

Ich möchte niemand anprangern, der gezwungen ist, eine U 3-Betreuung in Anspruch zu nehmen.

Antwort
43 Antworten
AleschaMod
Moderator
Beiträge : 236

Hallo Rainer

Es wäre sehr hilfreich, wenn Du eine kurze Zusammenfassung machen könntest, zumal er recht lang ist. Wie heißt es in den FAQ: "Links können einen Forenbeitrag ergänzen, sollten aber in aller Regel nicht sein Hauptbestandteil sein."

Danke und Gruß
Alescha

aleschamod antworten


PeterPaletti
Beiträge : 1275

Was mir etwas sauer aufstößt, ist....
...dass der Artikel mit "Wie kleine Kinder unter der Trennung von den Eltern leiden " überschrieben ist, im Artikel aber nur noch von der Mutter die Rede ist.
🙁

peterpaletti antworten
mrb-II
 mrb-II
Beiträge : 954

der artikel behauptet auf wissenschaftlichen fakten zu basieren, ich halte ihn für ein übles ideologiebasiertes machwerk.

der einzige kritikpunkt dem ich hier zustimmen kann, sind die betreuungsschlüssel, die zu verbessern wären.

mrb-ii antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wenige Fakten, dafür viel unbelegbare Emotion führen immer zu Artikeln, die für eine wirkliche Bewertung nicht viel taugen.

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
Beiträge : 1756

Sehe ich teilweise auch so
Auch wenn ich den Artikel nicht in allen Punkten beurteilen kann, so bin
ich aber der festen Überezeugung, dass Erzieherinnen die Eltern nicht
ersetzen können, was die emotionale Bindungsfähigkeit betrifft.

Und ich bin auch der Meinung, dass Kinder bis zum 3. Lbensjahr
grundsäzlich unter der Trennung zu den Eltern leiden. Das kann aber
auch etwas differenzierbarer gesehen werden.

an-ja antworten
31 Antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @an-ja

dass Erzieherinnen die Eltern nicht
ersetzen können,

das ist ja auch nicht der ansatz einer kita.

Veröffentlicht von: @an-ja

Und ich bin auch der Meinung, dass Kinder bis zum 3. Lbensjahr
grundsäzlich unter der Trennung zu den Eltern leiden.

nein tun sie nicht.

mrb-ii antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @mrb-ii

nein tun sie nicht.

hatte ich ja geschrieben, muss man differenzieren und ist auch bei allen Kindern unterschiedlich, bzw. vom Alter und Entwicklung abhängig.

an-ja antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @mrb-ii
Veröffentlicht von: @mrb-ii

Und ich bin auch der Meinung, dass Kinder bis zum 3. Lbensjahr
grundsäzlich unter der Trennung zu den Eltern leiden.

nein tun sie nicht.

Kennst Du entsprechende Studien oder Berichte aus der Praxis?

Grundsätzliches Leiden würde ich auch nicht unterstreichen, da es auch Familien gibt, in denen Kinder vernachlässigt werden. Aber in intakten Familien glaube ich kaum, dass eine U 3-Gruppe die Mutter ersetzen kann.

rainer412 antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @rainer412

Kennst Du entsprechende Studien oder Berichte aus der Praxis?

ich hab augen im kopf und kenne genug zwerge in dem alter, um zu wissen, dass die hälfte des verlinkten artikels glatt gelogen ist.

die autorin bezieht sich auf eine eine studie, die nicht besonders neu ist und auf eigene erinnerungen die ihr aus dem im alter von 2 1/4! 🙄 geblieben seien und selbst nicht ein kind in einer kita haben (wie viele kita-kritiker auch nicht).

Veröffentlicht von: @rainer412

Grundsätzliches Leiden würde ich auch nicht unterstreichen, da es auch Familien gibt, in denen Kinder vernachlässigt werden.

du überlegst nicht viel, wenn du was schreibst oder?

mrb-ii antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158

Ich bin halt ein Befürworter der Ü 3-Betreuung und halte wenig von der U 3-Betreuung, weil es für viele Kinder zu früh ist.

Wenn dann unsere Gesetzeslage inzwischen so ist, dass der Arbeitsplatz vor der Geburt nur für ein Jahr garantiert ist, entscheiden sich nicht wenige für einen frühen Wiedereinstieg in den Job, gerade bei höher qualifizierten Berufen.

rainer412 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6322
Veröffentlicht von: @rainer412

Wenn dann unsere Gesetzeslage inzwischen so ist, dass der Arbeitsplatz vor der Geburt nur für ein Jahr garantiert ist

Habe ich was versäumt? Wo kann ich das nachlesen?

alescha antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1347

Ne, nichts verpasst.

Elternzeit und Elterngeld werden gerne vermengt.

Selbstverständlich kann man länger Elternzeit nehmen - man muss das halt nach Ablauf des Elterngeldes selbst finanzieren können.

johnnyd antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158

Das hat mir eine Kollegin gesagt, die deshalb nach einem Jahr wieder zurückkommen möchte, um auf ihren alte Stelle weiterarbeiten zu können. Ansonsten ist die Stelle weg und sie kommt ggf. in einen Personalpool.

rainer412 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6322

Fakt ist, daß man 3 Jahre Elternzeit nehmen kann, und in dieser Zeit kann man auch nicht gekündigt werden. Klick

Da sich Arbeitgeber aber gerne Tricks einfallen lassen, um Mütter auszubooten, kann ich mir allenfalls vorstellen, daß er sie an eine andere Position gesetzt hätte. Was er auch darf, da kein Anspruch kein Anrecht auf den bisherigen Arbeitsplatz besteht. Allerdings hätte der AG Deine Kollegin nicht schlechter stellen und auch nicht das Gehalt bei gleicher Arbeitszeit kürzen dürfen.
Möglich wäre natürlich auch gewesen, daß er ihr nach der Elternzeit so bald wie möglich gekündigt hätte.

Eine Gesetzesgrundlage für diese Jahresfrist sehe ich allerdings nicht. Da von vornherein kein Anspruch besteht, wieder auf die alte Stelle zu kommen, kann der AG auch sagen, daß die Stelle schon nach einem halben Jahr weg ist. Es gab sogar schon Fälle, wo sich Mütter gleich nach dem Mutterschutz auf einer anderen Position wiedergefunden haben (ob sowas nun rechtskonform ist, weiß ich nicht, aber das interessiert ja Arbeitgeber mitunter wenig).

alescha antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @alescha

Allerdings hätte der AG Deine Kollegin nicht schlechter stellen und auch nicht das Gehalt bei gleicher Arbeitszeit kürzen dürfen.
Möglich wäre natürlich auch gewesen, daß er ihr nach der Elternzeit so bald wie möglich gekündigt hätte.

In unserem Konzern werden gerade Mitarbeiter in der Verwaltung abgebaut. Manche Vorgesetzte sind da nicht gerade zimperlich.

Wenn man sich dann nach der Elternzeit nicht auf seiner alten Stelle wiederfindet, ist man in einem Personalpool und muss sich etwas Neues suchen. Da der Kündigungsschutz bei betriebsbedingter Kündigung endlich ist, macht man hier schon recht viel Druck.

rainer412 antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @rainer412

Ich bin halt ein Befürworter der Ü 3-Betreuung

ja nu, das ist doch gut. weshalb man dafür über kitakinder und ihre eltern märchen erzählen muss, ist mir allerdings nicht klar.

Veröffentlicht von: @rainer412

Wenn dann unsere Gesetzeslage inzwischen so ist, dass der Arbeitsplatz vor der Geburt nur für ein Jahr garantiert ist,

da shat mit der gesetzeslage garnichts zu tun. du kannst gerne mal recherchieren wann es in deutschland eine elternfreundlichere gesetzeslage gab als jetzt und wie diese im internationalen vergelich aussieht.

Veröffentlicht von: @rainer412

entscheiden sich nicht wenige für einen frühen Wiedereinstieg in den Job, gerade bei höher qualifizierten Berufen.

ich habe gehört, dass gerade menshcen in qualifizierten berufen vielleicht auch gerne arbeiten und das nicht nur müssen, sondern auch wollen.

mrb-ii antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Ich denke, man muss zwischen 1 und 2-Jährigen Kindern unterscheiden.

Meine Tochter (20 Monate) möchte momentan zumindestens immer gerne schon bei der großen Schwester in der Kita bleiben 😉
Sehe da keinerlei Probleme, wenn sie im Oktober in die Gruppe kommt. Sie langweilt sich fast zu Hause, wenn ich ihr keine Unterhaltung biete und andere Kinder sind halt doch etwas spannender als nur Mama.

Ein grundsätzliches Problem ist der Betreuungsschlüssel, da stimme ich dem Artikel zu. Und in den Krippen mit Kindern ab 1 Jahr sind die Bedingungen nicht optimal (habe da auch persönliche Berufserfahrung, deswegen hätte ich es mir für meine Kinder auch nicht vorstellen können).

Ansonsten finde ich den Artikel ziemlich überzogen.

simmy antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @simmy

Und in den Krippen mit Kindern ab 1 Jahr sind die Bedingungen nicht optimal

kannst du das näher ausführen?

mrb-ii antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Wir hätten 15 Kinder (von denen allerdings nie alle da waren) zu dritt- faktisch zu zweit (1-2 Jährige).
Und da war der Tagesablauf mit Wickeln, anziehen, Betten aufbauen vor dem Mittagsschlaf + abbauen danach, Raum nach dem Essen grund reinigen schon sehr anstrengend.
Dazu kommt ja noch, dass man pädagogische Angebote und Dokumentation leisten soll.

Wäre der Schlüssel besser, wäre auch Personalausfall weniger problematisch. Aber nein. Stattdessen schafft man hier lieber die Kita-Gebühren komplett ab.
Das kann ich absolut nicht nachvollziehen!

simmy antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1067
Veröffentlicht von: @simmy

Wäre der Schlüssel besser, wäre auch Personalausfall weniger problematisch.

Absolut und es gäbe auch weniger Krankschreibungen. Meine Tochter hat gerade erfahren, dass sie nach ihrem Urlaub mit 20 Kindern theoretisch allein ist. (Die Kleinsten, also manche gerade erst ein Jahr) Sie hofft, dass sie noch ein, zwei Praktikanten bekommt. Dabei ist sie selbst noch in der Ausbildung und es kommt dort keine Nachmittagskraft. Sie muss von 7 bis 17 Uhr durchhalten.

tagesschimmer antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Das ist doch rechtlich gar nicht in Ordnung.
Deine Tochter sollte mit der Leitung oder dem Träger ins Gespräch gehen, dass sie das nicht verantworten kann.
Solange nichts passiert, ist alles gut, aber wenn dann doch mal was ist...

Hier um die Ecke wurden vor einiger Zeit 100 Betreuungsverträge gekündigt- sowas geht im schlimmsten Fall auch.

simmy antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1067

Dort ist einiges im Argen. Meine Tochter macht noch ihre Ausbildung fertig und ist dann weg. Schlimm nur für die Familien, die auf solche Kitas angewiesen sind.

tagesschimmer antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

also ich verstehe das richtig, deine kritikpunkte am system beziehen sich hauptsächlich auf dem betreuungsschlüssel? defacto 7.5 nasen pro erzieherin finde ich auch zuviel für kleinkinder und da besteht auf jeden fall verbesserungsbedarf. darf ich fragen, wieviele räume oder wieviel platz für die 15 kinder zur verfügung standen?

Veröffentlicht von: @simmy

Stattdessen schafft man hier lieber die Kita-Gebühren komplett ab.

ich glaube zwar nicht, dass es viel an der personellen situation ändern würde aber kostenfreie kita für alle halte ich auch nicht für schlüssiges und sinnvolles konzept.

mrb-ii antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Hauptsächlich bezieht sich meine Kritik darauf, aber auch die Räumlichkeiten waren suboptimal. Bei Neubauten von Kita steht jedem Kind eine bestimmt qm-Zahl zu und da zählte auch der Flur mit rein.
Wir hatten 2 kleine Räume. Ideal wäre ein separater Schlaf- und Essensraum gewesen.

Naja man könnte die Gehälter anheben und damit den Beruf attraktiver machen.
Stattdessen spart man sich hier in der Hauptstadt lieber zu Tode und schafft alle Kosten ab (Das neueste: keine Essenskosten für Schüler mehr, keine Kosten mehr für den Nahverkehr). Ist alles schön und gut, aber die Qualität leider darunter.

simmy antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @simmy

Ich denke, man muss zwischen 1 und 2-Jährigen Kindern unterscheiden.

Auf jeden Fall. Und man sollte das Kind sehen. Gerade jüngere Geschwister kommen zwangsläufig mit dem Kindergarten in Kontakt, sehen die anderen Kinder und wollen da auch bleiben.

Unser kann sich mit fast 5 beim Abgeben immer noch schlecht trennen, fühlt sich dann aber dort wohl. Aber er ist eh ein "Klammerkind" aufgrund seiner Vergangenheit. Pflegekinder sind da eher speziell.

rainer412 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Rainer,

Veröffentlicht von: @rainer412

Aber er ist eh ein "Klammerkind" aufgrund seiner Vergangenheit. Pflegekinder sind da eher speziell.

das ist ein sehr wichtiger Punkt. Es geht da um eine sichere Bindung. Je besser die frühkindliche Bindung, desto besser kommen Kinder mit einer zeitweisen Trennung von den engsten Bezugspersonen zurecht, weil es in ihnen nicht die Ängste auslöst, (wieder) verlassen und im Stich gelassen zu werden.

Ein Pflegekind mit traumatischen Erfahrungen in den frühesten Entwicklungszeiten kann in einer Kita wirklich überfordert sein. Hier wäre eine Tagesmutter/vater vielleicht die bessere Wahl, wenn das Kind aus diversen Gründen stundenweise fremdbetreut werden soll/muss.

Kinder, die eine gute, stabile Bindung zu ihren Erziehungsberechtigten haben, können durchaus auch schon in U3 Einrichtungen ohne Probleme zurechtkommen, ja sich sogar sehr wohl fühlen und evtl. sogar davon profitieren, wenn sie z.B. zuhause nicht durch Geschwister mit Kindern in Kontakt kommen. Ich rede jetzt nicht von Ganztagsbetreuung, sondern stundenweise. Und unter der Voraussetzung, dass die Rahmenbedinungen stimmen (Personalschlüssel, pädagogische Fähigkeiten der Erzieher usw.).

Deshalb finde ich, kann man hier keine generelle Aussage machen, was "das Beste" für alle Kinder ist. Das ist einfach sehr individuell zu sehen, es muss zum Kind passen, seine ERfahrungen berücksichtigen, zur Familiensituation etc.

Meiner Erfahrung nach hat auch die EInstellung der Eltern/Erziehungsberechtigten einen großen Einfluß darauf, wie Kinder die Kita Betreuung erleben. Eltern, die vielleicht unsicher sind, ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Kind haben oder selber noch nicht bereit sind, ihr Kind auch mal phasenweise loszulassen, die werden ihre Unsicherheiten aufs Kind übertragen. Und umgekehrt.

Letztlich profitiert das Kind von zufriedenen Eltern, die sich wohl fühlen mit dem, was sie sich und dem Kind zumuten.

Gruß, Tap

Anonymous antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @tap

Meiner Erfahrung nach hat auch die EInstellung der Eltern/Erziehungsberechtigten einen großen Einfluß darauf, wie Kinder die Kita Betreuung erleben. Eltern, die vielleicht unsicher sind, ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Kind haben oder selber noch nicht bereit sind, ihr Kind auch mal phasenweise loszulassen, die werden ihre Unsicherheiten aufs Kind übertragen. Und umgekehrt.

da hast du meiner meinung nach, etwas sehr schlaues geschrieben.

mrb-ii antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Gut geschrieben!

simmy antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @tap

Ein Pflegekind mit traumatischen Erfahrungen in den frühesten Entwicklungszeiten kann in einer Kita wirklich überfordert sein. Hier wäre eine Tagesmutter/vater vielleicht die bessere Wahl, wenn das Kind aus diversen Gründen stundenweise fremdbetreut werden soll/muss.

Unser Pflegekind kam mit knapp 3 Jahren in die Kita, aber nur bis 12 Uhr. Er hat sich schnell sehr wohl gefühlt und wollte nach 3 Monaten schon dort mittags essen und nach weiteren 3 Monaten bis 16 Uhr dort bleiben. Daran sieht man, dass sich unser Kind dort sehr wohlfühlt.

Veröffentlicht von: @tap

Meiner Erfahrung nach hat auch die EInstellung der Eltern/Erziehungsberechtigten einen großen Einfluß darauf, wie Kinder die Kita Betreuung erleben. Eltern, die vielleicht unsicher sind, ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Kind haben oder selber noch nicht bereit sind, ihr Kind auch mal phasenweise loszulassen, die werden ihre Unsicherheiten aufs Kind übertragen. Und umgekehrt.

Diese sog. Helikoptereltern werden leider immer mehr.

rainer412 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Rainer,

Veröffentlicht von: @rainer412

nser Pflegekind kam mit knapp 3 Jahren in die Kita, aber nur bis 12 Uhr. Er hat sich schnell sehr wohl gefühl

Wir haben das mit unseren Kindern ähnlich gemacht, mit sehr guten Erfahrungen.

Veröffentlicht von: @rainer412

Diese sog. Helikoptereltern werden leider immer mehr.[/quote

Das stimmt zwar teilweise, allerdings bezog ich mich in meinem Post auf die U3- Betreuung, und da muß es noch nicht gleich um Helikoptereltern gehen, wenn von Elternseite aus noch keine Betreuung in einer Kita gewünscht wird oder sie sich damit schwertun.

Ich denke, eine pauschale Bewertung von der Betreuung sehr kleiner Kinder kann es nicht geben, hier muß immer die individuelle Situation berücksichtigt werden, jedes Kind, jede Familie ist anders.

Und was für die eine Familie gut und stimmig sein kann, kann für andere falsch sein und umgekehrt.

Wichtig ist, dass kein Druck aufgebaut wird. Nicht alle Eltern haben wirklich die Wahl.

Gruß, Tap

Anonymous antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Ja, jedes Kind ist anders.
Gut ist, wenn man das individuell entscheiden kann. Viele haben leider keine Wahl.

simmy antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @simmy

Ja, jedes Kind ist anders.
Gut ist, wenn man das individuell entscheiden kann. Viele haben leider keine Wahl.

Halo Simmy,

das ist richtig und deshalb finde ich es nicht gerade hilfreich, den Eltern, die eben diese Wahl nicht haben, ein schlechtes Gewissen zu machen, und ihnen zu vermitteln, ihr Kind würde nun unwiderruflich Schaden nehmen.

Gruß, Tap

Anonymous antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Ja, das sehe ich auch so.
Schlechtes Gewissen machen, kann allerdings schon alleine daraus hervor gerufen werden, dass man es eben anders handhabt.

simmy antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @simmy

Schlechtes Gewissen machen, kann allerdings schon alleine daraus hervor gerufen werden, dass man es eben anders handhabt

na ja, das muss man schon aushalten, das andere ihr Leben anders leben. Solange die sich nicht hinstellen und sagen: hey, nur so wie wir das machen, nur so ist es Richtig! , solange ist es doch o.k.

Anonymous antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @tap

das ist richtig und deshalb finde ich es nicht gerade hilfreich, den Eltern, die eben diese Wahl nicht haben, ein schlechtes Gewissen zu machen, und ihnen zu vermitteln, ihr Kind würde nun unwiderruflich Schaden nehmen.

Das ist richtig. Aber ich kenne auch das Gegenteil, wo Mütter negativ beurteilt werden, weil sie eben bis zu drei Jahre zu Hause bleiben. Und die haben es heute recht schwer, dann einen Kitaplatz zu bekommen, weil eben viele aus dem U 3-Gruppen in die Ü 3-Gruppen wechseln.

rainer412 antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @rainer412

Grundsätzliches Leiden würde ich auch nicht unterstreichen, da es auch Familien gibt, in denen Kinder vernachlässigt werden.

Also nur vernachlässigte Kinder unter drei Jahren leiden grundsätzlich in der Kita nicht - alle anderen leiden grundsätzlich?

Veröffentlicht von: @rainer412

Aber in intakten Familien glaube ich kaum, dass eine U 3-Gruppe die Mutter ersetzen kann.

mrb hat das Wort Mutter nirgends geschrieben.

Nebenbei soll und will keine kita die Mutter ersetzen. Außerdem kommt natürlich hinzu, dass es auch noch mehr Menschen im Leben von unter drei Jahre alten Kindern gibt.

Ich unterstütze mrbs Ansicht. Unter drei Jahre alte Kinder leiden nicht grundsätzlich in einer Kita.

Der Kommentar ist ansonsten alles andere als wissenschaftlich und ist als Grundlage für eine Auseinandersetzung mit dem Thema ungeeignet. Für eine Polemik mag er reichen, keine Ahnung, ob das dein Ansinnen war.

LG Bat

littlebat antworten


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