Benachrichtigungen
Alles löschen

Sex vor der kirchlichen Ehe

Seite 3 / 3

TADAC2024
Themenstarter
Beiträge : 11

Hallo zusammen,

wir sind ein Paar im Alter von Mitte Ende 20 und sind uns sehr unschlüssig, was den Sex vor der kirchlichen Eheschließung angeht.

Wir sind seit ca. 2 Monaten zusammen und haben uns lieben gelernt. Schon von Beginn an sind wir mit der Einstellung und den Willen in die Beziehung gegangen, einander heiraten zu wollen. Diese Einstellung und der starke Wille, hat sich seit jeher nicht geändert - sogar noch verstärkt. Aus dieser Liebe heraus, hatten wir das Verlangen, den Beischlaf schon recht früh in der Beziehung zu vollziehen, mit dem Hintergedanken, dass wir sowieso, unser Leben gemeinsam verbringen wollen. Diese körperliche Nähe führte dazu, dass unsere ohnehin schon starke Bindung, noch eine Ebene tiefer und vertrauter wurde. Allerdings stellt sich für uns die Frage, was aus christlicher Sicht, hier nun das richtige wäre. Oder was Gott denken/verlangen würde? Wir wissen natürlich, dass vorehelicher Sex Unzucht bedeutet und eine Sünde ist, weswegen wir ins Grübeln kommen, ob es doch besser wäre, bis zur offiziellen Eheschließung zu warten, oder es jetzt eh „egal“ wäre, da wir uns lieben, sicher sind einander das Ja-Wort zu geben und ein Leben nach Gottes Willen leben wollen. Bezieht sich die Sünde der Unzucht, daher auch auf eine Liebesbeziehung, die daran interessiert ist, Gottes Willen zu tun, indem sie baldigst den Bund der Ehe schließt?

Über ernsthafte Antworten, die auf christlicher Ebene und gottesfürchtigen Gedanken basieren, wären wir sehr dankbar.

Antwort
160 Antworten
B'Elanna
Beiträge : 1793

@tadac2024 

Ich bin ja ein großer Freund der Auslegung, dass der erste Beischlaf den Beginn der Ehe vor Gott darstellt - unabhängig von irgendwelchen Verwaltungsakten, die es damals noch gar nicht gab, als Gott die Ehe als "Eins-Sein" definiert hat.

Diese Ehe mit dem Erbitten seines Segens zu beginnen (=kirchliche Trauung) ist natürlich wünschenswert, aber nicht notwendig (im mathematischen Sinne), und man kann Segen auf vielerlei Weise erbitten und sowieso niemals erzwingen.

 

Und so wünsche ich euch jetzt einfach mal Gottes Segen für eure (wenn ich das richtig verstanden habe) bereits bestehende Ehe 😉

belanna antworten
1 Antwort
TADAC2024
(@tadac2024)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 11

@belanna Das sind mal wirklich liebe und beruhigende Worte. Vielen Dank dafür! So viel hin und her und vorverurteilende Nachrichten, wie wir hier erhalten haben…da raucht der Kopf. Wir danken dir und wünschen ebenfalls viel Gottes Segen! ✨

tadac2024 antworten


Tatokala
Beiträge : 4579
Veröffentlicht von: @alescha

Als Mann konnte man damals nur die Ehe eines anderen brechen, aber nicht die eigene,

Würde ich gerne kapieren, wenn das ginge.

Wenn man als Mann fremdgeht, bricht man nicht die eigene Ehe. Nur die Ehe der Frau, mit der man fremdgeht. 

Wenn man als Frau fremdgeht, bricht man die Ehe.

Als fremdgehender Mann ist man also nur insofern schuldig, daß man die betreffende Frau zum Ehebruch verführt hat. Ansonsten ist alles in bester Ordnung.

So richtig?

tatokala antworten
2 Antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@tatokala 

Als fremdgehender Mann ist man also nur insofern schuldig, daß man die betreffende Frau zum Ehebruch verführt hat.

Das war die rechtliche Auslegung.

Ansonsten ist alles in bester Ordnung.

Ist das denn im Rahmen des Gebots den Nächsten zu lieben wie sich selbst? Denn das steht bereits bei Levitikus.

 

ga2 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@tatokala 

Als fremdgehender Mann ist man also nur insofern schuldig, daß man die betreffende Frau zum Ehebruch verführt hat. Ansonsten ist alles in bester Ordnung.

Solange die Frau nicht verheiratet ist. Ist sie verheiratet, sollen beide hingerichtet werden. 

Mehr dazu hier: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/ehe-at Kapitel Ehebruch.

 

alescha antworten
Tatokala
Beiträge : 4579
Veröffentlicht von: @ga2

Als fremdgehender Mann ist man also nur insofern schuldig, daß man die betreffende Frau zum Ehebruch verführt hat.

Das war die rechtliche Auslegung.

Nichts anderes wollte ich wissen.

Veröffentlicht von: @ga2

Ist das denn im Rahmen des Gebots den Nächsten zu lieben wie sich selbst? Denn das steht bereits bei Levitikus.

Aber nicht in diesem Zusammenhang. Das wäre jetzt ein Versuch deinerseits, das Bild der damaligen Gesellschaft zurechtzurücken, damit das ganze Modell nach heutigen Wertemassstäben funktionieren kann.

Denn das mit dem "Nächsten" jede/r, egal ob Frau oder Mann, gemeint ist, das steht da nicht. Das ist eine aus der Sicht herangetragene Interpretation. Ob das in der männerdominierten Gesellschaft aber so gehandhabt wurde, halte ich für fraglich.

tatokala antworten
2 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@tatokala Aus meiner Sicht sind das allerdings Spitzfindigkeiten. 
Ganz sicher ist es heute nicht (mehr) so zu verstehen, dass es nur dann Ehebruch ist, wenn eine der im Alten Testament genannten Bedingungen erfüllt sind. Also z.B. ein Mann mit der Frau eines anderen Mannes schläft, sprich den Besitz eines anderen Mannes benutzt. Und schon gar nicht ist dann nur die Frau verantwortlich zu machen. 
Ich denke, dass die Definition ganz einfach sein kann, wenn man davon ausgeht, dass alles Ehebruch ist, was außerhalb einer (egal ob standesamtlich legitimierten oder nicht legitimierten) Beziehung geschieht. 
Aufgewachsen bin ich übrigens mit dem Glauben, dass alles, was vor der kirchlichen Trauung geschieht, Sünde ist.

chai antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@tatokala

Veröffentlicht von: @ga2

Ist das denn im Rahmen des Gebots den Nächsten zu lieben wie sich selbst? Denn das steht bereits bei Levitikus.

Aber nicht in diesem Zusammenhang. Das wäre jetzt ein Versuch deinerseits, das Bild der damaligen Gesellschaft zurechtzurücken, damit das ganze Modell nach heutigen Wertemassstäben funktionieren kann.

Denn das mit dem "Nächsten" jede/r, egal ob Frau oder Mann, gemeint ist, das steht da nicht. Das ist eine aus der Sicht herangetragene Interpretation. Ob das in der männerdominierten Gesellschaft aber so gehandhabt wurde, halte ich für fraglich.

Mir geht es da eher um die Sicht Gottes, als darum die damalige Gesellschaft irgendwie zu bewerten.

 

ga2 antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

@tadac2024 

 

Im mer dieses schwankende Ungleichgewicht bei den "geistlichen" Menschen.

deleted_profile antworten
3 Antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@meriadoc 

Im mer dieses schwankende Ungleichgewicht bei den "geistlichen" Menschen.

Dann muss man halt die Frage anders formulieren:

Man hört immer wieder, dass Sex vor der dEhe Unzucht sei. Habt ihr biblische Begründungen, warum das in unserem Fall/in der heutigen Zeit, nicht so ist?

Dann werden zwar auch Kommentare kommen, die einem nicht gefallen, aber als Antwortender weiß man zumindest genau, was erwartet wird.

Nämlich keine ernsthafte Antwort auf die eingangs formulierte Frage, sondern eine Begründung/Rechtfertigung um das zu tun, was man möchte.

 

 

ga2 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@ga2 

Einfach mal die Bibel aufschlagen. 

 

Da steht alles drin.

Über...

 

Geld

Sex

Leben

Umgang

 

 

 

 

#

deleted_profile antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@meriadoc 

Das

Einfach mal die Bibel aufschlagen. 

ist nie verkehrt, wenn man dann auch drin liest. 🙂

 

 

ga2 antworten
Seite 3 / 3
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?