Was fühlt ein Mann bei Erektionsstörungen
Hallo, wir sind 35 verheiratet und seit 6 Jahren haben wir keinen normalen Sex.
Wenn es hoch kommt, dann kurz, aber nicht bis zum Ende,
Ich habe 2017 meinen ersten Schlaganfall gehabt und mein Körper mein, das ich schwanger bin, so brauche ich die Zweisamkeit mit meinem Mann.
meine Frage , wie kann ich ihm helfen, beten tu ich schon.
Gabriele59
Hallo, wir sind 35 verheiratet und seit 6 Jahren haben wir keinen normalen Sex.
Seid Ihr 35 Jahre alt und verheiratet, oder seid Ihr seit 35 Jahren verheiratet?
Was ist aus Deiner Perspektive "normaler Sex" (Penetration bis zur Ejakulation?) und hattet Ihr den früher?
Ich habe 2017 meinen ersten Schlaganfall gehabt und mein Körper mein, das ich schwanger bin
Das verstehe ich nicht. Dein Körper meint, dass Du schwanger seiest? Wie drückt Dein Körper denn da seine Meinung aus? 😕
so brauche ich die Zweisamkeit mit meinem Mann
Zweisamkeit kann sich auch anders gestalten als per Penetrations-Sex. Ich würde "brauche Zweisamkeit" eher so verstehen, dass Du die körperliche Nähe Deines Mannes wünschst, also "Streicheleinheiten", Kuscheln usf. Und wenn Du tatsächlich Sex "brauchst" - es gibt ja nun genügend Alternativen zur klassischen Penetration. Ein Klassiker zu dem Thema ist "The Joy of Sex", ein Buch, das mir mal eine Ex schenkte/zu lesen gab, als sie noch keine Ex war. Recht informativ und positiv geschrieben - und gebraucht sicherlich für kleines Geld zu haben (bei amazon hab ich grad eins für unter 3,- Euro entdeckt).
wie kann ich ihm helfen
Das ist aus der Ferne schlecht zu sagen. Wenn die Erektionsstörungen physischer/organischer Natur sind, kann ihm, falls überhaupt, ein Arzt helfen. Am besten erst zum Hausarzt gehen und der kann dann vielleicht besser entscheiden, ob er Deinen Partner an einen Spezialisten weiterleitet.
Wenn die Erektionsstörung psychisch bedingt ist, dann ist das ein Ding zwischen Dir und Deinem Mann, betrifft also Eure Beziehung (für sowas gibt's Ehe- oder Paartherapeuten) oder aber womöglich einfach nur ein Ding Deines Mannes (wenn ich keine Lust auf Sex habe, aus welchen psychischen Gründen auch immer - dann erhebt sich bei mir auch nix 😉 ). Die Threadüberschrift ist dazu allerdings dann nicht passend, denn man fühlt als Mann unterschiedlich, je nach individueller Situation.
Veröffentlicht von: @jack-blackHallo, wir sind 35 verheiratet und seit 6 Jahren haben wir keinen normalen Sex.
Wir sind seit 35 Jahren verheiratet.
wir hatten bis vor 6 Jahren normalen Sex, wo wir beide was davon hatten.
Jetzt ist es so das er mich stimmuliert aber irgendwann bricht er ab und macht bei sich weiter bis zur ejakulation, aber er kann nicht eindringen
@gabriele59 Wir sind seit 35 Jahren verheiratet.
wir hatten bis vor 6 Jahren normalen Sex, wo wir beide was davon hatten.
Ah, okay, danke für die Klarstellung!
Woran es aber nun genau bei Deinem Mann liegt, wird dadurch auch nicht besser erkennbar. Ich denke, dass er da mal mit dem Hausarzt sprechen sollte. Die Möglichkeit, dass die Ursachen organischer Natur sein könnten, dürfte - so meine absolute Laienmeinung! - ja im fortgeschrittenen Alter wahrscheinlicher werden. Aber auch, wenn psychologische Gründe vorliegen sollten, wäre der Hausarzt vielleicht die besten Anlaufstation: er kann ja auch weiter verweisen*. Als ich vor ein paar Jahrzehnten mal selbst (aus gänzlich anderen Gründen) eine Psychotherapie machen wollte, war sogar die Überweisung durch meinen Hausarzt da obligatorisch, damit die Krankenkasse einen Teil der Behandlungskosten übernahm.
*manche Hausärzte sind auch überraschend gute Ratgeber zu seelischen Problemen, selbst, wenn sie keine psychotherapeutische Ausbildung haben. Gerade bei solchen Problemen: Erektionsstörungen treten ja nicht gerade selten auf.
@gabriele59 Man kann natürlich durch den Verkehr einen Höhepunkt bekommen, aber wenn das nicht klappt durch andere Stimulation. Ein Orgasmus sollte davon nicht abhängig sein. Ich verstehe nicht, warum er dich nicht anderweitig zu einen Höhepunkt bringt. Das eigentliche Eindringen ist ja nicht das Ende der Fahnenstange. Vielleicht solltet ihr euch einfach mal überlegen wie Sex auch ohne Verkehr für beide schön sein kann. Wenn du schreibst, er macht es sich nur selbst, dann klingt es für mich sehr egoistisch.
@alexs-692001 Der Thread ist vom Mai 2024.
Wenn sich seitdem nichts getan hat, hatte das Paar zwischenzeitlich über 8 Jahre keinen Sex.
@tatokala Also wenn ein Kind erwartet wird, heißt es dann nicht stets: "Wir sind schwanger!"? Da sollten geteilte Verantwortlichkeit und gemeinsame Betroffenheit doch wohl auch hier gelten: "Wir haben Erektionsstörungen!" 😎 😊 😘
Interessant, dass das Thema hier noch mal "hoch kommt" 🤣 ... und ich nehme den Faden des Augenzwinkerns gerne kurz auf und gebe zu bedenken:
Manches "Wir" verlagert sich (ich bleibe damit beim Thema) auch nochmal in den Frust einer nicht mehr funktionierender Selbstvergnügung ... Ihr wisst schon: "Selbstbefriedigung? Das ist Sex mit Jemandem, den man ganz doll lieb hat!" (Woody Allen)
L'Chaim
Veröffentlicht von: @awhlerIhr wisst schon:
"Selbstbefriedigung? Das ist Sex mit Jemandem, den man ganz doll lieb hat!"
Du weißt aber schon, dass es auch bäh ist, wenn man(n) die Sache selbst in die Hand nimmt?
Gilt das "Hände über der Bettdecke" bzgl. des Bäh-Faktors eigentlich nur für Jungs & Männer? Ich hab, fällt mir gerade auf, da eigentlich noch nie was Ermahnendes in Richtung weiblicher Lust-Stimulierung und selbstbereiterer Wonnen gelesen .... Mmhh 🤔 🤒
L'Chaim
Veröffentlicht von: @awhlerGilt das "Hände über der Bettdecke" bzgl. des Bäh-Faktors eigentlich nur für Jungs & Männer?
Äääh - haben Frauen und Mädels da auch Bedürfnisse???
Aber stimmt, Du hast recht - entsprechende Ermahnungen gingen hauptsächlich an Jungs.
Äääh - haben Frauen und Mädels da auch Bedürfnisse???
Aber stimmt, Du hast recht - entsprechende Ermahnungen gingen hauptsächlich an Jungs.
Die vergessene weibliche Sexualität....fängt schon in der Bibel an... und hat sich immer schön fortgesetzt...homosexuelle Frauen wurden auch viel weniger thematisiert.
Veröffentlicht von: @channuschkaDie vergessene weibliche Sexualität....fängt schon in der Bibel an... und hat sich immer schön fortgesetzt...
Ja, gut. Da war die Frau halt die 'Verführerin'. Selbst wenn die Initiative vom Kerl ausging.
(Siehe David und Bathseba)
homosexuelle Frauen wurden auch viel weniger thematisiert.
Konnte man sich damals vielleicht gar nicht vorstellen.
Wenn Frauen eh schon nicht viele Bedürfnisse zu haben hatten, dann war der Gedanke an 'Spaß an der Freud' ja vollkommen abwegig.
Konnte man sich damals vielleicht gar nicht vorstellen.
Wenn Frauen eh schon nicht viele Bedürfnisse zu haben hatten, dann war der Gedanke an 'Spaß an der Freud' ja vollkommen abwegig.
Aber 2000 Jahre lang.... ? Männer sind schon komische 🙂
Veröffentlicht von: @tatokala@awhler Es gab mal ein Buch im christlichen Buchhandel in den neunzigern.
("Mein schönes Gefühl")
Von einer grundsätzlich mahnerischen Absicht ist auszugehen, dachte ich.
Habs aber nie gelesen.
Stimmt, da war was.
Eigentlich war sämtliche Literatur zu diesem Thema mahnerisch.
Veröffentlicht von: @tatokala@chai Hab nochmal nachgeschaut, erstmals erschienen war das schon in den siebzigern.
Gut möglich. In den achtzigern war das Thema für mich durch.
Wenn man mal Langeweile hat... manchmal macht sowas lesen auch Spass.
Jo, vor allem im Rückblick.
@jack-black Nicht unbedingt, es gibt auch bewusst Alleinerziehende. Kann ich nachvollziehen, ich hätte mit meinem ersten Freund definitiv kein Kind großziehen wollen. Da wäre ich lieber eine Egoisten-Mama geworden.
@tatokala Da wäre ich lieber eine Egoisten-Mama geworden.
Was sind das denn für possierliche Tierchen? 🤣
Sollte ich mir zu dem Begriff was vorstellen, dann eine Mutter, welche die Erziehungsarbeit anderen (dem Mann unter ihrer Pantoffel, den Großeltern, der Tante, der sich nicht wehren könnenden Nachbarschaft oder dem Küchenjungen - Küchenmädchen werden ja aus politischen Gründen nicht mehr angestellt...) überlässt und allein beim Meckern und Mäkeln noch ab und an etwas beiträgt.
@jack-black So meinte ich das nun gar nicht... 🤣 Ich meinte dem armen, ahnungslosen Vater gegenüber..
Veröffentlicht von: @jack-black@tatokala Also wenn ein Kind erwartet wird, heißt es dann nicht stets: "Wir sind schwanger!"?
Da sollten geteilte Verantwortlichkeit und gemeinsame Betroffenheit doch wohl auch hier gelten: "Wir haben Erektionsstörungen!" 😎 😊 😘
Ja klar - 'WIR haben ja auch Hitzewallungen' und 'WIR erfreuen uns an Scheidentrockenheit'.
Bei uns war immer nur ich schwanger und 'wir' haben ein Kind erwartet.
@chai Also nix mit "ihr sollt ein Fleisch sein"? Was für unchristliche Zustände! 🤨 😉
Veröffentlicht von: @jack-black@chai Also nix mit "ihr sollt ein Fleisch sein"? Was für unchristliche Zustände! 🤨 😉
Bei Hitzewallungen willst Du nicht ein Fleisch sein.
Bei Scheidentrockenheit auch nicht unbedingt.
@chai Also auch nix mit "in guten wie in schlechten Zeiten..."? Da schwinden sie dahin, meine rosaroten Vorstellungen. *seufz*
@jack-black Tja.
Es soll Paare geben, die warten ewig auf die 'guten Zeiten' ...
Bei Hitzewallungen willst Du nicht ein Fleisch sein.
Bei Scheidentrockenheit auch nicht unbedingt.
😂
Ich hätte auch nen heul Smiley nehmen können, weil es auch so wahr ist…
Wenn ich selbst aus diesem „ein Fleisch sein“ auch frühzeitig entlassen wurde…🙂
@ga2 Nun ja - alles hat seine Zeit.
Angenommen, ein Partner wird mit 40 krank und es geht nicht mehr viel, tut das sicher noch mehr weh als mit 60+. Und es ist ja auch nicht so, dass alles brachliegen muss - aber es verändert sich halt vieles.
Und das sind Dinge, über die man sich vielleicht wirklich vorher klar werden sollte. Dass eben auch einiges im Leben miteinander passieren kann, worauf man keinen Einfluss hat und was dann? Ist man bereit, notfalls auf etwas zu verzichten, was einem selbstverständlich vorkommt? Wie sieht es mit der eigenen Kompromissbereitschaft aus? Worauf beruht das Ja zum Anderen und ist man bereit, irgendwann vielleicht viele Meilen mitzugehen und zu tragen?
Ich mag diese Bestätigung „Ja, mit Gottes Hilfe“
Veröffentlicht von: @ga2Und das sind Dinge, über die man sich vielleicht wirklich vorher klar werden sollte. Dass eben auch einiges im Leben miteinander passieren kann, worauf man keinen Einfluss hat und was dann? Ist man bereit, notfalls auf etwas zu verzichten, was einem selbstverständlich vorkommt? Wie sieht es mit der eigenen Kompromissbereitschaft aus? Worauf beruht das Ja zum Anderen und ist man bereit, irgendwann vielleicht viele Meilen mitzugehen und zu tragen?
Und dann passieren ja immer noch genug Dinge, die man sich nicht vorstellen kann.
Meist grätscht das Leben ja aus einer unerwarteten Richtung rein.
Ich mag diese Bestätigung „Ja, mit Gottes Hilfe“
👍
Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen 'Was fühlt ein Mann bei Erektionsstörungen?'
FRUST 😫