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Gloria bei Maischberger

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Pankratius
Themenstarter
Beiträge : 1322

Hallo zusammen,

habt ihr gestern auch Gloria von Thurn und Taxis bei Sandra Maischberger gesehen?

Falls nicht, könnt ihr das in der Mediathek (ab Minute 4:30) oder auf Youtube diese knappe Viertelstunde anschauen und genießen.

Gloria war wieder einmal großartig. Man wünschte sich, offizielle Kirchenvertreter würden auch einmal öffentlich so engagiert für den Glauben eintreten.

Oder wie seht ihr das?

Antwort
106 Antworten
jour
 jour
Beiträge : 1895

Witzig, daß Frau Turn und Taxis uns "protestanten" nennt, weil wir den Kurs
von Papst Franziskus unterstützen. (bei 11:40) Wir wären also "Protestanten" "und wollen weg von Rom"
und wollen verheiratete Priester und wollen das alles.

😄 😂😅😜

ayi ayi.
Wußte nicht, daß Rom Herrn Ratzinger gehört.

jour antworten
3 Antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Wie bereits oben geschrieben: Gloria unterstützt selbst Papst Franziskus, sagt doch in der Sendung, dass sie ihn toll findet. Das Problem ist, dass manche auf Papst Franziskus die Hoffnung setzen, er würde sie in den Protestantismus führen. Aber das will er - trotz manchmal unglücklicher Äußerungen - gar nicht.

pankratius antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1895

"Die deutsche Kirche will verheiratet Priester"

Veröffentlicht von: @pankratius

sagt doch in der Sendung, dass sie ihn toll findet.

Wäre auch seltsam, würde sie das nicht sagen!

Veröffentlicht von: @pankratius

Das Problem ist, dass manche auf Papst Franziskus die Hoffnung setzen, er würde sie in den Protestantismus führen.

.. 🤨 ?

Also: Inhalt der Sendung und meine Kommentare dazu:

Thema der Show ist:
Ihre Freundschaft mit Benedikt,
um Zölibat
um die Synode, die Papst Franziskus veranstaltet hat.

Die Frage, so Maischberger, ob das keine Einmischung Benedikts sei, daß genau in dieser Zeit, in der Papst Franziskus die Synode veranstaltet, Benedikts Aufsatz herauskommt.
Und die Fürstin „erklärt“, daß der Aufsatz Benedikts „sehr gut in das Buch von Kardinal Sarah, das ist dieser reizende, afrikanische Kardinal“, paßt.

Und nu sei Benedikt „der Wissenschaftler“, und die Fürstin weiß lachend: „die Wissenschaftler, die nicht wollen, daß ihre Arbeiten verschwinden! Das sind die Wissenschaftler“!, weiß die Fürstin zu verteidigen.

Der Ruhm scheint beim emeritierten Papst mehr nachzuwirken als die „Demut“, von der er sprach, und mit der sich „betend, schweigend zurück ziehen wollte.“!

Nur zu! Ich sage ja! Dieser emeritierte Papst ist bahnbrechend!
- Im Rücktritt als Papst (obwohl er – wie man es ledigen Priestern sagt – wußte, daß es ein Amt auf Lebenszeit ist).
- Im Brechen seines Versprechens, sich nicht einzumischen und jedem neuen Papst zu gehorchen.
- In der Arroganz eines Wissenschaftlers, der seine Arbeit immer wieder ans Licht bringen will und der den Applaus und das Rampenlicht braucht.

Was also will er von Priestern verlangen, die einst zugestimmt haben, zölibatär zu leben und dann jemandem begegnen, mit welchem sie ein inniges Leben teilen möchten 🤨
Wer darf da noch einem einfachen Priester sagen: Das hast du aber vorher gewußt, als du ein Versprechen abgegeben hast?!
Benedikt schon mal gar nicht. Er hat den Weg frei gemacht. Auch dafür danke ich ihm.

Und auch hier pauschalisiert die Fürstin. Ähnlich wie „der Schwarze schnackselt“,
behauptet sie: „DAS sind die Wissenschaftler“!

Immerhin lacht auch Maischberger über diese Aufführung.

Und dann muß man sich anhören, was die Fürstin über die Ehe behauptet. „Verheiratetes Priestertum bedeutet nichts anderes wie, daß die Kirche aufhört zu existieren!“
Warum? Weil?
und schon teilt sie aus auf die Protestanten und die protestantische Kirche.
Sie sei „heute nur noch eine politische Vereinigung mit meditationskomponente“.

Frechheit!

Maischberger widerspricht, sie kenne einige Protestanten, die da widersprechen werden,
aber die Fürstin weiß sogar das besser: Ja, wenige, wenige.
Maischberger: „Sie sind ja keine Protestantin, sie..“
Thurn und Taxis mit Absolutheit: „Doch. Doch doch doch doch, meine Familie kommt aus Sachsen, wir sind konvertiert Ende des 19. Jahrhunderts.

Eine Kirche steht und fällt weil einige Priester heiraten könnten?
Es ist doch nicht gesagt, daß alle Priester heiraten werden. Schließlich gibt es ja auch Priester, die single leben wollen, es gibt auch schwule Priester, und auch sie sollen ihre Ruhe haben und ihre Partnerwahl – offiziell.

Und dann gibt ja die Fürstin zu, daß es zwei Fraktionen gibt in Deutschland: „Das muß man verstehen, das kann ich erklären“: (ab 11:41)
>>Die einen sind eben noch in der Wolle gefärbte Protestanten, wie wir deut(Unterbrechung) und wollen weg von Rom und wollen eine Nationalkirche und wollen verheiratet Priester und wollen das alles. Und die anderen sagen nein nein, das ist ja gefährlich, denn schaut mal nach England und schaut mal die protestantische Kirche <> Nach dem Bericht über Missbrauch und Gewalt bei den Regensburger Domspatzen haben Betroffene der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis Verharmlosung vorgeworfen. Die Adlige hatte dem Bayerischen Rundfunk gesagt, es sei „totaler Schmarrn“ zu behaupten, die katholische Kirche als Institution habe Missbrauch ermöglicht. „Man geht gerne auf die Kirche los, und das ist ein gefundenes Fressen.“ Schläge seien darüber hinaus früher ganz normal gewesen.
„Auch schon vor 40 Jahren waren schwere Körperverletzung, Folter, Erniedrigung und sexuelle Gewalt gegen Kinder strafbar“, sagt Matthias Katsch, Mitglied im Betroffenenrat beim Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung. Es gehe im Fall der Domspatzen „um systematische Gewalt gegen Kinder, vergleichbar mit einem Straflager“. Mit ihren Aussagen habe sich die Fürstin „als empathie- und verständnislos entlarvt“. (…)
Alexander Probst, Betroffenen-Sprecher der Domspatzen, sagte dem Bayerischen Rundfunk, die Fürstin solle es "für alle Zukunft unterlassen, dumme und undifferenzierte Aussagen zu treffen", wenn sie keine Ahnung habe.<<
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/regensburger-domspatzen-betroffene-werfen-fuerstin-gloria-schmaehreden-vor-a-1159178.html

Aber, es geht nicht darum, ob es weltlich strafbar ist oder nicht, sondern darum, daß Gott selbst in Gestalt eines Kindes sich uns anvertraut hat und Christus später Raum für die Kinder geschaffen hat
„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“. „

DARAN zu erinnern wäre die Aufgabe der Fürstin!

Gruß
Jour

jour antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1895

"Die deutsche Kirche will verheiratete Priester"

Veröffentlicht von: @jour

Maischberger widerspricht, sie kenne einige Protestanten, die da widersprechen werden,
aber die Fürstin weiß sogar das besser: Ja, wenige, wenige.
Maischberger: „Sie sind ja keine Protestantin, sie..“
Thurn und Taxis mit Absolutheit: „Doch. Doch doch doch doch, meine Familie kommt aus Sachsen, wir sind konvertiert Ende des 19. Jahrhunderts.

Mußte gerade an die Leiterin des Krankenhauses, in welchem ich meine Ausbildung gemacht habe. Sie sagte: Einmal katholisch, immer katholisch.

Das scheint umgekehrt auch so zu sein:
Einmal evangelisch, immer evangelisch.

Reichen wir uns also die Hand und schauen nach vorne auf Jesus.

Gruß und Segen

J😊ur

jour antworten


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