Benachrichtigungen
Alles löschen

2025 Garten im Mai

Seite 1 / 2

Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27706

Bewahre die Liebe in deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.
                                                                                                                                                                                          Oscar Wilde

❤️ 🌹 ❤️ 🍓 ❤️ 🌹 ❤️ 🌻 ❤️ 🌼 ❤️ 🌺 ❤️ 🌼 ❤️ 🍒 ❤️ 

 

Apfelbaum und Flieder blühen und duften um die Wette. Die jungen Blättchen der Goldulme leuchten in der Sonne  grüngolden. Der Himmel spiegelt sich in den blauen Blüten der Hasenglöckchen. Ein Festtagskleid der Natur feiert den Mai.

Antwort
69 Antworten
Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27706

Heute mache ich eine Testpflanzung mit einer Zucchini. Es ist war, bewölkt und gut zum Anwachsen. Nächste Woche werden ein paar Nächte wieder kühler..... mal sehen ob die Zucchini das trotzdem überlebt.  Ich habe 4 vorgezogen und brauche letztlich nur 2.

Die Gurken und Kürbisse sind wohl empflindlicher, da warte ich noch ab.

deborah71 antworten
28 Antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 

Am ersten Mai habe ich die Bohnen ausgesät, insgesamt 52 9-er Töpfchen mit jeweils 3-5 Bohnenkernen. Das sind Deborah71-Bohnen, Maxi-Buschbohnen vom GGK, Borlottibohnen und Stangenbohnen Blauhilde. Von den Bohnen, die du mir geschenkt hattest und von denen ich wieder neue Samen gewonnen hatte, gibt es jetzt 9 Töpfchen mit jeweils mehreren Kernen. Ich weiß aber nicht mehr, wieviele Kerne es insgesamt waren. Die Hülsenfrüchte kommen in diesem Jahr auf das große Beet, deswegen sind es so viele.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Das klingt nach Bohnenparadies bei dir.

Mein beginnendes Erdbeerparadies im Kleinformat ist jetzt unter Vogelnetz in dem Balkonkasten mit Wasserreservoir. Den Kasten habe ich auf Pappe gestellt, damit das Wildkraut nicht quer durchs Netz wächst.

Täglich jongliere ich in Gedanken, wo ich welche Tomaten hinsetze. Es ist ja bald soweit. Kürbis, Gurke und Zucchini müssen ja auch noch mit Abstand irgendwohin.

Die erste Zucchini hat unter dem Hütchen die 6°-Nacht überlebt.  Dort, wo die Green in Snow rauskommen, werde ich wohl die Bohnen setzen. Inzwischen habe ich genügend Schneckenkrägen, so dass ich 4 Bohnen in je einen Kragen setzen kann.

Die Paprika kommt wieder in den hohen Sauerkrauttopf an der Hauswand. Die roten Klinker geben reichlich Nachtwärme.  Der Rosenbogen geht hoch genug darüber hinweg, so dass die Chayote darüber ranken können.

Gerade versuche ich, junge Green in Snow Blätter zu trocknen, ob sie ein Gewürz geben, das nach Senf schmeckt, also ihre Schärfe auch getrocknet bewahren. Sie beginnen zu blühen und müssen bald den Platz freigeben.

Der Baqieu wächst jetzt auch.

Ich giesse morgens, dass der Sandkompost abends trocken ist und die Schnecken keine Lust haben über den trockenen Boden zu kriechen. 

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Ob's ein Paradies wird, muss sich noch zeigen 🤣 Das vorgesehene Beet ist zwar das größte im Garten, allerdings ungünstig gelegen mit relativ viel Schatten und vielen Schnecken rundum. Ich hoffe, die Schneckenkrägen werden es richten, dass es tatsächlich zum Bohnenparadies und nicht zum Schneckenparadies wird 🤣

Stand jetzt fehlen mir 2 überdachte Plätze für die Tomaten. Ich muss wohl oder übel überlegen, welche ich ins ungeschützte Freiland setze. Paprikas und Chilis sind auch zu viele da und was mache ich mit den Physalis??? Die vorgesehenen Plätze für Gurken und Zucchini müssten eigentlich ausreichen. Die Chayoten werden in diesem jahr etwas stiefmütterlich behandelt und an den Rand gesetzt, der nicht gerade optimal ist. Ich hoffe auf zumindest einen geringen Ertrag. Wenn sie uns gut schmecken, bauen wir im nächsten Jahr ein Rankgitter über einem Weg auf. Dann können die Chayoten drüber ranken und ihre Früchte runterhängen lassen.

Ich habe gerade gesehen, dass Holunder und Brombeere anfangen zu blühen, was ich extrem früh finde.

 

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Deine Tomaten hatte ich letztes Jahr auf Nordost stehen. Von hinten die Garage, die den Nordwind abhält, Nachbars Fahrradunterstand, der Nordost abhält  und seitlich die Düne, die den Ostwind abhält. Sobald die Sonne über die Düne kam war aus Südost, Süd und Südwest ziemlich lange Sonne. Alle drei sind gut gewachsen und hatten reichlich Früchte für die späte Aussaat. Bei starkem Wind habe ich ein Vlies von oben drübergetütet.

Vielleicht hast du ein Plätzchen, das so in etwa die Verhältnisse hat.

Diese Nacht waren einzelne Sturmböen, aber alles hat den Wind gut überstanden. Meine Kartoffeln sind inzwischen so groß, dass ich keine Vliesbögen mehr drübertun kann.

Gerade sind ca 12° und gefühlt a..............rrrrrgkalt. 

Die Aussenblättchen von Eissalat und Baquieu wandern in den heutigen Salat zu den Bärlauchpfannkuchen.

Weiter auspflanzen tue ich noch nichts. Die Nächte sind einfach ungemütlich. Es soll diese Woche Regen kommen, der bringt hoffentlich mehr Nachtwärme und die Auspflanzbedingungen wären dann besser.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Hier stehen die Tomaten auf der Süd-Terrasse in großen Kübeln, direkt an der Hauswand und  vor Regen geschützt unter dem Dachvorsprung. Die Klinker speichern tagsüber die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab. Außerdem ist da auch genügend Luftbewegung, was Tomaten ja ganz gerne mögen, damit Feuchtigkeit schnell abtrocknen kann. Ich könnte die 2 Tomaten in andere Kübel auf der Terrasse setzen, die aber nicht vor Regen geschützt sind. In relativ trockenen Jahren geht das recht gut, allerdings ist da der Ertrag nicht so hoch wie an der Hauswand und für die Ananastomate und die Feuerwerk ist es da nicht warm genug. In ganz nassen Sommern werden die Tomaten da schnell von der Kraut- und Braunfäule dahingerafft. Ansonsten könnte ich sie in den Vorgarten an die Hauswand pflanzen. Da gibt es nur bis Mittag direkte Sonne. Wind ist hier bei uns eigentlich kein Problem für die Tomaten, so stark ist er normalerweise nicht. Bei dir herrschen wohl ganz andere Verhältnisse.

Gestern musste ich den Spinat abernten, weil er anfangen wollte zu blühen. Den gibt es heute zum Mittagessen. Auf Beet ist jetzt schon frei geworden für Gurken und Zucchini.

Die Petersilie vom letzten Frühjahr wollte auch anfangen zu blühen und ist jetzt auch abgeerntet.

In der letzten Nacht ist die Temperatur auf 4 ° runtergegangen. Bei klarem Himmel war es am Boden fast 0°. Habt ihr Bodenfrost gehabt? Die nächste Nacht soll wohl noch einmal ähnlich kalt werden.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Hier war es 7° in der Nacht.  Den Eisbergsalat und die Testzucchini waren unter den Hütchen. Alles gut gegangen.

Der Pak Choi fängt an zu blühen, da werde ich mir wohl geich Gemüse mit Sahne machen. Dann ist mehr Raum bei den gefundenen Kartoffeln und auf der anderen Seite Platz für die Buschbohnensaat neben den gelben Möhren.

Heute habe ich einige Bärlauchpfannkuchen zum Einfrieren gemacht auf Vorrat, denn der Bärlauch fängt langsam an mit Einziehen. Nebenan ist heute das Dach abgedeckt worden für Erneuerung und da will ich nicht in der Nähe mich aufhalten, falls etwas runterfällt. Erst gegen Abend kann ich wieder ernten. Bärlauch lässt sich roh einfrieren. Habe ich letztes Jahr getestet. So kann ich nochmal später mit Bärlauch kochen.

Der blühende Feldsalat muss zwischen dem Knblauch raus. Das ist noch etwas Arbeit. Jetzt ist es auch warm genug im Garten, um draussen was zu tun.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Kann man den Bärlauch auch noch verwenden, wenn er blüht? Dann sollte ich wohl auch noch etwas haltbarmachen für später.

Pakchoi hatte ich noch nie. Ist der gut gelungen bei dir? Stand der über den Winter?

Jetzt ist es an der Zeit, Beete und Kübel für die Pflanzen vorzubereiten, die nach den Eisheiligen in die Erde kommen. Für Gartenarbeit ist es wieder sehr angenehm, meist sonnig bis wolkig, eine leichte Brise und Temperaturen knapp unter 20 °. So mag ich das 😀 Ich kämpfe jetzt wieder gegen den Schachtelhalm wie in jedem Jahr um diese Zeit. Trocknen oder Brühe kochen brauche ich nichts, ist noch genügend vom letzten Jahr da ...

 

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Ich verwende die Blüten auch, bevor sie Samen bilden. Hier beginnt der Bärlauch sich einzuziehen, es ist also höchste Eisenbahn.

Den Pakchoi hatte ich vorgezogen, aber er wollte nicht so recht... es war ihm wohl zu kalt und wollte dann gleich blühen. Also habe ich die jungen Pflanzen rausgenommen und für meine Portion hat es gereicht.  In dem Beet habe ich auch die Fundkartoffeln, da ist noch eine hinzugekommen und sie haben nun mehr Platz.

Hier sind die Nächte immer noch kalt und ich verwende nachts die Hütchen bei Eissalat und Zucchini. Das Thermometer ist gerade mal jetzt um die Zeit mühsam auf 15° geklettert.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Heute ist es wärmer.....   ein guter Tag, dem Komposthaufen zu Leibe zu rücken.

Drei Tomaten sind in gesiebter Erde eingepflanzt. Heute Nacht werden sie be-Hüt-et.

Eine Ananaskirsche (Physalis) ist in frischen Kompost eingepflanzt, dass sie was unter den Füßen hat in dem Sandstreifen. Wird auch be-Hüt-et in der Nacht.

Das kleine Quadrat ist schon fast mit frischer Erde aufgefüllt. Noch eine gesiebte Deckaschicht zum leichteren Bepflanzen.

Noch eine gekeimte Rosara-Kartoffel im Kompost gefunden und versetzt. Von den gekauften Saatkartoffeln hat die Laura schon einen Blütenansatz. Alle sind sehr gut gewachsen und herrlich grün.

 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Heute habe ich noch eine Spitzpaprika erstanden als Jungpflanze. Da war ein vielseitiges Angebot im Supermarkt.

Jetzt ist aber kein Plätzchen mehr frei für einige Zeit.

Morgen ist der Kompost verteilt und der Haufen wird neu aufgesetzt. Jetzt muss es nur noch warm werden, damit Gurken, Kürbis, 2. Zucchini und Chayote rauskönnen. Basilikum natürlich auch. 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Der Kompost ist besiegt, die Erde verteilt und der Komposthaufen neu aufgesetzt. Alles wieder schier und blank und ordentlich.

Die Ballerina-Kartoffel, eine extrem frühe, hat schon eine Kartoffel kurz unter der Oberfläche gebildet. Krass schnell.

Die erste Chayote ist ausgepflanzt in ein geschütztes Eckchen. Mal sehen....heute Nacht soll es wärmer bleiben als gestern.

Die Erdbeeren blühen um die Wette und kleine Fruchtansätze sind schon zu sehen. Die dicken Bohnen zeigen kleine Schoten. Die Buschbohnen kann ich jetzt vorziehen. Die Zuckererbsen zeigen die ersten Blüten, der Helgoländer Meerkohl schiebt eine Blüte, der Meerrettich zeicht Blüten. Die Möhren sind gekeimt. Baquieu und Eissalat bieten feine Aussenblätter, die ich regelmäßig abernten kann. Die Erbsensprossen wachsen kräftig.

Die Rose de Resht steht kurz vor dem Knospenöffnen. Die winterfeste Zitrone treibt kräftig junge Blätter aus. Currykraut und Heiligenkraut bereiten ihren gelben Blütenflor vor. Die Aronie ist verblüht und geht an die Fruchtbildung. Bald kann ich die Beerenbüschen in Organzasäckchen vor Vogelfraß schützen. Der Rosmarin blüht, der Teefenchel treibt seine kräftigen Stengel, der Knollenfenchel wächst so vor sich hin und die rote Bete auch.

 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Es war wärmer heute Nacht.

Die Sonne scheint wieder vom wolkenlosen Himmel. Eine gute Gelegenheit, die drei Keramitöpfe mit Schneckagon einzustreichen. Gestern saß nämlich eine große Gehäuseschnecke wie eine Krone mitten oben auf den Erbsensprossen. Ja nee, geht ja gar nicht.

Selektiv Wegschnecken beseitigen: Rigotti hat ein neues Rezept....  Mehl, Hefe, Zucker, Wasser -Suppe in einem großen Yoghurtbecher mit seitlichen Löchern Bohrer Nr. 10. Unglaublich fängig. Die Beute dann in den Komposthaufen, wo sie insgesamt wieder vererdet wird.  (video von heute)

 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Die große Chayote-Pflanze hat schon Blüten. Eigentlich soll sie erst im August mit dem Blühen und Fruchttragen beginnen. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Etwas eher Chayotefrüchte zu ernten, der Gedanke gefällt mir.

Basilikum ist auch ausgepflanzt.  

Gurken und Kürbis sind auch an ihren Plätzen, noch mit Sonnenschutz und Schneckenkragen.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Die Chayoten haben hier auch schon Fruchtansätze. Eine Frucht ist schon mehr als 3 cm groß. In den letzten Tagen habe ich aber nur noch entweder männliche oder weibliche Blüten gesehen, so dass keine weiteren Früchte bestäubt wurden. Überhaupt wirken die Pflanzen etwas beleidigt aus, ist ihnen wohl zu kalt nachts. In der Eifel soll es nächste nacht noch einmal Bodenfrost geben.

Das Basilikum kommt nachts noch in Haus, alle anderen wärmeliebenden Pflanzen sind draußen ausgepflanzt. Gurken und Zucchini bekommen nachts einen Schutz vor der Kälte, trotzdem sehen sie etwas fröstelig aus.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Fruchtansätze habe ich noch nicht gesehen. Ich habe aber auch nicht danach geschaut.

Wir haben von Montag bis Mittwoch Holz gemacht. Zuerst einen neuen Ständer gebaut, dann was von den alten Latten noch übrig war auf Brenntopflänge geschnitten und gestapelt, Folie drüber gegen erwarteten Regen.

Heute ist die bestellte dickere Abdeckung gekommen und so sind wir ausgerüstet. Die alten Fichtenlatten aus der Sanierung brennen gut und geben viel Hitze. Gestern Abend haben wir es ausprobiert, da es kühl und windig geworden war. Der Schornstein hat  das Haus bis morgens warm gehalten. Heute ist wieder vorwiegend Sonne.

Jetzt bereite ich am anderen Ende des Regenbogens (Rosenbogens) einen Goldtopf für Stangenbohnen vor. Die blaue Hilde-Bohnen weichen vor und werden dann in den Topf gepflanzt und später rübergeleitet an der Bergzitrone vorbei.

Basilikum ist auch noch nicht wirklich glücklich. Gurke und Kürbis auch nicht. Zucchini noch blässlich. Aber die Kartoffeln.....da spingt kein Hund mit Sportabzeichen drüber. 😀 

Bislang eine einzige aktive Wegschnecke unter einem abgängigen Kartoffelblatt.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Hurra, es regnet! Das wird den Pflanzen sicherlich gut tun. Wobei hier nur die obersten Zentimeter ausgetrocknet waren. Gestern habe ich Brokkoli und eine neue Sorte Herbsthimbeeren gepflanzt und fand den Boden etwas tiefer immer noch schön feucht.

Kartoffeln, Dicke Bohnen, Erbsen, Mangold und Salat sind ja auch super gewachsen. Die Erdbeeren sind ein Gedicht in diesem Jahr, unglaublich süß und aromatisch.

Bloß den wärmeliebenden Pflanzen geht es noch nicht so gut. Die Nächte waren viel zu kalt.

Ja, und Schnecken sind jetzt auch kaum zu sehen.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Sehr schön 🙂

gestern habe ich mir die große Chayote näher angesehen. Hinter einer wohl männlichen Blüte ist ein knubbeliges Etwas. Könnte ein Fruchtansatz sein. Ich werde beobachten.

Grünkohl ist in Anzuchttöpfchen gesät und steht für gleichmäßige Wärme noch im Haus. Allmählich kann ich die Nachfolgepflanzen vorbereiten.

Die erste Reihe dicke Bohnen ist nun entspitzt. Ich mache aus den Spitzen lieber Gemüse, als dass die schwarzen Blattläuse sich auf die Pflanze stürzen und evtl noch andere infizieren. Der nächtliche Regen hat die Schoten gut wachsen lassen. Es soll nun einige Tage regnen und das könnte die Erntereife der dicken Bohnen fördern.

Meine Erdbeeren sind noch grün, die Mara de Bois genauso wie die Hängeerdbeeren.

Die Buschbohnen sind alle! gekeimt. Ich bin begeistert. Noch zwei oder drei Tage, dann können sie ausgepflanzt werden.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Wow! Das ist ja ein super Keimerfolg bei den Buschbohnen! 

Bei mir sind aus den Bohnen, die du mir geschenkt hast und die ich Deborah71-Bohnen nenne, 36 Pflanzen gewachsen. Ich weiß nicht mehr, wieviele Bohnenkerne ich letztes Jahr geerntet hatte, aber ich denke, es werden wohl auch fast alle gekeimt sein. Inzwischen entwachsen sie den Schneckenkragen  😀 

Auf den Dicken Bohnen haben sich schon schwarze Läuse breitgemacht, zum Entspitzen ist es wohl zu spät. Jetzt hoffe ich, dass sie Marienkäfer anlocken. Bsher habe ich einen einzigen gesehen, das dürfen gerne mehr werden. Die schwarzen Läuse überwintern wohl an Sträuchern wie Holunder, den es hier in der Gegend in großen Mengen gibt, und siedeln im Frühjahr auf andere Pflanzen um. An manchen Tagen ist die Luft dann voll von fliegenden Läusen und man findet sie nachher überall, sogar auf den Tomaten. Aber da habe ich noch nie gesehen, dass sie sich weitervermehrt hätten. Ich vermute, die Tomaten sondern ein Gift ab, das die Läuse abtötet. Auf Dicken Bohnen fühlen sie sich aber offensichtlich wohl, auch auf anderen Bohnen und auf Spinat und Mangold.

Die Pflanzen für den Winterkohl werde ich alle beim Gärtner kaufen, außer den Chinakohl natürlich. Ich kann immer so schlecht abschätzen, wann die Beete frei werden für die Nachpflanzung. Bei mir steht also bis Mitte Juni keine Aussaat mehr an, eigentlich. Manchmal überkommt es mich halt 🤣 

Letzten Sonntag wollten wir endlich mal nach Erftstadt zu dem Garten-Youtuber-Treffen, weiß nicht, ob du davon gehört hast. Leider hat uns die KFZ-Werkstatt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie haben das Auto nicht rechtzeitig fertig bekommen. Aber wer weiß, wofür das gut war. Vermutlich hätte ich sonst kistenweise Pflanzen hier stehen und wüsste nicht, wohin damit 🤣 

In den Anzuchttöpfchen stehen hier nur noch Basilikum, der zu den Tomaten kommt, wenn es nachts wärmer wird. Außerdem noch 30 Salatherzen (weiß der Geier, wo die noch Platz finden) und viele Blumenpflanzen, Zinnien, nachgesäte Gewürztagetes und Sonnenblumen, die aber sicherlich alle noch ein Plätzchen finden werden bzw. verschenkt werden.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Klaus hat einen kleinen Bericht von Erftstadt. Er hatte noch einen Bekannten mit seinem Kind mitgenommen und kam vor lauter Selfies kaum zu irgendwas. Jedenfalls hat ihm die Zuwendung gut getan und Nadja (Landei) hat ihm verschiedene Yacon geschenkt. Aber guck selbst.

 

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Klaus ist schon eine Marke für sich, immer lustig.

Im Vorfeld hatte ich schon auf verschiedenen Kanälen die Ankündigung gehört, dass sie kommen wollten. Gesa "Natürlich selbstgemacht" zeigte 600 Pflanzen!, die sie extra für Erftstadt angezogen hatte. Der Sprossenbrokkoli hätte mich sehr interessiert. Und Katja "Neues vom Landei" wollte besondere Stachelbeeren mitbringen. Die Yacon, die sie auch anbietet, sind hier nicht so interessant, weil mein Mann Fructose nicht gut verträgt. Klaus und Dani waren auch da mit ihren Chayoten, da hätte ich die eine oder andere Frage zu gehabt. So ein persönliches Gespräch bringt ja dann doch meist mehr. Naja, und auf Saschas und Marcels Ständen wäre ich wohl auch fündig geworden. Außerdem wollte der NABU Wildpflanzen anbieten. Oh, und Syringa war auch da!

Auf "Der Bayern Garten" können wir uns ausführlich ansehen, was wir verpasst haben ...

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

psst....Egon und Petra.

Dann schau ich mal Der Bayern Garten an.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Stimmt, Egon und Petra 😀 Ich war in Gedanken noch bei Klaus 🤣

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Das video hat so viele schöne Sachen gezeigt.... Inspiration.

Bei euch ist es deutlich wärmer. Gestern haben Sascha und Marcel sich an den Erdbeeren gütlich getan.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Erdbeeren ernten wir schon seit mehr als 2 Wochen. Marcels Maras des Bois sehen so kräftig und üppig aus, ich habe nur noch gestaunt. Er düngt sie aber anscheinend auch während der ganzen Saison und bewässert auch permanent. Die einmaltragenden dünge ich immer nur im Spätsommer, wenn sie die Fruchtansätze für nächste Jahr bilden, und so hatte ich das bisher auch bei den Maras des Bois gehandhabt. Wieder was dazu gelernt!

Wie hat sich eigentlich bei dir die Kaltaussaat bewährt? Bei mir war sie nur so semierfolgreich. Teilweise dauerte es ewig, bis die Samen gekeimt waren, und da habe ich es nicht geschafft, sie feucht zu halten. Wir waren ja auch zwischendurch nicht da und es hat wochenlang nicht geregnet. Die Lauchzwiebeln, ausgesät am 19.2., sind überhaupt nicht gekommen. Die Kohlrabi Azur, auch ausgesät am 19.2., waren am 28.2. da, sind seit dem 27.4. ausgepflanzt und zu ganz kräftigen Pflanzen rangewachsen. Die Fenchelpflänzchen, ausgesät am 12.3.,  sind über einen sehr langen Zeitraum gekeimt, vom 26.3. bis zum 26.4., was ich von der Handhabung her etwas schwierig finde. Die Kapuzinerkresse ist auch gut gekommen, auch der Thymian. Die Arten, die zum Keimen höhere Temperaturen brauchen, habe ich ohnehin drinnen angezogen.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Die Anzuchtschale mit der Kaltaussaat hat einzig die Petersilie zufriedenstellend ergeben.

Pak Choi ist nach dem Auspflanzen gleich in Blüte gegangen, den Kohlrabi hat eine Schnecke verspeist, also der erste Versuch war nicht so prall.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Für mich ist es auch besser, die Samen drinnen zügig keimen zu lassen und sie dann rauszustellen und bei Bedarf über Nacht oder an besonders kalten Tagen kurzfristig wieder ins Haus. Ausnahmen sind natürlich Kaltkeimer, für die es im Haus zu warm ist für die Keimung.

Bei Petersilie muss man aber auch aufpassen, dass sie keinen starken Frost abbekommt, was sonst zur frühen Blüte anregt. Wobei das aber auch von der Sorte abhängt, wie Marcel letztens  in einem Video sagte. Diese italienische Sorte Gigante D'Italia reagiert da wohl empfindlicher. Bisher hatte ich Petersilie immer im Frühjahr ausgesät. Dann gab es aber in jedem Jahr eine Lücke zwischen dem Schießen der letztjährigen Petersilie und der Erntereife der neuen. Im vorigen Jahr habe ich versuchsweise auch am 14.9. ausgesät und am 22.10 ausgepflanzt als wirklich winzige Pflänzchen. Die sind in diesem Jahr bisher noch nicht in Blüte gegangen und versorgen uns jetzt mit einer üppigen Ernte. Inzwischen wachsen auch die Pflänzchen ran, die in diesem Frühjahr ausgesät wurden. Das werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen und in diesem Herbst noch einmal probieren.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@maria 

Ich werde beobachten. Hier ist ja kaum Frost und selten eine Schneeflocke.

Ich brauche aber auch noch eine Reihe Petersilie, um getrockneten Vorrat anzulegen.

Der Schneckeneimer von Rigotti ist witzig. Ich habe ihn ans Ende der Kartoffelreihe gestellt. Fliegen und Asseln gehen rein... und ab und zu sitzt eine Gehäuseschnecke aussen und ist sauer, weil sie nicht reinkommt 😀

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@deborah71 Ach ja stimmt, der Schneckeneimer von Rigotti ... müsste ich auch mal anschauen, die Folge

maria antworten


Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27706

Die Buschbohnen sind heute in die Anzucht gewandert. Zwei Tage vorgekeimt, bis sich kleine Spitzen zeigten und nun können sie sich in Erde entfalten, bevor sie an ihren Platz in kleinen Gruppen kommen.

Es ist immer noch trocken.

Die Chayote bekommen nachts einen "Wintermantel" um, ein Wintervlies. Vorsicht ist besser, als Verlust der Pflanzen.

deborah71 antworten
Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27706

Gestern habe ich einen Topf Bokashi zur Vererdung in einem Deckeleimer umgefüllt. Der milchsaure Gemüseabfall wird mit etwas Erde vemischt, luftdicht abgeschlossen und in den Schatten gestellt für einige Wochen. Dann kann der Bokashi direkt im Beet neben den Pflanzen verwendet werden als Düngerdepot. Im Zeitplan wäre er nach der Knoblauchernte fertig und kann dann in der Mitte eingearbeitet werden, während die Pflanzen rechts und links daneben gesetzt werden, damit die Wurzeln sich langsam zu den Nährstoffen hinarbeiten.

Es ist immer noch sonnig, trocken und sportlich (Gießkannen schleppen). 😀

Ernte: Erbsensprossen für Gemüsebeilage

Jetzt kann ich die Erntegewichtnotizen beginnen.  Diesmal will ich auch die Salaternte berücksichtigen. 

deborah71 antworten


Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27706

Noch kein Regen. Es ist ein wenig wärmer.

Die Buschbohnen keimen in der Anzucht. Sie werden. Die dicken Bohnen haben schon etliche Fruchthülsen. Der Knollenfenchel wächst. Zwei Salatsorten wachsen und liefern die Aussenblätter für Salat.

Kürbis,Gurken, Zucchini und Tomaten wachsen langsam. Sie warten auf Wärme und etwas Regen. Die Erdbeeren blühen und haben noch grüne Früchte. Zwiebeln und rote Bete wachsen. Die Chayote machen auch langsam. Dafür sind die Kartoffeln gut im Laub, beginnen nach und nach zu blühen und zeigen einzelne Kartoffeln nahe der Oberfläche. Sie haben schon die erste Lage zusätzliche Erde drüber bekommen. Sie brauchen wohl noch einmal ein Anhäufeln. Beim neugierigen Nachschauen hatte ich eine kleine "Blauer Schwede"-Knolle gelöst. Zum Probieren war sie mir zu wenig. Also sammelte ich eine Laura mit roter Schale und eine Ballerina/Salatkartoffel dazu ein und kochte sie zusammen. Dann haben wir die erste Kartoffelverkostung mit Butter und Salz gehalten. Oberlecker....jede hat ihren eigenen Geschmack. Ich freue mich schon auf die Erntezeit.

 

deborah71 antworten
Murphyline
Beiträge : 1894

Die Trockenheit macht meinem Garten inzwischen zu schaffen, zumal ich dort keinen Wasseranschluss habe und die vollen Gießkannen ca 100 m aus meiner Wohnung schleppen muss. Einige Erdbeerpflanzen lassen bereits die Blätter hängen und ein Johannisbeerstrauch hat bereits gelbe, vertrocknete Blätter. Ich hoffe dringend auf Regen.

Dafür lassen sich keine Schnecken blicken und ich habe heute beim Sieben des Kompostetes ein Schneckeneiernest ausgehoben.

Die im Februar gesähten Radieschen sind leider nix geworden, die Gurken aus meiner Voranzucht sind sehr klein geblieben und mickern im Gewächshaus vor sich hin. Dafür kommen die gekauften Tomatenpflenzen ganz gut. Im Gewächshaus habe ich jetzt auch die Bohnen in Töpfen ausgesäht, schon um das Saatgut vor den gefräßigen Krähen zu schützen. Draußen geben die Kartoffeln richtig Gas und auch mein vorgezogener Kohlrabi wächst ein wenig - immerhin hat ihn bis jetzt noch keine Schnecke angeknabbert. Sogar ein paar Möhrenpflänzchen gucken aus der Erde. Ebenso habe ich die im Gewächshaus vorgezugene rote Bete ausgepflanzt. Aber alles wächst wegen des Wassermangels nur sehr langsam. Bis auf die Erbsen. Und die Zwiebeln kommen auch ganz gut, die wurden in den letzten Jahren auch immer von den Schnecken gefressen.

Hoffentlich regnet es morgen, wie angekündigt. Sonst muss ich wieder Gießkannen schleppen.

murphyline antworten
16 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@murphyline 

Abgesehen vom fehlenden Regen klingt dein Gartenbericht viel hoffnungsvoller, als letztes Jahr.

Vielleicht fallen bei uns morgen auch ein paar Tropfen.  Das Orakel zeigt immer wieder etwas an und dann verschwindet die Regenvoraussage doch wieder bis jetzt.

Wechselnde Bewölkung mindert die Verdunstung ein wenig.

 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Die ersten Regentropfen haben die Oberfläche etwas gefeuchtet. Angezeigt waren sie nicht, dafür ist der Inhalt der kleinen Schauerwölkchen zu wenig.

Eine kleine Fenchelknolle ist in die Küche gewandert. Heute gibt es Kartoffel-Fenchel-Suppe mit Riesenbohnen. Ich bin gespannt auf die Premiere.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

Heute Nacht hat es 3l/m² geregnet. Der erste Tag ohne Kannenschleppen.

Blaue Hilde ist eingeweicht und die Buschbohnen keimen kräftig in der Anzuchtschale.

An einer Blütenstelle scheint die erste winzige Chayote zu gedeihen.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1147

@murphyline Hier sieht es ähnlich aus. Jeden Tag schleppe ich 120 l Wasser, und das ist nur das allernötigste für die frisch gepflanzten Gemüse und Blumen und hin und wieder auch einen Schluck für Erdbeeren und sonstige Beeren. Das ist mir aber lieber als die Nässe vom letzten Jahr mit den Unmengen an Schnecken.

Heute Vormittag gab es sogar etwas Regen, 10 Tropfen, die interessante Muster auf dem vom Blütenstaub bedeckten Gartentisch hinterlassen haben. Dazu blies aber ein kräftiger Wind, der sie sofort wieder trocknete und noch 10mal soviel zusätzlich. Am Wochenende soll es aber mehr Regen geben ...

maria antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5736

@murphyline Hier bei uns hat's gestern und heute nachts endlich, endlich, endlich geregnet (vor zwei Wochen war in der 16-Tage-Vorschau für heute noch keinerlei Niederschlag vorgesehen - wie schön, dieser Irrtum!). Wie lange das vorhält, sei mal dahingestellt, die Regentonnen zumindest sind wieder gefüllt und der Gartenteich auch. Wie glücklich die Bauern im Dorf sind, nachdem sie in den vergangenen Tagen in ihren Traktoren stets von Staubwolken umgeben waren, kann ich mir kaum ausmalen.

Werde gleich rausgehen und mein Versprechen der Mutter gegenüber einlösen, die restlichen Dahlien zu pflanzen. Da kann ich mal gucken, wie weit die Feuchtigkeit in den Boden eingedrungen ist.

Im Moment hab ich ein schludderiges Gefühl im Bauch wegen all der Kirschen, die ich gestern gegessen habe: zuerst frisch vom Baum, später dann immer wieder während des Entkernens: unser Baum trägt immer sehr früh im Jahr und sehr viel, aber die Kirschen halten sich gepflückt keine zwei Tage, weswegen ich das, was zu pflücken ist (an >90% komme ich nicht ran, weil die Leiter nicht bis droben an die reichsten roten Nester reicht und die Äste mein Gewicht nicht tragen), immer gleich entkerne und einfriere. Gestern waren das zwei 10L-Eimer voll...

Heute kann ich schon hier durch's Arbeitszimmerfenster sehen, wie die Amseln sich einfinden - auch ein Star war schon, vermutlich als Kundschafter, zu erspähen -  und mit der Kirschernten-Vernichtung anfangen. Ich würde ja gern mit ihnen verhandeln, dass sie sich auf diejenigen Früchte konzentrieren, an die ich eh nicht beim Pflücken rankomme. Aber sie sind wenig gesprächsbereit... 😀

jack-black antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@jack-black Jetzt schon Kirschen? Bei mir haben die grad mal aufgehört zu blühen und minikleine grüne Früchte. Vor Ende Juni ist da mit gar keiner Ernte zu rechnen. Wo wohnst du?

murphyline antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5736

@murphyline Jetzt schon Kirschen?

Ja.

Wo wohnst du?

In Niedersachsen, ungefähr auf halber Strecke zwischen Hamburg und Bremen. Am Klima liegt's nicht. Unser Kirschbaum trägt einfach deutlich früher als praktisch alle anderen Kirschbäume, die ich so persönlich kenne 😉 . Dafür sind die Früchte auch längst nicht so groß und dunkel wie die fetten Herzkirschen, die so ab Mitte Juni aus dem "Alten Land" (ist auch gleich um die Ecke bei uns) in die Läden kommen. Und sie sind leider auch nicht so haltbar: Gepflückt kann man sie schon einen Tag später kaum mehr jemandem als Geschenk mitbringen, wenn ich morgen also meinen Tischtennis-Kumpel zum allsamstäglichen TT-Spielen besuche, muss ich für das Mitbringsel vorher nochmal hoch in den Baum und sehen, was die Vögel so übrig gelassen haben. Aus den letzten Jahren weiß ich: spätestens nach 5 Tagen ist der praktisch leergepickt. Weil er zuerst trägt, kommen alle Vögel mangels anderweitiger Jagdgründe zu uns, was dann allerdings auch zu unterhaltsamen Amsel-Kämpfen führt. Die gönnen ja einander das Schwarze unter den Fingernägeln nicht. 😀

jack-black antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@jack-black Das ist ja wirklich interessant. Weißt du, welche Sorte deine Kirsche ist? In meinem alten Garten hatte ich auch einen "Vogelbeerbaum" (Kirschbaum). Der war so hoch, dass ich gar nicht an die Früchte kam. Aber die Vögel, sogar die Möven, haben sich gefreut.

murphyline antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5736

@murphyline Weißt du, welche Sorte deine Kirsche ist?

Nein, leider nicht. Mein Bruder hatte den vor nem Vierteljahrhundert mal rangekarrt und gepflanzt, ich glaub nicht, dass der noch weiss, um welche Sorte es sich handelte.

 

In meinem alten Garten hatte ich auch einen "Vogelbeerbaum" (Kirschbaum)

Hehe, 'nen Vogelbeerbaum hab ich auch im Garten. Also 'nen echten. Darüberhinaus hat sich allerdings über die Jahre die Felsenbirne zum Lieblingsbaum der Vögel entwickelt. Leider, denn deren Früchte werden seltenst reif genug zum Essen, bevor irgendein Schnabelbiest sie schon wegschlabustert. Die klaut allerdings auch während der Blüte allen anderen die Show und Schönheit ist ja auch eine Tugend... 😉

(...) sogar die Möven, haben sich gefreut.

Von denen hab ich neulich einen ganzen Schwarm hier zwei Felder weiter gesehen. So ganz vom Fisch scheinen sie also nicht abhängig zu sein (üblicherweise liegen wir zu weit landeinwärts, als dass Möwen hier ständig anzutreffen wären). Vielleicht hatte die ja das Rot Deiner Kirschen dazu überredet, sie mit kleinen Lachsfilet-Häppchen zu verwechseln? 😉

 

 

jack-black antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@jack-black Die Möwen hier in Kiel fressen alles, sogar Pommes von Mc Doof, die sie im Sturzflug rauben, sobald man die Filiale verlässt. Es war nur lustig, weil Möwen sich wegen ihrer Schwimmflossenfüße nicht an Ästen festkrallen konnten und beim Kirschenraub ständig vom Baum fielen, wenn sie versuchten auf den dünnen Zweigen zu landen. 😆

murphyline antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5736

@murphyline beim Kirschenraub ständig vom Baum fielen, wenn sie versuchten auf den dünnen Zweigen zu landen.

Die von spezialisierten Ornitologen so genannten Fallmöven. 😀

Die Amseln hier bei uns sind ja cleverer, sie machen es bei den weit aussen hängenden Kirschen ebenso wie bei den Weintrauben (später im Jahr): sie fliegen wie eine Rakete mitten in die Frucht-Ansammlungen und versuchen, was im Vorbeifliegen zu ergattern. Oder sie reissen/hacken möglichst viel davon ab, um's hernach vom Boden aufzupicken.

Allerdings frage ich mich, warum sie sich nicht zuerst auf das konzentrieren, was eh schon am Boden liegt: nach dem stürmischen Hagelschauer gestern war die Erde derart übersäet mit runtergefallenen Kirschen, dass man fast meinen konnte, die Hagelkörner seien mit Himbeerextrakt gefärbt worden. Aber die geflügelten Herrschaften waren wohl zu fein, da mal sich mit Fallobst zu begnügen...

jack-black antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5736

Nachtrag: Mein Bruder, der in jedem seiner Finger mehr Bastelfertigkeit hat als ich in beiden Händen zusammen, hat aus einem Stipangeln-Catcher (6 Meter langer Teleskop-Griff) und Stahldraht ein Kirschen-Pflück-Gerät gebaut, sodaß ich gestern tatsächlich auch weiter oben im Kirschbaum "pflücken" konnte. Ist zwar im Vergleich zum händischen Pflücken ziemlich mühselig und für jede Frucht, die im Catcher landen, fallen zwei daneben und kleckern auf den Rasen - aber was soll's! Denn die Amseln* und Stare scheinen in diesem Jahr anderweitig zu tun zu haben, was bedeutet, dass unfassbare Kirschmengen für uns da sind und ich nicht mal gezwungen bin, die Dinger schon in hellrotem Zustand zu ernten. Sie werden tatsächlich jetzt am Baum beinahe schwarz, das ist sooo geil! Gestern also nochmal einen Zehn-Liter-Eimer voll geerntet, und die Nachbarin war mit dabei und hat sich die herabfallenden Kirschen aufgesammelt und gleich zu Marmelade verarbeitet (weil deren Gefrierschrank noch halb voll von der letztjährigen Himbeerernte ist und ja die diesjährige Himbeerernte demnächst wieder anfängt...). Und ich hab dann des nachts wieder zwecks Einfrierens entkernt, bis der Morgen graute - und dabei, weil sonst nix lief, auf Phoenix eine ellenlange Dokumentation über die gemeinsame Historie der drei abrahamitischen Religionen geglotzt. In meinen Träumen danach ging es irgendwie darum, muslimische Bauarbeiter in Andalusien, die eine Art Schloß-Tempel errichteten, davon zu überzeugen, dass sie Kirschsaft in ihren Mörtel mischen sollten, damit ein schön rotes Fugenmuster entstehe - so ähnlich wie in meinen Handrillen.

 

*Da gab's meines Erinnerns im letzten Jahr eine Art Seuche, von der sich die hiesige Amselpopulation anscheinend immer noch nicht erholt hat.

jack-black antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27706

@jack-black 

Kirschsaftmörtel.... coooool  🤣 

deborah71 antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@jack-black ggggg OK. Für den nächsten Obstverarbeitungsmarathon ein Hörspieltipp: Die Erschöpften https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-erschoepften/14296957/   Es geht um eine Klinik in der Menschen zur Urlaubsfähigkeit behandelt werden, da nach einem neuen Gesetz man nur Urlaub nehmen darf, wenn der Arzt eine Urlaubsfähigkeit festellt. Es geht um Habeck, Russen, Andersdenkende, Krankenkassen und den Wahnsinn dieser Zeit.

Hast du es gut! Als ich noch meinen alten Schrebergarten hatte, mit zwei Kirschbäumen, zwei Apflebäumen, einer Pflaume, 6 Johannisbeersträuchern, Stachelbeere und Himbeerhecke, habe ich nie gesehen, was das Zeug im Supermarkt kostet. Ich stand in der Fülle und war froh über jeden, der mir etwas von der Ernte abnahm.

Jetzt habe ich einen dahinmuckelnden Mini-Kirschbaum der nicht trägt, ein paar neugepflanzte Johannisbeeren und zwei Himbeersträucher ... viel zu wenig. Also freue dich und lasse die überflüssigen Kirschen den Vögeln.

 

murphyline antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5736

@murphyline Danke für den Hörspieltipp! Der lief allerdings (oder läuft sogar noch) im DLF, ich hab davon schon mehrere Folgen gehört. Ist recht witzig, auch wenn mir nicht so ganz klar ist, inwieweit bei den Zuhörern die Kenntnis von Thomas Manns "Zauberberg" vorausgesetzt wird, bzw. was all die Parallelen da genau sollen.

Bei mir im Garten muckeln derzeit vor allem die Stachelbeeren herum. Von denen hab ich schon vor vier Jahren zwei neue Sträuche gepflanzt, aber die wollen nicht so recht in die Pötte kommen. Eimmal war's einfach zu trocken und heiss, das waren die wenigen Beeren viel zu klein. Danach waren eine Saison die Raupen da und frassen alle Blätter ab und irgendwie hatten die Beeren dann auch keinen Bock. Im letzten Jahr war's vielleicht zu kühl oder zu dunkel oder zu feucht. Und heuer sieht es auch nicht so aus, als würden die mal einen Wachstumsschub hinlegen. Vielleicht hätte ich keine Büsche ohne Stacheln wählen sollen - aber der eine inzwischen sicherlich 25 Jahre alte Strauch, der jedes Jahr immer noch sehr ordentlich trägt, ist nicht dazu zu bewegen, mal in die Höhe zu Wachsen - der bleibt ein chaotisches Geflecht in Kniehöhe und seine Beeren werden oft bei Regen vom Spritzwasser mit  Matsch überzogen, und vor allem verbergen sie sich hinter riesigen, fiesen Stacheln, die es fast unmöglich machen, ohne Maurerhandschuhe (aber die dicken, teuren, nicht die billigen Sonderangebote aus dem Baumarkt, die werden locker durchpierct) zu pflücken.

Johannisbeeren mag ich nicht sonderlich und in den vergangenen Jahren waren auch häufig die Amseln schneller... Im letzten Jahr musste man da jede Beere einzeln pflücken, wiel die Rispen (?)  nur sehr sporadisch bestückt waren. Mal schaun, wie's dieses Jahr wird, es hängen auf jeden Fall deutlich mehr (noch grüne, kleine) Rispen dran, und falls die Amseln sich weiter rar machen...

Ja, die Supermarktpreise kriegt man immer nur dann mit, wenn man bei einem Produkt halt kein Selbstversorger ist und frisches Obst und Gemüse sind meinem Gefühl nach seit der Corona-Krise auch nochmal besonders stark im Preis gestiegen. Spargel hab ich mir heuer nur einmal geleistet, und während ich vor ein paar Jahren noch argumentierte: "Die Arbeitszeit und der Aufwand, selbst Tomaten zu ziehen, lohnt sich nicht, wenn man die Dinger jederzeit günstig bei Edeka kriegt!", sehe ich das inzwischen anders und bin schon am Überlegen, ob ich nicht auch mal Paprika  (ohne die kann ich nicht...) zu säen versuchen soll.

Als ich noch in der Großstadt wohnte, hatte ich in meiner Wohnung einen kleinen Zitronenbaum, der erstaunlicherweise Jahr für Jahr (eigentlich quer durch's Jahr - Blüten hingen häufig genug direkt neben schon fast reifen Zitronen) Früchte trug - eigentlich hatte ich mir den nur zugelegt, weil die Zitronenblüten wahnsinnig gut riechen. Als "Dünger" warf ich Küchenabfälle wie Gurkenschale oder halt auch die Strünke von Paprikas in den Topf, und irgendwann sprossen da tatsächlich Paprikapflanzen, die sogar - wenn auch vergleichweise kleine - Früchte trugen.

Also müsste das doch eigentlich... Du bringst mich da auf eine Idee... 🙂

jack-black antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@jack-black Vom Zauberberg habe ich zwar nur den Anfang gelesen, aber schon die Türenknallende Russin im Hörspiel hat mich daran erinnert. Er hat da doch einige Figurentypen und Themen wieder aufgegriffen, jedenfalls nach der Wikipediazusammenfassung vom Zauberberg.

Paprikapflanzen habe ich auf dem Wochenmarkt gekauft. Obwohl es sich kaum lohnt, denn die Pflanzen tragen nur wenige Paprikas.

Zu Stachelbeeren weiß ich gar nix, weil ich sie nicht essen mag. In der Hecke meines alten Gartens hatte sich eine selbst ausgesäht und trug jedes Jahr fleißig. Manchmal ist es einfach so, dass Pflanzen Standorte nicht mögen. Ich versuche seit drei Jahren in einer Ecke meines neuen Gartens Katzenminze anzusiedeln, eigendlich ein Unkraut. Die will dort einfach nicht wachsen. Auch Radieschen werden nix im nuen Garten, dafür gehts der Petersilie gut, die in meinem alten Schrebergarten gar nicht wuchs. Kannst ja mal ein wenig Beerendünger an die Stachelbeeren geben- vielleicht hilfts.

Aus den roten Johannisbeeren habe ich immer Gelee gemacht, was ich zwar nie auf Brot gegessen habe, aber unverzichtbar für meine Weihnachtskekse und Torten war, da es so schön säuerlich ist. Letztes Jahr war es dann alle und als ich Hanseatenkekse backen wollte, musste ich feststellen, daß es rotes Johannisbeergelee nicht im Handel zu kaufen gibt. Auch beklagten sich alle, dass es keinen selbstgemachten schwarzen Johannisbeerlikör und Gelee mehr zu Weihnachten gab- früher eine notwendige Umverteilung meiner erntebedingten Überproduktion. Mache doch aus deinen vielen Kirschen Kirschrumtopf, den kannste dann verschenken. Auf jeden Fall lohnt sich bei den Lebensmittelpreisen in der Zwischenzeit bei einigen Obst- und Gemüsesorten die Eigenproduktion. Aber bei Zitronen ?

murphyline antworten


Seite 1 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?