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2025 Garten im Juni

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Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27295

Wähle die Pflanzen, die an den deinem Garten vergleichbaren Standorten in der Natur vorkommen, und der Erfolg für ihr Gedeihen und die Harmonie der Pflanzen dürfte dir sicher sein.
                                                                                                                           Beth Chatto,britische Gärtnereibesitzerin

 

 

Salzluft, Wind, Sandboden.... der Meerkohl fühlt sich heimisch und hat eine gigantische Blüte hervorgebracht. Es gibt verschiedene Zuchtarten zu kaufen, da wildwachsender Meeerkohl geschützt ist. 

Meerkohl bei wiki

 

Wilde Möhre wächst hier auch und auch Meerrettich. Zuchtmöhren und Meerrettich gedeihen also auch im Garten hier in der Nordsee. 

Es gibt noch einiges mehr..... 

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46 Antworten
Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27295

Die Spitzen der zweiten Reihe Saubohnen sind jetzt geerntet. Die Ameisen wollten da gerade ihre Blattlausherde anbringen. Nix da! 
20 Spitzen ergaben 53g und von der ersten entspitzten Reihe habe ich die zwei obersten Blätter dazu geerntet, weitere 87g. Das ergibt heute eine Gemüsemahlzeit für 2 Personen. 

Es gibt so viel mehr Essbares an verschiedenen Gartenpflanzen, das nicht hinreichend bekannt ist. 
Huw Richards hat ein video dazu veröffentlicht mit automatischer Übersetzung. Sehr spannend für mich. 

Du verpasst 30 % deiner Ernte | Mein Garten-Hack Nr. 1

 

 

deborah71 antworten


neubaugoere
Beiträge : 18338

@deborah71 

Ich hab gestern Abend mal die Kletterrosen vor unserer Haustür hochgebunden, so gut ich konnte. An der Wand ist ja nichts zum Festmachen, das ist doof. Ich hatte unten sowieso schon so "Halter" drin, ca. 50cm hoch, hab die großen "Äste" miteinander verbunden, soweit sie mich nicht "verpiekst" haben. 😀 , dann hinten zur Wand einen grooooßen Pflanzstab in die Erde getan und dabei festgestellt, dass irgendwie untendrunter eine Art Bodenplatte sein muss, denn die Stäbe gehen einfach nie tiefer rein als ca. 15 cm. Erstaunlich, dass die Rosenstöcke da wachsen ... *hm*

Die Rosen blühen grad, weshalb ich sie nicht schneiden möchte. Durch die Bauphase bei uns vor dem Haus (der Vermieter baut) hab ich die Rosen erstmal wachsen lassen. (das wird alles noch umgestaltet, ich hab keine Ahnung, ob die Rosenbeete bleiben) Jetzt hingen sie aber immer mit ihren laaangen Trieben mit Blüten dran schon sehr weit auf den Weg, sodass man sich immer vorbeihangeln muss (oder zur anderen Seite rumlaufen). Jetzt gehts. Ich hoffe, es hält.

Die einsame, völlig fehlplatzierte Kletterrose hinterm Haus, die fast nur im Schatten steht, aber wächst, hab ich so gut es ging am Efeu festgebunden und hoffe, sie versteht mich, dass sie an Efeu an der Häuserwand hochklettern könnte, weil es da weiter oben auch sonniger wird. Es ist zwar auch ein bisschen windiger, aber sie wächst jedes Jahr immer wieder; hat natürlich keine Blüten, aber wächst ... *hm* mal sehen ...

🙂

neubaugoere antworten
1 Antwort
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27295

@neubaugoere 

Hoffen wir das Beste für die Rosen und die Anlage 🙂

deborah71 antworten
Jack-Black
Beiträge : 5562

Unter dem Kirschbaum liegen die herabgefallenen Früchte inzwischen zweilagig. Was für eine Verschwendung, ich hoffe, nächstes Jahr sind die Stare wieder da...

Als ich mir das eben ansehe, liegt da vor'm Wohnzimmerfester was auf dem Boden: ein toter Buntspecht. 😩 😔 😦 Heute morgen wurde ich durch einen Knall wach, dachte aber, dass der Nachbar irgendwas habe fallen lassen oder so. Jetzt weiß ich, wer da mit einem Knall von der Weltenbühne verschwand. Hat der die aufgeklebten Greifvogelsilhouetten nicht gesehen oder waren ihm die egal oder stand gerade die Sonne so, dass die auch reflektierten? Jetzt verfolgt mich der Gedanke, dass in irgendeiner Baumhöhle im Wald die Spechtjungen auf's Mittagessen warten. Und warten. Und warten. Ob ein Elterntier das allein hinkriegt mit deren Versorgung? Ach Scheisse!

jack-black antworten
3 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27295

@jack-black 

Mit Chance sind die Jungen schon aus dem Nest und suchen teilweise selbst Nahrung während sie zugefüttert werden. Das könnte ein Specht dann schon schaffen. 

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1997-buntspecht/index.html

Nahrung
Der Buntspecht ernährt sich von Holz bewohnenden und frei lebenden Insekten, Insektenlarven und Spinnen. Im Gegensatz zu anderen Spechten frisst er jedoch auch relativ viel pflanzliche Kost, wie Koniferensamen, Beeren, Nüsse und Baumsäfte.

Fortpflanzung
Im Tiefland beginnt ab Ende März die Suche nach geeigneten Brutbereichen und ab Mitte April die Eiablage. In höheren Lagen findet der Brutbeginn einen Monat später statt. Ihre Nisthöhlen bauen die Spechte 20 bis 50 Zentimeter tief in Stämme oder starke Äste. Das Gelege besteht meist aus fünf bis sieben Eiern, die nach zehn bis zwölf Tagen ausgebrütet sind. Ab einem Alter von 18 bis 19 Tagen zeigen sich die Jungen am Flugloch. Nach 20 bis 23 Tagen fliegen sie aus, werden aber noch acht bis zehn Tage gefüttert. In der Regel versorgen Spechte nur eine Brut pro Jahr.

 

Im Winter kommt unser Buntspecht an die Meisenknödel, die mit getrockneten Mehlwürmern oder so durchsetzt sind. 

Du kannst also dem vereinzelten Specht eine Futterhilfe zur Unterstützung geben, damit er/sie es selbst leichter hat in der Versorgung. 

https://wp.wildvogelhilfe.org/vogelwissen/die-aufzucht/wie-fuettert-man-junge-wildvoegel/aufzuchtfutter/artgerechtes-futter-fuer-spechte/

deborah71 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 5562

@deborah71 Du kannst also dem vereinzelten Specht eine Futterhilfe zur Unterstützung geben, damit er/sie es selbst leichter hat in der Versorgung. 

Gute Idee, gleich wenn Pfingsten vorbei ist, werd ich mal nach entsprechendem Futter im nächstgelegenen Tiergeschäft suchen. Danke!

jack-black antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1892

@jack-black Ach herjee. Wird schwer für ein Elterntier. Da kannst nur beten oder die Spechthöhle finden und n der Nähe Futter auslegen, damit der verbliebene Elternvogel es leichter hat.

murphyline antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 29827

Hallo miteinander,

mir ist meine kleine Harlekinweide eingegangen, die Schwiegervater erst letztes Jahr gepflanzt hat, darum war ich heute auf der Suche nach schönem Ersatz und fand ihn in Form eines kleinen "O2-Trees" mit Nachhaltigkeitsausweis in der nächstgelegenen Baumschule, nachdem ich in der noch näheren Gärtnerei leider nicht fündig wurde.

Dieser "O2-Tree" absorbiert 10-22 kg CO2, produziert 4-8 kg Sauerstoff und verbraucht 30-60 Liter Wasser pro Jahr und ist laut Aufschrift nützlich für Vögel und Bienen. 

Also dieser Nachhaltigkeitsausweis auf Englisch und Niederländisch war schon beeindruckend. Tatsächlich handelt es sich aber "nur" um Duftflieder (Syringa Bloomerang Pink Perfume). Möge er viele Jahren den Tieren dienen und das Herz derer erfreuen, die ihn betrachten.

Nach dem Einpflanzen habe ich noch einiges Unkraut gejätet und mit äußerstem Entzücken festgestellt, dass sich die Jungfer im Grünen ausgesät hat, die ich letztes Jahr noch in einem Sack an der Hauswand hatte als einzelne Pflanze. Die war allein blau, es sind jetzt aber auch weiße Blumen darunter. Ich mag die sehr bizarre Form. Mal was ganz anderes.

Worüber ich mich nicht freue, ist das Einjährige Berufkraut, das überall wuchert. Es ist wie der Kopf der Hydra. Die Kaninchen fressen das zwar, aber leider nicht gerne.

Und der Fingerhut ärgert mich auch wieder. Letztes Jahr habe ich mehrere - acht oder zehn - Fingerhüte ausgegraben, die ungünstig unter den Buchsbaumkugeln wuchsen. Jetzt wuchs einer unter einer Skimmie. Warum wachsen die immer da, wo sie nicht wachsen sollen, wo man dazu auch noch schlecht rankommt? Dummköpfe! Aber letztendlich gedeihen sie nach dem Ausgraben alle prächtig. In diesem Jahr haben wir ein paar besonders hohe und schöne Exemplare, aber auch einige kleine, die wie Zwerge nebeneinanderstehen. 

Und meinen letzten Versuch mit Stockrosen mache ich dieses Jahr. Leider werden die immer nichts bei mir. Ich kann es mir nicht erklären. Drei habe ich eingekauft, zwei davon werden schon wieder gelb. Vielleicht schafft's die dritte noch. Scheint irgendwie nicht der richtige Standort, Klima, Boden oder sonstwas zu sein. Vielleicht habt ihr Tipps?

Liebe Grüße und gutes Gedeihen,

Plueschmors.

 

 

 

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19 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 27295

@plueschmors 

Witzig...Sauerstoffbaum....  Flieder steht bei mir auch. Er schattet die Terrasse schön ab und macht ein angenehmes Klima in der Sommerhitze. Die Blüten sind jetzt fast vorbei. 

Jungfer im Grünen ist eine tolle Blume. So filigran und hübsch. 

Das Berufkraut vor der Blüte entsorgen. Nicht auf den Kompost. Es kann sein, dass es sogar die Blüten im Kompost noch zum Samen bringt. Mein Stressgewächs ist das Mauer-Glaskraut. Da bin ich energisch hinterher. 

Deine anderen Pflanzen zeigen dir ihren Wunschstandort. Der Fingerhut ist da ganz klar und eindeutig. 

Stockrose mag es sonnig und keine Staunässe. Mit der Zeit zieht sie aber diese roten Feuerwanzen an. Besonders, wenn man noch andere Malvengewächse im Garten hat. Sie ist auch anfällig für Rostpilze.  Was hast du denn für einen Boden? 

Gutes Gelingen 

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29827

@deborah71 Mit Flieder hat dieser Duftflieder allerdings nicht viel gemein. Ein ganz anderes Gewächs. Womöglich nur dem Namen nach verwandt.

Ja, also dieses Berufkraut ist echt hartnäckig. Als weichherziges Gemüt bringe ich es oft nicht fertig, diese Pflanze vollständig auszureißen. Es sind ja doch auch Tiere dran und so schlimm sieht es auch nicht aus. Wie riesige Gänseblümchen.

Den Wunschstandort der Fingerhüte in allen Ehren, aber sie werden es nicht gut haben, wenn sie in andere Pflanzen hineinwachsen wollen, die sehr dicht sind wie z.B. Buchsbaum oder Skimmie. Was wollen die denn darin? Keine Hummel wird sich dorthin verirren.

Also dort, wo die Stockrosen wachsen, ist es sandig, volle Sonne Südseite. Keinerlei Nässe. Die einzige aber, die bis jetzt vital aussieht, steht geschützt vom Rosmarin im Halbschatten an der Hauswand. Mich wundert das immer. Die schönsten Stockrosen, die mir so begegnen, stehen immer an den unwirtlichsten Stellen, wuchern aus Steinritzen und aus den kärgsten Böden. Nur bei mir nicht.

Feuerwanzen laufen hier zwar rum, aber an den Stockrosen sind die mir noch nicht aufgefallen.

Liebe Grüße!

 

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Hopsing
(@hopsing)
Beigetreten : Vor 2027 Jahren

Beiträge : 1004

@plueschmors Ja, also dieses Berufkraut ist echt hartnäckig. Als weichherziges Gemüt bringe ich es oft nicht fertig, diese Pflanze vollständig auszureißen. Es sind ja doch auch Tiere dran und so schlimm sieht es auch nicht aus. Wie riesige Gänseblümchen.

Bei mir darf das einjährige Berufkraut auch blühen; nur an besonders ungünstigen Stellen entferne ich es. Hast Du auch Goldruten? In deren Umgebung wächst das Berufkraut besonders gerne.

Was ich immer wieder konsequent ausgrabe, wenn ich sie in meiner Gartenwildnis entdecke, ist die Echte Nelkenwurz. Dadurch habe ich sie in den letzten Jahren erheblich reduzieren können, aber ganz los werde ich sie wohl trotzdem nicht mehr.

Auch der rote Hartriegel wächst an immer mehr Stellen, wo er nicht hingehört - zum Teil schon so stark verwurzelt, dass ich ihn nur noch immer wieder dicht über dem Boden abschneiden kann.

hopsing antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29827

@hopsing Goldruten wachsen hier gar nicht, aber dafür Kanadisches Berufkraut überall dazwischen und dort, wo sonst nichts wachsen mag.

Ansonsten bin ich ein Freund jeden Unkrauts, da sich die Kaninchen größtenteils davon ernähren: Giersch, Gänsefuß, Disteln, Löwenzahn, Schachtelhalm, Vogelmiere, Hirtentäschel, Quecke, Ackerwinde usw... Alles offenbar besonders schmackhaft und kostengünstig.

 🤓  

 

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Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1892

@plueschmors Stockrosen mögen "warme Füße", d.h. sie wurzeln gerne unter Gehwegplatten.

murphyline antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29827

@murphyline Hm, das erklärt meine erstaunten Beobachtungen. Vielleicht mal ein paar Steine drüberkippen... Danke Dir!

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Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@plueschmors Warum wachsen die immer da, wo sie nicht wachsen sollen, wo man dazu auch noch schlecht rankommt?

Joo, die Fingerhüte wachsen halt da, wo man beim Hacken die Jungpflanzen nicht entfernen kann 🤣 Kannst du nicht die verblühten Fruchtstände mit den Samen da ausschütteln, wo sie wachsen sollen? Dann gibt es im ersten Jahr kleine Rosetten (nicht wegjäten!) und im nächsten Jahr große blühende Pflanzen. 

Meine Nachbarin bat mich, alle Fingerhüte zu entfernen. Sie sind ja giftig und sie hatte Angst um ihre Kinder. Es kommen aber immer noch welche nach. 

 

maria antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29827

@maria Eigentlich schütte ich die immer auch dahin, wo sie wachsen sollen, aber dann wachsen sie immer woanders. Diese Samen haben offenbar Füße...

Ja, wir hatten auch mal so eine Nachbarin, als unsere Kinder noch klein waren. Alles immer gleich rausgerissen, denn irgendwelche Kinder spielen wohl gern mit den Hütchen und stecken die sich in den Mund oder trinken daraus. Aber gut, da hätte man viel zu tun, wenn man all das Giftzeug im Garten rausreißen wollte. Ich habe auch ganz viele Rhododendren im Garten. Die Blüten sind ja ähnlich kelchförmig und bieten sich zum Spielen an. Muss man den Kindern halt sagen, dass sie nicht essen sollen, was sie nicht ganz genau als essbar kennen.

Dazu ist Fingerhut angeblich so bitter, dass er sofort ausgespien werden würde. Im Gegensatz zur Tollkirsche, die ja nun wirklich einigermaßen bekömmlich schmeckt.

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Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@plueschmors 

Aber gut, da hätte man viel zu tun, wenn man all das Giftzeug im Garten rausreißen wollte.

Kommt halt immer auf die Dosis an. Bei Fingerhut genügt schon wenig, um ein Kind zu töten. Bei Eisenhut reicht es schon, den nur anzufassen, den habe ich auch nicht im Garten. Bei uns tauchte vor ein paar Jahren immer mal wieder Stechapfel auf. Ich habe ihn rausgerissen, mein Mann (Pharmazeut) fand den Stechapfel faszinierend, beschützte ihn vor mir und sammelte die Samen 🤣 Petersilie essen wir auch in rauen Mengen, die war ja Giftpflanze des Jahres 2023. Aber wir verwenden sie nicht mehr, wenn sie anfängt zu blühen.

Kindern kann man aber sehr gut beibringen, was sie essen dürfen und was nicht. Wobei es ja auch Kinder gibt, die gerade das tun, was sie nicht sollen 🤔  

maria antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1892

@maria Gut zu wissen mit dem Eisenhut. Bei mir wächst er an einer Stelle im Garten.

murphyline antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@murphyline Dann zieh immer Handschuhe an, wenn du damit zu tun hast  😊

maria antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1892

@maria r sieht ja ganz hübsch aus, hat aber in dn letzten 2 Jahren gar nicht an seinem Standort geblüht. Vielleicht entferne ich ihn daher lieber vollständig. Wusste nicht, dass er so giftig ist.

murphyline antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@murphyline Der Wurzelstock ist besonders giftig, auch wenn man ihn nur anfasst. Hantiere damit nur mit Handschuhen! Der Eisenhut ist eine der giftigsten Pflanzen Europas.

maria antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1892

@maria wenn ich eine andere, schneckenresistente Staude finde, reiße ich den raus.

murphyline antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@murphyline Wenn niemand in Gefahr kommt (Kinder!), spricht ja eigentlich auch nichts dagegen, den Eisenhut stehenzulassen. 

Bei uns lassen die Schnecken einige Stauden stehen: Steppensalbei, Färberkamille, Taubenskabiose, Schafgarbe, Frauenmantel, Rosen. Auch Knautien, Taglilien und Herbstanemonen sollen schneckenresistent sein, die habe ich aber nicht. Wobei man da auch die tollsten Geschichten hört, dass Schnecken gerade die bevorzugen 🤣  

maria antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1892

@maria Den größten Teil der genannten Pflanzen habe ich schon. Die fressen auch keinen Mohn, Maiglöckchen, Kornblumen, Phlox, Akelei, Stockrosen,Geranien, Vergissmein nicht, Löwenmäulchen, Gladiolen und Jungfer im Grünen. Bis jetzt jedenfalls noch nicht.

Aber Echinacea haben sie dieses Jahr im Frühling die Spitzen der Jungtriebe abgefressen, so dass die Pflanzen eingingen. Aber Sonnenblume z.B. kannste vergessen, Stiefmütterchen, Rittersporn, Margarite, Sonnenauge, Tagetis, Lupinen, Astern, Dahlien, alles Schneckenfutter. Selbst den Topinambur haben sie erlegt. Auch an den Primeln waren sie dieses Jahr das erste Mal dran, haben sie noch nie gefressen.

Ich hatte versuchsweise Mittagsblumen gesäht - haben sie auch gefressen, selbst an junge Stockrosen gehen sie ran.

Meine Nachbarn haben noch Fingerhut und Funkien, die wohl auch gegen Schneckenfraß immun sind. Aber es ist einfach etwas traurig, dass man nur noch schneckenresistente Pflanzen haben kann. Ich mag Rittersporn, Dahlien Sonnenblumen, Schleierkraut und Margariten einfach sehr gerne. Und vor 30 Jahren, als es noch nicht diese spanischen Wegschnecken gab, wuchsen die noch in meinem Garten. 

Die Vieccher schränken die Vielfalt in unseren Gärten immer mehr ein, irgendwann sich bestimmte Pflanzen dann ausgerottet.

murphyline antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@murphyline Seit letztem Jahr, als es besonders schlimm war, ziehe ich möglichst alles vor und setze die Pflanzen in Schneckenkragen. Davon habe ich aber nur so 80 Stück und die reichen natürlich nicht für alles aus.

In diesem Jahr hatte ich Zinnien vorgezogen (ich hatte die Samen geschenkt bekommen). Ohne Schneckenschutz sind die schon in den ersten zwei Nächten ratzfatz abgefressen worden, es standen nur noch die Gerippe da. Zinnien wird es bei mir nicht mehr geben, die Mühe lohnt sich nicht.

Von den Sonnenblumen haben nur die überlebt, die noch einen Schneckenkragen abbekommen hatten.

Gewürztagetes ziehe ich immer so viele vor, dass dann doch ein paar übrigbleiben.

Möhren kann ich ja nur direkt aussäen, und da habe ich in den letzten Jahren nur noch ganz wenige ernten können. Den  einen Tag sehe ich die Keimblätter aus der Erde sprießen und am nächsten Morgen sind sie schon abgefressen. Für die Möhren habe ich bisher noch keine Lösung gefunden. Manche ziehen sie ja wegen der Schnecken nur noch in Hochbeeten, die man leichter schneckenfrei halten kann, aber bisher will ich nicht unbedingt ein Hochbeet aufbauen. Vielleicht später mal, wenn ich mich nicht mehr gut bücken kann, und dann gibt es endlich wieder Möhren aus dem Garten 😉

Ja, es ist schon traurig, dass man sich da so anpassen muss. Andererseits heißt gärtnern ja immer, sich an Klimagegebenheiten und andere Umstände anzupassen.

maria antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 29827

@maria Von renitenten Kindern kann Gott ja auch ein Liedlein singen.

😊

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Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1020

@plueschmors Ja, leider

maria antworten
Deborah71
Themenstarter
Beiträge : 27295

Es hat heftig geregnet. Das Wasser stand zeitweise sogar in den Gartenwegen. 

Die Saubohnen hat es wohl gefreut, da sind schon etliche prallgefüllte Hülsen.  Die Zuckererbsen wachsen um die Wette. Morgen kann ich wohl wieder nachpflücken. 

Eine dicke Mara-Erdbeere ist reif.  Da es nur 5 Pflanzen sind gibt es ab und zu eine zum Naschen. 

Es reizt mich, die Knackerbsen vorzuziehen. Nach und nach werden bald Beete frei und dann wäre die Fruchtfolge dran. Grünkohl hat schon eigene Blättchen nach den Keimblättern, ist aber noch zu klein für draussen. Der Herbstfenchel (Fenchel spät von Jen) keimt vorsichtig im Haus. 

An die Annabelle-Kartoffelpflanze gehen allmählich die Häuschenschnecken. Sie schmecken wohl eher, wann eine Pflanze beginnt, sich zurückzunehmen. Jedenfalls sind schöne große Kartoffeln drunter und drei Winzlinge als Saatkartoffeln. Die Winzlinge kommen in neue Töpfchen, um größere Saatkartoffeln bis in den Herbst zu ziehen. 

 

deborah71 antworten


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