Gartenjahr 2026 - Mai
Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!
Psalm 118,17 - Luther17
Luther übersetzte Festopfer mit seiner Vorstellung, was der hebräische Ausdruck an der Stelle bedeuten könnte. Er spricht allerdings nicht vom Maibaum, sondern vom blühenden Weißdorn, dessen nützliche Anwendung herzstärkend wirken kann. Über diese Bedeutung von Weißdorn mit Maien bin ich neulich gestolpert. Fand ich spannend und wissenswert.
Aktuell blüht bei mir der Apfelbaum und der Flieder beginnt, die Blüten zu öffnen. Der Weißdorn ist noch nicht so weit.
Falsche Versnummer im EP. Es ist Psalm 118 Vers 27.
Hie und da spitzen die Triebe der vergessenen Kartoffeln raus. Mit Glück habe ich heute eine Desiree und eine Jelly gefunden und ins Kartoffelbeet umgepflanzt.
Die blaue Anneliese ist in die Pflanzsäcke gewandert. Da sie so ewig lange Triebe in der Erde bilden und sich damit im ganzen Garten ausbreiten könnten, sind sie jetzt in den Säcken begrenzt.
Zwei kleine Grünkohlpflanzen der Überwinterung beginnen zu blühen, daher wandern sie heute blanchiert in den Frost.
Die erste Ananastomate dürfe nächste Woche gereift sein, dann kann ich wieder Reis-Tomaten-Suppe machen.
Im Moment zieht ein Wolkenfeld über uns weg. Aber es sieht nicht nach Regen aus. Mal sehen, was kommt.
Es hat tatsächlich ein wenig geregnet. Seit Wochen war es trocken hier.
Versuchsweise habe ich zwei Freilandtomaten geschützt gepflanzt und eine Snackpaprika. Wenn es nicht mehr kalt wird, haben sie Vorsprung, wenn es kalt wird, habe ich Ersatzpflanzen vorrätig.
Es ist wieder kalt.... scheinen schon die Eisheiligen zu sein. Im Frühbeet muss ich heute Nacht zuheizen mit Kerze, sonst wird es den Paprikapflanzen zu kalt.
Im Haus bekommen die nächsten beiden Tomaten leicht Farbe. Das gibt nächste oder übernächste Woche wieder eine leckere Reis-Tomatensuppe.
Die dicken Bohnen haben kräftig viele Blüten. Die Zucchini keimen im Haus und eine weitere Gurke zeigt sich jetzt auch. Tomate Feuerwerk habe ich auch noch keimen lassen.
Morgen kann ich beginnen, Feldsalat abzuernten. Der Blattsalat wächst jetzt auch kräftiger an verschiedenen Stellen. So sehe ich die Wärmefelder, die sich eignen.
@deborah71 Hier gab es nach wochenlanger Trockenheit endlich wieder Regen, richtig schönen ergiebigen Mairegen. Alles wächst wie verrückt 😊
Die vorgezogenen Pflanzen stehen aber noch alle da und warten darauf, endlich Erde unter die Wurzeln zu bekommen. Vielleicht finde ich am Wochenende endlich mal Zeit dafür. Der Mangold ist schon groß geworden und müsste unbedingt ins Beet. Mal schauen, ob ich genügend Schneckenkragen organisiert bekomme.
Paprikas, Chilis, Tomaten, Gurken, Zucchini und Kürbisse können noch nicht raus, weil die Nächte wieder kalt sind, da werde ich wohl warten müssen, bis sie zuverlässig über 10 ° warm sind.
Die Bohnen habe ich noch gar nicht ausgesät, weil wir immer noch Besuch da haben und ohnehin ja im Haus alles mit Anzuchttöpfen voll steht. Ich wüsste im Moment nicht, wo ich auch noch Bohnenaussaat sicher unterbringen könnte, ohne dass der Hund drüber trampelt 🤣
Die dicken Bohnen sind draussen prächtig. Kartoffeln und Knoblauch machen sich auch gut. Ansonsten eher Frühbeet über Nacht oder noch im Haus.
Heute haben wir den Feldsalat aufgegessen. Der Blattsalat zieht gut nach.
@deborah71 Hattest du noch Feldsalat? Hier steht er schon seit Wochen in voller Blüte, dann mögen wir ihn nicht mehr, weil er so streng schmeckt. Die Salate in den Tomatentöpfen sind auch schon alle aufgegessen, jetzt sind die in den Beeten an der Reihe, die müssen aber bald Platz machen für die Stangenbohnen. Im Vorgarten wachsen schon die Salate, die in diesem Jahr neu gesät wurden, das hat in diesem Jahr mit der Reihenfolge super geklappt. Ich müsste aber unbedingt wieder neuen Salat aussäen.
Wenn das Wetter mitspielt und uns die Schnecken keinen Strich durch die Rechnung machen, werden wir in 1-2 Wochen die ersten Erdbeeren ernten 🤗
Hier war der Feldsalat kurz vor der Blüte. Er schmeckte aber nicht mehr so wirklich gut. Jetzt ist Ende damit. Ein paar Pflänzchen stehen noch zum Samen ziehen.
Die Erdbeerpflanzen, auch die Ableger, sind sehr schön groß und kräftig. Ein paar Blüten sind schon abgeblüht und zeigen Fruchtansätze.
Salat steht quer durch den Garten verteilt in verschiedenen Größen. Da ist der Baquieu und der Merveille de quatre saisons. Beide haben Rottöne, da halten sich die Schnecken eher fern. Der Winterpostelein wollte samen... dem ist ein Ende gesetzt.
In der Nacht auf heute hatte ich noch mal die Wärmekeramik mit Kerze an und die Temperatur im Frühbeet auf 12° gehalten, während es draussen erheblich kälter war.
Die Freilandpaprika kommen nachts auch ins Frühbeet, bevor sie beleidigt sind. Die zu früh rausgesetzen Tomaten haben aufgegeben.
Zwei kleine Philamina und eine Snackpaprika stehen windgeschützt zwischen Salatköpfen in den Terrassentöpfen. Sie schauen noch nicht darüber raus. Morgen Nacht soll es wärmer bleiben. Dann geht auch eine Chayote in den Pflanzversuch draussen. An Stangen- und Buschbohnen ist hier noch gar nicht zu denken.
aktuell ziehe ich gelben Meuerpfeffer aus Fundstücken aus dem Rasen in kleinen Töpfchen, um die Rasengittersteine demnächst damit zu bepflanzen. 60 Töpfchen habe ich schon. Sie werden auf Lücke gepflanzt, damit sie sich zwischendrin aussamen können und ich nicht so viele Pflanzen dazukaufen muss.
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist starker Wind angesagt mit Böen 8bft. Das kann sich noch zeitlich etwas verschieben, aber es ist Vorsicht angesagt. Danach soll es wärmer werden. Also noch abwarten mit Auspflanzen der empfindlichen Pflanzen.
Für die erneuerte Auffahrt mit Rasengittersteinen habe ich jetzt einen Versender für Sedumsprossen gefunden, der zeitnah liefert, sobald wir die Erde bekommen haben und auch nicht teuer ist. Sobald die Sprossen in den Lücken verteilt sind, heißt es kontinuierlich leicht giessen zum Anwachsen. Innerhalb von 2 Jahren sollen die Lücken geschlossen sein. Da Sedum hier auch verwildert gut wächst, soll es wohl was werden.
Die Stürmchenmeldung hat sich reduziert. Also morgen kann ich dann etwas auspflanzen.
Der Grünspargel (nur 1 Pflanze aus einem Restbestand) hat eine schöne dicke Stange geschoben. Die kommt nachher in Scheibchen in die Pfanne zu Mittag. Hänssler hat ein Rezept für gebratenen Spargel.
Wir haben heute morgen schon eine Einfahrt mit Gittersteinen besichtigt, die mit Sedum bepflanzt worden war. Das hat meinem Mann gefallen, vor allen Dingen, dass die Löcher trittfest zu sind und er nicht mähen muss 🤣
boah....es hat wieder aufgebriest, Basiswind 7bft Böen 8bft aus Westnordwest. Die Kartoffeln habe ich mal vorsichtshalber unter Tunneln geschützt. Frühbeet ist zu.
Es ist immer noch kalt.... aber heute ist der letzte traditionelle Kalendertag der Kalten Sophie und es wird hoffentlich bald wärmer.
Der Flieder blüht, der Weißdorn blüht, die Goldulme strahlt golden. Schräg gegenüber steht bei einem Nachbarn eine Rotbuche mit prächtig rotbraunem Laub. So eine Farbenpracht!
@deborah71 Hier ist es auch noch viel zu kalt. Seit einer Woche nur noch Kälte und Regen. Die vorgezogenen Pflanzen müssten dringend in den Garten umziehen, aber bei Nachttemperaturen weit unter 10° warte ich noch ab. Dabei sind die meisten schon viel zu groß. Die Chilis blühen schon, die Zucchini entwickeln gerade eine Menge Blütenknospen. Ja klar, im Zimmer ist es schön warm, da können sie die Bedingungen für optimal halten. Hoffentlich wird der Schock nicht zu groß, wenn sie dann raus in die raue Wirklichkeit müssen 😆
Im Garten ist drei Wochen lang alles liegengeblieben, zuerst wegen keine Zeit und dann wegen Regen. Der Schachtelhalm hat in der Zeit die Herrschaft übernommen und die Beete für die neuen Pflanzungen sind noch nicht hergerichtet. Trotzdem sieht alles schön aus, frisches Grün, Blüten überall. Die Rose de Resht blüht gerade, der Duft ist überwältigend.
Heute Nachmittag geht es bei uns in den zweistelligen Temperaturbereich. Zwar noch etwas wellenförmig aber besser.
Klasse, dass sich die Rose so gut bei dir entwickelt. Meine beginnt gerade zu blühen. Die Winterkälte war gut, aktuell noch keine Blattläuse, auch nicht auf den dicken Bohnen.
Die Ananastomate fühlt sich in meinem Wohnzimmergewächshaus 😉 auch nicht mehr so wohl. Eine Tomate wird noch rot, dann schneide ich die Pflanze zurück und versuche es draussen.
Die größere Zucchini steht seit gestern draussen: im Schneckenkragen, mit Hütchen und Tunnel drüber.
Schachtelhalm habe ich gar nicht. Dafür hat der Nachbar W. Giersch unter dem Flieder direkt an der Mauer. Wir haben zusammen gesprochen, denn wenn der Giersch unter die Gittersteine des neuen Autostellplatzes vorne wandert, dann ist das unmöglich. Wir versuchen nun Kartoffelschalen 32-48 Std Kaltauszug, da das leichte Solanin der Schalen wirken soll.
@deborah71 An der Rose de Resht habe ich so eine große Freude, danke, dass du sie mir geschenkt hast 🤗 Bisher hat sie aber noch immer keine Wurzelsperre und soll sich ruhig noch ein bisschen ausbreiten 😊
Der Wetterbericht sagt ab Mittwoch mildere Temperaturen voraus, bis dahin müssen wir und die Pflanzen sich wohl noch gedulden.
Wir haben hier alles, was man sich so an Wurzelunkräutern vorstellen kann: Schachtelhalm, Brennessseln, Giersch, Kriechender Hahnenfuß, Zaunwinde. Giersch, und Zaunwinde wachsen von der einen Seite unter dem Zaun durch, wo der Nachbar einfach alles wachsen lässt. Ganz entfernen ist da unmöglich, weil sofort wieder Wurzeln reinwachsen. Wir sensen es einfach von Zeit zu Zeit ab und schauen, dass es bei dem schmalen Streifen bis zum Gartenweg bleibt. Die Meerschweinchen vom Enkel finden den Giersch übrigens lecker. Aber in Rasengittersteinen wärs ja eine Katastrophe, den wird man wohl nie mehr los.
Dichte Bodendecker mag der Giersch nicht. Jetzt habe ich mich durch einige Bodendecker gelesen.... die wuchern teils auch wie der Giersch und man hat dann nur eine andere Farbe an Grün und Blüten.
Was durch die Horstbildung besser zu handhaben gegehen soll, wäre Waldsteinie. Die verzweigt sich eher oberirdisch. Und in die Rasengittersteine kommt Sedum acre, gelber Mauerpfeffer, der auch ein extrem dichtes Wurzelwerk hat. In der Nachbarschaft hat das jemand und es ist absolut dicht, lässt aber das Wasser in den Untergrund, so dass die Niederschlagsbelastung für das Kanalsystem der Stadt wegfällt.