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Trockenmauer


Wiwi87
Themenstarter
Beiträge : 123

Hallo,

Hat schon jemand hier mal eine Trockenmauer aus eher rundlichen Feldsteinen gebaut und kann mir Literatur empfehlen und Tipps geben? Wie halten die Steine beim Bauen aufeinander? Wie breit sollte sie sein, wenn sie vielleicht nur etwa kniehoch werden soll?

Vielen Dank schonmal!

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15 Antworten
Tagesschimmer
Beiträge : 944

Soll es denn eine richtig ordentliche, lange haltbare Mauer werden, auf der auch Kinder herumlaufen können? Dann musst du auch den Boden gut vorbereiten. Manch einer benutzt ja sogar Beton. Du kannst auch diese Gitter verwenden, in die die Steine einfach nur eingefüllt werden. Wenn man es ordentlich und sicher will und kein Fachmann ist, sollte man darüber nachdenken.

Ich habe eine kleine Feldsteinmauer durch unseren Garten gezogen, um alte Fundamentreste zu verbergen und die ganzen Steine wegzubekommen. Geld sollte es nicht kosten. Weil ich mir so viel nicht auf einmal zugetraut habe, habe ich Stück für Stück die Wiese abgetragen, kleine Steine (Ziegelreste) und Sand eingefüllt, festgetrampelt und die dicksten Feldsteine nach unten gepackt. Die Steine müssen so zusammengefügt werden, dass sie ohne Hilfe halten. Deshalb sei dankbar für jeden eckigen und flachen Stein. An manchen Stellen habe ich dann doch einen Stock zur Stütze eingehauen. Die Mauer war auch alles andere als gleichmäßig. Mir war wichtiger, dass es hielt. Ich hatte den Garten dann noch ca. 5 Jahre und musste immermal ein bisschen nachbessern.

Mein Fazit: Kunst kommt von Können. Du brauchst entweder viel Zeit und Energie oder du gibst dich mit Mittelmaß zufrieden.

tagesschimmer antworten
2 Antworten
Wiwi87
(@wiwi87)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 123

Nein, Kinder sollen nicht darauf herumlaufen. 😊

Es soll eine kleine Feldsteinmauer werden, die etwas Raum und Schutz für Kleintiere bietet und als Abgrenzung zu einem Bereich in dem ich einen Totholzhaufen gesetzt habe. Gabionen schließe ich daher aus.

wiwi87 antworten
Wiwi87
(@wiwi87)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 123

Hast du vielleicht noch ein Bild von der Mauer?

wiwi87 antworten


Jigal
Beiträge : 2539

Ich habe es noch nicht gemacht, aber eine Anleitung von Obi dazu gefunden.

https://www.obi.de/magazin/garten/mauer/trockenmauer-bauen

jigal antworten
1 Antwort
Wiwi87
(@wiwi87)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 123

Danke. Das ist leider nicht ganz das was ich suche.

wiwi87 antworten
Orangsaya
Beiträge : 2871

Das kommt drauf an, was du willst. Planst du ein wirklich kleines Trockenmauerwerk, dass du korrigieren kannst, dann ist es kein Problem. Ansonsten musst du auf eine Menge achten. Das fängt mit dem Fundament an. Ein richtiges Trockenmauerwerk muss schließlich viel Gewicht tragen. Es hängt auch von deiner Region ab. Ist in deiner Region ein schwerer Boden, wie Lehm, Ton und Sandstein, dann muss es nicht so tief sein, wie in einen torfigen Boden, der trocken gelegt ist. Willst du das ohne Beton machen? Dann sind grobe Teile, wie Bauabfälle, grober Kies und zuletzt Flusssand, das heißt regional verschieden. der Reihe nach nehmen. Für Bibelfeste, Sand ist das beste Material für ein Fundament. Nichts verteilt das Gewicht so perfekt, wie Sand. Die Bibelstelle muss man Regional sehen. In der Sandwüste ist das vielleicht etwas anders. Da musste ich nie ein Fundament setzen.
Nach dem Fundament, kommt das Mauerwerk und das ist noch unterschiedlicher.

Veröffentlicht von: @wiwi87

rundlichen Feldsteinen

Rundliche Mauersteine sind für ein Trockenmauerwerk ganz schlecht. Die Steine, die versetzt werden, sind nicht willkürlich. (Beim Naturstein heißt es nicht mauern.) Es sind Steine, die vorbereitet sind. Bei mir in der Region heißen die Steine hammerrechte. Die Steine haben eine Grundform, die sich übereinander setzen lässt. Sie tragen sich selbst. Das ist mit runden Steinen schwer möglich! Auch die Gesteinsart ist ein riesiger Unterschied. Nicht nur auf die Härte kommt es an, sondern es gibt Stein, die haben Kopf und Lager. Wenn du das verdrehst, dann wird sind Frostschäden vorprogrammiert. In der Fachsprache wird heute noch für solche Steine ein antisemitisches Wort aus dem Mittelalter benutzt. "Jude"
Kopf und Lager, du kannst es dir ähnlich wie Holz vorstellen, sind für die Bearbeitung entscheidend. Es ist von der Technik her ein Unterschied, ob du den Stein spaltest, oder aufstößt. Falls du, oder jemand dazu fragen hast, kann man mich anschreiben.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Wie breit sollte sie sein, wenn sie vielleicht nur etwa kniehoch werden soll?

Das ist eine sehr gute Frage. Wenn auf das Mauerwerk keine weitern Kräfte hat, dann kann man sagen, dass Mauerwerk muss ungefähr dreißig bis vierzig Prozent an Breite haben, damit es starr wird. Kommen noch Seitenkräfte hinzu. wie ein Hang, ein Terrasse, ein Beet, usw., dann muss man das anders planen. Bei alten Trockenmauerwerken habe ich gesehen, dass die Steine nicht nur längs im Versatz vermauert werden, sondern dazwischen auch die Steine quer zu den Steinen nebenan vermauert werden. So ist das Mauerwerk in sich stabiler.
Ich würde dir fast raten, Steine im Gartencenter, oder im Baumarkt zu holen. Da gibt es zum Beispiel Kunststein, der Naturstein recht ähnlich sieht, aber solche Trockenmauerwerke haben nach dem mauern bestand und wenn es lange halten soll ... Auch, würde ich dir empfehlen mit jemanden zu reden, der deine Region kennt und auch Erfahrungen hat.

Zu guter Letzt, würde ich mir überlegen, ob ich runde Steine nicht lieber mit Speis mauern würde. Da würde ich keinen Zement nehmen, sondern Kalk. Kalk arbeitet mit dem Mauerwerk. Viellicht ist auch Lehm möglich. Zement hat auch den Nachteil, dass es Feuchtigkeit anzieht und gut Speichert. Das kann Risse machen. Wenn ich Zeit hätte und so ein Mauerwerk mit den Steinen mauern möchte, würde ich Sumpfkalk ansetzen. Das füllt das Mauerwerk aus, klebt ein bisschen, aber bindet nicht wie Zement. Das Mauerwerk ist mit Sumpfkalk immer revisibel. Das kann, wenn man nacharbeiten muss, Gold wert sein. Für Sumpfkalk nie Kalk vom Baumarkt holen. Bei diesem Kalk nach DIN ist immer ein Anteil Zement drinnen. Damit lässt sich kein Sumpfkalk ansetzen, denn der Zementanteil bindet, bevor der Sumpfkalk verwendet werden kann. Auf keinen Fall Gips hinzufügen, das dehnt sich aus und sprengt das Mauerwerk!

orangsaya antworten
9 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878
Veröffentlicht von: @orangsaya

Nicht nur auf die Härte kommt es an, sondern es gibt Stein, die haben Kopf und Lager.

Kannst du das bitte mit dem Kopf und Lager näher erklären? Das interessiert mich.

deborah71 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Will ich gerne versuchen. Viele Gesteine entstehen, weil ich über einen langen Zeitraum Segmente ablagern. Schicht für Schicht und teils sind da noch länger Perioden dazwischen, wo die Segmente trocknen. Diese Schichten sind zum Beispiel auch im Sandstein, heute noch vorhanden. Von der Eigenschaft ist es ungefähr mit Stirnholz vergleichbar. Wenn du du Brennholz machst, dann haust du auf das Stirnholz und spaltet sich. Drehst du das Holz um 90 Grad, dann hast du beim Holzhacken ein Problem. Beim Stein erkennt man den Verlauf schlechter und ich vermute, die Meisten wissen es nicht.
Eine Steinmauer wird mit dem Lagerverlauf versetzt. Ähnlich, wie ein Brett mit dem Faserverlauf gesägt wird. Versetzt du einen Gestein gegensätzlich, dann lagert sich Wasser in die Schichten und bei Frost springt es Schicht für Schicht über die Jahre ab. Diese seitenverkehrten Steine werden auch in der Berufsschule "Juden" genannt. Zumindest war es vor ca. 45 Jahren noch so. Das war glaube ich deine Frage.

Dazu muss man sagen, dass es mehrere Wege gibt, wie Stein entstand. Marmor hat kein Kopf und Lager. Der Stein entstand zwar aus der beschriebenen Segmentablagerung, aber durch den Druck der Erde hat sich das erhitzt, dann sintert der Kalkstein und es entsteht mit einer Kristallbildung Marmor. Quarzit hat Kopf und Lager, Granit nicht. Ich vermute aber, dass deine Frage ist, was beim Stein "Jude" genannt wurde/wird.
Es gibt ausnahmen, bei dem eine seitenverkehrte Aufstellung gewünscht ist. Bein Grabstein zum Beispiel. Da wird der Stein meist hochkant versetzt. Auf den alten Friedhöfen kann man teilweise sehen, wie Schicht für Schicht abgeplatzt ist. Man kann die Schrift und Ornamente, aus der Barockzeit meist nur noch erahnen, wenn es Sandstein ist. Hinzu kommt das Problem des Steinfraß, dass hat aber mehr mit der Umweltverschmutzung zu tun und nur bedingt damit, wie das Lager verläuft.

orangsaya antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878
Veröffentlicht von: @orangsaya

Eine Steinmauer wird mit dem Lagerverlauf versetzt. Ähnlich, wie ein Brett mit dem Faserverlauf gesägt wird. Versetzt du einen Gestein gegensätzlich, dann lagert sich Wasser in die Schichten und bei Frost springt es Schicht für Schicht über die Jahre ab.

Das sehe ich bei Kalksandsteinen, wovon wir Reste in einer losen Mauer vor Sand gesetzt haben. Manche Steine springen und anderen passiert nichts.

Mir ist aber nicht klar, wie ich nun den Verlauf erkennen kann, bevor die Steine sich durch Frost zerlegen.

Nach der speziellen Bezeichnung habe ich nicht gefragt.

Hier auf dem Beispielbild:
https://www.mc-stone.de/Dietfurter-Kalkstein-graugelb-Mauerstein-gespalten_2?curr=EUR&gs=DF255020302025&gclid=EAIaIQobChMIo8DBlqvY9gIVUhkGAB1KGAsNEAQYBSABEgIrDvD_BwE

sehe ich eine Art Maserung, die fast waagerecht verläuft. Ist es das, worum es geht?

deborah71 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Was du meinst, ist vermutlich der Bossen. Nur mit Text es erklären ist schwierig. Ich vermute, du meinst die Risse. das heißt eigentlich Stiche, im Stein. Die Steine im Mauerwerk sind das, was ich hammerechte nenne. Soweit ich es erkenne, sind sie vom Lager her, richtig versetzt.

Ich zeige dir ein Bild, da kann man im Bossenmauerwerk das Lager besser erkennen. Auch die Stiche, die nicht mit dem Lager verlaufen müssen. Eins kann man an dem Bild auch gut erkennen. Oben sind keine Stiche, aber von oben nach unten. Warum? Das Wasser läuft von oben in den Stich und bei Frost springt es ab. Das ist bei einem Stein, der falsch gelagert versetzt wird genauso.
Hier das Bild:

Sehe dir mal den großen sauberen, hellen Stein an. Es ist der Dritte von rechts nach links und von oben nach unten ungefähr der dritte Stein.
Da siehst Du an diesem Stein, dass von oben nach unten die Unregelmäßigkeit rundlich ist, aber von unten nach oben ist er kantiger. Von oben lief Wasser in den Stich und der Stein ist bei Frost abgesprungen. Wenn du das erkannt hast, dann siehst du, dass es auch bei den kleinen so ist. Den Lagerverlauf kannst du auch gut erkennen. Es gibt schichten, die haben ein gelbrötliche Färbung. Bei der Aufschichtung der Segmente lagert sich auch Eisenerz ab und ist Rost. Das verläuft horizontal und der Farbunterschied lässt die Ablagerung erkennen. Ich hoffe, ich konnte es verständlich erklären.

orangsaya antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Danke, ja mit Wort und Bild zusammen wird es verständlich.

Ab jetzt kann ich Natursteinmauern mit anderen Augen sehen. Total spannend. 😊

deborah71 antworten
Wiwi87
(@wiwi87)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 123

Ja, es soll ein kleines Trockenmauerwerk werden, ähnlich eines Friesenwalls.
Wie weiter oben schon beschrieben, soll es als Abgenzung eines Gartenteils dienen. Trockenmauer, da mir der ökologische Nutzen wichtig ist.

Ich wohne in Brandenburg, vom Klima also eher trocken. Grundsätzlich ist der Boden hier eher sandig. Im Garten wurde aber Mutterboden aufgebracht, so dass es einen gewissen Lehm, bzw. Tonanteil gibt.

Ich möchte es gerne ohne Beton machen. Eine niedrige freistehende, daher dann auch zweireihige Trockenmauer ist meine Idee. Der Zwischenraum soll dann mit kleineren Steinen und Erde aufgefüllt werden und die Mauer auch bepflanzt werden.

Einen Teil Steine habe ich schon im vergangenen Jahr angesammelt. Die kommen alle aus Gärten in denen Beeteinfassungen oder Teiche abgebaut wurden und sind daher recht unterschiedlich, aber eher rundlich, als quadratisch, praktisch, gut. 😉 Dass ich daher viel puzzeln darf, ist mir bewusst. 😉

Auf das Mauerwerk kommen keine weiteren Kräfte, es soll keinen Hang oder ähnliches stützen. Vielmehr würde ich es als länglichen, bepflanzten Steinhaufen sehen. Da ich etwas! Ordnung haben möchte, ist der Gedanke sie als kleine Mauer aufzubauen, anstatt sie einfach nur auf- und nebeneinander hinzukippen.

Dreißig-vierzig Prozent an Breite, die es in der Höhe hat?

wiwi87 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15878

Friesenwall....
sehr gutes Suchwort.

Lubera hat eine ausführliche Anleitung.
https://www.lubera.com/de/gartenbuch/friesenwall-p4362#friesenwall-bauen-anleitung

Wir nennen das Ding Reime... wir müssen eine Düne am Zaun damit abstützen, haben also nur die Innenseite und alte Mauersteine, keine runden Steine.
Wir merken genau, wo die Düne den meisten Druck hat. Alle paar Jahre muss die sich ausbeulende Stelle wieder begradigt werden. 😀 Also...Steine runter, Sand wegschaufeln, Steine wieder dranschichten.
Die Neigung musst stimmen. Machen wir sie zu stark, fängt der unterste Stein an nach innen zu kippen.

deborah71 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Ich komme vom Breitengrad her, aus der Mitte Deutschlands. Die ortsüblichen Gesteine sind dort vorwiegend Sand-, und Kalkstein. Einen Friesenwall habe ich nie gemacht und den Begriff kenne ich nicht.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Wie weiter oben schon beschrieben, soll es als Abgenzung eines Gartenteils dienen. Trockenmauer, da mir der ökologische Nutzen wichtig ist.

Das ist eine sehr gute Sache, denn es ist der Lebensraum für Insekten und Reptilien. Das Klima ändert sich in der nahen Umgebung des Mauerwerks. Die Sonne speichert wärme in die Steine und gibt sie, wenn es kälter wird ab. Es könnten sogar Kulturpflanzen, die im Freiland wachsen an der Stelle des Mauerwerks wachsen. So eine Friesenwall ist eine gute Überlegung.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Ich wohne in Brandenburg, vom Klima also eher trocken. Grundsätzlich ist der Boden hier eher sandig. Im Garten wurde aber Mutterboden aufgebracht, so dass es einen gewissen Lehm, bzw. Tonanteil gibt.

Das hört sich nach einen Boden an, bei dem man auf die Humusierung ein Auge werfen muss. Ist aber ein anderes Thema.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Ich möchte es gerne ohne Beton machen. Eine niedrige freistehende, daher dann auch zweireihige Trockenmauer ist meine Idee. Der Zwischenraum soll dann mit kleineren Steinen und Erde aufgefüllt werden und die Mauer auch bepflanzt werden.

Ich würde auch grundsätzlich Beton und Kies im Garten meiden. Vermutlich, ich kenne euern Ort ja nicht, würde ich nur Sand nehmen. In dem Link von Deborah ist es Ja beschrieben. Es gibt kein besseres Material als Fundament wie Sand. Die kleinen Körner verteilen das Gewicht der Mauer sehr effizient.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Einen Teil Steine habe ich schon im vergangenen Jahr angesammelt. Die kommen alle aus Gärten in denen Beeteinfassungen oder Teiche abgebaut wurden und sind daher recht unterschiedlich, aber eher rundlich, als quadratisch, praktisch, gut. 😉 Dass ich daher viel puzzeln darf, ist mir bewusst. 😉

Ja, macht es einfach. Wenn was schief geht, lernt man nur und so ein Mauerwerk lässt sich leicht verbessern. die Steine müssen nur umgesetzt werden. Ich würde mir Gedanken machen wie das Fundament und oben das Mauerwerk abgeschlossen Falls die kleinen Steine aus dem Mauerwerk raus. Dann könnte eine Zwischenschicht helfen. Wenn man längst dünne Ziegelsteine helfen. Irgendwelche Ziegelsteine zum Beispiel. Flache alte gebauchte Biberschwänze, oder alte Dachziegel. Gebauchte Bodenplatten würden auch gehen, wenn es optisch harmoniert.
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Die Ziegel haben den Sinn, das sich die Steine vom Druck her verteilen. Ich denke das Bild ist selbsterklärend.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Auf das Mauerwerk kommen keine weiteren Kräfte, es soll keinen Hang oder ähnliches stützen. Vielmehr würde ich es als länglichen, bepflanzten Steinhaufen sehen. Da ich etwas! Ordnung haben möchte, ist der Gedanke sie als kleine Mauer aufzubauen, anstatt sie einfach nur auf- und nebeneinander hinzukippen.

Ich würde sagen, macht es einfach. Gedanken, wie und wie die Problematik machst du ja sowieso. 😉 Es ist ein Mauerwerk von dem keine größeren Gefahren ausgehen. Als anfangen und ggf. verbessern.

Veröffentlicht von: @wiwi87

Dreißig-vierzig Prozent an Breite, die es in der Höhe hat?

Ja, und das könnten deine zwei Reihen bei 50 cm Höhe erfüllt sein. 15 - 20 cm wären das. Es könnte auch sein, dass es sinnvoll wäre, dass Mauerwerk konisch, nach oben hin leicht spitz verläuft. Bei nur 50 cm könnte diese Frage wenig relevant sein. Ihr habt irgendwas gebaut. Da seid ihr ja nicht unbedarft. Da habt ihr mindestens etwas abgekuckt. Bei dem kleinen Projekt klappt es wohl auch mit learnig by doing.
Das einzige Problem was sein könnte, ist die Frage, ob die Steine ausreichen. Da verschätzt man sich leicht.

orangsaya antworten
Wiwi87
(@wiwi87)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 123
Veröffentlicht von: @orangsaya

Das ist eine sehr gute Sache, denn es ist der Lebensraum für Insekten und Reptilien. Das Klima ändert sich in der nahen Umgebung des Mauerwerks. Die Sonne speichert wärme in die Steine und gibt sie, wenn es kälter wird ab. Es könnten sogar Kulturpflanzen, die im Freiland wachsen an der Stelle des Mauerwerks wachsen. So eine Friesenwall ist eine gute Überlegung.

Das ist für mich der ausschlaggebende Grund so eine Mauer zu bauen. Die Optik spielt auch eine Rolle, aber wäre für mich nicht Grund genug. Wenns keinen Nutzen als Lebensraum hat, brauch ichs nicht bei mir im Garten. 🤓 Und wenns im Sommer im überlangen Gras überall hüpft, vergesse ich auch die Nachbarn, die sich so gar nicht darüber freuen. 😉

Veröffentlicht von: @orangsaya

Das hört sich nach einen Boden an, bei dem man auf die Humusierung ein Auge werfen muss. Ist aber ein anderes Thema.

Wie meinst du das genau? Das klingt interessant. Ich hab den Garten noch nicht so lange und lese mich da in vieles noch rein. Hab aber den Vorteil, dass ich einem großen Garten und sehr naturverbunden aufgewachsen bin.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich würde auch grundsätzlich Beton und Kies im Garten meiden. Vermutlich, ich kenne euern Ort ja nicht, würde ich nur Sand nehmen. In dem Link von Deborah ist es Ja beschrieben. Es gibt kein besseres Material als Fundament wie Sand. Die kleinen Körner verteilen das Gewicht der Mauer sehr effizient.

Ich überlege das Fundament aus Kies zu machen. Ich habe ein Buch über verschiedene Trockenmauern, in dem eine 10-15cm hohe Schicht aus Kies und Schotter als günstig genannt wird.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ja, und das könnten deine zwei Reihen bei 50 cm Höhe erfüllt sein. 15 - 20 cm wären das. Es könnte auch sein, dass es sinnvoll wäre, dass Mauerwerk konisch, nach oben hin leicht spitz verläuft. Bei nur 50 cm könnte diese Frage wenig relevant sein. Ihr habt irgendwas gebaut. Da seid ihr ja nicht unbedarft. Da habt ihr mindestens etwas abgekuckt. Bei dem kleinen Projekt klappt es wohl auch mit learnig by doing.

So ist es auch in dem Buch beschrieben.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Das einzige Problem was sein könnte, ist die Frage, ob die Steine ausreichen. Da verschätzt man sich leicht.

Das stimmt. Ich gehe auch davon aus, dass ich nochmal Steine besorgen muss. Aber erstmal anfangen. Etwas Boden abtragen, festlegen, wie die Mauer verlaufen soll.

Danke! Der Austausch bringt mich weiter. 😊

wiwi87 antworten


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