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Gottesdienst Beiträge zu Matthäus 20 1-16

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Suedstadt49
Themenstarter
Beiträge : 2

Hallo zusammen,suche Ideen zum Gottesdienst.Thema Matthäus 20 1-16.
Habt ihr Ideen für Bilder,ein Lied oder auch gerne ein kurzes Video.
Lieben Dank für Eure mithilfe

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18 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Wär schick, wenn du den Text noch posten oder schreiben könntest, um was es geht. Danke.

herbstrose antworten


Suedstadt49
Themenstarter
Beiträge : 2

Matthäus 20
Lutherbibel 2017
Von den Arbeitern im Weinberg
1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter anzuwerben für seinen Weinberg. 2 Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. 3 Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere auf dem Markt müßig stehen 4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. 6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? 7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand angeworben. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg. 8 Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. 9 Da kamen, die um die elfte Stunde angeworben waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen. 10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeder seinen Silbergroschen. 11 Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 12 und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben. 13 Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? 14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir. 15 Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du darum scheel, weil ich so gütig bin? 16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

suedstadt49 antworten
1 Antwort
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Danke!

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo,

der Weltgebetstag 2017 war zu diesem Text, da gibt es allerlei Ausgearbeitetes. Außerdem gibt es einen ausgiebigen Worthausvortrag zu dem Gleichnis.

Liebe Grüße
kueken

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2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @provinzkueken

Worthausvortrag zu dem Gleichnis.

Worthaus finde ich ganz problematisch. Man kann sicher gut zuhören und es sind intellektuell bereichernde Vortäge - allerdings siegeln sie oft nicht unbedingt biblische Inhalte sondern sind mitunter so weit weg davon, dass man das nicht mehr als Bezug zum Wort nehmen kann.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

allerdings siegeln sie oft nicht unbedingt biblische Inhalte sondern sind mitunter so weit weg davon, dass man das nicht mehr als Bezug zum Wort nehmen kann.

das darfst du natürlich gern so sehen, die Vortragenden sind auch sicher alle nicht fehlerlos und es werden teils umstrittene Aussagen als recht absolut dargestellt, aber als das was sie sind, nämlich relativ knapp umrissene eher kurzweilige Vorträge für Laien zu theologischen Themen in einer dem angemessenen Breite halte ich sie für sehr empfehlenswert. Und klar schätze ich manche Vortragende mehr als andere. "nicht als Bezug zum Wort nehmen können" halte ich für eine Fehleinschätzung.

Man sollte natürlich auch bei diesen Vorträgen das selbst Denken nicht ausschalten, aber das ist ja sogar explizit weder gefordert noch gewünscht.

Anonymous antworten


Herbstrose
Beiträge : 14193

Meine Gedanken zum gleichen Lohn für alle
Wenn ich den Weinberg mit Gottes Reich übersetze, den Weingärtner mit Jesus und die Arbeiter mit uns, dann ist ja doch wohl so, dass es völlig egal, wann jemand zum Glauben gekommen ist oder wie lange jemand in Gottes Reich arbeitet. Wichtig ist nur, "dass" der Arbeitsvertrag unterschrieben wurde. Jeder, der den Arbeitsvertrag unterschreibt (also an Jesus Christus glaubt), bekommt den gleichen Lohn: die Errettung bzw. das ewige Leben.

herbstrose antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das war aber doch gar nicht die Frage.
Es ging doch um Bilder, Lieder und Videos.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Deshalb schrieb ich ja auch "Gedanken".

Unsere Teenies würden da jetzt ein Anspiel draus machen, das im Jetzt spielt.

Kennst du den Begriff "Brainstorming"? Man sitzt im Team zusammen und sammelt erst mal alles, was so an Gedanken aufkommt. Und dann wird gemeinsam sortiert.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Du schriebst aber nicht "Anspiel", Du hast eine Auslegung geliefert, aber danach war gar nicht gefragt worden.
Daher ging ich davon aus, dass es darum nicht geht und der TE sie kennt.
Beim Brainstorming sammelt man Ideen, genau.
Da wäre "Anspiel" doch eine gute Idee gewesen.
Das gab es aber nur in Deinen Gedanken.
Beim Brainstorming, wo es nicht um den Inhalt und Auslegung (mehr) geht sondern um das genannte Sammeln von Ideen, ist es dann eher zeitsprengend und hinderlich, wenn da dann jemand oder mehrere erstmals ihre Auslegung zu in den Topf werfen wollen?
Wenn sie es weiter spinnen und wie Du nun angibst ein Anspiel vorschlagen, dann ist es etwas Anderes.
Das fehlte wie gesagt, gut dass ich nachgefragt habe!
Denn es fehlte sozusagen Dein zweiter Teil, der dann den Inhalt für den Gottesdienst betraf.
Nicht (nur) Bild, Video oder Lied, sondern auch oder anstelle eines der anderen ein Anspiel dazu.
Finde ich eine gute Idee.
Finde ich persönlich sogar besser, ein Anspiel statt ein Video.
TE fehlt hier leider.
Also, was er nun letztendlich in seinem Gottesdienst macht.

Liebe Grüße
Karibu

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hier ein schöner Film mit den Worten der Bibel:
https://www.youtube.com/watch?v=2mB2VwkExG4

Ein Denar war seinerzeit so viel Geld wie Du brauchtest, um leben zu können. Es war also ein Tagelöhnerlohn - nicht mehr, nicht weniger.

Das Gleichnis ergibt sich ja aus dem Abschnitt davor, bei dem die Jünger sagen, dass sie für die Nachfolge alles aufgegeben hätten. Er verspricht allen, die so alles aufgeben um ihm nachzufolgen reichen Lohn und ewigies Leben.

Zu dieser Aussage wirkt das Gleichnis vom Himmelreich wie ein Kontrast. Aber es macht das Wesen Gottes und das Wesen des Himmelreiches schön deutlich. Bei Gott gibt es keine leistungsgerechte Bezahlung, keine Unterschiede zwischen dem, der viel und dem, der wenig gearbeitet hat, dem der schon immer dabei war und dem, der erst kurz vor seinem Tod zu Jesus gefunden hat - aber es ist für jeden so viel wie er zum Leben benötigt (nicht mehr) und wenn wir den Abschnitt davor mit hinzuziehen (Matth. 19, 27 ff), dann ist das gigantisch schön - und zwar für alle.

Das ist so ganz anders als wie wir das in unserer materiell ausgerichteten Gesellschaft und leider ganz vielen Gemeinden leben und gelehrt bekommen.

Liebe Grüße
Ecc

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5 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

sehr schönes video...

die Frage nach dem Neid.... eine Schlüsselfrage...
Warum neidisch sein, den Platz des anderen einnehmen wollen, wenn alle sowieso am Ende das Gleiche erhalten... es gibt nicht etwas mehr oder etwas weniger ewiges Leben.
Ewiges Leben oder nicht ewiges Leben.....das ist die Frage frei nach Shakespeare 😉

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

die Frage nach dem Neid.... eine Schlüsselfrage...

Ich sehe da eigentlich nicht Neid als Quelle des Problems.

Die Situation ist doch die: da haben verschiedene Menschen unterschiedliche Leistungen erbracht - und alle bekommen denselben Lohn. Das fühlt sich zunächst einmal unberecht an - zumindest in unserer Welt. Wenn der Kollege, der dieselber Arbeit macht wie ich, mehr verdient, dann kommt einem da möglicherweise ein bitterer Klos im Hals - ne, das geht nicht ... Vielleicht hat so was schon das Klima am Arbeitsplatz vergiftet und zu Kündigungen geführt.

Das ist ja kein Neid, sondern eine Ungerechtigkeit im Lichte einer Leistungsgesellschaft, die da durchscheint.

Gott aber ist ein gerechter Gott. Wie kann das also sein?

Nun, wenn wir Jesus nachfolgen und wenn wir Bürger des Himmelreiches sind, dann müssen wir uns nicht um die Zukunft kümmern. Gott versorgt uns.

Wenn wir in den Abschnitt zuvor gehen - also Matt. 19, 29+30:
29 Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. 30 Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.
... dann sehen, wir, dass das eine königliche Vollversorgung ist, auf die wir uns da verlassen können. Wozu also mehr Geld verdienen als wie wir ausgeben können (1 Denar war ja Tagelöhner Lohn).

Und nun mal ein Blick auf diejeinigen, die später kamen: Sollten die weniger bekommen - sollte Gott ihnen weniger geben als wie sie zum Leben brauchen? Wohl kaum! Bei unserem Vater gibt es einen Mindestlohn, der immer zur Vollversorgung reicht.

Diejenigen, die mehr geleistet habe, schielen natürlich auf mehr Lohn. Aber es klingt irgendwie so, als hätten sie erwartet, dass die mit der geringern Leistung auch weniger bekommen. Aber das wäre was gewesen, was mit Gott nicht zu machen ist. Er ist unser gnädiger Vater und er gibt jedem, der für ihn arbeitet, Vollversorgung! Und das ist mehr als "Gotteslohn" im Umgangssprachlichen.

Geld hat mir nie im Leben besonders viel bedeutet. Insofern kann ich das nachvollziehen. Wenn ich mir überlege, ob ich genug verdiene, dann denke ich nicht daran, was mit meiner Ausbildung alles drin wäre oder ob es da vergleichbare Personen gibt, die mehr verdienen. Ich überlege mir, ob ich grad genug habe - und weil das so ist, bin ich zufrieden. Und wenn man in einem Umfeld arbeitet, wo das GEhalt kein Thema ist und es zumindest mal keine Vergleiche - wohlmöglich noch als Grundlage einer Hierarchie - gibt, arbeite ich in ziemlich friedlichem Umfeld.

LG
Ecc

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190
Veröffentlicht von: @ecclesiaja
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

die Frage nach dem Neid.... eine Schlüsselfrage...

Ich sehe da eigentlich nicht Neid als Quelle des Problems.

Im video stellt einer diese ganz kurze Frage... ich weiß die Minute nicht mehr... aber sie war eindrücklich in der Szene in diesem Moment...

Vor Jahren habe ich mal eine Definition aufgeschnappt, die ich mir gemerkt habe und zur Unterscheidung sinnvoll fand:

Neid - jemand möchte der andere sein und an seiner Stelle

Eifersucht - jemand möchte das haben, was ein anderer hat...

Neid muss den anderen im Extrem beseitigen, damit er seinen Platz einnehmen kann.
Eifersucht will dem anderen etwas nehmen, ihn aber nicht beseitigen, denn sonst kann er ihm ja nichts mehr nehmen.

Der Neider kennt seine Identität (in Christus) nicht und der Eifersüchtige weiß/glaubt nicht, dass er von Gott das für ihn persönlich Passende bekommt, wenn er bittet.

und dann kann Bitterkeit folgen...

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Deborah,

da kann ich etwas damit anfangen und ich finde die Einteilung einleuchtend.

Aber was die Bitterkeit angeht, so kann die auch aus Ungerechtigikeit heraus kommen. Da muss ich nicht einmal das haben wollen, was der andere sich (aus meiner Sicht ) ungerechtfertigt angeeignet hat. Da kann das auch sein, dass da jemand ganz anderes betrogen wurde.

Ungerechtigkeit fühlt sich immer ungut an. Es mag sein, dass Menschen da unterschiedlich darauf reagieren. Ich kenn Menschen, die in Gegenwart von Ungerechtigkeit regelrecht herausplatzen und emotional erregt in die Sache hineingehen und Klarheit schaffen.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17190

Ja..dein Punkt ist auch in dem Konzert..... da spielt sicher einiges zusammen.

Diese Geschichte ist Dynamit... in ganz viele Richtungen, denke ich.

deborah71 antworten


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