In der Gemeinde pas...
 
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In der Gemeinde passiert - Ich bin verflucht

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Themenstarter
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Ein Christ aus der Gemeinde, in der ich bin, sagte mir.

 

Du bist nicht geheilt weil du verflucht bist und Fluch in der Familie ist. 

Krass!

 

M. 

 

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Gorch-Fock
Beiträge : 1348

Hallo @meriadoc 

es gibt immer religiöse Spinner.

Ich würde an deiner Stelle mit dem Pastor der Gemeinde darüber sprechen

 

gorch-fock antworten


Deborah71
Beiträge : 23271

@meriadoc 

Und was machst du jetzt damit?

 

deborah71 antworten
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Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@deborah71 

Ein Ohr rein, am anderen Ende raus. 

ihn freundlich angrinsen und schönen Tag wünschen. Nicht mehr! Und eventuell andere vor ihm warnen. 

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@meriadoc 

Ja,ja....an einem Ohr rein...im Forum zwischengeparkt...am anderen Ohr raus 😉

Und eventuell andere vor ihm warnen.

Das nun eher nicht, sondern dem Herren mal nach Mt 18  ein paar Flötentöne zwitschern....wo du doch so viel Wert auf ordentlich christliches Verhalten legst 😀

 

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 

ich denk halt immer wieder an diesen Menschen. Leider ist er nicht der erste bedauernswerte Mensch der so krankhaft tickt. Eine Person ist mal wieder Obdachlos geworden. Der andere immer noch hochagressiv und sehr gefährlich. Ich denke da an „Die Wutprobe“. 

Ich hab schon den Pastor gewartet. Er hat bei einer Person die Aggression zu spüren bekommen. Daher warne ich auch hier Leute, sich auf sich zu achten.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@meriadoc 

Wie wäre es, diese besonderen Menschen in Segnen zu baden im Gebet? Jedesmal, wenn dir einer davon einfällt einen Segen zu denken? Es kann auch sein, dass dir ein Gedanke kommt, wie "Jesus, dein Friedefürst" jedesmal, wenn du an einen der besonderen Menschen denkst.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du erfahren würdest, dass in der Gemeinde einer umhergeht und vor dir warnen würde wegen irgendwas?  Die gefühlte Ablehnung macht doch nichts besser.

Vermute ich richtig, dass du dich da oft hilflos fühlst und das dich selbst frustig macht?

deborah71 antworten
Arcangel
Beiträge : 4539

@meriadoc 

Mir hat mal jemand gesagt; Gott hätte im den Auftrag gegeben mir mitzuteilen, dass ich aufhören soll zu rauchen und Busse tun soll über dieser Sünde.

Alle meine Beteuerungen, dass ich in meinem Lebtag noch nie geraucht habe, wurden nicht geglaubt und mir vorgeworfen ich wäre unverständig und reuelos.

Ich muss dabei jeweils an Jeremia und Jesaja denken, die sich ihr Leben lang mit Menschen herumschlagen mussten, die im Namen Gottes sprachen.

arcangel antworten


GoodFruit
Beiträge : 2789

@meriadoc

Ich täte mir wünschen, dass jemand, der so etwas sagt, gleich in den Befreiungsdienst geht und den Fluch einfach bricht - und weg ist er!

Ist ganz einfach: Man benennt den Fluch, distanziert sich davon, indem man sagt, dass man den Fluch ablehnt - und dann sagt man: Der Fluch bezüglich xy ist gebrochen im Namen des Herrn Jesus von Nazareth.

So könnt man da etwas damit anfangen und es wäre gleich die Lösung da.

Aber einfach jemanden an den Kopf zu knallen, er sei verflucht, ist dann doch geistlich reichlich verantwortungslos. Was soll der damit anfangen? Was erwarte ich, wie der damit klarkommen soll?

Ich muss bei so etwas dann oft an das dreifache Sieb nach Sokrates denken:

Ist es wahr?

Baut es auf? Ist es gut?

Ist es wichtig?

Selbst wenn es wahr und wichtig wäre, dann kann ich das nicht sagen, weil ich damit nicht erwarten kann, dass der Empfänger etwas Aufbauendes mit der Nachricht anfangen kann.

Hast Du Dir denn mal Gedanken gemacht, ob da was dran sein könnte? Irgendeine Vorfahrenschuld? Ich glaube, ich hätte da mal drüber gebetet und den Heiligen Geist gebeten, es mir zu zeigen und dann mir beizustehen, den Fluch ans Kreuz zu bringen und zu brechen.

Ich denke, dass viele Menschen unter der Last von Flüchen leiden. Und ich glaube auch, dass es relativ einfach wäre, die Dinger loszuwerden.

goodfruit antworten
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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

Das prekäre ist ja, da wird eine Vermutung in den Raum gesetzt von dem Mitchristen, die so platt ausgesprochen, weder Hand noch Fuß hat. Die Frontalansprache oder wie sie frontal verstanden wurde  "Du bist...." lässt keinen Raum zum Prüfen, wie es die Formulierung "Kann es sein, dass...." bietet und den Hörer nicht sofort festlegt, ankettet.

Über die Verletzung durch diese frontale Art der Weitergabe eines Gedankens (nein, da kommt für mich keine Atmosphäre eines Wortes der Erkenntnis aus der Aussage), kann Negatives landen... Ärger, Schmerz, Wahrnehmung der Grenzüberschreitung, Anbindung an ein Richturteil.

Durch die Annahme in der Verletzung... so wie es als eine Ich bin-Aussage in der Threadüberschrift erscheint, wird das Urteil gestärkt und vergiftet die Beziehung und das eigene Leben, wenn man damit nicht übern Hund und übern Steert kommt (Vergeben und negative Worte brechen in Jesu Namen). Und dann natürlich mit Jesus klären, ob da tatsächlich eine Familienbelastung durch einen Fluch vorliegen kann. Bestätigt er es nicht...ab mit dem vermeintlichen Wort der Erkenntnis in den Rundordner.

Warum bin ich so sicher, dass es kein echtes Wort der Erkenntnis gewesen sein kann? Das ist ganz einfach... die Reaktion von Meriadoc bestätigt es. Ein echtes Wort trifft auf eine gottgewirkte Vorbereitung im Herzen und bringt eine Wahrnehmung von Lösung und positiver Aussicht auf Freiheit.

deborah71 antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4419

@goodfruit Ich empfände es recht übergriffig, wenn mir jemand einfach sagt, ich sei verflucht und dann den Fluch - den er einfach mal behauptet - bricht.

Gepaart mit dem "darum wirst du nicht geheilt"  ist das die christliche Art des Victimblaming oder auch geistlicher Missbrauch. Denn ganz ehrlich, wenn dann nach dem "Brechen des Fluchs" auch kein Gebet hilft, dann doch nur weil Meriadoc nicht an den Fluch glaubt.....

channuschka antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@channuschka 

Hallo Channuschka,

da macht sicher die Art und Weise, wie das formuliert wird, einen großen Unterschied. Wenn es als Feststellung eines Verfluchtseins und einem Freisprechen von diesem Fluch kommt, dann ist das sicher ungut und übergriffig.

Wenn ich aber den Eindruck bekomme, dass ein Mensch unter einem Fluch zu leiden hat und ich ihm anbieten kann, den zu lösen, dann wäre es unterlasse Hilfeleistung, das nicht zu tun.

Mein Eindruck ist der, dass ganz viele Menschen unter Flüchen leiden. Dies müssen nicht unbedingt von autoritär auftretenden Menschen in bösartige Weise ins Leben und möglicherweise sogar in die Keimbahn (Vorfahrensschuld) hinein gesprochene Verwünschungen sein - es können das auch ganz alltägliche Dinge sein, die einen unglücklich machen und dann in der Häufung zu einem Leben unter einem Fluch führen. Es können das aber auch schwere Sünden von Vorfahren oder einem selbst sein, die nicht ans Kreuz gebracht und aufgelöst wurde und so dann als bedrückende Dimension über dem Leben schwebt. Grad in Deutschland hat hier der Nationalsozialismus das Leben ganz vieler Menschen unter eine düstere Wolke gestellt.

Kleines Beispiel für einen Fluch habe ich grad gestern erlebt: Meine Tochter war bei der Fahrschule und sie hatte einen wichtigen Zusammenhang nicht gleich kapiert. Der Fahrlehrer sah sich dann veranlasst der Gruppe von Mädels, denen es so ging, zu sagen, dass sie niemals ihre Prüfung schaffen würden. Das ist schnell dahingesagt und es ist zumindest bewusst sicher keine böse Absicht dahinter. Aber im Grunde genommen ist das ein Fluch und meiner Tochter ging es richtig schlecht danach. Und frei wird man erst, wenn man so einen Fluch gleich ablehnt und ihn in Jesu Namen bricht.

Das ist ein Einzelfall - aber viele Menschen haben das jeden Tag und es führt sie in eine Spirale der Vernichtung. Und so etwas kann dann genauso in ein sogar erblich weitergegebenes Bedrückungsmuster führen, wie das mit bösartigen Verwünschungen auch passieren kann. Das sind genetische Programme, die da epigenetisch umgeschaltet werden und solange der Schalter nicht wieder in die gute Position gebracht wird, bleibt der Mensch in der Bedrückung.

Dieses Abschalten der Bedrückung ist ein Befreiungsdienst. Und wer den erfährt, der kann von jetzt auf gleich in ein komplett neues und besseres Leben hineinkommen.

Da, wo ich einen vermuteten Fluch anspreche, ohne auch die Hilfestellung zum Loswerden davon anzubieten, fluche ich im Grunde genommen selber, weil ich da die Bedrückung noch einmal verstärke, indem ich sie bewusst mache. Und da wo ich gleich mal einen Fluch breche, ohne die Person zu fragen, agiere ich ohne Achtung vor dieser Person, komme ich in einem sehr intimen Bereich von oben herab und handle so übergriffig. Das ist sicher nicht gut. Wobei ich auch schon Flüche im stillen Gebet gebrochen habe, ohne dass die betroffenen Menschen da etwas davon mitbekommen haben. Es ist die Liebe im Herzen, die den Christen treibt und der Wunsch, dass es dem Nächsten gut gehen möge.

Im Grunde genommen sind das recht einfache Mechanismen, die da wirken - auch was die Befreiung angeht. Das ganze steht so etwas in eine okkulten oder esoterischen Ecke, ist aber sehr real und kann auch biologisch nachvollzogen werden. Der Ursprung vieler Flüche mag sogar aus okkultem Kontext kommen, aber für die Befreiung ist das an sich egal. Dem Blut Christi ist kein Macht gewachsen und das Leben als Christ sollte in die Freiheit führen. Und vor diesem Hintergrund wundere ich mich im Grunde genommen sehr, dass der Befreiungsdienst nicht eine ganz normale Aufgabe in jeder christlichen Gemeinde ist.

goodfruit antworten
Gorch-Fock
(@gorch-fock)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1348

Guten Morgen @goodfruit 

das ist ein sehr schlechter Fahrlehrer.

Zusammenhänge können auch nicht verstanden werden, wenn es nicht richtig pädagogisch vermittelt wird.

gorch-fock antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@gorch-fock Ja, das ist klar. Aber in dem Moment, wo Dir das jemand vor den Kopf knallt, kann es einschüchternd oder sogar so erniedrigend wirken, dass man das Gesagte für sich annimmt und das dann auch so im schlimmsten Fall realisiert. Wer so etwas erlebt hat, der muss, wenn er nicht gleich merkt, was da läuft und die Wort für sich ablehnt, das im Nachhinein tun. Sonst bleibt das als Belastung in einem und ein solches Erlebnis mag noch nicht viel anrichten - aber wenn einem das ständig passiert, dann wird der Mensch regelrecht auf "Erfolglosigkeit" umprogrammiert.

Ich finde es wichtig, sich die Mechanismen vor Augen zu führen und dann das richtige Verhaltensrepertoire auf Lager zu haben, um darauf zu reagieren.

Sicher könnte man dem Fahrlehrer oder wer immer so agiert auch ein paar Takte sagen. Aber primär geht es da erst einmal um Selbstschutz und die Abwehr von Schäden.

goodfruit antworten
Gorch-Fock
(@gorch-fock)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1348

@goodfruit 

Das es um die Abwehr von Schäden geht ist mir schon klar.

Nur wenn meiner ( nicht vorhandenen) Tochter sagen würde, hätte ich schon längst die Fahrschule gewechselt. Und wenn es sich dann herum spricht dann sieht die Fahrschule ganz schön Alt aus, wenn keine neuen Fahrschüler mehr kommen 

gorch-fock antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

da macht sicher die Art und Weise, wie das formuliert wird, einen großen Unterschied. Wenn es als Feststellung eines Verfluchtseins und einem Freisprechen von diesem Fluch kommt, dann ist das sicher ungut und übergriffig.

Es wurde übergriffig formuliert.... so wie Meriadoc es gespiegelt hat. 

Ich habe dir oben in diesem post ein like gegeben für die Grundbotschaft: Wehr dich, lass dir sowas nicht gefallen, es muss geklärt werden.

Was mir nicht so gut gefällt ist der Eindruck, der bei mir angekommen war: es scheint, dass du die "Diagnose" als solche aufgenommen hast und sie gleich "behandeln" wolltest, als ob sie stimmen würde.

Das ist auch nochmal eine Helferfalle, in die man nicht gehen sollte.

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Deborah,

wie jemand auf so einen Hinweis "Fluch" reagiert, muss jeder selber wissen. Wir haben festgestellt, dass es nicht geht, jemandem das einfach so vor den Latz zu knallen.

Aber mein Eindruck ist in der Tat, dass Flüche sehr häufig die Ursache für Probleme, die man sich nicht erklären kann, sind. Ich habe da auch Erfahrungen und mir hat das ein sehr erfahrener geistlicher Leiter auch mal als Hinweis gegeben und er hat mir Literatur an die Hand gegeben, um mich damit zu beschäftigen.

Ich würde so etwas immer als Option zumindest mal erwägen. Die Hoffnung wäre ja, eine grundlegende Verbesserung der Situation, der Wegfall von all dem (oder ganz viel), was bislang blockiert hat.

Sicher gibt es da keine Erfolgsgarantie und auch die Ursächlichkeit der Probleme in Bezug Flüche muss erst noch ermittelt werden. Und wo das nicht klar ist, braucht es die Hilfe des Heiligen Geistes und vielleicht auch guter Seelsorge mit Erfahrung im Befreiungsdienst.

Ich habe es für mich als sehr hilfreich empfunden, in Bezug auf Flüche und Mechanismen von Flüchen eine Sensitivität zu entwickeln und dann im Alltag diese gleich zu brechen. Das ist wie geistiges Händewaschen. Es verhindert Probleme im Moment, in dem sie entstehen könnten.

Ich habe den Eindruck, dass ein Hinweis, man hätte ein Problem mit einem Fluch oder mit Flüchen wird als Angriff oder Beleidigung aufgefasst. Ich habe das nie so gesehen. Flüche sind eine Realität und sie passieren häufiger als man das so denkt - und wenn man da etwas aufmerksam ist, bemerkt man das auch. Ich denke, dass sie meist unbewusst erfolgen - aber manchmal auch bewusst und dann mit dem Hintergedanken, Macht über eine andere Person zu bekommen, bis dahin diese Person zu vernichten.

Ich habe das Material leider nicht mehr aus der Zeit, wo ich mich intensiver damit beschäftigt habe. Ich erinnere mich, dass da ein längeres Gebet dabei war, das man immer mal wieder gesprochen hat.

Für mich entscheidend war die Erkenntnis, dass da ganz einfache Mechanismen wirken, die ebenso einfach unschädlich gemacht werden können. Es geht dabei um geistliche Autorität, die wir durch Jesus erhalten und das einfach in Existenz sprechen bzw. das Auslöschen der Flüche durch Verbalisieren der Ablehnung des Fluches und dem anschließenden Brechen des Fluches im Namen von Jesus von Nazareth.

Ich sehe also das Problem in erster Linie, dass sich da jemand als Opfer sieht, weil ihm gesagt wurde, er habe ein Problem mit einem Fluch (wobei man das sicher nie so formulieren darf, weil niemand da absolute Gewissheit hat). Dabei bin ich, wenn ich ein Problem mit einem Fluch habe, in erster Linie Opfer des Fluches und nicht der Person, die das für mich zum Thema macht. Problematisch wird die Thematik aber, weil die meisten Menschen sehr wenig darüber wissen und weil ein Fluch einen anrüchigen Beigeschmack hat.

Für mich ist ein Fluch, der mich erreicht hat, wie ein Pfeil im Hintern, den der Antichrist gegen mich abgeschossen hat. Den muss ich loswerden. Ich ziehe mir die Dinger inzwischen selber. Wer da weniger Erfahrung damit hat, kann da Hilfe im Befreiungsdienst oder entsprechender Seelsorge suchen. Fest steht für mich auf alle Fälle: Ohne Pfeil im Hintern lebt es sich besser! Wer die Erfahrung gemacht hat, der wird da auch nicht über "Helferfalle" oder dergleichen nachdenken. Wenn ich so ein Ding sehe, dann muss das raus.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

Wie du mit dir bzgl Flüchen umgehst, das ist deine Sache... 

Im Umgang mit anderen ist das eine andere Nummer.  Channuschka hat da Wichtiges zu geschrieben.

 

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Im Umgang mit anderen ist das eine andere Nummer. Channuschka hat da Wichtiges zu geschrieben.

Ich dränge niemals jemandem etwas auf. Aber wenn ich da günstige Perspektiven sehe, dann könnte ich mir vorstellen, das anzusprechen. Ich muss dazu sagen, dass ich so etwas nie leichtfertig äußern würde. Ich sehe eine Freundin meiner Frau, die schwer belastet ist und bei der ich mir ziemlich sicher bin, dass Flüche Teil des Problems sind. Angesprochen habe ich das bei ihr noch nicht. Ich hatte für sie gebeten, dass sie in den Kontakt mit einer Gemeinde kommt, die Befreiungsdienst anbietet und genau das ist auch passiert. Allerdings hat sie sich davon abgewendet, weil es nicht ihr Ding ist. So muss sie dann wohl weiter mit einer möglicherweise unnötigen Belastung weiterleben. Da ich weiß, dass sie sich nicht durch charismatische Gaben helfen lassen will, werde ich jetzt auch nichts mehr sagen.

Bei Fürbitten bin ich ganz frei und was ich mit meinem Herrn auch über andere bespreche, geht niemanden etwas an.

goodfruit antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4419

@goodfruit zum Beitrag

Also

1.) Du hast einen sehr weit gefassten Begriff von Fluch - und das finde ich aus psychologischer Sicht gefährlich, denn  hier können Dinge zum Fluch werden, die eigentlich eine andere Art der Behandlung bräuchten.

2.) In Meriadocs Beispiel wurde klar der Fluch an die nicht geschehende Heilung gekoppelt. Das ist selbst als Frage formuliert übergriffig.

3.) Wenn dein Gegenüber Hilfe ablehnt, dann darfst du ihm nicht helfen. Ich hatte da mal eine sehr intressante juristische Vorlesung drüber. Könnte mal schauen, ob ich die Mitschrift noch finde und ob ich da Paragrafen mitgeschrieben hab.

4.) Die Worte des Fahrlehrers können sich vielleicht wie ein Fluch auf ein Leben legen, aber es ist kein Fluch, sondern ein dummer Spruch, der wenn man ihn annimmt zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden kann. Um mal ein ganz blödes Beispiel aus Kindertagen zu nehmen, wo man sich Beleidigungen an den Kopf geworfen hat und dann gab es da die Erwiderung "Spiegel" (der vom "doppelspiegel" übertroffen wurde) - so einen dummen Spruch kann ich, wenn ich mir selbst sicher und bewusst bin, sehr leicht mit "selber dumm" in Gedanken zurückgeben. Schließlich ist es der Lehrer und seine Aufgabe ist es, die Dinge verständlich zu erklären. Bei einem Fluch kann ich es meinem Verständnis nach nicht so einfach ablehnen. Nicht aus mir heraus. Da spielt dann etwas mit hineien was mir überlegen ist.

5.) Ich weiß, warum es nicht in jeder gemeinde einen "Befreiungsdienst" gibt. Weil das was du hier schreibst vieln Menschen schon geschadet hat und es Jahre und viel Vergebung brauchen kann um davon wieder frei zu werden (siehe 1.) und meinen Beitrag weiter oben (geisltlicher Missbrauch))

channuschka antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@channuschka 1.) Du hast einen sehr weit gefassten Begriff von Fluch - und das finde ich aus psychologischer Sicht gefährlich, denn hier können Dinge zum Fluch werden, die eigentlich eine andere Art der Behandlung bräuchten.

Ich kann da nur von mir sprechen und ich fasse den Begriff in der Tat recht weit. Der Grund dafür ist, dass die Mechanismen, die Abwehr und die Beseitigung des Fluches identisch sind. Wenn die Dinge tiefer sitzen, dann kann es länger dauern - aber generell ist die Beseitigung überschaubar.

Ich weiß nicht, wo das psychologisch gefährlich sein sollte. Für mich ist das echt wie Händewaschen. Und natürlich kann ich bei Händewaschen auch sage, dass das gefährlich ist, weil man sich da bei falsche Seife und zu häufiger Anwendung Hautirritationen oder nen Putztick entwickeln kann - aber für mich ist das wirklich wie geistliches Händewaschen in Bezug auf Dinge, die von außen auf mich einwirken.

2.) In Meriadocs Beispiel wurde klar der Fluch an die nicht geschehende Heilung gekoppelt. Das ist selbst als Frage formuliert übergriffig.

Ich bin in die Thematik über eine ganz ähnliche Sache eingestiegen. Irgendetwas ist immer der Anlass, sich damit mal zu befassen.

Für Heilungen hat man nie eine Garantie. Weder Smith Wigglesworth hatte noch Arne Elsen hat da 100% Erfolgsquote. Und beide hatten/haben keine Ahnung, warum das so ist. Es kann sein, dass Gott da einfach einen anderen Weg für die Person vorgesehen hat - es kann aber eben auch sein, dass es da Blockaden gibt, die gelöst werden sollte, bevor man es mit der Heilung noch einmal versucht. Wenn es einen Fluch gibt, dann ist es unabhängig von dem Heilungsprozess sicher gut, wenn der beseitigt wird.

Ich erinnere mich an einen Mann, der selber Vielen göttliche Heilungen vermitteln konnte, selber aber krank blieb und daher viel bei Ärzten sein musste. Irgendwann hat er Gott gefragt, warum er denn nicht Heilung empfangen würde - und Gott sagte ihm, dass er ihn in den Arztpraxen brauchte, um von Jesus zu erzählen.

In diesem ganze Feld wie auch überhaupt sollte nicht wertend betrachtet werden.

3.) Wenn dein Gegenüber Hilfe ablehnt, dann darfst du ihm nicht helfen.

Das macht ja auch keinen Sinn, so jemanden helfen zu wollen. Aber ich kann für ihn bei Gott zum Fürbitter werden. Das wird er mir nicht verwehren können, weil ich ihn möglicherweise gar nicht danach frage. Meine Gespräche mit Gott unterliegen keinerlei Beschränkung.

Die Worte des Fahrlehrers können sich vielleicht wie ein Fluch auf ein Leben legen, aber es ist kein Fluch,

Ja, das stimmt. Aber wenn ich erlebe, wie jemand von den Worten schwer getroffen wurde, dann sehe ich Handlungsbedarf und gleich ob wir das nun Fluch nennen oder nicht, ist das, was dann getan werden muss, dasselbe: Aussagen über mein Leben ablehnen und im Namen Jesu brechen.

Bei einem Fluch kann ich es meinem Verständnis nach nicht so einfach ablehnen. Nicht aus mir heraus. Da spielt dann etwas mit hineien was mir überlegen ist.

Dann sag mir doch bitte mal welche Macht mehr Autorität haben sollte als wie Jesus selbst. Mir fällt da niemand ein und ich bin mir absolut sicher, dass es da niemanden gibt. Von daher kann ich, wenn ich mit Jesus im Bund bin und er in mir ist und ich in ihm bin, dann ist mir alles möglich - und dazu gehört natürlich auch, Flüche, die gegen mich gerichtet wurden, selbst zu brechen.

Erinnere Dich doch mal, wer Dir das gesagt hat, dass man das nicht kann. Ich wäre in Zukunft mal sehr vorsichtig mit dem, was Du von der Person gelernt hast. Sie scheint die Autorität Jesu nicht zu kennen oder nicht richtig einschätzen zu können.

Weil das was du hier schreibst vieln Menschen schon geschadet hat und es Jahre und viel Vergebung brauchen kann um davon wieder frei zu werden

Bei diesem Thema gibt es ja krasse Vorstellungen, was da so abgeht mit wilden Riten und dergleichen. Dabei geht es bei der Sache nur um ein: um Autorität - und zwar der Autorität Jesu und des Blutes Jesu. Wenn da Autorität ist, dann braucht es nicht viele Worte oder irgendwelchen Tamtam mit Schaum vor dem Mund oder was weiß ich sonst noch, sondern eine klare Botschaft. Das wars. Und solange ich mich darauf beschränke, denke ich, dass nicht allzu viel kaputtgehen kann - aber vieles besser werden kann.

 

 

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

Und solange ich mich darauf beschränke, denke ich, dass nicht allzu viel kaputtgehen kann

An der Stelle des Lesens musste ich dringend meine Tastatur umdrehen, bevor ich etwas wirklich undamenhaftes über soviel ............... gesagt hätte.

 

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Hallo Deborah,

ich habe da von meiner Erfahrung berichtet und wie ich es als geistige Hygiene einsetze. Manchmal nervt es, weil es recht viel wird. Dann spreche ich mit meinem Vater im Himmel, ob er mir nicht einfach Fluchumkehr gewähren kann. Wir kennen das von den Juden und genau das war der Grund, warum Bileam sie nicht verfluchen konnte und sogar sein Esel ihn warnen musste. Das ist dann natürlich praktischer, weil ich einfach unter Gottes Schirm lebe. Und in gewisser Weise tue ich das sicher immer. Von daher denke ich, dass es nicht verkehrt ist, die Flüche, die mir bewusst werden, auch zu brechen.

Ich greife da niemanden an. Aber ich wehre Angriffe ab, die sonst möglicherweise großen Schaden anrichten könnten. Von daher sehe ich die Bilanz positiv: etwas Aufwand für unbedrängteres und unbelasteteres Leben.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

Es ging aus deinem Beitrag nicht deutlich hervor, bei wem du - ich nenne es mal - Kollateralschäden in Kauf nimmst bei deiner Vorgehensweise.  Bist du es gewohnt, mit dir nicht wertschätzend in dem Thema umzugehen, öffnest du da eine Tür für solches Verhalten anderen gegenüber.  Und da ist das ein NoGo!

1. Kor 13....   unabdingbar notwendig.

 

 

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Nicht wertschätzend ist derjenige der flucht - sei es aus Unachtsamkeit oder strategisch wohl geplant, um jemanden in seinen Entwicklungsmöglichkeiten einzuschränken oder ganz fertig zu machen.

Problematisch finde ich auch, dass im 4 Jh. nach Christi einiges Wissen in christlichen Gemeinden zu Geheimwissen wurde, das nur einem kleinen Kreis vorbehalten ist. Denken wir nur mal an die Sakramente, auf die Kirchen eine Art Patentschutz beanspruchen zu scheinen.

Warum weiß kau jemand in den Gemeinden, was Flüche sind, wie sie wirken und wie man sie auslöscht? Dadurch, dass das kein Thema ist, wird die Thematik auch so heikel. Wenn das eine Sache wäre, die man immer mit im Blick hätte, dann wäre die Hygiene, wie ich sie nenne, so normal wie Händewaschen.

Wertschätzend möchte ich mit meinem Nächsten umgehen. Das bedeutet auch, dass ich ein Interesse daran habe, dass ich da, wo es möglich ist, Leid abzustellen, das zumindest versucht wird. Ich habe bei der Thematik kaum Erfahrung außerhalb der Familie, was auch daran liegt, das ich keine Gemeinde habe und daher all die Dinge, die der Pfarrer vielleicht mal anspricht oder anwendet, mir selber aneignen und praktizieren muss. An sich kein großes Ding, zumal im urchristlichen Kontext gesonderte Geistliche nicht vorgesehen sind. Ich lebe hier im christlichen Sinne eine Einsiedelei und wenn es Kontakt nach draußen gibt, dann seid ihr das.

Was aber das Verrückte ist, das ist, dass ich so umfassender geistlich versorgt bin, als ich das in einer durchschnittlichen Gemeinde sein könnte - weil ich mir relativ sicher bin, dass kaum eine Gemeinde in meinem Umfeld Erfahrungen im Brechen Flüchen hat.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

weil ich mir relativ sicher bin, dass kaum eine Gemeinde in meinem Umfeld Erfahrungen im Brechen Flüchen hat.

Das ist sehr relativ. D.h. du weißt es nicht wirklich.

Du könntest also mal in die Gemeinden gehen und Kontakte knüpfen und mehr über die Menschen dort und ihre Themen in Erfahrung bringen. Ihnen ein Nächster in der Fürbitte sein.

Was sagt dir denn Jesus, was du mit deinem gesammelten Wissen anfangen sollst?

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Ich kenne Gemeinden, in denen so etwas praktiziert sind. Für mich leider von der Entfernung außerhalb des realistisch machbaren. Ich kann da natürlich mal als Gast hingehen, aber als Gemeindemitglied wäre ich da nie mehr als eins der Internetgemeinde.

Du könntest also mal in die Gemeinden gehen und Kontakte knüpfen und mehr über die Menschen dort und ihre Themen in Erfahrung bringen. Ihnen ein Nächster in der Fürbitte sein.

Meine Erfahrung ist die, dass man bei den meisten Gemeinden auf Granit beißt. Viele sind in meiner Region Calvinistisch geprägt - und damit wäre jede geistliche Haltung, die sich kritisch zu Pharisäerhaftigkeit positioniert, ein Frontalangriff auf tiefste Glaubensfundament.

Ich bin mir sicher, dass es da Gemeinden gibt, die denken, dass die Folgen von Flüchen die Person gerechterweise treffen und dass es falsch wäre, einem Menschen diese Not zu nehmen.

Ich habe an anderer Stelle ja schon mal gesagt, was ich von Augustinus und seinen späteren Derivaten halte. Für mich ist das im Grunde genommen eine Weiterführung spätrömische Machtprinzipien im trojanischen Pferd des Christentums. Die Lehre Jesu wurde entkernt und mit Geheimwissen gefüllt, was das Christentum zum machtvollen Manipulationsinstrument macht und das Werden von Himmelreich zuverlässig verhindert.

Da, wo Sünde und Registrieren von Sünde noch zentrale Inhalte sind, braucht man mit der Befreiung von der Macht der Sünde durch das Blut Christi und der daraus resultierenden Freiheit als Christ gar nicht erst kommen. In solchen Gemeinschaften darf selbstverständlich auf gar keinen Fall Gott selber die Dinge führen. Es müssen das Menschen sein, die die Gemeinschaft wie Manager führen und eine volle Kirche ist wertvoller als ein liebevolles Miteinander, ein Geist der Vergebung und ein Blick auf Sünde mit dem Ziel, den Sünder zu befreien und nicht in die Pfanne zu hauen.

Das mag bitter klingen, ist aber die aufrichtige Antwort auf Deine Anregung. Ich werde mich nicht mehr ohne Schutz der Anonymität vor Menschen, die das Sammeln von Sünden anderer Menschen und die Freude am Fall der angeklagten Menschen als zentralen Lebensinhalt haben, outen. Es mag sein, dass ich da als Christ durch meinen Herrn geschützt bin und so habe ich das bislang auch immer erlebt. Allerdings ist das dann so erbaulich, wie im gut gepanzerten Fahrzeug durch ein Minenfeld zu fahren. Das muss man sich nicht geben.

Fürbitter sein kann ich auch von außen und das wohlwollende Segnen ist natürlich auch eine wichtige Sache, die ich gerne praktiziere.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

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Das mag bitter klingen

Es klingt bitter, es klingt verletzt, es klingt nach Selbstschutzverhalten, es klingt wie gefangen.

 

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 

Es klingt bitter

Das ist es in gewisser Weise - denn wer die Bibel liest, der hat doch auch Hoffnung auf liebevolle Gemeinschaften ohne großen Anteil an reißenden Wölfen darin. Hab ich leider nicht gefunden und ist schade - aber das ist ja nicht nur ein persönliches Problem von mir, sondern ein generelles Problem der Christen in Deutschland und vielleicht sogar weiten Teilen der Welt. Das weiß ich nicht. Es mag immer mal wieder Orte geben, wo es geistig brennt und nicht nur lau ist. Aber die sind dann wiederum besonders umfochten.

es klingt verletzt

Ja, das ist es vielleicht ja auch. Ich habe einige Schicksalsschläge im Leben hinnehmen müssen und inzwischen denkt man daran, dass es möglicherweise nicht alles Zufall war ... Da wären dann Verletzungen. Aber das ist dann so. Da will ich vergeben. Hat nur wenig Sinn, wenn das nicht nur Einzelfälle wären, sondern ein Prinzip dahintersteckt.

klingt nach Selbstschutzverhalten

Was wäre die Alternative? Sich schlachten lassen und um die Zahl gemäß Offenbarung 6 voll zu machen?

9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar[2] die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
11 Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten.

 

klingt wie gefangen

Eher nicht. Es heißt, dass jeder sein Kreuz tragen müsse. Für mich bedeutet das, so oft als möglich, Golgatha in Gedanken zu visualisieren und mich dort unter das Kreuz, unter die Schutz und Rettung verheißenden Arme meines Heilands zu stellen.

Ich sehe das nicht als Gefangenschaft, sondern die unmittelbare Nähe dessen, der ultimative Freiheit schafft.

Mein Eindruck ist der, dass je weiter man von einem explizit christlichen Kontext weggeht, umso unproblematischer wird der Umgang mit Menschen. Das ist extrem schade.

Ansonsten gilt ja gemäß 1 Thes. 5:

16 Freut euch allezeit!

Und was könnte es für ein besseres Leben geben, als sich allezeit zu freuen?

Es ist nirgends gesagt, dass es einfach wäre, Überwinder zu sein. Aber es ist einfach nur schön, wenn man auf das Ziel schaut.

Was weh tut ist der Zustand der Gemeinden und dort vor allem das Schicksal derer, die diesen herbeigeführt haben und erhalten. Sie scheinen nicht zu wissen, dass alle Heiligkeit mit Richtgeist komplett hinüber ist und Hurerei vergeben werden mag - das Richten von Brüdern aber wohl kaum. Wobei ich nicht sagen will, dass Gottes Gnade nicht am Ende auch diese Menschen einschließen wird und ich wünsche es ihnen. Aber die Geschichte vom Schalksknecht gilt es denn da doch auch zu bedenken.

Deborah, was meinst Du? Wäre es besser, sich von den dem Bösen Verfallenen weiter das Leben ruinieren zu lassen oder einen Weg an Gottes Seite zu suchen, die Macht des Bösen so weit es geht zu reduzieren und gesetzten Schaden umgehend zu reparieren?

Ich habe schon öfter Gott gebeten, dass er, wenn mir etwas zustoßen sollte, mir erlauben würde, eine Armee von Racheengeln unter den auch von der bösen Macht getöteten zu rekrutieren, um dann über klar erkennbare Gottesgerichte Gottesfurcht und damit Rettung zu bringen - sowohl für diejenigen, die nicht mehr so dreist bedrängt werden, als auch für diejenigen, die es sich noch einmal überlegen, ob es nicht clever wäre, sich aus dem Kontext des Bösen zu befreien. Aber uns Vater im Himmel hat mir immer gesagt, dass das nicht nötig sei und er das schon selber könne und dass es dieses Böse nicht mehr gebe, wenn ich einmal sterben würde.

Die Lösung muss also von Gott selber kommen. Meinen Abwehrkampf führe ich mit dem Heiligen Geist an der Seite und so denke ich, dass das schon OK so ist. Ich lebe in Freiheit überall dort, wo ich unter den ausgestreckten Armen Christi bin. Ich sehne eine Zeit herbei, wo dieser Raum deutlich größer ist und ich ihn auch ohne das Visualisieren von Golgatha überall habe - besonders aber im christlichen Raum.

Und niemals vergessen:

Freut Euch allezeit!

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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bitter, verletzt:  nach meinem Post hatte ich ( ich-Bildermensch) das Verlangen einen Eimer Gnade über dir auszukippen... ich als laufender Meter unter 160cm und keine Ahnung wie lang du bist,  hatte dazu Kopfkino: ich steig ein paar Stufen auf eine Leiter und lass mir den Eimer von Gott füllen und kippe ihn dann über dir aus. ❤️  Hebr. 12,15  Shalom für dich

Prinzip: Wenn der Widersacher dich zum Richten verleiten kann, dann hat er ein As in den Ärmel bekommen. Wie du mit selbstgenerierten Richturteilen gegen andere umgehst, hast du bei Henderson gelernt. Da muss man wirklich sein Herz mit allem Fleiß bewahren.

Selbstschutzverhalten: A) Was wäre die Alternative?  B) Sich schlachten lassen und um die Zahl gemäß Offenbarung 6 voll zu machen?

C) Sich von Gott schützen lassen.Dazu gehört auch, sich die bitteren Wurzeln zeigen und ziehen zu lassen. Vergeben ist nur die halbe Miete. Loslassen und die Erstattung von Gott erbitten und empfangen ist die andere Hälfte. Du äusserst einen sehr starken Rachewunsch, das Verlangen nach Ausgleich und Wiederherstellung. Wer dich verletzt hat, kann es nicht. Gott aber kann, wenn du ihn lässt. (Die Rache ist mein, Ich will wiedergutmachen/vergelten).

Solange du Bitterkeit hortest, agierst du selbst als dein größter Feind und bietest dich dem Widersacher als Zielscheibe an.

Es heißt, dass jeder sein Kreuz tragen müsse.

Das Jüngerschaftskreuz: Dieses Kreuz ist ein Sein und ein Auftrag, Licht sein und im Licht gehen, dabei Licht verbreiten. Jesus definiert es durch seine Aussage: wer es nicht trägt, kann nicht sein Jünger sein. Das heißt nicht, dass alles immer einfach ist. Aber da ist ein Ziel.... ich will nicht stehen bleiben, bei Worten ohne Kraft, Form ohne Inhalt, Handeln ohne Auftrag.

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@deborah71 das Verlangen einen Eimer Gnade über dir auszukippen...

Danke!!! Das nehme ich gerne an.

Aber ich fühle mich eh gnädig von Gott begleitet. Auch wenn ich immer noch Dinge der Abwehr tue, so schenkt mir doch der Heilige Geist die Sensitivität für die Probleme und die Anleitung zur Lösung. Aber ich muss da eben selber schon noch was machen.

Loslassen und die Erstattung von Gott erbitten und empfangen ist die andere Hälfte. Du äusserst einen sehr starken Rachewunsch, das Verlangen nach Ausgleich und Wiederherstellung.

Wenn jemand Dir Unrecht getan hat, dann ist Vergebung ein erster Schritt. Aber wenn Du davon ausgehen musst, dass es mit dem Unrecht tun gegen Dich kein Ende nimmt, dann hilft das Vergeben nicht mehr - einfach weil aufseiten des Feindes kein Wunsch nach Friede, kein Verlangen, den Konflikt beizulegen vorhanden ist. Und dann sind andere Dinge erforderlich.

Ich selber würde nie rächen - aber ich hatte die Vorstellung nach dem Tod Racheengel werden zu können, mir die Historien von Leuten, denen es ähnlich gegangen ist wie mir, herauszusuchen und dann da eine Armee von Racheengeln aufzustellen, die unter die Täter hier auf Erden Gerechtigkeit herstellen und sie mit einer gewissen Portion an Gottesfurcht ausstatten, sodass sie von zukünftigen Angriffen auf Christen absehen. Das Problem scheint zu sein, dass vielen nicht klar ist, was es bedeutet, Kind des Höchsten zu sein - und das Problem haben sowohl Christen als auch die Feinde der Christen.

Wie du mit selbstgenerierten Richturteilen gegen andere umgehst, hast du bei Henderson gelernt.

Was ist Richtgeist? Ist es Richtgeist, einen Straftäter nach wiederholten Angriffen auf mich vor Gericht zu bringen, damit das mal ein Ende hat? Oder gehört zum Richtgeist nicht das selber richten wollen dazu. Das will ich ja nicht. Wenn ich eine Sache vor die himmlischen Gerichtshöfe bringe, dann bitte ich da um Wiederherstellung der Gerechtigkeit und wie es das Ziel bei Strafverfahren in normalen staatlichen Gerichten auch der Fall ist: dass die Täter davon abgehalten werden, wieder und wieder straffällig zu werden. Ich bin da nicht Bitter - ich möchte aber, dass der Unfug sofort aufhört!

Sich von Gott schützen lassen.

Ja, das würde ich gerne. Und in gewissem Umfang passiert das sicher auch - ich lebe schließlich noch! Aber meine Erfahrung (1 totes Kind, 1 schwer behindertes Kind und ein insgesamt angefochtenes Umfeld ohne Gemeinde etc.) zeigt mir, dass einfaches Gottvertrauen nicht ausreicht. Ich muss da meinen Teil dazu tun, um mich gegen den Feind zu stellen. Das ist sonst so wie wenn die Deutschen ihre Armee verloddern lassen - weil die Amis machen das schon für uns ... Klar helfen die uns, wenn Putin sich Europa schnappen will. Aber wir werden dann die Erfahrung machen, dass seitens der Amerikaners wenig Verständnis für uns da sein wird, wenn wir nicht selber nach Kräften mithelfen.

Das Jüngerschaftskreuz: Dieses Kreuz ist ein Sein und ein Auftrag, Licht sein und im Licht gehen, dabei Licht verbreiten.

Das klingt ja alles ganz nett und das will ich gerne machen. Allerdings ist in den Worten dort kein Hinweis darauf, dass es Menschen gibt, die was gegen Licht haben, weil dann der ganze Dreck, den sie hinter der schönen Fassade horten, sichtbar wird. Von daher ist derjenige, der Licht bringen will, immer auch Feind des Bösen und damit im Fokus von Angriffen des Bösen.

Mein Eindruck ist da der, dass es in Deutschland dominierende geistliche Kräfte gibt, die nach ganz eigenen Regeln urteilen. Die mögen sogar an der Bibel angelehnt sein, erreichen durch Wortverdrehung aber eine deutlich schärfere Auslegung als die Schrift selber und eine wirkliche Anhörung der Angeklagten gibt es auch nicht. Darüber hinaus wird nicht beachtet, dass Christen nicht mehr unter dem Gesetz stehen, d.h. nicht mehr nach biblischen Gesetzen verurteilt werden dürfen. Und dann ist es auch Gott, der urteilen darf und nicht selbsternannte Götter. Das Verfluchen scheint mir da ein wichtiges Instrument der Vollstreckung der Urteile zu sein. Und wenn sie sich mal an Dir festgebissen haben, dann stehst Du vor einem langen Kampf, bei dem es um Ausharren im Glauben und ständige Abwehr geht. Davon ist mein Teil dieses Threads auch.

Ich hielte es für falsch, sich in so einer Situation nicht zu wehren - an der Seite des Vaters im Himmel und mit den Werkzeugen, die er uns dafür gibt, und der Glaube ist das die stärkste Waffe. Aber wenn Du länger in diesem Kampf stehst, dann wird der Wunsch nach einem deutlichen Eingreifen des Vaters immer größer, die Hoffnung, dass es da etwas gibt, dass so große Furcht in die Angreifer kommt, dass sie eine ganze Weile von Kindern Gottes die Finger lassen. Und da ist es meine Hoffnung dann, die Vorgänge vor die himmlischen Gerichtshöfe zu bringen, damit Gottesurteile entsprechendes bewirken können. Und ich mache das sicher nicht nur für mich und meine Familie, sondern für viele Christen, denen es ähnlich geht wie mir. Wer weiß - vielleicht ist Meriadoc da einer davon.

 

 

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Vergeben ist immer Schritt 1. Wirst du da nachlässig, bist du in Gefahr.

Vorstellung Racheengel:  Das geht am Wesen Gottes vorbei. Da ist noch versteckter Hass in einem Winkel.

Mir wäre sowas wie ein Racheengel zu sein, viiiiiiiiiieeeeeeeel zu wenig. Ich bevorzuge, dass derjenige zur Umkehr geführt wird. Was da in seinem Herzen passiert, das kann nur die Liebe Gottes auslösen. Und dann ist die Veränderung von Innen existenziell und nicht von aussen aufgedrückt.

Jesus sagt: die Sünde fängt im Herzen an...nicht erst in der Ausführung der Tat.

Was fragst du nach Richtgeist? Wenn es dir nicht klar ist, dann hast du da Nachbesserungsbedarf.Dann merkst du selbst nicht, wo du in Richten verstrickt bist.

Das Kreuz der Jüngerschaft ist nicht "nett", es ist heraus-fordernd. Es steht da, dass Racheglüste in den Tod ans Kreuz gebracht werden und man frei wird zu beten: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.  - und ebenso - Vater, vergib mir, denn im Kern weiß ich auch nicht, was ich tue, auch wenn ich es mir einbilde, es zu wissen.

Aus deinem Post entnehme ich, dass dir das, was Gott macht, zu wenig ist und du da nachbessern müsstest. Ich kann mich täuschen, aber der Eindruck entsteht bei mir aufgrund deiner Ausführungen. Vielleicht wäre es mal gut, wenn du einen Gang runterschalten würdest.

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@deborah71 Mir wäre sowas wie ein Racheengel zu sein, viiiiiiiiiieeeeeeeel zu wenig. Ich bevorzuge, dass derjenige zur Umkehr geführt wird. Was da in seinem Herzen passiert, das kann nur die Liebe Gottes auslösen. Und dann ist die Veränderung von Innen existenziell und nicht von aussen aufgedrückt.

Wie willst Du Menschen in die Umkehr führen, wenn sie einfach munter immer weiter zerstören, krankmachen, morden, rauben etc.? Im weltlichen Bereich haben wir da Polizei und Militär, das da Einhalt gebietet. Und im geistlichen Raum?

Gott kann von mir verlangen, dass ich mich an der Abwehr des Bösen beteilige. Das Angebot des Racheengels war nicht für meine Zeit hier auf Erden gedacht, sondern für die Zeit des Nachlebens - im Jenseits. Aber Gott hat das ja abgelehnt, weil er vermutlich mit mir etwas anderes vorhat. Ich wäre aber bereit gewesen, den Job zu machen - und zwar nicht mit dem Ziel zu vernichten, sondern über das Schaffen von Gottesfurcht in die Umkehr zu führen.

Glaube mir - ich habe geliebt, was das Zeug hält und ich tue das immer noch und die Angriffe werden nicht weniger. Da ist irgendwann der Zeitpunkt erreicht, wo man erkennen muss, dass die eigene Strategie ins Leere läuft.

Was fragst du nach Richtgeist? Wenn es dir nicht klar ist, dann hast du da Nachbesserungsbedarf.Dann merkst du selbst nicht, wo du in Richten verstrickt bist.

Wenn ich Gerichtshöfe anrufe, um ein Gericht zu bewirken, dann habe ich nicht zwangsläufig einen Richtgeist. Hatte die bittende Witwe aus dem Gleichnis einen Richtgeist? Wohl kaum. Sie wollte ihr Recht und da man auf andrem Wege nicht bereit war, es ihr zu geben, rief sie eine höhere Stelle an, die es ihr verschaffen sollte. Genau das tue ich. Ich setzte kein Strafmaß fest und ich stelle, wenn ich die Sache vor die himmlischen Gereicht bringen, noch nicht einmal eine Schuld fest. Ich bitte da lediglich um Klärung und für den Fall, dass ich im Recht bin, um Gerechtigkeit. Idealerweise führt die dann bei dem, das ich als böse erlebe, zur Umkehr.

Es steht da, dass Racheglüste in den Tod ans Kreuz gebracht werden und man frei wird zu beten: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. - und ebenso - Vater, vergib mir, denn im Kern weiß ich auch nicht, was ich tue, auch wenn ich es mir einbilde, es zu wissen.

Ja, Jesus hat das gemacht und das ist sicher vorbildlich. Ich hatte Dich gefragt, ob ich dazu beitragen solle, die Zahl derer, die in der Offenbarung endlich Gerechtigkeit fordern, weil sie auf Erden umgebracht wurden, vollzählig zu machen und das Gericht damit auszulösen. Ja, vielleicht sollte ich einfach die Flüche laufen lassen und dann ins Grab steigen - aber das hilft denen hier auf Erden überhaupt nichts. Offenbar ist es im Himmel erlaubt, sich nach Rache zu sehnen. Offenbarung 6, 10-11 habe ich in einem Beitrag weiter oben ja schon zitiert. Gott ist ein Gott der Gerechtigkeit und es ist klar, dass er Unrecht ausglichen will und wird. Die Frage ist nur, wann dies geschieht.

Wünsche ich mir jetzt Gerechtigkeit, dann können jetzt Menschen in die Umkehr kommen. Mache ich dies nicht, dann gehe ich bald ins Grab und werde dann von himmlischen Sphären aus Gerechtigkeit fordern. Dann werden aber diejenigen, die jetzt böse Frücht unschuldigen Menschen anhängen, ganz sicher in den feurigen Pfuhl einfahren. Ich denke, dass ein Teil des Problems ist, dass diejenigen, die sich vom Bösen zu bösem Tun haben verleiten lassen, sich überhaupt nicht bewusst sind, dass sie nicht die Guten sind. Aber Gott lässt sich da nicht betrügen. Es ist aber, wenn ich entsprechend betragen werde, mit meine Aufgabe, diesen Betrug aufzudecken. Das ist kein Richten - aber es ist eine Zuarbeit für den Richter, der dann das Urteil fällen wird.

Aus deinem Post entnehme ich, dass dir das, was Gott macht, zu wenig ist und du da nachbessern müsstest.

Mein Gottesbild ist das, das wir hier als Gottes Ebenbild auf Erden sind. Wir sind sein Gegenüber und wir sind hier nicht um fünfe grade sein zu lassen, sondern wir haben eine Aufgabe. Dazu gehört sicher auch, dazu beizutragen, dass Gottes Wille geschieht und dass Gottes Gerechtigkeit wird. Unsere Aufgabe ist ganz klar nicht die des Richters und auch nicht die des Vollstreckers. Aber wir dürfen und müssen, wenn wir betrogen werden, dies vor Gott bringen. Damit ist Gott nicht zu wenig - es ist genau, wie es im Schöpfungsplan vorgesehen ist: Der Mensch gehört zu Gottes Team auf Erden und wir arbeiten mit Gott zusammen. Mehr will ich da nicht tun.

Vielleicht wäre es mal gut, wenn du einen Gang runterschalten würdest.

Die Geschwindigkeit gebe nicht ich vor, sondern die Mächte, die mich angreifen. Meine Hoffnung auf eine gewisse Friedensphase ruht auf ein deutliches Eingreifen meines Vaters im Himmel!

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Wie willst Du Menschen in die Umkehr führen,

Geführt durch den Heiligen Geist... so wie Jesus sagte, ER tue nichts, was er nicht den Vater tun sehe...  und indem ich den Platz ausfülle, auf den ich gesetzt bin und nicht wild herumlaufe und Menschen den Kopf wasche oder ihnen mit ewiger Verdammnis drohe.

Ich haue auch keine Luftlöcher in den geistlichen Raum, sondern lass mir zeigen, was ich tun, sagen, singen, schreiben, prophetische Handlung ausführen, Informationen sammeln und auch einfach mal die Füße still halten  und auf den Aufwind zum Adlerflug warten soll. 

Gott kann von mir verlangen, dass ich mich an der Abwehr des Bösen beteilige.

Und genau das fängt im eigenen Herzen an. Tu das Unreine aus deiner Mitte, steht geschrieben....Bitterkeit ist Unreines... ist Dunkles... Jesus Auftrag lautet, dass wir Licht sind...d.h. Sein Licht in uns soll durch uns scheinen und Menschen berühren. Das geht nicht, wenn die Scheiben schmutzig sind.

Wenn ich Gerichtshöfe anrufe, um ein Gericht zu bewirken, dann habe ich nicht zwangsläufig einen Richtgeist.

Schaffe XY Recht vor seinem/ihrem Widersacher...  ist eine Anrufung um Befreiung und nicht um Verurteilung vor der Zeit. Lk 18

Die Zeit von  schön viel Verdammnis verbreiten, dass die Menschen sich aus Angst bekehren ist Geschichte.

Gott aber leitet durch Güte zur Umkehr und lässt sie erkennen, er überführt durch seine Gegenwart der Liebe und Reinheit und Ehrfurcht, die von Ihm ausgehen. Kommt das durch dich hindurch?

 

Vater, vergib ihnen.....

Ja, Jesus hat das gemacht und das ist sicher vorbildlich.

Und Jesus ist das Vorbild für die Nachfolge. Denn dieses Gebet Jesu hat geistliche Sprengkraft.

Ich hatte Dich gefragt, ob....

Da sage ich nichts zu. Das ist mir zuviel Drama neben der Spur...

Das ist kein Richten - aber es ist eine Zuarbeit für den Richter, der dann das Urteil fällen wird.

Doch, genau diese "Zuarbeit" ist Richten...du hast dein Urteil schon gefällt und forderst Verdammnis statt Gnade. Die Schrift nennt das "Verkläger der Brüder" ...der aktuellen und der noch werdenden Brüder und Schwestern.

 

Deborah71: Vielleicht wäre es mal gut, wenn du einen Gang runterschalten würdest.

hmmm......

Die Geschwindigkeit gebe nicht ich vor, sondern die Mächte, die mich angreifen.

Das klingt so, als lebst du unter dem Stock des Treibers und nicht unter der Führung des Heiligen Geistes.

Es wirkt ausserdem so, also ob du dich in einen geistlichen Bereich hineingewagt hast, für den du kein Mandat hast und daher nicht geschützt bist.

Da reicht nicht unbedingt einen Gang runterzuschalten, sondern Rückwärtsgang bis in deinen geistlichen Mandatsbereich.

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@deborah71 Schaffe XY Recht vor seinem/ihrem Widersacher... ist eine Anrufung um Befreiung und nicht um Verurteilung vor der Zeit. Lk 18

Sag das mal denen, die meinen, sie dürften andere Menschen durch Flüche belasten oder gar umbringen ...

Wenn ich das vor die himmlischen Gerichtshöfe bringe, dann nur, um Freiheit zu schaffen für diejenigen, die entsprechend bedrängt werden. Wie Gott das macht, ist mir egal. Sie haben ein verborgenes Recht geschaffen, das von außen ein wenig nach Gottes Gesetz aussieht, im Detail aber deutlich schärfer und erweitert ist und nicht darauf abzielt, irgendetwas zum Besseren zu bewegen, sondern ausschließlich um zu knechten, um Macht zu erlangen oder Macht zu erhalten und auch um fremdes Gut in die eigenen Taschen zu bringen. Das zumindest ist mein Eindruck nach allem, was ich bislang erlebt habe. Es passt das zu den Gesetzen und der Terrorherrschaft des Augustus und möglicherweise hat Augustinus dieses Teufelswerk in die Kirche integriert. Das gilt es zu prüfen und ich lege es dem Vater im Himmel zur Prüfung vor.

Dabei geht es dann also nicht nur um die Befreiung geknechteter Kreaturen, sondern um die Befreiung der Kirche. Es geht darum, Bau von Himmelreich zu ermöglichen und den zu beobachtenden gesellschaftlichen Verfall, der eine logische Folge einer Terrorherrschaft ist, abzuwenden.

Das ist einmal ein großes Bild. Gott weiß, ob da etwas dran ist und Gott möge es prüfen und entsprechend handeln. Wenn er da Menschen verurteilen wollte, dann gäbe es gute Gründe dafür. Wenn die Menschen aber umkehren und sich abwenden von dem Terrorsystem, dann würde es mich sehr wundern, wenn sie nicht unseren gnädigen Gott erleben würden und er sie neu in die Arme schließt.

Ich wünsche wirklich niemanden etwas Schlechtes - erlebe aber, wie manche Menschen sehr bemüht sind, mir Schlechtes zu verpassen. Ich komme aus eigener Kraft da nicht weiter. Ich kann die Versuche, mich zu schädigen, abwehren - das war es. Und ich kann die Sache als solche vor Gott bringen und ihn bitten zu handeln.

Das klingt so, als lebst du unter dem Stock des Treibers und nicht unter der Führung des Heiligen Geistes.

Wer beeinflusst das Leben der verfolgten Christen in aller Welt? Ist es nicht die verfolgende Macht viel mehr als der Heilige Geist, der auch da ist und ihnen hilft, den Häschern zu entkommen? Es ist nicht schön, vom Bösen getrieben zu werden. Aber es ist das ein Teil normalen Überwinderdaseins.

Es wirkt ausserdem so, also ob du dich in einen geistlichen Bereich hineingewagt hast, für den du kein Mandat hast und daher nicht geschützt bist.

Das Mandat erhält man automatisch, wenn man entsprechend bedrängt wird. Der Bedränger gibt es einem praktisch in die Hand. Ich bin in einer Situation, in der ich reagieren muss. Ist das dann kein Mandat? Was den Schutz angeht, so fühle ich mich vom Heiligen Geist und von himmlischen Mächten geschützt und da bin ich sehr dankbar dafür.

Und wenn ich darüber frei hier schreibe, dann nicht, um zu verärgern oder zu verdammen, sondern auch um dem Gegenspieler zu sagen, dass er sich grad ziemlich weit rauslehnt, dass sein Spiel durchschaut ist und dass er jetzt noch die Möglichkeit hat, umzukehren und sich nach einem friedlichen Leben in Gottes Willen und Gottes Nähe ausstrecken kann.

Da reicht nicht unbedingt einen Gang runterzuschalten, sondern Rückwärtsgang bis in deinen geistlichen Mandatsbereich.

Wer gibt das Mandat? Menschen? Oder vielleicht dann doch eher Gott? Klar tue ich das auch für mich, weil ich mich nach einem friedlichen menschenwürdigen Leben sehe und ich das auch allen anderen wünsche. Aber letztendlich erhält man für solche Schritte sein Mandat von niemandem sonst als von Gott.

Ich soll zurückrudern? Wohin? Warum?

Spr 29,25 Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässt, wird beschützt.

Und so wünsche ich allen inklusive mir selber eine gehörige Portion Gottvertrauen. Ohne das könnte ich das nicht machen.

Lies nur mal Hebräer 11. Was machte unsere Glaubensvorbilder aus? Menschenfurcht? Geistliche Begrenztheit? Wohl kaum! Ich möchte Gott gefallen und nicht den Menschen. Und ich möchte das Himmelreich werden kann und dafür muss es gravierende gesellschaftliche Veränderungen und wirkliche Freiheit geben!

Wohin soll ich also zurückrudern? Und selbst wenn ich es wollte - wäre der Weg dafür noch frei? Ich habe durch das, was ich im Leben erlebt habe und erlebe, ein Mandat erhalten. Das gilt es zu erfüllen. Wir sind nicht ohne Grund auf Erden - Du nicht und ich auch nicht.

Dir noch einen gesegneten Sonntag!

Liebe Grüße

GoodFruit

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Ich fang mal hier an, das Labyrinth aufzudrüseln....

Deborah71:Da reicht nicht unbedingt einen Gang runterzuschalten, sondern Rückwärtsgang bis in deinen geistlichen Mandatsbereich.

goodfruit: Wer gibt das Mandat? Menschen? Oder vielleicht dann doch eher Gott? Klar tue ich das auch für mich, weil ich mich nach einem friedlichen menschenwürdigen Leben sehe und ich das auch allen anderen wünsche. Aber letztendlich erhält man für solche Schritte sein Mandat von niemandem sonst als von Gott.

Ich soll zurückrudern? Wohin? Warum?

Mandat ist eine bestimmte Autoritätsebene im Bereich der Berufung. Das kommt nur von Gott und beinhaltet auch einen entsprechenden Ausbildungsstand. Das ist wie bei Azubi, Geselle und Meister. Wenn der Azubi versucht, in Bereiche reinzugehen, die der Meisterausbildungsklasse vorbehalten sind, dann wird das nichts und kann obendrein mega Ärger. geben und Schaden. 

Macht jemand das im geistlichen Bereich,  macht er sich unnötig verletzlich, verletzt andere  und hält das im schlechtesten Fall noch für geistlichen Kampf.

Jesus sagt: Ich will, dass mein Knecht da ist, wo ich bin.
Bist du vorausgelaufen oder schlenderst hinterher, kriegst du selbstausgelöste Probleme. Deiner Beschreibung nach und wie sich dein Eifer zeigt, tendierst du zum Vorauslaufen. Der Feind legt dir einen Köder hin und lockt dich aus der Deckung und dann gibts Haue. 

Nur weil man etwas von Henderson oder anderen gelesen hat, heißt das noch lange nicht, dass man da schon ist und damit geistgeleitet umgehen kann.

Zurückrudern zu Jesus in Seine Ruhe, Besonnenheit und Seinen Schutz ist da die Ansage.

Und vor allen Dingen... bewahre dein Herz mit allem Fleiß, denn aus ihm entspringt die Quelle des Lebens.  Je mehr Bitterkeit in einem Herzen angesammelt wird, um so weniger kann  Leben daraus fließen und umso mehr strampelst du dich aus eigener Kraft ab und bist burnout gefährdet. 

 

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@deborah71 Das ist wie bei Azubi, Geselle und Meister. Wenn der Azubi versucht, in Bereiche reinzugehen, die der Meisterausbildungsklasse vorbehalten sind, dann wird das nichts und kann obendrein mega Ärger. geben und Schaden. 

Mit dem Bild kann ich etwas anfangen, ich bin mir auch bewusst, dass es im Geistlichen entsprechende Strukturen gibt. Allerdings sehe ich nicht, wo ich da drin bin. Ich kenne meinen Stand nicht. Ich weiß, dass ich in vielen Jahren der Nachfolge gewachsen bin. Ich könnte da alles mögliche sein.

Ich erlebe Führungspersönlichkeiten im geistlichen Bereich - und ich erlebe dort Dinge, die ich für biblisch problematisch halte und niemand stoppt das oder hilft den Persönlichkeiten, sich neu und heilsam auszurichten. Die korrigierende Funktion in diesen Systemen scheint mir defekt zu sein.

Da gibt es Menschen in Gemeinden, die mit ihrem Reichtum sehr präsent sind und Ehre dafür fordern. Und dann sehe ich, wie Jesus den jungen Mann, der es nicht schafft, sich von seinem Reichtum zu distanzieren, nicht in den Kontext des Himmelreichs, nicht in seine Nachfolge hineinlässt, obwohl er ein Leben der Reinheit und Heiligung führt.

Ich erlebe, wie Sünder in Gemeinden Ablehnung erfahren, obwohl sich Jesus doch grade um diese Menschen gekümmert hat. Es scheint, als habe das alte Pharisäertum, die geistliche Elite zur Zeit Jesu oder ihre Entsprechung in unserer Kultur übernommen und dabei das Evangelium in den Giftschrank unerwünschter geistlicher Inhalte fest eingeschlossen. Und das, obwohl nur daraus Himmelreich gebaut werden kann.

Im frühen Mittelalter waren Bettler sehr beliebt. Die Reichen wussten, dass ihr Reichtum das Potenzial hätte, sie in die ewige Verdammnis zu bringen. Und daher waren sie in Demut dankbar dafür, dass es die Bettler gab, denen sie Gutes tun konnten, dass sie mit ihrem Reichtum in christlichem Sinne umgehen konnten und teilten, ohne dass sie jemand anders als ihr Wunsch nach Errettung sie dazu drängte. Diese Menschen haben das dann möglicherweise auch heimlich getan, weil sie nicht Menschenehre suchten, sondern weil sie den biblisch von Gott versprochenen Lohn für dieses Tun erhofften. All das verschwand dann im späteren Mittelalter, als es befestigte Städte gab und Handel und Reichtum verbreiteter war.

Ich sehe da ein System mit Meistern, Gesellen und Lehrlingen, das mir aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint. Ich lehne die Prinzipien dieses Systems sicher nicht ab. Aber ich sehe auch, dass dies ein sehr autoritäres System ist, das, wenn es einfach mal irgendwo falsch abgebogen ist, schwer von sich aus korrigierbar ist. Da ist es dann wichtig, wenn Menschen von Außen darauf schauen und die Kritik hineinbringen können. Kritik, die (wie jede gute Kritik) nicht zerstörerisch, sondern korrigierend und auferbauend gemeint ist.

Noch ein Gedanke: Wo stehen eigentlich die Könige in diesem System?

 

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Mit dem Bild kann ich etwas anfangen, ich bin mir auch bewusst, dass es im Geistlichen entsprechende Strukturen gibt. Allerdings sehe ich nicht, wo ich da drin bin. Ich kenne meinen Stand nicht. Ich weiß, dass ich in vielen Jahren der Nachfolge gewachsen bin. Ich könnte da alles mögliche sein.

Da für sich bei Jesus nachzufragen, wäre ein lohnenswerter Ansatz.

@Gorch-Fock hatte neulich einen Gabentest vom ICF gepostet, der im Ergebnis richtungsweisend verwendet werden konnte. Ich habe mich im Ergebnis jedenfalls  deutlich wiedergefunden. Die ersten 5 Bereiche mit der höchsten Punktzahl werden einem angezeigt und man kann sich das auch ausführlich per mail schicken lassen, wenn man das möchte. Dann hat man schonmal einen Anhaltspunkt, wo man bei sich schauen kann, wie man da bisher von Gott gebraucht wurde und wie es weitergehen könnte.

Vielleicht gibt dir dein Testergebnis eine Anregung und Richtungsweisung?

~~~

Dir fällt viel auf in Miteinander von Christen... da hast du wahrscheinlich viel für sie zu beten....  so wie Paulus schrieb, dass er Geburtswehen erleide, dass Christus in ihnen Gestalt gewinnt.  Ich verstehe das so, dass man in ihrer Ausstrahlung und ihren Worten und Taten viel von Christus erkennt.

Das Vater unser bietet da eine ganz schlichte und wirkungsvolle Hilfe: ...dein Reich komme wie im Himmel so in XY....  dann läuft man auch nicht Gefahr, eigene Vorstellungen reinbeten zu wollen.

Wenn Gemeindeleiter einen größeren Bedarf an Spurensuche erkennen, weil sie merken, irgendwas läuft sehr schief.... da gibt es ja die Supervisionsdienste, die von aussen auf Einladung kommen. 

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@deborah71 bitter, verletzt:  nach meinem Post hatte ich ( ich-Bildermensch) das Verlangen einen Eimer Gnade über dir auszukippen... ich als laufender Meter unter 160cm und keine Ahnung wie lang du bist,  hatte dazu Kopfkino: ich steig ein paar Stufen auf eine Leiter und lass mir den Eimer von Gott füllen und kippe ihn dann über dir aus. ❤️  Hebr. 12,15  Shalom für dich

Hallo Deborah,

ich finde das ja sehr nett, dass Du mir Gottes Gnade vermitteln willst. Aber müsste ich mir die nicht direkt bei Gott bzw. bei Jesus selber holen? Ich verstehe das theologische Konstrukt dahinter nicht, finde es aber sehr interessant und würde selber gerne entsprechendes tun, wenn Du mir da den biblischen Zugang eröffnest.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Ich habe das im Rahmen einer Lehre über Vergebungspraxis kennengelernt um den ganzen Menschen in den Vorgang mit einzubeziehen, dass Vergebung in jeder Faser des Körpers gespürt wird durch seine Handlung und nicht nur im Kopf und mit Worten passiert. Es vermittelt eine Ganzbeteiligung und ein ganz erleben.

Nach dem Vergeben, Loslassen und Erstattung für den erlittenen emotionalen Schaden von Gott erbitten und annehmen, kann es eine prophetische Zeichenhandlung sein im Sinne von 'ich habe die Gnade Gottes, die mir zuteil wurde an dich weitergereicht und wünsche dir positive Veränderung'.  Mt 18  von ganzem Herzen (d.h. von ganzer Person) vergeben. Den Entschluß und Vorgang demonstrieren.

 

2. Sichtweise: nach Hebr 12,15  und eine Form des Segnens. Wenn Mangel erkannt wird, dann ist das mit Gnade von Gott nehmen und jemandem übergiessen eine prophetische Zeichenhandlung mit Fürbitte, dass Gott den Mangel desjenigen ausfüllen möge.

3. Sichtweise:keine 'ich armes Opfer' Haltung einnehmen  (Jesus am Kreuz, Vater vergib ihnen,....sein Opfer zur Begnadigung sollte ihnen auch zuteil werden, denn sie wussten ja nicht, dass Jesus sterben musste, um sie zu erlösen) sondern loslassen und keine Liebe schuldig bleiben.Röm 13,8.

Wenn z.B. jemand verbal niedergeschlagen oder entwertet (in einen Opferstand) versetzt wurde, so muss er da nicht bleiben. Er kann sich durch Jesus aufgerichtet zuerst eine Stufe über den  Täter stellen und von dort Gnade für sich nehmen (Ermutigung und Handlungsfreiiheit) und Gnade über den Täter giessen. Wieder eine prophetische Zeichenhandlung. Danach geht er wieder auf Augenhöhe herunter.

 

deborah71 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
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Beiträge : 2684

@goodfruit Moin.

Aber im Grunde genommen ist das ein Fluch und meiner Tochter ging es richtig schlecht danach. Und frei wird man erst, wenn man so einen Fluch gleich ablehnt und ihn in Jesu Namen bricht.

Für mich klingt das sehr stark nach magischem Denken.
Mein Verständnis von "Christ sein" oder "an den drei-einen Gott glauben" oder wie auch immer man es nennen will, dass man zu Jesus, dem Christus, gehört, ist, dass man befreit ist aus anderen sklavischen Bindungen. Sicher bedeutet das nicht, dass man dann nicht noch gesundheitliche (psychische wie physische) Probleme oder negative Charakterzüge, schlechte Begegnungen, Probleme... hat. Aber es bedeutet für mich, dass man frei und unbesorgt leben darf, ohne auch noch drüber nachdenken zu müssen, ob man einen persönlichen oder übernommenen Fluch mit sich trägt - und wie genau man handeln muss, um den loszuwerden.
Das ist überhaupt für mich der Knackpunkt, glaube ich:

...frei wird man erst, wenn man...

Nein. Wir sind befreit durch Jesu Liebe, seinen Tod und seine Auferstehung. Nicht wir müssen uns befreien durch irgendein Handeln. Römer 8 finde ich da sehr hilfreich:

31 ... Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? ...
34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.
35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? ...
37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Gruß und Segen
lubov

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GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@lubov Hi Lubov,

magischem Denken

Was für ein Buzzword! Wer so ein Etikett auf der Stirn hat, der ist erledigt.

Was ist denn für Dich "magisches Denken"? Lass uns doch mal schauen, ob Du da nicht auch diesem Denken verfallen bist:

Gibt es für Dich eine geistige Welt?

Die Gesetze, die Mose für das Volk der Juden am Berg Horeb erhielt waren mit Fluch und Segen verbunden und Mose wiederholt diese Flüche und Segensworte bei seiner großen Ansprache kurz vor seinem Tod. Gott kann Dinge mit Fluch und Segen belegen und er hat dies besonders in Geschichten des AT oft getan.

Aber auch Jesus hat nicht nur gesegnet, sondern auch verflucht. Man denke an den Feigenbaum, der keine Früchte hatte und Jesus hat ihn verflucht und wenige Tage, nachdem das passiert ist, kommen Jünger vorbei und sehen den Baum komplett verdorrt und Tod.

Wer Jesus folgen will, der hat da also auch ein extremes Werkzeug im Werkzeugkasten - allerdings eins, bei dem ich vor dem Hintergrund der Prämisse der Feindesliebe nicht wüsste, wann man das anwenden darf oder soll. Ich könnte mir vorstellen, dass das nur ein Spezialtool ist, das wir nach ganz deutlichem Signal von Gott verwenden dürfen - aber da muss ich mir wirklich ganz sicher sein, denn falls die verfluchte Person durch eine Fluchumkehr gemäß 1. Mose 27,29 geschützt ist, dann wäre ein heftiger Fluch quasi eine Art von Selbstmord:

1Mo 27,29 Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen. Sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht; gesegnet sei, wer dich segnet!

Fluchen und Segnen bedient sich psychologischer Mechanismen, die nicht mit Magie zu tun haben. Ein Mensch, der mit einer Erniedrigung tief in seinem Innersten getroffen wurde, dem geht es schlecht - und wenn er öfter so getroffen wird bzw. der Impetus des Angriffs hinreichend heftig war, dann kann es zu epigenetischen selbst-destruktiven Veränderungen in der Steuerung der Erbanlagen kommen - und so etwas kann über einige Generationen wirksam sein. Wenn Du es wünscht, kann ich Dir noch entsprechende Studien heraussuchen.

Mit dem Segnen funktioniert das in gleicher Weise - nur anders herum.

Fluch und Segen lässt sich damit auch als besonders fieses Instrument in der Hand von bösartigen Herrschern nutzen. Oder natürlich generell von Menschen, die sich für befugt halten, Gott spielen zu dürfen.

Fluchen kann auch einfach passieren - indem ich wenig achtsam Kritik anbringe z.B.

Die Mechanismen sind da immer dieselben und die Abwehr ist es auch: Distanzierung vom Fluch - d.h. nicht-Annahme und dann brechen es Fluches im Namen von Jesus von Nazareth.

Ich mache das und es geht mir besser damit. Und von daher habe ich auch wenig Bedenken, das weiterzuempfehlen. Es ist ein Stück Freiheit, das man so in einer Welt, die so gerne manipuliert und erniedrigt, wiedergewinnen kann.

Nein. Wir sind befreit durch Jesu Liebe, seinen Tod und seine Auferstehung. Nicht wir müssen uns befreien durch irgendein Handeln.

Ja, das ist so und genau das ist ja der Schlüssel, den ich verwende, um dem Gefängnis des Fluchs zu entkommen. Der Grund unserer Rettung und letztendlich auch der geistlichen Autorität, die wir als Christen auf Erden haben, hat nirgends sonst ihre Ursache als am Kreuz.

Wir leben aber in einer gefallenen Welt und die ist oft nicht eben nett zu Christen. Anfeindungen und Angriffe sind insbesondere für Christen, die ihren Glauben ernsthaft leben wollen, an der Tagesordnung. Und da ist meine Erfahrung, dass man da nicht mehr so locker und leicht in den Tag hineinlebt, sondern dass wir oft genug für eine Abwehr von Angriffen aufgefordert sind. Und da typische Waffen des Feindes u.a. Flüche sind, halte ich Fluchabwehr für ein zentrales Moment im geistlichen Kampf.

31 ... Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? ...
34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.

Das, was Du hier als Begründung dafür nimmst, warum wir keine Flüche zu brechen haben, lese ich als Begründung dafür, dass Flüchebrechen eine absolut zuverlässige Sache ist, wenn sie zusammen mit Jesus erfolgt.

Es heißt, dass Flüche, die unberechtigt sind, nicht treffen. Sind wir als Christen da dann nicht eigentlich sicher?

Ja und nein.

Röm 3,10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.

Das ist nichts Neues: wir sind alle Sünder! Und damit finden sich bei jedem die Schwachstellen, auf die ein Fluch abgeschossen werden kann.

Und ich erlebe, dass wir leider oft sogar in christlichen Gemeinschaften eine regelrechte Wolke an Menschen haben, die ihre Mitmenschen "abscannen" und Vergehen registrieren. Satan dürfte damit ein umfangreiches Dossier über jeden haben, den er fällen will.

An dieser Stelle bin ich dann gefährdet und es ist wichtig und richtig seine geistige Autorität zu nutzen, um Flüche abzuwehren. Das wäre mein "Ja" bei der Frage, ob wir überhaupt Flüche brechen sollten.

Und nun zum möglichen "Nein", der Situation, in der wir keinen Fluch mehr zu brechen brauchen, weil wir einen umfassenden Schutz von Jesus haben.

Und das wäre folgende Situation: Als Christ bin ich gerecht durch das Blut Christi. Er lebt in mir und ich in ihm. Damit bin ich dann selbst dann gerecht, wenn ich offensichtliche Sünden begangen habe. Das Blut Christi wirkt wie eine Teflonschicht, an der generell alle Vorwürfe in Bezug auf Sünden abperlen, ohne mich im Innersten auch nur im Geringsten zu tangieren. Das wäre eine Haltung, wie sie Christen wie Reinhard Hirtler für normal halten.

Zumindest in Deutschland habe ich aber den Eindruck, dass dies theologisch keine allgemein verbreitete Haltung ist und so ist mein Glaube aus dieser Perspektive heraus einfach nicht stark genug, um mit der nötigen Coolness durch die Welt zu gehen. Ich sehe sehr wohl noch meine Sündhaftigkeit und damit meine Angreifbarkeit. Für mich ist damit Buße und Umkehr zur Beseitigung von Schuld und auch da Ziehen von bösen Pfeilen des Fluches, die ihr Ziel erreicht haben, noch tägliche Praxis.

Zurückkommend zu Deinem Abschnitt Römer 8, 31-39: Mit einer Haltung, wie sie Reinhard Hirtler vertritt, also, dass ich als Christ automatisch gerecht bin - egal, was ich getan habe, lässt es sich genau so, wie wir das in diesem Bibelabschnitt lesen können, leben. Vom Kopf her kann ich das so annehmen - vom Glauben her ist da meine Panzerung noch nicht stark genug, als dass ich Flüche einfach Flüche sein lassen kann, wenn ich solche wahrnehme. Aber ich arbeite daran ...

Liebe Grüße

GoodFruit

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Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Ich greife mal heraus:

Aber auch Jesus hat nicht nur gesegnet, sondern auch verflucht. Man denke an den Feigenbaum, der keine Früchte hatte und Jesus hat ihn verflucht und wenige Tage, nachdem das passiert ist, kommen Jünger vorbei und sehen den Baum komplett verdorrt und Tod.

Wer Jesus folgen will, der hat da also auch ein extremes Werkzeug im Werkzeugkasten - allerdings eins, bei dem ich vor dem Hintergrund der Prämisse der Feindesliebe nicht wüsste, wann man das anwenden darf oder soll. Ich könnte mir vorstellen, dass das nur ein Spezialtool ist, das wir nach ganz deutlichem Signal von Gott verwenden dürfen - aber da muss ich mir wirklich ganz sicher sein, denn falls die verfluchte Person durch eine Fluchumkehr gemäß 1. Mose 27,29 geschützt ist, dann wäre ein heftiger Fluch quasi eine Art von Selbstmord.

Jesus hat einen Baum verflucht, weil er Frucht vortäuschte. Steht da. 

Dann gehst du in der Argumentation weiter und leitest ab, dass das erlauben würde, Menschen zu verfluchen. Und das ist nicht korrekt und ein falscher Lehrbaustein der  sich zu einer Gedankenfestung entwickeln kann nach 2. Kor 10.3-5

Wenn nicht sorgfältig eruiert wurde, was weitere Bibelstellen über Bäume sagen und speziell über Bäume und ihre Früchte, dann wird es sehr! schräge.
Es geht bei dem Beispiel  um unfruchtbare Haltungen, Motive  und Gewohnheiten, die dem Leben Kraft rauben, saure Charakterfrüchte.

Man kann sein ganzes Leben lang saure Früchte abreißen....die dann wieder nachwachsen. Das ist nicht zielführend. Geht man dem unfruchtbaren Baum aber an die Wurzel (ein falscher Gedanke, eine falsche Gefühlseinordnung, eine unbehandelte Verletzung), dann verdorrt der Baum von der Wurzel an und bringt keine saure Frucht mehr.

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@deborah71 Deborah, come on - Du weißt, wofür der Feigenbaum steht! Warum also der Einwand?

Hier die Bibelstelle Markus 11,13. Ich finde da keinen Hinweis darauf, dass der Baum Früchte vortäuscht. Es war um die Zeit des Passah und wenn der Baum Früchte hätte, dann zu der Zeit nur Vorfrüchte, die auch essbar sind. Das Fehlen dieser Vorfrüchte bedeutet, dass der Baum in dem Jahr keine Früchte tragen wird.

Wir finden bei den Propheten - z.B. Jesaja 34, 4 einen Hinweis, dass der Feigenbaum zerstört wird, weil das Volk anderen Göttern gedient hat.

Aber ich kann das gerne Annehmen und nehme es als Lehre aus Deinem Beitrag, dass wir Menschen kein Recht auf Fluchen haben und ich habe ja auch betont, dass ich mir nicht vorstellen könne, wo wir so etwas im Licht des Evangeliums und des Gebotes der Feindesliebe überhaupt dürften. Damit dürfte klar sein, dass Flüche, von Menschen gesprochen, niemals im Kontext mit einer guten Macht sind.

Man kann sein ganzes Leben lang saure Früchte abreißen....die dann wieder nachwachsen. Das ist nicht zielführend. Geht man dem unfruchtbaren Baum aber an die Wurzel (ein falscher Gedanke, eine falsche Gefühlseinordnung, eine unbehandelte Verletzung), dann verdorrt der Baum von der Wurzel an und bringt keine saure Frucht mehr.

Das bedeutet aber auch: dann ist der Baum tot. Ist das die Perspektive des Sünders bei Jesus? Ich glaube kaum. Jesus verflucht da einen Baum, der für diejenigen steht, die ihn nicht als Messias annehmen wollen. Wer aber Jesus annimmt, ihm glaubt, auf ihn vertraut - der ist doch gerettet! Alles andere ist außerhalb des neuen Bundes und man muss sich ernstlich fragen, welche Anspruch das noch auf einen Christen haben kann.

Vielleicht noch einmal der Kontext der Bibelstelle: Jesus zieht auf dem Esel ein in Jerusalem und das Volk ehrt ihn als König - aufrichtig, von ganzem Herzen. Dann geht Jesus zum Tempel und unterwegs trifft er hungrig auf den Feigenbaum ohne Früchte. Und der Feigenbaum wird, vernichtetet - dann geht Jesus weiter in den Tempel und treibt die Händler aus dem Tempel aus.

Was hat Jesus da erlebt? Einfaches Volk und nicht die Schriftgelehrten und Pharisäer ehren ihn, erkennen, wer er ist. Aber diejenigen, die ihn doch annehmen sollten, haben den Ort, den er einmal als den Ort nennt, wo er hingehört, weil dort sein Vater wohnt, weltlich verlottern lassen und er erfährt dort Ablehnung und begegnet überwiegend Menschen, die ihm Fallen stellen und sogar töten wollen. In diesem Zusammenhang sehe ich Vertreibung der Händler und auch das Gericht (mit Vollstreckung) über den Feigenbaum.

Da wurden also keine Christen angegangen, sondern das Establishment, das das religiöse Business in jener Zeit zu verantworten hatte und ihn nicht als den Sohn Gottes annehmen wollte.

Das Bild, das Du darin wahrnimmst, erkenne ich so nicht. Auch ist Jesus als Arzt für die gekommen, die auf falschem Weg unterwegs sind. ER ist nicht derjenige, der das schwache Rohr ganz abknickt und den Sünder verwirft. Er ist der Retter. In diesem Zusammenhang frage ich mich, wie Du so ein Bild im Zusammenhang mit Jesus zeichnen kannst.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@goodfruit 

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Du sagst selbst, dass der Feigenbaum mindestens 2 mal im Jahr Früchte hat. Die Vorfrüchte, die sofort gegessen werden können und die nicht lagerfähig sind und die Spätfrüchte, die lagerfähig sind. Jesus fand keine Vorfrucht.

Das Hauptgebot heißt für uns Menschen: Gott lieben und den Nächsten, wie sich selbst.

Wie du nicht behandelt werden möchtest, so behandle keinen anderen. (Freie Wiedergabe).

Segnet, die euch fluchen.  (da steht nichts von zurückfluchen oder zurückschicken) Im Segnen ist eine Barriere da und der Fluch ist unwirksam.

 

Deborah, come on - Du weißt, wofür der Feigenbaum steht! Warum also der Einwand?

In der Geschichte des unfruchtbaren Feigenbaumes stecken mehrere Botschaften drin, aber keine, die Christen die Erlaubnis gäbe, einen bösen Menschen zu verfluchen, wie du in deinen Ausführungen zu geistlichem Kampf weiter oben hast anklingen lassen.

Der fruchtbare Baum und der unfruchtbare Baum > die neue Natur und die alte Natur:

Man kann sein ganzes Leben lang saure Früchte abreißen....die dann wieder nachwachsen. Das ist nicht zielführend. Geht man dem unfruchtbaren Baum aber an die Wurzel (ein falscher Gedanke, eine falsche Gefühlseinordnung, eine unbehandelte Verletzung), dann verdorrt der Baum von der Wurzel an und bringt keine saure Frucht mehr.

Ich schrieb von Charakter/Gewohnheiten, Haltungen und Motiven.
Im Handumdrehen münzt du meine Aussage auf die Existenz einer Person mit dem falschen Logikschluß um: Baum tot - Mensch tot. Sag mal, geht's noch?!

DAS muss dir erstmal einer nachmachen, so flott die Aussagen zu verdrehen.

Und in dem Tenor argumentierst du weiter, bis du am Ende mit einem falschen Ergebnis herauskommst und mir etwas unterstellst, was ich nie geschrieben habe.

 

Hier die Bibelstelle Markus 11,13. Ich finde da keinen Hinweis darauf, dass der Baum Früchte vortäuscht.

Dazu muss man sich ein wenig mit Feigenbäumen auskennen oder einfach mal die Fußnoten lesen.

Elb Mt 21,19... dass der Baum Blätter getrieben hatte, war ein Hinweis, dass auch Vorfeigen hätten da sein müssen. Er hat also etwas vorgetäuscht und eine Erwartung enttäuscht.

Elb Fußnote 7: nur Blätter daran Jesus suchte nach den kleinen, trockenen "Vorfeigen" (paggim), die aus Blütenanlagen des Vorjahres entstehen und schon Anfang April unter den neuen Trieben des Baumes zu finden sind. Sie werden dann abgeworfen, wenn später an der gleichen Stelle die sogenannten "Frühfeigen" (bikkurah) wachsen, die Anfang Juni reif sind. Im August sind dann die Feigen reif, die an den neuen Trieben gewachsen sind (tena).

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

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@deborah71

Ich schrieb von Charakter/Gewohnheiten, Haltungen und Motiven.
Im Handumdrehen münzt du meine Aussage auf die Existenz einer Person mit dem falschen Logikschluß um: Baum tot - Mensch tot. Sag mal, geht's noch?!

DAS muss dir erstmal einer nachmachen, so flott die Aussagen zu verdrehen.

Hallo Deborah, sorry, ich wollte da nichts verdrehen. Aber ich verstehe Deinen Ärger, denn auch mir sind schon Worte verdreht worden, was dann sehr ärgerlich war.

Ich muss dazu sagen, dass ich einen verdorrten Baum als Biologe betrachte. Ein verdorrter Baum ist tot. Wenn da noch mal Leben reinkommt, dann die Gilde der Totholzzersetzer (biologisch auch interessant!). DAs ist aber nichts, was den Baum wieder lebendig macht. Von daher war dieses Gleichnis für mich nicht anders zu verstehen.

Aber gut, dass Du das noch einmal aufgegriffen hast und klargestellt hast.

Elb Mt 21,19... dass der Baum Blätter getrieben hatte, war ein Hinweis, dass auch Vorfeigen hätten da sein müssen. Er hat also etwas vorgetäuscht und eine Erwartung enttäuscht.

Das Ausbleiben der Vorfrüchte hat aber Gründe. Irgendetwas mit dem Umfeld stimmt dann nicht. Probleme mit der Wasserversorgung (zu viel/zu wenig) zu wenig Dünger oder falscher Boden, Witterung, mangelnde Bestäubung ...

 

Wir haben da ja auch ein entsprechendes Gleichnis bei Lukas 13:

Und dann erzählte Jesus ihnen dieses Gleichnis: »Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt. Jahr für Jahr sah er nach, ob der Baum Früchte trug. Aber vergeblich! 7 Endlich rief er seinen Gärtner: ›Schon seit drei Jahren komme ich immer wieder und schaue nach Früchten, aber ich finde keine. Hau den Baum um. Warum soll er den Boden weiter aussaugen?‹ 8 Aber der Gärtner bat: ›Herr, lass ihn noch ein Jahr stehen! Ich will den Boden um den Baum herum noch einmal umgraben und ihn gut düngen. 9 Wenn er dann Früchte trägt, ist es gut; sonst kannst du ihn umhauen.‹«

Wenn Du also meinst, dass ich da ein Problem hätte - keine oder schlechte Früchte - dann müsste man die ja mal benennen können. Und die müssten biblisch nachvollziehbar sein und nicht anderen Narrativen entnommen sein.

Für meine Abstinenz in der Gemeinde habe ich Gründe, die damit zusammenhängen, dass ich den Ehebund mit meiner Frau sehr hoch achte und auch dass ich meine Kinder liebe und ein Problem mit Gemeinden habe, die ein Problem mit Behinderten haben.

Jesus sagt: Lasst die Kinder zu mir kommen. Jesus liebt Kinder. Meine Tochter wird immer auf dem Niveau eines Kleinkindes sein, wenn da nicht noch ein Wunder passiert. Ich kann damit leben - die Gemeinde offenbar nicht.

Wer zeitlebens ein Kleinkind um sich hat, der wird andere Früchte treiben als jemand, dessen Kinder alle so gedeihen, dass sie einmal erwachsen werden und reifen. Ich frage mich da, ob diese Früchte, die die Geduld mit einen Kleinkind fordern, nicht auch ihren Wert haben.

DA stellt sich dann die Frage, ob mir nicht jemand ungute Früchte vorwirft, der keine Ahnung hat, wie die Früchte gewachsen sind. Vielleicht sind die Früchte ja auch gar nicht ungut sondern nur anderen, die meinen sie hätten ein Patent auf diese Früchte, zu viel Konkurrenz ... Und dann täte ich mal sagen: Ist halt so, mir gefallen meine Früchte und ich brauche sie einfach, um die Kraft für den Alltag zu bekommen und Angriffen widerstehen zu können. Und wenn er seine Früchte in Sünde treibt, dann muss ich das nicht genauso machen. Vielleicht habe ich da ja einen ganz anderen Weg!

Mein Eindruck ist der, dass da ganz viele Menschen mit teilweise abstrusen Vorstellungen bewertend unterwegs sind, denen einfach der Horizont zu klein ist, um Dinge richtig einordnen zu können. Ich bin Naturwissenschaftler und ich kann in etwas abschätzen, was geht und was nicht sein kann. Und wenn Dir dann etwas vorgeworfen wird, was überhaupt nicht sein kann, dann ist das eigentlich nur bizarr. Was damit tun? Der einzige Weg ist doch ignorieren, oder?

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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@goodfruit 

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Und ich betrachte einen verdorrten Baum aus der Sicht eines Gärtners. Totholzzersetzer sind mir ein Begriff. 😉

Dabei... die alte Natur, die am Kreuz mitgestorben ist, die kann ruhig mausetot sein... damit die neue Schöpfung Freiraum hat zum neuen Leben in Christus.

Mein Bild ging u.a. auf die Stelle der zwei Bäume zurück in Lk 6, wo es um Charakter geht.

Dazu hatte ich den Spruch im Hinterkopf, der dem Talmud zugeschrieben wird:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle und
beachte Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten. Dann
achte auf Deine Verhalten, denn sie werden Deine Gewohnheiten. 
Beachte Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter, und
achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Leben. So
achte auf Dein Leben, indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.

Aphorismus (häufig dem Talmud zugeschrieben, mündliche Lehre der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums)

Welche Saat welchen Baumes ist in die Gedanken eines Menschen gesät und was wächst da auf und bringt welche Frucht. Die Kette dieses Aphorismus finde ich sehr gut dazu geeignet, die eigenen Lebensfrüchte anzuschauen. Gefällt mir eine Frucht nicht, dann kann ich Jesus fragen: wie hat das seinen Anfang genommen und wie konnte es aufwachsen in mir.

Nimm als Beispiel doch mal:  wenn Ablehnung gesät wurde und eine Wurzel der Ablehnung und bitterer Erwartung gewachsen ist. Dann ist die Frucht oft in wiederholtem Erleben zu sehen, in einem Hang zum Persönlichnehmen und alles auf sich zu beziehen, Angst vor erneuter Ablehnung (ein Magnet für neue Ablehnung)  usw....

Für manche Personen ist es dann hilfreich anhand der Feigenbaumgeschichte den Baum der Ablehnung in ihrem Leben zu verfluchen, dass er verdorre und in Ewigkeit keine Frucht mehr bringe. Das ist ein zur Seele redendes Bild und gibt vielen Luft. Diesen Menschen fällt es dann meist leichter, Verhaltensweisen und Denkmuster aus Ablehnungserfahrungen loszulassen und mehr Beziehung zu wagen und nicht alles gleich persönlich zu nehmen, wenn einer mal einen schlechten Tag hat und das sofort unter Ablehnung zu verbuchen.

~~~

Ich bin Naturwissenschaftler und ich kann in etwas abschätzen, was geht und was nicht sein kann. Und wenn Dir dann etwas vorgeworfen wird, was überhaupt nicht sein kann, dann ist das eigentlich nur bizarr. Was damit tun? Der einzige Weg ist doch ignorieren, oder?

Manchmal ist Ignorieren von Unsinn der richtige Weg.

Manchmal kann man Jesus fragen: Ist da was dran?  Wenn ER dann den Kopf schüttelt, ab in den Rundordner damit.

Manchmal trifft etwas... dann kann dadrunter noch eine ungereinigte und ungeheilte Wunde sitzen.  Da ist dann Seelsorge bei Jesus dran...  Danach ist diese Stelle nicht mehr empfindlich.

❤️

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Dabei... die alte Natur, die am Kreuz mitgestorben ist, die kann ruhig mausetot sein... damit die neue Schöpfung Freiraum hat zum neuen Leben in Christus.

Klar kenn ich - das ist das Ziel. Aber mal ehrlich: wie weit verlangt Jesus, dass wir sterben. Sollen wir unsere Persönlichkeit aufgeben? Da kann ich dann auch als Einheitsmensch im Kommunismus leben. Gott hat uns als Individuen geschaffen. Jeder ist verschieden und ich denke, dass wir diese Einzigartigkeit auch durch die Taufe hindurch erhalten. Was sterben muss, ist das fleischliche Leben, was wachsen soll, ist das geistige Leben.

Ich denke, dass es eine Realität ist, dass wir da in einem Prozess sind. Und grade, wenn Du im Leben nie wirklich fleischliches Leben erlebt hast, dann ist da irgendwas auf einer inneren todo Liste, das Du enorm schwer los wirst. Da hat es dann jemand mit Erfahrung und der Erkenntnis: das wird komplett überbewertet, leichter. 

Und dann ist da nicht nur der Sex sondern auch einfach die körperliche Nähe, die manchmal einfach als Bedürfnis da ist - und mein Eindruck ist der, dass die "Scanner" selbst da Report erstatten würden, obwohl da nichts passiert ist, was biblisch problematisch wäre. Sie haben da halt ein anderes Gesetzbuch und ihre Intention ist ja auch nicht bewahren sondern vernichten.

Ich muss Dir sagen, dass ich auf diesem Bereich unfreiwillig ziemlich sündenfrei bin.

Trotzdem scheint es da für andere ein Problem zu geben. Ich denke, dass es mit folgendem zu tun hat:

Ich habe schon lange mit Angriffen zu tun. Ich konnte feststellen, das viele über das Sonnengeflecht reinkommen. Das ist ein besonders gut durchbluteter Bereich in der Bauchhöhle und es ist sehr schmerzhaft und unangenehm, wenn man da körperlich angegriffen wird. Wurde ich aber nicht - ich wurde geistlich angegriffen. Keine Ahnung, wie das funktioniert, aber es war so, dass das eine Schwachstelle bei mir war, die ausgenutzt wurde. Darauf hin habe ich den Bereich mit speziellem Sport trainiert. Das läuft auf Bewegungsabläufe hinaus, wie sie auch beim Sex stattfinden - aber ich habe da keinen Sex. Das kann man überall machen und man bleibt selbst im Sitzen in Bewegung, ohne dass es Arbeitsabläufe oder das Autofahren stört. Oft bin ich dabei im Lobpreis oder bete in Zungen! Also an sich kein Problem.

Diese unteren Bereich sind in der östlichen Weisheit Chakren Zentren zugeordnet. Ich mache da nichts spirituell damit, aber ich konnte verifizieren, dass ein sportliches Training dieser Bereich die den Chakren zugeordneten Inhalte robust machen.

Die Chakren Lehre interessiert mich dabei weniger - höchstens in dem Maße, wie z.B. auch das Enneagramm mal ne interessante Betrachtung ist. Da bin ich rein Pragmatiker.

Wir sollen schwach sein - aber wir sollen auch starken Glauben haben. Nun schwach bin ich dahingehend, dass ich allein in der Welt stehe und außer meinen Vater im Himmel, Jesus Christus und dem Heiligen Geist sowie die geistlichen Entitäten aus diesem Raum keine Mitstreiter habe. Meinen Glauben mache ich aber auch über Stärkung der Persönlichkeit stark. Die sportliche Betätigung scheint meine Persönlichkeit auch zu stabilisieren, mir ein besseres Fundament zu geben, was dann eine gute Grundlage für stärkeren Glauben ist.

Nimm als Beispiel doch mal:  wenn Ablehnung gesät wurde und eine Wurzel der Ablehnung und bitterer Erwartung gewachsen ist.

Das ist nicht so. Ich bin nicht abgelehnt - aber es gibt sehr wohl Angriffe, die darauf zielen mich zu beseitigen. Von daher habe ich auch kein Problem so offen darüber zu reden: ich habe nichts zu verlieren und so kommt der ganze Kram denn mal auf den Tisch, wo er hingehört., um Lösungen anzustoßen, die für alle akzeptabel sind. Ich habe keine Ahnung, was da abgeht. Es scheint Menschen zu stören, dass ich eine starke Persönlichkeit geworden bin.  Aber wegen der Angriff wage ich auch nicht, da zurückzufahren, da mein Eindruck der ist, dass ich auch deshalb noch lebe, weil ich  man mich nicht mehr beliebig rumschubsen kann.

Manchmal denke ich, dass diese ganze gesellschaftliche Verurteilung von sexuellen Beziehungen in erster Linie darauf abzielt, auf diese Weise gestärkte Persönlichkeiten zu verhindern. Dazu dann auch die "Scantätigkeit" bestimmter Personen.

Ich habe den Eindruck, dass Jesus mit mir dabei ist. Vielleicht benutzt Gott mich da auch als Werkzeug, um einen lange bestehenden Missstand, der langsam beginnt unsere Gesellschaft zu ruinieren, anzugehen und zu beseitigen. Aber da habe ich keinen Einblick, was da abgeht. Ich bin da dann wirklich nur Werkzeug - mehr nicht.

 

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

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Klar kenn ich - das ist das Ziel.

Das ist der Anfang im Geist. Die Seele kommt in der Heiligung nach.

Gott hat uns als Individuen geschaffen. Jeder ist verschieden und ich denke, dass wir diese Einzigartigkeit auch durch die Taufe hindurch erhalten.

Ja, klar.

Was sterben muss, ist das fleischliche Leben, was wachsen soll, ist das geistige Leben.

Es ist am Kreuz gestorben, wir sollen uns dem alten Leben für tot erachten. Paulus redet von Ausziehen wie alte Klamotten...und der Heilige Geist zeigt, wie die neue Kleidung sich auswirkt, die wir tragen und wie sie gereingt wird, wenn mal Flecken drauf kommen.

In dem Moment, in dem man be- und ergreift, wer man als neue Schöpfung ist, und dass aus diesem IST /Sein) das neue Verhalten natürlich ist, ist es einfacher.

~~~

Das ist nicht so. Ich bin nicht abgelehnt -

Ich hab dich auch gar nicht gemeint. Es war ein Beispiel, um die Zusammenhänge  darstellen zu können. Steht ja am Anfang: Beispiel!

~~~~

Bereich Sonnengeflecht: Das ist der Bereich, in dem der Heilige Geist konzentriert ist. (Aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen) Er wohnt nicht im Kopf.

Dort manifestiert sich aber auch gerne Stress und Angst.

~~~~

Aktuell erlebe ich auch, dass Jesus sehr viel Wert auf eine Neuausrichtung und geistlichen Hausputz legt bei Christen, damit sie nah an seinem Herzen sind und besser hören und reagieren lernen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es geht erstmal mehr um das Sein als Jünger, mehr Verständnis des Seins, bevor ein Tun auf neue Art erfolgen kann, wo Wege der Schrift vernachlässigt wurden.Jeder bekommt das, was er gerade benötigt und was bei ihm dran ist.

deborah71 antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1623

@deborah71, @goodfruit - danke für euren Austausch. Zeitweise lese ich etwas ratlos mit. Irgendwie verstehe ich Grundlegendes nicht - liegt entwender am mir unbekannten Erleben oder an verwendeten Worten.

Aktuell erlebe ich auch, dass Jesus sehr viel Wert auf eine Neuausrichtung und geistlichen Hausputz legt bei Christen, damit sie nah an seinem Herzen sind und besser hören und reagieren lernen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es geht erstmal mehr um das Sein als Jünger, mehr Verständnis des Seins, bevor ein Tun auf neue Art erfolgen kann, wo Wege der Schrift vernachlässigt wurden.Jeder bekommt das, was er gerade benötigt und was bei ihm dran ist.

Hierfür - Hervorhebungen durch mich - möchte ich mich bedanken. Ich erinnere mich an etwas, was ich in andrem Zusammenhang schrieb: Ernten wollen, ohne zu säen. Das kritisierte ich als Kennzeichen unserer Zeit. Und ich war aktuell dabei, an meiner Saat ziehen zu wollen und bin nun erinnert worden an 3G: Gebet, Gehorsam, Geduld. Darin will ich mich üben. Danke für den Impuls. ❤️

seidenlaubenvogel antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Bereich Sonnengeflecht: Das ist der Bereich, in dem der Heilige Geist konzentriert ist. (Aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen) Er wohnt nicht im Kopf.

Dort manifestiert sich aber auch gerne Stress und Angst.

Ich erlebe es so, dass der Heilige Geist besonders mein Herz anspricht. Ob er im Sonnengeflecht konzentriert ist, kann ich nicht sagen. Zumindest kann ich mal das biblische Bild von Dir nachvollziehen, bin mir aber nicht sicher, ob es hier so passt. Ich denke, dass wir hier aufpassen, dass da kein heidnischer Sol Invictus Gaube hineinkommt (Sonnengeflecht).

Dass nicht nur die geistige Angreifbarkeit in diesem Bereich reduziert wurde, sondern auch die Angst, kann ich bestätigen. Ich vermute, dass es nicht gerne gesehen wird, wenn Menschen sich hier stark machen, weil Angst immer ein (wenn auch primitives, so doch sehr wirksames) Beherrschungsinstrument und Einfallstor für leichte Manipulierbarkeit ist. Eine gute Regierung hat das nicht nötig. Es sind das terrorstaatliche Instrumente. Und da wären wir dann wieder bei dem Terrorstaat des Augustus und meiner Sorge, dass etwas davon in unsere Kirchen in den Zeiten des Augustinus integriert wurde.

goodfruit antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

Um den Ort zu beschreiben habe ich deine Erwähnung des Sonnengeflechts verwendet, der bekannt ist, teils in der Medizin gebraucht wird und somit wir von derselben Stelle sprechen, wenn ich den Ort der Konzentration des Heiligen Geistes gemäß der Schrift beschreibe. Gemeint ist in den Ursprachen allerdings Das Innerste und ist größer in uns....

Und da wären wir dann wieder bei dem Terrorstaat des Augustus und meiner Sorge, dass etwas davon in unsere Kirchen in den Zeiten des Augustinus integriert wurde.

Sorge gehört hier in den Bereich der Angst. Abgesehen davon ist Sorgen unnötig, denn es ist einiges davon integriert, weil der Mensch dazu neigt, aus Angst Kontrolle und Macht auszuüben.  Überall, wo wieder Regeln neu aufgestellt werden und die agape-Liebe reglementieren wollen oder man sich auf Leistung verlassen will, ist diese kaiser-Gesinnung am Werk, nicht nur in der Leitung.

Daher hatte ich ja das Liebesgebot deutlich erwähnt. Das zählt diese Machtgesinnung aus.  Die stärkste geistliche Kraft ist die agape-Liebe, die durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen ist Röm 5,5. Daher sollen wir unsere Herzen mit allem Fleiß bewahren, dass die agape-Liebe  nicht durch Angst und Kontrolle vertrieben wird.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

Ergänzung:

Das hier im post oben ist ein Zitat, das ich vergessen habe, zu markieren:

Und da wären wir dann wieder bei dem Terrorstaat des Augustus und meiner Sorge, dass etwas davon in unsere Kirchen in den Zeiten des Augustinus integriert wurde.

deborah71 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2789

@deborah71 Und da wären wir dann wieder bei dem Terrorstaat des Augustus und meiner Sorge, dass etwas davon in unsere Kirchen in den Zeiten des Augustinus integriert wurde.

Wir hatten uns hier ja auch schon über ein Konzept (Lehrling, Geselle, Meister) unterhalten und dieses System gibt es ja im Verborgenen. Ich habe da keinerlei Anteil daran. Ich bin einfach nur Kind Gottes - und ich bin dem ausgesetzt, was auch von diesem System ausgeht.

Da das System geheim operiert, erfährt ein nicht eingeweihter, wie ich das bin, nichts Konkretes. Aber ich kann Auswirkungen und Früchte sehen, die auch in mein Leben hineinwirken. Mir fällt auf, dass da offenbar entweder nicht die Bibel die Grundlage ist oder aber die Bibel wird ziemlich schräg interpretiert. Besser passen würde das zu den Augustinischen Gesetzen wie dem Ehegesetz, das ja in erster Linie als Kontroll- und Machtinstrument Verwendung fand, um insbesondere Emporkömmlinge zu eliminieren.

Nun haben wir dieses Gesetz nicht mehr offiziell. Wenn da also im Verborgenen geurteilt wird, dann muss es dafür Regeln geben. Und da ich dazu keinen Zugang habe, bleiben mir nur die himmlischen Gerichtshöfe, wo ich übrigens nicht selber agieren, sondern ausschließlich über Jesus oder den Heiligen Geist als Anwälte.

Überall, wo wieder Regeln neu aufgestellt werden und die agape-Liebe reglementieren wollen oder man sich auf Leistung verlassen will, ist diese kaiser-Gesinnung am Werk, nicht nur in der Leitung.

Ja, und genau das ist das Prinzip, das Himmelreich verhindert, wenn es denn angewendet wird. Und genau deshalb ist es desaströs, wenn da im verborgenen Regeln befolgt werden, die niemand kennt und von einem System von Menschen, die dem preußischen Kadavergehorsam folgen (das muss nicht zwangsläufig von Preußen ausgehen - ich meine hier das Prinzip). Und dann siehst Du Dich Flüchen ausgesetzt und fragst Dich: warum nur.

Liebe allein löst dieses Problem nicht. Hat es zumindest bei mir nicht getan. Wenn man sich übervorteilt fühlt und sich nach Gerechtigkeit sehnt - dazu in einer ständigen Bedrohung durch Flüche ausgesetzt sieht - dann bleibt einem im Grunde genommen kein anderer Weg, als wie Rechtmäßigkeit der Angriffe überprüfen zu lassen und durch ein Gottesgericht dem System Grenzen setzen zu lassen.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@goodfruit 

Zum Beitrag

Du kennst sicher den Spruch: Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Aus deinem Beitrag schaut mich soviel Angst an.... und  dann als Notlösung gegen deine Angst über diese Gerichtshoflehre Jesus und den Heiligen Geist vor deinen Karren spannen zur Angstminderung.  Das führt zu keiner Lösung deiner Ängste, sondern dich eher immer tiefer hinein.

Und du scheinst unter der Agape-Liebe  nur irgendwas Gefühliges zu verstehen, statt einer tätigen Kraft, die Gott gegeben hat.

Sich nen Sorgenkopf machen ist ungesund und  weist auf eine Art Glauben hin, dass das Böse stärker wäre als Gott.

Die Schrift verbietet Sorgen machen nicht umsonst. Gott weiß, wie destruktiv diese Gewohnheit ist.

Da hast du also eine konkrete Aufgabe vor dir, Sorgengedanken zu widerstehen und im Kopfkino das falsche Programm auszuschalten und das richtige ein: auf Jesus schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.

 

deborah71 antworten
Deborah71
Beiträge : 23271

@meriadoc 

Sag mal...wie ist das denn in deiner Gemeinde mit dem Umgang mit Eindrücken, Worten der Erkenntnis oder sogar prophetischen Ansätzen?

Ist da Lehre drüber gegeben worden, wie man etwas unterscheidet und wie man etwas weitergeben kann, wenn es denn dran sein sollte und wie der Empfänger prüfen kann?

Das verhindert natürlich nicht, dass einer mal aus Gutmeinen mit etwas rausplatzt, das ungeprüft und unnütz und verletzend ist.

 

deborah71 antworten
2 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 Es gibt hier und da paar Leute die halt mal austicken oder andere Ansichten haben. Der Pastor kennt das Problem.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23271

@meriadoc 

na, dann hat er eine Aufgabe 😉

deborah71 antworten


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