Benachrichtigungen
Alles löschen

Wohnzimmerkirche

Seite 2 / 2

AnnaElbe
Themenstarter
Beiträge : 41

Hallo in die Runde!
Hier bei uns in Hamburg gibt es eine sehr spannende neue Art, Gottesdienst zu feiern.

https://www.feinschwarz.net/wohnzimmerkirche/

Sagt doch mal, was Ihr davon haltet. Ich bin sehr gespannt auf Eure Posts.

Ganz herzlich

AnnaElbe

(Kirchenbotschafterin)

Antwort
39 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

zuerst mal, dein Profilbild ist schöööön 😊

Also, ich bin einfach nur Christ und ich habe mich dadurch dann auch von "Traditionen" entfernt.

Gottesdienst ist da, wo JESUS einlädt. Das kann als Gastgeber sein, in einer Scheune, in einer Studentenbude.

Jesus wohnt nicht in steinernen Gebäuden, besucht aber steinerne Gebäuden und sucht nach Nachfolger und nicht Kirchenchristen.

Ich finde diese Aktion echt gut.

Aber ich mag Kathedralen und schöne Kirchen und mag deren Urzustand. Ansonsten gerne....Sessel und Sofas raus...

M.

Anonymous antworten


neubaugoere
Beiträge : 15502

Hey,

als meine erste Gemeinde "starb", feierten wir in deren "Endzeit" die Gottesdienste erst in dem angemieteten Büro. Als das dann auch gekündigt werden musste, feierten wir die Gottesdienste in meinem Wohnzimmer. Alles geht, wenn das Zentrum unseres Glaubens eben auch im Zentrum steht: Gott selbst. Und "Musike" ging auch aus der sogenannten Konserve. - Es war eine wunderbare Zeit, auch wenn die Gemeinde dann doch "starb", eine mir sehr wertvolle Zeit mit Gott und miteinander, eine Zeit des Suchens und dann irgendwann auch Findens und "Wunder" ... mitten in meinem Leben, mitten in meinem Wohnzimmer. - Und ist es nicht das, wo Gott ist und sein will? Mitten in unserem Leben?

Ja, die "Alteingesesseneren" oder Traditionelleren mögen die Kirchgänge, alles auch eine Frage der Gewohnheit. Schließlich schwingt bei der älteren Generation da auch noch viel anderes mit als der "bloße Kirchgang" ...

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
Tagesschimmer
Beiträge : 1248

Mal einige Zitate aus der angegebenen Studie, die Hervorhebungen sind von mir:

• Die ausschlaggebenden Motive, die für, aber auch gegen den Kirchgang sprechen, hängen mit der eigenen Religiosität und der Gottesdienstgestalt zusammen.

• Auch ästhetisch-atmosphärische Aspekte sind ein wesentlicher Faktor im Teilnahmeverhalten, wobei die ästhetischen Präferenzen sich deutlich voneinander unterscheiden.

• Extrinsische Faktorenscheinen das Teilnahmeverhalten grundsätzlich weniger zu beeinflussen als intrinsische Faktoren. Dennoch besitzen auch sie eine Relevanz: Besonders hervorzuheben sind Zeitmangel und der Gemeinschaftsaspekt.

Wenn ich daraus ein Gottesdienstformat kreieren sollte würde ich darauf achten:
- Inhalt wichtiger als Form und Ausstattung
- An zweiter Stelle steht die echte Begegnung, deshalb dem Unperfekten, Spontanen, der Lücke auch Raum lassen,
- Form und Ausstattung möglichst schlicht, sodass sich viele Stile darin wiederfinden können
- Kein Aufwand um Sachen, die nicht direkt dem Inhalt dienen.
- Akzeptanz und Unterstützung von Gottesdienstformen, die sich spontan bilden, z.B. aus einem Haus- oder Gebetskreis

Als Gast wäre mir eure Gottesdienstform sehr angenehm, so wie eine Veranstaltung, die man gern mal mitnimmt. Als Mitarbeiterin wäre mir der Aufwand viel zu hoch, die Zielgruppe zu speziell und ich hätte die Frage, ob dem Glauben und der Gotteserfahrung wirklich ausreichend Raum gegeben wird.

tagesschimmer antworten


Seite 2 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?