Impfung Gürtelrose
Hallo,
ich wollte mal nachfragen, was ihr von der Impfung gegen Gürtelrose haltet, wer von euch sich hat impfen lassen und wie ihr das vertragen habt.
@ga2.
Hi, ich bin letztes Jahr gegen Gürtelrose geimpft worden, das ist ja eine zweifach Impfung.
Eigentlich wird man erst so ab 60 geimpft, aber mein Hausarzt meinte, er impft schon ab 50+.
Generell vertrage ich Impfungen ganz gut, aber von der ersten Impfung hatte ich 2 Wochen was. Schmerzen im Arm, ich hatte eine richtig heiße Schwellung an der Injektionsstelle, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ich kam mir vor als hätte ich eine Grippe.
Die zweite Impfung drei Monate später hab ich dann aber gut vertragen.
Ja, die Nebenwirkungen waren nicht sehr schön, aber ich würde mich sofort wieder dafür entscheiden. Wir hatten in der Apotheke letztes Jahr zwei Kundinnen, die an Gürtelrose erkrankt sind und die wären beinah dran gestorben. Das war echt schlimm, was die Ehemänner darüber erzählt haben. Das möchte ich einfach nicht erleben.
Ja,Gürtelrose kann sehr fies sein. Habe selbst im entfernten Bekanntenkreis mitbekommen, wie eine Dame sehr lange mit den Folgen zu tun hatte und schließlich nicht lange nach der Genesung verstarb.
Mein gesundheitliche Verfassung ist nach meiner zweiten Embolie und dann noch Corona während der Reha im vorletzten Jahr nicht sonderlich gut und Gürtelrose kann ich nun nicht auch noch brauchen. Allerdings wäre ich ganz gerne infektfrei vor einer Impfung.
Danke. Ja, war bereits meine zweite.
Die war etwas komplizierter, aber ich denke im großen und ganzen hab ich es ganz gut überstanden. Herz hat wohl wieder keinen Schaden davongetragen, Gott sei Dank!, hab jetzt aber Blutdruck und muss Medis nehmen neben dem Blutverdünner.
Manches ist nicht so geworden, wie erhofft und ich lerne immer noch, mich damit abzufinden, dass der Großteil der Erfolge, die ich mir in der Reha nach der Embolie in drei Wochen sehr hart erarbeitet habe (Muskelaufbau, Ausdauer, Kraft), durch heftige Coronainfektion und 10 Tage Quarantäne wieder hinfällig waren und ich wieder bzw noch auf Gehhilfen angewiesen war/bin.
Irgendwann hatte ich auch keinen Bock mehr, mich wieder neu/weiter zu bemühen.
Aber sich hinzulegen, um zu sterben, ist auch nicht wirklich eine Option. 😅
Oh Mensch, ich weiß um die Gefahr einer Embolie. Wie ist das mit der Ernährung? Kann man da was entgegenwirken, bzw. Verbessern?
Pass auf dich auf.
M.
Habe im Januar meine erste Impfung bekommen.
Der Arm hat zwei Tage geschmerzt. Hab zum schlafen eine Schmerztablette genommen und den Arm unter Tags mit einem Kühlpad gekühlt. Dann wars vorbei.
Mein Ältester hat schon drei Mal Gürtelrose bekommen ( Beruflicher Stress), war sehr übel für ihn.
Sobald es geht lässt er sich auch Impfen.
Bin sehr dankbar, das es Impfungen gibt.
Dein armer Sohn! Dreimal ist echt viel, da tut er mir echt leid. Hat dein Sohn vielleicht die Möglichkeit, seinen Stress auf Dauer zu reduzieren? Wäre auch sonst sicher ganz gut für ihn. Auf jeden Fall hoffe ich, dass er vor einem neuen Ausbruch bewahrt bleibt,
Ich erinnere mich noch, als mein Opa das früher hatte. Er hatte das allerdings ganz gut überstanden damals. Diese Horrorstories habe ich erst in den letzten Jahren gehört.
Das sind Herpesviren, die ja auch für Windpocken verantwortlich sind. Würde mich mal interessieren, ob man durch die Impfung dann generell vor diesem Virus geschützt ist.
Die meisten haben den ja im Körper und der soll auch Schäden an den Nerven anrichten können, ohne dass man etwas davon bemerkt.
Hatte da letztens eine Überschrift gesehen, aber nicht den Artikel gelesen. Will mich da noch mal schlau machen.
Bin sehr dankbar, das es Impfungen gibt.
Ich auch.
Das mit dem Stress ist besser geworden.
Da er Selbstständig ist, ist das nicht immer so einfach. In der Zeit da die Gürtelrose so akut war, hat er sein Haus saniert (Fenster, Dämmung, Solar...). War sehr anstrengend, da die Handwerker nicht immer kamen wie vereinbart. Gott sei Dank war mein Mann da schon in Rente, und konnte da einiges mit den Firmen und Handwerkern regeln.
Im Moment geht es ihm gut. Er hatte die Gürtelrose auf dem Kopf und im Gesicht. Bei Gürtelrose im Gesicht kann man erblinden.
Wünsch euch ein schönes Wochenende
Ich noch nicht, aber ich überlege auch schon. Meine Mom hatte letztes Jahr ne Gürtelrose (mit 85) ... sie ist nicht zeitig genug gegangen, sodass sie etwas stärker ausbrach (die Ärztin meinte, das hätte man früher stoppen können, damit es nicht so arg wird und die Bläschen aufgegangen sind). Jetzt muss sie warten, bis sie sich impfen lassen kann. Bis Dezember ging's noch nicht. (Sie hatte es an der Seite vom Rücken aus, zog sich so rum und war sehr schmerzhaft, gerade beim Schlafen.)
Ich hatte vor einigen Jahren Gürtelrose und war sehr krank,obwohl sie sehr zeitig diagnostiziert wurde. Damals habe ich mir vorgenommen mich impfen zu lassen, sobald es eine Impfung gibt.
2019 kam dann diese Impfmöglichkeit, ich habe mich gleich dafür gemeldet. Die Impfung wurde ja auch sehr beworben. Mein Hausarzt sagte, dass es sehr starke Nebenwirkungen geben kann. Nach der ersten Impfung hatte ich nur Schmerzen und ein leichtes Mattigkeitsgefühl, nach der zweiten Impfung war ich sehr krank eine Woche lang. Mit Fieber, Schmerzen und starkem Krankheitsgefühl.
Aber ich würde mich wieder impfen lassen, kein Vergleich zu der eigentlichen Erkrankung.
Ich werde demnächst meinen HA fragen.
Gürtelrose ist ziemlich unangenehm, dauert unter Umständen sehr lange und ist für manche auch nicht ganz ungefährlich.
Erst ab 60. Sagte mir man am Telefon. Gut!
Meine Erfahrung mit Shingrix bei der ersten Impfung.
Sehr starke Symptome ähnlich einer schweren Grippe:
- Fieber
- Schüttelfrost
- Muskelschmerzen
- Schmerzen an Einstichstelle
- extreme Kopfschmerzen
Verlauf: Nach ca. 12 Stunden erste leichte Symptome. Danach über Nacht starke Verschlechterung. Nach ca. 24h weiteren Stunden rasche Verbesserung.
Ich hatte noch nie so starke Nebenwirkungen bei einer Impfung.
Meiner bereits einmal an Gürtelrose erkrankten und gleichzeitig mit mir geimpften Frau erging es fast identisch.
Bei der Impfung meinte die Ärztin, dass die Impfung fast immer für 1 bis 2 Tage arbeitsunfähig macht.
Das Kosten-Nutzen-Risiko erscheint mir gerade noch positiv zu sein, weil die Gürtelrose extrem schmerzhaft sein kann (aber nicht muss).
Ich bin derzeit noch dabei abzuwägen, ob mir die kolportierten 60-70% Schutzwirkung einer Impfung reichen oder ich die Nebenwirkungen einer zweiten Impfung für die Erhöhung auf über 90% in Kauf nehme.
Tendenziell sollen die Nebenwirkungen der 2. Impfung noch stärker und häufiger sein als bei der 1..
Insgesamt erscheint mir die Gürtelrose von der Medizin nicht wirklich gut durchschaut, weshalb ich alle diesbezüglichen Informationen mit Vorsicht genieße. Zu unterschiedlich sind die Verläufe und Interpretationen.
Vermutlich lassen sich viele Menschen impfen, die eine geringe bis gar keine Wahrscheinlichkeit haben an Gürtelrose zu erkranken. Die Pharmaindustire konzentiert sich leider darauf Krankheiten individuell zu bekämpfen und volksgesundheitlich zu reduzieren, statt die Ursachen beim Individium zu erforschen.
Milliarden Impfdosen á 250 Euro zu verimpfen bringt offenbar mehr Gewinn als herauszufinden, bei wem eine Impfung sinnvoll ist und bei wem nicht.
Bei der Impfung meinte die Ärztin, dass die Impfung fast immer für 1 bis 2 Tage arbeitsunfähig macht.
Die Ärztin scheint eine etwas seltsame Person zu sein, dass sie so etwas behauptet. Meine würde sich nie zu einer solchen Behauptung hinreißen lassen, ohne dies zu belegen.
Im letzten Herbst ließ sich meine Frau gegen Gürtelrose impfen:
abends war sie etwas müde, ansonsten NULL Symptome.
Und unsere Ärztin meinte, das sei der Normalfall, manchmal tue den Geimpften der Arm etwas weh.
Aber das kann auch bei anderen Impfungen so sein.
Denn es komme u.a. auf die körperliche Verfassung der Patienten an, aber auch auf den Impfstoff.
Vielleicht sollte deine Ärztin mal einen anderen Impfstoff nehmen?
Die Pharmaindustire konzentiert sich leider darauf Krankheiten individuell zu bekämpfen und volksgesundheitlich zu reduzieren, statt die Ursachen beim Individium zu erforschen.
Milliarden Impfdosen á 250 Euro zu verimpfen bringt offenbar mehr Gewinn als herauszufinden, bei wem eine Impfung sinnvoll ist und bei wem nicht.
Bei Abwägung von Kosten und Ertrag ist dies doch durchaus verständlich. Denn bei Krankheiten, die kein Einzelfall sind, sondern häufig (oder gar pandemisch) auftreten, ist es nicht nur einfacher und billiger, sondern auch um ein vielfaches sinnvoller, die Krankheit zu bekämpfen, indem man Mittel (Medizin) dagegen entwickelt (die dann auf breiter Basis anwendbar sind), als jeden Einzelnen auf seine Gesundheit, eventuelle Vorbelastungen und individuelle Empfindlichkeiten zu untersuchen.
Dies könnte die Pharmaindustrie überhaupt nicht leisten, aber es kann Aufgabe der Ärzte sein.
Veröffentlicht von: @neubaugoereJa, und für den einen isses einfach nur: "ich merke den Einstich" ... und für den anderen sind das "unerträgliche Schmerzen, wenn ich meinen Arm bewege".
Jo, und manche hatten schon beides.
Bei der einen Grippe-Impfung hatte ich keine Probleme, bei der anderen wurde ein Nerv getroffen und ich hatte über ein Jahr lang Schulterbeschwerden.
Ja, doch dann lag es nicht pauschal an der "XYZ-Impfung", sondern an demjenigen Mediziner, der den Nerv erwischt hat. Das hat ja mit dem Vakzin und seiner Wirkung nichts zu tun.
@chai
Impfen kann schon weh tun, bevor man gepiekst wird.
Ich erinnere mich an meine Zeit bei der Bundeswehr, 70er Jahre:
wir standen in langer Reihe zur Tetanus-Impfung an,
der Sani-Uffz impfte so "aus dem lockeren Handgelenk" raus,
ging alles sehr schnell bis er (4 oder 5 Mann vor mir) beim "Impfling" auf den Knochen traf
wobei die Nadel abbrach und unter der Haut verschwand.
Der "Impfling" stand weiter tapfer da, aber zwei Kameraden hinter ihm kippten um, als der Sani eine Zange holte, um die Nadel rauszuziehen.