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wie kann ich in der Corona Krise leichter leben und leichter glauben?

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

hallo,

in der aktuellen Krise merke ich mehr und mehr, mein Leben wird schwerer. Und mein Glaube wird auch schwerer.

Ich habe so vieles was ich eigentlich gar nicht brauche...wie schaffe ich es, mich von manchen Dingen zu trennen.

Und wie wird mein Glaubensleben einfacher....So viele verschiedene Meinungen, unterschiedliche Auslegungen, so viele Bücher, Kommentare, Meinungen......

Wie finde ich da einen leichteren Weg, damit mein Leben äußerlich und innerlich leichter wird.

Vielen Dank für jeden Tipp und jede Anregung.

liebe Grüße,

Frederick

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32 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Sich von Dingen zu trennen sollte nicht all zu schwer sein.Eine Ausmist-Regel lautet: 2 Jahre nicht benutzt - kann weg.
Ausgemistetes sortieren: verkaufen/tauschen, verschenken, entsorgen
Verkaufen oder tauschen kann man über verschiedene Anbieter, verschenken z.B. über Nachbarn.de oder Aushang im Supermarkt.
Manches muss man aber auch schlicht und ergreifend entsorgen.

Zum Thema Glaubensleben:
Hast du eine Gemeinde? Was geht da ab?

Bei uns finden aktuell keine analogen Veranstaltungen statt. Dafür funktioniert Anderes sehr gut. Die Hauskreise laufen online, es gab eine außerordentliche Gemeindeversammlung via Zoom. Es gibt verschiedene Whatsappgruppen. Wir telefonieren, schreiben uns Postkarten oder Briefe und sind auch sonst recht kreativ.

Einen eigenen Onlinegottesdienst haben wir nicht. Dafür werden wir sonntags per Email mit einer Andacht versorgt. Und wir schauen Onlinegottesdienste diverser Schwestergemeinden.

Und wir bekommen von unserer Gemeindeleitung täglich eine Ermutigungsmail.

herbstrose antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Frederick,

Veröffentlicht von: @frederick1

in der aktuellen Krise merke ich mehr und mehr, mein Leben wird schwerer. Und mein Glaube wird auch schwerer.

Wie meinst du das genau?

Veröffentlicht von: @frederick1

Und wie wird mein Glaubensleben einfacher....So viele verschiedene Meinungen, unterschiedliche Auslegungen, so viele Bücher, Kommentare, Meinungen......

Distanzieren vielleicht? Ich habe anfangs viel mit verfolgt, um den Ist Zustand überhaupt zu erfassen. Einen Eindruck zu bekommen, was überhaupt los ist. Dann kamen diese unzähligen verschiedensten Meinungen dazu. "Jeder" sagt was anderes. Ich höre einfach nicht mehr hin. Ziehe mich davon zurück. Ich tue das, was in meiner Macht steht, um Ansteckung zu vermeiden- für mich und für andere- und ansonsten gibt es tagtäglich genug, was sich an Aufgaben im Leben ergibt ( privat und beruflich), denen ich mich widme und meinen gewohnten Weg weitergehe.

Lieben Gruß
Amalia

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Deborah71
Beiträge : 15905
Veröffentlicht von: @frederick1

Wie finde ich da einen leichteren Weg, damit mein Leben äußerlich und innerlich leichter wird.

Lieber Frederick,

du beschreibst sehr deutlich, wie es sich anfühlt, wenn man sich mit mehr und mehr be-Last-ed.

Da kommen Unmengen an Informationspaketen, die einfach nicht für einen selbst bestimmt sind. Die darf man ablehnen und sollte es auch tun.

Nach dem ersten Überblick über die auferegten Medienmeldungen und vielen Meinungen, habe ich reduziert auf ein paar wesentliche Informationsquellen, bei denen ich merke, dass sie für mich hilfreich und ent - last - end sind.

Spüre deinen Quellen nach und nutze deine Sensitivität zu deiner Stärkung. Damit kannst du leichter falsche Info- und Gefühlspakete erkennen und abweisen: Annahme verweigert, zurück an den Absender. 😀

Du hast schon einen sehr guten Ansatz mit dem Danken begonnen.
Nun könntest du das Anbeten noch dazunehmen.

Dank geht über das, was Jesus für uns getan hat und immer noch tut.
Anbetung betrifft das, wer Jesus ist..... Jesus, mein Retter - Jesus, mein Versorger - Jesus, mein Freund - Jesus, mein Hirte - Jesus, mein Friede - Jesus, mein Licht - Jesus, mein Heil............

lg
Deborah

Nachtrag vom 18.05.2020 0850
Ich will Dich Anbeten
https://www.youtube.com/watch?v=EPmBIC8XWv8

deborah71 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

hallo,

vielen herzlichen Dank für eure wertvollen Antworten. Ja ich weiß, das Chaos Stress mit sich bringt. Eine gute Ordnung im Leben ist schon sinnvoll. Das begeistert mich auch an der Schöpfungsgeschichte, wie Gott da Ordnung macht. Das Wasser wird geordnet, ein Teil kommt in den Himmel, ein anderer Teil auf die Erde. Wäre überall Wasser auf der Erde, können wir Menschen nicht auf der Erde leben.

Ja, es kostet mich Überwindung Dinge raus zu werfen, Dinge die ich nicht mehr brauche............vielleicht könnte ich sie doch noch einmal brauchen.

Im Glauben habe ich schon meine festen Vorstellungen, bin ein Jesus Freak, weil da mein Hund auch mit gehen darf. Zweifel machen mir nur die vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen................

die vielen unterschiedlichen Meinungen, Ansichten, und viele meinen, nur so wie sie ihr Christ sein leben ist es gut. Natürlich, jeder muss seinen Glauben, seine persönliche Beziehung zu Gott, einzigartig und persönlich leben......trotzdem, versuchen uns in unserer Unterschiedlichkeit anzunehmen............

liebe Grüße,

Frederick

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2 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Im Glauben habe ich schon meine festen Vorstellungen, bin ein Jesus Freak, weil da mein Hund auch mit gehen darf. Zweifel machen mir nur die vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen................

die vielen unterschiedlichen Meinungen, Ansichten, und viele meinen, nur so wie sie ihr Christ sein leben ist es gut. Natürlich, jeder muss seinen Glauben, seine persönliche Beziehung zu Gott, einzigartig und persönlich leben......trotzdem, versuchen uns in unserer Unterschiedlichkeit anzunehmen............

Genau das ist zugleich Vor- als auch Nachteil.

Einerseits ist es gut, verschiedene Glaubensrichtungen zu haben, so dass jeder seinen Platz finden kann. Es ist auch bereichernd, über den Tellerrand zu schauen und von den Geschwistern zu lernen.

Andererseits gibt es tatsächlich Christen, die meinen, allein ihre Art zu glauben sei die einzig richtige. Dabei übersehen sie, dass alle Erkenntnis nur Stückwerk ist.

Da muss man einfach lernen, die eigenen Grenzen zu akzeptieren und seinen eigenen Weg zu gehen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @frederick1

Ja, es kostet mich Überwindung Dinge raus zu werfen, Dinge die ich nicht mehr brauche............vielleicht könnte ich sie doch noch einmal brauchen.

Und vielleicht liegen sie noch weitere Jahre ungenutzt im Schrank. 😉 Ich finde es total befreiend Sachen auszusortieren. Und verbinde es damit, Guterhaltenes an Leute weiterzuverschenken, die das gebrauchen könnten.
Korb füllen mit schönen Dekosachen, Figuren, Vasen, Bücher etc. mit Schild drauf " zu verschenken" vor die Tür stellen. Und es ist innerhalb kürzester Zeit weg. 😊 So hat man anderen noch eine Freude bereitet.
Oder online zum Verschenken zur Verfügung stellen.
Oder, wenn erlaubt, zu Flüchtlingsheimen/ Asylantenheimen bringen. Da gibt es viele Möglichkeiten. Oder auf den Flohmarkt für wenig Geld verkaufen.
Wenn man jahrelang seine Freude dran hatte und es eigentlich nicht mehr braucht, vielleicht braucht es jemand anderes genau jetzt dringender und kann es sich aber nicht leisten.

Veröffentlicht von: @frederick1

Zweifel machen mir nur die vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen.............

Ich denke, jeder schlägt sich auf seine Art durchs Leben. Mich beruhigt es aber immer, wenn jemand bereits Christ ist. Auch wenn der ganz anders lebt und denkt, so sehe ich ihn trotzdem in Gottes Händen. Die verschiedensten Sichtweisen sehe ich in der Vielfalt des Menschseins begründet. Solange die Basis dieselbe ist, der Hauptstamm, können viele Verästelungen entstehen ohne dass dies gleich negativ ist.

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Tagesschimmer
Beiträge : 945
Veröffentlicht von: @frederick1

in der aktuellen Krise merke ich mehr und mehr, mein Leben wird schwerer. Und mein Glaube wird auch schwerer.

Merkst du es, weil du jetzt in der Krise mehr darauf achtest oder hat sich durch die Krise etwas verändert?

tagesschimmer antworten
4 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo,

gerade am Angang der Krise habe ich mir vor genommen, "leichter" zu leben. In Matthäus 5 Vers 3 sagt Jesus in der Bergpredigt, "selig sind die, die arm sind...

Jesus hat auch die Armut gelebt, sich selbst oft zurück gezogen. Als Mensch in der heutigen Zeit neige ich auch dazu, Armut, Verborgenheit zu vermeiden. Ich möchte auch gesehen und anerkannt werden, mit den Lauf der Dinge beeinflussen. .............

Selbst besitze ich auch viel zu viele Gegenstände, vieles hat sich im Laufe der Jahre angesammelt. Gut, meine Kleiderschränke habe ich schon ausgemistet, auch meine Schuhe. Kein Mensch braucht so viele Schuhe. Und dann brauchst du immer mehr Schränke, um alles unter zu bringen...

Ja ich muss mich fragen, welche meiner Gegenstände benutze ich noch, und wenn er keine Freude bei mir auslöst, möchte ich ihn verschenken, raus werfen.........

So möchte ich auch versuchen meinen Glauben einfacher zu leben..

Dinge los zu lassen, die mich noch belasten, versöhnen, vergeben...

Dinge die ich nie verstehen und begreifen werde......

liebe Grüße,

Frederick

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

selig sind die, die arm sind...

Öhm, nö, das sagt Jesus nicht. In deinem Zitat fehlt ein wichtiges Wort.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

oh ja es stimmt, "selig sind die geistlich arm sind."

Das ich es kapiere, das ich Gott mit nichts beeindrucken kann.

Dann nützen mir auch meine vielen unnötigen Dinge nichts, zumal das letzte Hemd keine Taschen hat...........

Aber auch mit meinem ganzen Wissen, Erfahrungen, Erkenntnissen kann

ich Gott nicht beeindrucken.

liebe Grüße,

Frederick

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Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 945

Wir heben ja Dinge auf, weil wir sie später gebrauchen könnten. Dafür wäre es gut zu ahnen, wo dein Weg dich hinführt.

Meistens ist es so, dass es mal äußere Veränderungen sind, die innere Veränderungen nach sich ziehen und mal andersherum. An deiner Stelle würde ich dabei anfangen, was gerade wichtig geworden ist, also nicht zu lange mit Strategien verbringen, sondern erste Schritte tun.

Im Grunde ist das ja ein Prozess der das ganze Leben anhält, man übt einen Lebensstil ein.

tagesschimmer antworten


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