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wie kann ich in der Corona Krise leichter leben und leichter glauben?

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Anonymous
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hallo,

in der aktuellen Krise merke ich mehr und mehr, mein Leben wird schwerer. Und mein Glaube wird auch schwerer.

Ich habe so vieles was ich eigentlich gar nicht brauche...wie schaffe ich es, mich von manchen Dingen zu trennen.

Und wie wird mein Glaubensleben einfacher....So viele verschiedene Meinungen, unterschiedliche Auslegungen, so viele Bücher, Kommentare, Meinungen......

Wie finde ich da einen leichteren Weg, damit mein Leben äußerlich und innerlich leichter wird.

Vielen Dank für jeden Tipp und jede Anregung.

liebe Grüße,

Frederick

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @frederick1

Wie finde ich da einen leichteren Weg, damit mein Leben äußerlich und innerlich leichter wird.

Was öffnet dich gegenüber Gott? Ich meine festgestellt zu haben, dass unterschiedliche Menschen auf unterschiedlichen Kanälen sich Gott nahen können.

Es gibt Menschen, denen reicht es eine Kerze anzuzünden. Das tun sie, weil Christus ist das Licht der Welt. Sie kommen in den Frieden und wenn es ein wahrhafter Friede ist, dann ist es sein Friede, ein Friede wie ihn die Welt nicht geben kann.

Andere hingegen gehen in die Natur. Es ist die Gottesnatur. Und sie spüren darin das Wort Gottes : "siehe es ist alles sehr gut". Sie spüren, die Schönheit, sie spüren, dass alles ein Ziel hat und erfahren damit Sinn in Gott.

Es gibt so viele Dinge, die uns mit Gott verbinden können. (geistliche) Musik hören, ein Bekenntnis sprechen, einen Gottesdienst anschauen oder besuchen. Das Gebet öffnet viele für Gottes Wirken. Nächstenliebe üben kann auch ein Weg sein, offen zu werden für Gott. Manche kommen sogar über das Betrachten eines Kunstwerkes in Bezug zu Gott. Und nicht zuletzt lesen im Wort Gottes.

Meine Erfahrung ist, Glück kommt nur durch Tun. So ist es auch mit Gotteserfahrungen. Wenn Gott ein persönlicher Gott ist und dich und mich als Person geschaffen hat, wie soll der Weg zu ihm ein anderer als ein persönlicher sein?

Finde heraus was dich ausmacht. Finde heraus was dir gut tut. Finde heraus wie du gerne in Kontakt mit dem Herrn kommen möchtest. Und dann begib dich auf die Reise. Ich bin mir sicher, er wartet schon auf dich! Lass dich erquicken dann wird der Satz: "Mein Joch ist sanft und Last ist leicht" auch wieder für dich gelten.

Alles Liebe und Gute

Ralf

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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vielen Dank lieber Ralf,

ja auch als Christen dürfen wir ein gutes Leben leben, ein von Gott geschenktes Leben leben. Ich darf für mich gut sorgen. Gott hat uns als lebendige Wesen erschaffen, für Lebendigkeit und Freude im Leben.

Und das ist ja nicht egoistisch..Gott lieben, mich selbst lieben, andere Menschen lieben. Respekt und Achtung, Wertschätzung vor Gott, mir selbst und anderen Menschen.

Aber in der jetzigen Krise merke ich, das ich zu viel gehortet und gesammelt habe, mehr als ich für mein Leben brauche. Und das es mir tut tut, los zu lassen, freier zu werden, leichter zu werden, gerade auch in meiner Beziehung zu Gott. Das ich zu mir, meinem Leben, zu meinem Glauben stehe, mich mehr von Gott abhängig mache, wie von anderen Menschen. Denn jeder Mensch glaubt, lebt liebt...auf seine ganz andere persönliche Weise...

liebe Grüße an dich,

Frederick

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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vom be-schwer-ten zum leicht-eren Leben
Hey,

ein "leichteres" Leben zu führen, hängt nicht so sehr von äußeren Dingen ab (vielleicht wenn du nicht unbedingt ein Messie bist, das ist dann irgendwie noch ne andere Hausnummer).

Die Bibel sagt, Gott wohnt in seinem Lobpreis (vgl. Psalm 22,4). Und die Bibel sagt auch, dass wir im Schauen seines Angesichts verändert werden (vgl. 2. Kor 3,18).

Es hilft in allem, sich mehr auf Gott zu fokussieren, nicht auf das tägliche Einerlei, und Ihn genau in diesem täglichen Einerlei zu suchen. Denn Gott sagt zu, wer ihn sucht, von dem lässt er sich finden (vgl. Matt. 7,8).

Ich ermutige dich mit Römer 12,12

12 Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Bleibt standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.
(HfA)

neubaugoere antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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vielen herzlichen Dank für deine liebe Ermutigung,

dieser Bibelvers in Römer 12 Vers 12 war mein Konfirmationsspruch.

Ja es ist schon wichtig, das ich von innen nach außen lebe, aber auch von außen nach innen, so ausgeglichen wie möglich zu leben.

Nur lese ich gerade so viele Geschichten, Wahrheiten von Jesus in der Bibel. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie Jesus so viel anders gelebt hat. Wie oft er in der Stille war. Und Seine Worte treffen mich gerade schon.

Einfache Worte, und doch so tief gründen. Auch meine Feinde lieben, Böses nicht mit Bösem vergleichen, mich nicht rächen usw.............

Oder mir keine Schätze auf Erden zu sammeln................................

Das geht schon gegen meine "sündige Natur." Da darf ich noch einiges in meinem Leben ändern...

Aber nicht zwanghaft, sondern auch meine zu vielen Dinge die ich habe mit Freude raus werfen, verschenken, geben.........

Loslassen, auch meine schweren Sorgen, meine Ängste...

Vor der Krise habe ich gedacht, was soll ich mir noch große Sorgen machen, ich habe doch alles was ich brauche.

Als es aber am Anfang der Krise keine ganz normalen Nudeln, keine Spaghetti bei Aldi mehr gab, da machte ich mir schon Sorgen. Obwohl Jesus in Seiner Bergpredigt sagt, wir müssen uns keine Sorgen um Essen oder Trinken machen. ...................................

liebe Grüße an dich,

Frederick

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621
Veröffentlicht von: @frederick1

Ja es ist schon wichtig, das ich von innen nach außen lebe, aber auch von außen nach innen, so ausgeglichen wie möglich zu leben.

wenn das innen stimmt, kommt das außen automatisch, es ist eine Folge ...

Wir müssen uns nicht verändern. Und auch nicht verbiegen.
Was uns verändert, ist Christus in uns. Und er verändert uns während wir sein Angesicht schauen. Er bewirkt diese Veränderungen, nicht wir. Wir können loslassen, ständig alles selbst machen zu wollen, denn ER ist es, der alles bewirkt. Wir suchen seine Nähe, denn wie ich schon erwähnte, verändert er uns während wir sein Angesicht schauen. Kein "Versuchen", was uns ja doch hinterher anklagt, klar springt der GEgenspieler auf diesen Zug auf und verstärkt alles.

Gott ist genug.
Und er kann es und will es.

In Krisen erweist sich das Fundament des Glaubens, ob es trägt oder nicht.

neubaugoere antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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liebe Neubaugoere,

danke für deine guten Worte. Ja wir brauchen die Zeit, einfach nur zu sein, so wie mich Gott erschaffen hat.

Gott hielt ja den siebten Tag der Schöpfung frei von unseren ganzen Anforderungen unsres Lebens, Zeit und Ruhe für die himmlischen Dinge zu finden. Auch Gott hielt diesen Tag von jeder Arbeit frei. Er schaffte nichts mehr, ER war nur, oh ER war einfach nur GOTT, das genügte.

Und ER lädt mich als Mensch auch dazu ein, einfach nur mal zu sein. Oft sind wir nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich erschöpft. Und dann darf ich auch einmal in mir selbst ruhen.

Gott gab uns das Geschenk der Ruhe. Das wir aus dieser Ruhe heraus unser Leben neu gestalten. Ich muss mir nicht durch gute Arbeit Gottes Anerkennung und Wohlwollen verdienen, denn Gott hat uns diese Liebe und Anerkennung bereits geschenkt..............................

Oh, manche Fehler meines Lebens hätte ich vermeiden können, durch mehr Ruhe vor Gott, mit IHM über alles als sein geliebtes Kind reden.

Gott möchte ja, das wir mit ihm viel Zeit verbringen, mich in seiner geliebten Gegenwart aufhalten darf. Es kommt nicht darauf an, immer mehr intelligenter zu werden, sondern meine persönliche Begegnung mit Gott ist fast das Wichtigste. Denn Jesus hat ja auch viel Zeit in der Beziehung mit Gott seinem Vater verbracht..............

Ja, ich darf zur Ruhe kommen, Abstand nehmen, von meinen albernen Versuchen , Gott durch mein Leben und meine Leistungen gefallen zu wollen.

ER kann mein Leben zur Entfaltung bringen, mich befähigen, mein Leben in Ordnung zu bringen, nur muss ich selbst auch wollen....

Das auch ganz praktisch umsetzen, welche Ziele und Absichten ER für unser Leben hat.

Im Garten der Schöpfung auch meines Lebens, mit dem Blick auf Jesus am Kreuz, indem ich als gefallene Schöpfung, immer wieder neu anfangen darf.

vielen Dank und liebe Grüße,

Frederick

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15621

Gott selbst IST die Ruhe, der Frieden in uns. Da wo ER sich ausbreiten kann und Raum einnimmt. Immer. Er IST das Geschenk, Er IST der Friede(fürst).

Ich muss nicht VOR ihm zur Ruhe kommen, ich darf BEI und IN ihm die Ruhe finden, die ich brauche. Ich bin VOR ihm immer in Ordnung wie ich bin. Immer. Und genau deshalb finde ich den Frieden Gottes - ihn selbst - IN MIR, weil er IN MIR wohnt und IN MIR zur Entfaltung kommen möchte ... Faltenstraffung von innen quasi 😉 (kleiner Witz).

Veröffentlicht von: @frederick1

Im Garten der Schöpfung auch meines Lebens, mit dem Blick auf Jesus am Kreuz, indem ich als gefallene Schöpfung, immer wieder neu anfangen darf.

genau, weil ich immer in seinen Augen geliebt BIN und mich nicht anstrengen muss oder Leistung erbringen muss, von ihm geliebt zu werden ...

😌

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beiträge : 0

liebe Neubaugoere,

vielen Dank für deine guten Worte für mich. Ja es ist toll das wir in unserem guten Gott wachsen dürfen. Ganz behutsam und allmählich mein Leben entwickeln. Auch die Leiden und Schmerzen meines Lebens in Gottes Liebe annehmen können, ohne zu verkrampfen.

Ja, ich habe mich schon selbst und andere Menschen gestresst durch mein Leben. Heute versuche ich achtsamer mit mir und meinem Leben umzugehen. Aber auch mit der uns von Gott geschenkten Schöpfung.

Wenn ich selbst mit mir gut und achtsam umgehe, dann möchte ich auch mit mir und Gottes Schöpfung achtbar umgehen, das hängt irgendwie zusammen. Wenn ich mich gut beachte, nehme ich mich automatisch selbst gut an.

In Beziehung zu Gott. Egal was ich tue oder nicht tue, ich bleibe Sein geliebtes Kind. Egal wie ich mich verhalte, ich bleibe Sein geliebtes Kind. Egal ob ich auch mal Gott gegenüber rebellisch bin, ER ist und bleibt mein guter Vater im Himmel.

Jesus war nie so im Stress. ER hetzte nicht durch sein Leben. Obwohl ihn die Not anderer Menschen bedrängte, ihn tief berührte, ließ er sich nicht von den Erwartungen der Menschen bestimmen. Immer wieder zog ER sich in die Einsamkeit zurück, zu GOTT seinem Vater.

Die vertraute Beziehung zu IHM war für Gott das Allerwichtigste. Was Jesus von Seinem Vater in stillen Stunden empfing, gab ER den Menschen öffentlich weiter. ER hat empfangen und gegeben, gehört..aber auch geredet.

Auch ich kann nur das weiter geben, was mir Gott schenkt.............

Das kann mein Leben leichter machen. .....................Das ich aus meinem Herzen heraus versuche mit Gott leichter zu leben. Ja unser Herz ist empfindsam, gerade auch jetzt in der Krise. Negative Gedanken aus den Medien, Ängste entstehen, Abwertung unseres Lebens..

Dem dürfen wir nicht zu viel Raum geben, den sicheren Ort der Liebe Gottes immer wieder aufsuchen, uns von IHM verändern zu lassen.

Eigentlich genügt das, und ist das Wichtigste in unserem Leben, immer wieder zurück zu GOTTES HERZ.........

leise Grüße an dich,

Frederick

Nachtrag vom 22.05.2020 1659
https://www.youtube.com/watch?v=1tHlveeCSQ8&list=RD1tHlveeCSQ8&start_radio=1

DANKE guter Gott das wir in DIR und bei DIR immer wieder Ruhe und

Frieden finden dürfen. Danke das DU uns immer wieder unsere Augen

öffnest, für so vieles was wir nicht verstehen, annehmen können.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Frieden in der Krise finden..
https://www.youtube.com/watch?v=s88oiQeF9c0&list=RDDP_90vWFOLQ&index=2

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15621

Ja, sehr wichtig, gut, dass du das erwähnst:
Wir selbst haben in der Hand, was durch unsere Augen und Ohren in unser Innerstes gelangt. Gutes und auch weniger Gutes. Wir entscheiden darüber (wo wir es beeinflussen können, das können wir zumeist).

Ich entscheide doch, ob ich weiter hinsehe oder wegsehe; ob ich weiter hinhöre oder weghöre ...

neubaugoere antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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liebe Neubaugoere,

ja das hast DU sehr gut gesagt, als Mensch bin ich selbst verantwortlich über das was ich tue, rede, höre...

Meine liebe Frau kann sich zum Beispiel fast alles am Fernsehen anschauen. Ich nicht, weil ich hinterer Zeit brauche, das alles zu verarbeiten.................

Als Musiker mag ich lieber ruhigere Musik, Hund auch. Ja ich kann auch mal richtig rein schlagen, aber nicht auf Dauer...

Aber gut das Gott uns Menschen alle unterschiedlich erschaffen hat..

Am Kreuz hat er das Thema "Schuld" für alle Zeiten erledigt. ER hat für uns einen Raum geschaffen, das wir in einer Beziehung mit IHM leben können, die nur von der Liebe bestimmt ist Jenseits aller Urteile, Vorurteile........

Deshalb ist mein ständiger Blick auf Gut und Böse, Richtig oder Falsch, auch nicht das Beste. Er hindert mich, in einer guten Beziehung mit Gott, mir selbst und anderen Menschen zu leben.

Natürlich möchte ich mit Gott gut leben, mich an seine guten Gebote halten, aber nicht zu streng. Früher war ich da oft zu streng mit mir selbst, habe mich mit anderen Menschen verglichen. Doch das hat mein Leben schwer gemacht. Heute möchte ich mehr mit "den Augen der Liebe sehen. mich selbst und andere Menschen.........

Nicht nur urteilen und vergleichen, weil mich Gott ja auch nicht mehr verurteilt...........

liebe Grüße an dich,

Frederick

Nachtrag vom 23.05.2020 1641
https://www.youtube.com/watch?v=Rd95_jRWijA&list=RDRd95_jRWijA&start_radio=1

gib mir die richtigen Worte...

oh es ist nicht einfach, immer die richtigen Worte zu finden, bei den so vielen Worten die es gibt.......Das ist auch mein Anliegen, je nach Situation immer die richtigen Worte zu finden. Auch mal Worte die stören, klären..
Da habe ich noch ganz arg viel von Jesus zu lernen.

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

In der Krise so leben wie vor der Krise? Deine Habe hat sich also nicht verändert, wohl Deine Haltung dazu? Betrachte das kritisch auf Umsetzbarkeit, füge Dir keinen Schaden zu.

Was Glaubensleben angeht, gibt es aus meiner Sicht allein

[Heb 12,2] hinschauend auf Jesum {Eig. wegschauend (von allem anderen) auf Jesum hin}, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

Erkenntnisse und Meinungen möglichst

[Kol 2,8] Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.

beachten.

Leicht gesagt und geraten, ich weiß, ist nicht einfach!

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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lieber pvm,

das Positive einer Krise ist, das sie mich positiv verändern kann. Anders denken, leben, glauben...........................

Nein, nicht um und zu schaden. sondern das Gott uns gerade durch Krisen positiv verändern kann. Ohne Krise wäre das vielleicht gar nicht möglich gewesen.

So hat jede Krise ihren Sinn.......................

liebe Grüße,

Frederick

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Suzanne62
Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @frederick1

Und mein Glaube wird auch schwerer.

Was genau meinst du?
Mich hat das ziemlich geschockt festzustellen, wie anfällig auch Christen - unter ihnen auch hochrangige Amtsträger - für Verschwörungstheorien und anderen Hirnschiss sind...aber mittlerweile tue ich mir das nicht mehr an, weder in den "sozialen" Medien, noch im RL.....von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, wenn es sich Menschen handelt, die mir wichtig und für Sachargumente noch erreichbar sind.
Was das kirchliche Leben angeht, so freue ich mich, dass öffentliche Gottesdienste wieder möglich sind - ich habe die sonntägliche Messe und speziell den Kommunionempfang wirklich sehr vermisst!
Auch einige Gruppentreffen können wieder stattfinden - es ist natürlich gewöhnungsbedürftig, wenn 10-12 Leute verstreut im großen Pfarrsaal sitzen, aber es hilft ja alles nix, wir wollen und müssen den Mindestabstand einhalten.
Viele andere regelmäßige Gruppenangebote - etwa der Seniorentreff - können noch nicht wieder stattfinden, aus naheliegenden Gründen.
Auch auf andere Veranstaltungen, die uns lieb und wert sind, müssen wir verzichten.....keine Fronleichnamsprozession, kein Patronatsfest und keine Pfarrwallfahrt dieses Jahr.
Und trotzdem habe ich den Eindruck, dass wir als Gemeinde zusammengewachsen sind: dieser Mist, mit dem wir jetzt gemeinsam fertig werden müssen, macht noch mal eindrücklich klar, dass wir ja nicht nur für uns selbst da sind, sondern aufeinander achten und füreinander da sein sollen.

Veröffentlicht von: @frederick1

So viele verschiedene Meinungen, unterschiedliche Auslegungen, so viele Bücher, Kommentare, Meinungen......

Man muss das ja nicht alles an sich heranlassen. Da kann man auswählen, was man interessant findet und erst recht muss man das nicht alles richtig finden.

suzanne62 antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Suzanne,

nein gegen Verschwörungstheorien und anderen Schiss bin ich nicht zu haben. Aber ich lerne gerade, das weniger eigentlich mehr ist, Minimalismus. Und weil ich auch zu viele überflüssige Dinge habe.

Und ich meine, erst wenn ich weg räume, was mein Leben zumüllt, bekomme ich wieder freien Blick auf das Wesentliche in meinem Leben, könnte gelassener werden, auch von den zu vielen Meinungen über das Christ sein- Denn das ist das Wesentliche für mein Leben.

"Gott lieben, mich selbst annehmen, und meinen Nächsten auch annehmen können wie mich selbst. Das sagt auch Jesus, das ist das Wichtigste.............

Nein, es ist nicht nötig, mich dem ganzen Konsum zu entsagen. Wichtiger ist bewusste Entscheidungen zu treffen, meinen oft gedankenlosen Konsum zu ersetzen..

Das ich ein gutes und ausgeglichenes Maß für mein Leben finden darf. Manchmal kaufe ich auch Dinge, die ich eigentlich gar nicht so brauche...Ja, am manchen Dingen freue ich mich, andere sind mir wieder eine Last. Was brauche ich wirklich, und wie oft lasse ich mich von der Werbung, meinen Gefühlen, Sonderangeboten beeinflussen.

liebe Grüße,

Frederick

Nachtrag vom 19.05.2020 1736
https://www.youtube.com/watch?v=OBfuL_oFP18&list=RDOBfuL_oFP18&start_radio=1

...da wo mein Schatz ist, da ist auch mein Herz...........

Nachtrag vom 19.05.2020 1809
https://www.youtube.com/watch?v=7jeuSNx_vDM&list=RD7jeuSNx_vDM&start_radio=1

"einfach nur einfach leben und sein......

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Frederik,
viele interessante Fragen stellst du.

Veröffentlicht von: @frederick1

in der aktuellen Krise merke ich mehr und mehr, mein Leben wird schwerer. Und mein Glaube wird auch schwerer.

Mir geht es zeitweise auch so. Manchmal bin ich gut drauf und denke, ach, da geht vorbei, das schaffe ich. Und dann kommen Tage, an denen ich echt traurig bin, und merke, dass ich seit vielen Wochen keine wirklich persönlichen Kontakte mit meinen Verwandten und Freunden hatte.
Mir fehlen vor allem die kleinen Freuden im Leben, einfach spontan einen Kaffee trinken gehen, sich mit jemand zum Essen treffen, zusammen durch die Stadt bummeln usw. Aber so nach und nach wird das ja alles wieder möglich, und morgen werde ich mich ins Eiscafe setzen.

Veröffentlicht von: @frederick1

Ich habe so vieles was ich eigentlich gar nicht brauche...wie schaffe ich es, mich von manchen Dingen zu trennen.

Ich habe diesen Weg ein großes Stück weit schon hinter mir. Ich habe mich in den vergangenen Jahren von sehr vielem getrennt. Dieser Prozess geht dann wirklich in Fleisch und Blut über. Inzwischen überlege ich mir sehr gut, bevor ich etwas kaufe, ob ich das wirklich brauche oder ob es mir wirklich Freude machen würde, es zu besitzen. Ansonsten lasse ich es wo es ist.

Ich habe mir im Internet Anregungen geholt und dann nach und nach Schrank für Schrank, Zimmer für Zimmer gemistet. Vieles habe ich verschenkt, vieles wanderte in die Mülltonne.

Für mich war es ein total gutes Gefühl, diese unnötigen Dinge wegzugeben. Es is wie eine Last, die einem von der Seele fällt, wenn alles geordnet ist und man nur noch Dinge um sich hat, die man braucht und die man liebt.
Versuchts einfach, beginne an einer Schublade und sortiere nach dem Motto: Benutze ich das wirklich, ist es etwas, woran mein Herz hängt und wenn zweimal nein - dann weg damit.

Veröffentlicht von: @frederick1

Und wie wird mein Glaubensleben einfacher....So viele verschiedene Meinungen, unterschiedliche Auslegungen, so viele Bücher, Kommentare, Meinungen......

Ich denke im Glaubensbereich ist es ähnlich. Man muss sich Gedanken darüber machen, was man selbst glaubt und vertritt und dann diesen Weg gehen, ohne sich viel um alles mögliche zu kümmern, was einem so angeboten und angetragen wird. Die Schubladen ausmisten. Weniger ist mehr.

Veröffentlicht von: @frederick1

Wie finde ich da einen leichteren Weg, damit mein Leben äußerlich und innerlich leichter wird.

Ein Ziel setzen und dann in kleinen Schritten darauf zu gehen. Schublade für Schublade.

Wenn du Fragen hast, bin ich gerne für dich da.

Liebe Grüße
die Leserin

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3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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liebe Leserin,

vielen herzlichen Dank für deine guten und wertvollen Worte. Also eine Tochter von mir hat über 20 Paar Schuhe, das empfinde ich auch als der Wahnsinn....

Also abnehmen konnte ich durch meinen lieben Hund schon.

Oder beten und arbeiten, das ist für mich auch eine gute Lebenshaltung. Wen ich meine Sorgen, meine Zweifel, mein Fühlen und Denken bei Gott ablegen darf. Das macht mich auch leichter.

Das ich mit meinem Einkommen, alle meine Kosten abdecken kann. Das mein Körper gesund bleiben darf. Ein gesunder und starker Körper trägt auch dazu bei, das wir uns wohlfühlen.
Vor einem Jahr wurde mir das ganz neu bewusst. Ich hatte auf meinem Fahrrad einen Schlaganfall, bin vom Fahrrad gekippt....

Aber auch unsere Beziehungen können uns leichter machen. Gute Beziehungen können mich ruhiger und gelassener machen.

Auch die Dankbarkeit hilft mir ruhiger, ausgeglichener zu leben.

Bei der Schöpfung, schaute Gott am Ende des Tages auf sein Tagewerk zurück, betrachtete alles was er erschaffen hat. Und weil außer IHM noch niemand da war, der IHM ein Danke sagen konnte, für die wunderschöne Schöpfung, die GOTT für uns erschaffen hatte, tat ER es selbst. "Und er sah alles was er gemacht hat, und siehe es war sehr gut." Das dürfen wir auch zu uns selbst, zu anderen Menschen sagen..

Ein guter Rückblick auf das was wir geschafft haben, das tut mir so was von gut. Gegen alle Hektik unserer Zeit, was wir noch nicht erledigt, erreicht haben.

Oft vergesse ich selbst, Menschen mehr selbst Anerkennung und Dankbarkeit zu schenken, und mir selbst, und das hat nichts mit Egoismus zu tun.

Selbst möchte ich mir eine Routine der Dankbarkeit angewöhnen.

Ja ich möchte lernen, einfacher und leichter zu leben......mit Gott...

Da gibt es noch manches zu verändern, umzudenken, neue Perspektiven. Aber ich darf auch dankbar sein für das, was ich schon geschafft habe.

Es gilt noch einiges einfacher zu gestalten, weg zu werfen............

liebe Grüße an dich,

Frederick

Nachtrag vom 20.05.2020 1827
Da ich auch nicht so die Beziehungen zu Menschen durch die Krise habe,

hilft es mir viel. mehr Zeit für Gott zu haben, eigentlich unsere aller-

wichtigste Beziehung............

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Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @frederick1

Also eine Tochter von mir hat über 20 Paar Schuhe, das empfinde ich auch als der Wahnsinn....

Sowas sammelt sich so schnell: Halbschuhe, Sneakers, Turnschuhe, Wanderstiefel, Winterstiefel, leicht gefüttert, Winterstiefel, dick gefüttert, Sandalen, Badelatschen, Gummistiefel, Pumps bzw. feine Schuhe zu hübschem Kleid. Da sind wir schon bei 10. Wenn man jetzt noch was zum Wechseln oder in verschiedenen Farben hat... Also so übertrieben find ich das jetzt gar nicht.

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Tineli,

als Mann finde ich das schon was übertrieben. Ich erinnere mich an ein älteres Bild mit folgendem Text:

"Ich weinte, weil ich keine neuen Schuhe hatte, da sah ich jemanden, der keine Füße hatte.

Nein, ein gesundes Paar Schuhe finde ich auch als sehr wichtig. Dann noch eine gute Matratze, und einen guten Stuhl.

Entweder stecke ich in meinen Schuhen, liege auf meiner Matratze, oder stecke in meinen Schuhen. Und da spare ich nicht..

Nicht das ich jetzt frauenfeindlich bin. Ich bin auch dankbar dafür, wenn Frauen ihr das von Gott geschenkte Potenzial einsetzen. Aber ich auch als Mann. Das ich nicht zu starr denke.

Aber von zu hohen Schuhen ist meine liebe Frau auch nicht so begeistert, und braucht es nicht.............findet sie sogar "lustig unchristlich."

Gott hat uns seit der Schöpfung her gute Ordnungen für unser Leben geschenkt, und diese Ordnungen in Seinem Sohn Jesus natürlich gelebt. Auf einer Erde, die an vielen Stellen nicht geordnet noch himmlisch ist. Das ist das, was mich gerade bewegt, natürlicher in Gottes Ordnungen zu leben, einfacher...........

Wo ich hin schaue sind viele Dinge nicht in Ordnung, ja auch bei mir.

In der Natur, in sozialen Dingen, in unseren Beziehungen, in der Wirtschaft usw..........

Als Kinder Gottes dürfen wir das erkennen, durch Seinen guten Geist.

Das zeigt sich in Frieden, Freude, Dankbarkeit, Freundlichkeit, Güte, Geduld, Sanftmut, Treue.............

Das beeindruckt andere Menschen an uns Gottes geliebten Kindern.

Wir dürfen Gottes Schöpfung mit gestalten, mit herrschen, Seine gute Schöpfung weiter führen........

Natürlich ist dieses einfache, natürliche Leben nicht einfach, auf einer Erde, in der es mehr um Macht geht, wer ist der Größte, die Schönste, die Reichste, der Intelligenteste, wer hat es drauf, und wer nicht...

Da kommen wir Christen immer wieder in Konflikte..........................
selbst unter Christen......weil wir ja unterschiedlich denken dürfen...

leise Grüße,

Frederick

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Anonymous
 Anonymous
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https://www.youtube.com/watch?v=JV9n5iHj8mU&list=RDJV9n5iHj8mU&start_radio=1

Persönlich lerne ich aus der Krise, ich darf nicht gegen Gottes Schöpfung leben, das zerstört nicht nur mich, sondern alle Menschen. Ja, die Erde und alles was auf ihr ist, wird einmal vergehen.

Doch unsere Kinder, Enkel wollen auch noch leben.........................

Leben...........überleben, alle Menschen wollen leben...............

..wieder zufrieden und dankbar leben, für das was ich bin, für das was ich habe.......

Dafür schenkt uns GOTT Kreativität, seine beruhigende Ordnung der Schöpfung, auch Freude im Leben, stärkende Beziehungen, Ruhe, um wieder Kraft zu finden, zu widerstehen..........

einfach nur "Leben."

liebe Güße,

Frederick

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

eine Milliarde an Kleidungsstücken werden nicht mehr angezogen.
hallo,

heute habe ich gelesen, das in Deutschlands Kleiderschränken 1 Milliarde Kleidung hängt und liegt, die wir nie wieder anziehen.....

Da können wir echt was aus dieser Krise lernen, alles raus werfen was nicht mehr passt, verschenken..............

Selbst habe ich schon oft getragene Kleidung getragen, mir Kleidung schenken lassen, warum eigentlich nicht...........

liebe Grüße,

Frederick

Anonymous antworten


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