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Gott ist für uns. Wer bist du?

  

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Antwort

Wer sind „wir“? Wir Menschen, wir Christen, wir Berufene, Auserwählte?

Was es bedeutet Mensch zu sein, da sind wir uns sicher einig. Bei den Begriffen Christen, Berufene, Auserwählte wird es schon schwieriger. Was verstehst du darunter und wo ordnest du dich ein? Oder: Welche begriffliche Zuordnung liegt dir am Nächsten? 

LG von Seidenlaubenvogel, die sich am stärksten als Schaf in Seiner Herde sieht.

7 Antworten
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@seidenlaubenvogel 

Meine persönliche Geschichte geht so:

Ich bin unter lauter seeeehr Auserwählten und seeeehr Berufenen aufgewachsen. Irgendwann wusste ich, ich muss da raus und meine damaliger Wunsch war "ich möchte einfach nur Christ unter Christen sein".

Doch danach traf ich immer wieder auf Christen, die sich auch als besonders auserwählt und besonders berufen fühlten und das stieß mich aufgrund meiner gemachten Erfahrungen zunehmend ab.

Heute (mit Mitte 60) möchte ich einfach nur noch Mensch unter Menschen sein. Das genügt völlig.


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@seidenlaubenvogel 

Spannend. Das Bild vom Schaf in Seiner Herde ist für mich eines, in das ich mich in Not und Bedrängnis zurückziehe. Die Geschichten der Bibel bieten so viel Raum, so viele Bilder - für mich bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mich in vielen wiederfinden darf. Mal als Martha, mal als Maria, mal als Thomas, mal als gesandter Jünger, mal als jemand, die einfach nur sein darf... mal auserwählt, zu lernen, mal, zu lehren... Mal, zu bauen, mal, niederzureißen... Menschen haben viele Facetten, und ich fühle mich im Grunde mit jeder meiner Facetten angenommen.

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@seidenlaubenvogel 

Interessante Frage

Am ehesten bin ich bei dem Begriff Erlöste und Geliebte, weil mich das zu allem anderen befähigt. Die Aufgaben, Schwerpunkte können wechseln. Ich kann mich zwischendurch sogar entfernen, das 'erlöst und geliebt' bleibt mir und zieht mich immer wieder zurück.

Schaf wäre ich gerne immer mehr. Vertrauen in die Stimme des Hirten haben und ihm folgen auf allen Wegen. Den Blick immerzu auf ihn gerichtet. Das ist weniger Eindruck nach außen hin, als die innerliche Haltung, das Bewusstsein in der Nachfolge.

Wichtiger ist mir in den letzten zwei Jahren geworden, Teil des Leibes Christi zu sein. Teil der Gemeinschaft zu sein, gebend und nehmend. Dass der Leib nur funktionieren kann, wenn man sich nicht dauerhaft entzieht und niemanden ausgrenzt. Und dass es viele verschiedene Teile am Leib, mit den unterschiedlichsten Funktionen gibt. Das finde ich spannend, herausfordernd und bereichernd. Und ist für mich mit eins der großen Geheimnisse Gottes. 

Für Außenstehende bin ich zunächst 'Christ', was genug Gesprächsstoff bieten kann. 🙂


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@seidenlaubenvogel 

Identität für die einen Christ, für die anderen Neue Schöpfung, geliebte Tochter  🙂 

Sein Eigentum  Jes 43,1

Lamm und Löwe: Gegenüber des Haupttores der Bibelschule Bad Gandersheim führt ein Weg den Hügel hinauf. Bei einer Seminardauer hatte es geschneit. Eine kleine Tatzenspur  führte den Weg hinauf, eine große Tatzenspur führte herunter. Das war mir ein Gleichnis: Lamm-sam zu Gott gehen, gestärkt wie ein Löwe herunterkommen in die Aufgaben 😇 

Berufen  Ja, Kind Gottes im Auftrag Seiner Majestät unterwegs

Auserwählt zum Leben Psalm 118,17  und zum Leben Joh 10,10a

in der Mehrzahl  :  Gott- Vater, Sohn, Heiliger Geist, mein Engel und ich 😎 

 

 

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Kann ich gut verstehen.

"Heute ... möchte ich einfach nur noch Mensch unter Menschen sein."

Ja, was auch sonst?


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@seidenlaubenvogel "Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt" (Joh.8,42).

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@seidenlaubenvogel 
Mensch unter Menschen, Christ unter Christen, Christ unter Menschen und manchmal auch Mensch unter Christen. 
Und mitunter gefalle ich mir sogar in der Rolle, ein Bock in der Herde christlicher Schafe zu sein.


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