Lk 16,25 - das Leben als Nullrechnung?
Hallo,
in Lukas 16,25 bekommt der Arme nach dem Tod erst seinen Trost, der Reiche nach dem Tod allerdings auch seine Strafe. Muss sich alles im Leben immer irgendwo ausgleichen, so dass endlich das ganze Leben eine Nullrechnung ist? Wie kann man z.B. genießen und sich des Lebens freuen, wenn man weiß, dass das gute Leben Leiden nach sich zieht? Wäre ein diesseitiges Leben im ständigen Leid dann nicht besonders erstrebenswert?
Liebe Grüße,
Plueschmors.
@plueschmors
Ein paar Gedanken, die mir dazu einfallen sind:
-wenn der Goal des Lebens sowieso das Paradies ist (wenn!), dann spielt das Leben hier eher im Hinblick darauf eine Rolle und weniger auf „hier das Leben genießen“
Gleichermassen soll man aber „dankbar sein und sich freuen allezeit“
-das Gleichnis zielt evtl. eher auf den Ausgleich der sozialen Ungerechtigkeit im Diesseits als auf einen Ausgleich im Jenseits
Der Reiche wäre drüben besser dran gewesen, hätte er sich um den Armen hier gekümmert.
Vielleicht.
@plueschmors Ja. Vielleicht. Oder auch nicht.