Benachrichtigungen
Alles löschen

Zu Gott finden

  

Hey, 

ich hoffe es wird nicht zu komplex, oder die Frage zu lang. 

Wie finde ich zu Gott? Ich würde sehr christlich erzogen mit allem was dazu gehört, Taufe, jeden Sonntag in die Kirche, beten vor den Mahlzeiten, vorlesen aus der Kinderbibel, mir wurde versucht von meinen Großeltern so viele christliche Werte zu vermitteln. 

Jetzt kommt aber, das aber, durch familiäre Umstände war damit mit dem 10ten Lebensjahr Schluss, Jesus und Gott haben bis jetzt keine Rolle mehr gespielt, es gab in den letzten 30 Jahren kleine Versuche zu beten, aber meist wenn man etwas möchte, oder eben nicht möchte, also eher eine Bitte, rein für den Selbstzweck, in der restlichen Zeit habe ich mich als Agnostiker bezeichnet. 

Aber so nach und nach kommt irgendwie ein subtiles Gefühl in mir hoch, ich kann es nicht definieren, es hat aber was mit dem Glauben zutun, besser kann ich es nicht beschreiben. Ich spreche mit Jesus jedenfalls glaube ich es, ich adressiere mein Gespräch an ihn, als würde ich mit einem anderen Menschen reden, also es sind Selbstgespräche und manchmal komme ich mir da auch ziemlich bescheuert vor, es sind Gespräche über "Gott und die Welt". 

Mein Großvater möchte bzw sagt ich soll mal in eine Gemeinde gehen, seit vielen Jahre sagt er das, aber ich weis nicht was ich da soll, es sind ja meist ältere Menschen, über was soll ich mich da unterhalten? Ich bin auch nicht der Freund von "Orten" wie einer Kirche, Gott ist ja überall, dafür brauch ich kein Gebäude und ich bin auch nicht unbedingt der, der leicht zugänglich ist, wenn in der Geimende Menschen in meinem Alter wären, also zwischen 30 und 40 und nicht das Klischee eines Jugendgruppenleiters bedienen, dann könnte ich drüber nachdenken, aber leider ist es meistens entweder zu alt oder zu Klischee und dann habe ich ein Problem es ernst zu nehmen, ich würde auch viele kritische Fragen stellen, was sicher nicht dazu beiträgt Anschluss zu finden, aber wenn man Agnostiker ist oder mehr oder weniger war, dann "glaubt" man nicht man will wissen. 

 

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Idee geben könnt. Sollte das Thema hier nicht rein passen kann es ein Moderator sicher in den passenden Thread einbetten.

0
Antwort
3 Antworten

Hi @5pack0, 🙂 

 

auch von mir als "Neue" ein herzliches "Hallo".

 

ein Psalm für Dich:

 

Psalm 25,5:

HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade! 5 Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils; auf dich harre ich allezeit. 

Vllt. hilft es Dir ja bei deinen Gedanken und dem Thema, wie es weitergehen soll.

 

Grüße  🖐️ 

Su0811

 

2


@5pack0 

Willkommen hier 🙂

Ich spreche mit Jesus jedenfalls glaube ich es, ich adressiere mein Gespräch an ihn, als würde ich mit einem anderen Menschen reden, also es sind Selbstgespräche und manchmal komme ich mir da auch ziemlich bescheuert vor, es sind Gespräche über "Gott und die Welt".

Warum denkst du, es sind Selbstgespräche? Nur weil du ihn nicht siehst oder noch nicht spürst oder hörst? 

Du merkst doch sein Ziehen in die Gespräche.  

Da gab es mal ein Kind, das hörte Gott seinen Namen rufen, erkannte es aber nicht und ging zu seinem Lehrer: Du hast mich gerufen? Der Lehrer war erstaunt...denn er hatte ihn nicht gerufen...... und zumal sich das in dieser Nacht wiederholte. Bis der Lehrer dann selbst erkannte: da ruft Gott den Jungen. Er gab dem Jungen dann den Rat: wenn du wieder den Ruf hörst, so antworte: Rede, HERR, dein Diener hört. So begann diese persönliche Beziehung zwischen dem Jungen und Gott und weitete sich mit der Zeit aus. 

Du sprichst mit Jesus.....  gib Ihm doch Zeit und Gelegenheit, dir zu antworten. Es gibt da sicher einiges aus dem Johannesevangelium, das du Ihn fragen kannst. Auch Fragen des Alltags sind relevant und dann das Erkennen, da muss Gott eingegriffen haben. Du kannst auch um einen Christen bitten, der dich an die Hand nimmt... Mentoring auf Neudeutsch 😉 

Gutes Gelingen wünsche 

 

1

@5pack0 

Hallo!

ich würde auch viele kritische Fragen stellen, was sicher nicht dazu beiträgt Anschluss zu finden, aber wenn man Agnostiker ist oder mehr oder weniger war, dann "glaubt" man nicht man will wissen. 

Ja, daran ist erstmal auch nichts verkehrt. Gott zu lieben und ihn zu suchen kann auch über den Verstand gehen. Es gibt da auch keinen falschen Weg…in einer Gemeinde wirst du mit vielen verschiedenen Menschen konfrontiert, das kann auch für den Anfang total überfordern und auch verwirren…deshalb: nimm dir Zeit…sowohl wenn du in eine gehst als auch wenn du nicht gehst…in beidem liegt Potential auf dem Weg zu Gott und die sind so unterschiedlich wie wir Menschen. 

Es ist bleibt ein Weg, egal wie. Ich habe es so erlebt, dass die Erkenntnis Gottes und seiner Botschaft immer tiefer wird…man entdeckt im Laufe der Zeit immer neue Facetten und lebt mit diesen Erkenntnissen ein anderes Leben wie ohne sie…sie verändern einen.

Bibellesen fand ich persönlich einen guten Zugang (weil ich nämlich auch keine Gemeinde mochte, also mich nirgends wohl gefühlt habe…das hat sich aber geändert, ich gehe jetzt ab und zu zu den „Alten“ in die Landeskirche…so ein stinknormaler Gottesdienst hat auch was, besonders mit Abendmahl, und je nachdem wie gut die Predigt ist, kann dir das auch die Augen oder das Herz weiten und öffnen…wer weiss…)

Die Bibel finde ich persönlich auch einen guten Zugang zu Jesus…besonders aus den Gleichnissen  und Geschichten hab ich viel über Gott kennengelernt. Manchmal findet man dazu auch gute Auslegungen im Netz.

Hier ist ein Bibelkreis gar nicht so schlecht, denn da wird so eine Geschichte gemeinschaftlich betrachtet und es ist eine kleine Runde mit persönlicherem Kontakt als in einem Gottesdienst.

Und falls du doch lieber erstmal alleine weiterwursteln willst: bitte einfach um den Heiligen Geist. Denn laut Jesus ist er derjenige, der dich weiter lehrt.

🙂👋🏻

 

1


Antwort
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?